Jammern auf hohem Niveau (ME III PC)
#26
Posté 16 mars 2012 - 01:30
#27
Posté 16 mars 2012 - 02:53
Buliwyf1966 wrote...
Natürlich wird das, was man schreibt auseinander klabüselt. Was denn sonst ? Tonfall, Mimik, Körpersprache??
Und wie du es auch nennst, jammern, meckern, whinen oder sonst wie ist einfach eine Herabsetzung und nicht Akzeptanz der anderen Leute. Klar gibt es einige bei denen "jammern" zu trifft, aber eben nicht sehr viele. Darauf wollte ich dich einfach nur aufmerksam machen. Und ich wollte über einige Aussagen einfach mehr Information, um mir letztendlich eine Meinung zu bilden. Im Gegensatz zu manch anderen fliege ich nicht nur über die Beiträge, sondern lese sie aufmerksam, wenn ich vorhabe darauf einzugehen. Es haben aber auch andere geschrieben, wobei mein Beitrag wohl ins Nirvana gerutscht ist, und niemand den wirklich gelesen hat
@Ghost 267 lese doch nochmal bitte aufmerksam meine Beiträge und deine auch nochmal, bis auf deinen Ersten, auf den bin ich überhaupt nicht eingegangen. Ich habe wirklich keine Lust alles auseinander zu klabüseln, nur um aufzuzeigen, daß wir hier vollkommen aneinander vorbei reden(schreiben)!
Nochmal an euch beide! ich verteufle Bioware/EA nicht, ich boykotiere sie auch nicht. Das Ende von Mass Effect3 und zwar ab den Eintritt in die Citadell, ist das einzigste was ich je an einem Bioware Spiel wirklich negativ bewerte und kritisiere, denn es ist für mich absoluter Murks und wirkt wie schnell schnell zusammen geschustert. Passt einfach nicht zum Rest der Reihe. Und keine Angst niemand will euch bekehren. Bioware soll bekehrt werden !!!!
Weißt du was witzig ist? Du wirfst mir ständig vor, ich solle mal aufmerksamer lesen, damit du dich nicht wiederholen musst und ich merke, dass wir aneinander vorbeireden.
Wenn du deinen eigenen Ratschlag allerdings auch einmal selbst beherzigen würdest, würdest du mit Sicherheit bemerken, dass dem nicht so wäre, wenn du auf meine Argumente auch mal eingehen würdest (Nicht nur dann wenns grad passt). Stattdessen argumentierst du an den anderen vorbei und wirfst mir dann auch noch vor ich solle genau lesen. Damit ja auch fast schon implizit ich sei zu dumm zu verstehen was du schreibst.
Modifié par Ghost267, 16 mars 2012 - 02:54 .
#28
Posté 16 mars 2012 - 03:25
Ghost267 wrote...
... und wirfst mir dann auch noch vor ich solle genau lesen. Damit ja auch fast schon implizit ich sei zu dumm zu verstehen was du schreibst.
jepp kommt ungefähr hin
#29
Posté 16 mars 2012 - 05:31
#30
Posté 16 mars 2012 - 11:42
BW hat gute Arbeit geleistet. Ein gutes Spiel mit einer guten Geschichte, hervorragenden Charakteren und einem mutigen Ende vollbracht. Meinen Dank dafür.
#31
Posté 17 mars 2012 - 01:18
Buliwyf1966 wrote...
......
Oder bei den beiden anderen Varianten, wie die ganzen Völker auf der zerstörten Erde sich gegenseitig um die letzten Resourcen streiten. denn die können nicht mehr weg, keine Massenportale mehr da. Ich könnt ja noch mehr schreiben, wurde aber schon genug
Hmmm.... an welcher Stelle in Mass Effect 3 wird den die normale ÜLG-abgeschaltet?!? Die Szene hab ich wohl verpasst. Ich bitte um genaue Beschreibung der Szene, damit ich sie beim nächsten durchspielen nicht übersehe. Die Massenportale waren ja nicht die einzige Reisemöglichkeit. Die Assari sind schon vor über 3000 Jahren mit popliger ÜLG auch durch die Galaxie gejuckelt ohne einen quallvollen Hungertod zu sterben. Sie haben dann irgendwann die Massenportale (nebst Citadelle) entdeckt, die die Reisezeit lediglich auf einen Bruchteil der bisherigen reduziert (Stunden statt Wochen oder Monate) und das es Dutzende/Hunderte von Portalen im Universum gibt. Und da ja auch die, für die Schlacht bewaffneten, Quarianer-Lebensschiffe ohne lästige Zivilbevölkerung (die ist ja bereits daheim richtet alles kuschelig ein) im Orbit der Erde liegen, dürfte auch das Problem mit der Ernährung auf dem Weg zurück geklärt sein. Ganz genaugenommen dürfte diese Abhängigkeit den ehemaligen Ratvölkern der Turianern und Assari mal die Augen öffnen, ob es in der Vergangenheit immer so nett war, wie sie mit den Quarianern umgegangen sind. Ein bisschen Demut tut den beiden Völkern genaugenommen mal ganz gut.
Doch zurück zu den Portalen: Desweiteren ermöglichten die Portale ja nur das schnelle Reisen zwischen den Sternenclustern und nicht zwischen den einzelnen Systemen innerhalb eines Clusters (1 Portal pro Cluster egal wieviel Systeme dazu gehören), das ging ja sogar ohne ÜLG in der Serie und das System Bekkenstein liegt um die Ecke im selben Cluster. Na schön, die Kolonie dort wurde direkt aus dem Orbit komplett weggebombt, aber das bietet ja dann gleich Platz für Gäste die länger in der Nähe bleiben wollen.
Auch dürfte die interstellare Kummunikation möglich sein, zumindest eingeschränkt. (Liara, Verzeigung ich meinte natürlich: Der Shadowbroker hat ja während des gesamten Spiels noch mit seinem Agentennetz kommuniziert.) Die im All feststationierten Kommbarken sind bestimmt nicht alle einzeln von Reapern oder Cerberus eingesammelt/weggeballert worden - eher nur gestört , da zumindest Cerberus sie ja selbst später wieder gebraucht hätte.
Und noch so ein Gedanke: Wenn man sich mal das Gespräch mit der Assari-Matriarchin in der Bar auf Illium in ME2 ins Gedächtnis ruft, könnte es doch sehr gut sein, dass die Regierung der Assari jetzt doch mit dem Bau eigener Portale beginnt und die Pläne an verbündete Völker übermittelt. (3000 Jahre lang habe sie die Portale benutzt und die Dinger nicht erforscht? - Also bitte!)
Ich könnt ja auch noch mehr schreiben, wurde aber auch schon genug
Modifié par Melbar_Kasom, 17 mars 2012 - 01:42 .
#32
Posté 17 mars 2012 - 01:44
Melbar_Kasom wrote...
Buliwyf1966 wrote...
......
Oder bei den beiden anderen Varianten, wie die ganzen Völker auf der zerstörten Erde sich gegenseitig um die letzten Resourcen streiten. denn die können nicht mehr weg, keine Massenportale mehr da. Ich könnt ja noch mehr schreiben, wurde aber schon genug
Hmmm.... an welcher Stelle in Mass Effect 3 wird den die normale ÜLG-abgeschaltet?!? Die Szene hab ich wohl verpasst. Ich bitte um genaue Beschreibung der Szene, damit ich sie beim nächsten durchspielen nicht übersehe. Die Massenportale waren ja nicht die einzige Reisemöglichkeit. Die Asari sind schon vor über 3000 Jahren mit popliger ÜLG auch durch die Galaxie gejuckelt ohne einen quallvollen Hungertod zu sterben. Sie haben dann irgendwann die Massenportale (nebst Citadelle) entdeckt, die die Reisezeit lediglich auf einen Bruchteil der bisherigen reduziert (Stunden statt Wochen oder Monate) und das es Dutzende/Hunderte von Portalen im Universum gibt. Und da ja auch die, für die Schlacht bewaffneten, Quarianer-Lebensschiffe ohne lästige Zivilbevölkerung (die ist ja bereits daheim richtet alles kuschelig ein) im Orbit der Erde liegen, dürfte auch das Problem mit der Ernährung auf dem Weg zurück geklärt sein. Ganz genaugenommen dürfte diese Abhängigkeit den ehemaligen Ratsvölkern der Turianern und Asari mal die Augen öffnen, ob es in der Vergangenheit immer so nett war, wie sie mit den Quarianern umgegangen sind. Ein bisschen Demut tut den beiden Völkern genaugenommen mal ganz gut.
