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bester teil der serie?


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40 réponses à ce sujet

#26
MegaSkorp84

MegaSkorp84
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Ich muss zugeben, dass ich direkt mit dem 3. Teil in die MassEffect Serie eingestiegen bin. Klar, soll man nicht, aber ich konnte auch nicht anders.
Was ich in diesem Spiel wirklich erlebt habe, hat alle meine Erwartungen meilenweit übertroffen.
Ich hatte über Origin die Digital Deluxe N7 Edition erworben, alle Zusatzinhalte installiert und mich ab dem ersten Start nicht mehr losreißen können. Auch wenn die beiden ersten Teile mit Sicherheit auch oder gerade wegen diesem Abschluss ihren Charme hatten, war dies für mich das Beste was ich bis dahin gespielt habe. Danke auch an Bioware für dieses tolle Spielgefühl.
Wie bei sehr vielen zu lesen, war auch ich beim ersten Mal zwar nicht wirklich mit dem Ende zufrieden, aber……….
Da ich mich der Spannung wegen, weder in Foren, noch bei Freunden über die Geschichte und deren Ausgang informiert habe, war ich doch etwas traurig und ganz ehrlich, wehmütig. Romanze mit Liara, tolle Gespräche und Dialoge mit der Crew, Party auf der Citadel und dann das. Aber OK. Nach intensiver Recherche wie und ob man dies nicht doch ändern könnte, hab ich eine Woche im Multiplayer verbracht, die Bereitschaftswertung nach oben katapultiert und vor 30 Minuten mit der Zerstörung der Reaper mir mein „Ende“ erspielt. Der Fantasy was danach kommt sind keine Grenzen gesetzt.

Vielleicht wäre es schön, auch wenn Mass Effect 4 wirklich nicht mit Shepard an den Start gehen wird, Bezug auf den 3. Teil der Serie zu nehmen. Zumindest für die Spieler interessant bei den Shepard überlebt hat. Die Crew muss ja auch irgendwie wieder nach Hause kommen.
Hoffe ich hab jetzt nicht zu viel geschrieben. Ist mein erster Eintrag in einem Forum überhaupt.
Mass Effect 3 sei Dank.
Grüße
Basti

#27
Beelzeboi

Beelzeboi
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Ich kann dir nur bestätigen, dass der 3. Teil mit Abstand der "beste"
Teil ist. Sofern wir hier die Spielmechanik, Nebenquest, Grafik, Story,
Witz, etc. einbeziehen, beziehungsweise das "Gesamtpaket" ist hier am
besten gelungen.

Man merkt ganz klar, dass Bioware/EA von Teil zu
Teil etwas dazu gelernt hat und das stellt man natürlich am besten
fest, wenn man die Triologie einmal am Stück durchgezockt hat.

Storytechnisch
sind alle drei Teile sehr gut gelungen. Aber gearde beim ersten Teil
merkt man doch gewaltige Unterschiede gegenüber dem 2. und dem 3. Teil
(Grafik, Kämpfe, Spielmechanik, Menüführung etc.). Vieles im ersten Teil
wirkt dann eher so, als würde man eine Puppe kontrollieren. Auch die
Kämpfe sind eintönig; Draufballern und Dauerfeuer!! Doch wie gesagt ist
das ja häufig bei mehrteiligen Spielen der Fall.

Habe persönlich
alle drei Teile "ein Paar" mal durchgespielt + allen offiziellen Addons.
Kann dir also nur empfehlen auch alle Teile mal gespielt zu haben. Habe
den ersten Teil, obwohl er der "schlechteste" ist ca. 6 Mal durch +
allen Quest. Ich betrachte Mass Effect immer als Triologie. Gefesselt haben mich alle Teile.

:alien:

Meine persönlichen Pros im Vergleich zu allen Teilen wären z.B. (ohne Kontras):

ME1:
- Sehr Viele Dialogoptionen.
- Citadel wirkt einfach größer.

ME2:
- tolle und große individuelle Crew.
- der Effekt "am besten nichts falsch zu machen" (ohne jetzt zu viel zu Verraten).
- jedes Crewmitglied hat eine eigene kleine Storyquest.
- Gänsehaut.

ME3:
- Multiplayer.
- Nebenquest hier am besten gelungen.
- Kampfdynamik.
- Gänsehaut pur.

