Der schonungslose "wir mögen das Ende nicht"-Spoiler Thread
#28776
Posté 30 mai 2013 - 02:30
Von daher - Job is not yet done Bioware!
#28777
Posté 03 juillet 2013 - 09:45
ukartet wrote...
Ein Spiel ist keine Kunst, es ist Unterhaltung. Ein Kartenspiel oder Poker ist ja auch keine Kunst, sondern Unterhaltung - egal wie schön auch das "Design" sein mag.
Von daher - Job is not yet done Bioware!
Naja Theater ist auch Kunst. Daher kann man Filme auch zur Kunst zählen. Spiele, wie ME sind nichts anderes als interaktive Filme. Demnach können Spiele sehr wohl Kunst sein.
Gruß
#28778
Posté 04 juillet 2013 - 07:11
#28779
Posté 08 août 2013 - 03:18
DerMatze86 wrote...
ukartet wrote...
Ein Spiel ist keine Kunst, es ist Unterhaltung. Ein Kartenspiel oder Poker ist ja auch keine Kunst, sondern Unterhaltung - egal wie schön auch das "Design" sein mag.
Von daher - Job is not yet done Bioware!
Naja Theater ist auch Kunst. Daher kann man Filme auch zur Kunst zählen. Spiele, wie ME sind nichts anderes als interaktive Filme. Demnach können Spiele sehr wohl Kunst sein.
Gruß
Ein Spiel ist keine Kunst! Ein Theater wie du es beschreibst, eine TV Serie, ein Film, Musik, ... ist Kunst. Eine Achterbahn, ein Kartenspiel, Ping-Pong ist aber Unterhaltung!
Du wirst weder bei der TV Serie noch bei nem Film aktiv und übernimmst keine Rolle, jedoch beim Kartenspiel als ausführende Person die Entscheidungen trittft.
Gruß
#28780
Posté 31 août 2013 - 02:04
https://www.change.o...-her-blue-babys
#28781
Posté 31 août 2013 - 03:31
#28782
Posté 31 août 2013 - 09:03
Jup der Support ist mit dem Citadel DLC für Mass Effect 3 definitv beendet und die Mitarbeiter arbeiten nun an neuen Projekten(ME Next/neue Franchise/DA:I) und es wurde ziemlich früh klar gestellt das nach dem Extended Cut Post Ending technisch nix mehr kommt.Not_Zero wrote...
ein jahr früher....ein Jahr früher und du hättest diese Pedition sogar durchbringen können ^^
Und ernsthaft wenn dann wäre mir gleich ein komplett neues Ende lieber als das der alte Mist noch weiter untermauert wird mir war das Ende sogar vor dem EC lieber als danach und die die nicht das Destroy Ending gewählt haben würden sich wahrscheinlich auch leicht veralbert vor kommen.
#28783
Posté 01 septembre 2013 - 10:38
Ich hab ja meine Meinung dazu schon in einem anderen Thema geschrieben, das für mich da zum Beispiel einfach noch viele Fragen ungeklärt/offen sind, aber auch wenn ich die Mass Effect Spiele sehr gerne spiele, so brauch ich nach dem durchspielen von Mass Effect 3 immer ein paar Wochen/Monate, bis ich über das Ende halbwegs hinweggekommen bin, das ich mich auf ein erneutes durchspielen einlassen will, da ich sonst ständig daran erinnert werde, das Shepard ja doch nur wieder für tot erklärt wird, obwohl man ihn eigentlich wieder zurückholen könnte.
Ein paar Wochen/Monate weiß ich es zwar trotzdem, aber da steht halt wieder dier Spaß im Vordergrund. (Ok, wenn ich ehrlich bin hab ich Mass Effect 3 zuletzt im Frühling 2012 gespielt nach dem Ende hatte ich es nur einmal gespielt gehabt und dann konnte ich irgendwie nicht mehr, hab es letzte Woche wieder gespielt wegen den ganzen DLC's die ja noch dafür rausgekommen sind).
