man wollte halt um jeden Preis einen möglichst "coolen" Bosskampf am EndeJanus198 wrote...
Was sich Bioware da wohl gedacht hat. Ich fand diese "Wendung" einfach unnötig. Für mich
hat das Merediths Charakter zerstört.
Dragon Age Story & Kritik
#76
Posté 19 janvier 2012 - 09:37
#77
Posté 19 janvier 2012 - 09:39
Forst1999 wrote...
Vielleicht schadet dem fließendem Übergang auch, dass seine erste Quest schon sehr dramatisch ist.
Das sehe ich auch so. Die Sache mit Karl und die Kurzgeschichte standen schon in starken Kontrast zum alten Anders.
Ja, aber Leute wie Alrik, die aus "idealistischen" (und niederen) Gründen Magier ruhigstellen wollen, scheinen nicht wirklich viel Gehör zu finden.
Zumindest nicht bei der Göttlichen. "Asunder" zeigt allerdings, dass es eine starke Fraktion von konservativen Magierunterdrückern gibt - sowohl bei den Templern als auch bei den Suchern.
Das sie noch mehr Leute vom Kaliber Merediths haben, will ich nicht bezweifeln, aber die werden noch nicht ganz so auf den Zirkel von Kirkwall eingeschossen sein, dass sie ihn bei erstbester Gelegenheit auflösen wollen.
Siehe mein Post oben: Der Zirkel von Kirkwall hat eine konfliktreiche Geschichte, wie man von Akt zu Akt miterleben darf. Der öffentliche Streit von Meredith und Orsino in Akt III dürfte auch kein großes Geheimnis sein.
Und jetzt stellen wir uns vor: Die Unterdrückerin der Zirkelmagier von Kirkwall, die Kommandantin der mächtigsten Templer-Garnison in Ost-Thedas, stirbt bei einem magischen Anschlag. Wen verdächtigen ihre Templer als erstes? Wen verdächtigen die ermittelnden Sucher? Solange sich Anders nicht bekennt, natürlich den Zirkel der Magi.
Und selbst wenn er sich bekennt: Meredith ist nicht einzige, die Magier über einen Kamm schert (siehe Lord Seeker Lambert). Die fälschliche Annahme, dass Terroristen-Anders mit den Zirkelmagiern unter einem Hut stecken könnte, ist nicht weit hergeholt. Es ist ja bekannt, dass er Kontakte zum Zirkel der Magi hat.
#78
Posté 19 janvier 2012 - 09:41
Ich fand ihn ziemlich peinlich und aufgesetzt wie Orsinos Wandlung zum Fleischbrocken.the_Green_Dragon wrote...
man wollte halt um jeden Preis einen möglichst "coolen" Bosskampf am Ende
Ja Karl. Das ist ja auch eine Geschichte für sich. In DAA war Anders eindeutig hetero (ZumindestQuatre04 wrote...
Das sehe ich auch so. Die Sache mit Karl und die Kurzgeschichte standen schon in starken Kontrast zum alten Anders.
war das mein Eindruck) und in DA 2 plötzlich Bi und er hatte was mit Karl. Naja.
Modifié par Janus198, 19 janvier 2012 - 09:45 .
#79
Posté 19 janvier 2012 - 09:42
Connor kann man den Dämonen aber auch austreiben:whistle:Für die damalige Rechtsprechung keinen. Aber dann müsste man auch Connor immer erschlagen wo
es noch extremer ist. Der nun wirklich keine Schuld trägt.
Bei Anders habe ich die Möglichkeit zwischen töten, laufen lassen oder mitnehmen.
Da nehme ich natürlich ganz klar töten.
Alleine schon weil ich Sebastian als Verbündeten und Freund nicht verlieren will
Richtig.obwohl es vom jeweiligen Eigenschaft des Geistes abhängt.
Und wenn Anders nicht blind oder blöd ist hätte er auch erkannt dass bei Gerechtigkeit viel Potenzial für Gewalt da ist.
Die Zustände in Kirkwall waren scheiße, das lässt sich nicht abstreiten, aber das lag an allen Parteien, nicht an Elthina.Elthina hätte sicherlich nicht die Magier alle frei gelassen, aber hätte wenigstens das Kirkwall Niveau mit
den von Ferelden angleichen können.
Sprich den Magiern ein lebenswerteres Leben bieten können, wenn sie schon gefangen gehalten werden.