Bei ME2 & ME3 gibt es allerdings keine gewaltigen Unterschiede mehr. Lediglich ein paar Kleine Verbesserungen hier und ein paar Upgrades da.

Trotzallem bleibt die Triologie einfach nur episch. Ich kann mich auch nur schwer von Shepard trennen. Bin allerdings um so gespannter, was uns in ME4 erwarten wird. Welche Story wir hier zu sehen bekommen ohne Shepard. Ich denke es steckt auch sehr viel Potenzial im Multiplayer.

Was das Ende in ME3 angeht... nun ja... trotz dem Citadel Addon fehlt mir hier einfach ebenfalls zu viel. Aber alles geht irgendwann einmal halt zuende. Durch das gut gelungene und liebevoll gestaltete Addon viel mir der Abschied nur noch schwerer...

:bandit:

Modifié par Beelzeboi, 21 mai 2013 - 10:27 .


#28
CrasHer vas Prometheus

CrasHer vas Prometheus
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Mein Liebling ist der 2. Teil, von Anfang bis Ende ist er einfach genial. Ausserdem sind da die meisten meiner Lieblingschars.
Der 3. Teil ist an sich genauso geil, aber ich finde den Kampf auf der Erde nicht so toll wie der, der in der Kollektorenbasis stattfindet, deswegen nur auf dem 2., ganz knapp ;)

Und jetzt geh ich auch mal in meinen Bunker, denn der 1. Teil ist sowas von grottig. Open-World schön und gut, aber die Kämpfe auf den Planeten waren nicht gerade spektakulär. Der 1. Teil wurde auch erst ab Virmire wirklich spannend. Ausserdem gibts keine Romanze mit Tali :E ^^
...
und der Unbekannte ist eh besser als Saren :P

Modifié par CrasHer vas Prometheus, 22 mai 2013 - 09:22 .


#29
JaqueNorris

JaqueNorris
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Aus Gameplaysicht der 2. und 3. Teil, aus Storysicht der erste Teil. Dennoch ist der erste Teil aus meiner Sicht der schwächste Teil, eben gerade deswegen weil das Kampfsystem im Vergleich zu den Nachfolgern einfach nur crappy ist.

#30
Suckerfish

Suckerfish
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Für mich war ME 2 eindeutig der beste Teil... Als ich mit ME 1 anfing, war ich anfangs recht enttäuscht...der "Anfang" war mir echt zu zäh, dieses stundenlange hin und her auf der Citadel, und die immer gleich aussehenden Planeten, auf denen ich immer wieder von A über B nach C fahre...oder vielmehr quäle. ERst ab der Hälfte kommt das Spiel richtig in Fahrt und von da an bleibt es auch bis zum Ende gut. Deswegen und durch die Rollenspielelemente und den "Balde Runner" Sound landet ME 1 noch auf Platz 2... ME 2 hatte zwar nicht mehr ganz so diese Blade Runner typische Musik, aber der neue Soundtrack war ebenfalls genial. Das es nun mehr Actiongeladen war, hat mich nus anfangs gestört, inzwischen ist mir das völlig egal. Die Charaktere, die Missionen und die Entscheidungen: Passt einfach alles...klar, auch hier und da ein paar Macken, aber gesamtgesehen einfach genial...
ME 3 mit Abstand ganz hinten, von den Games die ich durchgezockt habe, eines der schlechtesten und für mich auch die Enttäuschung des Jahres 2012. Begründen werd´ ich das jetzt nicht nochmal, dafür gibts ja meinen Thread^^

