Codebreaker819 wrote...
Sinkende Qualität ist eine subjektive Wahrnehmung. Was für dich als sinken der Qualität wahrgenommen wird, wird bei anderen als Steigerung der Qualität empfunden. Ich finde z.b. das sich BF42 zu BF3 oder ME1 zu ME3 sich erheblich in der Qualität gesteigert haben.
Zu BF kann ich nicht viel sagen, der MP-Part interessiert mich nicht groß und für 7 Stunden 08/15 Solo-Kampagne ists mir zu teuer.
Mag sein das ME3 grafisch besser daher kommt und auch mit vielen kleinen Details aufwarten kann, aber inhaltlich ist es der schlechteste Teil weil er zu eintönig ist. Oder anders gesagt die Qualität nahm mit jedem Teil mehr ab.
Das primitive Geballer geht einem irgendwann auf den Keks weil es keine Abwechslung und situative Spannung gibt. Die KI ist strunzdumm und es fehlt an allen Ecken an Anspruch. Die Dialoge sind zwar gut geschrieben, aber dennoch eine Enttäuschung. Statt einer Weiterentwicklung wurde es noch mehr vereinfacht und banalisiert.
Cleverer Einsatz von Fähigkeiten im Kampf und abseits davon? Strategische Charakterwahl? Minispiele, Stealth, Hacken, Logikrätsel? Lebendige Städte, freie Erkundung? Alles nicht vorhanden oder gar wegrationalisiert. Wie gesagt, Anspruch und Abwechslung, Fehlanzeige.
Und das sich das Versprechen für "mehr Rollenspiel" auf Mods für Waffen beschränkt und ein paar Kampfskills, deren Auswahl kaum ins Gewicht fällt, spricht Bände.
Nicht falsch verstehen, es steckt noch genug Qualität drin um sich abzuheben und zumindest die Charaktere sind teils recht Interessant und die Story mitunter tragisch, aber ein andächtiges "WOW!" wie bei ME1 einst löst es längst nicht mehr aus.
Codebreaker819 wrote...
Und Origin ist genau wie Steam eine notwendigkeit der Zeit. Der Markt und nicht nur für Spiele verschiebt sich immer mehr in den Digitalen Raum.
Und nochmals, nicht das man den digitalen Vertrieb ausbauen will stößt auf sondern das man den Mist aufgezwungen bekommt. Und als DRM taugt es auch nicht, es gängelt und behindert eher die Käufer als das es Raupkopien verhindert.