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Casey Hudson über das Ende von Mass Effect 3


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949 réponses à ce sujet

#76
Zeer0

Zeer0
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Liebes BioWare und speziell Mr. Hudson,

lasst mich versuchen, euch die Fehler, die die Fans sehen (aber ihr anscheinend nicht), aufzuzeigen.

Elalys wrote...


Wir hatten immer beabsichtigt, dass die Ausmaße des Konflikts und das zugrundeliegende Thema der Aufopferung zu einem bittersüßen Ende führen sollten – alles andere würde die qualvollen Entscheidungen, die Shepard auf seinem Weg treffen musste, untergraben.


Klingt sehr sehr schön, jedoch möchte die Fangemeinde sehen, dass diese "qualvollen Entscheidungen" jegliche Auswirkungen auf das Ende haben (wie von BioWare zahlreich versprochen!)  Dies ist ganz eindeutig nicht der Fall.

Wir hatten einige unglaublich positive Reaktionen auf Mass Effect 3, von der Aussage der New York Times, es sei „ein packender, stimmiger Triumph“ über Penny Arcade, die das Spiel „eine erstaunliche Leistung“ nannten, bis hin zu Mails und Tweets von Spielern, die uns die innigsten Worte der Anerkennung spendeten, die wir jemals erhalten haben.


Niemand behauptet, das Spiel wäre schlecht! Es ist meiner Meinung nach sogar das Beste, was ihr je auf den Markt gebracht habt. Die Kritik, die ihr erntet, bezieht sich ausschließlich auf das Ende des Spiels.

Elalys wrote...

Allerdings sehen wir auch, dass einige unserer leidenschaftlichsten Fans mehr Geschlossenheit, mehr Antworten...


... auf den Punkt gebracht!..

und mehr Zeit brauchten, um sich von ihren Erzählungen zu verabschieden...


... und nope! Die Fangemeinde weigert sich sich ja offensichtlich, sich von ihren Erzählungen zu verabschieden, weil diese einfach an der Stelle enden, an der Shepard auf das "Portal" zur Citadel läuft und von Harbinger getroffen wird. Was danach passiert, ist (leider) von den Erlebnissen in allen 3 Spielen unabhängig.

Eine überströmende Zuneigung für Garrus und Tali führte zu ihrer Aufnahme als Romanzenpartner in Mass Effect 2.

 

Was passiert mit Garrus, Tali und all den anderen, die mit Shepard in London waren, bzw. wie kommen diese  von London aus auf die Normandy? Und warum hat die Normandy eigentlich das Sonnensystem verlassen, in dem der alles entscheidende Kampf tobt?


Dies ist nicht das letzte Mal, dass ihr von Commander Shepard gehört habt.


Auch hier fehlt meiner Meinung nach wieder jegliche Logik.
Beispiel 1: Shepard ist in beinahe allen mir bekannten Enden tot! Die Geschichte an der Stelle, an der er zwischen den Trümmern aufatmet, fortzusetzen wäre allen Spielern gegenüber unfair, die ein anderes Ende gewählt haben. Eine völlig neue Geschichte oder eine, die vor dem Reaperangriff spielt, wäre meiner Meinung nach nur ein billiger Trick die Geschichte zu "vervollständigen".

Beispiel 2: Ohne Massenportale wäre die gesammte Flotte auf der Erde gestrandet und könnte nicht mehr zurück, da die ÜLG-Antriebe sehr schnell den "Treibstoff" aufbrauchen (dieser reicht meist nicht einmal, um ein Sonnensystem zu erkunden). Somit wären die Völker der Galaxie dazu verdammt, die so schon geschundene Erde und ihre übrigen Rohstoffe untereinander zu teilen. Dabei können die Quarianer und die Turianer nicht einmal menschliches Essen zu sich nehmen...

