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[SPOILER] Meine Interpretation des Endes (langer Text)


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12 odpowiedzi w tym temacie

#1
Shep

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http://social.biowar...9771971#9827297

Ergänzend und fortführend zu meinem oben verlinkten Beitrag in einem anderen Thema, wo ich bereits ausschweifend gemutmaßt habe, wie man das Ende von Mass Effect 3 eventuell verstehen könnte, möchte ich hier noch einmal separat zusammen fassen, wie ich das Ende dieser epischen Saga sehe. Dazu möchte ich mich an eine Art "Erzählstil" halten und versuchen, dem Zeitablauf der letzten Geschehnisse folgen.

Shepard und sein Team stürmen in der letzten Szene (auf der Erde) auf den Teleportationsstrahl zu, während sie vom Vorboten unter starken Beschuss genommen werden. Der Vorbote landet einen Volltreffer und sorgt zumindest dafür, dass alle getroffenen stark verwundet bzw. ausgenockt werden. Ob die beiden Teammitglieder sterben, darüber möchte ich an dieser Stelle nicht mutmaßen. Sie könnten ebenfalls noch am Leben sein, könnten aber auch getötet worden sein. Wäre beides denkbar.

Shepard verliert jedenfalls das Bewusstsein. Die Szene im Anschluss, wo er wieder erwacht, ist keine Realität mehr - bis auf den allerletzten Funkspruch von Hackett, der da den Truppen mitteilt, es habe niemand bis in den Strahl zur Citadel geschafft, die Mission sei gescheitert.

Ab diesem Zeitpunkt spielt sich alles im Unterbewusstsein von Shepard ab. Durch die Implantate, die er durch Cerberus bei seiner Wiederherstellung erhielt, war er über die gesamte vergangene Zeit hinweg anfällig für Anzeichen von Indoktrination geworden. Zwar wurde sein starker Wille nie gebrochen, aber die Reaper-Stimmen "flüsterten" wohl schon seit einer ganzen Weile zu ihm.

Siehe dazu die Alpträume, in denen Shepard von dem kleinen Jungen verfolgt wird, der eigentlich an sich nur ein Sinnbild ist. Unterbewusstsein lässt sich durch vertraute und liebevolle Dinge einfacher berühren.

In mindestens einer dieser Traumsequenzen hört man irgend eine tiefere, männliche Stimme zu Shepard flüstern. Leider fällt mir gerade nicht mehr ein, wie der genaue Wortlaut war... aber es war irgendwas im Sinne von: "dann wirst DU mich wohl töten müssen, Shepard... tu es..." - ein Indiz dafür, dass dort eventuell ein Reaper (der Vorbote?) zu ihm sprach.

Der Tiegel ist in der Tat Reaper-Technologie. Irgend ein Konstrukt, welches für extreme Notfälle zwar entworfen, aber niemals gebaut wurde, da die Reaper ja wussten, dass damit all ihre Technologie, einschließlich ihrer selbst, damit vernichtet werden könnte.

Um die Citadel hat sich schon seit jeher quasi ALLES gedreht. Sie war in ME1 die "Röhre", also das Universal-Portal für die Reaper, um in der Milchstraße einzufallen... und jetzt der "Katalysator". Vermutlich auch nur eine weitere Bezeichnung, um der Sache irgend einen Namen zu geben. Es liegt die Vermutung nahe, dass die Citadel entweder der "Prototyp" aller Massenportale ist - also das erste je von den Reapern erbaute, und somit der Knotenpunkt - oder aber, die Citadel ist eine Kombination aus beidem. Halb Portal-Technologie, halb Reaper (quasi ein "schlafender", dauerhaft inaktiver Reaper).

Letzteres wäre eine gute Erklärung für den Umstand, dass die Citadel bzw. die Projektion des kleinen Jungen direkt zu Shepard spricht und ihm erklärt, die Citadel sei ein "Teil von ihm". Denkbar wäre hier trotzdem, dass der Junge eine Projektion des Vorboten ist, der versucht, Shepards Verstand im Unterbewusstsein zu manipulieren.

Warum auf diesem Weg?

