Nur das ich von Bethesdas Rollenspielen nicht wirklich was großes halten kann. TES-IV fehlte es irgendwie an Tiefgang und Herausforderung (jaja levelscaling) und Fo3 war ne Beleidigung. Morrowind war in seiner Zeit noch passend - wobei es aber schon zu seiner erscheinung dem 1 jahr älteren Gothic 1 hinterherhinkte.
@Schleichshooter: Man hat immernoch die Möglichkeit alle zusammenzuschlagen oder gleich umzulegen - das schränkt es eher zum Shooter mit schleichelementen ein.
BioWare: Rollenspiele verlieren an Relevanz RPG-Anteil in Shootern nimmt immer mehr zu
Débuté par
Jussylein
, août 24 2011 02:07
#51
Posté 01 septembre 2011 - 01:00
#52
Posté 01 septembre 2011 - 05:59
Barnakey wrote...
Nur das ich von Bethesdas Rollenspielen nicht wirklich was großes halten kann. TES-IV fehlte es irgendwie an Tiefgang und Herausforderung (jaja levelscaling) und Fo3 war ne Beleidigung. Morrowind war in seiner Zeit noch passend - wobei es aber schon zu seiner erscheinung dem 1 jahr älteren Gothic 1 hinterherhinkte.
@Schleichshooter: Man hat immernoch die Möglichkeit alle zusammenzuschlagen oder gleich umzulegen - das schränkt es eher zum Shooter mit schleichelementen ein.
Ich hab eigentlich nur Skyrim damit gemeint.
#53
Posté 02 septembre 2011 - 11:14
Der Shooteranteil nimmt deshalb zu, weil immer mehr Kinder Videospiele spielen, die Shooter toll finden. Ich persönlich finde Shooter moralisch bedenklich und Mass Effect 2 ist hart an der Grenze für mich. Aber es gibt Shooter, die brillieren nicht durch Story, sondern einfach nur durch übertriebene Gewalt und Realismus in der Gewaltdarstellung, der in Spielen unangebracht ist. In der Tat glaube ich, dass das negative Auswirkungen auf die Psyche eines Menschen hat. Wenn er dies nicht bewusst erlebt, dann nur deshalb, weil derjenige offenbar schon aus welchen Gründen auch immer abgestumpft ist.
Online-Spiele haben für mich persönlich die Faszination, dass man über sie im Wettbewerb mit anderen Menschen treten kann. Also der PvP-Teil ist hier für mich interessant. Das muss aber kein Shooter sein, es kann genauso gut ein Aufbaustrategiespiel sein wie SC2 oder aber ein Rollenspiel wie WoW. Hauptsache man kann sein Können unter Beweis stellen. Leider sind jedoch die MMO-Rollenspiele wie WoW anders gestrickt. Es wird hier hauptsächlich auf PvE Wert gelegt und man muss Teil einer Gilde sein. Dies wirkt wettbewerbsverzerrend, weil nicht mehr das Können eines Spielers in erster Linie zählt, sondern die Anzahl seiner Mitspieler, was für mich nicht nachvollziehbar ist. Man kann theoretisch der beste Spieler der Welt sein, man wird es aber nie herausfinden, wenn jemand WoW alleine spielt. Mir ist es sowieso nicht klar, was die Spieler von WoW davon haben einen Char hochzuleveln und gegen PvE-Bosse zu kämpfen. Haben sie das getan, wird ihnen langweilig und sie plärren nach mehr Inhalten. Kommt mir alles spanisch vor. Ich habe lange Zeit WoW gespielt, als Einzel- und PvP-Spieler. Und ich war mindestens einer der besten Spieler überhaupt, aber da ich nur alleine gespielt hatte, war ich immer benachteiligt, hatte immer schlechtere Ausrüstung und konnte mich auch nicht mit anderen messen. Die sog. Zufalls-BGs waren nicht dazu geeignet, weil hier im eigenen Team überwiegend Bots und sog. Leecher, also Leute, die nur herumstehen und nichts tun, bestand, so dass beim besten Willen keine Freude aufkommen wollte. Und darüber hinaus wurde ich als einer der besten Spieler genau so behandelt wie eben ein Bot oder ein Leecher alle bekommen das Gleiche.