Beispiel 3: In "Die Ankunft" zerstört Shepard das batarianische Massenportal. Die Folge: eine Explosion, die einer Supernova gleicht und Millionen tote Batarianer. Was passiert also mit der Galaxie und ihren Völkern, wenn alle Massenportale explodieren (beachte die Größe der Explosionen in der Animation, nachdem Shepard die Cricible aktiviert)? Alle tot (Dann würde es auch keinen Stargazer geben, der dem Jungen Geschichten über "den Shepard" erzählt)? Oder doch nur "space magic"? Und wie schafft es die Normandy eigentlich noch zu landen (oder notzulanden), nachdem sie mitten im ÜLG-Sprung von der Druckwelle erfasst und aus diesem Sprung gekickt wird? In dem Codex von Mass Effect 3 wird erwähnt, dass ein destabilisiertes Masseeffektfeld eine tötliche Gammastrahlung aussendet, die die Mannschaft binnen Sekunden tötet oder zumindest so etwas in der Art. Von den Wirkenden g-Kräften bei einer solchen "Notbremsung" mal ganz abgesehen... (Gott segne die Physik und die Mass Effekt Lore an dieser Stelle ;))

Wir freuen uns auf eure anhaltende Unterstützung und Mitwirkung, während wir gemeinsam daran arbeiten, die bleibenden Erfahrungen in der Mass Effect-Trilogie zu formen.


Mir ist durchaus bewusst, dass alles, was ich hier aufzähle schon etliche Male gesagt wurde, jedoch verstehe ich nicht, wieso man nicht darauf eingeht? Wir wollen kein neues Spiel, wir wollen keine neuen Geschichten, wir wollen nur, dass ihr einer Geschichte, die sich über Jahre hinzog und vielfältig entfaltete, ein würdiges (abgeschlossenes!) Ende gebt.

Und mögen die Worte Tausender doch nocht die richtigen Ohren finden!



May our influence change the endings!! In the battle today we will Hold The Line!

Modifié par Zeer0, 22 mars 2012 - 10:14 .


#77
Anzi

Anzi
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Super Post der hätte es verdient an BW weiter gereicht zu werden. Vor allem weil wieder schön zu sehn ist das das Spiel ansich Super ist und es lediglich um das Ende geht. Man kann nur hoffen das es BW und EA wirklich wichtig ist was wir denken. Vllt bekommen wir ja dann wirklich was was wir uns wünschen und was eines Commander Shepards würdig ist. Bitte BioWare macht das Spiel unvergesslich (positiv).

#78
Nelethill

Nelethill
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Hallo Bioware,
Ich möchte jetzt auch mal mein senf dazugeben ;-) so wie es den Anschein hat versteht BioWare die Statements einfach nicht das Spiel ist mit dem ende, sogar die ganze Trilogie ist mit dem ende ein riesen schrott. Und wenn dann solche Sätze kommen wie die New York Times hat das und das gesagt, natürlich sagen die das. Wie würde es sich auch anhören wenn eine große Zeitung sagt das Spiel ist an sich gut nur das Ende ist ein riesen scheiß. Dann würde keiner oder nur wenige das Spiel kaufen. Das Spiel war gut bis auf das wo Sheppard auf die Citatel geht. Ich meine wenn das Spiel so endet kann ich mir Mass Effect 1 und Mass Effect 2 und 3 eigentlich sparren ich muss nur die Letzten 30min Spielen und ich bin genau so schlau wie vorher, und ändern tut sich eh nichts. Ob ich Gut oder Böse, den gerettet den hab sterben lassen ist am ende alles für die Katz und das ist das schlimme an dem Ende.
Auf die Frage ob man das Ende ändern soll kann ich nur sagen ja/nein, das  aktuelle ende solte eins von mehreren sein und man solte es auf alle fälle erweitern.
Ich dachte mir noch so als ich 10 Std Mass Effect 3 gespielt htte super jetzt hats Bioware geschaft die nachteile von Mass Effect 2 auszubessern. Bis zum ende hin.
Nach dem Ende von Mass Effect 1, Wow was fürn game
Nach dem Ende von Mass Effect 2, äh das wars schon??????
Nach dem Ende von Mass Effect 3, tastatur fliegt durch den raum, son sch*****

In diesem Sinne Nelethill Ende ;-) 
Bioware ich hab euch trotzdem lieb ;-)<3

Modifié par Nelethill, 23 mars 2012 - 12:14 .


#79
syos

syos
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Die Geschichte und die vielen Dialoge ( bei denen auch viel Filmmechanik nachgebaut wurde ) ist bewundernswert. Ende'n ist/sind völliger Mist.

