Origins - oder warum ich den Respekt vor EA verliere (nötig für ME3 ? )
#4226
Posté 14 juin 2013 - 06:58
#4227
Posté 13 juillet 2013 - 08:01
wollte nur mal mitteilen dass EA wiedermal ein Entwickler-Studio eingestampft hat : EA Phenomic (z.b. Spellforce)
#4228
Posté 13 juillet 2013 - 08:43
#4229
Posté 13 juillet 2013 - 09:26
Hab ich mich aufgeregt? Ich wollte das nur mal hier reinpacken, weil ich da gerade zufällig drüber gestolpert bin und hier seit fast einem Monat nix mehr los ist.
EDIT: Glaubst du die suchen sich selbst aus was sie entwickeln? Die werden ihre Vorgaben bekommen, aber im entwickeln von Browsergames und F2P sind sie wohl nicht besonders erfolgreich gewesen (Commad&Conquer:Tiberium Alliances)
#4230
Posté 14 juillet 2013 - 09:42
Die Rechte an SpellForce lagen nie bei Phenomic sondern von Anfang an bei JoWood. Wäre also seltsam wenn man die übertragen hätte. Davon abgesehen ist Phenomic nicht "bei EA untergeschlüpft" sondern wurde von EA übernommen. Ob dies auf betreiben von Phenomic geschah, wie du hier implizieren möchtest, wurde nie verlautbart. Darüber hinaus war es eine Entscheidung EAs das Phenomic ausschließlich an Browsergames und Onlinestrategie herumbastelt.Jairidian wrote...
Und warum die Aufregung? Weil es ein nur mäßig gutes Deutsches Studio getroffen hat? Der einzige Titel von Phenomic, den man als Erfolgreich bezeichnen könnte, war Spellforce. Spellforce 2 war schon ein Reinfall und nachdem sie sich von Jowood getrennt hatten, schlüpften sie bei EA unter und es kam nichts mehr von Phenomic, was man als Erfolg ansehen könnte. Nicht einmal die Spellforce-Lizenz liegt bei ihnen. Die blieb bei Jowood und liegt jetzt bei Nordic Games. Phenomic hat an Browsergames rumgeschustert und war selbst da nicht Erfolgreich. Mich wundert es nicht, das sie jetzt geschlossen wurden. Ich habe schon viel eher mit diesem Schritt gerechnet.
#4231
Posté 14 juillet 2013 - 11:19
Eariel101 wrote...
Die Rechte an SpellForce lagen nie bei Phenomic sondern von Anfang an bei JoWood. Wäre also seltsam wenn man die übertragen hätte. Davon abgesehen ist Phenomic nicht "bei EA untergeschlüpft" sondern wurde von EA übernommen. Ob dies auf betreiben von Phenomic geschah, wie du hier implizieren möchtest, wurde nie verlautbart. Darüber hinaus war es eine Entscheidung EAs das Phenomic ausschließlich an Browsergames und Onlinestrategie herumbastelt.Jairidian wrote...
Und warum die Aufregung? Weil es ein nur mäßig gutes Deutsches Studio getroffen hat? Der einzige Titel von Phenomic, den man als Erfolgreich bezeichnen könnte, war Spellforce. Spellforce 2 war schon ein Reinfall und nachdem sie sich von Jowood getrennt hatten, schlüpften sie bei EA unter und es kam nichts mehr von Phenomic, was man als Erfolg ansehen könnte. Nicht einmal die Spellforce-Lizenz liegt bei ihnen. Die blieb bei Jowood und liegt jetzt bei Nordic Games. Phenomic hat an Browsergames rumgeschustert und war selbst da nicht Erfolgreich. Mich wundert es nicht, das sie jetzt geschlossen wurden. Ich habe schon viel eher mit diesem Schritt gerechnet.
Na dann gugg dir mal das Interview mit Volker Wertich an. www.gameswelt.de/ea-phenomic/news/deutsches-entwicklerstudio-wird-geschlossen,201755
Mag ja sein das er da Mist erzählt, aber für mich hört es sich so an, als hätte sich Phenomic nach nem neuen Partner umgeschaut und mit EA gefunden, nachdem der Bruch mit Jowood da war.
#4232
Posté 14 juillet 2013 - 12:05
Ob man jetzt unbedingt bei EA "Unterschlüpfen" wollte oder nicht kannst weder du oder ich noch sonstwer hier wirklich beurteilen (EA wird einfach das beste Angebot gemacht haben (Geld regiert die Welt)).
