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Die Erklärung zum Ende


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445 réponses à ce sujet

#301
the.ents.root

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@ Yinj

Sicher, auch die Indoktrinationstheorie hat ihre Lücken. Warum zum Beispiel wäre es nötig gewesen die Szene mit der Normandy darzustellen und warum sieht man am Ende den Stargazer mit einem Kind reden. Um ehrlich zu sein finde ich die Indoktrinationstheorie aber um einiges schlüssiger, als das eigentliche Ende. Was ja noch nicht bedeutet, dass sich die Macher das auch so gedacht haben, daran glaube ich nämlich nicht.

Zu der Frage wie Harbinger Shepard denn indoktrinieren kann. Nunja, Shepard und Harbinger waren sich noch nie so nahe wie zu dem Zeitpunkt als Harbinger Shepard niedermäht. Außerdem wissen wir ja durch Cerberus' perverse Experimente, dass Adrenalin sehr gut geeignet ist die Indoktrination zu beschleunigen und den Willen zu brechen. Adrenalin dürfte unser guter Shepard sicher in Massen ausgeschüttet haben als er auf das personifizierte Übel - nämlich Harbinger - zugestürmt ist. Außerdem wäre durchaus denkbar, dass körperliche Schwäche die Indoktrination ebenfalls beschleunigen. Das ist ja so ziemlich der Ansatz jeder Foltermethode, breche den Körper, dann brichst du den Geist. Also wäre durchaus denkbar dass Harbinger Shepard indoktrinieren konnte, weil er zum einen nah an Shepards Körper war, Shepard schwer verletzt und mit Adrenalin vollgepumpt war.

Was sich dadurch nicht erklärt warum Harbinger Shepard nicht einfach den Rest gibt. Was würde er vom indoktrinierten Shepard wollen, warum ihm die Chance geben die Reaper zu Vernichten oder die Indoktrination zu brechen. Warum nicht einfach nochmal volle Kanne draufhalten bis Shepard nur noch Asche ist? Das wird nicht erklärt. Ebensowenig wird aber erklärt warum Harbinger Shepard am Leben lässt. Harbinger, der Shepard verhöhnt und gedroht hat fliegt einfach weg und lässt Shepard, der noch am Leben ist liegen? Kein "smack talk"? Selbst der Reaper auf Rannoch hat seine letzten Augenblicke genutzt Shepard auf das unvermeidliche hinzuweisen.

Und nochmal zu der Sache mit dem Mastermind. Ein Mastermind ist erzähltechnisch eine sehr mächtige Methode, aber eben auch eine verdammt schwierige. Wenn man eine graue Eminenz einführen will, welche alles plant und alle Fäden in der Hand hält, so muss diese über lange Zeit und sehr detailliert eingeführt werden. Man kann nicht einfach am Ende den bösen Superschurken hinsetzen der dem Protagonisten bzw. dem Leser erklärt, er wäre die ganze Zeit lang die treibende Kraft gewesen.

Was mich eben wundert ist, dass Bioware zwei der größten Fehler gemacht hat, die man beim Storytelling machen kann:
  • plumpe Einführung einer Deus-Ex-Machina-Waffe, dem Tiegel. Sowas ist
    immer ganz schlechter Stil und wird von Spielern bzw. Lesern schnell als
    plump und einfallslos wahrgenommen. Und genau das ist es auch. Wenn man
    eine mächtige Waffe gegen einen mächtigen Feind einführen will ist das
    in Ordnung, dann doch aber mit mehr Hintergrund und Rechtfertigung.
  • Einführung eines Masterminds, dem Starchild. Hier wurde alles falsch
    gemacht, was man falsch machen konnte. Das Starchild wurde nicht
    erklärt, brachte eine metaphysische Ebene ins Spiel, warf die komplette
    Motivation der Reaper über den Haufen und erlaubte dem Spieler kein
    Hinterfragen der Motivation und Begründung des Starchilds.
Ich kann mir einfach nicht erklären wie ein Entwicklerteam, welches für die besten (Video-)Rollenspiele aller Zeiten bekannt ist, solche Fehler beim Storytelling machen konnte. Das ergibt einfach keinen Sinn.

#302
Jugic

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Yinj wrote...

Jo Schlaflos... in ME2 hat Shep auch fast nie geschlafen :D jetzt sagen Sie er soll mal Schlafen weil er zu viel Stress aufbaut (was man auch klar erkennt als Shep Joker wegen einem Witz anmacht).

Mhm waren die Kollektoren nicht einfach nur umgestaltete Protheaner? Da wurde doch nur an der DNA rumgespielt. Da wurde nix gesagt mit Tech im Körper. Seid wann hat Shep Reaper Tech im Körper? bestimmt seid Anfang ME2 hrhr. Also ist Cerberus in wirklichkeit das neue Illuminatie? Dann hätte BW die wenigstens in ihrem Spiel drin!


