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[News] Dragon Age 3


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2072 réponses à ce sujet

#126
Porenferser

Porenferser
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[quote]- Relevanz für den Main Plot[/quote]
Hat außer Anders und Varric keiner.
Fenris und Isabela (trotz der Qunari-Sache) kann man sogar 'übersehen'.
Aveline ist nur eine Freundin der Familie und hat ihre eigenen Probleme, was zur Hauptstory trägt sie aber trotzdem nie bei, ebenso wie Merrill.
Die Geschwister können schon sehr früh beide verrecken und wenn sie es nicht tun geben sie auch nur Nuancen.
Und Sebastian ist ein DLC.

[quote]- Relevanz für das Thema des Spiels[/quote]
In DAO geht es darum die Verderbnis zu vernichten, jeder der Gefährten hat seine eigenen Gründe dazu.
Wo sind die da bitte unrelevant?

[quote]- Relevanz für den Haupthelden[/quote]
Siehe oben, auch in DA2 kann man Mitglieder einfach übersehen ohne irgendwas wichtiges zu verpassen.

[quote]- Relevanz für andere Begleiter[/quote]
Wie meinen?
Freundschaften werden da durchaus geschlossen (Sten und Shale z.B.) oder auch Mutter-Sohn Geschichten (Wynne und Alistair)

[quote]- Bedeutung der Familie[/quote]
Wird imO nur nebensächlich behandelt, alleine weil alle relativ früh sterben (können) und Hawke keine wirklichen Gefühle zeigt.

[quote]- Reaktionen auf und Relevanz der Geschenke[/quote]
In DAO gab es viel Müll, das ist richtig, dennoch gab es viel Bedeutendes.
Stens Schwert, Lederstiefel für Zevran, das Zauberbuch etc

[quote]- Neues (DA2) und altes (DA:O) Sympathiesystem[/quote]
Um ehrlich zu sein:
Mehr Sinn hätte es andersrum gemacht.
Immerhin herrscht in DAO eine weltweite Bedrohung. Da gehen normale Leute nicht einfach plötzlich weg.
In DA2 hingegen hat jeder seine eigenen Probleme, da wäre ein Kontakt abbrechen realistischer gewesen.
Und nebenbei: In DA2 kriegt man alle Dialoge auch so (die kleinen Umformulierungen bei Rivalry/Friendship mal ausgelassen), in DAO nur mit hohem Approval.
Da muss man also mehr für tun:whistle:

[quote]- Charakterweiterentwicklung der Figuren - vor allem während dem Spiel[/quote]
Sten fängt an das Qun wenigstens in Grundsätzen zu hinterfragen, vor allem bei weiblichen Hauptcharakteren.
Shale wird vom simplen Schädelmatscher zum Philosophen, vor allem nach der PQ.
Zevran bereut sein früheres Lotterleben samt der Hinterhältigkeit und wird zum treuen Freund.

Wohingegen ich bei Charakteren wie z.B. Aveline und Varric (so sehr ich sie auch liebe) keine Entwicklung sehe:P
Aveline bleibt immer die Stimme der Vernunft und Varric immer der eloquente Scherzkeks.

[quote]- Beeinflussung durch den Haupthelden[/quote]
Siehe oben und siehe Epiloge.
Zevran bleibt für den Rest seines Lebens keusch falls seine Liebe stirbt, Leliana begeht sogar Selbstmord, (verflucht sei Bioware für die Ignorierung dieser Epiloge) Sten wird entweder zum herzlosen Kommandanten (wenn Disapproval) oder er überdenkt seine Meinung über Menschen (Approval) etc

[quote]- (Un-)Abhängigkeit vom Haupthelden[/quote]
Es gibt genügend Krisensituationen wo die Gefährten dem Helden den Rücken zukehren oder ihn sogar angreifen.
Was bei DA2 nur extrem schwer möglich ist, vor allem dank der Mechanik im Finale.

[quote]- Beziehungen der Figuren untereinander (Begleiter und NPCs)[/quote]
Siehe oben.

[quote]- Eigenleben der Figuren[/quote]
War nicht so vorhanden, stimmt, aber das kann man auch schlecht vergleichen, in DA2 hat jeder seine eigene Unterkunft und führt ein mehr oder minder normales Leben, in DAO sind alle ständig auf Reise und müssen eine Armee zusammenstellen, da bleibt wenig Zeit für Privatleben.

[quote]- Auftreten der Figuren in Schlüsselsituationen[/quote]
Siehe oben

[quote]- Komplexität vs. Klischee (Besonderheiten, Tiefe, Prototypen etc.)[/quote]
JEDER Charakter beruht mehr doer weniger auf einem Klischee.
Keinen von den Leutchen hat es in irgendeiner Form nicht schonmal gegeben.

Ich kann ebenso z.B. sagen dass Fenris nur ein elfischer Wolverine ist, oder Varric eine Han Solo-Kopie^_^
Das ist alles Geschmackssache.

Also Bär, wenn du schon willst dass man DA2 nicht unnötig runtermacht, tu das bitte auch nicht bei DAO:)

Modifié par Porenferser, 07 novembre 2011 - 09:05 .


#127
Dukemon

Dukemon
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@Quatre04: Von Zaubern kann ich nicht genug haben. ;-D
Und auch wenn die Zauber manchmal den selben Effekt hatten, in ihrer Anwendung waren sie jedoch unterschiedlich. Eine Masse an Gegnern? Massen Lähmung, Verengte Wege? Siegelzauber. Der Zauberer ist noch recht schwach im Level? Lähmung, denn bis Zermalmendes Gefängnis ist es noch lange hin.
Flächenzauber. Eine Gegnerhorde anfällig für Eis oder soll zumindest in der Bewegung verlangsamt werden? Blizzard, Ist die volle Macht gebraucht? Zaubermacht aktiviert + Sturm + Blizzard = Sturm des Jahrhunderts (mein lieblingszauber, dieser zeigt mal was ein Magier so drauf hat *.* Das ist der Grund warum ich Magier liebe)
Der Skeletkrieger war nützlich. Und ich stehe ebenfalls auf Herbeirufungen die nützlich sind. Das Skelett hat sehr gut die Gegner abgefangen, wenn die Krieger gerade selber beschäftigt waren.

Und ja für mich ist das ein Arkaner Krieger. Ich spiele gerne Magier mit Schild und Schwert oder 2H Schwert. Ein Magier der nicht sofort umfällt, wenn auf ihn drei Krieger los gehen und kräftig austeilen kann. Aber er soll immer noch ein Magier sein, also braucht er auch neue Zauber die das Bild des Arkanen Krieger perfekt machen. Er schlägt mit seinen Zaubern eine Schneise durch die Dämonen und Kreaturen die heraufbeschworen wurden, die Templer können den Magier nur nochs her schwer bezwingen, ist für sie teilweise unmöglich. :D Und für mich ist der Arkane Krieger das Gegenteil für die Templer und Blutmagier Spezialisierung. Er strahlt eine Ehrbarkeit aus, ist extrem Tapfer, sagt Dämonen und fehlgeleiteten Kreaturen den Kampf an und fällt auch nicht gerade auf. Er ist eben ein weiterer Krieger mit dicker Rüstung. :D Er ist einfach perfekt. *.*
Außerdem mag ich es nicht das die Klassen strikt getrennt sind. Deshalb kann der Krieger keine zwei Waffen und keinen Bogen mehr tragen. Dazu kommt noch die Tatsache, dass DA ein Einzelspieler Spiel ist, entsprechend sollte es VIELE Möglichkeiten haben seinen Charakter zu gestalten und sei er dann vielleicht stärker als der Rest seine Mannschaft die ihm folgt.

