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Zirkel, Templer, Magier und Tevinter Dragon Age Asunder - Der Diskussionsthread - Achtung eventuell Spoilergefahr


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15 réponses à ce sujet

#1
Guest_The_Loki_*

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Da im Wünschethread das Ganze etwas Off Topic geht habe ich mal diesen Thread erstellt, der die Situation der Magier thematisiert.

Wieso gab es Zirkel?

Thedas wurde vor ewigen Zeiten vom Reich von Tevinter beherrscht, in dem Magier herrschten, welche die alten Götter (aka Drachen aka Erzdämonen später) verehrte. Irgendwann wurden diese alten Götter unter die Erde verbannt und Dumat lehrte die alten Magister die Blutmagie, mit welcher sie das nichts und die Heimstatt des Erbauers eindringen konnten. Laut dem Gesang war der Erbauer dermaßen erbost darüber, dass er diese Magister (zu denen auch Corypheus gehörte) wieder zurückwarf und sie in die ersten der Dunklen Brut verwandelt wurden. Diese sorgten dann für die erste Verderbnis (in Tevinter?), die Verwandlung Dumats in den ersten Erzdämon und die Gründung der Grauen Wächter.
Irgendwann zwischen der ersten und zweiten Verderbnis kam Andraste auf den Plan, sie wurde die Anführerin eines Befreiungsfeldzuges, denen sich auch etliche Elfen anschlossen, gegen das durch die erste Verderbnis geschwächte Reich von Tevinter, unter dem Motto "Magie soll dem Menschen dienen, aber niemals beherrschen", was jedoch weitesgehend scheiterte, da Andraste, Shartan etc von Andrastes weltlichen Ehemann verraten wurde.
Durch den Tod Andraste wurde jedoch aus der Bewegung eine religiöse Bewegung, welche sich schließlich fast überall in Thedas ausweitete.
Da die Bewohner Thedas jedoch von den Ereignissen nach der ersten Verderbnis und der Versklavung durch das alte Reich von Tevinter immer noch thraumatisiert waren wurden die Zirkel gegründet, welche unter Beobachtung der Templer dafür sorgen sollte, dass die Bürger vor der Gefahr der Blutmagie bzw Gefahren der Magie, welche definitiv Gefahr birgt, schützen sollen.
Unglücklicherweise werden Templer hauptsächlich nach ihrem Fanatismusgrad gecastet und befördert (Meredith zB) was dafür sorgt, dass etliche Magier sich nicht in den Zirkel einsperren lassen wollen bzw sich sogar der Blutmagie zuwenden, allerdings gilt auch hier, dass es etliche gute Templer wie Ser Otto aus DAO gibt.

Trotz der Kritik am Zirkel gibt es auch einige Magier, die dem Zirkel als notwendig erachten, so zum Beispiel Wynne, welche einen Großteil ihres Lebens im Zirkel verbracht hat. Obwohl ihr der Sohn von den Templern weggenommen wurde sieht sie in dem Zirkel etwas positives und steht ihm ebenso gegenüber.

De facto gilt auch zu beachten, dass nicht alle Blutmagier Abscheulichkeiten oder erste der Dunklen Brut werden, sondern auch solche, die relativ normal sind, z.B. Malcolm Hawke, Merrill, der Wächter (sofern Magier und gewählt) und Hawke (sofern Magier und Blutmagie gewählt). Im krassen Gegensatz gibt es zu dieser kleinen Auswahl etliche Magier, die durch die Blutmagie zu Monstern wurden, z. B. Uldred.

Modifié par The_Loki, 23 décembre 2011 - 06:08 .


#2
Forst1999

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Gute Zusammenfassung, auch wenn ich in einigen Punkten nicht ganz zustimme.

The_Loki wrote...
Unglücklicherweise werden Templer hauptsächlich nach ihrem Fanatismusgrad gecastet und befördert (Meredith zB) was dafür sorgt, dass etliche Magier sich nicht in den Zirkel einsperren lassen wollen bzw sich sogar der Blutmagie zuwenden, allerdings gilt auch hier, dass es etliche gute Templer wie Ser Otto aus DAO gibt.