Naja, das Shep reapertech im körper sollte klar sein. Das erzählt einem sogar Miranda
in ME3 im bezug auf den chip der ihn kontrollieren sollte.
Die kollektoren waren nicht einfach umgestaltet. Sie waren völlig verändert. Hirnlose Sklaven.

#303
Yinj

Yinj
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Wie du schön erklärt hast deckt die Indok-Theorie einige ungereimtheiten ab, aber reißt andere auf. Der Grund mit dieser Superwaffe ist wohl, das die Reaper einfach zu mächtig sind. Ich mein im Kodex steht um an einer Sovereign Klasse ordentlich Dmg zu machen sollte man mit 4 Dreadnoughts gleichzeitig angreifen um VIELLEICHT die Schilde vom Reaper zu belasten und Kratzer zu verursachen. Siehe allein der Kampf gegen Sovereign am Ende von ME1. Er hat nur verloren weil er einen Teil seiner Energie auf Saren geleitet hat und dadurch die Schilde überlastet wurden (als Saren stribt).
Wie willst du gegen so einen Feind Gewinnen ohne Superwaffe? Man hätte vieles anders machen können. Z.B. diese Idee mit dem Mastermind behalten ihm eine andere Funktion und Standort verpassen (z.B. im Orkus Nebel?) und das Problem an der Wurzel behandeln?
Die Protheaner haben den Code der Citadel geändert undso die Reaper Invasion für den nächsten Zyklus verlängert. Warum sollen sie also nicht auch versucht haben zur Reaper "Heimatwelt" zukommen?
Hätte zwar wieder was von ME2 (ähnliches Ende), aber mit der richtigen Erzählung ein Ende was Episch gewesen wäre.

#304
Yinj

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Jugic wrote...

Yinj wrote...

Jo Schlaflos... in ME2 hat Shep auch fast nie geschlafen :D jetzt sagen Sie er soll mal Schlafen weil er zu viel Stress aufbaut (was man auch klar erkennt als Shep Joker wegen einem Witz anmacht).

Mhm waren die Kollektoren nicht einfach nur umgestaltete Protheaner? Da wurde doch nur an der DNA rumgespielt. Da wurde nix gesagt mit Tech im Körper. Seid wann hat Shep Reaper Tech im Körper? bestimmt seid Anfang ME2 hrhr. Also ist Cerberus in wirklichkeit das neue Illuminatie? Dann hätte BW die wenigstens in ihrem Spiel drin!


Naja, das Shep reapertech im körper sollte klar sein. Das erzählt einem sogar Miranda
in ME3 im bezug auf den chip der ihn kontrollieren sollte.
Die kollektoren waren nicht einfach umgestaltet. Sie waren völlig verändert. Hirnlose Sklaven.


Jo Miranda sagt ihm Sie wollte ihm einen Kontroll Chip verpassen. Was ja sofort was mit Reapern zutun hat. Cerberus ist ein Verein von Kranken Menschen. Schau dir Projekt Overlord an, oder Sanctuary...
Shep hat normalle Kybernetik im Körper. Sagen wir z.B. einen verbesserten Herz-Schritt-macher, oder einen Intel i7 im Hirn damit sein Hirn wieder arbeitet.

Modifié par Yinj, 20 mars 2012 - 10:06 .


#305
the.ents.root

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Mich stört ja nicht einmal unbedingt die Tatsache, dass man eine Superwaffe vor die Nase gesetzt bekommen hat. Damit habe ich sogar gerechnet. Nur die Art und Weise wie sie einem vorgesetzt wurde war schwach. Man findet die Baupläne, jeder Affe kann die Baupläne lesen, aber niemand weiß, was er da eigentlich zusammen schraubt. Das ist alles sehr unelegant gelöst. Man gibt dem Fantasyhelden doch auch nicht das Göttertöterschwert indem er zufällig im Wald drüber stolpert. Bedeutsame Elemente müssen bedeutsam eingeführt werden.