Fakt ist aber das der Publisher am Ende entscheidet was sein Entwicklerstudio entwickeln soll und damit hat man Phenomic anscheinend ziemlich gegen die Wand fahren lassen
#4233
Posté 14 juillet 2013 - 01:08
#4234
Posté 14 juillet 2013 - 01:32
#4235
Posté 14 juillet 2013 - 01:50
Ich habe lediglich gesagt das der Publisher zumindest grobe Vorgaben macht was er für Spiele haben will (Wenn der Entwickler mit einer Idee ankommt von der der Publisher nicht überzeugt ist, wird das halt nicht entwickelt). Das EA nicht die Wohlfahrt ist, da wird dir wohl jeder zustimmen Code, aber darum gings ja eigentlich auch nicht.
#4236
Posté 14 juillet 2013 - 03:26
Codebreaker819 wrote...
Es ist hinlänglich bekannt das EA sich nicht in die kreative Entwicklung der Spiele einmischt. Das ist bei Bioware so, das ist bei Maxis so, das ist bei DICE so. Das haben mehrere Interviews mit den jeweiligen CEOs bestätigt. Wenn man die Schuld suchen will bei jemanden warum Phenomic geschlossen wurde dann wird man beo Phenomic fündig. EA ist nicht die Wohlfahrt und wenn ein Studio mit den Ressourcen die man ihm zur Verfügung stellt nicht in der Lage ist sich durchzusetzen und für Spieler anspruchsvolle Spiele zu entwickeln dann sind sie nunmal selber schuld wenn die Lichter ausgehen.
Das sie sich nicht in die kreative Entwicklung einmischen schließt nicht aus das sie den Unternehmen vorgeben was sie zu produzieren haben.
Wenn sie sagen Firma XY produziert als nächstes ein Actionspiel, dann hat die Firma nur freie Hand was das kreative dieses Spiels angeht, srpich Grafik, Story etc, Entwicklungszeit und Art, sowie die finanziellen Mittel werden mit großer Sicherheit von Ea vorgegeben
Ich glaube nicht das Phenomic, nach der Übernahme nur noch Browsergames herstellen wollte, das sieht schon schwer nach Vorgabe aus.
Für Shooter haben sie Dice, fur Actionspiele Pseudorpgs Bioware, für Sims Maxis usw.
Ob Phenoic Mitschuld an Niedergang trägt mag sein, aber sicher ist wieder ist ein Unternehmen was Ea übernommen hat ist den Bach runtergegangen und es war beileibe nicht das erste und wird auch nicht das letzte gewesen sein.
Modifié par Xarvoc, 14 juillet 2013 - 03:27 .
#4237
Posté 14 juillet 2013 - 05:01
Das glaubt auch nur wer sich die Hose mit der Kneifzange anzieht. Was sollten die CEOs der Studios auch anderes sagen? Man beißt nicht die Hand, die einen füttert, fällt mir dazu nur ein. Würde ich öffentlich schlecht über meinen Brötchengeber sprechen? Sicher nicht, dann könnte ich nämlich meine Papiere abholen und hier ist es nicht anders also stimmt man eine süße Melodie an wie toll doch alles ist. Ein anderes Verhalten würde mich doch sehr überraschen ;-).Codebreaker819 wrote...
Es ist hinlänglich bekannt das EA sich nicht in die kreative Entwicklung der Spiele einmischt. Das ist bei Bioware so, das ist bei Maxis so, das ist bei DICE so. Das haben mehrere Interviews mit den jeweiligen CEOs bestätigt.
Aber schauen wir doch mal genauer hin, wie war das noch mit Westwood und C&C? Command & Conquer: Operation Tiberian Sun ist das beste Beispiel, zahlreiche Features fehlten, waren aber ansatzweise enthalten und später wurde bekannt das Westwood keine Zeit mehr für das Balancing hatte. Dies alles auf betreiben EAs, welche Westwood unter Druck setzten das Spiel so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen. Und es ging immer so weiter, Jahr für Jahr ein neues Sequel bzw. Addon. Die Quantität stieg und die Qualität ging in den Keller.
Und hier erkennt man auch Parallelen zu BW bzw. Dragon Age. Der kurze Entwicklungszyklus zu DA2 war sicher nicht auf den Mist BWs gewachsen. Der Onlinepass für SP Titel, wie eben DA2, sicher auch nicht, auch das hat geschadet. Oder nehmen wir Dead Space 3, die Entscheidung zu Mikrotransaktionen, der DLC Politk und hin zur platten Action hat Visceral Games sicher nicht allein getroffen. DS3 blieb unter der Klasse seiner Vorgänger. Die Quittung dafür gab es prompt, schlechtere Bewertungen, schwächerer Verkauf und so weiter.