Schauen wir uns dazu das Ende von Mass Effect 1 an, wobei einige erstaunliche Parallelen zu erkennen sind. Zum einen mal die Citadel, welche wie schon erläutert wieder einmal im Mittelpunkt steht. Zum anderen die Eigenart eines Reapers, den Kampf lieber durch Indoktrination, durch Übernahme eines Wirtskörpers zu bestreiten.

Sovereign erkannte damals offenbar, dass Shepard zu gefährlich werden kann, und wollte sich nicht darauf verlassen, dass er im Kampf gegen Geth oder dergleichen fallen könne. Er wollte ihn eigens töten, von Angesicht zu Angesicht. Dazu "übernahm" Sovereign letztlich den bereits leblosen Körper von Saren - ermöglicht durch Implantate!! - und begab sich in direkten Zweikampf.

Wir springen kurz zu der Mission, in welcher man (in ME3) das Cerberus Hauptquartier überfällt. Dort wird einem spätestens klar, dass Cerberus damit experimentiert hat, Reaper-Tech zu verarbeiten und in Menschen zu implantieren, um Kontrolle zu schaffen. Der Unbekannte sagte in einer Videoaufzeichnung auf einem Terminal auch, dass er schon sein "ganzes Leben lang" die Reaper studiere.

Dieser Fakt legt nahe, dass bereits die Implantate, welche bei Shepards Projekt "Lazarus" verwendet wurden, erste Gehversuche mit derartiger Technologie waren. Vor diesem Hintergrund also nicht verwunderlich, warum durch "böses" Verhalten (Renegade) auch bleibende Narben entstehen - schließlich verhielt Saren sich ebenfalls böse, genau wie der Unbekannte... und beide trugen sie äußerlich dadurch starke Veränderungen davon.

Wieder zurück auf dem gegenwärtigen Schlachtfeld.
Der Vorbote schleicht sich nun also in den geschwächten Geist von Shepard ein, denn er will nun alles auf eine Karte legen. Er will nicht riskieren, dass Shepard eventuell doch noch wieder irgendwie davon kommen kann, weil er unter dem Schutt nicht ganz begraben wurde oder irgendwann wieder mal zusammen geflickt wird.

Deshalb übernimmt er die Kontrolle über Shepards Verstand.
Sehr gut sieht man das an der Tatsache, dass Shepard - in der "Vision" - keine Kontrolle mehr über den EIGENEN Körper hat... es soll der Eindruck vermittelt werden, dass der Unbekannte daran Schuld ist, was aber nicht sein kann. Der Unbekannte ist indoktriniert, nichts weiter. Er ist auch kein Biotiker oder dergleichen. Es handelt sich in Wahrheit wie gesagt eben einfach nur um eine "Vision", die Shepard endgültig im Geiste brechen soll.

Als der Vorbote erkennt, dass dies durch Gewalt nicht richtig funktioniert, versucht er es mit der Projektion des Jungen. Er verdreht die Realität um 180 Grad und stellt Shepards Wahrnehmung von "Gut" und "Böse" absichtlich auf den Kopf.

Der Unbekannte wird in der Endszene blau, also als "Paragon", dargestellt - obwohl er versuchte, die Reaper zu kontrollieren. Der Reaper will damit an Shepards Gewissen appellieren und ihn dazu bewegen, denn ein Versuch, die Reaper zu kontrollieren, würde monumental scheitern (siehe der Unbekannte) - und die Reaper hätten gewonnen.

Die "mittlere" Lösung - also das Vermischen der DNA - sollte Shepard lediglich den Anschein geben, Alternativen zu haben. In der Realität hätte Shepard damit einfach nur "Selbstmord" in seinem eigenen Verstand begangen, und die Reaper hätten ebenfalls gewonnen.

Die einzig "gute" Wahl, die er treffen könnte, wurde ihm als rot, also "Renegade" dargestellt. Anderson wurde dabei gezeigt, was völlig paradox ist, da Anderson eigentlich ja ein richtiger Kriegsheld war. Der Vorbote wollte damit die eigenen Freunde gegen Shepard umdrehen und ihn in Zweifel stürzen.

Warum nun die Reaper tatsächlich vernichtet werden, wenn man die "rote" Option (Vernichtung) wählt?