Doch zurück zu den Portalen: Desweiteren ermöglichten die Portale ja nur das schnelle Reisen zwischen den Sternenclustern und nicht zwischen den einzelnen Systemen innerhalb eines Clusters (1 Portal pro Cluster egal wieviel Systeme dazu gehören), das ging ja sogar ohne ÜLG in der Serie und das System Bekkenstein liegt um die Ecke im selben Cluster. Na schön, die Kolonie dort wurde direkt aus dem Orbit komplett weggebombt, aber das bietet ja dann gleich Platz für Gäste die länger in der Nähe bleiben wollen.
Auch dürfte die interstellare Kummunikation möglich sein, zumindest eingeschränkt. (Liara, Verzeigung ich meinte natürlich: Der Shadowbroker hat ja während des gesamten Spiels noch mit seinem Agentennetz kommuniziert.) Die im All feststationierten Kommbarken sind bestimmt nicht alle einzeln von Reapern oder Cerberus eingesammelt/weggeballert worden - eher nur gestört , da zumindest Cerberus sie ja selbst später wieder gebraucht hätte.
Und noch so ein Gedanke: Wenn man sich mal das Gespräch mit der Asari-Matriarchin in der Bar auf Illium in ME2 ins Gedächtnis ruft, könnte es doch sehr gut sein, dass die Regierung der Asari jetzt doch mit dem Bau eigener Portale beginnt und die Pläne an verbündete Völker übermittelt. (3000 Jahre lang habe sie die Portale benutzt und die Dinger nicht erforscht? - Also bitte!)
Ich könnt ja auch noch mehr schreiben, wurde aber auch schon genug
#33
Posté 17 mars 2012 - 08:22
Melbar_Kasom wrote...
Hmmm.... an welcher Stelle in Mass Effect 3 wird den die normale ÜLG-abgeschaltet?!? Die Szene hab ich wohl verpasst. Ich bitte um genaue Beschreibung der Szene, damit ich sie beim nächsten durchspielen nicht übersehe. Die Massenportale waren ja nicht die einzige Reisemöglichkeit. Die Asari sind schon vor über 3000 Jahren mit popliger ÜLG auch durch die Galaxie gejuckelt ohne einen quallvollen Hungertod zu sterben. Sie haben dann irgendwann die Massenportale (nebst Citadelle) entdeckt, die die Reisezeit lediglich auf einen Bruchteil der bisherigen reduziert (Stunden statt Wochen oder Monate) und das es Dutzende/Hunderte von Portalen im Universum gibt. Und da ja auch die, für die Schlacht bewaffneten, Quarianer-Lebensschiffe ohne lästige Zivilbevölkerung (die ist ja bereits daheim richtet alles kuschelig ein) im Orbit der Erde liegen, dürfte auch das Problem mit der Ernährung auf dem Weg zurück geklärt sein. Ganz genaugenommen dürfte diese Abhängigkeit den ehemaligen Ratsvölkern der Turianern und Asari mal die Augen öffnen, ob es in der Vergangenheit immer so nett war, wie sie mit den Quarianern umgegangen sind. Ein bisschen Demut tut den beiden Völkern genaugenommen mal ganz gut.
Doch zurück zu den Portalen: Desweiteren ermöglichten die Portale ja nur das schnelle Reisen zwischen den Sternenclustern und nicht zwischen den einzelnen Systemen innerhalb eines Clusters (1 Portal pro Cluster egal wieviel Systeme dazu gehören), das ging ja sogar ohne ÜLG in der Serie und das System Bekkenstein liegt um die Ecke im selben Cluster. Na schön, die Kolonie dort wurde direkt aus dem Orbit komplett weggebombt, aber das bietet ja dann gleich Platz für Gäste die länger in der Nähe bleiben wollen.
Auch dürfte die interstellare Kummunikation möglich sein, zumindest eingeschränkt. (Liara, Verzeigung ich meinte natürlich: Der Shadowbroker hat ja während des gesamten Spiels noch mit seinem Agentennetz kommuniziert.) Die im All feststationierten Kommbarken sind bestimmt nicht alle einzeln von Reapern oder Cerberus eingesammelt/weggeballert worden - eher nur gestört , da zumindest Cerberus sie ja selbst später wieder gebraucht hätte.
Und noch so ein Gedanke: Wenn man sich mal das Gespräch mit der Asari-Matriarchin in der Bar auf Illium in ME2 ins Gedächtnis ruft, könnte es doch sehr gut sein, dass die Regierung der Asari jetzt doch mit dem Bau eigener Portale beginnt und die Pläne an verbündete Völker übermittelt. (3000 Jahre lang habe sie die Portale benutzt und die Dinger nicht erforscht? - Also bitte!)
Ich könnt ja auch noch mehr schreiben, wurde aber auch schon genug
Zugegeben das wäre eine Möglichkeit. Nur um diese weiter zu spinnen wären ein paar Eckdaten von Nöten. Ich weiss nicht in welcher Form diese aus Büchern oder Comics im ME- Universum schon existieren.
1.Wie hoch ist die Überlichtgeschwindigkeit, 10 fache, 100 fache, 1000 fache ?
2.Wie weit liegen die Welten auseinander, 10 Lichtjahre, 100 Lichtjahre oder sogar 1000 Lichtjahre und mehr
3.Wieviel Lebensschiffe der Quarianer haben die letzte Schlacht unbeschadet überstanden, und wieweit sind diese in der Lage Nahrung für die Unterschiedlichsten Völker herzustellen.
4.Da man ja Treibstoff benötigt um in den Clustern zwischen den Sonnensystemen zu Reisen, Mit der Normandy kann man ja nicht gerade viel reisen ohne ständig nachzutanken. Wieviel Treibstoff haben sie denn zur Verfügung?
5.Sind die Asari wirklich schon in der Lage Massenportale zu bauen, und wie lange brauchen sie denn dafür und welche Materialien sind dafür von nöten.
Es ist ja Science Fiction, kann man sich also zusammen spinnen. Aber wenn man nur Wochen bzw Monate unterwegs sein will, müssen die Cluster schon sehr nah liegen. z.B. 10 Lichtjahre und 20 fache Lichtgeschwindigkeit, dann wäre man 6 Monate unterwegs.
Wie gesagt keine Ahnung ob es dazu schon ein paar Daten gibt, wäre mal Interessant zu erfahren.
Modifié par Buliwyf1966, 17 mars 2012 - 08:23 .
#34
Posté 17 mars 2012 - 09:48
-Die Milchstraße hat einen Durchmesser von etwa 100000LJ bei einer "Dicke" von etwas 15000LY.
-> Sol und Krogan DMZ liegen, geschätzt, 15000 LY auseinander (Galaxy Map) -> etwa 3,5J Reisezeit, zu einem System das recht nahe bei uns liegt.
Hinzu kommt:
-Die Kerne müssen regelmäßig entladen werden, im Magnetfeld eines Planeten/Mondes, das kann Stunden bis Tage dauern und das Weltall ist praktisch leer(!). Abgesehen davon sind die ÜLG nicht für solche Strecken ausgelegt, man könnte jedoch sagen, dass Quarianer die schon warten können :-).
Bedeutet für mich: eine (Rück-) Reise mit ÜLG, selbst in die Nachbarschaft, ist praktisch unmöglich (Kerne entladen (warten), Nahrung, Treibstoff).
Was die Nahrung angeht: Quarianer und Turianer sind "dextro", die Quarianer müssen also ihre Lebensschiffe schnell umfunktionieren oder die "Levos" (Salarianer,Asari,Kroganer und Menschen) müssen von der (zerstörten?!) Erde ernährt werden.