Außerdem hätte ich mir durchaus andere Möglichkeiten vorstellen können, die Reaper zu besiegen. Warum hätte man nicht, wie auch immer, eine Schwachstelle der Reaper entdecken können. Hier hätte sich doch Javik hervorragend geeignet. Das Forscherteam welches man zusammengestellt hat hätte effektiv an Waffen und Methoden forschen können um die Reaper zu schlagen. Man hätte überlegen können ob man die Reaper auf der Tech-Ebene angreifen könnte, wie Beispielswiese das Computervirus in Independence-Day. Vielleicht ist dieser Zyklus ja aber auch der einzige in dem die Spezies osoi eng zusammenarbeiten. Vielleicht waren alle anderen Zyklen so wie der vorherige, in dem die Protheaner alles dominiert haben. Ähnlich wie bei der Evolutionstheorie könnte es ja sein, dass dieser Zyklus durch die Vielfalt besonders gut vorbereitet ist einen Feind wie die Reaper zu bekämpfen, obendrein sind die Massenportale ja auch noch aktiv und die Systeme sind nicht isoliert. Es gäbe reichlich Möglichkeiten ohne den Tiegel einen erfolgreichen Kampf gegen die Reaper begründen zu können.

Wenn man schon einen Mastermind einführen will, warum dann nicht TIM, wenn man eine übermächtige Instanz will, welche die Reaper kontrolliert, hätte man doch ihn nehmen können. Wenngleich mir hier ad hoc kein Beweggrund für ihn einfallen würde. Aber ihn kennen die Spieler schon und haben bereits eine Meinung zu ihm.

#306
Ogrimm07

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Yinj wrote...

Wie du schön erklärt hast deckt die Indok-Theorie einige ungereimtheiten ab, aber reißt andere auf. Der Grund mit dieser Superwaffe ist wohl, das die Reaper einfach zu mächtig sind. Ich mein im Kodex steht um an einer Sovereign Klasse ordentlich Dmg zu machen sollte man mit 4 Dreadnoughts gleichzeitig angreifen um VIELLEICHT die Schilde vom Reaper zu belasten und Kratzer zu verursachen. Siehe allein der Kampf gegen Sovereign am Ende von ME1. Er hat nur verloren weil er einen Teil seiner Energie auf Saren geleitet hat und dadurch die Schilde überlastet wurden (als Saren stribt).
Wie willst du gegen so einen Feind Gewinnen ohne Superwaffe? Man hätte vieles anders machen können. Z.B. diese Idee mit dem Mastermind behalten ihm eine andere Funktion und Standort verpassen (z.B. im Orkus Nebel?) und das Problem an der Wurzel behandeln?
Die Protheaner haben den Code der Citadel geändert undso die Reaper Invasion für den nächsten Zyklus verlängert. Warum sollen sie also nicht auch versucht haben zur Reaper "Heimatwelt" zukommen?
Hätte zwar wieder was von ME2 (ähnliches Ende), aber mit der richtigen Erzählung ein Ende was Episch gewesen wäre.


Eine eigene Superwaffe mit hilfe aller Völker und der Geth konstruieren? Der Ansatz war schon in ME2 da --> Dunkle Materie!  Das wäre auf jeden Fall plausibler gewesen.

#307
Jugic

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Yinj wrote...

Jugic wrote...

Yinj wrote...

Jo Schlaflos... in ME2 hat Shep auch fast nie geschlafen :D jetzt sagen Sie er soll mal Schlafen weil er zu viel Stress aufbaut (was man auch klar erkennt als Shep Joker wegen einem Witz anmacht).

Mhm waren die Kollektoren nicht einfach nur umgestaltete Protheaner? Da wurde doch nur an der DNA rumgespielt. Da wurde nix gesagt mit Tech im Körper. Seid wann hat Shep Reaper Tech im Körper? bestimmt seid Anfang ME2 hrhr. Also ist Cerberus in wirklichkeit das neue Illuminatie? Dann hätte BW die wenigstens in ihrem Spiel drin!


Naja, das Shep reapertech im körper sollte klar sein. Das erzählt einem sogar Miranda
in ME3 im bezug auf den chip der ihn kontrollieren sollte.
Die kollektoren waren nicht einfach umgestaltet. Sie waren völlig verändert. Hirnlose Sklaven.


Jo Miranda sagt ihm Sie wollte ihm einen Kontroll Chip verpassen. Was ja sofort was mit Reapern zutun hat. Cerberus ist ein Verein von Kranken Menschen. Schau dir Projekt Overlord an, oder Sanctuary...
Shep hat normalle Kybernetik im Körper. Sagen wir z.B. einen verbesserten Herz-Schritt-macher, oder einen Intel i7 im Hirn damit sein Hirn wieder arbeitet.


Die technik um shep wiederzubeleben stammt klar von reapertech. Das wird sogar schon in me2
aufgeklärt woher cerberus diese möglichkeit überhaupt hat.

#308
Yinj

Yinj
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Doch man gibt einem Helden Zufällig im Wald das Götterschwert, the Legend of Zelda ist das beste Beispiel :DDDDDDD

Ja muss ich dir recht geben man hätte viel machen können, aber im Kodex steht z.B. das eben die schwäche einer Sovereign Klasse der Angriff von 4+ Dreadnoughts sind :D Viel Spaß und Erfolg! xD.
Mhm nen Virus gegen eine Maschinen Rasse die eine unvorstellbare Rechenpower hat? Viel Spaß.