Schauen wir dazu wieder auf ME1, wo die Sovereign den Körper von Saren übernahm. So eine Übernahme kostet einen Reaper anscheinend erhebliche Rechenleistung bzw. Energie. Als Sarens Avatar besiegt war, brachen sämtliche Barrieren der Sovereign zusammen.

Durch die mentale Verbindung, direkt mit dem Zentrum des Reaper-Verstandes des Vorboten (der ja auch von Hackett schon als "Anführer" aller Reaper gemutmaßt wurde), bestand die Verbindung in beide Richtungen. Das heißt, nicht nur der Vorbote befand sich im Verstand Shepards... nein, auch Shepard befand sich sozusagen im Verstand des Vorboten.

Durch den richtigen "Impuls", also die Wahl des "Vernichtungs"-Endes, könnte man nun sagen, dass der Vorbote dadurch geschädigt wurde... oder um es anders auszudrücken: Shepard hat im Geiste den Reaper "gehackt" - man erinnere sich an die zuvor gespielte Mission, wo er sich auch schon durch einen Geth-Server bewegte - und durch die Ausschaltung des Anführers der Reaper brach das kollektive Bewusstsein aller anderen automatisch auch zusammen.

Dies löste eine Kettenreaktion aus, welche auch die Massenportale überlastete (nicht "sprengte" in dem Sinne)... damit wäre klar, dass die Sternensysteme NICHT zerstört worden wären durch irgend eine Portal-Explosion so wie im DLC "Die Ankunft" geschehen.

Die Schockwelle, vor der die Normandy davon flog, könnte dabei der Überlastungsimpuls eines Reapers gewesen sein (oder der des Sol-Portals)... womit sich erklären lässt, dass die Normandy lediglich abstürzt, aber nicht gänzlich vernichtet wird... denn eine einfache, durch Überlastung ausgelöste Schockwelle klingt früher oder später auch ab, augenscheinlich im selbigen Sonnensystem (denn die Normandy konnte sich in der kurzen Zeit ja noch nicht allzu weit von der Erde entfernt haben).

Dies würde folgendes am Ende im Raum stehen lassen:

Ende Nr. 1 "Kontrolle":
Die Reaper gaukeln Shepard vor, er habe - genau wie der Unbekannte - die Kontrolle, was nicht stimmt. Die Szenen, in denen die Reaper abziehen, sind nur Illusion. In Wirklichkeit setzen sie ihren Vernichtungsfeldzug fort, und nichts ist gerettet.

Ende Nr. 2 "Synthese":
Wird Shepard nur vorgegaukelt, um ihm Optionen zu geben. Entscheidet er sich dafür, tötet er sich einfach selbst und lässt den Reapern somit völlig freie Hand. Es wird ihm absichtlich als die "nächste Stufe der Evolution" und somit als die scheinbar "beste" Lösung dargestellt. "Beste" - natürlich... ganz im Sinne der Reaper... die ja ohnehin schon seit jeher die Auslöschung aller organischen Spezies als deren "Aufstieg" bezeichnet haben, was durch diese Umschreibung sehr gut zum Ausdruck gebracht wird.

Ende Nr. 3 "Vernichtung":
Der kleine Junge rät davon ab, denn in Wirklichkeit weiß er (der Vorbote), dass es sein Ende wäre. Er kann nichts dagegen tun... es ist wie ein Roboter, bei dem ein Stecker vorhanden ist, den man einfach nur ziehen muss. Der Roboter kann leider nichts dagegen tun, dass der Stecker nunmal da ist. Sprich: der Vorbote kann nunmal leider nichts dagegen tun, dass Shepard sich auch in seinem Geist befindet und theoretisch die Möglichkeit HÄTTE, ihn zu "hacken"... aber um das zu verhindern, bleibt ihm lediglich, diese Option so unattraktiv wie möglich erscheinen zu lassen.

Die Reaper werden zerstört, und mit ihr alle Reaper-Technologie bzw. alles was darauf je basiert hat wird überlastet. Shepard hat über die Indoktrination gesiegt, kommt langsam wieder zu Bewusstsein und wacht zwischen den Trümmern auf.

Ende.

Als zukünftiges DLC könnte ich mir, rein theoretisch, vorstellen, dass genau dieser Zweig weiter ausgebaut und dem Spieler endlich klar gemacht wird (wobei in dem Fall natürlich all jene Spieler angeschissen wären, die die Reaper nicht vernichtet haben).