Relays: Javik scheint nicht besonders begeistert von den Fortschritten der Asari zu sein, selbst die Protheaner konnten nur ein "mini-ein-Weg-Relay" bauen. Ich würde vermuten es dauert noch Jahrzehnte bis irgendwer die Relays nachbauen kann. Aber das sind Spekulationen, genausogut kann man sagen, dass es schnell geht, weil man Reapertech nutzen kann o.Ä.
#35
Posté 17 mars 2012 - 10:41
@)1Minsc1: Sorry hab deine Antwort erst jetzt gelesen sonst hätte ich gleich zu Deinem Posting auch geschrieben.
Zunächst mal toll das Du uns das so exakt vorgerechnet und recherchiert hast mit den Reisezeiten und für wie unwahrscheinlich du eine konventinelle Rückreise mit ÜLG hältst. Dazu würde ich Dich gerne um die Beantwortung dreier Fragen bitten...
1. Frage: Wie weit ist es vom Witwen/Widow-System zum Boltzman-System?
2. Frage: Wie lange braucht man für diese Strecke hin und wieder zurück mit normaler ÜLG?
3. Frage: Wie kommt es, dass Shepard, Kasumi und die restliche Normandy-Crew diese Strecke für Kasumis DLC-Mission in ME2 genauso zurücklegen, aussteigen und keinen Tag gealtert sind? ;o)
****Mein Gott Leute es handelt sich um ein Spiel, in dem am laufenden Meter mit den physikalischen Gesetzen getrickst und gemogelt wird! Das ist hier nicht die Bibel! Und selbst der glaub ich auch nicht!****
Was die Lebensmittel- und Treibstoffprobleme angeht: siehe unten (Wracks zum ausplündern im Orbit der Erde in Hülle und Fülle) bzw. Mit wieviel Millarden auf der Erde gestrandeter Asari, Salarianern (waren die überhaupt in erwähnenswerter Stärke dabei?) und Kroganer rechnest Du den bitte sehr? Wenn es hoch kommt sind das ein paar zehntausend, von mir aus auch einhunderttausend. Wenn man bedenkt, dass das die Zahlen der abgeernteten Menschen in die aber Millionen bzw Millarden gehen und dass ja hauptsächlich die Ballungszentren sprich Großstädte der Erde verwüstet wurden und bisher die ländlichen Gebiete weiniger betroffen waren sehe ich nicht wo da das Problem der Ernährung liegen soll?
Was die Wartungsgeschichte der Kerne angeht, so MÜSSEN die Quarianer das wohl auch so können, da die Flottille ja vom Rat seit einem bestimmten Vorfall mit einem Bann belegt war und keine Ratssysteme mehr durchfliegen durfte. Sie hielt sich doch meistens zwischen den Systemen auf, wenn ich mich recht erinner.
@Buliwyf1966:
Wie schnell ÜLG ist, kann ich Dir leider nicht sagen, doch ich geb von der Website www.masseffect-game.de ein Stück von der Zeittafel wieder:
"580 v. Chr. beginnen die Asari die Massenportale der Protheaner zu erforschen und entdecken schließlich die Citadel. Zu diesem Zeitpunkt sind die Asari die fortschrittlichste Rasse in der Galaxie, da sie zu dem Zeitpunkt schon mit Überlichtgeschwindigkeit durch die Galaxie reisen können."
Aus der Tatsache, dass die Asari bereits mehere Massenportale (=Cluster!) von Thessia aus entdeckt hatten ehe sie diese überhaupt erforschten, also auch benutzten, lässt sich folgern, dass sie mit den zwischenzeitlich über 2.500 Jahre alten Antriebssystemen sehr wohl weiter als nur zwischen nahen Systemen reisen konnten und es mindestens einen Cluster weit in einem überschaubaren Zeitraum hin und auch wieder zurück geschafft haben und das zum damaligen Zeitraum durch unbekanntes Gebiet! Zwischenzeitlich ist das Gebiet relativ erforscht und die Karawane kann sich die Route mit den günstigsten Etappen zurechtlegen (Kommunikationswege/-Kanäle sind vermutlich auch vorhanden um eventuell nachzufragen). Was die Sache mit den Quarianischen Lebensschiffen usw. angeht...Da die Lebensschiffe im Gefecht nur als Unterstützung aus der zweiten Reihe eingesetzt werden sollten dürfte sich dieser Umstand auch auf deren Verlustrate ausgewirkt haben. Die Lebensmittelfrage löst sich durch zwei Dinge fast von allein: a) sollte doch jedes Schiff einen gewissen Vorrat an Proviant für die eigene Spezies an Bord gehabt haben, was schon einmal die ersten Wochen bzw evtl auch Monate abdecken dürfte und
Eigentlich wollte ich gar nicht gar nicht soviel schreiben, sondern Dir nur aufzeigen, dass die Lage auf bzw über der Erde nicht sooooooooo endzeitmäßig ist, wie Du sie gemalt hast. Doch jetzt artet es zu einer Abhandlung des Mass-Effect-Universums aus ;o)
Modifié par Melbar_Kasom, 17 mars 2012 - 12:42 .
#36
Posté 17 mars 2012 - 01:06
Das Stranden der Flotte im Sol-System halte ich gar nicht für so problematisch, habe ja angedeutet wie man das Überleben/nach Hause kommen vernünftig erklären könnte.
Mir ging es darum Buliwyf1966 ein paar Eckdaten zu liefern. Wenn Du jedoch meinst, der Kodex, bzw. das Bemühen um Konsistenz in der Erzählung sei überflüssig... bitte. Dann brauchst Du aber auch keine Quellen zu zitieren, um Deine Meinung zu belegen. Dann lautet die Lösung "space magic"!
Modifié par 1Minsc1, 17 mars 2012 - 01:08 .
#37
Posté 17 mars 2012 - 01:21
Es ist jetzt natürlich alles Spekulativ. Aber nehmen wir an es gibt Überlebende auf der zerstörten Heimatwelt, wären diese erstmal Jahrzehnte damit beschäftigt diese wieder halbwegs aufzubauen. Ehe an den Bau von Massenportalen überhaupt zu denken ist. Da es einige interessante Exemplare unter den Asari gibt, die nicht gerade mit Kooperation glänzen, stellt sich die Frage ob sie wirklich zusammenarbeiten, oder es eher eine Anarchie geben würde.
Auch wenn die Asari ohne Massenportale die unterschiedlichen Cluster erreichten, waren es doch nur die in ihrer unmittelbaren Nähe, und selbst diese Aktion kann mehrere Jahrhunderte gedauert haben. Für Asari ja kein Problem, die leben ja verdammt lange. Aber die Reise mit ÜLG dauert wohl dann, dank @1Minsc1 technischer Aufklärung, etwas länger als nur ein paar Wochen und Monate, dann schon eher Jahre.
Laut Bioware sollen wir uns ja eigene Gedanken machen, für mich bleibt es doch sehr Endzeitmässig, was anderes sehe ich nach diesen Enden nicht. Wer weiss was sie sich noch alles einfallen lassen, um eventuell die ME-Reihe fortzusetzen. Wird jedenfalls sehr schwer ihre geschaffene Qualität beizubehalten. Für mich werden weitere ME-Geschichten leider erst wieder interessant wenn sie die Enden komplett umarbeiten.
@1Minsc1 danke nochmal für die technische Aufklärung
Anhang: Hab mal gerade im Kodex über ÜLG-Antrieb gelesen. Sieht schlecht aus, besonders für die riesigen Lebensschiffe der Quarianer.
Modifié par Buliwyf1966, 17 mars 2012 - 02:44 .
#38
Posté 17 mars 2012 - 03:46
Achtung Technisches BlahBlah, evtl Spoiler
Zur technischen Diskussion: Wenn ich mich Recht erinnere steht im Kodex auch dass der ÜLG- Antrieb der Reaper die doppelte Geschwindigkeit im Vergleich zu den ÜLG- Antrieben der Galaktiker bringt, also, sofern die Reaper ihre Toten nicht mitnehmen sollte genug Schrott für reverse engeneering da sein. Sollte man das blaue Ende gewählt haben gibt es ja die Mass Relays meiner Meinung nach noch (man sieht ja nur Explosionen/ Entladungen am Tor, aber man sieht es nicht vollständig explodieren wie beim grünen und roten Ende). Beim grünen Ende sollte durch die Weiterentwicklung (Borg lassen nicht nur farblich grüssen!) etwas mehr Rechenleistung rausgesprungen sein...