#31
Xarvoc

Xarvoc
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Für mich eindeutig Teil 1, gerade aus Rollenspielsicht war der am besten, dazu eine Menge begehbare Planeten und die schönste Szene aus allen drei Teilen, wenn man den Rat rettet.
Desweiteren waren die Kämpfe in meinen Augen bei weitem Anspruchsvoller auch wenn die KI sich noch nicht so bewegte wie in Teil 3. Dafür konnten die Gegner aber was, sie haben Tech, Biotiken eingesetzt hatten zum Teil übele Schilde die sie Dank Skill auch wieder aufladen konnten.
Im 2ten Teil war das zum Teil auch noch gegeben im 3ten hingegen nichts, dadurch wird selbst der höchste Schwierigkeitsgrad zum Selbstläufer.
Die Gegner können im 3ten Teil einfach garnichts, außer Granaten werfen, ich vermisse hier Gegner die Biotiken einsetzen oder Tech, gerade bei den Cerberustruppen. Einzigse Ausnahmen sind Banshees und Phantome, aber die kommen ja auch eher selten vor und auch die sind recht leicht auszuschalten.
Konnten einen geraden im ersten Teil eine große Meute Husk mit 8-9er Schild noch zum schwitzen bringen, so sind sie im 3ten Teil einfach nur nerviger Trash für den es nicht mehr wie eine Biotik- oder Techexplosion braucht, bzw ein bis 2 Granaten.
Das gleiche gilt für die normalen Cerbtruppen, Wachen, Kanibalen.

Weiterer Pluspunkt für mich in Teil eins war halt Wrex, es tat wirklich gut in im CItadeldlc wieder an seiner Seite zu haben.

Die Gespräche ist ein weiterer Punkt, im 3ten Teil gibt es zwar die meisten Dialogzeilen , allerdings hab ich darauf weniger Einfluß wie in den ersten 2 Teilen, dank des 2 Antwortensystems, bzw laufen viele Dialoge von alleine ab. Da wünsche ich mir aus RPGsicht einfach viel mehr Einflußmöglichkeiten.

Fazit :

Platz 1 ME1 einfach rundum gut, macht Spaß vom Anfang bis zum Ende, Gegner werden
schwieriger mit höherem Schweirigkeitsgrad, große Skill- und Equipmöglichkeit

Platz 2 ME2 große Crew, zum Teil nette Sidequesten, Gegner werden stärker mit
Schwierigkeitsgrad. Nachteil kaum Skill- Equipmöglichkeit

Platz 3 ME3 und das auch nur weil es keinen Platz 4 gibt^^, die Grafik war gut , das Spiel
selber auch bis Ende Rannoch, danach wirkt alles gepresst und die Story geht
flöten, ebenso alle Emotionen. Wenig Optionen bei Dialogen. Ganz schwacher
Abschluß der Triologie mit einem unwürdigen NPC aus dem nichts, das hätte
man viel besser lösen können (vllt man seine eigenen Versprechen einhalten)
Ein kleiner Pluspunkt etwas mehr Skill-Equipoptionen wie in Teil 2.

#32
mirichuuei

mirichuuei
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Mir gefällt Teil 2 am Besten. Bitte tut mir nicht weh, aber ME1 mochte ich am wenigsten^^; Nicht falsch verstehen, Charaktere, Dialoge und Story fand ich super toll und dass man überall auf der Citadel rumeiern konnte auch. Aber die weitläufigen Maps die wirklich weitläufig waren, fand ich teilweise ätzend. Beispiel Feros, da sah alles gleich aus und irgendwie hässlich wie in irgendeinem alten Shooter oder so :? Ich wollt da nur noch weg!! Und die sich überhitzenden Waffen haben mich irre gemacht und auch wie bescheuert die Deckung/in der Hocke rumlaufen war. Und die Taucheranzüge xD Ja, das sind im Grunde genommen Kleinigkeiten, aber haben meinen Spielspaß etwas gebremst. Teil 2 fand ich durchweg super.
Teil 3 finde ich nicht so schlecht, wie viele sagen. Mir hat er gut gefallen. Aber da fehlen wirklich einige Dinge die es in Teil 1 gab, dafür kann man rumkollern und sonst funzt die Deckung genau so gut wie in Teil 2. Und Edi hat nen Körper xD

Modifié par mirichuuei, 04 juin 2013 - 10:56 .


#33
CrustyCollins

CrustyCollins
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Sorry, aber "in Teil 3 funktioniert die Deckung genauso gut wie in Teil 2" ??? Gut funktionierende Deckung ? No way !! :)

Also dieses ewige in Deckung gehen und an künstlich konstruierte Möblierung anschmiegen, wenn man es gerade mal gar nicht gebrauchen kann, bzw. eigentlich was anderes wollte - das trieb mich in den Wahnsinn...

