seiner kommenden Ausgabe (ab Mittwoch, dem 29.02.2012 am Kisok) einen
achtseitigen Vorabtest zu Mass Effect 3. BioWare hat der Redaktion dazu
die Playstation 3 Version des Spiels zur Verfügung gestellt, sodass
Redakteur Daniel Matschijewsky das Spiel auf Herz und Nieren testen
konnte. Eine Wertung gibt es jedoch noch nicht - dazu wird erst die
PC-Version abgewartet. Doch eins vorweg: Das Spiel erhält den
GameStar-Award für eine "herausragende Story". Eine Zusammenfassung des
Artikels findet ihr natürlich bei uns!
- Zitat: "Gänsehaut garantiert! Mit Mass Effect 3 liefert BioWare nit
nur einen mehr als würdigen Abschluss seiner Science-Fiction Trilogie,
sondern auch das erzählerisch beste Spiel der letzten Jahre."
- Der
Artikel beginnt damit, dass Daniel voller Bewunderung über BioWares
Fähigkeit spricht, Emotionen im Spieler hervorzurufen. Beispiel: Wir
treffen im Spiel einen alten Freund wieder, der uns in Mass Effect
begegnete, den wir in Mass Effect 2 vor so manchem Schlammassel
bewahrten - und der nun in Mass Effect 3 kurz nach unserer Begegnung mit
ihm von einem Husk in Stücke gerissen wird. Der Redakteur war völlig
fassungslos - Trauer, Wut und Schmerz empfand er bei der Szene und war
begeistert davon, wie das Spiel derartige Emotionen hervorruft. Wir
fragen uns dabei an der Stelle: Spricht er da vielleicht von Conrad
Verner?
- Laut Daniel erreichen BioWare mit Mass Effect 3 in puncto gefühlvoller Geschichte und Charaktertiefe ihren vorläufigen Höhepunkt
- Das
Spiel ist voller Momente mit Rückbezügen auf die beiden Vorgänger, die
den Spieler stets zu berühren wissen - zumindest, wenn man ein Savegame
importiert.
- Durch den Import werden die Entscheidungen
der Vorgänger für Mass Effect 3 wichtig: Mehr als 100 Szenen und
Gespräche werden dadurch beeinflusst. Das geht von kleinen Bemerkungen
des Begleiters bis zu großen Ereignissen. Dabei streicht Daniel heraus,
dass Spieler sich mehrfach in solchen Momenten an die Stirn klatschen
werden und sich fragen, wieso sie sich nur damals ausgerechnet DAFÜR
entscheiden konnten, wo jetzt doch alles so klar erscheint. Seiner
Meinung nach ein erzählerisches Glanzstück, was kaum ein anderes Spiel
bisher geschafft hat.
- Schmiedet Cerberus finstere Pläne mit den Reapern? Oder scheint es nur so?
- Je nach Spielweise umfasst die Haupthandlung 15 bis 20 Stunden.
- Es gibt zahlreiche, nicht minder spannende, Nebenmissionen
- Hat
Shepard überhaupt Zeit für Nebenaufträge, wenn die Reaper angreifen? Um
die Logik zu wahren hat Bioware deshalb die Nebenquests eng mit der
Story verknüpft.
- 90 Minuten gerenderte Zwischensequenzen treiben die Handlung voran.
- BioWare
schaffe es vorbildlich, die Geschichte, die vor 4 Jahren begann,
packend und nachvollziehbar dramaturgisch perfekt zu erzählen. Das Ende
ist dabei sehr eindringlich und ein passender Höhepunkt, auf den alles
ausgerichtet ist.
- Die Geschichte ist damit wirklich
abgeschlossen. Es gibt nach dem Ende keine offenen Fragen mehr, kein
Hintertürchen für Fortsetzungen.
- Tipp der Redaktion: Unbedingt die Credits abwarten!
- Es
gibt leider das selbe Problem, dass es auch schon bei Mass Effect 2
gab: Teilweise sind die Talente einfach nicht ausbalanciert. Ein
Infiltrator sollte seine Punkte lieber in den Waffenschaden als in das
Tarnsystem verwerten, welches Daniel nur ein einziges Mal im Spiel
verwendet hat.
- Schon im mittleren Schwierigkeitsgrad
muss man höllisch aufpassen, den richtigen Munitionstyp einzusetzen. Die
Auswahl der Waffen und Mods hält sich aber in Grenzen. Daniel störte es
dabei doppelt, dass sich die Vor- und Nachteile der Mods dann auch nur
marginal auswirkten.
- Noch wichtiger als Im Vorgänger ist die richtige Deckung. Ohne habe man kaum eine Chance.
- Trotz für die Konsole teils hackelige Steuerung machen die Gefechte wohl durchweg riesen Spaß.
- Von
der GameStar wird wie schon beim Vorgänger die eher zweckmäßige KI
kritisiert: Diese versuchen zwar aktiv in Deckung zu gehen und uns aus
unserer herauszulocken, oft stehe sie aber auch einfach nur doof in der
Gegend herum. Ein Phänomen, was auch wir schon in der Demo "bewundern"
konnten.
- Mag das Gameplay manchmal etwas ernüchternd
wirken, wird dieses durch die Dialoge und die Story mehr als wett
gemacht. Die Gespräche seien phantastisch geschnitten und inszeniert und
beziehen uns immer wieder ein.
- Manche Entscheidung ließ
den Redakteur längere Zeit grübeln. Am liebsten hätte er eine Nacht
drüber geschlafen. Entscheidungen vom Schlag "Ashley oder Kaidan" in
Mass Effect (1).
- Der Sound bewege sich auf sehr hohem Niveau. Auch die deutschen Sprecher leisten wohl mehr als gute Arbeit.
- In
den Wertungskategorien Sound, Quests/Handlung und Charaktersystem
erhielt Mass Effect 3 10/10 Punkte, im Kampfsystem nur 8/10 aufgrund der
"doofen" KI. In allen anderen Kategorien - sofern dies testbar war -
9/10 Punkten. Uns scheint also ein herausragendes Spiel bevor zustehen.
Als Fazit hält Daniel fest:
Zitat von Daniel Matschijewsky:
Wie so viele Fans war auch ich von der vergleichsweise mauen Demo
enttäuscht. Doch jetzt, nachdem ich Mass Effect 3 komplett durchgespielt
habe, kann ich mich beruhigt zurücklehnen. Wow, was für ein Spiel! Was
für eine tolle Geschichte, die zudem in einem Finale gipfelt, das die
Science-Fiction-Trilogie mehr als würdig abschließt. Gut, Mass Effect 3
ist wie schon sein Vorgänger mehr Action- als Rollenspiel. Aber daran
müsste man sich ja mittlerweile gewöhnt haben. ich rate selbst dem
traditionellsten Genre-Puristen: ausprobieren! Sonst verpasst er ein
grandios erzähltes Weltraum-Epos, das in seiner Dramatik und Wucht
derzeit seinesgleichen sucht. und nicht findet.
Den kompletten Test lest ihr ab Mittwoch in der Ausgabe 04/12. Schon jetzt könnt ihr über die Infos mit uns diskutieren!
www.masseffect-universe.de/comments--id-861.html
Modifié par Lady Of Darkness, 24 février 2012 - 10:41 .





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