Was ich damit sagen will Online-MMO-Rollenspiele könnten Spaß machen, wenn man es richtig umsetzen würde. Leider werden diese Spiele für Idioten gemacht, hab ich zumindest den Eindruck und genau auf Idiotendinge legen die Entwickler dann wert. Dabei bin ich mir sehr sicher, dass WoW beispielsweise noch wesentlich erfolgreicher werden würde, wenn PvP- und Einzelspieler genau die gleichen Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln hätten wie die Gildenspieler. Und man nicht auf Zeitschinden den Fokus setzen würde, sondern auf Spielspaß. Und Spielspaß gibt es nur bei fairen Wettbewerb. Auch die anderen MMO-Spieleentwickler sind der Meinung permanent Gildenspieler privilegieren zu müssen. Man will offenbar nur bestimmte Leute für solche Spiele begeistern.
Damit sind Online-MMOs für mich schon mal gestorben, brutale Spiele, insbesondere auch brutale Shooter will ich sowieso nicht spielen, Aufbaustrategie wie SC2 ist auch nicht so mein Ding. Rollenspiele sind das, was mir am meisten Spaß macht, und das war schon immer so. Ich glaube mein erstes Rollenspiel war Landstalker auf dem Sega Mega Drive. Diese Spiele sind nur sehr selten, Shooter hingegen gibt es wie Sand am Meer. Immer wenn ich mir mal die Spieleregale ansehe, suche ich nach einem guten Rollenspiel, werde aber meistens nicht fündig, stattdessen nur Spiele, die mir gar nicht zusagen.
Ich denke auch, dass die Zukunft der Spiele im Onlinebereich liegt, weil diese Spiele einfach niemals enden, wenn ich ein Spiel gerne habe und mich mit einen anderen messen will, dann muss das auch nicht geändert werden, es kann im Prinzip so bleiben, weil die Herausforderung gegen einen anderen Menschen zu spielen, macht dann den Spielspaß aus, doch wie gesagt im Moment beschränken sich alle MMO-Hersteller darauf nur Gildenspieler solche Spiele anzubieten, definitiv keinen Einzelspielern und meistens nur sehr schlecht PvP-Spielern. Während sog. Offiinespiele meistens nach einmaligen Durchspielen uninteressant werden.
Doch ehrlich gesagt, denke ich, dass Videospiele so wie sie im Moment existieren, überflüssig sind. Das waren sie vermutlich schon immer. Ich meine, es ist gesünder mit seinen Freunden Sport zu machen und etwas zu spielen, wo man sich an der frischen Luft bewegen muss, es ist sehr viel spaßiger mit guten Freunden real etwas zu unternehmen, als in einem stickigen Zimmer vor einem Monitor zu hocken. Also warum zocken die Leute wirklich? Ich weiß es nicht, aber meine Vermutung ist, dass diese Leute entweder keinen blassen Schimmer haben, was wirklich Spaß macht oder aber ihnen ist langweilig und sie sind einsam. Auf mich persönlich trifft Letzteres zu, wäre das nicht der Fall, würde ich mit Sicherheit keine Videospiele spielen.
