Ich fürchte leider, dass ich auch schon ein bisschen mehr weiß als mir eigentlich lieb wäre. Aber dann hab ich mal eine Weile darüber nachgedacht und kam zu dem Schluss: eigentlich "spoilert" man sich doch permanent selbst, sofern man keine absolute Blinse ist und keinen Schimmer von der Materie hat.
Denn jeder macht sich doch irgendwie, wenn auch nur unterbewusst, Gedanken darüber wie es in ME3 weitergeht.
Der einzige Unterschied zu einem echten Spoiler, wo es nur EINE Wahrheit gibt, ist da halt, dass man sich verschiedene Optionen im Kopf ausmalt.
Aber angenommen, man konzentriert sich auf einen bestimmten Charakter, den man in ME2 sehr mochte und überlegt darauf herum: "Hmmm.... wird der wieder Romanze sein? Ja... Nein... wird er vielleicht sterben?? Ja... Nein... wenn ja, wie?" usw. usw.
Angenommen, im fertigen Spiel trifft dann durch Zufall irgend eines dieser möglichen, erdachten Szenarien ein. Man wird sich immer irgendwie einreden "ach... ich hab's doch gleich gewusst."
Darum lautet meine Devise: so wenig wie möglich spekulieren.
Für mich ist das Gesamtbild "Mass Effect 3" eine abstrakte Struktur, von der ich mir zwar ganz "ungefähr" und "grob" ausmalen könnte, in welche Richtung es sich entwickeln KANN... aber was dazwischen passiert, also auf dem Weg vom Start der Demo bis zur Rettung (oder dem Untergang) der Galaxie... daran habe ich bislang nicht eine Sekunde verschwendet.
Modifié par Shep, 28 février 2012 - 07:19 .