#309
Yinj

Yinj
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Jugic wrote...

Yinj wrote...

Jugic wrote...

Yinj wrote...

Jo Schlaflos... in ME2 hat Shep auch fast nie geschlafen :D jetzt sagen Sie er soll mal Schlafen weil er zu viel Stress aufbaut (was man auch klar erkennt als Shep Joker wegen einem Witz anmacht).

Mhm waren die Kollektoren nicht einfach nur umgestaltete Protheaner? Da wurde doch nur an der DNA rumgespielt. Da wurde nix gesagt mit Tech im Körper. Seid wann hat Shep Reaper Tech im Körper? bestimmt seid Anfang ME2 hrhr. Also ist Cerberus in wirklichkeit das neue Illuminatie? Dann hätte BW die wenigstens in ihrem Spiel drin!


Naja, das Shep reapertech im körper sollte klar sein. Das erzählt einem sogar Miranda
in ME3 im bezug auf den chip der ihn kontrollieren sollte.
Die kollektoren waren nicht einfach umgestaltet. Sie waren völlig verändert. Hirnlose Sklaven.


Jo Miranda sagt ihm Sie wollte ihm einen Kontroll Chip verpassen. Was ja sofort was mit Reapern zutun hat. Cerberus ist ein Verein von Kranken Menschen. Schau dir Projekt Overlord an, oder Sanctuary...
Shep hat normalle Kybernetik im Körper. Sagen wir z.B. einen verbesserten Herz-Schritt-macher, oder einen Intel i7 im Hirn damit sein Hirn wieder arbeitet.


Die technik um shep wiederzubeleben stammt klar von reapertech. Das wird sogar schon in me2
aufgeklärt woher cerberus diese möglichkeit überhaupt hat.


Jo viel Zeit und Geld

#310
C4rlsb3rg

C4rlsb3rg
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Das ganze Ende von ME 3 lässt sich recht einfach erklären:

So endet eine Trilogie, wenn mitten im zweiten Teil der verantwortliche für die Storyline (Drew Karpyshyn) kündigt. Das Ende an sich ist der passende Beweis dafür, dass man irgendwan kurz vor Teil 3 die Storyline geändert hat. Das eigentlich geplante Ende bietet weitaus mehr Erklärungskraft:

Der Tiegel sollte dabei wohl eine Art Sender sein, ob Shepard dabei aber mit einem Reaper-Führer oder der Minifestation des kollektiven Reapergedächtnisses in Kontakt, tritt ist unklar.
Klar ist allerdings die Motivation der Reaper:
Diese arbeiten daran die Ausbreitung der Dunklen Energie aufzuhalten, bevor diese die Galaxie zerreist.

Anspielungen auf dieses Problem gab es auf Datenpads und Aufzeichnungen in ME1 und besonders
in ME2 auf Haestrom, wo man Tali rekrutiert und erfährt, dass aus unbekannten Gründen die Sonne
wesentlich schneller zu einem roten Riesen wird als natürlich wäre.


Die Reaper ernten entwickeltes organisches Leben um sich mit diesem (zwar auf grausame Weise) zu verbinden und somit ihr eigenes Potenzial zur Bekämpfung der sich ausbreitenden Dunklen Energie zu erhöhen.

Warum die Menschen ihr primäres Ziel sind?
Weil sie durch genetische Vielfalt und biotisches Potenzial die Reaper weiter voranbringen könnten. Deshalb bauten die Reaper/Kollektoren auch den Menschen-Reaper - dieser sollte die nächste Generation der Reaper darstellen, sprich Evolution.
Und im Zentrum der Galaxie wurde dieser erschaffen, da die Zeit knapp geworden ist und die Dunkle Energie bereits innerhalb der Galaxie wirkt (siehe Haestrom). Die Reaper sind also im zugzwang.

Die originalen Entscheidungen sollten so aussehen:
  •  Shepard entscheidet sich die Reaper zu unterstützen und opfert somit alles höher entwickelte organische Leben und gibt den Reapern damit die Chance die Galaxie zu retten.
  • Shepard entschließt sich die Reaper zu vernichten und damit die Galaxie zu verdammen. Die letzte hoffnung dabei ist, dass die organischen Lebewesen selbst das Problem der Dunklen Energie erkennen und bekämpfen.