"Äußerst unwahrscheinlich, da die jeweilige Heimat des Helden nicht Inhalt des Spiels sein wird (siehe Länderliste)."

Orlais hatte mit Ferelden in DAO auch nichts am Hut gehabt und trotzdem kam der Wächter in Awakening aus Orlais.

#128
Dukemon

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" sagen dass Fenris nur ein elfischer Wolverine "

pöse >.>

#129
the_Green_Dragon

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Dukemon wrote...

" sagen dass Fenris nur ein elfischer Wolverine "

pöse >.>


da gibt es mehr als eine Parallele
ich sag blos Wolf und Gedächnisverlust :whistle:

#130
Porenferser

Porenferser
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Tja, sorry wenn es dir nicht gefällt, aber die Parallelen sind unverkennbar:D
Beiden wurde auf brutale Weise etwas in den Körper implantiert, beide haben Gedächtnisverlust, beide sind stoisch, beide saufen, beide sind absolut brutal und gnadenlos, und trotzdem im Grunde 'nette Kerle' etc^^

Aber das sollte, wie auch Han Solo und Varric, nur eine Analogie sein.
Denn im Grunde kann man jeden Charakter auf ein, zwei Sätze reduzieren.

Modifié par Porenferser, 07 novembre 2011 - 09:48 .


#131
Dukemon

Dukemon
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Wolverine ist mehr als nur ein netter Kerl. Manchmal finde ich seinen Charakter goldig. ;-D Außerdem hat er keinen durchgängigen Hass gegen eine bestimmte Gruppe. Er geht jenen an die Kehle die aktuell Leid verursachen, gibt vielen aber die Chance es zu überdenken und zu zeigen es geht auch anders. Setzt sich aber auch für die anderen ein, wenn andere Mutanten gerade mist bauen. Seien sie auch nur vereinzelt. Macht Fenris nicht.
Wolverine habe ich gerne.

Modifié par Dukemon, 07 novembre 2011 - 09:56 .


#132
the_Green_Dragon

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@Dukemon
du dichtest dem Arkanen Kreiger hier Sachen an die in der Lore von DA so nie vorkommen :blink:
so eine wichtige Funktion hatte der AK Lore technisch in DAO nicht

#133
Quatre

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[quote]Porenferser wrote...
[quote]- Relevanz für den Main Plot[/quote]Hat außer Anders und Varric keiner.[/quote]

Erster Fehler, denn sowohl Aveline als Hauptmann und Freund der Hawkes als auch Isabela sind bei wichtigen Storyquests involviert: Isabela in Akt II, Aveline vor allem in Akt I und II. Über Aveline hat Hawke Kontakte zur Stadtverwaltung, as den Seneschall und den Vicomte beinhaltet. Aveline tritt darüber hinaus aufgrund ihrer Rolle und Funktion in Kernszenen mit Templern oder dem Arishok in den Vordergrund. Sie ist sogar Questgeber wichtiger Hauptquests.
Selbst die Geschwister sind in der Hauptstory involviert, wenn auch nur im Rahmen ihrer kurzen Auftritte. Gleiches gilt für Sebastian, der im Gegensatz zu Shale in den Hauptkonflikt des Spiels integriert wurde und am Ende eine weitere Kernentscheidung beeinflussen kann.

Merrill und Fenris dagegen sind so gut wie gar nicht im Hauptplot involviert - wobei Merrill eine kleine, gewichtige Rolle bei Flemeths Wiederbelebung zukommt. Beide Elfen bedienen aber das Hauptthema des Spiels - und das sowohl auf persönlicher Ebene als auch

[quote]
[quote]- Relevanz für das Thema des Spiels[/quote]In DAO geht es darum die Verderbnis zu vernichten, jeder der Gefährten hat seine eigenen Gründe dazu.
Wo sind die da bitte unrelevant?[/quote]

Fakt ist, dass sich die wenigsten der Begleiter in DA:O um die Verderbnis kümmern: Sten begleitet den Grauen Wächter aus eigenen Gründen, Oghren interessiert sich nur für Branka und begleitet wie Wynne den Grauen Wächter hauptsächlich aus Dankbarkeit, Zevran folgt, weil ihn der Wächter in der Hand hat, Shale aus Langeweile. Selbst Morrigan hat eigene Pläne - sie interessiert nur der Erzdämon. Die einzigen, die mit Enthusiasmus dabei sind, sind Leliana und Alistair - wobei Leliana ebenfalls eine eigene Agenda hat. Wenn man danach geht, würden auch die Begleiter aus DA2 perfekt dazu passen, da Dunkle Brut so oder so etwas Böses ist.

In DA2 zieht sich das Hauptthema Magier vs. Templer sogar durch die Romanzen und die Familie Hawkes. Anders, Bethany, Merrill, Fenris und Carver sind davon ebenso betroffen wie Aveline und sogar Sebastian. Lediglich Isabela und Varric messen dem Konfilt keine Bedeutung bei.

[quote]
[quote]- Relevanz für den Haupthelden[/quote]Siehe oben, auch in DA2 kann man Mitglieder einfach übersehen ohne irgendwas wichtiges zu verpassen.[/quote]

Das geht bei weitem nicht so leicht wie in DA:O. Und darum geht es auch gar nicht. Die Frage ist: Was bedeuten die Begleiter dem Haupthelden? Beeinflussen sie ihn? Sind sie wichtig für ihn und seine Familie?


[quote]
[quote]- Relevanz für andere Begleiter[/quote]Wie meinen?
Freundschaften werden da durchaus geschlossen (Sten und Shale z.B.) oder auch Mutter-Sohn Geschichten (Wynne und Alistair)[/quote]

Korrekt. Aber geht das in DA:O über das Party Banter hinaus? Nein. :)
Zum Vergleich: 
- Bethany verliebt sich in Sebastian, Carver in Merrill.
- Isabela und Fenris entwickeln eine lockere Romanze, wenn keiner von beiden mit Hawke zusammen ist.
- Die Gefährten besuchen sich untereinander.
- Sie laden sich zu Feiern ein oder beschützen sich gegenseitig, ohne dass Hawke zugegen ist.
- Sie werden auch wichtige Bezugspersonen - siehe Varric und Anders oder Isabela und Merrill.