Ganz besonders die Magier haben sich negativ verhalten. Egal ob man Templer mag oder nicht, aber es gab 10x mehr schlimme Magier als Templer in DA2.
Und außerdem, wäre Elthina alles egal gewesen hätte sie auch abhauen können.
Dass sie unter Einsatz ihres Lebens dort blieb rechne ich ihr schon an.
Modifié par Porenferser, 19 janvier 2012 - 09:51 .
#80
Posté 19 janvier 2012 - 09:43
ich auchJanus198 wrote...
Ich fand ihn ziemlich peinlich und aufgesetzt wie Orsinos Wandlung zum Fleischbrocken.
aber was soll man tun
im Akt 3 ging entweder die Zeit oder die Kreativität aus
#81
Posté 19 janvier 2012 - 09:57
[quote]
Ja, aber Leute wie Alrik, die aus "idealistischen" (und niederen) Gründen Magier ruhigstellen wollen, scheinen nicht wirklich viel Gehör zu finden.[/quote]
Zumindest nicht bei der Göttlichen. "Asunder" zeigt allerdings, dass es eine starke Fraktion von konservativen Magierunterdrückern gibt - sowohl bei den Templern als auch bei den Suchern.
[/quote]
[/quote]
Asunder hab ich noch nicht gelesen. Ist aber unterwegs, und dann kann ich vielleicht wieder etwas besser mitdiskutieren.
[quote]
[quote]
Das sie noch mehr Leute vom Kaliber Merediths haben, will ich nicht bezweifeln, aber die werden noch nicht ganz so auf den Zirkel von Kirkwall eingeschossen sein, dass sie ihn bei erstbester Gelegenheit auflösen wollen.
[/quote]
Siehe mein Post oben: Der Zirkel von Kirkwall hat eine konfliktreiche Geschichte, wie man von Akt zu Akt miterleben darf. Der öffentliche Streit von Meredith und Orsino in Akt III dürfte auch kein großes Geheimnis sein.
Und jetzt stellen wir uns vor: Die Unterdrückerin der Zirkelmagier von Kirkwall, die Kommandantin der mächtigsten Templer-Garnison in Ost-Thedas, stirbt bei einem magischen Anschlag. Wen verdächtigen ihre Templer als erstes? Wen verdächtigen die ermittelnden Sucher? Solange sich Anders nicht bekennt, natürlich den Zirkel der Magi.
Und selbst wenn er sich bekennt: Meredith ist nicht einzige, die Magier über einen Kamm schert (siehe Lord Seeker Lambert). Die fälschliche Annahme, dass Terroristen-Anders mit den Zirkelmagiern unter einem Hut stecken könnte, ist nicht weit hergeholt. Es ist ja bekannt, dass er Kontakte zum Zirkel der Magi hat.
[/quote]
Die Idee, dass Anders sich nicht bekennen könnte ist mir garnicht gekommen. Hätte auch funktionieren können. Aber Meredith zu provozieren war ziemlich narrensicher.
#82
Posté 19 janvier 2012 - 10:02
Porenferser wrote...
Und außerdem, wäre Elthina alles egal gewesen hätte sie auch abhauen können.
Dass sie unter Einsatz ihres Lebens dort blieb rechne ich ihr schon an.
Jupp. Nach dem Tod des Vicomte war sie im Endeffekt auch die letzte Fürsprecherin der einfachen Bürger Kirkwalls. Erhabener Marsch oder blutige Rebellion in den Straßen? Da hatte sie nicht sehr viele Möglichkeiten.
Ich bin zwar noch immer der Überzeugung, sie hätte die Kirkwall-Problematik früher an die Göttliche und die Sucher der Wahrheit herantragen müssen, aber diese Option hätte mit einem Erhabenen Marsch auf Kirkwall enden können (siehe Sebastian-Quest Akt III). Riskant.
Die andere Option: Meredith Degradieren und Ersetzen. Diese hätte zwar gehorchen müssen (Und notfalls greift bei so etwas der Orden der Sucher ein.), aber das hätte gleichzeitig zur Schwächung der Stadt führen können. Machen wir uns nichts vor: Es war etwas faul im Staate Kirkemark. Die Stadt hatte ein gewaltiges Blutmagier- und Dämonenproblem und einen Zirkel mit Verbindungen zu den Abtrünnigen - sei es die Untergrundbewegung oder solche Schurken wie Quentin. Meredith war ein Garant für Stabilität, anders als der Vicomte...
Frost1999 wrote...