Für mich persönlich hätte das weitaus mehr geklärt als die Ghost Child Ansage zur Dualität von organischem und tech Leben, zumal Shepard das ganze ja mit Tali und Legion wiederlegen könnte. Und der komplette ME2 Plott macht Sinn - nach dem vorgesetzten Ende habe ich mich wirklich gefragt: Warum bin ich durch das drecks Omega Portal geflogen?


Quelle:
http://www.strategyinformer.com/news/17086/mass-effect-writer-drew-karpyshyn-reveals-original-mass-effect-3-endings

Modifié par C4rlsb3rg, 20 mars 2012 - 10:26 .


#311
Yinj

Yinj
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Kann mich mit dem Dark Energy Ende nicht anfreunden. Die Energie/Materie die das Reisen erst möglich macht soll "vernichtet" werden?
Das wäre so wie wenn ich den Boden unter meinen Füßen wegziehen würde.

#312
C4rlsb3rg

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Es ist eher so, als würde sich der Boden unter deinen Füssen immer schneller "wegziehen" und die Reaper versuchen dies zu verhindern und den Boden zu stabilisieren.

#313
the.ents.root

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Zelda ist ein schlechtes Beispiel, denn die Macher der Zeldaspiele schaffen es, mit sehr einfacher Erzählung und oftmals auch sehr einfachen stilistischen Mitteln ein Spiel zu schaffen, welches die Leute dennoch bannt. Außerdem ist Zelda auch so konzipiert, dass die Spiele sich sowohl für ein junges, als auch ein altes Publikum eignen. Das Masterschwert ist aber eben schon Legende und Mythos genug. Jeder weiß, wenn er ein Zeldaspiel spielt, wird er es früher oder später in der Hand halten. Die Handlung der Spiele würde ich jetzt auch nicht gerade als die höchste Kunst des Storytellings werten (auch wenn ich die Spiele liebe) xD.

Und im Kodex steht ja auch nur das, was man bis zu dem Zeitpunkt des Eintrags weiß. Vielleicht haben die Spezies der anderen Zyklen bereits erfolgreich gegen die Reaper gekämpft, da sie andere Schwachpunkte erkannt haben und wurden nur ausgelöscht, weil sie durch das fehlende Massenportalsystem nicht vereint zuschlagen konnten? Aus den Daten der besiegten Reaper könnten die Wissenschaftler ja sehr wohl neue Erkenntnisse gewinnen wie und wo die Reaper besonders angreifbar sind. Vielleicht lässt sich aus der Reapertech ja auch erkennen wie man die Schilde der Reaper effektiv bekämpfen kann. Die Wissenschaftler könnten Shepard ja auch hier und da auf Missionen schicken um kleinere Wissenslücken zu stopfen oder eine experimentelle Waffe gegen einen Reaper im Feld zu testen. Nur weil im Kodex steht, dass der Reaper keine Schwachstelle hat, heisst das ja nicht, dass es auch keine geben kann.

Und zum Hacken könnte man auch sehr leicht eine Begründung liefern die mehr Sinn macht als eine Deus-Ex-Maschine. Vielleicht haben die Reaper den Geth ja Einblicke in ihre Organisationsstruktur gegeben. Daraus könnte ersichtlich werden ob sie ein verteilt denken wie die Geth, jeder Reaper eine vollkommen eigenständige AI ist, oder es eben einen übergeordneten Prozess gibt der alle Reaper kontrolliert. So hätte man beispielsweise auch das Starchild einführen wollen, wenn man es denn unbedingt will.

Wenn es sich bei den Reapern um eigenständige AIs handelt, vielleicht könnte dann das Gethkollektiv geeint versuchen einzelne Schiff zu übernehmen. Oder aber, wenn die Reaper ein Kollektiv darstellen, man veruscht in das Kollektiv einzudringen und Dissonanz hervorzurufen (wie auch immer), so dass die Koordination der Reaper geschwächt wird.

Alles in allem wirken die Reaper beim besten Willen nicht mehr unbesiegbar, man hätte also auch ohne ominöse Superwaffe einen Weg finden können die Reaper zu vernichten. Oder aber man hätte von Anfang an erklärt, was der Tiegel machen soll und kann.

P.S.: Zur dunklen Energie. Ich hatte mal gehört, dass die Vermehrung der dunklen Energie dazu führen sollte, dass das Universum ab einem bestimmten Punkt nicht mehr expandiert sondern kollabiert. Die Reaper haben das erkannt und fürchten sich davor, da das auch sie vernichten würde. Es wäre ein wenig wie wenn die Menschen heute sich davor fürchten, dass die Sonne die Erde in 5 Milliarden Jahren oder mehr verschlingt. Aber Existenzangst wäre zumindest eine glaubhafte Motivation,

Modifié par the.ents.root, 20 mars 2012 - 10:41 .