Oder man denke an Sim City. Ich hab noch im Ohr als man tönte es ginge gar nicht einen Offline-Mode zu implementieren weil ja alles in der Cloud berechnet würde. Was kurz darauf als glatte Lüge entlarvt wurde. Interessant ist das Maxis bzw. EA eine Umfrage verschickten wo es um Addons und DLCs für Sim City ging und auch ein Classic-Modus (offline spielen einer Stadt) als mögliches Feature angeboten wird. Ebenso größere Maps, was ja laut ursprünglicher Aussagen auch nicht ginge. Im Endeffekt stellt es sich so dar das man rotzfrech gelogen hat um diesen always online Trend zu verteidigen, welcher in dieser Form gar nicht nötig gewesen wäre und einen solchen miesen Start des Games mit verursachte.
Zu glauben ein Konzern wie EA, ein Konzern der seinen Aktionären verpflichtet ist, nicht dem Spieler, würde den ihnen angegliederten Studios in allem Freiheiten lassen ist dann doch mehr als blauäugig.
Da fällt mir noch etwas interessantes ein, als 2009 Pandemic geschlossen wurde machte laut Dokumente der US-Börsenaufsichtsbehörde John Riccitiello durch Kauf und Schließung von Pandemic rund 4,9 Millionen US-Dollar Privatgewinn. Warum? Die VG Holding Corp., ehemaliger Eigentümer von Pandemic und BioWare, wurde mit Kapital des Kapitalunternehmens Elevation Partners gegründet und unterlag somit dieser. Elevation Partners gehört aber in Teilen John Riccitiello. In dem Fall waren die großen Verlierer der BioWare/Pandemic Übernahme ausgerechnet die Aktionäre EAs. Was ich damit sagen will, manchmal spielen wohl auch persönliche Interessen mancher Führungspersonen eine gewisse Rolle wenn über Wohl und Wehe eines Studios entschieden wird.
#4238
Posté 15 juillet 2013 - 03:59
Codebreaker819 wrote...
Es ist hinlänglich bekannt das EA sich nicht in die kreative Entwicklung der Spiele einmischt. Das ist bei Bioware so, das ist bei Maxis so, das ist bei DICE so. Das haben mehrere Interviews mit den jeweiligen CEOs bestätigt. Wenn man die Schuld suchen will bei jemanden warum Phenomic geschlossen wurde dann wird man beo Phenomic fündig. EA ist nicht die Wohlfahrt und wenn ein Studio mit den Ressourcen die man ihm zur Verfügung stellt nicht in der Lage ist sich durchzusetzen und für Spieler anspruchsvolle Spiele zu entwickeln dann sind sie nunmal selber schuld wenn die Lichter ausgehen.
Wie bitte? Was willst Du uns hier als hinlänglich bekannt verkaufen? Schon die Wortwahl implementiert, dass jedem dem Deine Behauptung nicht bekannt sein sollte, etwas entgangen sein muss. Leider sind die Wirkungen derartiger Formulierungen längst bekannt und eben nichts als heiße Luft. Viel zu oft wurden Aussagen aus Interviews kurze Zeit später widerlegt, was ja Eariel sogar an direkten Beispielen dargelegt hat. EA hat auch behauptet und sich sogar per Origin EULA verpflichtet, keine Daten weiter zu geben. Dank Edward Snowden wissen wir es heute besser. Und sogar der BND wusste über Prism genau bescheid, entgegen den Aussagen aus Interviews. Siehe hier: news.google.de/news/url .
Also Codebreaker, EA ist ein Aktiengesellschaft und demzufolge den Aktionären verpflichtet und nicht den Spielern, wie ebenfalls Eariel bereits schrieb. Zweck dieser Aktiengesellschaft ist es, Profit für die Aktionäre zu generieren. Ich verwende bewusst den Ausdruck generieren, da sich Gewinn ( Profit ) nämlich nicht erwirtschaften ( produzieren ) lässt. Und dreimal darfst Du raten, wo denn der Gewinn her kommt. Folgt man der Spur des Geldes, werden sämtliche Zusammenhänge klar. Auch die vielen Interviews mit einer Halbwertszeit von meist nur wenigen Tagen!
Modifié par lustigtv, 15 juillet 2013 - 04:04 .
