Hier noch ein Artikel von PCgames der auch einige Gegenargumente gegen EA als Spyware aufzeigt.
Die Quellen wollte PCgames nicht direkt nennen und ob die wirklich stimmen, weiss man genauswenig wie dass Origin tatsächlich so viel scannt wie manche behaupten.
So oder so, Tatsache ist dass EA eine nach deutschem Recht ungesetzliche EULA rausgebraucht hat, die aber seit einigen Tagen "gestreamlined" wurde. Diese EULA war ja der Grund wieso überhaupt Spieler Origin näher unter die Lupe genommen haben. Ich persönlich als Laie, erkenne in der jetztigen EULA kaum Unterschiede zur Steam EULA.
Ich glaube nicht daran, dass Origin nichts gescannt hat oder nichts scannt und mir gefällt der Origin Zwang nicht. Und ich werde ME3 auch weiterhin boykottieren falls es mit Origin kommt. Einfach der Tatsache wegen, dass ich keine Lust habe noch eine Zusatzsoftware zu installieren. Und falls tatsächlich Origin nicht so weitreichend gescannt hat, sollten einige Juristen bei EA / Origin ihren Hut nehmen. Sie haben dem Ruf der Firma mit der ungesetzlichen EULA wirklich geschadet. Oder sie wollten sich die Option freihalten später mal zu spionieren?
Nach dem Ganzen wird ein gewisses Misstrauen IMMER bleiben.
Daten werden an Amazon Web Services gesendet
Zwar durchlaufe Origin beim Start alle Ordner und Unterordner des Pfades "C:ProgramData", das sei allerdings nicht ungewöhnlich, schließlich müsse Origin stets prüfen, ob sich unter diesem Pfad noch die Konfigurationsdatei befindet. "Durch Abrufen des Ordnerinhalts von "ProgramData" werden von den entsprechenden Funktionen auch automatisch andere Informationen wie Dateigröße, Attribute (Versteckt, Schreibgeschützt,..) sowie Dateirechte (Besitzer, Lese/Schreibrechte) eingeholt.
"Doch damit nicht genug der Analyse, schließlich steht noch ein weiterer Vorwurf im Raum. So haben diverse selbsternannte Programmierer behauptet, Origin würde Daten an Amazon senden.
Das ist generell auch nicht falsch, allerdings werden Daten von Origin nicht an den Amazon-Shop gesendet, sondern vielmehr an die Amazon Web Services, eine Datencloud. Origin nutzt dieses Content Delivery System, um Daten nicht von einem zentralen Server abrufen zu müssen. Das verbessere vor allem die Performance. "Dies geschieht über den eingebauten Websiterenderer "Webkit", welcher auch in Chrome verwendet wird. EA hat also keine eigene Cloud, sondern mietet diese, wie viele andere große Unternehmen an."
Auch PC Games wurde eine Mail zugespielt. Die Quelle arbeitet für eine große Cheater-Seite und steht daher eigentlich in einem Interessenskonflikt mit Electronic Arts. Was derzeit allerdings über Origin verbreitet werde, sei haltlos. "Wir haben Origin auseinander genommen und sind zu dem Ergebnis gekommen, dass diese ganze Panikmache von wegen Spyware insofern Blödsinn ist, da in dem kompletten Code in keinster Weise was von irgendwelchen scannenden Threads, Tools, geschweige denn Prozessen zu finden ist, welche auch nur im Geringsten die derzeitige Hetzkampagne der deutschen Medien rechtfertigt."
Der Analyse zufolge scannt Origin lediglich EA Ordner, verwertet ausschließlich Nutzungsdaten der eigenen Spiele und scannt die MD5-Signaturen von EA Games, um beschädigte oder modifizierte Dateien durch Originale zu ersetzen. Außerdem würden Informationen ausgelesen, um mögliche Cheater dauerhaft auszusperren.
Auch zu den zahlreichen Youtube-Videos hinsichtlich vermeintlicher Systemscans nimmt die Analyse Stellung. Bei diesen handele es sich um ein Anti-Viren-Programm, das seine Arbeit verrichtet. Der Video-Ersteller habe der AntiVirus.exe einfach den Namen und das Logo von Origin verpasst.
http://www.pcgames.d...erungen-852501/
Modifié par Johnsen1972, 03 novembre 2011 - 06:20 .





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