#34
mirichuuei

mirichuuei
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Ja stimmt, versehentlich in Deckung gehen ist mir auch öfter passiert und das nervt, aber ich gehe viel in Deckung da fällts ja kaum auf xD Bei Teil 1 bin ich dafür nie in Deckung gegangen obwohl ich es wollte

#35
ComScheppert

ComScheppert
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Bester Teil der Serie? Schwere, aber gute Frage. Das Wichtigste vorweg: Es ist gleichgültig, um welche Art der Geschichte es sich handelt, der Anfang ist (beinahe) Nebensache. Egal ob "Der alte Mann und das Meer" oder "Der abenteuerliche Simplicissimus", der Autor an muß für eine Geschichte
zuerst
das Ende kennen, auf das in der Erzählung hingearbeitet wird. ME3 hat mit seinen Endungen einen ebenso überflüssigen wie dramatischen Fehler begangen, denn es wurde nicht nur gegen obige fundamentale Regel von Christopher Keane verstoßen, indem man mehr oder weniger ziellos durch die eigene Story stolperte und das Ende komplett versaut hat (kann mir nicht denken, daß das von vornherein so geplant gewesen ist), sondern hat das Publikum durch fatale Fehleinschätzung letztlich verarscht.

Der Anfang von ME1 hatte mich buchstäblich abgeschreckt. Ja, ich habe eine halbe Stunde gespielt und - das Spiel gelöscht... Aber das war meine Schuld, denn ich war reine Shooter gewöhnt. Zu dritt durch eine suspekte Grafikwelt zu rennen war mir einfach zuwider. Hey, ich kam von Max Payne, Far Cry, Crysis und Doom3!
Irgendwann aber begann ich von Neuem und lernte den Wechsel aus Shooter und Quest zu schätzen. Der Rollenspielanteil gefiel mir schließlich auch verdammt gut, denn man stand vor einem fast neuen Spiel, wenn man einen Durchgang als Soldat und den zweiten als Frontkämpfer absolvierte.

Grafisch konnte der erste Teil nicht überzeugen. Es gab schon lange vor ME1 Spiele mit ungleich besserer Grafik. Die "freie Fahrt" auf den Planeten hätte abwechlungsreicher gestaltet werden können, der ganze ME-Baukasten schien zu simpel, was sich aber aufgrund der Länge des Spiels relativiert. Um eine oppulente Grafik zu bieten tun sich kurze Spiele leichter, erst recht wenn sie nur auf einer einzigen Insel oder in einer einzigen Stadt handeln.

Der zweite Teil faszinierte mich von der ersten bis zur letzten Sekunde. Da lag auch eine ganze Galaxie bereit entdeckt zu werden, nur waren die Nebenmissionen besser, eben nicht nach dem gleichen Strickmuster, und die Möglichkeit Spielstände und Gesichter zu importieren war genial. Die Charaktere -  cineastisch, die Story romantauglich! Wrex als Klanführer, Liara als Shadowbroker! M44 Hammer... vom Feinsten! "Ihre Kameras interessieren mich einen Vorcha-Arsch!" Und grafisch hatte man deutlich dazugelernt. Nur die Physik-Engine ließ zu wünschen übrig. Shepard schien im normalen Gehen Hüftprobleme zu haben. Ein schrecklicher Anblick...

Ich war nach dem zweiten Teil einfach unendlich scharf auf den dritten. Als ich das Cover endlich in Händen hielt mußte alles passen. Bier, Chips, was zum Rauchen :devil: , Sound voll aufgedreht, der Bass der Reaper läßt den Boden erbeben, Frau und Kinder schüttelten die Köpfe: Papa daddelt! Wow! ME3 war mir von Anfang an ein Hochgenuß. Was sagte ich über die Physik-Engine von ME2? Female Shepard im leichten Dauerlauf - so echt! Den Biotischen Sturmangriff  kannte man schon aus ME2, in Kombination mit Nova und dazu der Schrei - unschlagbar! Wenngleich nicht Spitze, so war die Grafik zumindest Klasse, die Story griffig, die Missionen im Kontext ME2-Besatzung einfach hervorragend. Jack auf der Grissom-Akademie - "Boaah!" Garrus und Joker auf der Brücke: "Wie viele Menschen braucht man, um ein Massenportal zu öffnen?" Oder Garrus mit dem "Stripper von Omega"... Die Szenen am Rande machten das Spiel lebendiger, als alles, was ich vorher gesehen hatte.