Bei Mass Effect 2 zum Ende hin war ich noch voller Elan und konnte es sofort neu spielen und hab da auch auf 2 verschiedenen Accounts auf der PS2 Platin geholt, da war ich zum Ende hin immer voller Elan aber bei ME3 ist es schwierig die Motivation aufrecht zu erhalten um es nochmal zu spielen.
#28784
Posté 09 décembre 2013 - 06:02

Da es ja scheinbar so schwer ist diesen Thread zu finden:wizard:
Modifié par schwarzweiss, 09 décembre 2013 - 06:04 .
#28785
Posté 29 décembre 2013 - 12:47
Und danach hab ich Lust bekommen, mit einer eigenen Mass Effect Storyline weiter zu schreiben. Eine die Perfect Destruction als Ausgangspunkt hat und mit einer neuen Bedrohung für die Galaxy aufwartet. Ich brauch allerdings noch immer eine glaubhafte und nicht lächerlich klingende Möglichkeit um EDI zurück ins Leben zu holen (die Geth müssen leider "tot" bleiben aber ich will EDI auf jeden Fall zurück).
#28787
Posté 04 janvier 2014 - 08:27
#28788
Posté 04 janvier 2014 - 08:52
#28789
Posté 10 octobre 2014 - 12:51
Hallo, ich habe erst vor ein paar Tagen die Trilogie abgeschlossen und bin seitdem mit dem Aufarbeiten beschäftigt. Ich entschuldige mich vorneweg dafür, dass ich so lange nach dem letzten Post hier reinschreibe.
Ich hatte wohl beim Kauf des Spiels gelesen, dass das Ende nicht gut sein soll, aber Meinungen gehen ja auseinander und ich musste unbedingt mehr Zeit mit Shep und Co verbringen, ließ mich also nicht davon abhalten. Der Schock (zu 70% vom Ende, zu 30% von abruptem Verlust des ME-Universums nach durchgezockten Tagen und Nächten ausgelöst) setzte erst Stunden später ein. Ich muss nicht die Probleme/Fragen noch mal aufzählen, die das Ende aufwirft und für mich als Ohne-DLC-Spieler (aber mit EC) waren da wohl noch ein paar mehr als für andere, aber das meiste habe ich mir inzwischen angelesen. Ich kann Leute verstehen, die das Ende gut finden, so wie es ist; ich kann die IT-Anhänger verstehen; ich persönlich bevorzuge inzwischen MEHEM, weil es meiner Spielweise am nähesten kommt. Aber wirklich toll hätte ich es gefunden, wenn alles möglich gewesen wäre. Ein Ende für die Paragon-Ich-habe-die-gesamte-verdammte-Galaxie-mobilisiert-und-alle-Konflikte-gelöst-Spieler, die von ihrer Crew (bereits auf eine Selbstmordmission begleitet - folglich sind sie bereit für mich zu sterben) gerettet werden. Niedrige EMS: Shep stirbt, weil die Normandy mangels Hilfe nicht zur Citadel gelangen kann; andere Entscheidungen haben zur Folge, dass man indoktriniert wurde und die Kontrolle der Reaper übernimmt, so was in der Art. Habe das jetzt nicht ausgetüftelt. Überhaupt wäre ich für eine deutlichere Unterscheidung von Paragon und Renegade gewesen. Das Ende hätte nie an diese 3 Reapermöglichkeiten gekoppelt sein dürfen. Die Zerstörung der Reaper stand doch außer Frage. Und wenn IT zutrifft, ist das ganze Spiel ja noch offen - was soll das denn für ein Ende sein? Oder die Möglichkeit zu entscheiden, ob Shep lebt oder stirbt (wie in ME1 Kaidan und Ashley), wäre doch richtig interessant gewesen.
Was sagen eigentlich die Renegade-Spieler dazu, dass ihr Shep am Ende hinter dem Kind herdackelt und zu allem mow ja und Amen sagt?
Mich regt die Charakterwandlung schon etwas auf. Und wenn ich dem Kind in den Kopf schieße, geht es weg und ich darf nix mehr machen? Also entweder habe ich den kollektiven Reaperintelligenz gerade das Hirn weggeschossen und das sollte jawohl irgendeinen Effekt haben oder es hat keinen und da ist das Ding echt so nachtragend und kürzt mir meine Entscheidungsmöglichkeiten hinfort. Als KI oder was auch immer ohne Gefühle sollte es über die Tatsache, dass ich in einen funkelnden Lichthaufen eine Kugel schieße, hinwegsehen können.