"Hauptsächlich nach ihrem Fanatismusgrad gecastet" ist so glaub ich nicht richtig. In Kirkwall macht es sicher den Eindruck, aber Meredith ist beispielsweise während einer politischen Krise an die Macht gekommen (Konflikt zwischen dem damaligen Viscount und den Templern). Während normaler Umstände wäre ihr Aufstieg unwahrscheinlicher gewesen. Mit Meredith an der Macht trifft deine Behauptung aber zumindest in Kirkwall sicher zu, man schaue sich nur dortige Templer wie Ser Alrik, Ser Mettin und Ser Karras an.
Schaut man aber nach Ferelden, stellt sich die Lage anders dar. Auch die dortigen Templer sind streng, aber psychotische Auswüchse sind seltener. Gregoir ist willens, einem Zirkel, der wirklich eine ernstzunehmende Blutmagierrebellion hatte, noch eine Chance zu geben. Das fanatische Aushängeschild, Cullen, wird so wie ich das verstanden habe, nach Kirkwall abgeschoben, wo er einen kometenhaften Aufstieg hinlegt. Aber gegen Ende des Spiels ist der vielleicht fanatischste Templer Fereldens ein regelrechter Mustertempler. Ich liebe die Szene während des Templerendes, in der er Meredith erklärt, was der Job eines Templers ist: Nicht die Magier bei erster Gelegenheit auszurotten, sondern sie zu bewachen, und sie ebenso vor der Welt zu schützen wie die Welt vor ihnen.

Trotz der Kritik am Zirkel gibt es auch einige Magier, die dem Zirkel als notwendig erachten, so zum Beispiel Feynriel, wenn er nach Tevinter geschickt wird und Bethany, welche ihre Familie durch ihren Status als Abtrünnige nicht länger gefährden wollte und sich im Zirkel auch relativ wohlfühlt.


Ich würde beide nicht für Musterbeispiele halten: Feynriel sagt lediglich, dass er die Furcht vor Magier nun besser versteht. Dass er dem Zirkel, so wie er ist, zustimmt, kann ich aus seinem Brief nicht erkennen. Bethany hingegen ist lange Zeit ein Musterbeispiel eines Zirkelmagiers. Die DLCs unterstreichen das noch mehr. Aber, und ich habe den Eindruck das viele Leute das mittlerweile übersehen, am Ende von DAII ändert sie ihre Meinung wieder. Sie realisiert wie frei sie eigentlich war, und dass ihre Gefangenschaft ihr klar gemacht hat, dass es nötig ist, ihre Mitmagier zu befreien. Sie bleibt religiös, bezweifelt aber, dass die Politik der Templer wirklich dem Willen des Erbauers entspricht.
Das bessere Beispiel für eine zufriedene Zirkelmagierin wäre Wynne. Trotz ihres geraubten Kindes und der Grausamkeit der Templer in der ganzen Anarin(?)-Sache, bleibt sie stets loyal. Auch wenn wir natürlich nicht wissen, wo sie jetzt steht (und ob sie überhaupt noch lebt). Aber wird sie nicht im nächsten Roman eine Rolle spielen? Dann kann man ja vielleicht nochmal die Loyalistenperspektive besser beleuchten.

De facto gilt auch zu beachten, dass nicht alle Blutmagier Abscheulichkeiten oder erste der Dunklen Brut werden, sondern auch solche, die relativ normal sind, z.B. Malcolm Hawke, Merrill, der Wächter (sofern Magier und gewählt) und Hawke (sofern Magier und Blutmagie gewählt). Im krassen Gegensatz gibt es zu dieser kleinen Auswahl etliche Magier, die durch die Blutmagie zu Monstern wurden, z. B. Uldred.