>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>
So, da ich meinen Senf dazugegeben habe, back on topic:
Ich muss zugeben das ich, als ich das Spiel grade durch hatte, auch nicht vom Ende begeistert war- aber jetzt muss ich sagen dass es sogar eines der Details ist die ich an diesem Spiel am meisten mag (Ein Glück haben wir alle verschiedene Geschmäcker...). Im Vergleich zu Mass Effect 2 muss ich sagen dass fast alle meine Kritikpunkte beseitigt wurden, kein ödes Planeten- nach- Mineralien- absuchen mehr und kein Super-Duper- Alle-greifen-sich-bei-den-Händen- und-tanzen-um-den-Toten-Reaper-und-sind-bis-ans-Ende-ihrer-Tage-glücklich-0815-Ende, wie man es in fast jedem Film/ Buch hat, In Mass Effect 2 kommt das Ende ja ohne jeglichen Preis! Klar wäre es schön gewesen zu sehen was aus dem Gefährten/ der Gefährtin wird und den Freunden/Kameraden/Kollegen wird, aber wisst ihr was, ich kann mir ein dutzend Enden vorstellen die das beinhalten und mich enttäuschen, weil es eben nicht so sind, wie ich erhofft hätte, so wie es ist, kann ich mir selber denken was passiert ist. Für mich ist dieses Ende sogar ähnlich Gut wie das von Inception mit DiCaprio, falls ich diesen Gedanken noch weiter spinne, kann ich es sogar mit dem Herrn der Ringe vergleichen, für Shepard ist nach dem Ende kein Platz mehr in seiner Welt, genauso wie für Frodo.
Ich verstehe auch nicht das Argument dass man die ganze Serie Entscheidungen treffen konnte, es wirkte sich doch eh alles (effektive (Paragon/Renegade Text)) gleich aus (der grund warum mein Renegade heut noch nicht die Selbstmordmission absolviert hat) und dann sagen diese Leute, mann könne am Ende keine Entscheidung Treffen, wo ich nun wieder der meinung bin, dass es die einzige Entscheidung mit Tragweite in der Serie ist- vor allem sogar mit drei Optionen.
Alles in allem hab ich mit dieser Trilogie meinen Spass gehabt, wie mit einem Gutem Buch, würde jedoch ein "True Ending DLC" kommen, würde ich es zwar spielen, aber es würde mir wahrscheinlich den Eindruck der Gesamtserie vermiesen, so wie mir ein gewisses Prequel etwas anderes faul gemacht hat.
Mass Effect 3 hat mich in allem mehr gefesselt als seine beiden Vorgänger, und am Ende hatte ich die Antwort, die dann das einzig wirklich noch interresante war, wer sind die Ernter und warum tun sie was sie tun?
Aber einen Kritikpunkt noch:
Das Einzige was ich aussetzen kann ist das ich Fahrzeugmissionen vermisst habe, aber Shepards Leute haben ihn wohl aufgrund seiner Fertigkeiten mit dem Hammerhead und dem Mako vom Steuer verbannt.... xD
Modifié par AresXVIII, 17 mars 2012 - 04:04 .
#39
Posté 17 mars 2012 - 04:12
Gabbadeux wrote...
Warum schreib ich das, fragen sich nun bestimmt manche Leute:
Ganz einfach - weil BW es verdient hat auch einige male ein Lob zu bekommen für die großartige Arbeit die sie hier abgeliefert haben. Bei BW spürt man dass tatsächlich Leute an der Arbeit sind die ihren Job lieben. Man merkt in jeder Minute des spielens dass es hier keinesfalls nur um's pure Geld verdienen geht. Dafür hat BW in der heutigen Zeit einen Orden verdient, denn man betrachte mal andere Spieleschmieden...
Nennt ihr mich nun Fanboy? Zu Recht - denn ich liebe Mass Effect und kann nur jedem empfehlen es zu spielen (angefangen vom ersten bis zum letzten Teil und im Anschluss nochmal mit DLC's), vorausgesetzt man steht auf wirklich gute Science Fiction und auf Roleplay.
Meine Güte, lese doch die Kritik von Fans nochmals durch. MAN HAT NICHTS GEGEN DAS SPIEL. Alle finden es top (wobei man die Geschichte mit den DLCs noch weiter ausbauen könnte - was man auch wollte). Nur das Ende sieht für viele nach einem Copy&Paste aus. Ist das wirklich das grandiose Ende des Spiels? Sieht sowas nach Liebe zum Spiel und Detail aus?
Es ist eine Sache, wenn die Ergebnisse aus einem Spiel nicht so verlaufen, wie man es selbst hätte. Wenn man für solch ein tolles Spiel aber kopierte Sequenzen am Ende vor die Nase setzt, muss man sich nicht wundern, wenn es harte Kritik hier von Seiten vieler Fans zum Ausdruck kommt.
Und nein, Bioware macht nicht immer alles richtig. DragonAge 2 war ein Beweis dafür, dass Bioware auch nicht immer gute Spiele produziert - denn das war auch eine Backpfeife für die Fans von DAO. Und wenn Du schon jemanden angreifst, solltest Du es auch begründen können.
PS:
Und wenn Du keine Kritik vertragen kannst, dann hättest Du den Thread auch nicht aufmachen sollen. Schon interessant, wie man hier vom "epischem" Ende redet, aber wenn es um Begründungen geht, nichts beizusteuern hat.
Modifié par Bountyhunter80, 17 mars 2012 - 04:40 .
#40
Posté 17 mars 2012 - 07:13
In einem Forum ist es immer schwerer zu erkennen, ob etwas ironisch gemeint ist oder nicht. Ich gehe aber mal davon aus, dass es Ironie ist. Falls nicht will ich nicht gegen die Regeln des Forums verstoßenBuliwyf1966 wrote...
jepp kommt ungefähr hin
#41
Posté 19 mars 2012 - 10:24
Bountyhunter80 wrote...
Gabbadeux wrote...
Warum schreib ich das, fragen sich nun bestimmt manche Leute:
Ganz einfach - weil BW es verdient hat auch einige male ein Lob zu bekommen für die großartige Arbeit die sie hier abgeliefert haben. Bei BW spürt man dass tatsächlich Leute an der Arbeit sind die ihren Job lieben. Man merkt in jeder Minute des spielens dass es hier keinesfalls nur um's pure Geld verdienen geht. Dafür hat BW in der heutigen Zeit einen Orden verdient, denn man betrachte mal andere Spieleschmieden...
Nennt ihr mich nun Fanboy? Zu Recht - denn ich liebe Mass Effect und kann nur jedem empfehlen es zu spielen (angefangen vom ersten bis zum letzten Teil und im Anschluss nochmal mit DLC's), vorausgesetzt man steht auf wirklich gute Science Fiction und auf Roleplay.
Meine Güte, lese doch die Kritik von Fans nochmals durch. MAN HAT NICHTS GEGEN DAS SPIEL. Alle finden es top (wobei man die Geschichte mit den DLCs noch weiter ausbauen könnte - was man auch wollte). Nur das Ende sieht für viele nach einem Copy&Paste aus. Ist das wirklich das grandiose Ende des Spiels? Sieht sowas nach Liebe zum Spiel und Detail aus?
Es ist eine Sache, wenn die Ergebnisse aus einem Spiel nicht so verlaufen, wie man es selbst hätte. Wenn man für solch ein tolles Spiel aber kopierte Sequenzen am Ende vor die Nase setzt, muss man sich nicht wundern, wenn es harte Kritik hier von Seiten vieler Fans zum Ausdruck kommt.
Und nein, Bioware macht nicht immer alles richtig. DragonAge 2 war ein Beweis dafür, dass Bioware auch nicht immer gute Spiele produziert - denn das war auch eine Backpfeife für die Fans von DAO. Und wenn Du schon jemanden angreifst, solltest Du es auch begründen können.