Und verstehe ich das richtig, dass der Kat denkt Zivilisationen vor dem Vergessen zu bewahren, indem er deren Anhänger zerhäckselt und in eine neue Form presst?
Egal. Ich wollte nur auch sagen, dass ich Dank dieses Forums und diversen Internetseiten inzwischen für mich gelungenere Enden angenommen habe. Ein Kompliment und Dank an alle Fantasievollen da draußen!
Ich bin übrigens kein ausgeprägter PC-Spiel-Spieler und besitze nur wenige Spiele. Für solche Menschen wie mich, die nur ab und an mal in die Weiten der Computerspiele abtauchen, sind gute (im Sinne von ausgereiften) Enden wichtig, weil ich mich eben nicht mit den nächsten Spiel darüber hinwegtrösten kann und da es für mich so etwas wie ein 08/15-Spiel nicht gibt, hätte ich auch nichts gegen einen Endboss gehabt. ;-)
Ich kann auch die Shep-muss-sterben-Anhänger verstehen, aber ich persönlich stelle mir das Leben auf den Planeten nach den Reaperangriffen auch nicht gerade als Zuckerschlecken vor und es wäre schwer genug nach dem Erlebten, den persönlichen Verlusten und den Entscheidungen damit klar zu kommen und so darf Shep bei mir leben, die verwüsteten Planten bereisen und den Hungernden ein Symbol der Hoffnung sein. Und natürlich mit Garrus Schießübungen veranstalten. :-)
Da ich weiß, dass nichts mehr nachkommt, bin ich ziemlich enttäuscht gewesen, aber wie oben schon gesagt, hat mir die Community geholfen. Ich musste das jetzt mal loswerden und kann nun hoffentlich neue Spielzyklen starten (wenigstens Teil 1 und 2).
- Treskalterion aime ceci
#28790
Posté 10 octobre 2014 - 10:29
Was mir das Ende auch ein wenig verleidet ist das Wiederspielen. Ich werde jedesmal richtig wehmütig, weil ich weiß dass es vorbei ist :'(
- Autoola aime ceci
#28791
Posté 07 novembre 2014 - 01:45
Ich habe jetzt doch ME 1 bis 3 noch mal durchgespielt. Ich wollte eigentlich nur 1 und 2, konnte mich aber nicht zurückhalten, um die ganzen schönen Dialoge der Crewmitglieder untereinander auch als FemShep mitzuerleben. Wenn man das Ende kennt, ist das Durchspielen doppelt so schlimm. Bei jedem Hoffnungsschimmer von Shep wusste ich, dass es sinnlos ist (Citadel-DLC ist da besonders schlimm – erst alles so witzig und toll und dann beim Aufbruch zur Normandy war ich schon wieder völlig fertig). Wollte dann vor dem Beam-me-up-Strahl aufhören, war aber zu willensschwach und so musste sich auch Jordan mit dem Kleinen rumplagen. Ich war danach natürlich nicht wesentlich glücklicher als beim 1. Mal. Jetzt habe ich mir die Story-DLCs zugelegt und zwar etwas aus dem Kontext gerissen gespielt, aber für erste Eindrücke reicht das allemal. Für die Spieler, die ME 3 mit allen DLCs und EC spielen popt der Katalysator nicht ganz so aus dem Nichts wie für die anderen (eben auch mich) und sie bekommen gleich ein paar Wie-wird-es-der-Galaxie-ergehen-Bilder. Aber es bleiben so viele Fragen offen, die einem dann ewig im Kopf rumspuken.
Die meisten plotholes der Endsequenzen (Anderson auf der Cita, Evakuierungsszene, der Marionettenwaffenarm mit Munition ohne Ende etc.) lasse ich mal beiseite.
