Aller au contenu

Photo

Casey Hudson über das Ende von Mass Effect 3


  • Veuillez vous connecter pour répondre
949 réponses à ce sujet

#376
Razon Ha-Oz

Razon Ha-Oz
  • Members
  • 16 messages
Hi zusammen,

ich habe mich wie viele andere auch über das Ende geärgert und eine Weile gebraucht auf die Gründe zu kommen, wieso es mir aufstößt. Um das ordentlich zu machen müsste ich im Grunde einen mehrseitigen Essay schreiben. Stattdessen fasse ich mich kurz.

das Ende von ME3 stellt das Spiel in einen Metadiskurs über die Frage des Lebens überhaupt - Was ist Leben? / Wie bewahre ich Leben / Wie zerstöre ich Leben?

Es ist keinesfalls so, als würde dieser Metadiskurs erst zum Ende hin auftauchen. ME gibt uns zahlreiche Beispiele unterschiedlicher Auffassungen:


WAS IST LEBEN?
1. Biologische Rassen: Wer aus Fleisch und Blut ist, der lebt. Diese Auffassung zeigt sich unter anderem im Umgang der Quarianer mit den Geth, die sie als eine Art besseren Toaster betrachten.

2. Künstliche Intelligenz: Hier tritt bereits das erste Problem auf: Künstliche Intelligenz bedeutet die Schaffung eines intelligenten Artefakts. Das trifft auf die Reaper in vollem Umfang zu, nicht jedoch auf die Geth - die Geth sind durch eigene Evolution auf die, die abendländlische Philosophie begründenden Fragen gekommen. Geschaffen wurde lediglich eine Plattform, die sich dann selbst weiter entwickelte. Im Prinzip stellt die Bildung der ersten Zellen ein Ähnliches dar - der einzige Unterschied ist die vollständige Negation eines mystischen Ursprungs. Begreift man "künstliche Intelligenz" also als "aus bekanntem Ursprung heraus entstanden", so sind die Geth künstlich, nicht aber die Reaper. Reaper und Geth teilen sich lediglich den Umstand auf Platinen zu basieren und nicht aus Zellen.

WIE ZERSTÖRE ICH LEBEN?

1. Biologisch: Ich zerstöre die Plattform, also den Körper. Zerschieße ich einen Reaper, so ist er tot und die Information verloren.

2. Künstlich: Die Reaper bestehen aus "verdauten" biologischen Wesen, deren Information durch das "Verdauen" auf unbekannte Weise nicht zerstört wurde. Demnach muss das Bewusstsein eines Reapers sich aus den verdauten Bewusstseinen seiner Bestandteile formieren. Da bei einem Geth die Plattform je nach Bedarf gewählt wird, könnte man spekulieren, dass dies grundsätzlich auch einem Reaper möglich sein müsste (und die Sovereign überträgt ja in ME1 einen Teil von sich auf die Leiche von Saron). Aus der Sicht der Reaper besteht also die Möglichkeit, den Informationsverlust als Tod zu betrachten. Würde ein Reaper gelöscht, bliebe sein Körper als leere Hülle zurück. Es ist also möglich, dass die Reaper selbst ihr Handeln grundsätzlich anders bewerten als dies ihre Opfer tun, sprich: dass der Genozid im Grunde keiner ist, biologische Wesen das aber aufgrund ihrer Einstellung nicht begreifen können.

WIE BEWAHRE ICH LEBEN?

Das ist die Frage, auf die das Ende versucht eine Antwort zu geben, indem es uns drei Möglichkeiten zur Auswahl stellt, Kontrolle, Sybiose und Zerstörung. Welche dieser Möglichkeiten akzeptabel erscheint, hängt davon ab, welche Position wir in den ersten beiden Fragen einnehmen.

1. Zerstörung: Betrachten wir das Zerstören des Körpers als Mord, so kann den Reapern der Tod von Milliarden und aber Milliarden von Individuen schwerlich vergeben werden. Begreife ich die Verbundenheit eines Körpers mit der in ihm enthaltenen Information als Leben, so werden die Geth einfach mit gelöscht - denn ihr Verlust wäre dann kein Tod, da sie niemals lebendig waren.