[quote]
[quote]- Bedeutung der Familie[/quote]Wird imO nur nebensächlich behandelt, alleine weil alle relativ früh sterben (können) und Hawke keine wirklichen Gefühle zeigt.[/quote]

Nebensächlich? Sorry, aber da muss ich Dir widersprechen: Seien es die unterschiedlichen Schicksale der Geschwister, die Briefe, das Schicksal der Mutter, das Verhältnis der Familie zu Hawkes Begleitern, Gamlens Geschichte und Charade - Hawkes Familie hat in DA2 ein sehr hohen Stellenwert.
Dass Hawke keine Gefühle zeigt, wage ich ebenfalls zu bestreiten: Man denke nur an die Szenen nach dem Tod der Mutter oder die Gespräche nach Legacy. :blink:


[quote]
[quote]- Reaktionen auf und Relevanz der Geschenke[/quote]In DAO gab es viel Müll, das ist richtig, dennoch gab es viel Bedeutendes.
Stens Schwert, Lederstiefel für Zevran, das Zauberbuch etc[/quote]

Richtig. Und die bedeutsamen(!) Geschenke in DA:O waren auch wirklich wichtig. Allerdings war die Geschenkeflut geradezu lächerlich.

"Ich bin nicht Deiner Meinung." Morrigan disapproves -10.
"Aber ich schenke Dir dennoch diesen Spiegel." Morrigan approves +5.

Doch, was die Geschenke in DA2 betrifft: Gefährten können diese teilweise sogar ablehnen, wenn sie nich tzu ihrer Haltung passen. Dies ist eine wesentliche Verbesserung und spiegelt auch die komplexen Charaktere besser wieder.

[quote]

Und nebenbei: In DA2 kriegt man alle Dialoge auch so (die kleinen Umformulierungen bei Rivalry/Friendship mal ausgelassen), in DAO nur mit hohem Approval.
Da muss man also mehr für tun:whistle:[/quote]

Richtig. Man musste darauf achten, dass man brav 'Ja' und 'Amen' sagt und nicht widersprechen. ;)

Mit anderen Worten: Wenn man seine Rolle konsequent ausgespielt hat, bekamen die Begleiter keine Boni und sprachen nicht mehr mit Dir. Irgendwann liefen sie dann davon. Kurz: Das System hat einen dafür belohnt, wenn man den Figuren nur das sagt, was sie hören wollen. Realistisch war das nicht.
In DA2 erhält man zwar alle Dialoge, aber der Ton und Kontext ändern sich - da können "kleine Umformulierungen" schon viel ausmachen.

[quote]
[quote]- Charakterweiterentwicklung der Figuren - vor allem während dem Spiel[/quote][/quote]
Sten ändert dennoch seine Grundhaltung nicht und geht am Ende so oder so zu den Qunari zurück.
Shale erfährt mehr über sich selber, dennoch erfahren wir in DA2, dass sie weiterhin eine Taubenmatscherin bleibt - solange "Asunder" noch nicht erschienen ist, bleibt der Golem auch am Ende des Spiels ein Haudrauf - ein Haudrauf mit Vergangenheit.
Zevran verlässt am Ende den Grauen Wächter wieder und trägt den Kampf zu den Krähen. Es geht also wieder von vorne los.

Übrigens: Ich sage bei all diesen Punkten nicht, dass sie nicht auch für die Figuren aus DA:O gelten. Mir geht es eher um die Mehrheit an Unterpunkten, die  für die Figuren zutreffen oder nicht.

Und was Varric und Aveline betrifft: Hier mal eine kleine "Sehhilfe": B)

Aveline heiratet neu, steigt zum Hauptmann der Garde auf, kann diesen Posten sogar wieder verlassen. Am Ende freundet sie sich sogar mit Isabela an. Sie zeigt einen gewaltigen Entwicklungssprung - wenn man hinguckt...

Varric verändert sich tatsächlich nur geringfühig - was bei seiner Rolle als Erzähler auch nicht verwunderlich ist. Allerdings zeigen sich auch bei ihm Veränderungen: Er steigt zum Oberhaupt der Gilde auf und verliert im Hinblick auf seinen Bruder einen Teil seiner Gelassenheit - gerade als Rivale, der sich um den verstörten Bartrand kümmern muss, zeigt sich, dass der Zwerg nicht nur zum Scherzen aufgelegt ist.


[quote]
[quote]- Beeinflussung durch den Haupthelden[/quote][/quote]

Wie viele von den Veränderungen bei den von Dir genannten und auch treffenden Beispielen erlebt man außerhalb des Epilogs schon während dem eigentlichen Spiel? Keine. Und das macht einen wichtigen Unterschied zu DA2 aus, wo man Entwicklungen schon während dem Spiel sehen und erleben kann. Das verleiht den Figuren zusätzliche Tiefe.

[quote]
[quote]- (Un-)Abhängigkeit vom Haupthelden[/quote]Es gibt genügend Krisensituationen wo die Gefährten dem Helden den Rücken zukehren oder ihn sogar angreifen.
Was bei DA2 nur extrem schwer möglich ist, vor allem dank der Mechanik im Finale.[/quote]

Das war damit nicht gemeint: Die Figuren in DA2 brauchen Hawke. In DA:O sind genügend dabei, die den Wächter nicht brauchen - die Mehrheit eigentlich. In DA:O kannst Du ein Lager voller Begleiter haben, die nach der Erledigung ihrer Teilquest (z.B. Zirkelturm oder Branka) den Wächter nicht mehr brauchen.

In DA2 beeinflusst der Hauptheld dank der neuen Mechanik permanent - auch außerhalb der Charakterquests. In DA:O spielten Quests zwar auch eine Rolle, aber die meiste Zustimmung kam über Idle Chat und Geschenke.

Davon abgesehen gibt es in DA2 genug Krisensituationen:
- Isabela und die Qunari
- Fenris, Merril, Aveline - alle je nach Haltung und Questlage - und die Entscheidung für Templer oder Magier.
- Anders und Sebastian - und die Frage nach Leben oder Tod.
- Man kann sich sogar gegen seine eigenen Geschwister stellen.

[quote]
[quote]- Eigenleben der Figuren[/quote]War nicht so vorhanden, stimmt, aber das kann man auch schlecht vergleichen, in DA2 hat jeder seine eigene Unterkunft und führt ein mehr oder minder normales Leben, in DAO sind alle ständig auf Reise und müssen eine Armee zusammenstellen, da bleibt wenig Zeit für Privatleben.[/quote]

Und was hindert die Figuren daran, einander in den Zelten oder am Lagerfeuer zu besuchen? Oder im Anwesen von Arl Eamon? Nichts. Und dennoch findet nichts dergleichen statt. Die Figuren müssen also warten, bis der Wächter sie anspricht.

[quote]
[quote]- Auftreten der Figuren in Schlüsselsituationen[/quote]Siehe oben[/quote]

Nenn mir eine Schlüsselsituation im Hauptplot, in der Sten, Wynne, Zevran, Oghren und Shale eine wichtige Rolle spielen! Nur eine...

Shale trägt NICHTS zum Plot bei. Sebastian hat wenigstens seine Verbindung zu einer wichtigen Plotfigur und mischt sich am Ende ein.