Online-Spiele haben für mich persönlich die Faszination, dass man über sie im Wettbewerb mit anderen Menschen treten kann. Also der PvP-Teil ist hier für mich interessant. Das muss aber kein Shooter sein, es kann genauso gut ein Aufbaustrategiespiel sein wie SC2 oder aber ein Rollenspiel wie WoW. Hauptsache man kann sein Können unter Beweis stellen. Leider sind jedoch die MMO-Rollenspiele wie WoW anders gestrickt. Es wird hier hauptsächlich auf PvE Wert gelegt und man muss Teil einer Gilde sein. Dies wirkt wettbewerbsverzerrend, weil nicht mehr das Können eines Spielers in erster Linie zählt, sondern die Anzahl seiner Mitspieler, was für mich nicht nachvollziehbar ist. Man kann theoretisch der beste Spieler der Welt sein, man wird es aber nie herausfinden, wenn jemand WoW alleine spielt. Mir ist es sowieso nicht klar, was die Spieler von WoW davon haben einen Char hochzuleveln und gegen PvE-Bosse zu kämpfen. Haben sie das getan, wird ihnen langweilig und sie plärren nach mehr Inhalten. Kommt mir alles spanisch vor. Ich habe lange Zeit WoW gespielt, als Einzel- und PvP-Spieler. Und ich war mindestens einer der besten Spieler überhaupt, aber da ich nur alleine gespielt hatte, war ich immer benachteiligt, hatte immer schlechtere Ausrüstung und konnte mich auch nicht mit anderen messen. Die sog. Zufalls-BGs waren nicht dazu geeignet, weil hier im eigenen Team überwiegend Bots und sog. Leecher, also Leute, die nur herumstehen und nichts tun, bestand, so dass beim besten Willen keine Freude aufkommen wollte. Und darüber hinaus wurde ich als einer der besten Spieler genau so behandelt wie eben ein Bot oder ein Leecher alle bekommen das Gleiche.
Was ich damit sagen will Online-MMO-Rollenspiele könnten Spaß machen, wenn man es richtig umsetzen würde. Leider werden diese Spiele für Idioten gemacht, hab ich zumindest den Eindruck und genau auf Idiotendinge legen die Entwickler dann wert. Dabei bin ich mir sehr sicher, dass WoW beispielsweise noch wesentlich erfolgreicher werden würde, wenn PvP- und Einzelspieler genau die gleichen Möglichkeiten sich weiterzuentwickeln hätten wie die Gildenspieler. Und man nicht auf Zeitschinden den Fokus setzen würde, sondern auf Spielspaß. Und Spielspaß gibt es nur bei fairen Wettbewerb. Auch die anderen MMO-Spieleentwickler sind der Meinung permanent Gildenspieler privilegieren zu müssen. Man will offenbar nur bestimmte Leute für solche Spiele begeistern.
Damit sind Online-MMOs für mich schon mal gestorben, brutale Spiele, insbesondere auch brutale Shooter will ich sowieso nicht spielen, Aufbaustrategie wie SC2 ist auch nicht so mein Ding. Rollenspiele sind das, was mir am meisten Spaß macht, und das war schon immer so. Ich glaube mein erstes Rollenspiel war Landstalker auf dem Sega Mega Drive. Diese Spiele sind nur sehr selten, Shooter hingegen gibt es wie Sand am Meer. Immer wenn ich mir mal die Spieleregale ansehe, suche ich nach einem guten Rollenspiel, werde aber meistens nicht fündig, stattdessen nur Spiele, die mir gar nicht zusagen.
Ich denke auch, dass die Zukunft der Spiele im Onlinebereich liegt, weil diese Spiele einfach niemals enden, wenn ich ein Spiel gerne habe und mich mit einen anderen messen will, dann muss das auch nicht geändert werden, es kann im Prinzip so bleiben, weil die Herausforderung gegen einen anderen Menschen zu spielen, macht dann den Spielspaß aus, doch wie gesagt im Moment beschränken sich alle MMO-Hersteller darauf nur Gildenspieler solche Spiele anzubieten, definitiv keinen Einzelspielern und meistens nur sehr schlecht PvP-Spielern. Während sog. Offiinespiele meistens nach einmaligen Durchspielen uninteressant werden.