PS:
Und wenn Du keine Kritik vertragen kannst, dann hättest Du den Thread auch nicht aufmachen sollen. Schon interessant, wie man hier vom "epischem" Ende redet, aber wenn es um Begründungen geht, nichts beizusteuern hat.
VORSICHT - DIESER BEITRAG ENTHÄLT EINIGES AN SPOILER!!!
...ich glaube nun bist du derjenige, der nicht des lesens mächtig ist.
1.) Habe ich in keinem meiner Beiträge gefordert oder erwähnt dass jeder meiner Meinung sein "muss", "soll" oder dass es schön sein könnte wenn alle meiner Meinung "wären". Finde die Stelle an der ich dies erwähnt habe und bekomme den Preis.
2.) Habe ich keinerlei Ahnung warum Du mich nun überhaupt schief von der Seite anmachst. Ich bin der Meinung dass ME3 mind. genauso episch ist wie die anderen Teile - und JA, ich finde da Ende genial. Mir hat das Ende gereicht und ich bin damit zufrieden.
3.) Habe ich angemerkt dass die Leute heutzutage an allem etwas auszusetzen haben? JA! So ist halt nunmal mein Empfinden, da ich in sehr viele Spieleforen unterwegs bin und was man dort in erster Linie zu lesen bekommt... naja seht euch selbst um (allgemein in Spieleforen, nicht nur BW).
4.) Um Deine abschliessende Frage noch zu beantworten (vorsicht: es geht hier rein um mein persönliches Empfinden!!!):
Worum ging es denn von Anfang an in Mass Effect? Ich denke (!) es ging in Teil 1 darum zu erkennen dass Saren, von einer grösseren Macht gesteuert oder zumindest beeinflusst, versucht die Citadell zu übernehmen um irgendwas anzustellen. Wie sich im laufe der Geschichte dann wohl herausstellt ist das Schiff von Saren, der eigentliche Übeltäter und der erste Reaper, der Vorbote (für unser Team). Nebenbei erfahren wir noch von einer Genophage die verhindert dass Kroganer mehr Kinder bekommen als 1/1000. Die Quarianer hingegen werden von ihrer eigenen "Erfindung" inzwischen bekämpft und und Liara muss zusehen wie ihre Mutter, die Matriarchin, als eine der stärksten Asari ever (!) Chancenlos von den Reapern indoktriniert wurde, so dass sie sich lediglich nur mit aller Macht (und sie hat eine Menge davon) für kurze Zeit dagen wehren kann.
Dass die Protheaner hier auch schon eine bedeutende Rolle spielen ist natürlcih aussen vor. Immerhin wäre ohne den Sender auf Eden Prime rein garnichts von den Reapern durchgesickert, zumindest nicht bis zum Angriff des "Vorboten", der Sovereighn...
Mass Effect 2 lässt uns dann tiefer in die Geschichte der Genophage blicken, aber auch tiefer in Richtuung der Protheaner. Ich bin mir nichtmehr sicher, aber ich meine hier wird bereits erklärt dass die Kolektoren den Protheanern am ähnlichsten seien.
Nebenbei erfährt man (Legion, etc...) dass eine koexistenz von organischen Lebewesen und Maschine durchaus machbar ist, was vorallem unsere Quarianer und die Geth betrifft.
Zudem werden in Teil 2 sehr persönliche Aspekte der Geschichte vertieft und ausgebaut. BEI MIR brachte Teil 2 ein "familieres" Gefühl in die Geschichte.
Was Cerberus und demnach vorallem auch selbst Shepard angeht, so sollte vorallem letztendlich auch durch den DLC Overlord vielleicht verdeutlicht werden wo genau die Problematik, aber auch die Vorteile darin liegen wenn organisches Leben mit Maschinen kooperiert.
Teil 3:
...und nun wundern sich diee Leute über die Enden (?), doch dazu komme ich gleich. Ich wiederhole nochmals dass es hier um mein persönliches Empfinden geht.
Die Reaper greifen also nun an - war eigentlich so erwartet, oder? Wir müssen von der Erde verschwinden um alle möglichen Kräfte der Galaxie zu einen - scheint mir logisch, da wir in Teil 2 und Teil 1 grössten Teils alles dafür getan haben dass man uns überall kennt und schätzt. Einen besseren "Botschafter" als Shepard kann ich mir ein einer solch ernsten Lage schlicht nicht vorstellen.
Cerberus, unter Führung eines Wahnsinnigen, gerät ausser Kontrolle. DAS wollte ich persönlich erleben und bin damit zufrieden wie es gelaufen ist. Cerberus ist nunmal mitunter die wichtigste Institution die den Reapern hätte gefährlich werden können. Ergo haben die Reaper es geschickt angestellt, frei nach dem Motto:
Verpflichte was du (noch) nicht vernichten kannst!
Nun könnte ich auf alle Einzelheiten eingehen, werde ich aber nicht tun - ich überspringe das meiste und komme nur noch zum Protheaner und den Enden.
Der Protheaner war für mich selbst keine logische Sache - ich hätte ihn nicht haben müssen. Allerdings kann ich mich durchaus darauf einlassen und fand gut dass ich dadurch letzten Endes noch mehr Hintergrundwissen über den letzten Zyklus bekommen durfte. Um es kurz zu fassen:
War der Protheaner wichtig? Nein
War er hilfreich? JA
Ganz nebenbei noch die Genophage zu heilen war für mich ebenso ein absoluter Hochgenuss, wenn auch durch das Ende meiner Wahl dann doch überflüssig...
Nun kommen wir zum meist kritisierten Punkt, den Enden.
Für mich kam bei allem was in dieser SciFi-RP-Geschichte (Erzählung aus der Fantasie von Spielemachern) rüber kam eigentlich nur ein einziges Ende in Frage:
Das zusammenleben von organischem und sythetischem Leben.
Diese Entscheidung traf ich natürlich fern ab von allem was ich mir im RL wünschen würde, denn es geht hier nunmal nur um DIESES SPIEL. Shepard ist selbst teils Maschine, seine Freunde sind zum Teil Maschinen und selbst Joker hätte wohl nur Vorteile wenn er auch zum Teil eine Maschine sein könnte (wir erinnern uns - Joker hat Glasknochen). Diese Zivilisation (die von Mass Effect) ist schon so weit vorangeschritten das für mich dieses eine Ende letzendlich das einzig kluge Ende darstellt.
DAS IST MEINE MEINUNG ZU DEM SPIEL!
Wie ich nun darauf komme dass Beiträge wie z.B.:
"Mass Effect 3 - der grösste Reinfall?" ... für mich letzten Endes "Gejammer auf höchstem Niveau" sind, das errätst Du, Bountyhunter80, bestimmt ganz von selbst.
...und deswegen fand ich es episch - ich hoffe dass damit nun alle Fragen zu meiner Person bezüglich des Spiels geklärt sind.
P.S:
Zeig mir doch mal die Stelle an der ich andere angreife oder an der ich keine Kritik vertrage. Wenn Du sowas schon schreibst solltest du es auch begründen - bevor du versuchst mein geschriebenes oder mich anzugreifen.
MfG - Gabbadeux
Modifié par Gabbadeux, 19 mars 2012 - 03:05 .
#42
Posté 19 mars 2012 - 08:48
Rhaviana wrote...
Kurz: Ich fand das Synergie-Ende für meinen Avatar (Paragon, die sich den Hintern für die Geth und Frieden aufgereiben hat) das einzig mögliche. Mir hat die Geschichte gut gefallen, sie war düster, ja sicher, aber es gibt eben nicht immer happily ever after.
BW hat gute Arbeit geleistet. Ein gutes Spiel mit einer guten Geschichte, hervorragenden Charakteren und einem mutigen Ende vollbracht. Meinen Dank dafür.
Hm, also der Shepard, der sich immer fuer individuelle Freiheit, fuer Coexistenz ausgesprochen hat sieht nun das absolute Gegenteil als Heilsbringer, voellige Gleichmacherei und eine einzige Existenzform, also eben NUR Existenz als erstrebenswert?
Ich glaube nicht, Tim.
#43
Guest_Xeontis_*
Posté 19 mars 2012 - 09:11
Guest_Xeontis_*
Gabbadeux wrote...
