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Der schonungslose "wir mögen das Ende nicht"-Spoiler Thread


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28820 réponses à ce sujet

#27101
Guest_Jack Baur_*

Guest_Jack Baur_*
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Stimmt. Für die ganzen kontroversen Diskussionen am Ende wird das Spiel noch für einige Zeit in aller Munde sein. Aber langsam flacht das leider auch ab.

Das Problem sehe ich aber darin, dass irgendwann keiner mehr ME3 anfasst und es dann in der Versenkung verschwindet. Hätte das Spiel einem der Serie entsprechendes Finale gehabt, so wäre der Wiederspielwert auch in ein paar Jahren noch relativ hoch gewesen.

ME3 ist für mich wie ein Roman, an dessen Ende dem Author die Ideen ausging und neue Charaktere und Ereignisse auf den letzten 30 Seiten eingeführt werden, die im ganzen Buch vorher mit keinem Federstrich erwähnt wurden.

Solte BW jedoch geplant haben, das Ende irgendwann wirklich anzupassen und der Serie den gewünschten Abschluss zu geben, muss man fast vor der Brillianz den Hut ziehen. Leider wird es dann zu spät sein.

#27102
Eariel101

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Jack Baur wrote...

Solte BW jedoch geplant haben, das Ende irgendwann wirklich anzupassen und der Serie den gewünschten Abschluss zu geben, muss man fast vor der Brillianz den Hut ziehen. Leider wird es dann zu spät sein.

Die Hoffnung stirbt als letztes ... hmm? Wäre es geplant gewesen, da noch Anpassungen vorzunehmen, müßte der Unterbau etwas anders sein, denke ich zumindest, und man hätte etwas in der Schublade gehabt was den EC überflüssig gemacht hätte. Nein, ich denke das ist Wunschdenken und es bleibt beim jetzigen Zustand, mal von ein zwei Dialogzeilen abgesehen. Und selbst wenn man noch etwas anpassen wollte, zu spät, das Kind ist längst in den Brunnen gefallen und ertrunken. Das Vertrauen in Marke und Firma ist weg und läßt sich nicht mehr so leicht reparieren, dafür hätten schon die Entscheidungen des Spielers mehr zum tragen kommen müssen und man hätte nicht alles auf die Aktivposten reduzieren dürfen.

Edit: So wie ich das sehe wollte man anfangs sicher die Spielerentscheidungen mit einbauen wußte aber nicht so recht wie oder ist gar gescheitert. Man hat sich dann für dieses Ende entschieden und hat schlicht geschlampt. Kann auch sein das man nach dem Erfolg von ME2 einfach einen Höhenflug hatte und glaubte zu wissen was der Spieler will. Oder beides.

Jedenfalls setzt das Problem an sich schon früher ein und manches wirkt so aufgesetzt und künstlich das es nicht glaubwürdig herüber kommt. Nach der Heilung der Genophage flacht die Story jedenfalls ziemlich ab. Zum Beispiel Thanes Tod, bzw. der vom Ratsmitglied oder Kirahe, kommt so emotionslos daher und wirkt so hingestoppelt das man nicht weiß ob man lachen oder weinen soll. Kai Lengs Auftritt dabei, reine Effekthascherei und unglaubwürdig, setzt dem noch die Krone auf. Und so geht es ja dann auch weiter. Ok Rhanoch ist etwas besser mit den Geth und Quarianern, reicht aber nicht mehr an die Genophageheilung und vor allem Mordins Opfer heran.

Tessia ist dann der bittere Abschluß und vorerst der Tiefpunkt bis zum angestückelt wirkenden Ende. Ich meine die Asari halten sich aus nahezu allem raus, bringen die Infos auf den letzten Drücker und Shep fühlt sich schuldig und zelebriert ein Lamento? Das paßt hinten und vorn nicht richtig, erst gar nicht sollte man Shep als Renegade spielen.

Und dann eben das Ende. Vor dem EC war so ziemlich alle Optionen angreifbar und der Spieler findet nicht einmal seine Entscheidungen wieder. Und warum soll man Selbstmord begehen nur weil es einem so eine Erscheinung einreden will? Einfach unglaubwürdig. Das die Spieler sowas wie die Indoktrinationstheorie basteln konnten zeigt das mehr als deutlich auf. Nach dem EC konnte man weniger hinterfragen und zumindest war Kontrolle und Zerstörung nachvollziehbar, auch das man die Opfer würdigt.