Auch hier führt die Graue Wächter meistens die Gespräche. In DA2 gibt es glücklicherweise das neue Dialogsystem, das einem gestattet, jemand anderes reden zu lassen.

[quote]
[quote]- Komplexität vs. Klischee (Besonderheiten, Tiefe, Prototypen etc.)[/quote]JEDER Charakter beruht mehr doer weniger auf einem Klischee.
Keinen von den Leutchen hat es in irgendeiner Form nicht schonmal gegeben.
Ich kann ebenso z.B. sagen dass Fenris nur ein elfischer Wolverine ist, oder Varric eine Han Solo-Kopie^_^
Das ist alles Geschmackssache.[/quote]

Und auch das stimmt nur zur Hälfte. Schauen wir uns mal sogenannte Stereotypen an:

Entspricht Fenris dem typischen Elfenkrieger? Definitiv nicht. Entspricht Varric dem typischen Zwerg? Aber nein - dagegen ist Oghren das lebende Klischee. Ist Aveline die klassische Menschenkriegerin? Nein, sondern das ernste und unbeholfene Mannweib - ohne Plattenbikini. Ist Merrill die typische, böse Elfenhexe? Nein, eher ein Tollpatsch mit Zaubersprüchen. Schauen wir uns mal Isabela genauer an: Unfruchtbar, leicht zu verunsichern und mit einem guten Herzen - also auch nicht die klassische Bettgeschichte.

[quote]
Also Bär, wenn du schon willst dass man DA2 nicht unnötig runtermacht, tu das bitte auch nicht bei DAO:)
[/quote]

Erstens mache ich DA2 auch gerne selber runter - aber auch nur dafür, wo es wirklich eklatante Mangel aufweist. (siehe oben)

Zweitens mache ich die Figuren in DA:O (und nicht DA:O als Ganzes) nicht unnötig runter, da ich sie selber sehr schätze, doch gerade in Hinblick auf ihre Lebensnähe, ihre Relevanz zum Hauptplot oder Hauptthema leiden die meisten Begleiter in Origins an Zweidimensionalität - allen voran Oghren, Sten und Shale. Und DAS wird gerne vergessen, wenn man auf den "pösen DA2 Companions" rumhackt.

Die Struktur von DA2 gestattet es dagegen, Entwicklungen direkt zu verfolgen. Das neue Sympathiesystem ist näher an der Realität, der Spielraum der Figuren größer.

Mein absoluter Liebling ist übrigens noch immer Leliana aus Origins. Bei ihr gab es zwei mögliche Entwicklungen: Stärkere Frömmigkeit oder stärkere Akzeptanz der eigenen Bardenrolle. Allerdings wissen wir alle, dass sich Leliana so oder so am Ende für die Kirche entscheiden wird.

#134
Quatre

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Dukemon wrote...
@Quatre04: Von Zaubern kann ich nicht genug haben. ;-D


Das ist auch völlig okay. Du bist ein Magier-Fan, das ist doch schön. :)

Die meisten Zauber aus DA:O bleiben dennoch redundant, und einige Kombinationen waren maßlos OP. Das Spiel hat aber drei Klassen.

Und ja für mich ist das ein Arkaner Krieger.


Nur hat der, gelinde gesagt, nichts mehr mit dem zu tun, worum es bei einem Arkanen Krieger laut Lore eigentlich geht. Das hat Dragon ja schon angesprochen.

Hey, ich würde gerne auch einen Arkanen Bogenschützen haben: Bögen plus Magie - was passt wohl besser zu Elfen als das? Aber solange es dazu kein Lore gibt, behaupte ich nicht, dass es diese Wunsch-Klasse geben müsste.

Außerdem mag ich es nicht das die Klassen strikt getrennt sind. Deshalb kann der Krieger keine zwei Waffen und keinen Bogen mehr tragen.


Tja, DA besteht aber nur aus drei Klassen - daher ist die Trennung auch so strikt. Im RPG können Krieger auch weiterhin zwei Einhandwaffen und Bögen tragen. Aber wenn man nur das Gameplay betrachtet, war es in Hinblick auf das Balancing eine richtige Entscheidung, den Kriegern Bögen und DW zu nehmen. Ich hoffe aber, sie können es so austüfteln, dass der Krieger wieder diese Skills bekommt, der Schurke dadurch aber nicht überflüssig wird.

Dazu kommt noch die Tatsache, dass DA ein Einzelspieler Spiel ist, entsprechend sollte es VIELE Möglichkeiten haben seinen Charakter zu gestalten und sei er dann vielleicht stärker als der Rest seine Mannschaft die ihm folgt.


Das ist ein völlig falscher Ansatz. Warum soll man ein Spiel mit drei Klassen entwickeln, wenn man eine davon so dermaßen überpowered, dass keiner mehr die anderen spielt. Dann kann man auch gleich die anderen Klassen streichen.

Orlais hatte mit Ferelden in DAO auch nichts am Hut gehabt und trotzdem kam der Wächter in Awakening aus Orlais.


Orlais und seine Grauen Wächter spielten durch die Bank weg eine wichtige Rolle - sowohl in DA:O als auch in DA:A. Du darfst nicht vergessen, dass man für DA:A einen Ersatz-Wächter anbieten wollte, sollte ein Spieler in DA:O seinen Helden geopfert haben. Dummerweise gab es zu dem Zeitpunkt in Ferelden aber nur noch zwei Wächter. Alistair oder Loghain sowie den Haupthelden, der ja sterben konnte. Dank Riordan und Ostagar wissen wir aber, dass Orlais und die dortigen Wächter bereit gewesen wären, Ferelden zu helfen. Da ist es nur logisch, dass der DA:A-Wächter ein Orlaisianer war.

#135
Dukemon

Dukemon
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Ja. Gegen dein RPG Wissen komme ich ned an.
Ich kann nur sagen was mir im Spiel gefallen würde und was definitiv verbesserungswürdig ist. :D

"Hey, ich würde gerne auch einen Arkanen Bogenschützen haben: Bögen plus Magie - was passt wohl besser zu Elfen als das? Aber solange es dazu kein Lore gibt, behaupte ich nicht, dass es diese Wunsch-Klasse geben müsste."

Das ist schon richtig, allerdings könnte man dieses Problem mit dem Ausrüstungssystem klären.
Der Magier hat ja im Munitionsslot einen Arkanen Bolzen, dieser Slot ist hingegen bei den anderen beiden Klassen frei und kann mit entsprechender Munition individualisiert werden. Dem Magier da den Arkanen Bolzen für die eine Spezialisierung raus zu operieren wäre zu viel Aufwand für den eigentlichen Zweck gewesen. Daher kein Bogen für den Magier.
Davon ab das es für eine Klasse die hauptsächlich für den Fernkampf konzipiert ist keinen Sinn machen würde ihr noch einen Bogen für den Fernkampf zur Verfügung zu stellen, der Magier hat ja wie gesagt seinen Arkanen Bolzen, seine Magie dafür.