Bountyhunter80 wrote...
Gabbadeux wrote...
Warum schreib ich das, fragen sich nun bestimmt manche Leute:
Ganz einfach - weil BW es verdient hat auch einige male ein Lob zu bekommen für die großartige Arbeit die sie hier abgeliefert haben. Bei BW spürt man dass tatsächlich Leute an der Arbeit sind die ihren Job lieben. Man merkt in jeder Minute des spielens dass es hier keinesfalls nur um's pure Geld verdienen geht. Dafür hat BW in der heutigen Zeit einen Orden verdient, denn man betrachte mal andere Spieleschmieden...
Nennt ihr mich nun Fanboy? Zu Recht - denn ich liebe Mass Effect und kann nur jedem empfehlen es zu spielen (angefangen vom ersten bis zum letzten Teil und im Anschluss nochmal mit DLC's), vorausgesetzt man steht auf wirklich gute Science Fiction und auf Roleplay.
Meine Güte, lese doch die Kritik von Fans nochmals durch. MAN HAT NICHTS GEGEN DAS SPIEL. Alle finden es top (wobei man die Geschichte mit den DLCs noch weiter ausbauen könnte - was man auch wollte). Nur das Ende sieht für viele nach einem Copy&Paste aus. Ist das wirklich das grandiose Ende des Spiels? Sieht sowas nach Liebe zum Spiel und Detail aus?
Es ist eine Sache, wenn die Ergebnisse aus einem Spiel nicht so verlaufen, wie man es selbst hätte. Wenn man für solch ein tolles Spiel aber kopierte Sequenzen am Ende vor die Nase setzt, muss man sich nicht wundern, wenn es harte Kritik hier von Seiten vieler Fans zum Ausdruck kommt.
Und nein, Bioware macht nicht immer alles richtig. DragonAge 2 war ein Beweis dafür, dass Bioware auch nicht immer gute Spiele produziert - denn das war auch eine Backpfeife für die Fans von DAO. Und wenn Du schon jemanden angreifst, solltest Du es auch begründen können.
PS:
Und wenn Du keine Kritik vertragen kannst, dann hättest Du den Thread auch nicht aufmachen sollen. Schon interessant, wie man hier vom "epischem" Ende redet, aber wenn es um Begründungen geht, nichts beizusteuern hat.
VORSICHT - DIESER BEITRAG ENTHÄLT EINIGES AN SPOILER!!!
...ich glaube nun bist du derjenige, der nicht des lesens mächtig ist.
1.) Habe ich in keinem meiner Beiträge gefordert oder erwähnt dass jeder meiner Meinung sein "muss", "soll" oder dass es schön sein könnte wenn alle meiner Meinung "wären". Finde die Stelle an der ich dies erwähnt habe und bekomme den Preis.
2.) Habe ich keinerlei Ahnung warum Du mich nun überhaupt schief von der Seite anmachst. Ich bin der Meinung dass ME3 mind. genauso episch ist wie die anderen Teile - und JA, ich finde da Ende genial. Mir hat das Ende gereicht und ich bin damit zufrieden.
3.) Habe ich angemerkt dass die Leute heutzutage an allem etwas auszusetzen haben? JA! So ist halt nunmal mein Empfinden, da ich in sehr viele Spieleforen unterwegs bin und was man dort in erster Linie zu lesen bekommt... naja seht euch selbst um (allgemein in Spieleforen, nicht nur BW).
4.) Um Deine abschliessende Frage noch zu beantworten (vorsicht: es geht hier rein um mein persönliches Empfinden!!!):
Worum ging es denn von Anfang an in Mass Effect? Ich denke (!) es ging in Teil 1 darum zu erkennen dass Saren, von einer grösseren Macht gesteuert oder zumindest beeinflusst, versucht die Citadell zu übernehmen um irgendwas anzustellen. Wie sich im laufe der Geschichte dann wohl herausstellt ist das Schiff von Saren, der eigentliche Übeltäter und der erste Reaper, der Vorbote (für unser Team). Nebenbei erfahren wir noch von einer Genophage die verhindert dass Kroganer mehr Kinder bekommen als 1/1000. Die Quarianer hingegen werden von ihrer eigenen "Erfindung" inzwischen bekämpft und und Liara muss zusehen wie ihre Mutter, die Matriarchin, als eine der stärksten Asari ever (!) Chancenlos von den Reapern indoktriniert wurde, so dass sie sich lediglich nur mit aller Macht (und sie hat eine Menge davon) für kurze Zeit dagen wehren kann.
Dass die Protheaner hier auch schon eine bedeutende Rolle spielen ist natürlcih aussen vor. Immerhin wäre ohne den Sender auf Eden Prime rein garnichts von den Reapern durchgesickert, zumindest nicht bis zum Angriff des "Vorboten", der Sovereighn...
Mass Effect 2 lässt uns dann tiefer in die Geschichte der Genophage blicken, aber auch tiefer in Richtuung der Protheaner. Ich bin mir nichtmehr sicher, aber ich meine hier wird bereits erklärt dass die Kolektoren den Protheanern am ähnlichsten seien.
Nebenbei erfährt man (Legion, etc...) dass eine koexistenz von organischen Lebewesen und Maschine durchaus machbar ist, was vorallem unsere Quarianer und die Geth betrifft.
Zudem werden in Teil 2 sehr persönliche Aspekte der Geschichte vertieft und ausgebaut. BEI MIR brachte Teil 2 ein "familieres" Gefühl in die Geschichte.
Was Cerberus und demnach vorallem auch selbst Shepard angeht, so sollte vorallem letztendlich auch durch den DLC Overlord vielleicht verdeutlicht werden wo genau die Problematik, aber auch die Vorteile darin liegen wenn organisches Leben mit Maschinen kooperiert.
Teil 3:
...und nun wundern sich diee Leute über die Enden (?), doch dazu komme ich gleich. Ich wiederhole nochmals dass es hier um mein persönliches Empfinden geht.
Die Reaper greifen also nun an - war eigentlich so erwartet, oder? Wir müssen von der Erde verschwinden um alle möglichen Kräfte der Galaxie zu einen - scheint mir logisch, da wir in Teil 2 und Teil 1 grössten Teils alles dafür getan haben dass man uns überall kennt und schätzt. Einen besseren "Botschafter" als Shepard kann ich mir ein einer solch ernsten Lage schlicht nicht vorstellen.
Cerberus, unter Führung eines Wahnsinnigen, gerät ausser Kontrolle. DAS wollte ich persönlich erleben und bin damit zufrieden wie es gelaufen ist. Cerberus ist nunmal mitunter die wichtigste Institution die den Reapern hätte gefährlich werden können. Ergo haben die Reaper es geschickt angestellt, frei nach dem Motto:
Verpflichte was du (noch) nicht vernichten kannst!
Nun könnte ich auf alle Einzelheiten eingehen, werde ich aber nicht tun - ich überspringe das meiste und komme nur noch zum Protheaner und den Enden.
Der Protheaner war für mich selbst keine logische Sache - ich hätte ihn nicht haben müssen. Allerdings kann ich mich durchaus darauf einlassen und fand gut dass ich dadurch letzten Endes noch mehr Hintergrundwissen über den letzten Zyklus bekommen durfte. Um es kurz zu fassen:
War der Protheaner wichtig? Nein
War er hilfreich? JA
Ganz nebenbei noch die Genophage zu heilen war für mich ebenso ein absoluter Hochgenuss, wenn auch durch das Ende meiner Wahl dann doch überflüssig...
Nun kommen wir zum meist kritisierten Punkt, den Enden.
Für mich kam bei allem was in dieser SciFi-RP-Geschichte (Erzählung aus der Fantasie von Spielemachern) rüber kam eigentlich nur ein einziges Ende in Frage:
Das zusammenleben von organischem und sythetischem Leben.
Diese Entscheidung traf ich natürlich fern ab von allem was ich mir im RL wünschen würde, denn es geht hier nunmal nur um DIESES SPIEL. Shepard ist selbst teils Maschine, seine Freunde sind zum Teil Maschinen und selbst Joker hätte wohl nur Vorteile wenn er auch zum Teil eine Maschine sein könnte (wir erinnern uns - Joker hat Glasknochen). Diese Zivilisation (die von Mass Effect) ist schon so weit vorangeschritten das für mich dieses eine Ende letzendlich das einzig kluge Ende darstellt.