Ich finde die ganze Story ist konfus, kommt natürlich alles erst am Ende zu tragen, aber irgendwie zieht es sich durch Teil 3. Dieser ominöse Organische-Synthetische-Konflikt ist für mich nicht nachvollziehbar. Die Geth haben sich nur gewehrt und sind im Nebel verschwunden. Erst die Reaper haben sie wieder hervorgeholt. Alle anderen Spezies haben meines Wissens gar keine KI erfunden. Die einzige andere KI ist EDI (die aber erst nach den Reapern aktiviert wurde) und die arbeitet mit ihren Schöpfern zusammen. Prothy erzählt auch nix von ´nem Krieg gegen Synthetische. Und wieso sollten immer genau nach 50.000 Jahren KIs über ihre Schöpfer aufbegehren? Vermutlich ist den Reapern einfach langweilig. Sie müssen ja mehrere 1000 Jahre warten bis was vernünftiges aus der Ursuppe rausgekrochen kommt, sich entwickelt und wenn es dann endlich bei der Raumfahrt angekommen ist, können die Reaper ernten kommen. Nach 50.000 Jahren wäre mir dann auch egal, ob nun schon KIs da sind oder nicht. Bei einem bekannten Videoportal habe ich eine 1 Monat alte Diskussion gefunden, die in philosophische Tiefen ging - Wahnsinn. Dabei finde ich das etwas überambitioniert. Es ist immer noch ein von Menschen entwickeltes PC-Spiel. Über den Inhalt bzw. die Beweggründe des Katalysators zu sagen, es gehe über den menschlichen Verstand hinaus, ist mutig. Und das Kind hat ganz einfach unrecht bzw. hätte ihm nach den Äonen was besseres einfallen können. Es wurde von den Levis erschaffen und mit fehlerhaften Informationen gefüttert und nun muss die Galaxie das ausbaden. Die Idee der Konservierung von organischem Leben in Reaperform ist nicht durchdacht. Denn wem bringt denn die Konservierung etwas? Und die Art und Weise erst? Eine Zerstückelung konserviert doch nicht die Lebensessenz und schließlich gibt es elektronische Enzyklopädien (wenn du was über die Menschen wissen willst, guck bei wikipedia). Und wenn nun unsere gesamte Menschheit in einem Reaper im Orkusnebel rumfliegt, ist das inwiefern sinnvoll? Der Kat hat da einfach mal einen Komplex entwickelt alle organischen Lebensformen zu dominieren. Und wie genau kontrolliert der Kat überhaupt die Reaper?
Die IT ist zwar nett, aber dann hätte das Spiel quasi kein Ende. Denn dann läge Shep immer noch auf der Erde rum, während drumrum die Welt untergeht. Ganz davon abgesehen dass Shep genauso oft in der Nähe von Artefakten etc. war wie die Squadmitglieder und außerdem bisher für die Indoktrination mehrere Tage ununterbrochene Nähe zu einem Reaper nötig waren.
Zu den Wahlmöglichkeiten (grün, rot, blau, verweigern): Verweigern ändert nichts (und warum sollte der nächste Zyklus mehr Glück haben, wenn doch für das Aufhalten der Reaper der blöde Kat nötig ist), Synthese ist schön, aber man sollte vorher fragen, ob das auch alle wollen – können die Mixwesen noch betrunken werden? Und wieso unterscheidet sich diese Synthese von den Syntheseformen, die der Kat angeblich erfolglos ausprobiert hat? Und bei blau wird Shep der neue Kat und kontrolliert die Galaxie – das führt vermutlich nicht zu einem Gottkomplex, nope. Und ganz davon abgesehen: Die ganze Galaxie feuert gerade munter auf die Reaper. Im blauen Fall hören diese auf einmal auf zu kämpfen und natürlich stellen die anderen auch die Kampfhandlung ein, denn wie man bei den Quarianern vs. Geth gesehen hat, ist ein nichtschießender Feind einer näheren Untersuchung wert. Die Chance der Wehrlosigkeit wird nicht genutzt, sondern erst mal ergründet, warum die nicht schießen. Mensch: „Ihr schießt nicht mehr.“ Reaper: „Trööööt.“ Mensch: „ Toll. Warum nicht?“ Reaper: „Tröööt tröööt trööööt.“ Mensch: „Okay. Cool. Dann bauen wir jetzt gemeinsam die Erde wieder auf.“
Ich halte es allerdings nicht für möglich ein Ende zu basteln, dass einen mit einem Jeah-alles-wird-gut-Gefühl hinterlässt. Dafür war einfach alles zu deprimierend. Selbst wenn Shep überlebt ist das kein Happy End. In einer Postkriegswelt mit den ganzen Problemen zurecht zu kommen, viele sind tot und werden betrauert. Alles liegt in Schutt und Asche. Wo ist da denn ein Happy End? Geth und EDI sind (vermutlich) „tot“, auch wenn sie theoretisch reparierbar sein müssten. Und ein Atemzug eines zertrümmerten Sheps in einer zertrümmerten Umgebung ist schon mal gleich gar kein Happy End! Interessanterweise liest man oft, dass die 3-Enden-Befürworter grün oder blau nehmen, damit Edi und die Geth bleiben, aber Shep muss sterben, weil… is´so. Der Held darf nicht leben. Wenn man in ME 2 stirbt, steht man - oh Wunder - in ME 3 wieder auf. Darüber beschweren sie sich allerdings nicht.