Man könnte sich dann wieder gesund pflegen lassen und zum Beispiel solche offenen Stränge behandeln wie: die Kroganer merken, dass sie mit der vorgetäuschten Heilung der Genophage nur angeschmiert wurden... die Rachni werden wieder feindlich... man säubert die Galaxie von den letzten Resten von Cerberus... bzw. eventuell konnte in diesem Zeitfenster auch der Unbekannte noch von der Citadel entkommen (oder er befand sich niemals auf der Citadel? Auch möglich)..... um letzten Satz zu unterstützen, möchte ich abschließend Martin Sheen, die englische Stimme des Unbekannten, zitieren:

"Stay tuned... I'm not done yet."

Użytkownik Shep edytował ten post 12 marzec 2012 - 08:30


#2
Bansaiben

Bansaiben
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Ach an diese Aussage von Martin Sheen erinner ich mich auch noch. Wer weiß? Vllt war das ja schon ein Hinweis darauf das es noch weiter geht.
Also ich war von dem Ende wirklich sehr enttäuscht und es war auch irgendwie wie ne Backpfeife, aber nachdem ich mal ne Nacht drüber geschlafen habe und mir diese Indoktrinations-Theorie zu Gemüte geführt habe sehe ich das Ende von ME3 in einem ganz anderem Licht.
Ich meine wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das die von Shep genannten Auffälligkeiten wirklich nur zufällig so perfekt zu diese Theorie passen (genau wie einige hier nicht genannten), und wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit das Bioware nach 2 genialen MEs und einem 99% großartigem ME3 das Ende so derbe in den Sand setzt?
Die Chance das Bioware hier eine ziemlich große Storynummer abzieht, ist angesichts der dutzenden Indizien zumindestens nicht zu vernachlässigen.
Mag sein das ich vollkommen falsch liege, aber ich denke das diese Aktion, dieses ganze "Theater" auf einem Plan beruht Mass Effect für kommende Spiele auf eine neue Ebene zu hieven.

#3
makke007

makke007
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Also ich muss sagen das ich diese Theorie zu 99% Plausibel finde. Ich meine auch wenn Shepard ein "guter" Soldat ist ... nach dem Angriff des Vorboten kann Shepard einfach nicht mehr "leben" sprich auf den beinen sein.

Von daher ist diese "Traum" Theorie ziemlich plausibel. Und ich glaube nicht das der Unbekannte auf der Zitadel war ;)

#4
Nightwish72

Nightwish72
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@shep

schön, dass du dir die mühe gemacht hast. klingt in sich auf jeden fall plausibel :) wenngleich ich mir ein wesentlich konkreteres und besseres ende gewünscht hätte als der schmonzens, den man sich herbei interpretieren muss. und versteh das nicht falsch, das liegt ja an biowares ende für me3 und nicht an deiner auslegung.

sag mal bitte, was glaubst du, wer von der crew und den "helden" zum schluss wirklich noch lebt?

ich habe das game selbst noch nicht durch, aber inzwischen ist mir ein spoiler sogar lieb, damit ich mich drauf einstellen kann, denn ich höre wirklich nur um mich rum von bodenloser enttäuschung, und da will ich mich wie gesagt drauf einstellen, was da kommt.

wenn ich deinen text so lese, könnte man da wirklich gut ein mass effect 4 draus machen, wo eine menge aufbauarbeit geleistet werden muss, denn es wird sich ja eine art neues zentrum wie die citadel bilden, neue mittel wie die portale müssen her, die kroganer müssen unter kontrolle gebracht werden, die quarianer wollen ihre welt zurück und all der krams. wenn man da ein wenig kreativ ist und einige konflikte darstellt, könnte das doch was werden.

#5
halloween20

halloween20
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da ich mich auch nicht mit "dem" ende von ME3 zu frieden geben will möchte ich auch davon ausgehen das "da noch was kommt".

deine indoktrinations theorie hat jedoch ein "kleinen" haken. Warum sollte der Vorbote so einen "mühsamen" weg wählen um Shap endgültig zu besiegen?
Dadurch das du davon aus gehst das er Shap indoktriniert gehst du auch davon aus, dass er merkt das er noch lebt.
Da könnte er auch einfach noch ein paar Salven seines Beams drauf halten...
Ja die Reaper haben Zeit und wenn etwas länger dauern MUSS um zu Siegen ist es ihnen auch recht. Aber hier ergibt sich kein Sinn darin so einen Umweg zu machen wo er ihn doch einfach mit einingen weiteren beams wegbruzeln könnte...