2. Kontrolle: Die Essenz von Kontrolle ist die, dass jeder Reaper die Information eines gesamten Zyklus enthält, indem er aus den Körpern jener Wesen geschmiedet wurde, die damals lebten. Diese Information zu bewahren hieße, die reine Information als hinreichendes Kriterium für Leben zu akzeptieren, das unter keinen Umständen zerstört werden darf, wenn eine andere Möglichkeit besteht.

3. Symbiose: Symbiose kann vor diesem Hintergrund nur bedeuten, dass sowohl Körper als auch Information als Kriterium des Lebens akzeptiert werden, so dass die Symbiose zu einem Ergebnis führt, die Information und Körper gleichermaßen zum Träger des Lebens macht, indem ein Teil aus übertragbaren Prozessen und ein Teil aus biologischen Vorgängen besteht.


So erklär ich mir auf jeden Fall, was ich da gesehen habe. Nichts desto trotz gefällt es mir nicht. Mass Effect war für mich schon immer eine niveauvolle Form der Seifenoper, und als solche ist sie an Schicksale gebunden. Ich spiele Mass Effect nicht primär wegen der philosophischen Fragestellung, die dort unter anderem verhandelt wird, sondern ich spiele Mass Effect, weil ich Shepard mag und mir die Schicksale seiner Freunde am Herzen liegen. Wenn darüber hinaus was zum Nachdenken übrig bleibt, begrüße ich das. Aber so wie es ist, bleibt das, weswegen ich das Spiel gespielt habe, auf der Strecke. Aus Sicht der Charaktere ist das Ende ein einziger Epic Fail, der alles in Ruinen und Asche zurück lässt. Weder ich als Spieler noch die Charaktere als Proagonisten haben so etwas verdient, ganz besonders nicht wenn die philosophische Begründung derart dürftig ist.

Wenn der Spieler angelogen wird, macht das Spiel das irgendwann offensichtlich - denn der Spieler soll ja irgendwann die Geschichte kennen, wie sie war. die Begründung der Citadel "Ich lösche das Leben alle 50 000 Jahre aus, weil es sich sonst selbst auslöscht" oder anders formuliert: "Ich verhindere einen Krieg durch einen Krieg", ist blanker Unsinn und MUSS eine Lüge sein. Diese Lüge wird aber durch die Enden nicht reflektiert. Auslöschungsprävention durch präventive Auslöschung erklärt nicht das Handeln der Reaper und nicht das des Katalysators, noch leitet es sinnvoll in die philosophische Diskussion der möglichen Enden über. Und deswegen, weil das Ende in keiner Hinsicht, weder als Soap noch als Diskurs, genügt, mag ich es nicht. Jede Berufung auf "künstlerische Integrität" stößt mir wie blanker Hohn auf.

#377
Areadon

Areadon
  • Members
  • 46 messages
Das Ende ist einfach nur enttäuschend. Bioware machte eigendlich immer gute Spiele. Doch dann machten sie einen riesen Fehler. Sie versuchten Kunst.
Ich finde das ein guter Handwerker wenn er seinen Job richtig gut macht auch Kunst erschaffen kann. Das ist dann aber nicht beabsichtigt und wird von ihm immer zurückgewiesen werden. Sich aber auf eine "künstlerische Vision" des Endes von ME3 zu berufen, einem Ende das über 90% der Fans nicht mögen, ist einfach nur ein Versuch darüber hinweg zu täuschen das man weiss das man versagt hat, aber es nicht zugeben will um seine Integrität nicht zu verlieren.
Die Zusage das man einen "Extended cut" einfügen will ist einfach nur Schadensbegrenzung.
Vielleicht klärt sich das Ende ja mit Teil 4 auf, doch ich glaube nicht daran.
Ich habe keine Ahnung ob jemand von Bioware das hier interessiert oder auch nur liest, aber ich wünsche mir eins: hört auf Kunst zu machen die niemand mag und fangt wieder an handwerklich gute Spiele zu machen die die Spieler in ihren Bann ziehen. Denn es ist egal wieviele Preise so ein Spiel einheimst, wenn keiner es spielt ist es Mist.

