Ich verstehe die Enttäuschung die sich hier breit macht, und machen will.
Aber andereseits verstehe ich sie auch wieder nicht.
Auch wenn ich mich jetzt unbeliebt machen sollte: wer hier der Meinung war, mit roasroter Brille, das sie 'ihr Ende' so erweitern würden das der Shep von irgendwem irgendwann auf Thessia, Rannoch, sonstwo glücklich bis ans Lebensende leben würde, hatte eh zu hohe Erwartungen.
Das sie eine fan-made IT einbauen (die für mich noch unwirklicher war als das Ende selber).
Sie hatten sich bei den Enden was gedacht, und es nicht geschafft rüber zu bringen was sie wollten - das wollen sie versuchen auszubügeln durch mehr Klarheit.
So wie die Enden jetzt sind, haben sie zu einer IT geführt - logisch, was sollte man sonst damit machen, um für sich zu retten was zu retten ist.
Wollten viele nicht wahrhaben das 'ihr Held', ihre 'Heldin' einfach so drauf gehn, mit mehr Fragezeichen nach dem Sinn dahinter.
Und so wie sie es zur Zeit tun ist einfach grottig, aber nicht das sie es tun.
Ungeklärte Fragen ohne Ende, lose Enden, Spekulationen ... so wie es klingt wollen sie diese klären. Logischer machen, besser verständlich machen.
Das ist weitaus mehr als wir alle hätten erwarten können - wer mehr erwartet hat, erwartete zuviel.
Das hat eigentlich weniger mit einem 'Kunstargument' zu tun, sondern das sie es so enden lassen wollten. Auch wenn es vielen nicht paßt: das war und ist ihr gutes Recht.
Das sie für uns mehr Klarheit reinbringen, damit wir kapieren warum, ist unser gutes Recht.
Es gibt Helden und Heldinnen die sterben. In vielen Büchern, in vielen Filmen - emotionale Momente in denen man Abschied nehmen muß von ihnen.
Aber es sollte für den Leser, Betrachter, Spieler nachvollziehbar sein - wenn sie dies erreichen mit dem was sie nachreichen, könnte es genau das werden was es sein sollte:
Ein würdiges Ende eines Helden, einer Heldin - mit dem man leben kann, nicht muß!
Modifié par Archeoneros, 05 avril 2012 - 04:20 .