NightmareEX wrote...
Deschi wrote...
Wenn die BBC und die Zeit sich schon der Sache in ihrer Computer- und Netzsparte in ihrem Onlineangebot annehmen, dann sollten vielleicht wirklich mal ein paar Leute auch mal dem Spiegel, dem Stern oder anderen größeren Nachrichtenmagazinen schreiben.
Ich habe gestern mal probeweise Mails an die versandt, bekam aber bis jetzt noch kein Feedback. Habe versucht das ganze auch weniger als "Geek-Problem" darzustellen, sondern eher auch auf der Schiene: Werbeversprechen nicht gehalten, die relative große Menge an Teilnehmern, dass ME ein interessantes Phänomen ist, weil sich erstaunlich viele persönlich mit den Charakteren identifizieren und auch die Metaebene auf der diskutiert wird - sprich, wie sind die PR Strategien eventuell und wie werden wir generell als Kunden behandelt.
Wenn ein paar mehr hinschreiben, gibts vielleicht echt ein interessantes Pressefeedback auch jenseits der Spielemagazine.
Wenn du mir deinen Text gibst formulier ich ihn auf mich ein wenig um und schicke ihn gerne auch ab. Aber komplett einen selbst zu schreiben dazu fehlt mir gerade die geistige Fitness. Bin die Tage eh nicht ganz auf der Höhe.
P.S.: Der Tali-Fancblubthread ist woanders auch wenn ich sie auch total toll finde. ![=]](https://lvlt.forum.bioware.com/public/style_emoticons/default/sideways.png)
So habe mal einen Musterbrief fix verfasst, aber der ist jetzt auch mehr ioder weniger runtergeschrieben.. also muss nicht der Weisheit letzter Schluss seiin udn auf Grammatik- und Rechtschreibfehler hab ich ihn jetzt auch nicht mehr gecheckt, weil ich gleich weg muss.... wenn ihr den benutzt um Magazine anzuschreiben WANDELT IHN ABER BITTE DEUTLICH AB! Die sollen schon merken, dass da unterschiedliche Leute schreiben udn nciht nur eine Spamaktion losgetreten wurde. Und ein wenig eigenen Stil solltet ihr eh reinbringen.
Hier is der Text:
Sehr geehrte Damen und Herren,
bezüglich ihrer Berichterstattung / ihrer Rezension über das
kürzlich erschienene Computerspiel Mass Effect 3
[dies kann man natürlich nur schreiben wenn das Magazin auch drüber
geschrieben hat], möchte ich Ihre Online-/Netz-/Computerredaktion auf
eine aus meiner Sicht bemerkenswerte
Reaktion der Käuferschaft hinweisen, über die es eventuell Wert ist, berichtet
zu werden.
Seit dem offiziellen Verkaufsstart mehren sich kritische
Stimmen, die das ansonsten gelungene Spielerlebnis dadurch getrübt sehen, dass
der Hersteller viele Werbeversprechen, die er bezüglich des Endes des Spiels
gemacht hat, nicht eingehalten hat. Grundkonzept des sich über nun drei Teile
erstreckenden Spieles war es, dem Spieler das Gefühl zu geben, eine gewisse
Entscheidungsfreiheit zu besitzen. Diese Entscheidungen wirkten sich innerhalb
des Spiels und sogar beim Importieren von Spielständen sogar
spieleübergreifend.
Der Hersteller bewarb nun sein Spiel damit, dass gewichtige
Entscheidungen am Ende in einem gewissermaßen „individuellen“ Ende kulminieren.
Es war von 16 verschiedenen Enden die Rede. Die Käufer mussten beim Beenden des
Spieles jedoch feststellen, dass es genauer betrachtet nur 3 bis 4 Endsequenzen
in kleineren Variationen gibt die sich aber kaum voneinander unterscheiden.
Der Protest der erst
in den offiziellen Foren des Entwicklerstudios Bioware begann (
http://social.biowar...m/user_home.php)
hat inzwischen 100 weitere Blogs, Foren, Fachmagazine erreicht. Ihre Kollegen
von Zeit Online (
http://www.zeit.de/d...-3-ende-protest)
oder BBC (
http://www.bbc.co.uk...nology-17444719)
berichteten bereits.
Außergewöhnlich ist der Proteststurm aus meiner Sicht vor
allem, weil die Käufer nicht nur im engeren Sinn als „Fans“ über die
Erzählweise kritisieren (hier könnte man ja noch sagen, dass die Geschmäcker
eben unterschiedlich sind und der Autor eben alle Freiheiten besitzt), sondern
dass sich darüber hinaus in einigen Diskussionsforen eingehend mit den
Marketingstrategien des Entwicklers sowie denen des hinter Bioware stehenden
Firma Eletronic Arts durchaus differenziert diskutiert wird. Das
Selbstverständnis als Käufers und Konsument von Computerspielen wird von vielen
erstaunlich präzise aufgrund dieser konkreten Enttäuschung intensiv
hinterfragt.
Auch psychologisch gesehen könnte man sagen, erreichte der
Hersteller eine recht hohe Identifikation des Spielers mit seiner Spielefigur –
ein Effekt der in dieser bei einem Computerspiel sicher nicht neu ist aber vielleicht
gerade im Fall von Mass Effect besonders ausgeprägt ist. Vielleicht lässt sich
der Proteststurm auch so erklären.
Mit freundlichen Grüßen
….