Die Idee, dass Anders sich nicht bekennen könnte ist mir garnicht
gekommen. Hätte auch funktionieren können. Aber Meredith zu provozieren
war ziemlich narrensicher.
Ja, nur wären so oder so die Zirkelmagier in Mitleidenschaft gezogen worden. Aber egal, das waren auch nur Gedankenspiele zu einem Anders-killt-Meredith-Szenario.
Modifié par Quatre04, 19 janvier 2012 - 10:06 .
#83
Posté 19 janvier 2012 - 10:03
Vielleicht kann das auch bei Anders. Aber ist eher unwahrscheinlich.Porenferser wrote...
Connor kann man den aber auch Dämonen austreiben:whistle:
Wer weiß ob er da wirklich tot bleibt. Also von Gerechtigkeit gesprochen.Bei Anders habe ich die Möglichkeit zwischen töten, laufen lassen oder mitnehmen.
Da nehme ich natürlich ganz klar töten.
Anders bleibt ja tot, das hat Bioware ja bestätigt. Aber sie haben sich nicht
zu Gerechtigkeit geäußert.
Und für einen Freund soll ich einen anderen Freund umbringen? Nö sehe ich nichtAlleine schon weil ich Sebastian als Verbündeten und Freund nicht verlieren will
ein. Eine gänzlich andere Sache wäre, wenn Sebastian Anders töten will. Ich würde ihn
das gelegenlich auch erlauben.
Er war da naiv, weil er halt nicht annahm das Gerechtigkeit sich in ihm verändert.Und wenn Anders nicht blind oder blöd ist hätte er auch erkannt dass bei Gerechtigkeit viel Potenzial für Gewalt da ist.
Wenn wir die ganzen Namenlosen weglassen. Auf Magier und Templerseite zähle ich nurGanz besonders die Magier haben sich negativ verhalten. Egal ob man Templer mag oder nicht, aber es gab 10x mehr schlimmere Magier als Templer in DA2.
Tarohne und ihre Leute und auch Quentin dazu.
Alle anderen wie Huon, Evelina und auch Grace waren das Ergebnis von der schlechten
Behandlung seitens der Templer.
Stimmt schon. Aber sie hätte doch mal was sagen können. Schließlich hat ihrUnd außerdem, wäre Elthina alles egal gewesen hätte sie auch abhauen können.
Wort in Kirkwall einiges an Gewicht. Zumal sie auch nicht gewisse Praktien gut findet.
Warum prangert sie das nicht an?
Es wäre aber einen Versuch wert. Vielleicht hätte man Leliana früher nach Kirkwall locken sollen.Quatre04 wrote...
Ich bin zwar noch immer der Überzeugung, sie
hätte die Kirkwall-Problematik früher an die Göttliche und die Sucher
der Wahrheit herantragen müssen, aber diese Option hätte mit einem
Erhabenen Marsch auf Kirkwall enden können (siehe Sebastian-Quest Akt
III). Riskant.
Zumal man eh von den Starkhaven Zirkel wusste.
Modifié par Janus198, 19 janvier 2012 - 10:08 .
#84
Posté 20 janvier 2012 - 03:28
Jo, genau, und weil einige Templer sie (aus ihrer Sicht) ungerecht behandelt haben beschließen sie Unschuldige sowie (teilweise) ihrer eigenen Familie Schaden zuzufügen/zu töten:blink:Alle anderen wie Huon, Evelina und auch Grace waren das Ergebnis von der schlechten
Behandlung seitens der Templer.
Welche geniale Logik.
Genau der selbe Kack wie die realen Storys von Serienmördern, die alles mit einer verhauenen Kindheit rechtfertigen.
Keran z.B. wurde auch von einer Magierin misshandelt, dennoch beschließt er nicht sinnlos Amok zu laufen.
Modifié par Porenferser, 20 janvier 2012 - 03:28 .
#85
Posté 20 janvier 2012 - 04:55
Porenferser wrote...
Jo, genau, und weil einige Templer sie (aus ihrer Sicht) ungerecht behandelt haben beschließen sie Unschuldige sowie (teilweise) ihrer eigenen Familie Schaden zuzufügen/zu töten:blink:Alle anderen wie Huon, Evelina und auch Grace waren das Ergebnis von der schlechten
Behandlung seitens der Templer.
Welche geniale Logik.
Genau der selbe Kack wie die realen Storys von Serienmördern, die alles mit einer verhauenen Kindheit rechtfertigen.
Keran z.B. wurde auch von einer Magierin misshandelt, dennoch beschließt er nicht sinnlos Amok zu laufen.