Auch die vierte Möglichkeit, Zurückweisung der Angebote des Starchilds, kann man nachvollziehen. Eine menschliche Reaktion eben. Aber dennoch, Normandy landet direkt vor Harby zum evakuieren? Lächerlich. Und dann eben noch die Synthese, naiver und utopischer geht es nicht und es zerstört im Prinzip auch noch alles was das ME-Universum ausmachte, wird auch noch herüber gebracht als Ultima Ratio und man braucht die meisten Aktivposten dafür (mal vom Atmer abgesehen). Genau genommen ist gerade letzteres die größte Beleidigung an die Intelligenz des Spielers.

Yeah alle sind grün leuchtende zufriedene Cyborgs und leben in Frieden und Freude miteinander (ganz davon abgesehen das man nicht so recht erschließen kann wie das überhaupt gehen soll). Kann gar nicht funktionieren da eine solche Gesellschaft zwangsläufig stagniert. Kein Konflikt, keine Beschränkungen die überwunden werden müssen, keine Vielfalt, keine Konkurenz, alles weg was je das ME-Universum und die Story ausmachte und das soll funktionieren? Sicher nicht, was uns ja auch unsere eigene Menschheitsgeschichte immer wieder vor Augen führt, Weiterentwicklung gibt es nur wenn man Hindernisse aktiv überwinden muß.

Nein, das war sicher keine Glanzleistung in der Story und zeigt das BW hieraus lernen sollte. Vor allem das sie ein zur Story passendes Ende haben sollten ;-).

Modifié par Eariel101, 21 août 2012 - 03:13 .


#27103
Pain87

Pain87
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Ich verstehe auch immer noch nicht, wieso sie dem Spieler nicht die Möglichkeit des "Happy Ends" gegeben haben, wenn man wirklich alles gegeben hat. So ein typisches " Klischee Happy Ende", hätte dem Spiel alles verliehen und man hätte zudem die Wahl gehabt, aber sie wollten nicht, dass das, das Lieblingsende der Leute wird aber wtf? Hat man sich darum in ME1 oder 2 gekümmert? Da hat auch jeder sein Lieblingsende...der eine scheißt auf die Squadmades bei der Suicidmission in ME2, der andere behält die Basis.....wieder andere lassen den Rat wissentlich und willentlich verrecken, andere opfern Menschen....nene, man kann ja nichtmal mehr von "klischee"Happy End reden, ees gab doch alles irgendwann schonmal.....Ob der Held stirbt, er überlebt oder alles rosa rot ist....gabs alles schonmal, daher finde ich auch die Aussage" Wir wollten kein typisches Ende" voll ins Klo gegriffen, da es "nur" noch typische Enden gibt.

#27104
Eariel101

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Na zumindest hat man dem Spieler etwas zu viel harten Tobak serviert, oder anders gesagt, es waren zu reichlich Wermutstropfen dabei. Der Spieler spielt ja nicht um sich dann auf einer überwiegend negativen Schiene zudröhnen zu lassen, er will auch positive Erfolgserlebnisse. Opfern, okay, optional, scheitern muß er auch können, aber das es nur um Selbstmord und ums Opfern geht ... etwas arg übertrieben.

#27105
Pain87

Pain87
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Joa das ist auch Klischee und btw. , seinen Shepard zu"opfern" ist überhaupt nichts besonderes mehr. Der Mann/ die Frau, hat 3 Jahre am Abgrund gekämpft, war sogar schonmal tot......Sheaprds Tod hat nichts opfermässiges mehr, weil dieser Charakter immer beim Tod gelebt hat.
Außerdem, in ME3 gibt es mehr als genug Opfer, jeder "Idiot" weiß, das selsbt ein Rosa Sieg, mit vielen Opfern bezahlt wurde, aber irgendwie hat es BW mit dem opfern übertrieben.

#27106
Codebreaker819

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Pain87 wrote...