Ich hoffe aber überhaupt erstmal darauf, dass BioWare den AK wieder in DA3 einbaut oder ihn in DA2 nachreicht.

#136
Porenferser

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Hawke zeigt keine wirklichen Gefühle, das meine ich ernst.
Denn er bleibt stets neutral.
Er weint nie, bekommt nie Wut, etc
Er schaut höchstens mal bedröppelt.
Sieht man sehr gut  eben bei Leandra, Onkel Gamlen schluchzt und ist verzweifelt, obwohl er nicht dabei gewesen ist, und Hawke bleibt sogar live dabei mehr oder weniger gelassen.

Wow, Heirat fällt also unter Charakterentwicklung?
Dementsprechend macht Oghren also auch eine mit, den du ja so sehr hasst;)
(Was ich übrigens auch wirklich so empfinde, in Awakening übernimmt er auch mal ernsthaft Verantwortung und zeigt sich sehr umgangsvoll, abgesehen von den Rülpsereien)
An Avelines Charakter ändert sich dennoch sogut wie gar nichts (was ich ja auch gut finde)

Nenn mir eine Schlüsselsituation im Hauptplot, in der Sten, Wynne,
Zevran, Oghren und Shale eine wichtige Rolle spielen! Nur eine...

Gerne.
Sten: Will dich in Haven angreifen wenn das Approval zu niedrig ist weil er meint du vergeudest Zeit, man soll lieber sofort zum Erzdämonen.

Shale: Wenn du sie dabei hast und dich gegen Caridin stellst wird sie dein Gegner.

Oghren: Awakening. Da bekommt er allgemein eine wichtigere Rolle.

Wynne: Greift dich an wenn du die Asche verunstaltest.
Und kann für dich ins Nichts.

Und auch das stimmt nur zur Hälfte. Schauen wir uns mal sogenannte Stereotypen an:

Nö, stimmt nicht zur Hälfte.
Kommt nur drauf an wie man es betrachtet.
Ich beschränke mich hierbei nicht auf die Rassen, ich gucke auf die Allgemeinheit.
Und da sehe ich genügend, wie eben z.B. bei Varric oder Fenris.
Und Merrill z.B. nimmt die typische *Naivlings-Stellung* ein.

Das neue Sympathiesystem ist näher an der Realität

Auch das ist subjektiv.
ich persönlich finde es absolut realitätsfern dass wenn ich jemanden (in meinem Fall Merrill) immer wie Dreck behandle (nicht nur hart) sie mir immer noch folgt, weil sie mich ja 'respektiert'.
Aha....

Davon abgesehen gibt es in DA2 genug Krisensituationen:

Was aber im Finale, wie gesagt, teils ziemlich ausgehebelt wird.
Wenn man z.B. keinen Magier hat folgt einem Merrill, egal auf welchem Status, wenn man keinen anderen krieger hat folgt einem Aveline etc
Das finde ich blöd.
In Origins musste man mit den Konsequenzen leben und eben auch mit einer unvollständigen Party, in DA2 werden einem zu viele Zugeständnisse gemacht.

Wie viele von den Veränderungen bei den von Dir genannten und auch
treffenden Beispielen erlebt man außerhalb des Epilogs schon während dem
eigentlichen Spiel? Keine

Doch? Sten redet nicht mehr so abweisend mit einem und akzeptiert auch Entscheidungen die ihm sonst nicht gefallen, wie eben z.B. Haven.
Zevran springt nicht mehr bei jeder Gelegenheit mit einem in die Koje und drückt sich ernsthafter aus.
Shale redet nicht mehr nur vom Töten, sondern auch davon was sie für die Allgemeinheit tun könnte (den Zwergen helfen) und dass sie das erste Mal ein fleischliches Wesen als Freund hat.

Wie gesagt, ich sehe da keine wirkliche Verbesserung in Sachen Tiefe.
Es ist einfach anders.
Das Setting ist anders, die Mechanik ist anders, der Schwerpunkt ist anders (in DAO konnte man ja mehr Dialoge führen und die überall, in DA2 sind sie einfach cineastischer inszeniert), da ist es Geschmackssache was einem besser gefällt, aber wirklich 'besser' ist keines von beiden.

PS. Nett mal zur Abwechslung keine 'An die Gurgel geh'-Disku zu führen:P

EDIT: Achja, noch was was mich ärgert:
Egal ob man die Epiloge mag oder nicht, aber wenigstens gaben sie einem Auskunft darüber was die Chars nach dem Hauptspiel taten.
Das hat mich an DA2 extrem gestört.
Dort wurde nur erwähnt dass die LI beim Helden blieb und man weiß eben von Varric, aber der Rest blieb absolut unbekannt.
Daher weiß man auch nicht was die Beeinflussung der Gefährten im Endeffekt gebracht hat.

Modifié par Porenferser, 08 novembre 2011 - 09:10 .


#137
Quatre

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[quote]Porenferser wrote...
Hawke zeigt keine wirklichen Gefühle, das meine ich ernst.[/quote]

Naja, ich würde mich an Deiner Stelle nicht nur mit der Gesichtsanimation befassen und auch mal seine Worte in Gesprächen mit Aveline oder seinem LI lesen....

[quote]
Wow, Heirat fällt also unter Charakterentwicklung?[/quote]

Aber hallo:
Eine Frau, die lange nicht über den Tod ihres ersten Mannes hinwegkommt, die dann Mut fasst und sich einem anderen Mann öffnet und damit auch gegenüber dem Rest der Wachen offener und bei ihnen beliebter wird.
Eine Frau, die Soldatin ist, und schließlich zu einer Ehefrau wird, die auch noch ans Kinder Kriegen denkt.
Eine Frau, die Selbstbewusster wird, je mehr sie sich ihren Mann öffnet, und die dank der Streitigkeiten mit Isabela lernt, nicht alles so ernst zu nehmen.

Mal ehrlich? Hast Du Aveline jemals mitgenommen? Mach mal aus Aveline eine Rivalin und verweigere ihr Donnic. Bring sie dazu, im Hinblick auf ihre Untergebenen, die falschen Entscheidungen zu treffen - dann siehst Du, wie viel Entwicklung dahinter steckt.

[quote]
Dementsprechend macht Oghren also auch eine mit, den du ja so sehr hasst;)
(Was ich übrigens auch wirklich so empfinde, in Awakening übernimmt er auch mal ernsthaft Verantwortung und zeigt sich sehr umgangsvoll, abgesehen von den Rülpsereien)[/quote]

Am Anfang von DA:A zeigt Oghren eines deutlich: Die Beziehung zu Felsi hat ihn nicht sonderlich verändert. Da bedarf es schon der DA:A Charakterquest, dass der Zwerg sich endlich weiter entwickelt und diese von Dir erwähnte Verantwortung zeigt. In DA:O hast Du davon NICHTS gesehen. Und selbst als er in DA:A soweit ist, bleibt der biersaufende Zwergenclown, was er schon vorher war: Ein Stereotyp.

