Eigentlich ist das Ende vorherzusehen, dass es kurz wird. Das Spiel beginnt schon holprig und hinterlässt bei mir die Frage "Wieso muss ich mit einer Schwarzblende zwischen "Die Ankunft" und ME3 leben?" Warum kann das Spiel nicht am Gerichtsprozess anknüpfen das wenige Zeit nach dem DLC spielt und dann gerne kurz eine Schwarzblende macht. Mal ehrlich. Wen interessiert es nicht wie sich der eigene Shepard im Gericht macht und was er nun genau auf der Erde im Büro macht?
Von Jacob erfährt man, dass Allianz Leute aus Prinzip schon nicht mit Cerberus Leuten können und ihnen keine Chance geben sich zu erklären. Wie ergeht es unserem Shepard?
Und weiter. Überhaupt hätte ich mir gewünscht, dass Shepard zu dem ME2 Shepard wieder wird der dem Unbekannten nach der SMM gedroht hat sich nicht ihm in den Weg zu stellen, nach dem Cerberus den ersten Mordanschlag auf Kaidan/Ashley verübt hat. Ebenfalls habe ich gehofft dass Shepard irgendwie selbst zur mächtigen Waffe wird, damit Shepard zu etwas besonderem wird im Kampf. Eine kleine Nummer mit Lichtstrahlen aus dem Rücken wären reizend gewesen oder in die Richtung GhostRider, damit Shepard jedem mal kräftig den Arsch wegbläst.
Aus der Gefühlswelt von Shepard und der Mixtur HighTechVI und biologischem Körper hätte man viel machen können, um die Besonderheit von Shepard klarer zur Schau zu stellen und ihm entsprechende Fähigkeiten zu geben. Man hat ja nicht mal einen Konflikt eingebaut, mit seinem Mixturkörper und auf der Normandy mal irgendwie zusammenbricht oder so, und die Möglichkeit für Shep mit der digitalen Welt zu interagieren wurde auch nicht ausreichend behandelt. Nur EDI spricht Shepard darauf an, dass Shep nun mehrmals die Welt von Synthetischen Wesen gesehen. Tali ist lediglich fasziniert und schockiert zu gleich.
Edit: Das Teil was nach den Credits kommt wirkte auf mich wie ine Ohrfeige und ... nunja mehr Worte ist das Teil nicht wert.
Modifié par Dukemon, 01 avril 2012 - 05:53 .