#378
Leovigild

Leovigild
  • Members
  • 1 650 messages

dach.decker wrote...

Bw hatte auch bekannt gegeben das me3 über 40 stunden spielspaß haben sollte ,( dazu kann ich sagen ich brauch leider bloß 5 stunden ) das bedeutet fü story ist kleiner als bei me2 und noch kleiner als das erste me spiel.ihr könnt sagen was ihr wollt aber es ist und bleibt schei..e?


Fünf Stunden? Spielst du den Actionmode auf Speedrun? Das ist ja ein Verbrechen, ich brauche über 30, und trödele auch nicht gerade...

#379
Yukiko

Yukiko
  • Members
  • 162 messages
wenn man nicht allen Aktivposten nach jagt ist es in 6-7 std zu schaffen mMn ;)

Modifié par Yukiko, 01 juin 2012 - 01:07 .


#380
Jussylein

Jussylein
  • Members
  • 695 messages
Mass Effect 3: "Unerwartetes Ende der Trilogie" - Synchronsprecher von Shepard im Interview

Das Ende von Mass Effect 3 war in vielen Spielerforen heiß diskutiert - selbst eine Klage gegen Bioware stand im Raum. Mark Meer, Synchronsprecher von Mass Effect 3-Protagonist Shepard, war nach eigenen Angaben ebenfalls über das Ende der Rollenspiel-Trilogie überrascht.

Shepards Synchronsprecher, Mark Meer, gab in einem Interview offen zu, dass er, wie viele andere Spieler auch, ein anderes Ende von Mass Effect 3 erwartet hat. Mass Effect 3 wird wohl aufgrund der ellenlangen Diskussion um sein Ende in die Videospielgeschichte eingehen – viele Spieler waren mit dem Finale der Mass Effect-Trilogie mehr als unzufrieden, weshalb Entwickler Bioware inzwischen an einem DLC namens "Extended Cut" arbeitet. Auch der Synchronsprecher von Hauptakteur Shepard, Mark Meer, äußerte sich im Interview mit der Internetplattform shacknews.com über seine eigenen Erwartungen an das Ende von Mass Effect 3, die übrigens ebenfalls anders ausfielen, als jenes von Bioware gestaltet wurde. Mark Meer gegenüber shacknews.com: "Als Schauspieler ist es meine Aufgabe, den Visionen der Autoren Leben einzuhauchen. Das Ende [von Mass Effect 3] war nicht gerade das, was ich erwartet hatte; aber andererseits: Was hatte ich überhaupt erwartet?"Meer weiter: "Es war nicht meine Aufgabe herauszufinden, wie sich die Story entwickeln sollte." Persönlich habe ich also keinen Einspruch gegen das ursprüngliche Ende eingelegt, aber Bioware hat wohl auf die gehört, die unzufrieden [mit dem Ende von Mass Effect 3] waren – was wohl der Sinn des Extended Cut DLCs ist." Das Interview mit Shepard-Synchronsprecher Mark Meer findet ihr auf shacknews.com, weitere Infos und News zu Mass Effect 3 könnt ihr auf unserer Themenseite zum Weltraum-Rollenspiel nachlesen.