[quote]
An Avelines Charakter ändert sich dennoch sogut wie gar nichts (was ich ja auch gut finde)[/quote]

Naja, wenn die Entwicklung von Humor und Selbstvertrauen nichts ist, dann hast Du natürlich recht, nicht wahr? ^_^

[quote]
Sten: Will dich in Haven angreifen wenn das Approval zu niedrig ist weil er meint du vergeudest Zeit, man soll lieber sofort zum Erzdämonen.[/quote]

Relevanz für den Hauptplot? Bedeutung für eine Plot-Quest?

[quote]
Shale: Wenn du sie dabei hast und dich gegen Caridin stellst wird sie dein Gegner.[/quote]

Relevanz für den Hauptplot? Bedeutung fü eine Plot-Quest?

[quote]
Oghren: Awakening. Da bekommt er allgemein eine wichtigere Rolle.[/quote]

Welche? Für den Hauptplot? Wo? Dass er auftaucht? Da ist ja Nathaniel noch wichtiger. Und das ändert nichts an meiner Frage zu DA:O.

[quote]
Wynne: Greift dich an wenn du die Asche verunstaltest.
Und kann für dich ins Nichts.[/quote]

Relevanz für den Hauptplot? Und ins Nichts kann man auch Morrigan, Jowan und Irving schicken. Kunststück.

[quote]
Nö, stimmt nicht zur Hälfte.
Kommt nur drauf an wie man es betrachtet.
Ich beschränke mich hierbei nicht auf die Rassen, ich gucke auf die Allgemeinheit.[/quote]

Gut, ziehen wir mal alle existenten Comic-, Film-, Buch- und Superhelden heran. Demnach gebe es nur noch Stereotypen. Bleiben wir aber mal im Genre, fällt die Auswahl schon deutlich schwerer:
Gut, da haben wir den Elfenschurken. Den biersaufenden Zwerg. Die weise, großmütterliche Zauberin. Die mystische, magische Verführerin. Die wortkargen Hünen. Die raffinierte Trickserin.

[quote]
Und Merrill z.B. nimmt die typische *Naivlings-Stellung* ein.[/quote]
Korrekt - erweitert um eine tieferes Wissen über dunkle Magie und Geschichte, große Verantwortung und einer Ernsthaftigkeit, die immer dann zu Tage tritt, wenn sie sich auf das wesentliche Konzentriert.

[quote]
Auch das ist subjektiv.
ich persönlich finde es absolut realitätsfern dass wenn ich jemanden (in meinem Fall Merrill) immer wie Dreck behandle (nicht nur hart) sie mir immer noch folgt, weil sie mich ja 'respektiert'.
Aha....[/quote]

Du hast im Arbeitsleben noch nie mit Mitarbeitern zusammenarbeiten müssen, die Du persönlich nicht magst, die eher Deine Rivalen sind und Dich ausstechen wollen, die aber dennoch mit Dir am gleichen Strang ziehen, wenn es wichtigeres gibt? Davon abgesehen führt das "wie Dreck behandeln" teilweise dazu, dass Figuren gebrochen werden oder umdenken - siehe Anders.

Das alte System beeinflusste Dich indirekt, weil Abzüge bei der Sympathie Einbußen im Gameplay hatten. Die Charakterspanne war demnach auch nicht so breit: Froh oder angepisst. Mehr gab es da im Durchschnitt nicht. Beim neuen System kommen dafür andere Aspekte zum tragen: z.B. Reue oder Einsicht.


[quote]
Wenn man z.B. keinen Magier hat folgt einem Merrill, egal auf welchem Status, wenn man keinen anderen krieger hat folgt einem Aveline etc
Das finde ich blöd.[/quote]

Das wäre mir neu. Hast Du dafür Belege? Ich habe zuletzt mit meinem Schurken Rivalen-Aveline alles genommen: Eine Charakterquest ausgelassen und sie bei den anderen in eine Richtung getrieben. Am Ende stand die Gute neben Meredith und Cullen in der Galgenburg und ich hatte ein unfreundliches Wiedersehen. Gleiches kann Dir auch mit Merrill passieren - siehe Videos. Fuscht da wirklich das Gameplay mit rein? Davon habe ich noch nichts gehört.

Das wäre dann ein weiterer Kritikpunkt an DA2 - beträfe aber nicht die Charaktere sondern das Gameplay.

[quote]
In Origins musste man mit den Konsequenzen leben und eben auch mit einer unvollständigen Party, in DA2 werden einem zu viele Zugeständnisse gemacht.[/quote]

Das habe ich bislang noch nicht erlebt, da bei mir immer sehr viele Figuren draufgehen. Das wäre dann eine Gameplay-Regelung, die auch mir missfällt - ähnliches galt für den Orsino-Kampf - was ebenfalls nichts mit dem Charakterdesign zu tun hatte.

[quote]
Doch? Sten redet nicht mehr so abweisend mit einem und akzeptiert auch Entscheidungen die ihm sonst nicht gefallen, wie eben z.B. Haven.[/quote]

Dass er sich mit Wächter anfreundet, heißt doch nicht, dass er sich weiter entwickelt. Am Ende geht es bei Überleben so oder so zurück zu den Qunari.

[quote]
Zevran springt nicht mehr bei jeder Gelegenheit mit einem in die Koje und drückt sich ernsthafter aus.[/quote]
Auch das wird, wie wir wissen, in DA2 wieder relativiert. Schon in DA:A erfahren wir, dass er mit seinem Privatkrieg beginnt und nach Antiva zurückkehrt. Er ist auch am Ende von DA:O noch immer ein Meuchelmörder.

[quote]
Shale redet nicht mehr nur vom Töten, sondern auch davon was sie für die Allgemeinheit tun könnte (den Zwergen helfen) und dass sie das erste Mal ein fleischliches Wesen als Freund hat.[/quote]

Ja, sie redet darüber. Dennoch ist diese Entwicklung gering. Deutlicher wäre es gewesen, wenn man die Chance gehabt hätte, sie während der Kampagne zu einer Zwergin zu machen: Eine konkrete Veränderung von Funktion und Position. Aber nein...

[quote]
Wie gesagt, ich sehe da keine wirkliche Verbesserung in Sachen Tiefe.
Es ist einfach anders.[/quote]

Wenn ich Figuren sehe, die ihre Einstellung zum Leben drastisch überdenken (z.B. Fenris), die durchblicken lassen, dass sie neben dummen Sprüchen auch ernste Mängel haben (z.B. Isabela), die ihr Leben drastisch verändern (z.B. Aveline) oder die versuchen, gegen etwas zu kämpfen, was sie bisher manipuliert hat (Anders), dann ist dieses "einfach anders" ein Gewinn an Komplexität und Tiefe.

[quote]
Das Setting ist anders, die Mechanik ist anders, der Schwerpunkt ist anders (in DAO konnte man ja mehr Dialoge führen und die überall, in DA2 sind sie einfach cineastischer inszeniert), da ist es Geschmackssache was einem besser gefällt, aber wirklich 'besser' ist keines von beiden.[/quote]

Es geht ja hier nicht um dem Geschmack, sondern um die Darstellung und das Design der Figuren - inhaltlich, nicht optisch (*Anders-Gesichtsanimations-Grusel*): Der Schwerpunkt ist eine persönliche Story, die Gespräche und Entscheidungen bestimmen persönliche Ebenen. Die Mechanik lässt mehr Nuancen und Richtungen zu, als nur verjagen oder über den grünen Klee loben. Das Setting zeigt viel mehr persönliche Aspekte (Verhältnis untereinander, Eigenleben).