Hier würde eher eine Art Halozination/Traum nicht gelenkt durch die Reaper Sinn ergeben.

#6
Nightwish72

Nightwish72
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wollten die reaper nicht schon immer shepard haben? sie hatten immer ein bemerkenswertes interesse an ihm. wer weiss, weshalb sie ihn lebendig wollten, für "experimente", um erfahrungen zu sammeln oder was auch immer. denn dass shepard was besonderes war, ist ja nun wirklich klar. er konnte sich in besonderer weise der indoktrination widersetzen und er hatte noch viele andere qualitäten.

das sehe ich also nicht unbedingt als widerspruch.

#7
Timpossible21

Timpossible21
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Geile Interpretation.

Wenn Bioware hier echt so ne Nummer abzieht und das jetztige Ende echt nur ein Traum/Hallu ist, dann ist das PR-Stunt den ich mal als deutlich daneben gegangen bezeichnen möchte. Bioware würde ich selbst damit legendär machen. Mal gucken was Bioware noch ankündigt. Und Wehe die großen Ankündigungen sind am Ende nur Rüstungen, Maps und sinnfreie Begleiter.

Vielleicht ist bei dem ganzen auch nur der Wunsch der Vater des Gedanken, dass das ja nicht einfach so das Ende sein kann. Vielleicht lachen die Schreiber bei Bioware drüber und nehmen ein Geldbad.

Ich halte man an der Hoffnung fest, dass das Mass Effect Universum eine Zukunft hat und Bioware sein Universum nicht so verrecken lässt.

#8
Lillymon

Lillymon
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Mittlerweile ist sogar eine Petition für ein besseres Ende gestartet:
http://social.biowar...m/633606/polls/

#9
Max768

Max768
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Diese Theorie ist in der Tat sehr interessant, tatsächlich gibt es in der letzten Szene (ab dem Zeitpunkt wo man getroffen zu Boden geht) wie du schon sagtest eine Reihe von Stellen die kaum sinnvoll zu erklären sind (wie kommt der Unbekannte dort hin, wieso kann er Shepard und Anderson kontrollieren, wieso kann Shepard im Weltraum atmen, wieso steht überall "1M1" wenn der Teil der Station wahrscheinlich unbekannt war und wieso teilweise spiegelverkehrt, warum gibt es keine Leichen der Begleiter? Wenn sie noch leben würden hätten sie Shepard mitgenommen, wieso hat die Pistole unendlich Munition, woher weis  der Katalysator von der Bindung zwischen Shepard und dem Jungen, wieso springt die Normandy in der letzten Szene, sowie noch eine Reihe weiterer Punkte). Wenn man ganz verzweifelt nach Hinweisen sucht das dies nicht das eigentliche Ende ist kann man diese sogar im Launchtrailer von ME3 finden, genau an der Stelle wo Shepard und Anderson vor dem Londonportal stehen ertönt die Stimme "This is it, isn't it?", das ist in der Tat aber sehr weit her geholt.

Gut dagegen würde sprechen, dass die Protheaner VI Indoktrination offenbar sofort erkennt, zumindest beim Cerberusattentäter, bei Shepard wurde hier nichts gefunden. An sich kam mir die Indoktrination wie sie dargestellt wird als schleichender Prozess vor, nichts was man eben mal so aktivieren könnte. Andererseits wird während der Träume auch schon mehrfach angedeutet, dass sich Shepard allmählich aus den Gefilden geistiger Gesundheit verabschiedet.