Ich verstehe auch immer noch nicht, wieso sie dem Spieler nicht die Möglichkeit des "Happy Ends" gegeben haben, wenn man wirklich alles gegeben hat. So ein typisches " Klischee Happy Ende", hätte dem Spiel alles verliehen und man hätte zudem die Wahl gehabt, aber sie wollten nicht, dass das, das Lieblingsende der Leute wird aber wtf? Hat man sich darum in ME1 oder 2 gekümmert? Da hat auch jeder sein Lieblingsende...der eine scheißt auf die Squadmades bei der Suicidmission in ME2, der andere behält die Basis.....wieder andere lassen den Rat wissentlich und willentlich verrecken, andere opfern Menschen....nene, man kann ja nichtmal mehr von "klischee"Happy End reden, ees gab doch alles irgendwann schonmal.....Ob der Held stirbt, er überlebt oder alles rosa rot ist....gabs alles schonmal, daher finde ich auch die Aussage" Wir wollten kein typisches Ende" voll ins Klo gegriffen, da es "nur" noch typische Enden gibt.


Ein Happy End würde über den anderen stehen. Daher darf es nicht sein um die anderen enden nicht abzuwerten. Jedes der Enden hat seine Vorteile und Nachteile. Keines ist wirklich Paragon und keines ist wirklich Renegade. Es kommt immer drauf an aus welcher Perspektiv man es betrachtet. 

#27107
Rabenkopf

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Codebreaker819 wrote...

Pain87 wrote...

Ich verstehe auch immer noch nicht, wieso sie dem Spieler nicht die Möglichkeit des "Happy Ends" gegeben haben, wenn man wirklich alles gegeben hat. So ein typisches " Klischee Happy Ende", hätte dem Spiel alles verliehen und man hätte zudem die Wahl gehabt, aber sie wollten nicht, dass das, das Lieblingsende der Leute wird aber wtf? Hat man sich darum in ME1 oder 2 gekümmert? Da hat auch jeder sein Lieblingsende...der eine scheißt auf die Squadmades bei der Suicidmission in ME2, der andere behält die Basis.....wieder andere lassen den Rat wissentlich und willentlich verrecken, andere opfern Menschen....nene, man kann ja nichtmal mehr von "klischee"Happy End reden, ees gab doch alles irgendwann schonmal.....Ob der Held stirbt, er überlebt oder alles rosa rot ist....gabs alles schonmal, daher finde ich auch die Aussage" Wir wollten kein typisches Ende" voll ins Klo gegriffen, da es "nur" noch typische Enden gibt.


Ein Happy End würde über den anderen stehen. Daher darf es nicht sein um die anderen enden nicht abzuwerten. Jedes der Enden hat seine Vorteile und Nachteile. Keines ist wirklich Paragon und keines ist wirklich Renegade. Es kommt immer drauf an aus welcher Perspektiv man es betrachtet. 


na ja es stimmt schon es hängt von der Perspektive ab. Ich für meinen Teil betrachte das Zerstörungsende als das perfekte Renegade-Ende: Shepard ist bereit selbst ein ganzes Volk zu opfern, um sein Ziel zu erreichen: Die Reaper aufzuhalten. Eben Renegade. Im Gegensatz dazu ist das richte Paragorn-Ende ein Freifahrtsschein zum Game Over. Schön nicht? Wenn es schon kein Happy End geben musste, dann hätte sie doch zumindest ein richtiges Paragorn-Ende geben sollen. Ohne Game Over.

#27108
Eariel101

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Codebreaker819 wrote...

Ein Happy End würde über den anderen stehen. Daher darf es nicht sein um die anderen enden nicht abzuwerten.

Seh ich nicht so, nicht wenn die Enden mit entsprechenden Konsequenzen aus dem Plot belastet sind und die Hürden zum erreichen entsprechend gesetzt sind. Teils wurde das ja bereits eingebracht als man bei Kontrolle den Renegade/Paragon-Status Sheps berücksichtigte und bei Zerstörung die Vernichtung der Geth und EDIs für den Röchler Sheps tauscht.

