TheShadows666 wrote...
Also wenn man es tiefgründiger erklären möchte, dann behaupte ich das den Fans nicht nur das Ende einer großartigen Trilogie kaputt gemacht worden ist, sondern das einem Emotionen und Phantasie, Interesse an Charakteren die einem ans Herz gewachsen sind einfach genommen worden sind.
Naja, das Interesse ist im Allgemeinen und auch im Speziellen bei mir noch da. Das Prob ist einfach, dass ich mich bei dem großen Loch in meinem ME-Herzen einfach nicht mehr überwinden kann, mich in mein Lieblings-Videogame-Universum zu stürzen. Das endet nämlich schon beim bloßen Versuch in Übelkeit und Tränen.
Das geht sogar so weit, dass ich zwar mit FanFics zum persönlichen Zurechtrücken des Ende beginnen kann, aber am Ende sitze ich wieder wie ein Häufchen Elend mit Tränen in den Augen da und frage mich: Warum soll ich das jetzt schreiben? Klar, für den lieben Seelenfrieden. Und auch dafür, weil meine Shep in meinen FFs lebt und mit ihrem Kaidan glücklich ist, aber momentan habe ich nach dem Durchleben meiner persönlichen ME3-Katastrophe am 10.03.2012 einfach diese ständig über mir schwebenden Gedanken: "Ja, sie hat geatment. Alles kann wieder gut werden. Aber wie? Eigentlich ist sie ja so oder so tot. Ruhe in Frieden, Shepi. Ich vermisse dich so schrecklich, dass es mir das Herz zerreißt."
So schön und großartig es auch letztendlich ist, dass BW es geschafft hat, einen so emotional auf den Charakter Shepard zu prägen, ist es doch letztendlich am Ende einfach nur ne Zumutung, weil man sich nun fühlt als wäre ein Teil von einem selber gestorben.
Bleibt zu hoffen, dass mit dem EC neue Szenen hinzukommen, die wieder ein bissel Seelenfrieden einkehren lassen. Aber bis zum Sommer ist es leider lang. So lang, dass das Herzchen zumindest mir bei jeder neuen Auseinandersetzung mit dem Ende in der Brust zerspringt. Denn das, was ich am Ende zu sehen bekam, hat mich schwerer getroffen als es das Ende eines Filmes oder eines Buches jemals getan hat.





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