Ich glaube, dass das mit dem "zu Dunkle Brut werden" ohnehin ein einmaliges Ereignis war. Und während Blutmagie wohl das Risiko erhöht, Dämonen anzuziehen, weil viele sie direkt von Dämonen zu erlangen versuchen, scheint mir die Blutmagie selbst nicht das Problem zu sein. Uldred versuchte, einen Dämon zu beschwören, und wurde dabei überwaltigt (hab ich aus dem Wiki, welcher Teil des Spiel erläutert eigentlich genau, was im Turm so alles vorgefallen ist?). Ohnehin scheint es durchaus möglich zu sein, Dämonen auch ohne Blutmagie zu beschwören.
Abgesehen von der Furcht vor Gedankenkontrolle scheint der Hauptgrund für die Ablehnung der Blutmagie zu sein, dass sie sehr viel schwerer zu bekämpfen ist: Blutmagier haben größere Ressourcen als normale Magier, und während ein Vorteil der Templer im Kampf gegen Magier ist, dass sie das Mana ihrer Gegner auflösen können, verfällt dieser Vorteil gegen Blutmagier.

#3
Guest_The_Loki_*

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Danke für die Kritik, die von dir angesprochenen Bereiche werde ich bei Gelegenheit bearbeiten. Ich denke, dass Corypheus und co durch Dumat andere Blutmagie (von Drachen und eben nicht Dämonen) als die heute bekannte eingesetzt haben, was in den enormen magischen Aufwand und evtl. den Einflüssen durch das Nichts diese Verwandlung ausgelöst hat, es sich somit nicht um eine Strafe des Erbauers sondern mehr um eine durch Magie ausgelöste Mutation handelt.

Dabei habe ich auch den alten ersten Verzauberer Remille im Hinterkopf, dessen Augen sich schwarz gefärbt hatten und dessen Blut schwarze Schlieren aufwies und zumindest mir ist es unklar ob es an der Magie lag, die eigentlich nur die Dunkle Brut hat oder ob es eine Ansteckung der Verderbtheit war.

Tatsächlich scheint die Fähigkeit Dämonen zu beschwören mehr oder weniger ohne Blutmagie möglich zu sein, beispielsweise hat Anders, welcher durch Rache kontrolliert wurde ein paar Schatten beschwört, somit scheint zumindest eine dämonische Besessenheit nötig zu sein.

#4
Forst1999

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The_Loki wrote...

Danke für die Kritik, die von dir angesprochenen Bereiche werde ich bei Gelegenheit bearbeiten. Ich denke, dass Corypheus und co durch Dumat andere Blutmagie (von Drachen und eben nicht Dämonen) als die heute bekannte eingesetzt haben, was in den enormen magischen Aufwand und evtl. den Einflüssen durch das Nichts diese Verwandlung ausgelöst hat, es sich somit nicht um eine Strafe des Erbauers sondern mehr um eine durch Magie ausgelöste Mutation handelt.


Ob die Blutmagie der Alten Magister eine andere war, lässt sich nicht klären, aber dass sie von den Alten Göttern kam, behaupten einige Quellen. Wobei andere behaupten, die Magister hätten sich die Blutmagie bei den Elfen abgeguckt. Dragon Age bleibt ja gerne etwas unklar, wenn es um Götter geht. Sind die Alten Götter wirkliche Götter? Erscheinen sie nur als Drachen oder haben sie eine wirkliche Verbindung zum gewöhnlichen Drachen?
Nun gut, die folgenden Punkte sind klar: Dumat hat die Magister angestiftet, die Goldene Stadt zu suchen. Als sie die Stadt fanden, war sie schon "schwarz", wie Corypheus mitteilt. Haben sie sie so schnell verdorben oder war sie schon immer so? Corypheus ist unser einziger Augenzeuge, alle anderen Quellen, z.B. die Version der Kirche (Strafe des Erbauers) sind nicht unbedingt verlässlich. Deine Theorie von einer magischen Fehlfunktion hat was für sich.