Man hätte das nur konsequenter verfolgen müssen und man hätte das haben können was man einst vollmundig versprach, keine feste Anzahl dafür aber einbringen der vorangegangenen Handlungen, zumindest die wichtigsten,  und damit für jeden ein individuelles Ende mit all seinen Vor- und Nachteilen. Eben zusammengesetzt aus dem was man entschieden hat, Rat tot/lebend, Rachni vernichtet/überlebend, Kollektorenbasis zerstört/benutzt und so weiter, dies entsprechend zusammengesetzt und aufbereitet. Ich denke da hätte kaum einer gezuckt und es hätte diesen Aufschrei gar nicht gegeben und man hätte tatsächlich einen würdigen Abschluß erhalten können.

Aber so wie es ist, ohne das die wichtigsten Entscheidungen überhaupt einfließen und im Grunde egal sind, entwertet nahezu jedes der 4 Ende das was man als Shep je getan hat. Es ist eben egal und man wählt nur was einem genehmer erscheint. Keine ideale Lösung.

Modifié par Eariel101, 21 août 2012 - 06:10 .


#27109
Pain87

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Codebreaker819 wrote...



Ein Happy End würde über den anderen stehen. Daher darf es nicht sein um die anderen enden nicht abzuwerten. Jedes der Enden hat seine Vorteile und Nachteile. Keines ist wirklich Paragon und keines ist wirklich Renegade. Es kommt immer drauf an aus welcher Perspektiv man es betrachtet. 



Ich behaupte jetzt einfach mal frisch von der Leber, das es bereits ein Lieblingsende gibt und die meisten Leute Destroy wählen.
UNd ein Happy End würde nicht über allen anderen stehen, selsbt das Happy End hat Opfer erfordert, die es im Spiel gab.
UNd vergleichen wir mal alle Enden....abgesehen vom Destroyende wo Geth und EDI sterben(selbst da kann Shepard sterben) und dem Refusalende, gibt es bei Kontrolle und Synthese nur ein Opfer, Shepard.

#27110
Guest_Xeontis_*

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@Eariel
Du hast doch Dragon Age 2 gespielt.. wie ich sehe. Dann weißt du doch wie ein Ende aussieht wo wirklich auf nichts rücksicht genommen wird, und egal was man wählt obendrein man den selben zusammengemixten einheitsbrei erlebt.

Wenn ich das mit ME3 vergleiche, kann ich bei ME3 einfach nicht meckern, denn das ist im Direktvergleich der reinste Luxus.

So ein Happy End.. hätte schon einen Sinn, nach einem jahr, eben beim ende vom support, mit dem letzten dlc. Denn dann ist es auch egal ob es ein Happy end gibt das uns alles tolle gibt, ohne schwerwiegende Verluste seis sheps leben, geth oder edi.. Ein Ende wo man vielleicht zu mehreren auf die Citadel gelangt, wo man wie bei ME2 rücksprache mitm squad halten kann um nachträglich mal zu erfahren wie sie zu den bisherigen optionen standen, und auch die gelegenheit option nummer 5 einzubauen, wo man dann gleihc mit seinem squad wieder von der citadel evakuiert werden kann bevor alles hochgeht.

Zu dem Zeitpunkt greift dann auch dieses "ein Happy end würde alle anderen enden abwerten" nicht mehr, aber atm fände ich es unpassend. Wozu soll man noch abwägen was man erreichen will zu welchem preis, ob man den bereit ist zu zahlen, wenn man ein ende hat was einem alles gibt ohne einen bitteren beigeschmack. Dann würde doch jeder nur dieses eine ende nehmen weils eh das offiziell beste ist.

Ich will zwar absolut selbst ein happy end, bei dem ich geth und edi schützen kann weil mir das extrem viel bedeutet.. UND mein shep überlebt.. aber ich hätte das wirklich erst mitm letzten dlc..damit ich bis dahin noch zwischen meinen beiden fav. Enden bei jedem neuen spieldurchlauf abwägen muss ums zu ende zu bringen.


Pain87 wrote...




Ich behaupte jetzt einfach mal frisch von der Leber, das es bereits ein Lieblingsende gibt und die meisten Leute Destroy wählen.
UNd ein Happy End würde nicht über allen anderen stehen, selsbt das Happy End hat Opfer erfordert, die es im Spiel gab.
UNd vergleichen wir mal alle Enden....abgesehen vom Destroyende wo Geth und EDI sterben(selbst da kann Shepard sterben) und dem Refusalende, gibt es bei Kontrolle und Synthese nur ein Opfer, Shepard.




