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Die Erklärung zum Ende


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445 réponses à ce sujet

#1
Yinj

Yinj
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!!!!!!!!MASSIVE SPOILER!!!!!!!!
So 2. mal durch. Jetzt da ich beim 2. Anlauf auch das merge Ende sehen konnte, ergibt das alles mehr Sinn!
1. Diese Indoktrinations Idee klingt plausibel, ist sie aber nicht. Shepard wurde nicht Indoktrieniert! diese Fäden die man sieht wenn man mit Anderson und dem Illusive Man auf der Citadel ist sind die Versuche Shepard zu Indoktrinieren.Anderson sagt ja wenn Shepard zu der Konsole kommt das er es nicht kann + er bewegt sich so als ob er sich gegen irgendwas wehren möchte. Warum Anderson vor ihm da ist? Weil Shepard und Aderson an verschiedenen Orten rausgekommen sind als Sie in den Beam gegangen sind. Wie kommt der Illusive Man auf die Citadel?Nunja wer war nochmal die Person die mit den Infos zu den Reapern gerannt ist als Shep die Cerberus Basis angreift? Richtig Mr. Illusive. Zu der Frage warum Shep aufeinmal eine Pistole hat mit unendlich viel Muni?Andere Frage warum hat Shep aufeinmal diese Pistole und nicht die, die ich ihm am Anfang der Mission gegeben habe und warum haben immer ALLE die Avenger als Waffe in zwischen Sequencen?
2. Kommen wir zur genauen Erklärung was jedes Ende bringt:
  • Zerstörung: Es hat die Farbe rot was wohl für Renegade stehen könnte. Also ist es ein "schlechtes" Ende. Shepard könnte zwar dadurch überleben (als Person) aber alle Vorteile wären Verloren. So ziemlich jede Technische Erfindung wäre Zerstört was den Wiederaufbau SEHR schwer macht.
  • Kontrolle: Die Farbe ist Blau was für Paragon stehen könnte. Es sieht aus als wäre es ein gutes Ende. Es bringt Vorteile mit sich da Shepard die Reaper Kontrollieren kann, also der neue Katalysator ist, kann er mit Hilfe der Reaper den Wiederaufbau beschleuinigen. Er selber ist zwar "Tod" ist aber gleichzeitig noch "da".
  • Fusion: Die Farbe ist grün und ist das "Perfekte" Ende. Dadurch das Shepard sein Leben Opfert um Synthetisches Leben und Organes Leben zu vereinen, herrscht Frieden zwischen beiden. Die Reaper leben noch also auch das Wissen um die Massen Portale. Wenn man die Schluss Sequence mit Joker sieht, sieht man das Joker a) Grüne Augen hat und B) auf grüne Linien auf seinem Körper hat (sehen aus wie Leiterbahnen auf einem Chip). Das gleiche gilt für die Besatzung die Aussteigt (EDI sieht genauso aus). Warum immer EDI und Joker austeigen? Soll wahrscheinlich die Vereinigung beider Seiten Unterstreichen. 
Zumal man Shep irgendwie dann als "Gott" sehen kann... er lebt ja jetzt in jedem weiter...
3. Da ME3 nicht das letzte ME sein wird (meine Meinung) muss sich BW ein gewissen Spielraum lassen, damit der nächste Teil oder was auch immer kommen mag, Anknüpfen kann.
DAS einzigste was immernoch etwas unlogisch ist, ist das Joker mit der Normandy abhaut und IMMER von der Druckwelle getroffen. Selbst wenn diese eigentlich der Normandy nichts tun müsste!

#2
sebastian.k

sebastian.k
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Yinj wrote...

!!!!!!!!MASSIVE SPOILER!!!!!!!!
So 2. mal durch. Jetzt da ich beim 2. Anlauf auch das merge Ende sehen konnte, ergibt das alles mehr Sinn!
1. Diese Indoktrinations Idee klingt plausibel, ist sie aber nicht. Shepard wurde nicht Indoktrieniert! diese Fäden die man sieht wenn man mit Anderson und dem Illusive Man auf der Citadel ist sind die Versuche Shepard zu Indoktrinieren.Anderson sagt ja wenn Shepard zu der Konsole kommt das er es nicht kann + er bewegt sich so als ob er sich gegen irgendwas wehren möchte. Warum Anderson vor ihm da ist? Weil Shepard und Aderson an verschiedenen Orten rausgekommen sind als Sie in den Beam gegangen sind. Wie kommt der Illusive Man auf die Citadel?Nunja wer war nochmal die Person die mit den Infos zu den Reapern gerannt ist als Shep die Cerberus Basis angreift? Richtig Mr. Illusive. Zu der Frage warum Shep aufeinmal eine Pistole hat mit unendlich viel Muni?Andere Frage warum hat Shep aufeinmal diese Pistole und nicht die, die ich ihm am Anfang der Mission gegeben habe und warum haben immer ALLE die Avenger als Waffe in zwischen Sequencen?
2. Kommen wir zur genauen Erklärung was jedes Ende bringt:

  • Zerstörung: Es hat die Farbe rot was wohl für Renegade stehen könnte. Also ist es ein "schlechtes" Ende. Shepard könnte zwar dadurch überleben (als Person) aber alle Vorteile wären Verloren. So ziemlich jede Technische Erfindung wäre Zerstört was den Wiederaufbau SEHR schwer macht.
  • Kontrolle: Die Farbe ist Blau was für Paragon stehen könnte. Es sieht aus als wäre es ein gutes Ende. Es bringt Vorteile mit sich da Shepard die Reaper Kontrollieren kann, also der neue Katalysator ist, kann er mit Hilfe der Reaper den Wiederaufbau beschleuinigen. Er selber ist zwar "Tod" ist aber gleichzeitig noch "da".
  • Fusion: Die Farbe ist grün und ist das "Perfekte" Ende. Dadurch das Shepard sein Leben Opfert um Synthetisches Leben und Organes Leben zu vereinen, herrscht Frieden zwischen beiden. Die Reaper leben noch also auch das Wissen um die Massen Portale. Wenn man die Schluss Sequence mit Joker sieht, sieht man das Joker a) Grüne Augen hat und B) auf grüne Linien auf seinem Körper hat (sehen aus wie Leiterbahnen auf einem Chip). Das gleiche gilt für die Besatzung die Aussteigt (EDI sieht genauso aus). Warum immer EDI und Joker austeigen? Soll wahrscheinlich die Vereinigung beider Seiten Unterstreichen. 
Zumal man Shep irgendwie dann als "Gott" sehen kann... er lebt ja jetzt in jedem weiter...
3. Da ME3 nicht das letzte ME sein wird (meine Meinung) muss sich BW ein gewissen Spielraum lassen, damit der nächste Teil oder was auch immer kommen mag, Anknüpfen kann.
DAS einzigste was immernoch etwas unlogisch ist, ist das Joker mit der Normandy abhaut und IMMER von der Druckwelle getroffen. Selbst wenn diese eigentlich der Normandy nichts tun müsste!


Schön aufgeschlüsselt ok. Es gibt nur ein Problem mit dem letzten punkt. BW hat bereit angekündigt das alle weiteren eventuell erscheinenden ME-Spiele vor oder während des REaperkriegs spielen werden. MAn wird also nie erfahen was aus der Galaxie wird nachdem man sie ja mit jedem Ende in die Steinzeit zurückschickt.
:blink:

#3
Yinj

Yinj
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Menschen, haben schon viel gesagt und dann ändert sich doch was :)

#4
Kodasi

Kodasi
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Trotzdem bleiben einige unlogische Fehler bestehen!

1. Wie kann es sein, dass Shepard (im Falle man wählt das Zerstörungsende bei genügend War Assets) überlebt und zwischen Steintrümmern liegt, wenn er doch mit dem Tiegel in die Luft geflogen ist?

2. Wieso befinden sich Shepards Squadmitglieder an Bord der Normandy, wenn sie doch Minuten zuvor noch hinter Shepard waren kurz bevor dieser vom Reaperstrahl getroffen wurde? Haben sie ihn einfach da liegen gelassen und sind abgehauen? Selbst wenn sie der Auffassung waren Shepard sei gefallen, hätten sie doch erst Recht die Mission fortsetzen und durch das Portal gehen müssen

3. Im DLC "The Arrival" haben wir gesehen, was passiert wenn ein Massenportale zerstört wird. Das führt zu der logischen Schlussfolgerung das ganze Systeme mit ihrer Zerstörung folglich vernichtet werden müssten (Wobei man sicher hier auch mit bestimmten logischen Argumenten gegenargumentieren kann).

4. Wie hat es Anderson überhaupt durch das Portal zur Citadel geschafft? Das ganze Squad ist doch beim Sturm auf das Portal draufgegangen... einschließlich Shepard, den es schwer erwischt hat. Und ich meine mich zu entsinnen, dass das auch über Funk gesagt worden ist!

#5
Kodasi

Kodasi
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Und wie du es schon angeführt hast bleibt die Frage bestehen, warum jeder Strahl die Normandy beschädigt und zum Absturz zwingt!