http://www.pcgames.d...terview-887653/

#381
MythBuster2010

MythBuster2010
  • Members
  • 170 messages
@ Razon Ha-Oz
Wenn sich die Autoren von ME3 so tiefschürfende Gedanken wie Du gemacht hätten, wäre ME3 frühestens Ende 2012 oder gar nicht mehr erschienen (das soll aber keine Kritik an Dir sein ^_^). Bei dem vorliegenden Ergebnis bezweifele ich stark, dass bei Bioware überhaupt jemand mitgedacht hat. :unsure:
Meine Kritik, die ich schon an anderer Stelle geäußert habe, bezieht sich nicht alleine auf das Ende von ME3, sondern auf das gesamte Spiel. Es wirkt irgendwie blutleer und unter Zeitdruck zusammen gezimmert. Um es mit den Worten von James Vega zu sagen: "Where is the Content of the game, where is the meat?"
Mich hat ME3 fatal an Star Wars KotOR II - The Sith Lords erinnert. Da hat man während und besonders am Ende des Spiels gemerkt, dass der Entwickler Obsidian Entertainment viel mehr an Handlung und Aktion unterbringen wollte. Aus Zeitgründen mussten viele Spielinhalte außen vor bleiben. Die große Bedrohung, die zu Beginn der Handlung erwähnt wird, tritt im Laufe des Spieles völlig in den Hintergrund, um am Ende mit einem letzten Tritt endgültig in den tiefsten Keller befördert zu werden. Nebenhandlungen werden unzureichend oder gar nicht zu Ende geführt.
Wie man ein Ende per DLC komplett über den Haufen werfen und es trotzdem ohne Erklärung durchaus plausibel machen kann, zeigt für mich Fallout 3. Das plötzliche Überleben im DLC "Broken Steel" des Hauptcharakters wird im Hauptspiel durch die Figur des Colonel Autumn erklärt, ohne eine wissenschaflich fundierte Begründung zu liefern Wie der Colonel und der HC eine eigentlich tötliche Dosis radioaktiver Strahlung offenbar unverletzt und folgenlos überleben konnten, bleibt im Dunklen.
In ME3 habe ich gar nicht mal erwartet, dass alle Geheimnisse um die Reaper gelüftet werden. Immerhin sind diese seit mindestens 37 Millionen Jahren unterwegs und Aufzeichnungen ihrer Erbauer oder nachfolgender Völker gibt es nicht. Das auch die Reaper selbst nicht auspacken, ist auch nicht das Problem, nur die Begründung für die Nichterklärung ihres Handelns ist eine billige und peinliche Nummer ("ihr versteht das ohnehin nicht, darum versuchen wir erst gar keine Erklärung!"). Noch einfallsloser ist nur das (für mich) schäbige Ende a la Held wider Willen muss sich am Ende für die Galaxis opfern. Für eine Galaxis deren Bewohner ihm regelmäßig Knüppel zwischen die Beine geworfen haben oder ihn für verrückt erklärt haben, selbst als ein waschechter Reaper die Citadel übernehmen wollte. Wäre dieses Opfer am Ende wenigstens sinnvoll und verständlich erklärt worden, hätte ich es zähneknirschend hingenommen (wie in Fallout 3). Hier hat für mich die Fallout-Serie Vorbildfunktion oder auch Dragon Age Origins. Hier hat man am Ende die Konsequenzen seiner Handlungen aufgezeigt bekommen und man hat erfahren was mit den Begleitern und anderen Personen passiert ist. Ähnlich hat es Bioware auch in Jade Empire gemacht. Man hat zum Schluß erfahren, was aus dem HC und seinen Begleitern geworden ist. So schließt man meiner Meinung nach eine Handlung ab. So schafft man einen befriedigenden Abschluß.
Hätte ich mir das Ende der "Shepard-Trilogie" selbst zusammen reimen oder schön denken wollen, hätte ich nach Teil 2 aufgehört. Leider ist man immer erst im Nachhinein schlauer.

Modifié par MythBuster2010, 01 juin 2012 - 03:38 .


#382
HLP46

HLP46
  • Members
  • 76 messages
Mass Effect writer Drew Karpyshyn revealed his original intent for the ending of Mass Effect 3, which involved the concept of Dark Energy, which was hinted at in the previous two games, such as on Haelstrom during Tali's recruitment mission, when she commented that the planet's sun was an advanced age for no scientific reason.


The Dark Energy was a force that was going to consume everything. According to Karpyshyn, "The Reapers as a whole were 'nations' of people who had fused together in the most horrific way possible to help find a way to stop the spread of the Dark Energy. The real reason for the Human Reaper was supposed to be the Reapers saving throw because they had run out of time. Humanity in Mass Effect is supposedly unique because of its genetic diversity and represented the universe's best chance at stopping Dark Energy's spread."