Ich fand die Idee, dass im All eine aggressive Alienrasse rumfliegt und meint alles Leben zu bedrohen (ohne nähere Erklärung) vollkommen ausreichend. Wieso diese absurde Synthetisch-Organische-Konfliktlösungsstrategie (Levis und Kat), die einer näherer Betrachtung nicht wirklich standhält? Der Vorbote und überhaupt alle Reaper werden zu Handlangern degradiert. Wäre doch ausreichend, wenn Shep auf die Citadel muss, der Abschlussdialog mit TIM stattfindet, er die Citadelarme öffnet und …. irgendwie Reaper tot. Oder von mir aus auch was ganz anderes. Keine Ahnung.
UND WARUM ZUM TEUFEL BESIEGT SHEP EINEN REEPER DURCH AUSSCHALTEN DESSEN PRIMÄRWAFFE UND DAS SPIELT BEI DEN FLOTTENANGRIFFEN KEINE ROLLE? Was auch ein ziemlich witziger Punkt ist: Da schießen mal eben 50 Raumschiffe Raketen aus dem All auf Rannoch auf einen Reaper und Shep steht keine 20 m entfernt und bekommt nicht mal einen Kratzer. Als die bei Independence Day rausgefunden haben, wie man die Raumschiffe zerstört, flogen die winzigen Jets mir ihren Raketen zu den riesigen Ufos und holten sie vom Himmel.
Und über allen Überlegungen liegt das Wissen, dass ich mir vielleicht alles schön reden kann (MEHEM), aber das Ende, was zum Spiel gehört nun mal das ist, was man kennt (weswegen die MEHEM für mich doch nicht so gut funktioniert wie gehofft). Und diese Tatsache ist einfach furchtbar. Man kann nichts ändern und muss alles so akzeptieren. Künstlerische Integrität – am Arsch! Herr der Ringe kennt auch jeder und ist kommerziell erfolgreich, auch ohne ein bescheuertes Ende, das jahrelange Diskussionen nach sich zieht.
Dass die Welt nicht gerade ein Heititeiti-Ort ist, ist auch allgemein bekannt. Da will man wenigstens im virtuellen Leben ein bisschen Spaß haben und braucht kein Spielende, dass einem ein noch schlechteres Gefühl gibt als eh schon. „Und wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein (Katalysator gesteuerter) Reaper her – und tötet dich.“ Great.
Ich entschuldige mich für den langen Monolog (und den aggressiven Ton, ist nicht beabsichtigt) und die teilweisen Wiederholungen zu meinem 1. Post, aber es beschäftigt mich sonst ewig. Ich bin einfach immer noch auf der Suche eines Abschlusses und es muss ja keiner lesen.
Vorsicht: teilweise Ironie enthalten! Ich liebe das Mass Effect-Universum und ich kann die Crew und Shep einfach nicht loslassen. Dabei will ich keinen 4.Teil mit ihnen, sondern nur einen 3. mit einem ordentlichen Ende. Sheps Geschichte wurde erzählt. Es bedarf keiner Fortsetzung.