Alles in allem sehr viele Logikfehler auf den letzten Metern, zu viele möchte man meinen als das Bioware dies nicht merkt. Man muss sich vor Augen halten, die Leute von Bioware sind Profis, das Spiel ist bis zu dem Zeitpunkt genial, Bioware hat mehrere Jahre an der Trilogie gearbeitet und Herzblut hinein gesteckt , würden sie wirklich ein so unlogisches Ende wählen und dabei noch so 'faul' sein im Abschluss nur die Farbe der Explosion zu variieren? Das passt eigentlich nicht zu Bioware. Wäre natürlich ein geniales Experiment, ein Endboss der nicht durch eine wahrscheinlich eh leichte Schießeinlage besiegt wird sondern dadurch das die Community das vermeintliche Ende richtig interpretiert. Ich bin in der Tat gespannt was hier noch kommen wird, ob man in 1-2 Wochen sagt "achja, das eigentliche Ende wird ab jetzt verteilt, ihr solltet euch einmal Gedanken zum Konzept der Indoktrination machen", ob nur ein Epilog noch per DLC kommt oder was man sich sonst so überlegt hat.

Dennoch empfinde ich das Ende so wie es jetzt ist als äußerst unbefriedigend, es bietet zwar eine Menge Interpretionsmöglichkeiten, aber eine Auflösung am Ende sollte es schon geben (und bitte ohne Extrakosten) . Zumal es schon ein gewisser Stilbruch wäre ein Spiel das stark auf Aktion und Entscheidungen getrimmt ist mit einem so offenen Ende ohne erkennbares Feedback der eigenen Entscheidung enden zu lassen.

Użytkownik Max768 edytował ten post 14 marzec 2012 - 01:22


#10
Plstyls

Plstyls
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Hi Leute,
Grade fertig geworden alles gelesen und ich muss sagen ich stimme voll zu alles gute Punkte.
Für mich persönlich war, das ende eine schlag ins Gesicht von BW ich bin riesiger BW Fan und mit ME1-2( 3 nur teilweise wegen ende).
Ich bin fassungslos ich habe mich derart noch nie aufgeregt ich hasse natürlich immer wenn meine Helden sterben, aber akzeptiere das. Das jedoch ist einfach nur daneben was soll das?
Mal ehrlich Leute wie viele haben sie Vernichtet, ich würde sagen 90%. Jedenfalls wenn man unseren Helden voll versteht und lebt tut man das.

Ich hoffe einfach nur das es per DLC gesagt wird das diese Entscheidung richtig war und dass er lebt und seine Freunde sucht in meinen fall auch seine geliebte Tali, weil wenn ich das richtig sehe liegen seine Freunde ihm mehr am Herzen als alles andere.

Ich hoffe einfach nur das BW weiss was sie tun, weil sollte jemals wieder ein Spiel komen was mit Mass effect zutun hat MUSS ein ende geschaffen werden oder eben wieder angesetzt( Was nicht logisch sein dürfte) werden dort, aber es bleibt natürlich der sprung in die Vergangenheit jedoch auch nur begrenzt Erstkontakt Krieg Z.B.
Mein Fazit:
Sehr gelungenes Spiel, leider ende scheiße. Trilogie so inakzeptabel abgeschlossen und Mass effect Universum schon zum sterben vorbereitet da nicht logisches mehr folgen kan außer sinnlosen Völker-Kriegen wie Kroganner gegen Turianer Z.B

R.I.P Mass Effect:crying:

SHeperd you are the Hero:wub:

#11
24max24

24max24
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Das was Shep geschrieben ist ein logische Erklärung für das angebliche Komplettversagens seitens Bioware. Denn dermaßen viele Logikfehler, wie sie am Ende von der sonst so großartigen Mass Effect-Trilogie vorkommen, wäre wirklich jedem Praktikanten bei Bioware aufgefallen. Fragt sich nur noch wann der (hoffentlich kostenlose) DLC kommt ;) nur bitte möglichst schnell ^^

Użytkownik 24max24 edytował ten post 14 marzec 2012 - 07:35


#12
norman19GA

norman19GA
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Meiner Meinung ist der Tigel ein/e einzige/r Falle oder Misserfolg.