#6
Yinj

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zum 1. Shepard ist einfach ein Lucky Bastard :D. Gegenfrage: Wie konnte Cerberus Shepard wiederbeleben? Und das OHNE Verlust von Erinnerungen?

zum 2. Das ist wirklich eine gute Frage. Ich kann mir das nur so erklären das Joker zu Erde geflogen ist nachdem Harbinger wieder Richtung Citadel geflogen ist um nach überlebenden zu suchen. Er konnte ein paar aufsammeln und bevor Sie Shepard auflesen konnten wurden Sie von Reapern angegriffen.

zum 3. Du hast bei Arrival gesehen was passiert wenn du einen Meteoriten gegen ein Massenportal einsetzt. Das Massenportal wird vernichtet und die Energie unkontrolliert Freigesetzt, was eine Super Nova zur folge hat.
Bei ME3 wird die Energie benutzt um die Entscheidung von Shepard durch zu führen. Die Energie wird kontrolliert freigesetzt und aufgebraucht. Die Folge = keine Super Nova, da energie = aufgebraucht.

zum 4. Jo wurde über funk gesagt das alle getötet worden sind... von dem der selber mitgerannt ist. Kann sein das dein Squad was hinter dir war durch die Explosion zurück geschleudert wurde, was erklärt warum Sie weg sind. Anderson? Mhm ka ich hab den nichtmal mit rennen sehen. Fakt ist er hat es auch geschafft und ist halt nicht bei Shepard rausgekommen.

#7
Elcadia

Elcadia
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und da das alles reine Spekulation ist, gibt es soviele Leute die mit dem Ende unzufrieden sind. Da isses auch völlig egal, was hier noch an möglichen Erklärungen nachgeliefert wird.

Tatsache ist: Das Ende ist offen wie nen Scheunentor.

#8
Guest_Orsula_*

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@yinj: guter beitrag. hab eben auch mein ng+ beendet und muss sagen, dass ende ist eigentlich klasse und ich bin zu dem gleichen ergebnis/schlussfolgerungen/erklärungen gekommen wie du.

#9
Yinj

Yinj
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Der eigentlich Grund für diesesn Thread ist, das Ich es schade finde wie sehr viele Spieler in geniales Spiel schlecht machen nur weil ihnen die letzten 15min net passen, aber gleichzeitig der großteil nichtmal sein Hirnschmalz anstrengt.

#10
Guest_Orsula_*

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ich wollts nicht sagen.

#11
Archeoneros

Archeoneros
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Yinj wrote...

Der eigentlich Grund für diesesn Thread ist, das Ich es schade finde wie sehr viele Spieler in geniales Spiel schlecht machen nur weil ihnen die letzten 15min net passen, aber gleichzeitig der großteil nichtmal sein Hirnschmalz anstrengt.


Hm, dir ist schon klar das du damit davon ausgehst das deine 'Theorie', eigenen Gedanken zu einem ausgesprochen offenen Ende sind, auf eben jeden projeziert werden kann?

Bedauerlich finde ich es allerdings das du im Gegensatz zu den 'wir-mögen-das-Ende-so-nicht'-Spielern denen:

1. unterstellst das sie das ganze Spiel schlecht finden - so eine Behauptung sollte man dann belegen können, nur so als Anmerkung

2. das diese Leute 'nicht genug Hirnschmalz' haben, nur um deine Meinung zu teilen.

Solche Attacken der 'End-Gegner' gegen Interpretationen wie deine sind mir dort nicht aufgefallen.

#12
Ogg313

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Sind zu viele Gedankensprünge. Das meiste sind Mutmaßungen und nichts Konkretes.

#13
Yinj

Yinj
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@Archeoneros

Nein so war mein Post nicht gemeint ;).
Ein großteil der Spieler, hier oder in anderen Foren machen ME3 schlecht weil ihnen das Ende nicht gefällt. Dabei werden die Positiven Aspekte vernachlässigt.
Mit "nicht genug Hirnschmalz" war eher gemeint das einige das Ende gesehen haben, sich ein paar Minuten Zeit gelassen haben, in ein Forum ihrer Wahl gegangen sind und geschaut haben was dort so die Meinung ist. Die erste Meinung die Sie finden, ist auch ihre ;).

#14
ddrakan698

ddrakan698
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Yinj wrote...

Der eigentlich Grund für diesesn Thread ist, das Ich es schade finde wie sehr viele Spieler in geniales Spiel schlecht machen nur weil ihnen die letzten 15min net passen, aber gleichzeitig der großteil nichtmal sein Hirnschmalz anstrengt.