The original choice was between killing the Reapers and trying to find a way to stop the Dark Energy threat with what little time was left before it consumed the galaxy, or, "Sacrifice humanity, allowing them to be horrifically processed in hopes that the end result will justify the means."

Tja, soviel zur künstlerischen Integrität. Ein wirklich Interessantes Ende wurde geopfert zugunsten der Deadline.

#383
Prometheus45

Prometheus45
  • Members
  • 11 messages
Was den meißten Fans (und damit auch mir) aufstößt is denke ich auch nicht der schlussendliche Inhalt des Endes (*Spoiler* Da Shepard schon quasi tot ist/war, musste er einfach sterben... */spoiler*).
Viel gravierender ist doch die lieblose Abhandlung des Ganzen.
*Spoiler*
Ein bisschen sinnloses Gebrabbel eines Jungen, und dann wird einem sogar noch eine Wahl gelassen, bei der man sich beim ersten mal den Kopf zerbricht was man jetzt machen sollte ...bei der dann 3 mal das gleiche Ende heraus kommt....mit einem anderen Tenor, ok... aber unterm Strich ist es 3 mal das gleiche mit ner anderen Farbe.
Der direkte Inhalt der Enden ist ja eigentlich (meiner Meinung nach) sogar stimmig, aber musste man wirklich jedesmal das gleiche Video verwenden?
Dazu kommen die offenen Fragen die man ruhig auf dem Weg hätte erzählen können (meinetwegen durch Sidestory-Items oder Räume mit Inschriften, bla bla ...).
Es ist schon fast geschmacklos hier einen kleinen toten Jungen hinzusetzen, der einem schnell eine unglaubwürdige Geschichte runter rattert, und einen dann vor eine unmenschliche Wahl stellt (bei der man nichtmal die Möglichkeit hat, als Mensch, denen ja so viel Potential innerhalb der Story nachgesagt wurde, eine "F*** you!"-Entscheidung zu treffen).
*/spoiler*

Soviel zu meinem Senf.
Sollte eigentlich garnicht so viel werden. ^^"
Fakt ist, ich spiele ME3 solange nicht mehr SP, bis die neuen Enden draußen sind.
Stattdessen mach ich lieber noch ein paar ME2 Speicherstände fertig.

greets der Ray

Modifié par Prometheus45, 14 juin 2012 - 08:01 .


#384
wahntraum

wahntraum
  • Members
  • 104 messages
Lieblos trifft es ganz gut. In erster Linie ging es in der Geschichte auch immer um die Charaktere, nicht um die Reaper. Die Bedrohung ist nur ein Vorwand, damit man was zu tun hat. Ob es nun ursprünglich etwas mit Dunkler Energie zu tun haben sollte, ist bedeutungslos. Dass das Ende aber sogut wie alles was die übrig gebliebenen Charaktere betrifft einfach komplett ignoriert, ist der grösste erzählerische Fehler, den BioWare machen konnte. Mit einem schnöden Deus Ex Machina Finale könnte ich ja sonst sogar noch leben.