#314
Yinj

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Indem Sie einen weg finden wie man den Boden vernichtet? xD Ich könnte mir vorstellen wie das aussieht. Stellt euch Menschen Reaper im weltraum vor die nichts anderes als omnomnom machen ;DDD ein Anblick für die Götter :D

#315
Yinj

Yinj
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Ich glaub was mit den Geth passiert wenn Sie versuchen einen Reaper zu hacken, kann man sich ganz gut vorstellen am Bsp. von den Heretics. Ich mein die Reaper mussten nur ein wenig Programm Code ändern und schon waren die Geth ihre Sklaven.
Man könnte Alternative auch Siri auf die Reaper hetzen :P

#316
the.ents.root

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Yinj wrote...

Ich glaub was mit den Geth passiert wenn Sie versuchen einen Reaper zu hacken, kann man sich ganz gut vorstellen am Bsp. von den Heretics. Ich mein die Reaper mussten nur ein wenig Programm Code ändern und schon waren die Geth ihre Sklaven.
Man könnte Alternative auch Siri auf die Reaper hetzen :P


Aber wenn die Geth vorbereitet wären, dann könnte es einen Unterschied machen. Das Wissen um die Reaper ist ja auch der Vorteil des Zyklus in dem ME3 spielt, man weiß ungefähr mit welchem Feind man es zu tun hat und kann sich daher darauf vorbereiten. Ich sage ja auch nicht, dass es einfach sein soll. Aber das wäre doch eine wunderbare Option für eine Entscheidung gewesen. Lässt man zu, dass die Geth versuchen ein Reaperschiff zu hacken und Gefahr laufen wieder übernommen zu werden, oder lässt man es bleiben da das Risiko zu hoch ist. Ein übernommener Reaper in den Händen der Geth könnte einen Wendepunkt der Schlacht bedeuten.

Wenn man als Autor einen Feind erschaffen hat, den man nur noch mit einer mystischen Superwaffe vernichten kann, dann ist der Punkt erreicht wo man sein Skript in den Müll schmeißen und von Vorn beginnen sollte ;).

#317
Drachebdiener

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Yinj wrote...

Kann mich mit dem Dark Energy Ende nicht anfreunden. Die Energie/Materie die das Reisen erst möglich macht soll "vernichtet" werden?
Das wäre so wie wenn ich den Boden unter meinen Füßen wegziehen würde.

Das passt aber irgendwie nicht zu der Aussage des Vorboten in der *Spoiler von jetzt an* Kollektoren-Basis:
"Mensch, sie haben nichts verändert. Ihre Spezies hat jetzt die Aufmerksamkeit von Wesen die Ihnen weit Überleben sind. Diejenigen die Sie als Reaper kennen sind ihre Erlösung, durch Vernichtung"
Habe schon einmal gesagt und werde es hier mal wiederholen.
Meiner Ansicht nach waren die Reaper irgendeinmal Organisch und zwar rein Organisch.
Doch wie die Menschen haben auch sie sich mit Implentaten etc. immer verbessert.
Tja und irgendwann wurden sie zu Reapern und konnten es unter Umständen nicht mehr rückgängig machen, sind ja KIs oder eine art Overlord-Verschmelzung, wäre möglich das ein Programm sie hindert sich oder andere Reaper zu Zerstören.
Nunlebten die Quasi Ewig und wurden durch diesen Umstand (Jede Persönlichkeit verloren zu haben und keine eigenen Entscheidungen mehr zu treffen) zu dem Entschluss getrieben das andere organische Lebewesen vor diesem Schritt zu Bewahren.
Würde dann auch zu den Worten des Harbinger/Vorboten passen. "Wir sind ihre Erlösung, durch Vernichtung"
Würde dann auch Zeitlich nicht mehr mit den Rachni-Kriegen in konflikt geraten, Implentate gabs bereits vor den Rachni-Kriegen, die Geth nicht.:huh:

Modifié par Drachebdiener, 20 mars 2012 - 10:53 .


#318
Yinj

Yinj
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Ah Ich glaub nicht das die Geht gegen die Reaper ne Chance hätten wenn es auf Virtueller Ebene losgehen würde. Die Reaper haben einfach viel mehr Rechen Power. Das wäre wie wenn ein Pentium1 Prozessor gegen einen Ivy i7 ran müsste.

#319
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Yinj wrote...

Ah Ich glaub nicht das die Geht gegen die Reaper ne Chance hätten wenn es auf Virtueller Ebene losgehen würde. Die Reaper haben einfach viel mehr Rechen Power. Das wäre wie wenn ein Pentium1 Prozessor gegen einen Ivy i7 ran müsste.