@ Pain:
NUR ein Opfer.. ich denke Shepard komplett zu opfern war für viele Spieler die härteste Entscheidung da es ihren eigenen Char betrifft und eine rückkehr zur jeweiligen romanze und Squad absolut ausschließt.
Wenn es "Nur" ein Opfer wäre würden nciht so viele Zerstörungswähler offen zugeben dass sie es wählen weil es ihnen am wichtigsten war dass ihr shep überlebt.. solche aussagen findest hier zu hauf im forum.

Aber das nur mal am Rande..=]

Ich sehs ja selbst so und sag mir, wenn ich die wahl hab zwischen geth und edi töten, und mich selbst.. wähl ich mich. Aber auch nur weil die Geth für mich für legion stehen und Edi für mich zum Squad gehört, genausogut könntest mir dann sagen wenn ich zerstörung wähle müsste ich alle aus meinem squad töten, ich kanns nicht tun. Also ist das für mich keine Alternative und ich sag mir, lieber opfer ich dann meinen shepard für die alle, als eine ganze "neue" rasse und eine liebgewonnene Freundin in den Tod zu schicken. Aber mit der Einstellung gibts sicher nicht viele, und ich kann auch absolut verstehen wenn man für sich selbst sheps leben über das der geth stellt, jeder sieht sein me universum nunmal aus anderen augen.

Modifié par Xeontis, 21 août 2012 - 07:04 .


#27111
Eariel101

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@Xeontis, das Problem ist doch einfach das mir durch den EC und Starchild das Synthese-Ende als bestes verkauft werden soll. Das es aber das unrealistischte und dümmlichste ist hatte ich ja ein paar Posts weiter oben ausgeführt.

Was mich aber am meisten fuchst ist einfach der Umstand das ich nur genug Aktivposten brauche, wie ich diese aber erreiche spielt keine Rolle. Das ist unbefriedigend, für mich zumindest, weil es eben nicht die Entscheidungen reflektiert.

Ich sage nicht ME3 ist ein schlechtes Spiel, aber es ist in meinen Augen der qualitativ schwächste Teil. Ja man hat bewegende Situationen und Momente, ja, es macht spaß mit der Crew zu sprechen und Beziehungen zu pflegen. Aber dabei nerven eben auch die all zu arg abgespeckten Gesprächsoptionen, das relativ konsequenzenlose Handeln, das relativieren von Entscheidungen aus den Vorgängern.

Die Dialoge sind gut geschrieben, keine Frage aber man kommt, egal was man wählt, idiotensicher durchs Gespräch. Es spielt keine Rolle ob man die Quarianer nun anranzt oder überredet. Und genauso idiotensicher ist die Charakterentwicklung, also die Verteilung der Kräfte. Oder anders gesagt, es fehlt an Anspruch und Abwechslung.

Und ebenso ists eben mit dem Ende, 2800 EMS und du hast alles Möglichkeiten (außer den Röchler) zur Auswahl. Das ist es dann, das war dann alles? Wähle Tor A, B, C oder D unabhängig davon was man durchgemacht hat um dorthin zu kommen? Sicher macht man sich die Wahl nicht leicht, aber man wählt eben das aus was einem am besten erscheint und das ist im Endeffekt nicht anders als würdest du nur ein Happy End wählen weil es den günstigsten Ausgang bietet. Ich sehe da keinen Unterschied.

#27112
Guest_Jack Baur_*

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Eariel101 wrote...

Jack Baur wrote...

Solte BW jedoch geplant haben, das Ende irgendwann wirklich anzupassen und der Serie den gewünschten Abschluss zu geben, muss man fast vor der Brillianz den Hut ziehen. Leider wird es dann zu spät sein.

Die Hoffnung stirbt als letztes ... hmm?


Ja sorry, ich dachte die Ironie wäre angekommen.

#27113
Eariel101

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Jack Baur wrote...

Ja sorry, ich dachte die Ironie wäre angekommen.

Da Text emotionslos ist läßt sich das so ohne weiteres nicht unbedingt ablesen ;):P.