Ein geniales spiel ist es nicht, denn dazu muss alles vom ersten laden bis hien zum Ende passen und das ist nunmal nicht der Fall.

Meines erachtens hatt ME3 zudem zuviele Shooter elemente eingebaut und zu wenig RPG.
 

#15
AresXVIII

AresXVIII
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@ Yinj: Ich bin zum selben Schluss gekommen, wie du, schön das man hier nicht der einzige mit diesem Gedankengang ist.

zu Kodasis´ erstem Punkt: Shepard hat auch das Ende von Teil Eins überlebt, obwohl er ohne geschlossenen Schutzanzug höchstwahrscheinlich für ein paar Sekunden dem Vakuum ausgesetzt war (Sovereigns Ärmchen schlägt in der Citadel ein).

Ausserdem glaube ich dass Anderson die Citadel vielleicht vor Shep betreten hat, ausserdem scheint er wesentlich besser auf den Beinen zu sein.

@ Ogg313: Das trifft auf die Indoktrinationstheorie noch mehr zu.


Als Randnotiz zum Nachdenken möchte ich noch hinzufügen das man beim blauen Ende die Mass Relays selbst nicht explodieren sieht, man sieht nur Explosionen and dieren Hülle.

#16
Kodasi

Kodasi
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Yinj wrote...

zum 1. Shepard ist einfach ein Lucky Bastard :D. Gegenfrage: Wie konnte Cerberus Shepard wiederbeleben? Und das OHNE Verlust von Erinnerungen?

zum 2. Das ist wirklich eine gute Frage. Ich kann mir das nur so erklären das Joker zu Erde geflogen ist nachdem Harbinger wieder Richtung Citadel geflogen ist um nach überlebenden zu suchen. Er konnte ein paar aufsammeln und bevor Sie Shepard auflesen konnten wurden Sie von Reapern angegriffen.

zum 3. Du hast bei Arrival gesehen was passiert wenn du einen Meteoriten gegen ein Massenportal einsetzt. Das Massenportal wird vernichtet und die Energie unkontrolliert Freigesetzt, was eine Super Nova zur folge hat.
Bei ME3 wird die Energie benutzt um die Entscheidung von Shepard durch zu führen. Die Energie wird kontrolliert freigesetzt und aufgebraucht. Die Folge = keine Super Nova, da energie = aufgebraucht.

zum 4. Jo wurde über funk gesagt das alle getötet worden sind... von dem der selber mitgerannt ist. Kann sein das dein Squad was hinter dir war durch die Explosion zurück geschleudert wurde, was erklärt warum Sie weg sind. Anderson? Mhm ka ich hab den nichtmal mit rennen sehen. Fakt ist er hat es auch geschafft und ist halt nicht bei Shepard rausgekommen.


Genau das ist der Punkt! Das sind alles deine persönlichen Interpretationen, die ja auch in Ordnung sind. Die Trilogie mit einem solch offenen, frei interpretierbaren Ende zu schließen, zeugt allerdings von absoluter Unkreativität und ist absolut unbefriedigend.

Hinzu kommt ja noch die Tatsache, dass Casey Hudson von Bioware in einem Interview gesagt hat, dass die Enden Komplex und Vielfältig wären. In einem anderen Interview wurde zudem gesagt, dass es verschiedene Enden geben wird, die für die verschiedensten Spieler optimal sein werden. Alles nachzulesen hier: http://social.biowar...ndex/10056886/1

All das Gesagte wurde allerdings nicht eingehalten, sondern diente lediglich der Umwerbung des eigenen Produkts!

Mass Effect 3 bleibt ein tolles Spiel, was aber nichts an der Tatsache ändert, dass die Ende zu kurz sind und sich untereinander kaum voneinander unterscheiden. Schaut euch dieses Video an und ihr werdet es verstehen:

Letztendlich ist es doch egal ob ich Knopf A, B, oder C drücke. Passiert sowieso immer das gleiche! ... am besten drücke ich alle gleichzeitig! :D

#17
Kodasi

Kodasi
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Naja aber ist jetzt auch gut... mal sehen was da noch so von seiten Biowares kommt <_<

Modifié par Kodasi, 17 mars 2012 - 07:26 .


#18
Yinj

Yinj
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@Kodasi
Die Enden sind auch verschieden ;) haben vllt die gleiche Animation, aber was für Folgen es hat sind jedesmal andere!!!