Dabei habe ich auch den alten ersten Verzauberer Remille im Hinterkopf, dessen Augen sich schwarz gefärbt hatten und dessen Blut schwarze Schlieren aufwies und zumindest mir ist es unklar ob es an der Magie lag, die eigentlich nur die Dunkle Brut hat oder ob es eine Ansteckung der Verderbtheit war.

Hab "Ruf der Grauen Wächter" nicht mehr so gut im Kopf, aber stammt die Magie der dunklen Brut nicht aus der Verderbtheit? Das erklärte jedenfalls warum Genlockmagier existierten. Remille war also wohl "verdorben" und hat was von der Magie der dunklen Brut gelernt.

Tatsächlich scheint die Fähigkeit Dämonen zu beschwören mehr oder weniger ohne Blutmagie möglich zu sein, beispielsweise hat Anders, welcher durch Rache kontrolliert wurde ein paar Schatten beschwört, somit scheint zumindest eine dämonische Besessenheit nötig zu sein.


Ja, Besessene können eindeutig auch ohne Blutmagie Dämonen beschwören (neben Anders fiele mir da auch Evelina ein). An sich scheint man nur den Schleier öffnen zu müssen, was mit Blutmagie einfach zu sein scheint als mit Lyrium basierter Magie, und die Dämonen dann kontrollieren (was selbst mit Blutmagie ziemlich schnell nach hinten losgehen kann, siehe Uldred oder Avernus). Ich denke also, dass es theorethisch auch ohne Blutmagie oder Besessenheit möglich wäre, nur halt schwieriger.

#5
Dukemon

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So soft wie man Elfen in den Spielen Blutmagie wirken sieht würde es mich nicht wundern, dass die Elfern enger mit der Blutmagie verbunden sind. :D

#6
Forst1999

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@ Dukemon
Zumindest Huon schien ja so zu denken. Sein Dialog lief ja hinaus auf: "Blutmagie ist ein Geschenk an alle Elfen! yaka yaka yaka!" Klar, er war völlig verrückt. Aber vielleicht hat seine spezielle Art des Wahnsinns ja ein Körnchen Wahrheit. Wir haben nicht genug, um so etwas belegen zu können, aber WUNDERN würde es mich schlussendlich nicht.

#7
Guest_The_Loki_*

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@ Forst allerdings stammen die Genlocks von Zwergen ab welche eine Magieimmunität besitzen, wie können diese also Magier zu stande bringen? Oder ist die Magie der Brut dermaßen dominant, dass sie sogar diese Resistenz ausschalten kann? Mir persönlich gefallen da die Genlocks aus Legacy besser, da diese eben keine Magier sind sondern eher bullige Viecher wie ich sie mir eher vorstellen kann.

Was Remille angeht: Es stimmt durchaus, dass seine Magie vom Architekten vermittelt wurde, aber man weiß zu wenig über die Magie der Brut, zum Beispiel könnte es sein, dass die verderbte Magie der Brut mit der Magie der Magister identisch oder zumindest ähnlich ist. Fakt ist, dass die Magie von Remille ihn schon leicht vergiftet hat, obwohl er nur verhältnismäßig niedrige Magie verwendet hat. Hätte er diese Magie öfter und im großen Stil benutzt wäre auch die Vergiftung stärker gewesen und die daraus resultierenden Konsequenzen für Remille wären durchaus interessant gewesen: Wäre er nur zum Ghul geworden, zu Dunkler Brut oder zu einem Wesen was weder richtig Mensch noch Brut geschweige denn Wächter oder Ghul ist, geworden?

Was die Elfen angeht kann ich mir gut vorstellen, dass sie in Elvhenan eine Magie angewendet haben, die ähnlich oder identisch der Blutmagie ist. Da Elvhenan jedoch von Tevinter mitsamt der Kultur fast total ausgelöscht wurde lässt sich dazu zu wenig sagen.

#8
Forst1999

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The_Loki wrote...