Wird das irgendwo so explizit genannt? Auf Rannoch musste ja auch ein Reaper aktiv eingeklinkt sein um die Prozesse aktiv zu übernehmen. Es wäre doch nett gewesen, wenn man eine "virtuelle Revolution" gegen diesen Reaper hätte anführen können. Viele verteilte Prozesse gegen den einen großen. Schließlich steht die
gesamte Rechenleistung von Rannoch gegen einen 160 Meter großen Reaper. Das klingt in meinen Augen durchaus realistisch.

#320
Yinj

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und dann stellt sich herraus das die Reaper in einem gemeinsamen Netzwerk arbeiten können und dann kannste die Geth Leistung vergessen :D

#321
the.ents.root

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Yinj wrote...

und dann stellt sich herraus das die Reaper in einem gemeinsamen Netzwerk arbeiten können und dann kannste die Geth Leistung vergessen :D


Das wäre doch ein genialer Ansatz für eine ordentliche Plotentwicklung. Die Geth denken, jeder Reaper ist ein eigenständiger Prozess, sie irren sich und unterliegen beim Versuch den Reaper auf Rannoch zu übernehmen. je nachdem wie man sich bei der virtuellen Revolte angestellt hat fallen die Geht wieder unter die Kontrolle der Reaper, oder schaffen es, sich mit schweren Verlusten zurückzuziehen. Müssen dabei aber soviele Prozesse abschotten, dass viele der mobilen Plattformen deaktiviert werden.

Selbst in dem Fall hätte man dann etwas über die Reaper gelernt was man nutzen könnte um andere Angriffszenarien zu überdenken und zu erproben. Vielleicht könnte man ja mit Hilfe der Tech eines der getöteten Reaper in das verteilte Netzwerk der Reaper eindringen und dort ein wenig für Unordnung sorgen. Zwist zwischen den einzelnen Reapern sähen. Ich könnte mir nämlich gut vorstellen, dass die Reaper durchaus  starke Persönlichkeiten besitzen und ggf. auch untereinander nicht immer ganz miteinander auskommen. Der Möglichkeiten hätte es so viele gegeben, aber scheinbar keine Zeit sie auch nur ansatzweise ordentlich umzusetzen :/.

#322
Yinj

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klingt nach einer guten Idee, aber es gibt viele gute ideen für ME3 die aus ME3 ein ME3/1 ME3/2 und ein ME3/3 machen würden um alle ideen zu verarbeiten^^

#323
TommyS61

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C4rlsb3rg wrote...

Das ganze Ende von ME 3 lässt sich recht einfach erklären:

So endet eine Trilogie, wenn mitten im zweiten Teil der verantwortliche für die Storyline (Drew Karpyshyn) kündigt. Das Ende an sich ist der passende Beweis dafür, dass man irgendwan kurz vor Teil 3 die Storyline geändert hat. Das eigentlich geplante Ende bietet weitaus mehr Erklärungskraft:

Der Tiegel sollte dabei wohl eine Art Sender sein, ob Shepard dabei aber mit einem Reaper-Führer oder der Minifestation des kollektiven Reapergedächtnisses in Kontakt, tritt ist unklar.
Klar ist allerdings die Motivation der Reaper:
Diese arbeiten daran die Ausbreitung der Dunklen Energie aufzuhalten, bevor diese die Galaxie zerreist.

Anspielungen auf dieses Problem gab es auf Datenpads und Aufzeichnungen in ME1 und besonders
in ME2 auf Haestrom, wo man Tali rekrutiert und erfährt, dass aus unbekannten Gründen die Sonne
wesentlich schneller zu einem roten Riesen wird als natürlich wäre.


Die Reaper ernten entwickeltes organisches Leben um sich mit diesem (zwar auf grausame Weise) zu verbinden und somit ihr eigenes Potenzial zur Bekämpfung der sich ausbreitenden Dunklen Energie zu erhöhen.

Warum die Menschen ihr primäres Ziel sind?
Weil sie durch genetische Vielfalt und biotisches Potenzial die Reaper weiter voranbringen könnten. Deshalb bauten die Reaper/Kollektoren auch den Menschen-Reaper - dieser sollte die nächste Generation der Reaper darstellen, sprich Evolution.
Und im Zentrum der Galaxie wurde dieser erschaffen, da die Zeit knapp geworden ist und die Dunkle Energie bereits innerhalb der Galaxie wirkt (siehe Haestrom). Die Reaper sind also im zugzwang.

Die originalen Entscheidungen sollten so aussehen:

  •  Shepard entscheidet sich die Reaper zu unterstützen und opfert somit alles höher entwickelte organische Leben und gibt den Reapern damit die Chance die Galaxie zu retten.
  • Shepard entschließt sich die Reaper zu vernichten und damit die Galaxie zu verdammen. Die letzte hoffnung dabei ist, dass die organischen Lebewesen selbst das Problem der Dunklen Energie erkennen und bekämpfen.