@ddrakan
ME3 hat ein offenes Ende wie ME2 und ME1 ;) nur hast du bei ME3 mehr platz zum Interpretieren.
Mass Effect ist auch ein ACTION-RPG, in der Zukunft mit Mega PEW PEW Waffen. Es wahr vorher zusehen das jeder ME Teil bisschen mehr Shooter Elemente erhalten wird da die Reaper Invasion ja auch jedesmal näher rückte.
Zumal ME3 wieder mehr RPG Inhalte hat wie ME2 ;)

#19
Wamillian

Wamillian
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Ich kann mich mit dem Ende von ME3 eigentlich nur unter der Prämisse anfreunden, dass es sich um Halluzinationen aus der Indoktrination, oder einen Traum handelt.

Zum einen ist da der Umstand, dass Shepard völlig ohne Ausrüstung oben beim Tiegel praktisch im Weltraum steht. Man mag entgegen halten, dass dort an der Andockstelle ein Energiefeld existieren könnte, das die Luft nicht entweichen lässt. So recht glauben kann ich daran jedoch nicht. Die ganze Konstruktion wirkte, als der Tiegel andockte, in der Außenaufnahme nicht so, als ob der Bereich durch Energiefelder geschützt wird. Shepard mit diesem 'Jungen' dort auf der Plattform stehen zu sehen weckte innerlich schon das Gefühl, dass hier etwas nicht stimmig ist.

Dann der Umstand, dass diese "Ursprungsrasse" - offenbar so etwas wie ein Hüter der Citadel - ausgerechnet in der Gestalt des kleinen Jungen auftaucht, den Shepard zu Beginn retten wollte und der ihn danach immer wieder in Albträumen begegnet ist. Ein Hinweis darauf, dass Shepards Erinnerungen und Gedanken 'ausgelesen' wurden.

Shepard, der bis zu dem Zeitpunkt stets mit aller Macht versucht hatte die Reaper aufzuhalten, wirkt hier zudem ungewohnt resignierend. Die letztliche Entscheidung anhand von drei Brücken wirkte ebenfalls so stark an den Haaren herbeigezogen und konstruiert, dass ich nicht daran glauben will, dass dieses Ende aus der Feder derer stammen soll, die bis zu diesem Punkt eine so tolle Geschichte erzählt hatten und so viele lose Enden aufgegriffen hatten um sie in ME3 zu einem befriedigenden Ende zu führen. Was soll das für eine seltsame Technik sein, in der die Zerstörung des linken "Zugangs" zu einer völlig anderen Kettenreaktion führt als die Zerstörung des rechten Zugangs keine zehn Meter nebenan, wenn am Ende doch eh alles gleichermaßen in die Luft fliegt? Sollen wir wirklich glauben, dass der Tiegel, oder die Citadell so gebaut wurden, dass man letztlich eine dieser drei Möglichkeiten wählen könnte (inkl. Zugangsbrücke?). Hier haben wir zwei Möglichkeiten: Entweder Bioware präsentiert uns hier doch die Deus Ex Machina, die mit ihrer simplen, uninspirierten Lösung an Ego-Shooter aus den 90ern erinnert, oder hier spiegelt sich tatsächlich im Unterbewusstsein von Shepard nur das Durchspielen von drei möglichen Szenarien wieder - ob in Form eines Traums oder bedingt durch Indoktrionation, bzw. Kontrolle durch den Citadel-Hüter sei mal dahingestellt: Alle drei Szenarien haben die Selbstopferung Shepards gemeinsam - wobei man anhand des letzten Albtraums, in der er mit dem Jungen zusammen im Feuer steht, bereits die Vorahnung erhält, dass Shepard ahnt, dass dies seine letzte Mission werden dürfte.

Die Frage die mich jedoch bei diesen Gedanken beschäftigt ist: Warum das alles? Welchen Sinn hätte so ein Traum, ob nun durch Indoktrination ausgelöst oder nicht?

a) Indoktrionation durch Reaper: Nach allem was wir von den Reapern in Teil 1 und 2 kennengelernt haben machen sie keine Kompromisse. Sie haben das Ziel alle biologischen, hoch entwickelten Rassen zu vernichten um ihren eigenen Fortbestand zu sichern. Zumindest für die Reaper dürfte sich somit die Frage gar nicht stellen, ob sich Shepard vielleicht dazu bewegen lassen könnte den Einsatz des Tiegels abzubrechen um eine Koexistenz in Betracht zu ziehen?

