Ich finde es recht schade, das es kein wirkliches "gutes Ende" gibt. Bei jedem Ende muss man etwas Opfern - bei den meißten das eigene Leben.
Beim einzigen Ende, wo man scheinbar überlebt, geht wichtige Technologie verloren, was wohl das Reisen zu anderen Orten im Universum unmöglich machen wird. Was viel schlimmer ist, das die Geth und EDI scheinbar dabei "sterben". Die Quarianer brauchen die Geth um sich wieder an ihre Atmosphere zu gewöhnen und ich habe mich bemüht EDI und Joker zusammen zu bringen, der muss auch mit den Nerven am Ende sein :/ .
Das Beste ending für das Universum ist wohl die Synthese, da geht aber Shepard wieder drauf, ist also wieder kein Gutes. EDIT: Btw. verstehe ich nicht, warum für die Synthese nicht einfach eine Gewebeprobe ausreicht, sondern gleiche Shepard geopfert werden muss.
Mir scheint Bioware hat versucht ein episches Ende zu schaffen und hat dabei eines vergessen:
Dies ist kein Film sondern ein Spiel. Man hat viel Zeit (in teilweise allen 3 Teilen) investiert um den eigenen Charakter zu entwickeln und nur eine Minderheit steht auf "am Ende stirbt der gespielte Charakter". In Filmen kann ich es verkraften, wenn der Hauptheld stirbt, weil ich keine Arbeit investiert habe und der Hauptcharakter weniger individuell an mich angepasst ist (Charakterentwicklung und Entscheidungen).
Es fühlt sich einfach an, als hätte ich guten Sex gehabt und wäre am Ende zu keinem Orgasmus gekommen.
Auch wenn es sich sehr stupide anhört: Würde es einen DLC mit happy end (das einfach die Reaper zerstört werden und sich sonst global NICHTS ändert) geben, würde ich ihn mir auch holen. Bioware ist einfach über das Ziel hinaus geschossen.
Modifié par Ailil1985, 11 mars 2012 - 11:03 .