lustigtv wrote...
Wo liegt meiner Meinung nach das eigentliche Problem?
Bioware hat etwas einzigartiges geschaffen. Nämlich die Identifikation des Spielers mit der Figur Sheppard. Gekonnt und ich meine wirklich gekonnt, spielt Bioware auf dem Instrument der Emotionen. Bioware zieht uns in eine Geschichte, welche immer größere Ausmaße annimmt und lässt uns bis kurz vor Schluss fast tatsächlich glauben, wir könnten etwas bewirken. Das gilt auch dann, wenn die Geschichte im Grunde streng nach Drehbuch verläuft. Genau das ist meiner Meinung nach das Markenzeichen von Bioware und keine andere Spieleschmiede hat es bis jetzt geschafft, vergleichbares auf die Beine zu stellen. Und genau deshalb stellt für mich selbst das Ende von Mass Effect 3 einen Bruch mit dem gesamten Spiel dar. Genau deshalb fehlt mir persönlich ( auch wenn ich andere Meinungen dazu akzeptiere ) das Happy End. Und Bioware hat mit DAO bereits bewiesen, dass sie es besser können.
Bei DAO hatte man sogar schon im ersten Teil die große Wahl, stirbt der Hauptchar? Lebt er durch das dunkle Ritual? Lässt er Alistair oder Logain das Opfer bringen? Wenn rekrutiert er für seine Armee? Zerreißt man die Dalish, um die blutrünstigen Wehrwölfe zu haben? Unterstützt man einen Brudermörder um ihn auf den Thron zu bringen?





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