B) Beeinflussung durch den Citadel-Hüter: Erst einmal muss ich sagen, dass mir die Idee von einer Gründerrasse, die die Citadel, die Mass Effect-Portale und die Reaper gebaut haben soll, um in regelmäßigen Zyklen hoch entwickelte, biologische Rassen zu vernichten, gegen den Strich geht. Sovereign & Co. hatten doch schon in Teil 1 und 2 angedeutet, dass sie (die Reaper) die Erbauer waren und biologische Rassen ab einer gewissen Entwicklungsstufe vernichten, um sie nicht erstarken zu lassen. Nun werden zwar auch die Reaper nicht aus dem Nichts entstanden sein, aber was für einen Grund sollte eine Rasse haben Wesen wie die Reaper zu bauen, um hoch entwickelte Lebensformen alle 50.000 Jahre zu vernichten? Das macht m.E. nur Sinn, wenn diese Gründerrasse selbst zu den Reapern wurde. Der 'Junge' auf der Citadel wäre somit nur wieder das personifizierte Abbild eines Reapers, was uns aber wieder zu Punkt a) führt. Der 'Junge' hätte letztlich kein wirkliches Interesse daran haben dürfen Shepard zu beeinflussen, oder seine Entscheidungen zu verstehen, wenn er die Bedrohung ganz einfach dadurch beseitigen könnte, indem er seine Kontrolle nutzt Shepard zu töten.

c) Alles nur ein Traum: Die simpelste und somit auch nicht gerade befriedigenste Antwort wäre, dass Shepard beim Sprint zum Energiestrahl in London ohnmächtig wurde und alles was danach passierte ein Traum war. Ein wenig kam es mir auch wie in den Albträumen vor, als Shepard sich nur noch ganz langsam auf den Energiestrahl zusteuern ließ, auch wenn das natürlich eher seinen Verletzungen geschuldet gewesen sein dürfte. Ich kann mich auch irren, aber in vielen Szenen, in denen die Normandy auf einem fremden Planeten abstürzt, steigt neben Joker und einem weiteren Charakter auch stets die Person aus, mit der man in ME3 eine Beziehung hatte - in meinem Fall Liara. Das könnte auf die unbewusste Hoffnung Shepards hindeuten, seine Liebe in Sicherheit wissen zu wollen. Der einzige Hinweis, der diese Traum-These untermauern könnte, wäre m.E. diese kurze Szene am Ende, in der man zwischen Trümmern die N7-Plakette sieht und man kurz ein Atemgeräusch hört. Die Frage die sich daraus ergeben würde wäre dann: Hat es irgendjemand auf die Citadel geschafft, wie lange lag Shepard dort in den Trümmern und wie soll es nach dieser Szene weitergehen?

Wenn sich die Gerüchte bewahrheiten sollten und dieser "The Truth"-DLC irgendwann rauskommen, woran ich aktuell noch nicht glaube, wäre ich sehr gespannt wie man es dann schaffen will an diesem Punkt logisch anzuknüpfen.
Wenn niemand die Citadel öffnen konnte, hat der Tiegel nicht andocken können. Die Szenerie am Ende mit der N7-Plakette wirkt viel zu ruhig, als dass dort im Hintergrund noch der Kampf mit dem Reaper aktuell vonstatten gehen würde. Ein befriedigendes Ende, in dem nicht nur die Kollektoren-Basis aus Teil 2 Erwähnung findet (egal ob man sie nun zerstört hat oder nicht), der Tiegel zum Einsatz kommt und die Reaper vernichtet, ohne gleich alle Massen-Portale zu vernichten und die Normandy auf einem No Name-Planeten stranden zu lassen, kann ich mir aktuell nicht vorstellen.

Dass Shepard am Ende sterben würde war völlig legitim und unterstreicht sein Helden-Image. Als er sich vor der Schlacht nochmal von allen Gefährten persönlich, oder per Hologramm-Kommunikation verabschieden konnte, hatte man doch bereits damit gerechnet, dass das sein letzter Kampf werden würde. In meinen Augen war jedoch vor allem die Vernichtung der Massen-Portale, die man in keinem der Enden beeinflussen konnte, sowie der lieblose Abschied von den Figuren, die einem so ans Herz gewachsen sind, der Grund für den Aufschrei in der Community.
Ich hätte die Reaper gerne brennen sehen nach allem, was sie bis dahin gemacht haben. Ich hätte gerne gesehen, wie sich aus den Trümmern der Heimatwelten überlebende Menschen, Kroganer, Talarianer usw. erheben um zu sehen, dass trotz aller Vernichtung der Krieg gegen die Reaper endlich vorbei ist. Ich hätte gerne gesehen, wie sich Shepards Crew, die schon einmal ein Selbstmord-Kommando mit ihm durchlebt hat, entweder schon bei der Stürmung des Energiestrahls einheitlich an seine Seite gestellt hätte, oder wenigstens nach seiner Selbstopferung noch einmal vorm Abspann auf der Normandy zusammenkommt um ihrem Freund zu gedenken... entweder Star Trek TNG-Like am Pokertisch, oder indem sie seinen Namen der Liste der Gefallenen hinzufügen. Ich hätte gerne gesehen, wie sich alle noch einmal voneinander verabschieden, die bis dahin überlebt haben, um anschließend zu ihren Heimatwelten zurückzukehren und dort beim Wiederaufbau zu helfen. Das wären Bilder gewesen, die Shepards Einsatz von Teil 1 bis 3 (und somit die Entscheidungen des Spielers) gewürdigt hätten, egal ob es ein klischeehaftes Kitsch-Ende in den Augen mancher gewesen wäre, oder nicht. Ich glaube, dass der Aufschrei bei solch einem Ende nicht so groß ausgefallen wäre wie bei dem aktuellen, der eigentlich den gesamten Einsatz von Shepard und seiner Crew zunichte macht, da am Ende nur das miese Gefühl bleibt, dass die galaktische Gemeinschaft zerrissen wurde.