#385
Husker1982

Husker1982
  • Members
  • 7 messages
Hallo ihr Leute,
ich habe ME3 nun ein paarmal durchgespielt. Und obwohl mir das Ende auch nicht zusagt, ist ME3 seit Jahren eines der fesselsten Spiele, die ich zockte.
Nun muss ich auch mal etwas zum Ende und zu dem ganzen loswerden.
Was mich am Ende enttäuscht hat, war nicht, dass man ad hoc den Organic-vs-Ki Konflikt als Begründung für die Reaper brachte. Nein, viel eher war es die Tatsache, dass alle Entscheidungen auf nahezu identische Enden hinausliefen. Ob man nun Wrex betrog, die Geth vernichtete, es macht nichts, die Enden sind gleich, Hauptsache man hat genug Bereitschaft.Den Grund für den Zyklus habe ich mir fast genauso gedacht, wobei mir die Auflösung mehr als billig erschien, wobei mir die Emotionalität eigentlich gefiel, aber das reicht nicht für einen guten Abschluß. Mit dem Ende habe ich mich verarscht gefühlt, weil es kein ME Ende ist, bei jedem Konflikt hatte man die Wahl, mit der Faust auf den Tisch zu hauen oder die Konfliktparteien zu verstehen, um beiden zu helfen. Das Ende lies diese Wahl nicht zu. Da war nichts mehr zu verstehen, da war einfach nur noch Knopf drücken.
Außerdem, auch wenn gegenteiliges behauptet wurde, hatte die Aufklärung über den Zyklus garnichts tiefsinniges, es war einfach nur peinlich.
Es hat im Grunde nichts ausgemacht, wie man sich in den vorangegangenen Titeln verhalten hat.
Was am schlimmsten war, war die Wahl der Synthese, man ich hasse esotherisches Geschwaffel.
Das Science fiction oft nicht viel mit Science zu tun hat, ok daran bin ich mittlerweile gewöhnt, aber das war der größte Bull****, den ich bis dato las/sah. Ein gemeinsames genetisches Konstrukt, was soll das und dann gibt es nichtmal ne richtige Erklärung dazu, esotherisches blabla, da hätte mir Gott wars besser gefallen,
Es hat sovieles nicht gepasst, die Normandy sollte doch eigentlich bei Schwert sein, dann war sie aufeinmal im Hyperraum, um kurz darauf abzustürzen. Wrex auf der Erde, Massenportale zerstört, deren Druckwellen rassen mit Überlichtgeschwindigkeit durch die Galaxie (man was für ein Blödsinn) na da kann ich mir vorstellen wie es mit den Kroganern weitergeht, usw. und da erzählt Herr Hudson etwas von Geschichten erzählen, der Herr hat kein Plan, man kann kein solches Ende verkaufen ohne die Fans zu enttäuschen. Man kann keine Science Fiction machen nach dem Motto, hauptsache es sieht gut aus. Das Ende erscheint gehetzt, als hätten die Entwickler keine Lust, kein Geld mehr gehabt, was den Fan noch mehr weh tat, da man nichtmal erfuhr wie es den Teammitgliedern weiter erging, außer sie aus ner abgestürzten Normandy klettern zu sehen.
Und die wundern sich über den Aufschrei??? Das ist Dummheit, naja ich denke eher einkalkuliert, warum weiß ich nicht. Mit Kunst hat das nichts zu tun, das war ein Klogriff, aber dazu zu stehen wollte man nicht, dass wäre das richtige gewesen.
Nichtsdestotrotz haben die Entwickler sich auch Mühe gegeben, in allem ein geiles Spiel, wäre nur dieses Ende nicht, warum.
Und was ist leben, alels was sich und seine Art erhalten will und was leben ist, darüber streiten sich schon Jahrtausende die Philosophen, ist ein Virus Leben?

#386
Grubas

Grubas
  • Members
  • 2 315 messages
Es hätte dem Spiel gut getan wenn es keine Erklärung für das Verhalten der Reaper gebe.
Wie sie schon sagen, ihre Motive liegen senseits menschlicher Vorstellungskraft. Es hätte gereicht wenn man die Erde zurückerobert, und die Reaper zurückschlägt.

Dann gebe es auch Raum für Post-ME3 Content, der sich mit den Motiven beschäftigt.

#387
Grubas

Grubas
  • Members
  • 2 315 messages

Husker1982 wrote...

.... Was am schlimmsten war, war die Wahl der Synthese, ....


Roboter haben keine DNA.
:wizard:

#388
dach.decker

dach.decker
  • Members
  • 23 messages
Es wird kein weiteres mass effect spiel geben .das müßten jetzt alle verstanden haben,da das zupferd stirbt. Ich für meinen teil werde den letzten teil nicht mehr spielen .Bw : soll bitte mal in die richtige richtung denken Und nicht mit dem geldbeutel?