Für mich persönlich hätte das weitaus mehr geklärt als die Ghost Child Ansage zur Dualität von organischem und tech Leben, zumal Shepard das ganze ja mit Tali und Legion wiederlegen könnte. Und der komplette ME2 Plott macht Sinn - nach dem vorgesetzten Ende habe ich mich wirklich gefragt: Warum bin ich durch das drecks Omega Portal geflogen?


Quelle:
http://www.strategyinformer.com/news/17086/mass-effect-writer-drew-karpyshyn-reveals-original-mass-effect-3-endings




Das sehe ich genauso. Das mit der dunklen Energie ist ja in ME2 bei der Rettung Talis eingeführt worden, sollte also wohl eine Rolle spielen. Durch den Weggang des Storywriters nahm die Handlung von ME3 eine ganz andere Richtung - nämlich auf einen finalen Bosskampf (gegen TIM). Nur dann hätte das Sammeln der War Assets Sinn, nur dann hätte man die Entscheidungen in den Kampfverlauf einfliessen lassen können und es zu verschiedenen Enden geführt. Und als dieser Endkampf - aus welchen Gründen auch immer, ich vermute technische Gründe, weil die Konsolen zu wenig Speicher haben (wenn sie die Waffen-wegsteck-Animation schon gestrichen haben, um 4 MB mehr Speicher zu haben...) - als dieser Endkampf also plötzlich rausflog, standen die Entwickler vor dem Loch, über das wir uns hier die Köpfe zerbrechen. Beim blauen und grünen Ende heben die Reaper ab, Ende der Kampfhandlungen - wovor in aller Welt sollte Joker mit der Normandy da überhaupt fliehen?? Diese Fluchtsequenz halte ich für die Konsequenz des ursprünglich angedachten "schlechten" Endes nach Niederlage im Endkampf, Die Sequenz, in der Joker die Teammitglieder nach einer Niederlage im Bosskampf aufsammelt, konnten sie natürlich nicht mehr einbauen - das Setting wäre ein ganz anderes gewesen, je nachdem ob der Kampf in der Citadel oder sogar im zerstörten London stattgefunden hätte. Alle ursprünglichen Tonaufnahmen waren gemacht, sowas stellt man nicht mal eben für ein neues Ende auf die Beine, und für diesen Notlösungsschluss haben sie wenigstens nur drei Sprecher mit ein paar Einzeilern mobilisieren müssen. Es war eine organisatorische Panne, irgendwas unvorhergesehenes, und bei Bioware ging fast nichts mehr, nix Esoterik, nix wir wollten was einmaliges, über das alle reden - einfach eine Notlösung mit notgedrungenen Logikbrüchen. Die Sequenz mit dem Starchild war möglicherweise schon geplant, aber im Hinblick auf die Dunkle Energie als Grund und nicht diese dämliche - weil längst widerlegte - Synthie - Organisch- Kiste; vielleicht war es den Verantwortlichen bei Bioware zu versponnen, das einzubauen. Vielleicht wäre der Bosskampf ja auch erst mit der Wahl A, B oder C losgegangen (das wäre doch ein Kracher - nach der Wahl einer Möglichkeit geht es erst richtig los!) Ich kann nur spekulieren, ob und was geplant war, aber nach allem, was ich an Fakten über den Produktionsprozess weiss, scheint mir das am wahrscheinlichsten - ein finales Trümmerfeld nach Ausfall der Hauptkomponente, auf die das ganze Spiel zielstrebig ausgerichtet war.[*]
[*]

#324
the.ents.root

the.ents.root
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Aber nur weil der Leadwriter das Team verlassen hat, muss man doch nicht die gesamte Story über den Haufen werfen. Dann arbeite ich doch lieber mit dem was ich habe, als mir einen vollkommen neuen, löchrigen Plot auszudenken. Wenn wir schon kein neues Ende bekommen, würde mich doch wenigstens interessieren was da intern passiert sein muss um zu diesem Desaster zu führen.

Zu Mass Effect 1 muss es doch schon einen groben Plot für die gesamte Handlung gegeben haben. Wie sah der aus? Wann wurde er warum und wie verändert. Ein wenig Kommunikation wäre schon verdammt nett ;).

Modifié par the.ents.root, 20 mars 2012 - 12:52 .


#325
Heuhaufen

Heuhaufen
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Wenn es wirklich so ist, dass sie einfach nur Mist gebaut haben, dann stehen da Jobs auf dem Spiel. Da wird man sich gut überlegen, was man kommuniziert. ^^