Also bei Huon, Evelina und Grace sehe ich die Schuld ebenfalls weitgehend bei diesen drei Magiern.
Huon tötet seine Nyssa, um ihr Blut für seine Magie zu benutzen. Schuld der Templer? Nope.
Grace unterstützt ihren geliebten Blutmagier Decimus und will sich so oder so an Hawke rächen, nachdem Hawke Decimus in Notwehr töten musste. Schuld der Templer? Nope.
Evelina ist zwar wirklich ein Grenzfall, am Ende ist sie aber auch nicht mehr als eine Abscheulichkeit, eine Gefahr für andere. Sie lässt sich mit einem Dämon ein, um die Templer zu besiegen. Schuld der Templer? Teils.
#86
Posté 22 janvier 2012 - 10:04
#87
Posté 22 janvier 2012 - 10:05
#88
Posté 22 janvier 2012 - 10:08
#89
Posté 22 janvier 2012 - 12:45
Und ich finde deine nutzlosen Kommentare schlecht.<_<1DUNCAN1 wrote...
dragon age ist einfach schlecht das sehe nicht nur ich so sonder auch ein großteil der spieler
#90
Posté 22 janvier 2012 - 12:56
Porenferser wrote...
Stimmt zwar, aber dennoch sollte man die Kritik nachvollziehbar formulieren.
Sowohl DA:O als auch DA2 haben ihre Stärken und Schwächen. Das ist das Einzige, das hier wirklich stimmt. Der Rest ist Geschmacksache.
Aber das wird hier ja gerne vergessen, nicht wahr?
#91
Posté 22 janvier 2012 - 01:57
Darüber kann man denken wie man will, aber abstreiten lässt sich das nicht.
Modifié par Porenferser, 22 janvier 2012 - 01:58 .
#92
Posté 22 janvier 2012 - 02:17
Porenferser wrote...
Das war darauf bezogen dass viele Leute Dragon Age 2 als schlecht ansehen, deutlich mehr als DAO als schlecht angesehen wird.
Darüber kann man denken wie man will, aber abstreiten lässt sich das nicht.
Das bestreitet auch keiner. Genaue Statistiken gibt es dazu allerdings nicht, da es in beiden Fällen auch immer schweigende Mehrheiten gibt.
Zu behaupten, das eine oder das andere sei ein Fakt oder "stimme", ist dennoch falsch. Daran ändern auch Umfragen nichts.
#93
Posté 22 janvier 2012 - 02:36
toll1DUNCAN1 wrote...
dragon age ist einfach schlecht das sehe nicht nur ich so sonder auch ein großteil der spieler
und deshalb müssen alle anderen das auch denken?
Modifié par the_Green_Dragon, 22 janvier 2012 - 02:36 .
#94
Posté 23 janvier 2012 - 01:06
Die Dragon Age 2 Story ist von Beginn an nicht richtig durchdacht worden.Das Spiel kam viel zu schnell nach dem errsten Teil ( Origins) raus. Deshalb ist es schlecht bewertet worden. Die Hauptstory von Dragon Age 2 hat von mir persönlich 6 von 10 Punkten erhalten.
#95
Posté 23 janvier 2012 - 03:17
Nur die Umsetzung war grauenhaft. Merkte an allen Ecken und Enden, das Zeit gefehlt hatte.
Persönlich hätte ich mir einen ausführlicheren Prolog gewünscht.
Den Metzelteil am Anfang hätte man lassen können, aber als Varric zur richtigen Geschichte ausholte, wäre mehr drin gewesen.
ZB Start in Lothering, Kämpfer kommen aus Ostagar zurück und bringen schlechte Nachrichten. Da hätte man auch nochmal den Wächter im Hintergrund vorbei schicken können.
Dann erst die Flucht bis man in Kirkwall eintrifft.
Erste Jahr ging mir da auch zu schnell. Schön wäre eine größere Abschlussquest nach dem Botengang, den man da erledigen mußte.
Irgendwas, was Anfangs recht simpel ausschaut, aber dann machtig schief geht, aber Hawk rettet wiedermal den Tag und zeigt das man das Geld wert ist.
Da hätte man auch noch die ganzen Leute, die einem im Akt eins von der Seite anquatschen, schon mal kennen lernen können.