@ Forst allerdings stammen die Genlocks von Zwergen ab welche eine Magieimmunität besitzen, wie können diese also Magier zu stande bringen? Oder ist die Magie der Brut dermaßen dominant, dass sie sogar diese Resistenz ausschalten kann? Mir persönlich gefallen da die Genlocks aus Legacy besser, da diese eben keine Magier sind sondern eher bullige Viecher wie ich sie mir eher vorstellen kann.

Das ist es ja. Die Magie der Dunklen Brut ist elementar anders als "normale" Magie. Sie stammt nicht aus Lyrium oder Blut, sondern aus der Verderbtheit. Es macht also nichts, dass die Zwerge auf denen die Genlocks basieren, keine Verbindung zum Nichts haben. Die bessere Frage ist also, wieso "Magieresistenz" gegen Brutmagie überhaupt wirkt. Naja, ist wohl ein Fall von Gameplay/Story Trennung.
Aber ich stimme zu, dass die Legacy Genlocks besser sind. In DA:O waren Genlocks nur kleine Hurlocks, während Oger und Kreischer was ganz eigenes waren.

Was Remille angeht: Es stimmt durchaus, dass seine Magie vom Architekten vermittelt wurde, aber man weiß zu wenig über die Magie der Brut, zum Beispiel könnte es sein, dass die verderbte Magie der Brut mit der Magie der Magister identisch oder zumindest ähnlich ist. Fakt ist, dass die Magie von Remille ihn schon leicht vergiftet hat, obwohl er nur verhältnismäßig niedrige Magie verwendet hat. Hätte er diese Magie öfter und im großen Stil benutzt wäre auch die Vergiftung stärker gewesen und die daraus resultierenden Konsequenzen für Remille wären durchaus interessant gewesen: Wäre er nur zum Ghul geworden, zu Dunkler Brut oder zu einem Wesen was weder richtig Mensch noch Brut geschweige denn Wächter oder Ghul ist, geworden?

Wenn er Brut-Magie gewirkt hat, muss er verdorben gewesen sein. Wenn er verdorben war, ist er praktisch auf besten Weg zum Ghul. Zu dunkler Brut wird man ja nicht einfach so, und Wächter sind ja praktisch Ghule, bei denen durch ein paar Tricks beim Beitritt die Ausbreitung der Verderbtheit ausgebremst wird.
Die Magister hingegen waren zumindest vor ihrem Trip zur Goldenen/Schwarzen Stadt nicht verdorben, also denke ich nicht, dass ihre Magie der Brutmagie ähnlich war. Aber wie gesagt, das Buch ist bei mir ein bisschen her, und viele Infos über diese Sachen haben wir ohnehin noch nicht bekommen.

Was die Elfen angeht kann ich mir gut vorstellen, dass sie in Elvhenan eine Magie angewendet haben, die ähnlich oder identisch der Blutmagie ist. Da Elvhenan jedoch von Tevinter mitsamt der Kultur fast total ausgelöscht wurde lässt sich dazu zu wenig sagen.


Hoffentlich erfahren wir da noch mehr. Zumindest Eluviane werden vermutlich später in der Reihe noch eine Rolle spielen, also bin ich optimistisch mehr über die alten Elfen zu erfahren.

Modifié par Forst1999, 08 décembre 2011 - 07:30 .


#9
Quatre

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@Templer und Fanatismus: In erster Linie werden nur die Menschen zu Templern ausgebildet, die gut kämpfen können und loyal gegenüber der Kirche sind. Glaube, Moral und Haltung zur Magie sind zwar wichtig, aber zweitrangig.

@Blutmagier: Es gibt Andeutungen in DA2, die darauf hinweisen, dass auch die Elvhen Blutmagie beherrschten - höchstwahrscheinlich sogar schon lange, bevor Dumat Archon Thalsian unterwies.

@Dämonenbeschwörung: Blutmagie erlaubt es einem, einen Riss im Schleier zu öffnen. So können Dämonen beschworen werden.