#27114
Codebreaker819

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Das die entscheidungen aus den Vorgängern weitestgehend relativiert werden ist nunmal leider notwendig. Eine Verzweigung der Story in A und B kann innerhalb einen Parts wie in Witcher 2 gemacht werden. Aber nicht bei ME mit der Anzahl der Entscheidungsmöglichkeiten. Man kann nicht für jede Entscheidung das Spiel splitten und die Parts je nach Entscheidungen anpassen. Das würde nämlich enden mit einem Spiel was zwar haufen Verzweigungen und einen hohen Wiederspielwert hat allerdings enthält es denn Spielern welche die Vorgänger nicht gespielt haben bestimmte Möglichkeiten, dann die massiv gesteigerten Entwicklungskosten und ein ME3 mit 10 DVDS und vielleicht 74GB zu installieren wäre einfach eine extrem schlechte Entscheidung.

#27115
Guest_Jack Baur_*

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Quatsch. So umfangreich ist die Palette an Entscheidungen auch nicht, als dass man sie nicht hätte umsetzen können.

#27116
Eariel101

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@Codebreaker819, ganz so kompliziert hätte es gar nicht sein brauchen. Bei der Genophageheilung hat man doch diesbezüglich auch einen recht brauchbaren Kompromis gefunden gehabt, man hätte dies nur konsequent auch auf die wichtigsten Entscheidungen anwenden brauchen und in die Endsequenz mit als Konsequenz aufnehmen brauchen. Möglichkeiten hätte es da durchaus gegeben ohne gleich X Wege beschreiten zu müssen. Nein, größtes Hindernis dabei war wohl weniger die Story an sich sondern das man das Spieldesign erneut banalisierte und erneut mit einem Shooter anbiedern wollte. Es ist doch bezeichnend wenn man unter "mehr Rollenspiel" lediglich das modifizieren von Ausrüstung und eine Handvoll Charakterkräfte versteht, aber Dialoge, Einsatz von Fahigkeiten, strategische Charakterwahl und so weiter erneut kastriert oder außen vor läßt. Fehlt nur noch die Headshotstatistik :-(.

Modifié par Eariel101, 21 août 2012 - 07:42 .


#27117
SuperMotte

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Ich mag das Ende, es ist mal was anderes. Und der "Extended Cut" war unnötig, wer aufmerksam zugehört hat, der hat auch alles ohne die überflüssige Erweiterung verstanden.

#27118
Aliens Crew

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Sehr richtig, Eariel101.

Das wird wohl der Grund gewesen sein. Man wollte neue Spieler nicht überfordern, schließlich sind RPGler nicht mehr die eigentliche Zielgruppe BioWares. Daher auch dieser vereinfachte Einheitsbrei.

Und jetzt gebe ich mal ein simples Beispiel, wie man eine. der für mich wichtigsten. Entscheidungen des Spiels (Rettung/Vernichtung des Rates in ME 1) ohne großen Aufwand hätte mit einfließen lassen können - und zwar in der Endsequenz. Zwei verschiedene Szenen hätten gereicht. Eine zeigt die Menschen als dominante Spezies im ME-Universum (Vernichtung) und eine zeigt die Völker friedlich vereint unter einer Multi-Kulti-Regierung (Rettung). Das ist nicht schwer in das Spiel einzubringen...wenn man es darauf anlegt.

Und ebenso hätten sich die anderen wichtigen Entscheidungen auswirken können, von denen es ja gar nicht so viele gibt.

#27119
Guest_Xeontis_*

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Eariel101 wrote...

@Xeontis, das Problem ist doch einfach das mir durch den EC und Starchild das Synthese-Ende als bestes verkauft werden soll. Das es aber das unrealistischte und dümmlichste ist hatte ich ja ein paar Posts weiter oben ausgeführt.



Soll es das? Sagt wer? Das beste ist noch immer das was für dich das beste ist, wenn für dich synthese dumm und unrealistisch ist, ist es schonmal nicht für dich das beste ende.
Gehst du stur nach warassets müsste ja das Shep überlebt ende das beste sein da man dafür am meisten punkte braucht.
Kurzum dir wird nix als irgendwas verkauft, du triffst die wahl, es liegt in deiner Hand was du zum besten machst.

