Samus02 wrote...
Das es so etwas wie DLC's überhaupt gibt haben wir Bethesda zu verdanken.^^
(Machen aber dennoch geile Spiele)
Und das Item-Pack's Hochkonjunktur haben da hat Kappa recht.....das liegt an den Spielern selbst.
Es wird ja hinter vorgehaltener Hand gemunkelt das es Spieler geben soll, die jeden Mist kaufen..... habe ich gehört.:-)
Nun ich glaube, es brauchte mehr als nur die sagenumworbene
Pferderüstung aus Oblivion, damit dies zu einem Markttrend wurde, wenngleich diese andere Entwickler und insbesondere Publisher auf schlechte Ideen gebracht haben könnte.
Merchandising-Artikel sind mit den Star Wars-Filmen schon länger bekannt und rentabel. Wie Kappa Neko glaube ich bereits erwähnte sind sie Sammler-Objekte, aber letztlich auch ein Objekt, auf das eine gewisse Art von Nostalgie vermittelt.
In diesem Verständnis der Item-DLCs kann demnach weder auf die Pferderüstung zurückgeführt werden noch auf einen angeblich ausgeprägte Präferenz dafür unter einer speziellen Käuferschicht wie Konsolen-Besitzer.
Dass der Verkauf der DLC in der Vergangenheit erträglich gewesen sein mag, verstärkt diesen trend aber natürlich, so dass die Pferderüstung einen Beitrag zur heutigen Situation leistete.
Entscheidender war für das Angebot aber sicher die Etablierung der Vertriebswege und dessen Konditionen. Dass in der vorigen Konsolengenerationen DLCs der heutigen Form nicht bestanden haben mag demnach eher auf das Fehlen entsprechender Vertriebswege zurückzuführen sein. Mit den jetzigen Online-Funktionen und der Einrichtung der entsprechenden Läden wie Xboxmarketplace oder dem Psn-Store gibt es nun ein einfaches und zuverlässigen Absatzkanal für Entwickler, da MS bzw. Sony als Mittelsmann die Transaktion abwickelt, indem sie das Geld vom Kunden nehmen und mit ihrer Infrastruktur die Gegenleistung in Form des digitalen Inhalts zugänglich machen und bei erfolgter Transaktion dem Entwickler sein Geld dann zukommen lässt.
Der Umkehrschluss, dass die Konsolen für Inhalte wie DLCs verantwortlich sind, ist hingegen eine unzulässige Behauptung, da Steam nichts anderes als eine digitaler Vertrieb ist und folglich kaum behauptet werden kann, dass dies im PC-Merktsegment von vornherein ausgeschlossen ist.
Letztlich war für die digitale Distribution wie auch für ganz normalen ecommerce entscheidend, dass zunehmend Menschen Vertrauen in die Funktionsfähigkeit fassen. Die Marktakzeptanz konnte auch mit Hilfe von neuen, für den Kunden sichere Zahlungsmethoden wie PSN-Cards (Prepaid) oder paypal gesteigert werden. Mit dem steigenden Umsatz bei der digitalen Distribution kombiniert mit dem Beweis des Erfolg solcher preisgünstig zu produzierenden Items ist die Versuchung (oder die Gier?) der Publisher zu groß, um entsprechende Angebote nicht zu lancieren.