#96
Posté 23 janvier 2012 - 04:17
In DA2 dreht sich alles um die Quests, da gibt es so gut wie nichts nebenher. Keine Gespräche mit den Gefährten zwischendurch, nur in ihren Unterkünften, keine Interaktion mit anderen NPCs, welche nicht direkt etwas mit Quests zu tun haben, nichts. Nur mal gelegentlich einen Satz damit es nicht gar so leblos wirkt. Wäre doch interessant gewesen mit dem Geschichtenerzähler der Dalish zu plaudern, warum die Halla verloren gingen, mit den Händlern oder anderen.Forst1999 wrote...
Während ich zustimme, dass man auch mal gemächliche Augenblicke braucht, sehe ich nicht, dass DAII diese seltener liefern würde als DA:O (oder gar Skyrim, das ist durch die offene Spielwelt doch jetzt mal wirklich nahezu konstater Kampf). Die Kämpfe sind nicht der gemächlich, aber man wandert und redet doch immer noch eine ganze Menge. Ich fürchte, ich kann deinen Standpunkt hier leider nicht nachvollziehen.
So bleiben fast nur die Quests und nichts drumherum, man wird getrieben die Quests abzuschließen und hat so kaum muße zum verweilen. Da wirkt selbst ME2 lebhafter. Da hat man einiges verschenkt um der Action willen und es ist kaum möglich in die Umgebung einzutauchen, es ist viel zu oft einfach trist und öde. Es bleibt nur sehr wenig im Gedächtnis haften, in DA:O hingegeben gibt es so einiges an Höhepunkte an die man sich gern erinnert.
Sehe ich eher nicht das die Hauptstory aus dem Focus geriet, alles drehte sich ja mehr oder minder um die Verderbnis und deren Bekämpfung letztendlich. In DA:O hat man auch eine ansteigende Spannungskurve welche in der Schlacht um Denerim gipfelt. Mag sein das es auch einige Schwächen gibt, aber sie fallen längst nicht so sehr ins Gewicht wie in DA2.Forst1999 wrote...
Das es einen guten Grund für die Macken im Erzähltempo gibt, ändert nichts an ihrer Existenz. Das gilt sowohl für DA:O als auch für DAII. In DA:O gerät die Hauptstory zwischendurch furchtbar aus dem Fokus. In DAII können die Zeitsprünge auf manche Leute etwas disorientierend wirken. Ist halt so, hätte man in beiden Fällen vielleicht etwas verbessern können, aber die eigentlichen Probleme scheinen mir schwer zu beheben zu sein.
In DA2 gibt es aber noch ein anderes Problem. Die Spannung sollte ja aufbauen, das tut sie auch in gewisser weise, allerdings ist mit dem Auftritt des Arishok, am Ende von Akt 2, im Prinzip der Höhepunkt bereits erreicht und das Ende von Akt 3 kann dies leider nicht mehr toppen. Der dritte Akt fällt eher schwach aus und die Entscheidungsmöglichkeiten sind leider eher ein lacher.
Hier könnte man den Eindruck gewinnen du hast DA:O nie wirklich richtig gespielt, tut mir leid, aber nicht nur das mehrfach im Spiel erklärt wird warum die Verderbnis in Ferelden beendet werden muß, so zeugt diese Sichtweise auch von recht großer Kurzsichtigkeit.Forst1999 wrote...
Nunja, ist ja nicht so, als würde die Welt untergehen, wenn der Wächter in DA:O scheitert. "Nur" Ferelden. Die Orlaisianischen Wächter würden sich danach schon darum kümmern. Aus Dalish- oder Zwergensicht wäre die Ansicht "Soll Ferelden sich doch selbst verdammen" also garnicht mal sooo abwegig (wenn auch nicht grade nett)
Man weiß nicht wo der Erzdämon als nächstes auftauchen würde, es muß nicht Orlais sein, und wie gesagt, Dalish und Zwerge sind Teil dieser Welt und die Verderbnis bedroht auch sie. Die Brut kann über die Tiefen Wege überall auftauchen, davon abgesehen das es ungleich schwerer wäre die Verderbnis zu beenden hat die Brut erst Ferelden gänzlich im Sack. Und die Zwergenstadt liegt am Rand von Ferelden, sie wären nicht nur vom Handel abgeschnitten, sie würden sich auch noch einem Zweifrontenkrieg ausgesetzt sehen den sie nicht überstehen würden.
Zunächst bleibt anzumerken das man in DA:O keineswegs Kampffertigkeiten opfert für die Überzeugungsoptionen. Wenn man seinen Charakter überwiegend selbst steuert benötigt man die Taktikslots für ihn nicht und man kann dies in die Sprachfertigkeiten investieren und Klugheit braucht man für beides. Man verliert also nichts.Forst1999 wrote...