Doch ehrlich gesagt, denke ich, dass Videospiele so wie sie im Moment existieren, überflüssig sind. Das waren sie vermutlich schon immer. Ich meine, es ist gesünder mit seinen Freunden Sport zu machen und etwas zu spielen, wo man sich an der frischen Luft bewegen muss, es ist sehr viel spaßiger mit guten Freunden real etwas zu unternehmen, als in einem stickigen Zimmer vor einem Monitor zu hocken. Also warum zocken die Leute wirklich? Ich weiß es nicht, aber meine Vermutung ist, dass diese Leute entweder keinen blassen Schimmer haben, was wirklich Spaß macht oder aber ihnen ist langweilig und sie sind einsam. Auf mich persönlich trifft Letzteres zu, wäre das nicht der Fall, würde ich mit Sicherheit keine Videospiele spielen.
#54
Posté 03 septembre 2011 - 01:47
Kann deine Meinung zwar nachvollziehen aber nicht komplett untermauern.
Als ich mich mit ToR auseinandergesetzt habe und Online-spielen allgemein ist mir ein Kernggedanke gekommen was in dem genre falsch läuft. ToR und WoW mögen zwar ne tolle welt mit vielen möglichkeiten darstellen. Aber die spieler werden von den Entwicklern an einer zu kurzen Leine gehalten und mit Events und Support an der hand geführt und bemuttert.
Es gibt z.B. nie den Bedarf an sozialer interaktion ABSEITS von Gruppenquests ( für die man sich schnell ne party aus den nächstbesten typen die vorebeilaufen gekrallt hat) .
Der Begriff "Theme-Park- MMO" trifft es am besten. Man läuft von einer MOSTEPICAWSUMZT -Attraktion zur nächsten.
Auch wenn ich jetzt wieder wie ein seniler, alter Mann klinge. die Opel-World MMOs wie Ultima Online, Everquest oder Neocron waren besser. Das was du dir alles wünschst gab es dort alles schon. Es gab einzelne Spieler die ne ganz harte Sau alleine sein konnten und dafür auf dem server bekannt waren - nicht weil irgend ne statistik sagt das der und der name ganz oben ist - sondern weil die Leute viel mehr untereinander chatteten. Und was war die Ursache für ein regeres Soziales Leben auf den Open-world servern? Das Spiel war meistens verbuggt, unausbalanciert, unfair und total schwierig und hier liegts an den Entwicklern - Sie gaben den Spielern eine Welt aber griffen nicht so stark in das laufende Spiel ein. - Ergo machen es die Spieler die von ihren "göttern" im stich gelassen werden so wie es echte menschen machen. Sie spielen das Spiel auf ihre weise. Die patches von Neocron waren immer die spannensten - weil sie oft aufgrund einer kleinen Veränderung die ganze Wirtschaft auf den Kopf gestellt haben. Ich kann errinern - Eines Tages wurde in einem update ein paar items hinzugefügt darunter ein neues Implantat das man nur exklusiv als Mitglied der einen Faction kaufen konnte. Durch die Gunst der Stunde hab ich allein durch den weiterverkauf an andere Spieler an einem Abend mehr als 1Mio credits gemacht.
Da es sowenig quests gab die man erfüllen konnte haben die Leute im grunde nichtmehr gequestet Hauptantrieb für die meisten Spieler waren eher die PVP-Kriege. In einer Gilde arbeitete jeder im grunde an dem nächsten feldzug mit. Die Kämpfer raideten um stärker zu werden, die Constructor stellten neue Waffen und Munition her und das geld wurde für Panzer und Bomber gebraucht. - Das alles ohne Anleitung der Entwickler. Die Spieler wissen sich selbst zu helfen. Klasse waren vorallem die Quests von Spielern an Spielern. sie gaben zwar keine XP aber man hatte ein kleines Abenteuer das man nur selbst hatte - und nicht alle lvl 20 Spieler auf dem server. Nennt mir einmal ne Stelle wo ihr innem Spiel nen anderen Spieler in ne falle gelockt habt indem ihr euch als potenzieller Käufer für seine unrechtmäßig erworbenen Unique-teile ausgegeben habt - nur damit du und dein Freund ihn von beiden Seiten aufs Korn nehmen und später die Belohnung vom Auftraggeber-Spieler abholt. Das ist ne echte Herausforderung weil es ungeskriptet ist und man den Ausgang nicht vorhersagen kann - oder in irgend nem Walkthrough nachlesen kann.