#389
gokhlayeh

gokhlayeh
  • Members
  • 482 messages
Ja echt dreist, das die fuer ihre Spiele auch noch Geld haben wollen. Aber grade weil sie mit dem Geldbeutel denken war das definitiv nicht das letzte Spiele im Mass Effect Universum.

#390
dach.decker

dach.decker
  • Members
  • 23 messages
<_< Wenn man schon für me3 den multiplayer plant sollte die story nicht zu kurz kommen, ( für den multiplayer 3 dlc,für die story  1.) Ihr alle die das ende schlecht finden ihr müßt aber zugeben wenn ihr in ein anderes spiel mal rein geht zum beispiel Call Of Duty Black OPS : story sehr gut,multiplayer sehr gut? Me 3multiplayer sehr gut ,story schlecht.man kann nicht bloß ein paar  kleiner bedeutungen einfügen .die endscheidungen die man in den beiden ersten teilen getroffen hat haben eigendlich im dritten und letzten teil keine bedeutung.es ist und bleibt ein reinfall- Es wird kein weiteres me spiel geben.Die endscheidungen der beiden ersten teil werden ungenügend von bw beachtet,oder einbezogen.Ich hatte mir von der dlc für die story mehr erhofft. echt schade für so ein spiel:(:?

#391
Codebreaker819

Codebreaker819
  • Members
  • 4 670 messages
Ist nicht gerade die Call of Duty reihe dafür bekannt eine möglichst billige Story abzuliefern die man an einem Nachmittag durch hat. Dazu kommt jedes jahr ein neuer Aufguss der sogut wie nichts ändert.

Der Multiplayer von ME ist im Gegensatz zu BF3 z.b absoluter Mist, macht aber trotzdem spass. Es ist halt nicht halt Multyplayer konzipiert sondern als reine dreingabe bzw. um zu sehen ob die Spieler auf ein eventuellen Shooter Szenario abfahren.

Daher wird es sicherlich noch weiter Spiele aus dem Mass Effect Universum geben denn immerhin ist es die eigene Hausmarke. Wahrscheinlich sind in Zukunft reine ME Shooter oder ME MMO. Selbst ein Rennspiel lässt sich einbauen. Diese kuh wird lang und ausgiebig gemelkt denn sie hat noch viel Milch zu geben. Im Gegensatz zu CoD wo der Kuh die Euter schon abfallen.

#392
dach.decker

dach.decker
  • Members
  • 23 messages
denke bitte mal richtig nach ohne Shepard ist me nicht mehr das selbe er ist das zug pferd gewesen ohne ihn werden die nachfolger nicht den von bw gewünschten effect haben ??

#393
Guest_Xeontis_*

Guest_Xeontis_*
  • Guests
Das haben auch so viele nach DAO gesagt als klar war der Wächter ist Geschichte. Und jetzt hat obwohl da2 ne pleite war keiner mehr nen problem mit der vorstellung, dass ein neuer held die geschichte weiterführt. Zumindest die meisten nicht mehr möcht ich doch meinen.

Ein neuer Held heißt immer das Universum das wir haben aus einem neuen anderen Blickwinkel zu durchleuchten. Dagegen ist nichts einzuwenden.

Modifié par Xeontis, 29 juin 2012 - 11:40 .


#394
dach.decker

dach.decker
  • Members
  • 23 messages
warum ist es den so schlecht wenn der held überlebt.es sterben wärend der 3 teile schon genug von seinen freunden.richtig wäre es wenn er überlebt.

#395
Guest_Xeontis_*

Guest_Xeontis_*
  • Guests
Es ist nicht schlecht, aber es starben auch genug um shepards erfolg einen schritt weiterzubringen. Gegenfrage: Warum sollt dann gerade dieser held ein problem damit haben auch mal selbst das ultimative Opfer zu bringen wenn sein größtes Ziel doch ist seine Lieben zu beschützen?

