Ich denke nicht und es steht zu befürchten das BW auch weiterhin ähnliches abliefern wird.roedrixoenhc wrote...
viell. einigen sich die "fraktionen" ja das nächste mal =)
Das Problem ist ja nicht nur das Ende selbst sondern zieht sich durchs ganze Spiel und den meisten Spielern fällt es noch nicht einmal auf. Schaut man genauer hin hat ME3 eigentlich spielerisch nichts neues geboten sondern lediglich eine Mischung aus 1 und 2. Die Rollenspielelemente und die Charakterentwicklung, mit ME2 regelrecht kastriert, ist auch weiterhin mehr als dürftig. Kampfsystem und Leveldesign läßt auch oft zu wünschen übrig, BW hatte mit toller Gegner-KI geworben und Pustekuchen ... Die Level sind was sie sind, Schläuche vollgestopft mit Deckungsmöglichkeiten und den in immer gleichen Zeitabständen kommenden Gegnern und ab und an bekommt man mal eine größere Gegnerhorde vorgesetzt ... billig wie ein B-Movie.
Und wo wir bei Movie sind ... man ist all zu oft zum zuschauen verdammt und darf hin und wieder mal etwas entscheiden und etwas herumballern. Wenn die Story aber einen so großen Stellenwert haben soll dann ist BW am Ziel vorbei geschossen. Die Autoren haben viel zu oft versucht Dramatik zu erzeugen, zum Beispiel mit dem Kind und den Träumen, und dabei vergessen das ja der Untergang der Galaxie davon schon genug bietet. Manchmal ist weniger eben doch mehr. Und das Ende schlägt einem dann gänzlich ins Gesicht und wir bekommen nichts als plumpe Erklärungsversuche und einen mottenzerfressenen Flickenteppich vorgesetzt.
So sieht es doch aus, oder nicht? Klar, das Ende paßt ... es wird der Trilogie in keinster Weise gerecht und schließt diese alles andere als würdig ab, aber zum Spiel ME3 paßt es ...





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