Dann treffen die Raketen den Reaper-Zerstörer. Er geht zu Boden. Der absurde Run auf den Strahl beginnt. Infantile Taktik, nicht erkennbare Strategie. Das Gespräch mit dem Unbekannten, gerade noch erträglich. Eine aufwendige Reminiszenz an Saren. Was folgt ist nur noch zusammengeschustert, grenzenlos bescheuert, krank. ME1, ME2 und 99 Prozent von ME3 waren nicht im Ansatz auf eine Alegorie von Stanley Kubricks Odysee im Weltraum ausgelegt. Dennoch wollten die "Autoren" ein LSD-Ende erzwingen und scheiterten auf ganzer Linie. Dazu taugt ein Computerspiel nicht und schon gar nicht Mass Effect.

Es war einem wurscht, daß Chaser am Ende erschossen wurde. Baut man aber über Jahre einen Charakter auf, sjustiert seine Antworten und gibt sich im Detail Mühe, entsteht Identifikation mit dem Helden, gerade wenn man wirklich alles ausprobiert (verschiedene Rollen, männlicher und weiblicher Shepard); Identifikation versuchen viele zu erzeugen - ohne sie zu erreichen. Bioware ist es gelungen. Mit den Endungen indes hat man den Charakter in den Selbstmord getrieben. Die Autoren haben offenkundig nicht erkannt, was sie erschaffen hatten, denn - Bruce Willis läßt man nicht sterben. Last man standing...

Synthese? Jenseits dessen, daß die Idee an sich schon pervers ist, will das jemand hier und jetzt der Menschheit antun? Kontrolle? Machtbesessenheit pur! Zerstörung - Edi und alle Geth töten? Die Geth, die einem dankbar für ihre Rettung von den Reapern und für ein Dasein als eigenständige KI sind. Edi, die sich noch bedankt, erst durch Shepard - zu leben... Das waren keine "schweren Entscheidungen", das war nur ein Haufen Mist, der in keiner Weise mit vorausgegangenen Entscheidungen zu vergleichen war.

ME1 hätte von mir 75 und ME2 95 Punkte erhalten. Durch die unbefriedigenden, frustrierenden, traurigen, depressiven und psychotischen Endungen indes gebe ich ME3 genau einen einzigen Punkt. Denn, ich schrieb es am Anfang, daß der Autor zuerst das Ende einer Geschichte kennen muß, um darauf hinzuarbeiten. Das war bei ME3 sicher nicht der Fall. Wer auch immer für diese Endungen verantwortlich ist, sollte lieber einen reputierlichen Job in der Imbissindustrie ausüben. Offensichtlich hat sich ein Ahnungsloser zu verewigen versucht. Nun, das hat er geschafft. Der Entscheidungsträger hat in diesem Fall den Preis für das größte A-r-s-c-h-l-o-c-h verdient.

Modifié par ComScheppert, 05 juin 2013 - 09:55 .


#36
Melbar_Kasom

Melbar_Kasom
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Also für mich sind alle drei Teile sehr gut (alle Story-DLC miteingeschlossen). Auf einer 100er-Skala würde ich Teil 1 & 3 jeweils mit 90+ Pkt bewerten.
Teil 2 bekäme von mir volle 100! Da hatte man wirklich das Gefühl in einer "lebendigen" Milchstrasse unterwegs zu sein. Auch die Nebenhandlungen um die ganzen Begleiter waren fast alle gut durchdacht und die Charaktere waren sehr gut angelegt - besonders Jack, Thane, Mordin, Miranda und Samara wurden gut eingeführt. Auch gefiel mir, dass innerhalb der Crew Spannungen/Vorurteile existierten (Jack vs. Miranda/Cerberus - Tali vs. Legion, Tali/Mordin/Garrus vs Cerberus). Und die Selbstmordmission (mit dem genialen Soundtrack von Jack Wall) sorgte bei mir während des ersten und zweiten Durchspielen für feuchte Hände - "Bloss keine Fehler machen! Ich will keine Verluste!" "Wen schick ich in die Röhre?" "Wem geb ich das zweite Kommando?". So etwas ähnliches vermisste ich übrigens ein weing bei Teil 3 zum Ende.