Was bleibt ist die vage Hoffnung, dass man vielleicht doch noch ein Ende spendiert bekommt, das befriedigender ist als das aktuelle. Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber wenn am Ende der alte Mann (Geschichtenerzähler) mit dem Jungen in den fremden Nachthimmel blickt höre ich folgenden Dialog...

Mann: "[...]" Auf jeder Welt könnte eine andere Lebensform existieren und jede Lebensform hat eine eigene Geschichte...
Junge: "Erzähl mir noch eine Geschichte über Shepard..."
Mann: "Es ist schon spät, aber in Ordnung, nur noch eine.."

Daraufhin erscheint der Hinweis auf folgende DLC's. Für mich klingt  das so, als würde uns Bioware ("Geschichtenerzähler") damit sagen wollen: Das ME-Universum ist noch nicht tot, es gibt noch viele Geschichten, die man hier erzählen kann. Und noch haben wir ein weiteres Kapitel über Shepard für euch, das ihr noch nicht kennt.... Bitte lasst es "The Truth" sein!!

Modifié par Wamillian, 17 mars 2012 - 10:22 .


#20
Azurah

Azurah
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Gegenfrage: Wie konnte Cerberus Shepard wiederbeleben? Und das OHNE Verlust von Erinnerungen?

Bestimmt wurden bei uns - so wie bei Grunt vermutlich auch, man erinnere an das Gespräch mit Okeer - Reaper/Kollektoren-Techs verbaut :D

Die tauschten ja öfters Tech gegen Proben - und deren Zeug ist außerhalb unseres Verständnisses.
(so könnte eine Begründung aussehen)

Mit "nicht genug Hirnschmalz" war eher gemeint das einige das Ende gesehen haben, sich ein paar Minuten Zeit gelassen haben, in ein Forum ihrer Wahl gegangen sind und geschaut haben was dort so die Meinung ist. Die erste Meinung die Sie finden, ist auch ihre ;).

Das würde ich so niemandem nachsagen. Allerdings gehöre ich mit zu den Spielern, denen die Enden absolut nicht gefallen. Hab alle 3 ausprobiert und fragte mich dann "und wie schalte ich nun das 'gute' Ende frei?" - und das, bevor ich in die Foren gegangen bin. Wollte eigentlich nur wissen, ob das wirklich schon alles gewesen sein soll.

#21
Azurah

Azurah
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Modifié par Azurah, 17 mars 2012 - 08:53 .


#22
Yinj

Yinj
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Also ich würde mal behaupten die Reaper wurden erschaffen wie die Geth. Sie haben sich selber weiter Entwickelt, haben gegen ihre Erschaffer gekämpft und haben Sie fast Vernichtet. Die Massenportale und die Citadel wurden mithilfe der Reaper erschaffen. Vielleicht zu Zeiten in dennen noch Frieden Herrschte.Als dann der Krieg zwischen den Reapern und ihren erschaffern ausbrach und sich langsam richtung Ende Entwickelte, hat sich eine kleine Gruppe von überlebenden gebildet die nach einer Lösung suchten.Die Lösung war etwas zu erschaffen, was auf der Citadel bleibt und die Reaper Kontrolliert. Der Katalysator war geboren. Er kann die Reaper Kontrollieren und ist zu dem Entschluss gekommen das sich das was seiner Spezies passiert ist, auch anderen passieren wird. Also benutzt er die Reaper um das was sowieso unausweichlich wäre zu verhindern. Die Keeper waren die Erschaffer der Reaper, die erste Spezies die vernichtet und unterworfen wurde. Den Rest kennen wir ja soweit mit Cyklus und bla bla bla. Jedenfalls hat bei jedem Cyklus, jede Spezies nach einem Ausweg gesucht und so wurde der Tiegel erschaffen. Jede Spezies fügte irgendwas hinzu.