Kontrolle:

Shepard wird eine KI auch bekannt als Catalysator, okay.
Eine KI ist nicht in der Lage so etwas wie Machtgier zu entfinden das ist gut,
nicht so gut, nein richtig scheiße ist das eine KI leider auch keine Gefühle hat
und somit nach den Regeln der Logik handelt so unverständlich sie auch zu sein scheind.
Diese Shepard-KI hat ein Ziel die Galaxies zu beschützen, das ist okay,
das Problem ist auch der alte Leviathan-Catalysator hatte eine solches Ziel,
nämlich die gegenseitige Auslöschung von Organischen
und Synthetischen Lebensformen zu verhindern also Frieden zu schaffen.
Dies tat er indem er beide Lebensformen erntete und in Form der Reaper verschmolz,
so blieb das Genetische Erbgut der Zyklen zusammen mit dem gesamten Wissen der
geernteten Rassen erhalten.
Somit sind die Reaper weder rein Organisch noch Synthetischen sie sind eher eine
primitive Art einer "Synthesis Rasse".
Dar Shepard nun auch nur eine KI ist wird auch er oder besser es auf diese Lösung
kommen und er Zyklus beginnt von vorn.

Synthese:

Hier ist es weniger komplex, dafür umfangreicher, ich zitiere den alten Catalysator:
"Synthesis is the final form evolution"
DAS IST FALSCH!
Evolution hat kein wahres Ende, nur Sackgassen!
Die Evolution schafft manchmal Lebewesen die sich als uuneffektiv herausstellen und
deshalb aussterben.
Wenn man die Evolution aller Intelligenten Lebensformen mit einem Schlag beendet heißt
das nicht das sie perfekt sind, eher im Gegenteil.
EDI sagt am Ende das vielleicht eines Tages alle unsterblich sein werden,
das wäre das Ende aller,
Selbstzerstörenung aufgrund von Überbevölkerung, Ausbeutung der Planeten
und normaler Weise säubert sich die Natur durch Seuchen, Viren und Krankheiten selbst
und diese betreffen alle Organische Lebensformen
Tiere, Pflanzen, Menschen, Asari, Turianer usw. sie würden alle ausgelöscht.
Nur die Synthetischen Rassen also Geth und vielleicht auch Reaper(sind ja Teilorganisch)
blieben wenn überhaupt, aber diese hätten kein Ziel sie würden also Einsam und Allein
in einer zerstörten und ausgebeuteten Galaxies bleiben.
Desweitern schütz Synthese nicht vor Machtgier und Korruption eines Individuums,
nur weil sich alle verstehen bedeutet das nicht das sie weniger selbstsüchtig sind.

Zerstörung:

Nach dem man die erste Anhörung gegen Saren in MASS EFFECT hinter sich gebracht hat,
kann man Anderson übereben jenen ausfragen und eine von der Sachen die Anderson sagt ist das
Saren ohne einen zweiten Gedanken zu verschwenden tausende opfern würde um einen "Krieg"
((habs absichtlich in Gänsefüßen geschrieben den es ist keine Kreig sondern eine Konflikt,))
((da find ich die Erkärung des Catalysator irgendwie richtiger,))
zu beenden.
Na, klingelt da was?
Von wegen Geth und EDI und der Tigel unterscheidet nicht.
Abgesehen davon das Shepard Saren beängstigent ähnlich wird,
ist er als "Renegade" sogar schlimmer als dieser und ist mal eben in der Lage vier,
moment ich wiederhole.
VIER GANZE RASSEN AUSZULÖSCHEN! Geth, Quarianer, Rachni und Kroganer
Da bleibt nicht mehr viel zum ernten für die Reaper,
aber ich komme vom Thema ab.
Okay, er opfert Geth und EDI gut das sind Opfer die man manchmal bringen muss.
Das wqhre Problem ist aber das er eben nicht nur die vier Rassen seines Zyklus
vernichtet sondern mal eben HUNDERTE andere ihm Unbekannte mit,
na klingelt da etwas ach ja richtig jeder Reaper besteht aus mehren Rassen,
mindestens aus zwei pro Zyklus so und nun ist bereits im im Ende von MASS EFFECT 2
genau 295 Reaper zu sehen also tötet Shepard MINDESTEN 590 durch Gewalt zu Reaper gemachte Rassen.
Das dürfte wohl der großte Massenmord in der Geschichte der ganzen Galaxies sein.
Ach übrigens, unsere Weltraum-****s alias Leviathan sind auch noch dar und die werden
garantiert nicht weiter in ihrer Unterwasserhöhle bleiben,
sondern selbst wieder versuchen alle zu verslaven.
Und zu guter letzt bevor ich vergesse der Catalysator existiert auch noch schon vergessen.
Zitat: ... the Citadel is part of me.
Tja da draußen im dunkeln Raum uns auch als Orkus-Nebel bekannt, schwebt noch ne zwei Citadel.