Keine Frage, es gibt viele großartige Figuren (unter meinen Top 5 sind nicht umsonst zwei Figuren aus DA:O, zwei aus DA:A und zwei aus DA2  - Ja, ich habe richtig gerechnet. :lol:)  - ich habe auch nichts gegen Wynne oder Zevran oder Shale, wenn ich sie hier anführe. Ich vermisse in DA:O jedoch manche Aspekte und die stärkere Anbindung an die Hauptfigur und den Plot - etwas, das in DA2 gegengeben ist.

In DA:O hast Du eine epische Geschichte, für denen Lösung nur Alistair/Loghain und Morrigan relevant sind.
In DA2 hast Du eine persönliche Geschichte, in die viel mehr Figuren eingebettet sind.

[quote]
PS. Nett mal zur Abwechslung keine 'An die Gurgel geh'-Disku zu führen:P[/quote]

Der Ton macht die Musik. Das Ziel meines ersten Posts zu diesem Thema war auch, dass die Leute mal alle Figuren hinterfragen: Punkt für Punkt, anstatt immer nur automatisch auf den Figuren aus DA2 rumzuhacken.


[quote]
Egal ob man die Epiloge mag oder nicht, aber wenigstens gaben sie einem Auskunft darüber was die Chars nach dem Hauptspiel taten.[/quote]

Eindeutiger Cliffhanger.

[quote]
Daher weiß man auch nicht was die Beeinflussung der Gefährten im Endeffekt gebracht hat.
[/quote]

Na, das sieht man ja schon während dem Spiel.

----

Edit: Okay, heute habe ich es wieder mit dem Post-Zerpflücken übertrieben. :lol: Das war es von mir zu dem Thema.

Modifié par Quatre04, 09 novembre 2011 - 09:24 .


#138
Porenferser

Porenferser
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Na wenn es das eh von dir war spare ich mir das Geschreibsel^^

Nur zur Mechanik:
Ich finde gerade nichts konkretes, aber das wurde schon mehrmals in den Hilfe-Foren gesagt.
Und du hast mich falsch verstanden:

Mal so formuliert:
Wenn du selbst kein Magier bist und Anders tot ist, sowie Bethany kein Grauer Wächter -> Merrill wird dir immer folgen.

Wenn du selbst kein Krieger bist und/oder Fenris dir nicht folgt -> Avenline wird dir immer folgen.

Es ist so geskriptet dass du immer mindestens einen Krieger und einen Magier dabei hast (mindestens einen Schurken hast du ja sowieso).
Das meinte ich mit den Zugeständnissen.

DAO kann man theoretisch sogar alleine mit Ali/Loghain am Ende durchspielen.

Und da kommt die Spielmechanik eben der Charakter-Entwicklung in die Quere, daher erwähnte ich es, weil es die eigentlich logische Reaktion aushebelt.

#139
Dukemon

Dukemon
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"Es ist so geskriptet dass du immer mindestens einen Krieger und einen Magier dabei hast (mindestens einen Schurken hast du ja sowieso)."

Von Schurken hat man in DA2 dieses Mal mehr als genug.^^
In DAO konnte man leicht ohne dastehen, aber in DA2 hat man auf einmal Schurken die man gar nicht mehr los wird und davon drei Stück und Isabela kann man erst Ende Akt 2 los werden. Ich würde mich aber in einer Fortführung(!) über deutlich mehr Magier freuen. :D Eine Gruppe aus vier Magiern... Himmlisch. *.*

#140
the_Green_Dragon

the_Green_Dragon
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Dukemon wrote...

Von Schurken hat man in DA2 dieses Mal mehr als genug.^^

so ein Blödsinn :blink:
Isabella kann man im 2 Akt verlieren und Sebastian am Ende auch
in meinen ersten Durchgang hatte ich so nur noch Varric als Schurken

und was bringt dir eine Gruppe nur aus Magiern???

#141
Dukemon

Dukemon
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the_Green_Dragon wrote...

Dukemon wrote...

Von Schurken hat man in DA2 dieses Mal mehr als genug.^^

so ein Blödsinn :blink:
Isabella kann man im 2 Akt verlieren und Sebastian am Ende auch




Ja am Ende ist das Spiel auch vorbei. :D



the_Green_Dragon wrote...
und was bringt dir eine Gruppe nur aus Magiern???


Spaß. :D

#142
Janus198

Janus198
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Dukemon wrote...
Von Schurken hat man in DA2 dieses Mal mehr als genug.^^

Vollkommen ok. Tallis zählt da nicht zu, da man sie nur ihren DLC dabeu hat.
Macht drei Leute. Von dem einer davon Sebastian ein DLC Charakter ist.

Ich würde mich aber in einer Fortführung(!) über deutlich mehr Magier freuen. :D Eine Gruppe aus vier Magiern... Himmlisch. *.*

Deutlich? Bestimmt nicht. Mein Tipp drei Magier.
1. Ein Heiler (Rhys?)
2. Schadensmagier (Neu)
3. DLC Magier (DAO hat eine zusätzliche Kriegerin Shale und DA 2 einen weiteren Schurken, ergo DA 3 Magier)
Und mehr wird es nicht geben. Vielleicht auch nur zwei, wenn ich mit meinen DLC Tipp falsch liege.

#143
the_Green_Dragon

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Dukemon wrote...

Ja am Ende ist das Spiel auch vorbei. :D

für die Galgenburg hast du dann nur noch Varric und wenn du die DLC danach spielst hast du auch nur noch einen Schurken


DA2 hatte 3 Magier, 3 Krieger und 3 Schurken
ist weiß nicht was dein Problem ist <_<

Modifié par the_Green_Dragon, 10 novembre 2011 - 02:18 .


#144
Dukemon

Dukemon
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Ich auch nicht. xD
Aber ich will mehr Magier haben. Dazu sollten die Klassen nicht alle Einheitlich ticken. In DA2 habe ich als ProMagier Spieler ein paar Probleme mit den Kriegern. Alle Entscheidungen die bei Magierquests für die Magier getroffen werden, werden von ALLEN Kriegern mit Rivalitätspunkten belohnt. Selbst bei Feynriel und Emile. Bei den Schurken ist es durch Sebastian wenigstens abwechslungsreicher. Daher nehme ich ungern die Krieger in Akt 3 und auch bei einige Quests im 1. Akt mit.Am Ende fehlt mir ein Charakter der die Meute auf sich zieht und Schaden einstecken kann und nur Isabela hüpft im Feld herum und lenkt die Gegner ab.

Modifié par Dukemon, 10 novembre 2011 - 03:34 .