Ich hatte damit aus dem Grund einfach kein Problem. Zumal eins eh klar war.. Eine Asari lebt 1000 Jahre.. ein mensch altert und stirbt nach in ME glaub 150? Ich hätte nicht wollen das Liara das mitmachen muss und dann den tot auf raten praktisch vor augen hat wobei sie weiter blutjung durch die gegend hüpft. So hat sie Shep als das in Erinnerung was er war.. der held der für sie und alle starb die er beschützen wollte ;) Ich mag Drama in Spielen.

Aber darum gings ja nicht du meintest ohne shepard wird jeder Nachfolger ein Fehlschlag weil er das Zugpferd für dich ist damit ME3 überhaupt läuft. Darum gab ich dir das Beispiel aus Dragon Age. Man muss nur offen für was neues sein und auch mal die Vorteile sehen.

Modifié par Xeontis, 29 juin 2012 - 11:47 .


#396
dach.decker

dach.decker
  • Members
  • 23 messages
Es wird aber auch viele nachteile mit sich bringen. drama ist zwar gut .ich möchte nur sagen ein spiel muß einen fesseln,nicht abstoßen???

#397
Codebreaker819

Codebreaker819
  • Members
  • 4 670 messages
das ist immer der subjektiven Ansicht geschuldet ob es einen anzieht oder abstoßt aber die mehrheit findet es durchaus so gut wie es ist. Das Shep in ME3 stirbt war auch von Anfang an klar da immer gesagt wurde das die ME Trilogie mit Shepard endet und die 3 Spiele die Geschichte von Comander Shepard erzählen. Neue ME Spiele werden nun halt die Geschichte von jemanden anderen aus dem ME Universum erzählen.

#398
Apfelschorle1996

Apfelschorle1996
  • Members
  • 5 messages
Shepard sollte einfach überleben und gut ist..
Me ohne shepard ist wie Star wars ohne laserschwert :(

#399
Codebreaker819

Codebreaker819
  • Members
  • 4 670 messages
Star wars ohne Darth Vader funktioniert auch. klar das man seine Helden nicht verlieren will aber irgendwann muss man loslassen. Und mal ehrlich ein ME 23 mit einem 140 jahren alten Shep will auch keiner sehen.

#400
Jaii der Herr

Jaii der Herr
  • Members
  • 19 messages

Razon Ha-Oz wrote...

Wenn der Spieler angelogen wird, macht das Spiel das irgendwann offensichtlich - denn der Spieler soll ja irgendwann die Geschichte kennen, wie sie war. die Begründung der Citadel "Ich lösche das Leben alle 50 000 Jahre aus, weil es sich sonst selbst auslöscht" oder anders formuliert: "Ich verhindere einen Krieg durch einen Krieg", ist blanker Unsinn und MUSS eine Lüge sein. Diese Lüge wird aber durch die Enden nicht reflektiert. Auslöschungsprävention durch präventive Auslöschung erklärt nicht das Handeln der Reaper und nicht das des Katalysators, noch leitet es sinnvoll in die philosophische Diskussion der möglichen Enden über. Und deswegen, weil das Ende in keiner Hinsicht, weder als Soap noch als Diskurs, genügt, mag ich es nicht. Jede Berufung auf "künstlerische Integrität" stößt mir wie blanker Hohn auf.


Hier muss ich entschieden wiedersprechen: Die Reaper löschen das Leben nicht aus. Sie bewahren es in Reaperform. Wie wir nun wissen führen die Reaper auch keinen Krieg. Der Katalysator ist ja nahezu schokiert darüber dass die Menschen die Ehre in Reaperform unsterblich zu werden abweisen und als Krieg mit den Reapern empfinden.
Wenn wir auf dieser Ebene Diskutieren wollen, dann müssen wir zumindest versuchen diese uns unbegreifliche Sichtweise des Katalysators Rechnung zu tragen. Sicherlich sieht es für uns Menschen wie Auslöschung und Krieg aus. Für die Reaper und den Katalysator ist es das aber nicht. Daher zieht die ewig runtergeleirte Argumentation "Ich verhindere einen Krieg durch einen Krieg" oder "ich bewahre das Organische Leben indem ich es Auslösche" überhaupt nicht.