Modifié par Melbar_Kasom, 27 juin 2013 - 10:44 .


#37
Nameterror

Nameterror
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Für mich war ist und bleibt der erste Teil auch der beste.

Zunächst einmal ist Teil 1 hinsichtlich der Spielmechanik am nächsten an einem Rollenspiel und vermittelt für mich am stärksten das Gefühl einer Charakterentwicklung.

Schon die Art und Weise bei, in der Nebenquest vermittelt werden, fühlt sich bei ME 1 einfach rund an, während die Missionsvergabe bei ME 3 zumindest teilweise einfach gruselig ist. Mal nebenher ein Gespräch abhören, dann einfach mal drauflosmissionieren und den Leuten das Ergebnis dann ungefragt aufs Auge drücken? Nee, liebevolles Missionsdesign geht anders.

Und ich bin zwar ein bekennender Shooterfan, aber wie aus ME über Teil eins bis hin zum letzten Teil immer mehr zum Shooter verkommt, gefällt mir persönlich gar nicht. Überhaupt fühlten sich ME 2/3 für mich immer mehr vercasualisiert und verkonsolidiert an - man spürt einfach EAs typischen Einfluss an allen Ecken und Enden.

Abgesehen davon ist Teil eins wohl der einzige Teil, den ich vielleicht irgendwann noch einmal spielen werde und kann. Ich komme nämlich immer noch nicht über ME 3 und das präsentierte Ende hinweg. Neulich saß ich so vor meinem Rechner und dachte, ach, lass endlich einmal wieder ME spielen. Ich hatte die DVD schon in der Hand... und hab sie wieder weggepackt, weil ich immer an das Ende der Serie denken musste. Wozu all die Mühen, wenn das alles doch keinen Sinn macht? Wenn das Ende so dermaßen vermurkst ist?

ME 1 kann ich vielleicht eines Tages wieder einmal als eigenständiges Spiel spielen, auch deshalb, weil man das Ende auch so im Raum stehen lassen kann. Aber Teil 3 kommt mir nie wieder auf die Platte und damit brauche ich dann Teil 2 auch gar nicht erst zu spielen.

Abgesehen davon bin ich wohl einer der wenigen Spieler, die sich stundenlang damit amüsieren konnten, mit dem Mako durch Gebirge zu kraxeln - das fehlt in ME 2/3 einfach...

#38
Xaderion

Xaderion
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Da schließe ich mich Nameterror an, außer das ich persönlich kein Shooterfan bin und es mich auch deswegen sehr gestört hat, wie Mass Effect von Teil zu Teil immer mehr geballere war. Am schlimmsten fand ich ME2, da dort der RPG-Anteil fast 0 war.

Ich hab alle Antworten im Thread durchgelesen und frage mich nun ein bisschen, warum doch einige den 2. Teil am besten finden. Für mich besteht ein Rollenspiel nicht nur aus Dialogen, sondern auch in Charakterentwicklung und das war, für mich persönlich, im zweiten Teil kaum vorhanden.
Nur 30 Stufen und man konnte nicht bei jeder Stufe seine Fähigkeiten verbessern, da man mehr Punkte für die Fähigkeiten brauchte. So gesehen, hatte der Charakter zwar ein Level-Up, ist aber trotzdem nicht besser geworden. Auch das man nur seinen eigenen Charakter eine Panzerung geben konnte, fand ich nicht gerade klasse. Upgrades wurden gleich mal ganz weg gelassen.
Das man in ME2 natürlich am Ende ein haufen Entscheidungen in der letzten Mission hatte, fand ich sehr gut, aber der ganze Rest vom Spiel ist meiner Meinung nach "Meh...". Manchmal sind zu viele Charaktere auch nicht immer gut.

Teil 3 hat was das Gameplay anging zwar die Nase vorn, aber das war es auch schon aus meiner Sicht. Die Story war bis zu einen bestimmten Punkt noch ziemlich interessant und so gegen Mitte des Spiels wurde anscheinend schnell ein Ende zusammengepflastert.