Was die pädagogische Wirkung von Shootern angeht so bin ich nicht wirklich deiner Meinung.
Klar, Kinder die sie spielen mögen vielleicht nichtmehr kotzen wenn sie Blut sehen. Aber das lernen die Kindersoldaten in Afrika auch nach ein paar Wochen. XD
Was mir ehrlich gesagt mehr sorgen macht ist die Art und Weise wie die Dialogoptionen in Mass Effect jüngere Spieler davon überzeugen können "wie die Welt funktioniert"
Dass man mit einer Renegade-Antwort und dem Einsatz von Gewalt alles erreichen kann und jede Frau rumkriegt - Naja im echten Leben funktioniert einschüchtern und bedrohen meistens... aber nur wenn man selbstsicher auftritt und den Körperbau eines Schranks hat - mit Muskeln klappts auch mit den Frauen
.
Blasse Nerd's sollten lieber bei Paragon bleiben wenn sie nicht inner Mülltonne enden wollen.
Oder sie werden ermutigt sich zu bewaffnen um ihre Ziele durchzusetzen.
In klassischen Shootern von Doom (yay, wir können es unzensiert erwähnen!) bis hin zu Call of Duty gibt es ja keine rollenidentifizierung und das Spielziel ist klar. "Du spielst einen Soldat/einzigen überlebenden - und musst die Dämonen, bösen terroristen erschießen weil das dein Befel ist" - es wird nicht in frage gestellt warum man zur Waffe greift. In Dialogbasierten Rollenspielen liegt es aber an einem selbst ob man zur waffe greift - oder einen anderen Weg einschlägt.
In alten RPGs war man z.B. oft gezwungen den "guten" Weg einzuschlagen - das hat meist mehr XPs gegeben. - In Mass Effect und auch Dragon Age wird man dagegen eher belohnt einer von den Bösen zu sein.
Als ich mich mit ToR auseinandergesetzt habe und Online-spielen allgemein ist mir ein Kernggedanke gekommen was in dem genre falsch läuft. ToR und WoW mögen zwar ne tolle welt mit vielen möglichkeiten darstellen. Aber die spieler werden von den Entwicklern an einer zu kurzen Leine gehalten und mit Events und Support an der hand geführt und bemuttert.
Es gibt z.B. nie den Bedarf an sozialer interaktion ABSEITS von Gruppenquests ( für die man sich schnell ne party aus den nächstbesten typen die vorebeilaufen gekrallt hat) .
Der Begriff "Theme-Park- MMO" trifft es am besten. Man läuft von einer MOSTEPICAWSUMZT -Attraktion zur nächsten.
Auch wenn ich jetzt wieder wie ein seniler, alter Mann klinge. die Opel-World MMOs wie Ultima Online, Everquest oder Neocron waren besser. Das was du dir alles wünschst gab es dort alles schon. Es gab einzelne Spieler die ne ganz harte Sau alleine sein konnten und dafür auf dem server bekannt waren - nicht weil irgend ne statistik sagt das der und der name ganz oben ist - sondern weil die Leute viel mehr untereinander chatteten. Und was war die Ursache für ein regeres Soziales Leben auf den Open-world servern? Das Spiel war meistens verbuggt, unausbalanciert, unfair und total schwierig und hier liegts an den Entwicklern - Sie gaben den Spielern eine Welt aber griffen nicht so stark in das laufende Spiel ein. - Ergo machen es die Spieler die von ihren "göttern" im stich gelassen werden so wie es echte menschen machen. Sie spielen das Spiel auf ihre weise. Die patches von Neocron waren immer die spannensten - weil sie oft aufgrund einer kleinen Veränderung die ganze Wirtschaft auf den Kopf gestellt haben. Ich kann errinern - Eines Tages wurde in einem update ein paar items hinzugefügt darunter ein neues Implantat das man nur exklusiv als Mitglied der einen Faction kaufen konnte. Durch die Gunst der Stunde hab ich allein durch den weiterverkauf an andere Spieler an einem Abend mehr als 1Mio credits gemacht.