Zumal.. unrealistisch ist jedes Ende, spielen wir doch ein Spiel im Sci-Fi Genre.. und dümmlich..
Naja ich distanzier mich davon ein Ende egal obs mir gefällt oder nicht so zu betiteln, also geh ich drauf auch garnicht mehr weiter ein.

@ Motte
Alles versteht man noch immer nicht es gibt noch immer plotholes, aber ja, der EC war an und für sich für das was er aufklärt sinnlos, auf die schlüsse konnte man auch schon vorm EC kommen. Aber was den Epilog angeht, der jedes Ende individualisiert war er nötig. Zumal es auch so manches fragwürdige gerücht gab solang man noch nicht sah wie die enden sich auswirken *räusper* =]

Modifié par Xeontis, 21 août 2012 - 08:24 .


#27120
Guest_Kianya_*

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Es hätten ja nichmal Szenen sein müssen .
Ein paar Bilder mit 1 oder 2 sätzen zu den Entscheidungen der Spieler hätten vollkommen ausgereicht (ähnlich wie in DAO) und ich wage mal zu behaupten dann hätte es diesen riesen Aufschrei nie gegeben , aber so wie es jetzt selbst nach EC noch ist? Nein DANKE >.<

#27121
Eariel101

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Xeontis wrote...

Soll es das? Sagt wer? Das beste ist noch immer das was für dich das beste ist, wenn für dich synthese dumm und unrealistisch ist, ist es schonmal nicht für dich das beste ende.
Gehst du stur nach warassets müsste ja das Shep überlebt ende das beste sein da man dafür am meisten punkte braucht.
Kurzum dir wird nix als irgendwas verkauft, du triffst die wahl, es liegt in deiner Hand was du zum besten machst.

Zumal.. unrealistisch ist jedes Ende, spielen wir doch ein Spiel im Sci-Fi Genre.. und dümmlich..
Naja ich distanzier mich davon ein Ende egal obs mir gefällt oder nicht so zu betiteln, also geh ich drauf auch garnicht mehr weiter ein.

Also gut formuliere ich es für dich anders, Synthese ist eine naive am wenigsten nachvollziehbare Utopie.

Und wo ist nun der Unterschied wenn noch ein vermeintliches Happy End zur Verfügung stünde? Es gibt keinen, ich wähle noch immer was mir am günstigsten erscheint und das muß ja nicht zwangsläufig das vermeintliche Happy End sein wenn auch daran Konsequenzen geknüpft sind. Und nur weil man für den Atmer Sheps die meisten Aktivposten benötigt sagt es nichts über die Qualität aus. Schon allein die Verknüpfung mit dem Dialog Andersons zieht das irgendwo ins absurde und macht es unverständlich.

#27122
Pain87

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Das mit Anderson ist lächerlich^^ Man rettt ihn, durch genügend Punkte und wenn man TIM immer überzeugt hat, nur damit er 1 Minute später stirbt, roflrofl

#27123
Guest_Jack Baur_*

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Pain87 wrote...

Das mit Anderson ist lächerlich^^ Man rettt ihn, durch genügend Punkte und wenn man TIM immer überzeugt hat, nur damit er 1 Minute später stirbt, roflrofl

Passt doch. Man muss nur bedenken, dass BW ja Shepard am liebsten gleich mit entsorgt sehen will. Von daher....

#27124
Rabenkopf

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Jack Baur wrote...

Pain87 wrote...

Das mit Anderson ist lächerlich^^ Man rettt ihn, durch genügend Punkte und wenn man TIM immer überzeugt hat, nur damit er 1 Minute später stirbt, roflrofl

Passt doch. Man muss nur bedenken, dass BW ja Shepard am liebsten gleich mit entsorgt sehen will. Von daher....


um ehrlich zu sein: Wenn ich mal mir die Hauptcharaktere anschaue, die in ME3 gestorben (Mordin, Thane, Legion/Tail) war der Tod von Anderson der sinnloseste. Er war nur da, damit Shepard alleine zum SC geht. Und um ein bisschen Dramatik hinzuzufügen. Storytechnisch aber vollständig belanglos.

#27125
Pain87

Pain87
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Nicht nur belanglos und sinnlos, auch total lächerlich......überlegt mal, schaut euch SHEPARD an, vom vorboten ausgeknockt und sogut wie Tod und Anderson stirbt an einem Bauchschuss?