#4239
Posté 15 juillet 2013 - 05:56
#4240
Posté 15 juillet 2013 - 06:47
Und zu glauben, EA würde sich nicht in die Entwicklung in die Spiele einmischen, welche sie finanzieren...darüber kann ich nur herzlich lachen. Das kann nur jemand behaupten, der nicht weiß, wie Konzerne arbeiten!
#4241
Posté 15 juillet 2013 - 09:47
Was das ganze mit der Aktion von Snowden zu tun haben soll ist auch ein Rätsel für sich weil das nunmal überhaupt nichts miteinander zu tun hat. Und eins kannst du sicher sein das der NSA es absolut egal ist wie viel Stunden in der Woche du in einem EA Spiel hängst.
Und für jedes Unternehmen was Leistungen oder Produkte an Kunden verkäuft sind nunmal diese Kunden das wichtigste, auch bei einer Aktiengesellschaft. Denn wenn die Kunden nicht zufrieden sind dann kaufen sie die Produkte nicht mehr und folglich rollt auch der Rubel nicht mehr was die Anteillseigner nicht erfreut. Also ist es das wichtigste den Kunden zufrieden zu stellen damit dieser dem Unternehmen treu bleibt und man somit eine Geschäftsbeziehung für die Zukunft aufbauen kann. Und wenn man sich die Verkaufszahlen der Spiele wie ME3, SimCity oder BF3 anschaut dann macht EA alles richtig. Denn am Ende zählen die Fakten wie Verkaufszahlen und nicht die aufgebrachte Meinung von Leuten die mit der Entwicklung der Branche nicht zurecht kommen können.
Das Phenomic an die Wand gefahren wurde ist nur einer dran Schuld und zwar Phenomic selber. Wenn man nicht in der Lage ist aus den Ressourcen die man bekommt was gescheites anzustellen dann ist nunmal die Folge dass das Studio geschlossen wird. EA ist kein starres Konstrukt sondern wie jede erfolgreiche Firma ein sich ständig veränderentes Gebilde.
Modifié par Codebreaker819, 15 juillet 2013 - 09:50 .
#4242
Posté 15 juillet 2013 - 10:55
Codebreaker819 wrote...
[...]
Und wenn man sich die Verkaufszahlen der Spiele wie ME3, SimCity oder BF3 anschaut dann macht EA alles richtig. Denn am Ende zählen die Fakten wie Verkaufszahlen und nicht die aufgebrachte Meinung von Leuten die mit der Entwicklung der Branche nicht zurecht kommen können.
[...]
ach so, EA macht also alles perfekt, und alle negativen kritikpunkte entspringen nur den kranken vorstellungen der ewig gestrigen? ist es das, was du uns damit sagen willst? spare dir doch deine ständigen unterschwelligen provokationsversuche, bringt doch keinem was.
#4243
Posté 15 juillet 2013 - 11:08
Codebreaker819 wrote...
Und für jedes Unternehmen was Leistungen oder Produkte an Kunden verkäuft sind nunmal diese Kunden das wichtigste, auch bei einer Aktiengesellschaft. Denn wenn die Kunden nicht zufrieden sind dann kaufen sie die Produkte nicht mehr und folglich rollt auch der Rubel nicht mehr was die Anteillseigner nicht erfreut. Also ist es das wichtigste den Kunden zufrieden zu stellen damit dieser dem Unternehmen treu bleibt und man somit eine Geschäftsbeziehung für die Zukunft aufbauen kann. Und wenn man sich die Verkaufszahlen der Spiele wie ME3, SimCity oder BF3 anschaut dann macht EA alles richtig. Denn am Ende zählen die Fakten wie Verkaufszahlen und nicht die aufgebrachte Meinung von Leuten die mit der Entwicklung der Branche nicht zurecht kommen können.
Das Phenomic an die Wand gefahren wurde ist nur einer dran Schuld und zwar Phenomic selber. Wenn man nicht in der Lage ist aus den Ressourcen die man bekommt was gescheites anzustellen dann ist nunmal die Folge dass das Studio geschlossen wird. EA ist kein starres Konstrukt sondern wie jede erfolgreiche Firma ein sich ständig veränderentes Gebilde.
Das hast Du aber schön geschrieben. Lehrbuchmäßig Zusammenhänge dargelegt, wie diese sogar tatsächlich erklärt werden. Nur gibt es dabei ein Problem, nämlich dass Deine Schilderung mit den Tatsachen nichts aber auch gar nichts zu tun hat. Deine Schilderung beschreibt nur das was geglaubt werden soll, damit man immer so weiter machen kann. Also entweder, Du weißt es nicht besser oder Du verbreitest bewusst die Unwahrheit. In beiden Fällen kann Abhilfe geschaffen werden.