DAS IST MEINE MEINUNG ZU DEM SPIEL!
Wie ich nun darauf komme dass Beiträge wie z.B.:
"Mass Effect 3 - der grösste Reinfall?" ... für mich letzten Endes "Gejammer auf höchstem Niveau" sind, das errätst Du, Bountyhunter80, bestimmt ganz von selbst.
...und deswegen fand ich es episch - ich hoffe dass damit nun alle Fragen zu meiner Person bezüglich des Spiels geklärt sind.
P.S:
Zeig mir doch mal die Stelle an der ich andere angreife oder an der ich keine Kritik vertrage. Wenn Du sowas schon schreibst solltest du es auch begründen - bevor du versuchst mein geschriebenes oder mich anzugreifen.
MfG - Gabbadeux
*handshakes* wir haben hier kaum was zu sagen ;D aber wir sind nicht allein...
Schön zu lesen
#44
Posté 19 mars 2012 - 09:11
Gabbadeux wrote...
[...]
Nun kommen wir zum meist kritisierten Punkt, den Enden.
Für mich kam bei allem was in dieser SciFi-RP-Geschichte (Erzählung aus der Fantasie von Spielemachern) rüber kam eigentlich nur ein einziges Ende in Frage:
Das zusammenleben von organischem und sythetischem Leben.
Diese Entscheidung traf ich natürlich fern ab von allem was ich mir im RL wünschen würde, denn es geht hier nunmal nur um DIESES SPIEL. Shepard ist selbst teils Maschine, seine Freunde sind zum Teil Maschinen und selbst Joker hätte wohl nur Vorteile wenn er auch zum Teil eine Maschine sein könnte (wir erinnern uns - Joker hat Glasknochen). Diese Zivilisation (die von Mass Effect) ist schon so weit vorangeschritten das für mich dieses eine Ende letzendlich das einzig kluge Ende darstellt.
Kannst Du mir das Argument nochmal erklaeren? Denn fuer mich ist das nicht logisch.
Wie Du schreibst wird ein moralischer Spannungsbogen aufgebaut:
- ME1: Rogue AIs, Geth boese.
- ME2: Legion! Sind doch nicht alle Geth boese. Plus: EDI.
- ME3: EDI! Von hass ueber zusammenarbeiten zu liebe. Und auch die Geth: Frieden mit den Quarians, und der Hinweis dass die Geth ja nie Krieg wollen.
Bei diesem Hintergrund sind alle Varianten voellig sinnfrei (ich lasse die ganzen Verschwoerungstheorien mal weg). Die angeblich gute Loesung (gruen): Alles Leben und alles Syntethische wird gleichgemacht. Keine Individualitaet. Aufgezwungene Hybridexistenz fuer jeden.
Mittlere Loesung: Kontrolle ueber die Reaper. Ahem, war das nicht genau das ganz Boese was TIM wollte? Nun denn, egal...
Boese Loesung: Komisch, eigentlich das was die Galaxie will. Selbstbestimmung. Freiheit. Und doch die "boese" Loesung....
Im Endeffekt sind alle Variationen das Gegenteil von dem was in der Trilogie aufgebaut wird. Eben KEIN zusammenleben. Entweder gewaltsame Vereinigung oder Zerstoerung.
Und dann habe ich noch gar nicht damit angefangen dass egal was man waehlt man Schlimmer als die Reaper ist: In "The Arrival" wird sehr deutlich was passiert wenn die Relays explodiern: Supernovagleiche Zustaende, die Sonnensysteme werden aus dem Universum gefegt. Heisst: ALLE Systeme der raumfahrenden Voelker sind...weg. Auf den Bodycount waeren nichtmal die Reaper gekommen.
Von dem Logikbruch des Ab-Abspanns (das mit dem Opa) mal abgesehen: Wenn die Relays weg sind haengt die komplette Flotte der ganzen Galaxie (!!) im Orbit der Erde. Diese ist eine Wueste. In spaetestens 20 Jahren ist da keiner mehr uebrig, alle verhungert.
Ich haette dem dummen Kind am liebsten ne Kugel durch den Hauptprozessor gejagt. Durfte ich aber nicht.
Modifié par Amokbunny, 19 mars 2012 - 09:14 .
#45
Posté 19 mars 2012 - 09:14
Gabbadeux wrote...
Leute, mal ganz ehrlich, kann man euch eigentlich noch zufrieden stellen? Ich guck gerade die verschiedensten Foren zum ersten mal durch und sehe bei den Postings seit Releasedate fast nur Gejammer. Ich bin schockiert.
Ich meine was gibts an dem Spiel zu jammern?
Die einen beschweren sich es sei zu viel Story... was uns wohl sagen soll dass sie die anderen beiden Teile nur vom Hörensagen her kennen.
Die nächsten jammern über zu wenig Action, als sollte man nun glauben sie hätten die schwierigste Einstellung mal eben so durchgezockt.
Dann jammern wieder welche über Bugs und andere meinen sie müssen über die Romanzen jammern oder darüber dass man (angeblich) seine gespeicherten Charaktere aus ME II nicht importieren könne.
Was die Story angeht, so ist sie doch - wenn wir mal ganz ehrlich sind - genial. Action gibts gerade auch genug und die Kämpfe als bspw. Experte sind nicht zu einfach geraten (habs auf normal durchespielt und zumindest die erste Hälfte des Spiels war teilweise schon recht knifflig). Wem die Fights dennoch zu easy sind, der kann ja jederzeit auf sämtliche Upgrades verzichten und beim skillen recht nachlässig sein, insofern er die Option für die Schwierigkeitsstufe nicht findet ...
Was Bugs und Fehler angeht, so waren bei mir letztendlich nur gegen Ende des Spiels auffallend oft Synchronisationsfehler zu beobachten, was meiner Spannung aber nicht geschadet hat. Das importieren meines Avatars aus ME I+II ging übrigens Fehlerfrei über die Bühne und der Aufwand war der Rede nicht wert. Wer nicht imstande ist eine .exe zu finden dem kann auch BioWare nicht helfen.
Mass Effect hat mit dem 3. Teil in jedem Fall genau diese epische Schlacht und Story auf meinen Bildschirm gebracht die ich mir erwartet habe... obwohl - eigentlich hat BW mit dem 3. Teil meine Erwartungen sogar noch übertroffen. Für mich waren alle 3 Teile jeden Cent wert und ich werde auch alle 3 Teile noch das ein oder andere mal daddeln.
Warum schreib ich das, fragen sich nun bestimmt manche Leute:
Ganz einfach - weil BW es verdient hat auch einige male ein Lob zu bekommen für die großartige Arbeit die sie hier abgeliefert haben. Bei BW spürt man dass tatsächlich Leute an der Arbeit sind die ihren Job lieben. Man merkt in jeder Minute des spielens dass es hier keinesfalls nur um's pure Geld verdienen geht. Dafür hat BW in der heutigen Zeit einen Orden verdient, denn man betrachte mal andere Spieleschmieden...
Nennt ihr mich nun Fanboy? Zu Recht - denn ich liebe Mass Effect und kann nur jedem empfehlen es zu spielen (angefangen vom ersten bis zum letzten Teil und im Anschluss nochmal mit DLC's), vorausgesetzt man steht auf wirklich gute Science Fiction und auf Roleplay.
Keiner in diesen Forum schreibt dass das gesamte Spiel schlecht ist. Das Problem sind halt wirklich die letzten 5-10 MInuten die die ganze Serie nach unten zieht. Ich für meinen Teil habe kein Interesse daran ME1 und ME2 nochmal neu zu spielen, da es sich ja eh kaum in Teil 3 auswirkt. Hatte die Rachnikönigin mit einem Char getötet und in Teil 3 kommt plötzlich eine neue Rachni daher...
... das ist das was die meisten zum Beispiel stört, man erledigt in Teil 1 die erste, dann sollte man in Teil 3 auch keine Chance haben auf diese Armee und Rachnitechniker zugreifen zu können.