Teil 1 hat für mich eine schöne Balance aus ballern und Rollenspiel.
Die Skillbäume sind im vergleich zu ME2 und ME3 verdammt groß und man konnte jeden im Team eine Rüstung und Upgrades geben. Die Citadel war riesig und ich fand es sehr klasse auf ihr rum zu laufen. Auch waren die anderen Stationen, auf denen man gelandet ist, sehr schick.
Und wie Nameterror bin ich auch einer der wenigen Spieler, die sehr gerne mit den Mako rumgefahren sind.
Das was viele in ME1 beschissen fanden (mit den Mako ewigkeiten rumfahren) wurde in ME2 durch das Ressourcen scannen noch verschlimmert. Man musste für die ganzen Forschungen wohl oder übel eine ganze Weile Ressourcen sammeln. Da fand ich das rumfahren mit den Mako doch deutlich besser. Daraus hätte man viel mehr machen können.

#39
Melbar_Kasom

Melbar_Kasom
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@Nameterror: "verkonsolidiert" war ja nun eindeutig ME1 am stärksten, da ja ME im Herbst 2007 zuerst exklusiv auf der XBox Premiere hatte und 2008 dann für den PC konvertiert wurde (deshalb war ja auch Microsoft Games Co-Publisher vom 1.Teil) und das sieht man dem Spiel leider auch an. Was das "liebevolle" Missiondesign bei ME1 angeht: Da waren doch immer exakt dieselbe Räume benutzt worden (Jede Station, jede Höhle und jedes Schiff hatte immer den selben Grundriß). Hinzu kam immer die gleiche langweilige Landesequenz mit unterschiedlichen Hintergrund, die man nicht mal wegskippen konnte. Auch war die Normandy SR1 recht ungemütlich, düster und dazu noch unpraktisch designt worden - wenn man von der Brücke ins düstere Verlies (sorry ich meinte die Ladebucht) wollte, mußte man erst einmal Treppen herabsteigen und dann auch noch Fahrstuhl fahren - optimal ist da doch was anderes.

Modifié par Melbar_Kasom, 31 octobre 2013 - 04:26 .


#40
Jay Voorhees

Jay Voorhees
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Ich kann leider auch nicht sagen, welcher Teil der beste ist. ME1 hatte klar seine Stärken und man muss es nicht dem Spiel selbst anmerken, weshalb alles etwas mehr auf Rollenspiel gebaut wurde. Es ist der Einstieg in eine neue Franchise, und man muss erst einmal eine solche Welt aufbauen. Viele Ideen finde ich dahinter sehr interessant und die dazugehörigen Dialoge, wenn man eine andere Spezies kennen lernt. Im großen und ganzen war ich aber von vielen Spielmechaniken nicht begeistert, sowie vom Leveldesign. Wie zuvor schon angemerkt gibt es nur 3 unterschiedliche Grundstrukturen. Höhle, Gebäude und Raumschiff. Sie sehen alle gleich aus.
Zu den Spielmechaniken. So viel Freiheit man durch die Skillung auch hat, so ist man auf höheren Schwierigkeitsgraden daran gebunden nur ein Spielstil zu haben. Nah-Kampf ist keine Option, Biotiken machen bei weitem nicht genug Schaden um sich alleine darauf zu verlassen, Techniker sind bei weitem nicht so umfangreich wie die der Nachfolger.
zu ME2, was mir nicht gefällt ist ganz klar das Missions-Design. Dies schränkt die Freiheiten stark ein. Es gibt kaum Entscheidungsfreiheiten, lediglich Dialog Optionen, die einzigen Entscheidungen, die man hat, sind ob man eine Loyalitätsmission macht oder nicht sowie bei Romanzen und am Ende. Auch das fehlen von Skillbäumen und Individuelle Ausrüstung gefallen mir nicht.
Leider erfährt man nicht mehr viel von anderen Völkern, nur noch von einzelnen Personen.
Aber von den Spielmechaniken selbst hat man wieder mehr Freiheiten. Biotiken sind nützlich, sowie Stealth und Nahkampf, auch Techniker haben ihre Spezialitäten und können vielseitig gespielt werden. Die Charaktere haben hier viel mehr Tiefer als noch im Vorgänger und die Dialoge haben doch einen gewissen Anspruch. Auch er Humor an mancher Stelle hat mir mal ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert.