Erster Punkt dabei ist die Diskrepanz zwischen Arbeit und Geld. Werte werden immer nur durch Arbeit geschaffen, während Geld nur durch Schulden in den Umlauf gelangt. Ohne diesen Fakt jetzt hier näher zu beleuchten bedeutet das, dass nur dann genügend produzierte Spiele verkauft werden können, wenn genug Schuldgeld im Umlauf ist, völlig unabhängig von der Qualität der Spiele und völlig unabhängig von der Kundenzufriedenheit.
Zweiter Punkt dabei ist, dass die Lohnsumme der Mitarbeiter von EA in ihrer Gesamtheit nicht ausreicht, um die selbst produzierten Spiele komplett abzunehmen. Wenn das anders wäre, würde es nämlich keinen Gewinn geben. Diese fehlende Kaufkraft zwingt zu ständigen Einsparungen, Vereinfachungen und Kürzungen, die im Endeffekt jedoch die Kaufkraft weiter mindern. Ein Teufelskreislauf der eben nichts mit Deinen Erklärungen zu tun hat.
Dritter Punkt dabei ist die Wirkungsweise des Eigentums an Produktionsmitteln, da durch selbiges Arbeitsleistung der Nichteigentümer erpresst werden kann. Das ist der Hintergrund der ständigen "Übernahmen" durch EA. Es geht nie um die Firmen, sondern um die Eigentumsrechte an Lizenzen.
#4244
Posté 15 juillet 2013 - 12:51
Nur wer daran glaubt, dass das auch so ist....ich glaube dem fehlt ein gehöriger Realitätseinlauf ...(Jetzt mal auf alles bezogen, nicht nur EA).
#4245
Posté 15 juillet 2013 - 01:05
punkt1. Geldschöpfungsmethoden haben absolut Nichts mit den Verkaufszahlen eines Videospieles zu tun und geschweige denn mit Origin hier. Wie oft ein Spiel verkauft wird entscheidet nicht die Zentralbank sondern der Spieler welcher das Spiel kauft.
punkt2. Stell dir vor die von EA produzierten Spiele werden nicht nur EA Mitarbeitern zum kauf angeboten sondern allen Menschen. Und je höher die Personalkosten sind umso höher ist am Ende auch die notwendige Absatzmenge der Spiele um in die Gewinnzone zu kommen. Und wie oft am Ende ein Spiel gekauft wird entscheidet wer wohl? Der Spieler.
punkt 3. und wo wird jetzt eigentlich BW oder Dice genau erpresst? Sie können Spiele herstellen und diese Kreativ gestalten wie sie lustig sind und bekommen gewaltige Ressourcen dafür zur verfügung. Und natürlich geht es auch immer um die Firmen, wenn es nur um die Lizenzen geht dann hätte man diese anschließend diese nur noch verwaltet und das wärs dann. Also keine eigenen Spiele von den Studios mehr, siehe Disney + Lucasarts.
#4246
Posté 15 juillet 2013 - 01:26
Ich glaube auch damals, bevor der Gierschlund seine Finger nach BW ausgestreckt hat, hat BW genug Mittel gehabt um Erstklassige Spiele herzustelllen. Siehe Kotor 1 oder DA:O. Bei Letzterem ist zwar das EA Logo drauf, aber das Spiel war ja auch sechs Jahre in Entwicklung, also kam EA als es schon weitesgehendfertig gestellt war...da konnte man nicht mehr viel dazwischenfunken.
Und da wir so schööööööööööööööööönnnnnn von der Theorie reden oder eher egsagt du, Codebreaker.
Rein theoretisch, könnten die Aktionäre(Ebenso wie der Rest der EA Chefetage) mit genügend Anteilen sagen wie das nächste Spiel eines Entwicklers unter EA auszusehen hat. Da könnte ein alter Mann kommen, der vielleicht mal nen Gameboy in der Hand hatte und sagen: Ich will das Super Mario Elemente eingefügt werden...das springen und auf Gegner springen fand ich vor 20 Jahren super, das wollen die Leute sehen.
#4247
Posté 15 juillet 2013 - 01:26
Pain87 wrote...
In Büchern klingt alles toll, wie generell alles in der Theorie toll klingt, egal wo es geschrieben oder sogar gesagt wird.
