Man konnte es aus folgenden Grund nicht ein paar Jahrzehnte warten lassen:
Anders hat in 9:37 die Kirche in Kirkwall gesprengt, was die dortige Auflösung des Zirkels zur Konsequenz hatte.
Da Justinia, anders als ihre Vorgängerinnen, eher gemäßigt ist und durchaus eine friedliche Koexistenz mit den Magiern sucht, handelt sie in Asunder wie allgemein bekannt, was den besagten Vertrag, in einem Strudel der Ereignisse, zur Auflösung brachte.
Würde man trotzdem 40 Jahre oder auch meiner Schätzung nach 10 und weniger Jahre hätten wir folgendes Szenario:
Orlais wäre durch den Konflikt zwischen Kirche, Templern, Magiern sowie den Bürgerkrieg im eigenen Land massiv geschwächt.
Ferelden wäre vermutlich in einer ähnlichen Situation, speziell wenn Gaspard den Kampf um den Thron gewinnen sollte könnte ich mir einen neuen Fereldisch-Orlaisianischen-Krieg vorstellen.
Tevinter ist ohnehin nur ein Schatten seiner selbst verglichen zum alten Reich.
Ebenso könnte ich mir vorstellen, dass Nevarra eventuell Orlais und/oder andere geschwächte Länder/Gebiete angreifen könnte.
Kirkwall ist ohne aktuellen Anführer (?) stark geschwächt und ein leichtes Opfer.
Wie es mit Starkhaven oder Tantervale aussähe lässt sich schwer sagen. Man kann aber annehmen, dass Starkhaven aufgrund der Rückeroberungsversuche Sebastians auch gewisse Probleme hat.
Anderfels ist auch eine große Unbekannte. Ich könnte mir vorstellen, dass wenn sie nicht schon im Vorfeld durch Radikale zerschlagen wurden, versuchen die Macht in Anderfels zu erlangen, da sowas scheinbar im Interesse des Ersten Wächters liegt.
Bei Antiva kann ich mir eine gewisse Stabilität vorstellen, da die Krähen eventuelle Störenfriede für die Unabhängigkeit dieses Stadtstaates sorgen.
Folglich wären:
1. Alle Nationen massiv geschwächt.
2. Einige eventuell sogar im Krieg oder
3. In einem internen Konflikt mit etlichen Putschversuchen.
Nun kommen wir zu einer Fraktion, die aus diesem Chaos nutzen ziehen könnte: Die Qunari. Wie wir oft genug hören konnten haben die Qunari Tevinter nur noch nicht erobert, weil es nicht im ihren Interesse ist. Allerdings macht Stenishok bereits in DAO Andeutungen, dass seine Leute nur auf den richtigen Moment warten ein geschwächtes Thedas anzugreifen. Wie wir wissen haben die Qunari schon in der Vergangenheit es geschafft Thedas ernste Kopfschmerzen zu bereiten, hatten allerdings anders als in der Gegenwart keine Schläferagenten in ganz Thedas. Zusätzlich könnten sie Verstärkung durch etliche konvertierte Stadtelfen, die sich eine Verbesserung ihrer Lebenssituation wünschen, bekommen. Wenn die Qunari also ernst machen und Thedas mitten im größten Konflikt ein Land nach dem anderen (außer Antiva, wegen den Krähen) asimillieren, hätte Thedas wenig bis kaum Chancen, da man nicht schnell genug ein Heer zusammen bekommt, dass es mit den Beresaad aufnehmen kann. Auch wegen der etlichen Schläfer, die Sabotageakte verrichten können.
Würde man also zu lange warten wäre Inquisition nicht mehr nötig, weil Thedas von den Qunari überrannt wurde, alle Qunlat sprechen und den Magiern die Zungen entfernt worden wäre.
Und das Problem mit dem stehenden Heer kennen wir ja aus ME3 von den Quarianern und Geth: Die Reaper kommen? Ach egal, wir schlagen uns gegenseitig lieber die Schädel ein und bis das nicht erledigt ist beteiligen wir uns nicht an der Verteidigung.





Guest_The_Loki_*
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