@Anders: Anders hat dank Gerechtigkeit eine besondere Verbindung zum Nichts. Das zeigt sich an ein paar Stellen in DA2. Dass er Schatten beschwören kann, ist daher nicht so ungewöhnlich. Tatsächlich weist das RPG darauf hin, dass Schatten auch die unruhigen Seelen Toter sind, die aus dem Nichts zurückgekommen sind.

@Dunkle Brut und Magie: Hier ein paar interessante Auszüge aus dem RPG Set 2:

"It’s not clear how genlock emissaries—said to arise from dwarf broodmothers—are able to cast spells so
effectively given their natural magic resistance, and how they are able to cast spells so effectively even
though most are usually seen armored. Some Grey Warden scholars theorize that the emissaries’ magic is
similar enough to blood magic
that the emissaries can ignore the magic-damping effects of armor by simply
pillaging their minions’ life force to fuel their spellcasting."



"As with genlock emissaries, hurlock emissaries are thought to practice a magic akin to blood magic, channeling energy from their minions into their spells so they can gain the protective benefits of armor that would normally hamper their spellcasting efforts."

Modifié par Quatre04, 08 décembre 2011 - 08:11 .


#10
Guest_The_Loki_*

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Was die Dunkle Brut angeht gibt es eh soviele offene Fragen, die locker für einen Roman ausreichen dürften (evtl mit Nathaniel, Sigrun und/oder Velanna). Die Dunkle Brut ist für die Frage des Sinns des Zirkels eigentlich nur insofern interessant, als das de facto es Magister aus Tevinter waren, die die ersten der Brut waren was ein Mitgrund für die Zirkel ist.

#11
Quatre

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The_Loki wrote...
 Die Dunkle Brut ist für die Frage des Sinns des Zirkels eigentlich nur insofern interessant, als das de facto es Magister aus Tevinter waren, die die ersten der Brut waren was ein Mitgrund für die Zirkel ist.


Naja, der Sinn des Zirkels besteht ja nicht nur aus der Überwachung der Magier. Die Kirche lässt Magier dort auch für Kämpfe ausbilden - sei es gegen die Qunari oder die Dunkle Brut.

Im Zusammenhang mit den Verderbnissen, den alten Magistern und dem Hauptzweck der Magier (Kämpfen und Heilen für die Kirche!) ist es dennoch interessant zu wissen, ob die Dunkle Brut Blutmagie oder nur etwas ähnliches und neues verwendet.

#12
Guest_The_Loki_*

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Wobei ja hauptsächlich nur die aus Tevinter gegen die Qunari kämpfen, wenn man von kleinen Konflikten wie in Kirkwall absieht.

@ Topic habe das Thema des Threads mal um Asunder erweitert, sodass alle Insider ohne Gewissensbisse die Ereignisse im besagten Roman einbinden können, was sicher den Gesprächsstoff erweitern dürfte ;)

#13
Quatre

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The_Loki wrote...

Wobei ja hauptsächlich nur die aus Tevinter gegen die Qunari kämpfen, wenn man von kleinen Konflikten wie in Kirkwall absieht.


Derzeit ja. Aber während der ersten Kriege gegen die Qunari war der Zirkel das Gegengewicht zur Feuerkraft der Qunari - und damit ist vor allem der Zirkel der Magie im südlichen, "andrastianischen" Thedas gemeint.

@ Topic habe das Thema des Threads mal um Asunder erweitert, sodass alle Insider ohne Gewissensbisse die Ereignisse im besagten Roman einbinden können, was sicher den Gesprächsstoff erweitern dürfte ;)


Dann werde ich den Thread ab heute meiden, bis ich das Buch gelesen habe. Ich bin leider schon selber auf ein paar Spoiler gestoßen. Böses Internet.