Mir persönlich hat es nie mehr Identifikation mit dem Helden gebracht, wenn ich eine Überzeugungsoption nur bekam, wenn ich einen Weisheitswert von 18 statt 17 hatte (Baldur's Gate). Ebensowenig fand ich es interessant, Kampffähigkeiten opfern zu müssen, um Überzeugungsfertigkeiten zu erlangen (Dragon Age: Origins). Ich kann mich an keinen einizigen Fall erinnern, wo ich mich jemals für die Kampf- und gegen die Überzeugungsfertigkeiten entschieden hätte. Wenn man diese Auswahl also streicht, macht es für mich persönlich nicht den allergeringsten Unterschied.
Wenn mein Charakter aber aufgrund seiner Persönlickeit, für die ich mich verantwortlich zeichne, ab und an neue Dialogoptionen bekommt oder auf manche Sachen anders reagiert, dann interessiert mich das. Ich würde DAIIs Persönlichkeitssystem für keine Zahlendreherei der Welt eintauschen.
Und ich würde das in DA2 nicht wirklich als Persönlichkeitssystem bezeichnen, igendwann ist es je nach Antworten im jeweiligen Akt in Stein gehauen zumal es sehr wenig gibt was man diplomatisch lösen könnte. Oft ists nur von der jeweiligen Antwort abhängig, siehe Merrill und die Auslöschung des Clans, oder von einem Gefährten, sehr selten von der rudimentären Gesinnung. Aber all das ist so selten in DA2 das man es an fünf Finger abzählen kann. Es ist kaum möglich den Charakter nach seinen Vorstellungen zu formen und sich damit mit ihm zu identifizieren. Da hat man in DA:O dann doch weit mehr Möglichkeiten.
Modifié par Eariel101, 23 janvier 2012 - 04:35 .
#97
Guest_The_Loki_*
Posté 23 janvier 2012 - 05:49
Guest_The_Loki_*
In DAO wird man oft genug vom Hauptquest abgelenkt: Die Aufträge der Blackstone-Freischärler, der Gemeinschaft der Magier, der Kirche, der Krähen und "gewisse Gruppen". Wieso hat man hier die Zeit andauernd durch halb Ferelden zu reisen, während der Erzdämon auf dem Vormarsch ist? Zur Erinnerung Redcliffe und Denerim haben einen Reisezeitraum von mehr als drei Tagen.
Wenn Ferelden gefallen wäre, wäre die Dunkle Brut mit Sicherheit über die Oberfläche gen Osten gezogen und im Osten liegt Orlais (im Westen ist das Wache Meer und der Erzdämon hätte mit Sicherheit nicht seine Brut auf dem Buckel nach Nevarra/die Freien Marschen geflogen). Demnach und schon alleine deswegen das Duncan auch zum Teil Orlaisianer war ist anzunehmen das die Orlaisianer eingegriffen hätten.
Die Zwerge sagen in DAO mehrfach, dass wenn eine Verderbnis an der Oberfläche tobt die Tiefen Wege vergleichsweise ruhig sind.
Die Dalish könnten im Zweifelsfall so machen wie der Clan von Mahariel: Weiterziehen, dies ist zwar keine Rundumlösung, aber man gewinnt Zeit. Die Zwerge und Dalish hätte es demnach viel später erwischt.
Das es wenig diplomatisch zu lösen liegt daran, dass einige Ereignisse einfach zu weitreichend sind- Mir käme es zB komisch vor, wenn man Sebastian dazu überreden könnte Anders zu vergeben
Ich denke Gutmensch, Kichererbse und Brutalo sind drei Optionen die durchaus ausreichend sind und um mich selbst zu zitieren: Ich kann mich mehr mit der Kichererbse Hawke identifizieren als mit einem Wächter der fast keine Emotionen zeigt, und stumm wie ein Fisch ist, außer er oder sie zieht in die Schlacht, was für mich auch Skyrim anstrengend macht, da der Held einfach austauschbar wirkt.
#98
Posté 23 janvier 2012 - 06:29
Der Typ ist für mich, ebenso wie sein Kollege aus Mass Effect, eine absolute Schlaftablette.
Nichts was ihn irgendwie besonders macht.
#99
Posté 23 janvier 2012 - 06:43
#100
Posté 23 janvier 2012 - 07:16





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