#145
Janus198

Janus198
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Dukemon wrote...
Aber ich will mehr Magier haben.

Mehr als drei Magier gibts nicht.
Das wäre auch irgendwie ungerecht, da auch nicht alle Leute Magier so toll finden wie du.

Alle Entscheidungen die bei Magierquests für die Magier getroffen werden, werden von ALLEN Kriegern mit Rivalitätspunkten belohnt..

Also spätestens ab Mitte des ersten Aktes ist bei Aveline kein Problem mehr. Dann hat man sie
auf Volle Freundschaft und gut ist. Sprich es keine Rivalitätspunkte mehr.
Außerdem ist längst nicht so engstirnig in diesen Belangen wie Fenris.

#146
the_Green_Dragon

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Dukemon wrote...

Ich auch nicht. xD
Aber ich will mehr Magier haben. Dazu sollten die Klassen nicht alle Einheitlich ticken. In DA2 habe ich als ProMagier Spieler ein paar Probleme mit den Kriegern. Alle Entscheidungen die bei Magierquests für die Magier getroffen werden, werden von ALLEN Kriegern mit Rivalitätspunkten belohnt. Selbst bei Feynriel und Emile. Bei den Schurken ist es durch Sebastian wenigstens abwechslungsreicher. Daher nehme ich ungern die Krieger in Akt 3 und auch bei einige Quests im 1. Akt mit.Am Ende fehlt mir ein Charakter der die Meute auf sich zieht und Schaden einstecken kann und nur Isabela hüpft im Feld herum und lenkt die Gegner ab.

da kannst du dich auch gleich beschweren das du von allen Magiern bei ProTempler Entscheidungen Rivalitätspunkte bekommst

Modifié par the_Green_Dragon, 10 novembre 2011 - 04:45 .


#147
Sugandhalaya

Sugandhalaya
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the_Green_Dragon wrote...

Dukemon wrote...

Ich auch nicht. xD
Aber ich will mehr Magier haben. Dazu sollten die Klassen nicht alle Einheitlich ticken. In DA2 habe ich als ProMagier Spieler ein paar Probleme mit den Kriegern. Alle Entscheidungen die bei Magierquests für die Magier getroffen werden, werden von ALLEN Kriegern mit Rivalitätspunkten belohnt. Selbst bei Feynriel und Emile. Bei den Schurken ist es durch Sebastian wenigstens abwechslungsreicher. Daher nehme ich ungern die Krieger in Akt 3 und auch bei einige Quests im 1. Akt mit.Am Ende fehlt mir ein Charakter der die Meute auf sich zieht und Schaden einstecken kann und nur Isabela hüpft im Feld herum und lenkt die Gegner ab.

da kannst du dich auch gleich beschweren das du von allen Magiern bei ProTempler Entscheidungen Rivalitätspunkte bekommst


Also ich tu das permanent, da es für mich ein Beispield afür ist, dass man (bewusst oder unbewusst) die betreffenden Randgruppenmitglieder so eindimensional gestaltet, dass sie auf Teufel komm raus nur ihre festgefahrene extreme Meinung haben. Fenris heult rum, dass Magier doof sind, schleißt sich einem Magier-Hawke aber an und will alle Magier töten...ist aber dagegen, dass Magier an die Macht kommen, da sie dann ja alle töten würden. Der Typ hätte Politiker werden können bei diesem Scheuklappendenken. Da ist er aber im Ensemble von DA2 nicht der Einzige. Deshalb spiele ich mit Vorliebe eine sarkastische Hawke, der ist zur Not eh alles Wurscht :-p

#148
Dukemon

Dukemon
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Beim Sarkastischen Hawke vermute ich das der auch irgendwie der "Lore-Hawke" ist. Vor allem in Legacy kriegt man gesagt wie fast 1:1 Hawke seinem Vater gleicht. Sowohl im Aussehen wie auch im Verhalten, als Magier wird es sogar noch konkreter gesagt. In MotA erwähnt Hawke, dass er es von sehr vielen Seiten, die seinen Vater kennen, gesagt bekommt wie ähnlich er seinem Vater ist. Passiert im Partybanter mit Anders. Und dort beschreibt Hawke noch mal seinen Vater so wie Leandra ihn in Legacy beschreibt, oder auch eines der Geschwister sagt das glaube ich, und diese Personen sagen dann auch das er auch diesen Witz hat und einen seltsamen Humor hat. Diesen Humor gibt auch der Sarkastische Hawke von sich.

#149
Quatre

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Porenferser wrote...

DAO kann man theoretisch sogar alleine mit Ali/Loghain am Ende durchspielen.


Leider braucht man für den Mainplot neben Morrigan und Alistair auch keinen weiteren. Es ist aber nett, dass man nie auf einen Tank verzichten muss.

Und da kommt die Spielmechanik eben der Charakter-Entwicklung in die Quere, daher erwähnte ich es, weil es die eigentlich logische Reaktion aushebelt.


Okay, das wusste ich nicht. Das ist dann eine Gameplay-Geschichte, keine Frage des Charakterdesigns. Auf so etwas hätte ich auch verzichten können.

Da hätte man elegante Lösungen finden können z.B. eine kurzzeitige Rekrutierung von Cullen (Meredith-Kampf) oder einem anderen Krieger z.B. Maraas, der sich doch noch verpflichtet fühlt, Hawke zu helfen.

----

@Shale: Sie ist ein Nahkämpfer-Hybrid. Ein richtiger Krieger ist sie auch nicht, da sie auch als Buff-Bot eingesetzt werden kann.

@Klassen: Das Klassenangebot in DA2 reicht vollkommen aus. Ich finde es auch gut, dass die Begleiter eigene Talentbäume haben und keinen Klassen-Einheitsbrei.

@Magier: Danke. Davon hatte es in DA2 mehr als genug - man denke auch an all die wichtigen NPCs (Flemeth, Orsino, Marethari, Feynriel...). Auch wenn ich Tallis nicht so mag, war ich froh, dass das eine Schurkin war.

Abey hey, soll Dukemon doch seine Gruppe aus vier Magiern bekommen. Ich hoffe dann natürlich, das Spiel ist voller verschlossener Truhen und Türen. Und hinter diesen Türen befinden sich viele, tolle Magier-Items...

@Hawke: Ich denke, man kann da nicht 100%ig sagen, welcher Hawke am ehesten dem Kanon entspricht. 

Modifié par Quatre04, 10 novembre 2011 - 10:08 .


#150
xDKimixD

xDKimixD
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@Klassen: Ich finde das mit den persönlichen Talentbäumen nicht ganz so optimal. Sie sind zwar besser auf die Begleiter zugeschnitten usw., aber Anders ist der einzige gute Heiler. Da regt es mich richtig auf, wenn ich mit meiner Hawke ihn wegschicken muss (wegen verschiedenen Rollen und so) und dann auf Albtraum ständig sterbe. Man hat da, wenn man nicht genug Skill hat, eigentlich keine Chance. Und Schwierigkeitsgrad umstellen ist dann die Notlösung, aber... pffff... so ganz glücklich macht mich das nicht. =/