- mCmuFFeL aime ceci
#28792
Posté 11 novembre 2014 - 03:20
@Autoola
Tja, so etwas passiert eben, wenn jemand eine Trilogie plant, ohne sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen, wie dessen Handlung aussehen bzw. sich entwickeln soll und einfach "drauf los" produziert. Wenn dann zwischenzeitlich noch der Leadwriter abgezogen wird, so ist das Chaos perfekt.
Und nach dem Shitstorm gibt's dann eben noch ein wenig Flickschusterei. Fertig is die ME-Reihe.
Jeder Autor mit ein wenig Erfahrung hätte das sicher besser hingekriegt. Aber so ist das eben mit den AAA-Spielen. Hauptsache viele gute Effekte - der Rest (wie etwa Handlung oder Logik) ist da zweitrangig.
Mach' Dir nix daraus. Hak' die Sache ab und gut is.
Der nächste ME-Teil (mit noch mehr Logiklöchern) kommt bestimmt! ![]()
- Autoola aime ceci
#28793
Posté 11 novembre 2014 - 04:36
Der nächste ME-Teil (mit noch mehr Logiklöchern) kommt bestimmt!
Bitte nicht! Mein Hirn ist bereits überlastet.
Geht mir so wie Sheldon (aus Big Bang Theory) und dem dritten Matrix-Film.
Aber prinzipiell stimme ich dir zu. ![]()
#28794
Posté 11 novembre 2014 - 05:09
Tja, so etwas passiert eben, wenn jemand eine Trilogie plant, ohne sich im Vorfeld darüber Gedanken zu machen, wie dessen Handlung aussehen bzw. sich entwickeln soll und einfach "drauf los" produziert. Wenn dann zwischenzeitlich noch der Leadwriter abgezogen wird, so ist das Chaos perfekt.
Es war ja nicht so das es keinen Plan gab, er wurde nur zwischenzeitlich umgeworfen und durch etwas anderes ersetzt. Wenn man sich ansieht was eigentlich geplant war, dann kann ich nur sagen das dies garantiert noch mehr Haterei hervor gerufen hätte. Dann das wäre wirklich Space Magic gewesen.
Ich sage es mal so: Wenn solche Spiele heraus kommen wenn man einfach "drauf los produziert" dann bitte Bioware, produziert einfach weiterhin so drauf los. Denn lieber nach 100 Stunden Spielspaß ein Ende was suboptimal ist (wobei ich es ja mochte, aber das ist Ansichtssache) als wenn man alles genau durchplant und das Spiel ist dann Grütze.
#28795
Posté 12 novembre 2014 - 08:47
Wieso?
Handlungstechnisch war ME 2 schon Grütze...und völlig bedeutungslos für den Hauptplot der Trilogie.
Eigentlich hätte ein Großteil von ME 3 in ME 2 gehört (wie die Geth/Quarianer-Story / der Plot um die Genophage etc.), so dass im 3. Teil Zeit gewesen wäre, den Krieg auf eine spektakuläre Weise zu beenden (ohne diesen ausgelutschten Superwaffenkonstruktions-Müll). Aber nein, stattdessen gab es die völlig belanglosen Kollektoren und einen Haufen Nebenquests, die mehr Zeit in Anspruch genommen haben als die Hauptstory.
Ich denke, da wäre alles andere besser gewesen.
#28796
Posté 12 novembre 2014 - 01:52
Klar war die Haupthandlung in ME2 nicht der Bringer, aber das habe ich kaum gemerkt weil das ganze drumherum gestimmt hat. Ob es nun wirklich besser gewesen wäre die ME2-Story komplett weg zu lassen ist allerdings eine andere Frage. Alleine schon weil es mal eine nette Abwechslung war gegen Söldner usw. zu kämpfen. Wenn man drei Spiele lang immer nur gegen die selben Reaper/Geth gekämpft hätte wäre das vielleicht auch ein wenig langweilig geworden.