Nur wer daran glaubt, dass das auch so ist....ich glaube dem fehlt ein gehöriger Realitätseinlauf ...(Jetzt mal auf alles bezogen, nicht nur EA).
Traue keinen Büchern?
Okay ein Studio wurde geschlossen. Dass niemand geschrieben hat, wie toll die waren und was für gute spiele sie gemacht haben spricht für sich.
#4248
Posté 15 juillet 2013 - 01:31
Modifié par Pain87, 15 juillet 2013 - 01:31 .
#4249
Posté 15 juillet 2013 - 01:33
Codebreaker819 wrote...
@lustig
punkt1. Geldschöpfungsmethoden haben absolut Nichts mit den Verkaufszahlen eines Videospieles zu tun und geschweige denn mit Origin hier. Wie oft ein Spiel verkauft wird entscheidet nicht die Zentralbank sondern der Spieler welcher das Spiel kauft.
Irrtum Codebreaker, denn Spiele müssen nun mal mit Geld bezahlt werden und nicht mit Pflastersteinen.
punkt2. Stell dir vor die von EA produzierten Spiele werden nicht nur EA Mitarbeitern zum kauf angeboten sondern allen Menschen. Und je höher die Personalkosten sind umso höher ist am Ende auch die notwendige Absatzmenge der Spiele um in die Gewinnzone zu kommen. Und wie oft am Ende ein Spiel gekauft wird entscheidet wer wohl? Der Spieler.
Richtig, nur reicht die Lohnsumme aller Arbeiter und Angestellter weltweit nun mal nicht aus, um die selbst produzierten Waren komplett abzunehmen. Nur für Dich hatte ich das etwas vereinfacht dargestellt. Das ändert aber nichts am grundlegenden Problem.
punkt 3. und wo wird jetzt eigentlich BW oder Dice genau erpresst? Sie können Spiele herstellen und diese Kreativ gestalten wie sie lustig sind und bekommen gewaltige Ressourcen dafür zur verfügung. Und natürlich geht es auch immer um die Firmen, wenn es nur um die Lizenzen geht dann hätte man diese anschließend diese nur noch verwaltet und das wärs dann. Also keine eigenen Spiele von den Studios mehr, siehe Disney + Lucasarts.
Auch das liegt klar auf der Hand, denn selbst Bioware kann sich nicht mehr so einfach von EA trennen, da die Lizenzrechte bei EA liegen. Wer die nutzen will muss zahlen und zwar mehr als EA dafür bezahlt hat, denn sonst würde es keinen Gewinn geben.
Was wolltest Du mir nun eigentlich erklären?
#4250
Posté 15 juillet 2013 - 01:46
Pain87 wrote...
Die bekommen kaum mehr Ressourcen als sie früher selber hatten...nur das sie jetzt unter EA Fuchtel sind.
Ich glaube auch damals, bevor der Gierschlund seine Finger nach BW ausgestreckt hat, hat BW genug Mittel gehabt um Erstklassige Spiele herzustelllen. Siehe Kotor 1 oder DA:O. Bei Letzterem ist zwar das EA Logo drauf, aber das Spiel war ja auch sechs Jahre in Entwicklung, also kam EA als es schon weitesgehendfertig gestellt war...da konnte man nicht mehr viel dazwischenfunken.
Und da wir so schööööööööööööööööönnnnnn von der Theorie reden oder eher egsagt du, Codebreaker.
Rein theoretisch, könnten die Aktionäre(Ebenso wie der Rest der EA Chefetage) mit genügend Anteilen sagen wie das nächste Spiel eines Entwicklers unter EA auszusehen hat. Da könnte ein alter Mann kommen, der vielleicht mal nen Gameboy in der Hand hatte und sagen: Ich will das Super Mario Elemente eingefügt werden...das springen und auf Gegner springen fand ich vor 20 Jahren super, das wollen die Leute sehen.
Das Wissen hast du jetzt woher? Warst du bei der letzten Aktionärsversammlung oder tobst du durch die Chefetage und hörst zu, was da so geredet wird? Sind das jetzt konkrete und belegbare Infos oder sind es nur Mutmaßungen und so eine Gefühl?
Rein theoretisch müssten die Aktionäre aber eine Aktienmehrheit zusammen bringen, um den Entwicklern oder der Chefetage irgendetwas vorzuschreiben. Der von dir beschriebene alte Mann müsste schon 51% der EA-Aktien halten um den Versuch zu starten, seine Vorstellungen durchzusetzen.





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