zu ME3. Ganz klar, man hat hier sehr vieles geopfert, um das Spiel einfach nur dynamischer zu machen, ich sehe es nahezu wie den Sprung von DA:O zu DA II an. Keinesfalls ein schlechtes Spiel, in der Trilogie aber klar das schlechteste. Entscheidungen sind zwar wieder vorhanden, aber da es ganz klar auf ein Ende zu geht, haben diese keine langfristigen Auswirkungen, wie zuvor noch in ME1.
Es hat viele emotionale Höhepunkte sowie Gänsehaut Momente, leider im Bezug zur Trilogie zu viele davon.
Wenn ich aber die Spiele einzeln und unabhängig voneinander Beurteilen soll, so finde ich ME2 am besten, danach ME3 und am Ende ME1.
Wenn ich es als Gesamtbild beurteilen soll, dann wäre das ME1, ME2 und am Ende ME3.

#41
M4dD0N

M4dD0N
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Jeder Teil hat seine Stärken und Schwächen.
Was mir an ME1 überhaupt nicht gefiel war der Mako. Er war ein einziges Hindernis im ganzen Spiel. Wozu überhaupt ein Radpanzer? Hallo? Sci-Fi Spiel? Wird da nich geflogen?
Wenn ich mit meinem Squad neben ihm Stand, hatte ich immer den Eindruck, da passen wir alle gar nicht rein. :)
In ME2 hat man ihm dann die Räder geklaut und ne art Hovertank draus gemacht. Konnte aber immer noch nicht wirklich fliegen, und da passten auch nicht alle rein. Komisch für ein Sci-Fi Spiel.
In ME3 hat man ihn zum Glück beerdigt(war also nur noch auf der Erde vorhanden ;) )
Eine gute Entscheidung in ME3, ja es gibt sie.

Das "Skycar" (one Look fits all) Fand es einfach toll in LOTSB. Eine Verfolgungsjagd, Supie.
Dachte danach wie wird wohl ME3, und hoffte damit auf der Citadel GTAmäsig unterwegs zu sein.
Was war? nüscht :( Viel Potential den Bach...

Missionsdesign? Welches? Nicht wirklich vorhanden.
Rumlaufen/fahren alles abballern was sich bewegt und n paar mal Leertaste oder E drücken. Minispielchen lösen. Fetich.(ich hab mal gehört, das es eine Mission gegeben haben soll, in der man
"verwirte Wissenschaftler", die einem vor die Flint laufen, nich umnieten soll, halt das aber fürn Gerücht. ;P )
Ok in ME2 sind manche Loyalitätsmissionen, tatsächlich nicht nur rumrennen und alles abballern.
Damit ist man auch schon beim Highlight von ME2. Welches von der etwas dünnen Hauptquest ablenkt.
ME3 lies schon nach der Installation tief blicken. Es waren nur ca.10 gig.
ME1 und 2 waren jeweils 14 gig groß. Hmmm-
ME3 hat viel Ballast vom 1. und 2. Teil in die ewigen Jagdgründe geschickt.
Manches zurecht, anderes wie es anmuten lässt aus Kostengründen.
Das Kampfsystem ist ein absolutes Plus.
Keine 35000 Rüstungen/Waffen mehr, wovon nur 3- 5 zugebrauchen sind.
Die Rüstungskomponenten haben sinnvolle Boni im gegensatz zu Teil 2.
Die Waffenupgrades sind n bissel mit der heissen Nadel an die Knarren angepasst, aber ok.
Zumindest sinnvoller als im 1. Teil.
Als Biotiker kommt man sich an mancher Stelle wirklich übermächtig vor. Toll
Der Engineer lässt sich auch gut an. Macht n heidenspass. Der Soldat war schon immer ne Kampfsau. Mit den Anderen kann ich nich so viel anfangen. Infiltrator geht so, ist aber auch kein Fisch oder Fleisch. Die können von allem ein bisschen aber nichts richtig. Is nix für mich.
Beim Vanguard meine ich immer, gleich kommts, mein erster epileptischer Anfall :)
Soundtechnisch kommen die Knarren-/Tech-/Biotik-Effekte 1a rüber.
Hab den Sound von Teil 2 gehasst. Den Sound nicht die Musik.

Storytelling von Teil 1, Missionen von Teil 2, und das Geballer von Teil 3.
Man wär das ein Spiel.(Rezept für ME4)