#14
Guest_The_Loki_*

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Hier möchte ich mal eine Diskussion ins Rollen bringen:

Anders. Wir wissen alle, dass er schon als er Teil des Zirkels von Ferelden, die den Magiern gegenüber schon entgegenkommend waren (im Vergleich zu Meredith ist Greagoir ein Freund der Magier, außerdem steht er dem Ersten Verzauberer durchaus freundschaftlich gegenüber - ich würde die beiden wie ein altes Ehepaar vergleichen, dass sich zwar gern und viel neckt, aber sich im Grunde schätzt und respektiert) gern und viel abgehauen ist. So wurde den anderen Magiern zum Beispiel das Recht auf Schwimmunterricht im Calenhad-See genommen, wenn ich mich nicht täusche.

Durch seine diversen Fluchtversuche (schon vor der Zeit als Wächter oder Abscheulichkeit) hat er den Templern, gerade den Hardlinern, genau die Munition geliefert, die sie dafür brauchen die Magier schlecht zu behandeln.

Später als er seinen Körper mit Gerechtigkeit teilte und zur Abscheulichkeit wurde wurde er zum Musterbeispiel des stereotypischen abtrünnigen Magiers, noch zusätzlich als Gerechtigkeit durch ihn eine Magierin, die ihn (Gerechtigkeit/Rache + Anders) als Dämon/Abscheulichkeit bezeichnet töten will, was Hawke gerade so verhindern kann (wenn der Spieler will).

Wieder ein Musterbeispiel für: Magier die für sich, andere Magier und Zivilisten eine Gefahr darstellen.

#15
Quatre

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The_Loki wrote...

Hier möchte ich mal eine Diskussion ins Rollen bringen:

Anders. Wir wissen alle, dass er schon als er Teil des Zirkels von Ferelden, die den Magiern gegenüber schon entgegenkommend waren (im Vergleich zu Meredith ist Greagoir ein Freund der Magier, außerdem steht er dem Ersten Verzauberer durchaus freundschaftlich gegenüber - ich würde die beiden wie ein altes Ehepaar vergleichen, dass sich zwar gern und viel neckt, aber sich im Grunde schätzt und respektiert) gern und viel abgehauen ist. So wurde den anderen Magiern zum Beispiel das Recht auf Schwimmunterricht im Calenhad-See genommen, wenn ich mich nicht täusche.

Durch seine diversen Fluchtversuche (schon vor der Zeit als Wächter oder Abscheulichkeit) hat er den Templern, gerade den Hardlinern, genau die Munition geliefert, die sie dafür brauchen die Magier schlecht zu behandeln.

Später als er seinen Körper mit Gerechtigkeit teilte und zur Abscheulichkeit wurde wurde er zum Musterbeispiel des stereotypischen abtrünnigen Magiers, noch zusätzlich als Gerechtigkeit durch ihn eine Magierin, die ihn (Gerechtigkeit/Rache + Anders) als Dämon/Abscheulichkeit bezeichnet töten will, was Hawke gerade so verhindern kann (wenn der Spieler will).

Wieder ein Musterbeispiel für: Magier die für sich, andere Magier und Zivilisten eine Gefahr darstellen.


Das ist es, was ich an Ander so mag: Er ist genau der "Falsche". Er polarisiert und baut riesigen Mist. Und sein Lebenslauf macht ihn zum perfekten Feind für die Templer.
Anders findet bei einigen Magiern auch Zustimmung für seine Taten. Großverzauberin Fiona zeigt Verständnis für seine Beweggründe.

Oberverzauberin Adrian aus "Asunder" ähnelt ihm sehr. Ich würde sogar behaupten, dass sie und Lord Seeker Lambert den Gegensatz von Meredith und Anders widerspiegeln.

Edit:  Ich stimme dem zu, was der Hurlock Alpha unter mir schreibt. :happy:

Modifié par Quatre04, 03 février 2012 - 08:41 .


#16
Porenferser

Porenferser
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Wie ich schonmal sagte, Anders ist die perfekte, virtuelle Verkörperung von Che Guevara.
Der war auch ein mörderischer Mistkerl, wird aber trotzdem bis heute als Held und Freiheitskämpfer verklärt und glorifiziert.

Modifié par Porenferser, 03 février 2012 - 08:37 .