Da es sowenig quests gab die man erfüllen konnte haben die Leute im grunde nichtmehr gequestet Hauptantrieb für die meisten Spieler waren eher die PVP-Kriege. In einer Gilde arbeitete jeder im grunde an dem nächsten feldzug mit. Die Kämpfer raideten um stärker zu werden, die Constructor stellten neue Waffen und Munition her und das geld wurde für Panzer und Bomber gebraucht. - Das alles ohne Anleitung der Entwickler. Die Spieler wissen sich selbst zu helfen. Klasse waren vorallem die Quests von Spielern an Spielern. sie gaben zwar keine XP aber man hatte ein kleines Abenteuer das man nur selbst hatte - und nicht alle lvl 20 Spieler auf dem server. Nennt mir einmal ne Stelle wo ihr innem Spiel nen anderen Spieler in ne falle gelockt habt indem ihr euch als potenzieller Käufer für seine unrechtmäßig erworbenen Unique-teile ausgegeben habt - nur damit du und dein Freund ihn von beiden Seiten aufs Korn nehmen und später die Belohnung vom Auftraggeber-Spieler abholt. Das ist ne echte Herausforderung weil es ungeskriptet ist und man den Ausgang nicht vorhersagen kann - oder in irgend nem Walkthrough nachlesen kann.
Was die pädagogische Wirkung von Shootern angeht so bin ich nicht wirklich deiner Meinung.
Klar, Kinder die sie spielen mögen vielleicht nichtmehr kotzen wenn sie Blut sehen. Aber das lernen die Kindersoldaten in Afrika auch nach ein paar Wochen. XD
Was mir ehrlich gesagt mehr sorgen macht ist die Art und Weise wie die Dialogoptionen in Mass Effect jüngere Spieler davon überzeugen können "wie die Welt funktioniert"
Dass man mit einer Renegade-Antwort und dem Einsatz von Gewalt alles erreichen kann und jede Frau rumkriegt - Naja im echten Leben funktioniert einschüchtern und bedrohen meistens... aber nur wenn man selbstsicher auftritt und den Körperbau eines Schranks hat - mit Muskeln klappts auch mit den Frauen
Blasse Nerd's sollten lieber bei Paragon bleiben wenn sie nicht inner Mülltonne enden wollen.
Oder sie werden ermutigt sich zu bewaffnen um ihre Ziele durchzusetzen.
In klassischen Shootern von Doom (yay, wir können es unzensiert erwähnen!) bis hin zu Call of Duty gibt es ja keine rollenidentifizierung und das Spielziel ist klar. "Du spielst einen Soldat/einzigen überlebenden - und musst die Dämonen, bösen terroristen erschießen weil das dein Befel ist" - es wird nicht in frage gestellt warum man zur Waffe greift. In Dialogbasierten Rollenspielen liegt es aber an einem selbst ob man zur waffe greift - oder einen anderen Weg einschlägt.
In alten RPGs war man z.B. oft gezwungen den "guten" Weg einzuschlagen - das hat meist mehr XPs gegeben. - In Mass Effect und auch Dragon Age wird man dagegen eher belohnt einer von den Bösen zu sein.





Retour en haut