Romanzen sind natürlich auch noch so ein Thema, die sind zwar wieder kurz vor Ende sehr gut in Szene gesetzt, aber es gibt einfach kein Happy-End, wo man einfach nur die Galaxie von den Reapern befreit hat.
Im Grunde ist das Spiel so als hätte George Lucas die Idee bei Episode 3 beendet! Die Gegner siegen!. Würde es von SW nur EP1-3 geben und 4-6 wären nie raus gekommen, hätten die Fans eben so rebelliert, weil niemand will dass der absolute Feind in diesen Games siegt, bzw. bei Star Wars das Imperium.
Die 3 Enden die bis jetzt existieren können ja drin bleiben, aber eine Entscheidungsfreiheit mehr muss schon sein, wo man die Galaxie einfach nur befreit vor den Reapern, die Reaper zerstört werden, aber alle anderen weiter existieren. Ein wahres Happy End eben.
ME3 ist kein schlechtes Spiel, aber wenn man das Gefühl hat man hat Teil 1 und 2 fast umsonst gespielt, ist dies schon recht fies. Vor allen Dingen finde ich es schon blöd, dass deine alten Gefährten aus Teil 2 alle verheizt werden (bis auf Jacob, Jack und Grunt) gehen ja eigentlich fast alle drauf.
#46
Posté 19 mars 2012 - 09:26
Amokbunny wrote...
Hm, also der Shepard, der sich immer fuer individuelle Freiheit, fuer Coexistenz ausgesprochen hat sieht nun das absolute Gegenteil als Heilsbringer, voellige Gleichmacherei und eine einzige Existenzform, also eben NUR Existenz als erstrebenswert?
Ich glaube nicht, Tim.
...und genau das soll aber doch der Spieler selbst entscheiden dürfen, oder nicht? Alternativ hast Du ja die Wahl, auch wenn, wie im richtigen Leben, nunmal nicht alles was man wählen darf einem Wunschkonzert entspricht. Dennoch kannst du wählen aus
a) alle Maschinen vernichten
c) versuchen die Zyklen zu beenden indem man sich dazu entscheidet dass niemand sterben muss, dann aber unter der Voraussetzung dass es weder organisch noch synthetisch gibt, sondern einen Mix aus beidem womit dann alle leben dürfen/müssen.
Wie die anderen Enden dann wohl aussehen weis ich nicht, aber ich vermute es wird wohl oder übel, zumindest vor erscheinen irgendwelcher DLC's immer auf eines dieser 3 Enden hinauslaufen. Da Shepard aber nun vermutlich sowohl die Vorteile in den organischen Wesen sieht, als auch in den synthetischen Lebensformen (bsp. Miranda, Edi, Shepard selbst, etc...) gehe ich für meinen ganz perönlichen Shepard, der immer dem hellen Pfad folgte, davon aus dass er tatsächlich Option c) wählen wird.
d) Alles wird wie früher und die Reaper lösen sich in Luft auf
...gibt es meines Wissens nach nicht als Auswahl (wie gesagt - ich kenne nicht alle Enden). Auf YouTube soll angeblich bereits ein Video von Mass Effect kursieren, das angeblich ein "Firede-Freude-Eierkuchen-Finale" zeigt. Ob es ein Fake ist oder nicht interessiert mich jedoch nicht, denn ich spiele mir mein Finale lieber selbst frei.
#47
Posté 19 mars 2012 - 09:34
LordOliver2013 wrote...
Keiner in diesen Forum schreibt dass das gesamte Spiel schlecht ist. Das Problem sind halt wirklich die letzten 5-10 MInuten die die ganze Serie nach unten zieht. Ich für meinen Teil habe kein Interesse daran ME1 und ME2 nochmal neu zu spielen, da es sich ja eh kaum in Teil 3 auswirkt. Hatte die Rachnikönigin mit einem Char getötet und in Teil 3 kommt plötzlich eine neue Rachni daher...
Das ist allerdings übel. Wäre ich selbst niemals drauf gekommen da ich die Königin am leben gelassen hatte.
Jedoch wirken sich verschiedene Dinge dennoch aus - bestes Beispiel dürfte Wrex sein, oder die Entscheidung ob der Rat nun überlebt oder nicht (wobei ich das gerade erst austeste). Auch ist es nicht ganz unerheblich wer das Selbstmordkommando überlebt und wer nicht.
Man sollte bei allen Entscheidungsfreiheiten die vorhanden sind, oder auch nicht - jedoch stets vor Augen halten dass die Möglichkeiten halt auch begrenzt sind. Ich denke keiner von Euch hätte Lust sagen wir mal (einfach so dahergeredet) 37 DVD's zu installieren nur damit jede Entscheidung auch eine Auswirkung hat, mal abgesehen davon dass dies so ein Spiel quasi unbezahlbar machen würde.
Ich merke selbst dass ich BW sehr in Schutz nehme. Vielleicht stößt das einigen von Euch auch auf, aber ich kann es nur wiederholen:
Für mich ist Mass Effect im gesamten Umfang und so wie es im Moment ist - ein genials Spiel.
Modifié par Gabbadeux, 19 mars 2012 - 09:40 .
#48
Posté 19 mars 2012 - 09:40
Wie gesagt (vielleicht in einem anderen Thread): Ich liebe das Mass Effect Universum! Fuer ein ME MMO wuerde ich zB SW:TOR sofort in die Tonne kloppen.
Fuer mich sind die Enden aber nicht logisch - schon damit angefangen dass auf einmal "Gott" erscheint und uns wie frueher Michael Schanze drei Loesungen anbietet.
Andere Enden gibts uebrigens nicht.
Auch das mit den Mass Relays - da bleiben so viele ungereimtheiten dass ich das einfach nicht nachvollziehen kann. Wie geschildert, die Sonnensysteme mit Relays sind ja alle weg...
Oder die Normandy: Mein Shepard ist Tali verfallen, und Tali war (logischerweise) auch bei der Finalen Mission dabei (also im 3er-Team). Trotzdem steigt sie aus der abgestuerzten Normandy??
Koennte man ja alles machen: Aber dann muss man es erklaeren! Aber nicht gross ankuendigen 16 Enden, Aufloesung der Story. Was wir bekommen haben ist ein Ende in drei Farben (siehe hier, vorsicht Spoiler: )
Das regt uns halt auf. Nicht nachvollziehbar, Logikbrueche noch und noecher, und schon gar keine wirkliche Aufloesung. Was passiert danach? Eine grandiose Opera wie ME hat einen Epilog verdient, nein, MUSS einen Epilog haben!
#49
Posté 19 mars 2012 - 09:44
...weil ich noch am Bearbeiten war ehe Deine Antwort schon folgte.
Modifié par Gabbadeux, 19 mars 2012 - 09:51 .
#50
Posté 19 mars 2012 - 10:16
Kurz noch zu Wrex: Gut, im Spiel macht es soviel aus als dass er nicht mehr erscheint. Aber Konsequenzen? Hat es doch keine. Immer die gleiche Endsequenz. Pure linearitaet, nichts von Einfluss dieser Spielentscheidung.
Oder wer aus ME2 ueberlebt: Voellig egal. Ende gleich. Rachni Queen getoetet? Egal, in ME3 bekommt jeder seine Rachni-Armee! Im Endeffekt kannst Du das auf jede Einzelne Entscheidung uebertragen. Ohne Konsequenzen, da ab dem dusseligen Laser (btw - Harbinger erledigt Dreadnoughts mit dem Ding...aber Shepard ueberlebt....) fuer alle alles gleich ist.
Und das nach den Ankuendigungen noch im Januar: 16 Enden...komplett verschieden...mehr(!) Enden und komplexere (!) Enden als ME2. Und dann das eine, gleiche Video in drei Farben
Wie gesagt, ich - und ich denke die meisten - regen sich nur so auf weil die Trilogie eben so gut, so fesselnd ist. So weit sind wir gar nicht auseinander :happy:
EDIT: Passt perfekt: www.youtube.com/watch
Modifié par Amokbunny, 19 mars 2012 - 10:32 .





Retour en haut