Warum Shep ohne Anzug oben beim Katalysator stehen kann? Nunja kannst du mir erklären wie ein Massenportal die Masse eines Gegenstandes verringern kann, damit Reisen schneller als das Licht möglich ist? ;)

Der Katalysator sagt ja selber als der Tiegel andockt und Shep zu ihm gelangt ist, hat er neue Einsichten bekommen. Er sieht das seine jetztige Lösung nicht mehr Funktioniert und ist Dank dem Tiegel auf neue gekommen. Warum er die Form eines Kindes hat? Nunja der Katalysator ist eigentlich ein "Programm" und hat zeigt sich als das Kind vom Anfang weil es Shep vertraut ist. Wegen dem Kind hatte Shep die ganze Zeit Albträume.

#23
Guest_Orsula_*

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@wamillian: shep ist nicht indoktriniert. das sagt auch das kind. wäre er es, könnte er das kontrolle-ende nicht wählen.

#24
Wamillian

Wamillian
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@Yinj: Ich stimme dir weitgehend zu. Dass die Keeper die Erbauer waren und, genauso wie die Proteaner in Form der Kollektoren, unterworfen wurden, hatte ich nicht mehr bedacht. Ich kann auch mit der Erklärung leben, dass sich diese Katalysator-KI Shepard in Form des Kindes zeigt und nicht in der ursprünglichen Form der Erbauerrasse.

Mir will diese Erklärung mit dem Katalsyator dennoch nicht so recht schmecken. Es bleibt diese unschöne Deus ex machina-Erklärung, bei der diese Erschafferkultur einst intelligent genug gewesen sein soll die Citadel, die Massen-Portale und die Reaper zu bauen. Der Tiegel muss ja auch schon zumind. in den Anfangsphasen von dieser Ursprungskultur erschaffen worden sein, da ansonsten die notwendige Verbindung mit dem Katalysator auf der Citadel ja nicht erklärbar wäre.

Was mir jedoch noch nicht einleuchten will ist, wie der Katalysator die Reaper bislang kontrolliert haben will? Wurde der Katalysator nun geschaffen um mit dem Tiegel die Reaper zu zerstören/zu kontrollieren, oder hat er schon die ganze Zeit Kontrolle über die Reaper besessen? Wenn der Katalysator die Reaper die ganze Zeit über kontrolliert hat, wäre dies nicht nur widersprüchlich zu einigen Aussagen von Sovereign & Co. aus Teil 1 & 2, die stets sehr autonom rüberkamen, man müsste sich auch fragen, weshalb der Katalysator überhaupt die Reaper dann immer wieder aufruft die Kulturen eines Zyklus zu vernichten? Widerspräche das nicht völlig seiner ursprünglichen Bestimmung? Was ist das für eine "Lösung", von der sich der Katalysator erst bei Eintreffen des Tiegels verabschiedet, wenn er es bis dahin zugelassen hat, dass die Reaper ihren Zyklus immer und immer durchziehen? Das wäre dann ja so, als würde man eine Krankheit heilen wollen, indem man den Patienten tötet.
Wenn aber der Tiegel und der Katalysator von vornherein dazu bestimmt war die Reaper zu zerstören, bzw. erst wieder unter Kontrolle zu bringen, müsste man doch davon ausgehen, dass dieses "Programm" Shepard eher bei der Entscheidung unterstützt hätte sich für einen Weg zu entscheiden. Wer oder was hat die Pläne des Tiegels und der Citadel dann so darauf ausgelegt, dass jemand inklusive ausfahrbarer Brücken die Wahl hat die Reaper entweder zu vernichten, zu kontrollieren, oder eine Symbiose mit ihnen einzugehen? Das ist diese Deus ex machina-Erklärung, die einfach nicht stimmig werden will...


@Orsula: Auch dir muss ich hier zustimmen, dies bestätigt aber letztlich nur auch meine Vermutung, dass die Indoktrinationsthese nicht stimmig sein kann. Bleibt also als letzte Hoffnung auf ein 'würdiges' Ende die Traum-These, auch wenn die ebenfalls nicht der Hit ist.

Modifié par Wamillian, 17 mars 2012 - 10:22 .


#25
Guest_Orsula_*

Guest_Orsula_*
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das ding ist doch, dass das ende oder zumindest die idee vom ende gut ist..es fehlen nur die bilder dazu