Refusal:
???
Tja was wissen wir? NIX
Liara sagt es hat nicht gereicht.
Also gehen wir mal vom Erfolg der Ernte aus.
Dann hat der nächste Zyklus dank Liara die selben Chancen wie Shepard.
Gut und nun lies diesen Text noch mal dann weißt du was im dem neuen Zyklus geschehen ist.

Użytkownik norman19GA edytował ten post 31 styczeń 2014 - 02:57


#13
Xarvoc

Xarvoc
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norman19GA wrote...


Zerstörung:

Nach dem man die erste Anhörung gegen Saren in MASS EFFECT hinter sich gebracht hat,
kann man Anderson übereben jenen ausfragen und eine von der Sachen die Anderson sagt ist das
Saren ohne einen zweiten Gedanken zu verschwenden tausende opfern würde um einen "Krieg"
((habs absichtlich in Gänsefüßen geschrieben den es ist keine Kreig sondern eine Konflikt,))
((da find ich die Erkärung des Catalysator irgendwie richtiger,))
zu beenden.
Na, klingelt da was?
Von wegen Geth und EDI und der Tigel unterscheidet nicht.
Abgesehen davon das Shepard Saren beängstigent ähnlich wird,
ist er als "Renegade" sogar schlimmer als dieser und ist mal eben in der Lage vier,
moment ich wiederhole.
VIER GANZE RASSEN AUSZULÖSCHEN! Geth, Quarianer, Rachni und Kroganer
Da bleibt nicht mehr viel zum ernten für die Reaper,
aber ich komme vom Thema ab.
Okay, er opfert Geth und EDI gut das sind Opfer die man manchmal bringen muss.
Das wqhre Problem ist aber das er eben nicht nur die vier Rassen seines Zyklus
vernichtet sondern mal eben HUNDERTE andere ihm Unbekannte mit,
na klingelt da etwas ach ja richtig jeder Reaper besteht aus mehren Rassen,
mindestens aus zwei pro Zyklus so und nun ist bereits im im Ende von MASS EFFECT 2
genau 295 Reaper zu sehen also tötet Shepard MINDESTEN 590 durch Gewalt zu Reaper gemachte Rassen.
Das dürfte wohl der großte Massenmord in der Geschichte der ganzen Galaxies sein.
Ach übrigens, unsere Weltraum-****s alias Leviathan sind auch noch dar und die werden
garantiert nicht weiter in ihrer Unterwasserhöhle bleiben,
sondern selbst wieder versuchen alle zu verslaven.
Und zu guter letzt bevor ich vergesse der Catalysator existiert auch noch schon vergessen.
Zitat: ... the Citadel is part of me.
Tja da draußen im dunkeln Raum uns auch als Orkus-Nebel bekannt, schwebt noch ne zwei Citadel.


Sry das ist Nonsens.
1.bleibt selbst als Renegadeshep mehr als genug zum Ernten überig.
Abgesehen davon wie kommst du auf die Idee mit den 590 Völker, das stimmt hinten und vorne nicht. Die graue Masse in der die Völker verarbeitet worden sind , kann man nicht mehr als Leben bezeichnen. Man könnte das eher mit Bücher verbrennen vergleichen.(das Wissen und die Geschichte der vergangen Völker geht verloren). Nicht das ich das gutheißen will, es ist aber bei weitem was anderes, wie ein Aktives Leben auszulöschen.
Also nichts mit größten Massenmord aller Zeiten.
Das sie keinen eigenen Willen haben zeigt sich alleine daran das nie einer der Reaper je ausgemuckt hat, ganz einfach weil sie es nicht können, sie sind nur noch Werkzeuge der Zerstörung ohne eigenen Willen oder Entscheidungen. Marionetten an der Hand eines Puppenspieler.
Sicher ist es keine leichte Entscheidung Edi und die Geth zu opfern um die Bedrohung ein für alle mal auszumerzen, bei Saren gab es andere Möglichkeiten, nur war es da die einfachste, das ist ein himmelweiter Unterschied.