Zukavatar wrote...
Natürlich habe ich auch andere Spiele gespielt (non-bioware), und die hatten mitunter auch ein saudoofes Ende, aber der Unterschied ist der, dass ich mich da halt einfach 'ne Stunde geärgert habe, und dann war's für mich abgehakt.
Aber ein Spiel, in dem ich an die 1000 Stunden investiert habe, ich mir schon ausmalte, wie wohl die Unterschiede aussehen können wegen meiner vorherigen Entscheidungen in ME1 und 2, so ein Spiel DARF und KANN einfach nicht mit Blau, grün, rot enden!
Ich bin zutiefst enttäuscht!
PS: Hold the line! 
Naja, bei den anderen Spielen ist es aber auch so, dass man da selten emotional so eingebunden wird wie bei ME. In ME passiert das einmal natürlich durch die Story und die dort dargebotenen Beziehungen/Abenteuer aber auch durch die Zeit, die man in die Reihe investiert. Beim ersten Spieldurchgang fand man vllt irgendwas nur niedlich, aber irgendwann explodiert das Herz dann vor lauter überschwappenden Gefühlen für die Charaktere.
Spätestens beim zweiten Spieldurchgang war ich eins mit meiner Shepi. Wenn sie läuft, lauf ich auch mit. Wenn sie schluchzt, schluchze ich auch mit. Wenn sie irgendwem in den Hintern tritt, ist mein Fuß mit dabei.
Das hat BW außerordentlich gut gemacht, dass die es geschafft haben, uns zu Shepard zu machen. Aber das ist ja auch jetzt das große Problem an der Sache. Die haben nicht nur Shepard in den Tod nach dem Besuch im Tapetenladen geschickt sondern uns gleich mit.
Ich kann`s nur immer und immer wieder sagen. Mein ME-Herzchen ist leer und am Boden zerstört, weil da im Mom einfach was fehlt. Das ist so, als wenn sie mir ein Stück mit den Enden rausgeschnitten hätten. Hört sich völlig beknackt an, aber irgendwie ist es so.