#28797
Posté 12 novembre 2014 - 04:32
und mMn zog sich das game ab dem kollektorenschiff unnötig in die länge, da es ab dann quasi nur noch darum ging, für seine viel zu große crew irgendwelchen mist zu erledigen.Klar war die Haupthandlung in ME2 nicht der Bringer, aber das habe ich kaum gemerkt weil das ganze drumherum gestimmt hat.
abwechslung schön und gut, aber im zweiten teil einer trilogie plötzlich gegnergruppen einzuführen, die im ersten teil nie auch nur erwähnt wurden, zu der zeit aber schon existierten, ist einfach nur fail. zusätzlich wirkten diese söldner auch extrem belanglos, da sie mit den reapern wirklich gar nichts zu tun hatten.Alleine schon weil es mal eine nette Abwechslung war gegen Söldner usw. zu kämpfen. Wenn man drei Spiele lang immer nur gegen die selben Reaper/Geth gekämpft hätte wäre das vielleicht auch ein wenig langweilig geworden.
was grundsätzliche kritik an ME2 angeht zitier ich mich mal selbst:
das mag an sich, besonders im bereich der first-person-shooter, sehr zutreffend sein, aber wo hatte ME3 denn "gute effekte"? der einzige "effekt", an den ich mich jetzt spontan erinnern würde, wären die einschusslöcher in ner wasseroberfläche in der zuflucht, was man zwar als "bemerkenswert", keinesfalls aber als "gut" bezeichnen könnteAber so ist das eben mit den AAA-Spielen. Hauptsache viele gute Effekte - der Rest (wie etwa Handlung oder Logik) ist da zweitrangig.
#28798
Posté 13 décembre 2014 - 11:35
Ich habe die letzten Tage Teil 2 und 3 auch nochmal durchgespielt. Das Ende vom ME3 hat mich zwar nicht so fertig gemacht wie beim ersten Mal, aber es ist für mich immer noch schmerzhaft.
Ich habe jetzt auch das erste Mal den Citadel DLC gespielt und ich muss sagen ich war total begeistert. Wäre eigentlich der ideale DLC nach einem Happy-End gewesen.
Gut da hier auf über 1000 Seiten wahrscheinlich sowieso schon alles geschrieben wurde was mir noch einfällt, sage ich mal wenn ich die Trilogie nochmal durchspiele, was in den nächsten Jahren bestimmt noch öfters passiert, werde ich einfach mit dem Citadel-DLC aufhören. ![]()
#28799
Posté 13 décembre 2014 - 02:41
Wer liest sich schon 1000 Seiten durch? Ich bin immer noch an neuen alten Meinungen interessiert.
Im englischen Forum wird ja auch noch wild diskutiert.
Ich habe gestern den Full-RenegadeShep-Durchgang beendet und zwang mich zu Kontrolle. ReneShep als Reapermaster klingt nicht wirklich verheißungsvoll, eher gruselig. Ich haben einen interessanten Beitrag von The Twilight God im Forum über das Ende gefunden (ist natürlich schon älter). Es klingt ein bisschen wie IT, aber ohne das Ende als komplette Halluzination abzutun, so dass wenigstens das Spiel wirklich beendet ist. Wirklich gute Überlegungen.
Auf jeden Fall möchte ich irgendwann das Ende mit CEM probieren (so dass Citadel erst nach dem Ende spielbar ist). Allerdings weiß ich nicht so genau, wie die Besuche der Squadis getriggert werden und da würde ich natürlich ungern etwas verpassen, nur weil ich nicht zur Normandy zurück darf. ![]()
#28800
Posté 13 décembre 2014 - 03:32
OT:
Auf jeden Fall möchte ich irgendwann das Ende mit CEM probieren (so dass Citadel erst nach dem Ende spielbar ist). Allerdings weiß ich nicht so genau, wie die Besuche der Squadis getriggert werden und da würde ich natürlich ungern etwas verpassen, nur weil ich nicht zur Normandy zurück darf.
Wenn es absolute keine Missionen mehr gibt (oder nur noch Cronos-Station), triggern Squad Begegnungen/Mails nach verlassen/betreten des Appartements.
(Oder einem Armax Arena Spiel)
Außerdem gibt es ja auch noch den CEM Lite, der nur die Party hinter das Ende verlegt.





Retour en haut