#80
Melbar_Kasom

Melbar_Kasom
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Was mich an einem zu 99,5% genialen Mass Efferct 3 echt wurmt - abgesehen von den großen logischen Fehlern am Ende - über mittelgroße und kleine würde ich, wie vermutlich viele Fans der Saga, ja hinwegsehen können, ist ja schließlich Science-Fiction (Betonung auf Fiction), da muß nicht alles superlogisch sein - ist foldendes:
Die relevanten Entscheidungen/Ereignisse aus ME1 bis ME3 haben in Form von zusätzlichen EMS-Punkten (konkrete Beispiele: die ME2-DLC-Overlord-Entscheidung= entweder Waffenupgrades oder EMS-Punkte in ME3 oder jedes überlebende Crewmitglied aus ME2 bringt extra EMS-Punkte) Einfluß auf die drei Endsequenzen - ABER NUR BIS MAN 5.XXX EMS-PUNKTE HAT!!!!!!!! Hat man in ME3 erstmal diese "magische" EMS-Punkte-Marke erreicht ist es wurscht, ob ich noch weiter fleißig wie eine Biene EMS-Pünktchen sammel oder nun alles links und rechts liegen lasse und nun die Cerberuszentrale angreiffe. Wozu die Staffelung nach Punkten (teilweise in 150er Schritten!), um dann, egal ob man nach etwa 30 Std mit 5.555 Punkten oder nach 36 Std mit 7.777 Punkten das Spiel beendet, die selben "besten" Endsequenzen zu sehen? (Punktestaffelung siehe hier: http://www.eurogamer...ophaeen?page=13) Gerade für die "Happy-End-Fans" wäre es doch ein großer Anreiz gewesen, das Spiel möglichst perfekt und gründlich abzuschließen, damit sie dann auch sehen können, wie Shepard mit Liara glücklich wird oder aus Jack (eine meiner persönlichen Lieblinge) eine sittsame Ehefrau und Mutter macht ***prust*** ***lach-Tränen*** *rutsch-unter-den-Tisch-vor-lachen*** oder oder oder..... So hat man überhaupt keinen wirklichen Anreiz mehr das Spiel irgendwie "ordentlich" zu Ende zu spielen. Schade, aber ich geb die Hoffnung (noch) nicht auf und warte, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, was und in welcher Form Bioware noch als Patch/DLC/Addon zu dieser Miesere rausbringt

Modifié par Melbar_Kasom, 23 mars 2012 - 08:02 .


#81
patteundercover

patteundercover
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Ich möchte mal noch einen Aspekt aufgreife, den Bioware gerne bezüglich der Enden anbringt.
Sie sagen, und das ist durchaus berechtigt, dass der Künstler die künstlerische Freiheit habe sein Werk zu gestalten wie er möchte und sich dafür nicht entschuldigen müssen sollte.
Das ist meiner Meinung insoweit richtig, als wir von Kunst und Kunstwerken reden.
Kunst, wahre Kunst entsteht zu ihrer Selbst Zweck. Ein Spiel entsteht, auch dieses, um den Profit zu mehren. Um möglichst vielen den Kauf des Produktes schmackhaft zu machen werden Versprechungen gemacht. Dass diese überprüft werden muss man sich gefallen lassen.
Es ist ein Konsumgut. Das Geld annehmen und sich der Kritik entziehen mit dem Hinweis es handele sich um Kunst....errrrhm.

#82
Melbar_Kasom

Melbar_Kasom
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Hmm, interssante Ansicht, doch wie siehst Du Bildhauer und Maler, die ihre Skulputren und Gemälde in Galerien ausstellen mit dem Ziel sie möglichst (teuer) zu verkaufen? Autoren schreiben bei allen künstlerischen/intellektuelen Hintergründen Bücher auch nur in der Hoffnung möglichst viele Exemplare zu verkaufen. Ebenso ist es bei Filmen oder der Musik. Was machst Du, wenn Du ein Album oder Buch kaufst von einem Künstler, den Du bisher immer toll fandest und du stellst fest: "das ist ja nur murks!"? Die Begriffe Konsumgut und Kunstwerk sind heutzutage doch kaum noch zu trennen. Viele Musiker z.B. bezeichnen sich als "Künstler" und reden dann bei ihren Alben von "Produkt" oder "Produktion".
Ich vermute im "Fall Mass Effect 3" sind wir aus dem Grund so emotional entäuscht, weil Bioware eine so spannende, tolle Welt (über 3 Spiele) mit so unglaublich sympathischen, fast schon lebensechten Charakteren, mit denen man lachen und weinen konnte, liebevoll erschaffen hat, wie es vorher kaum eine andere PC-Serie geschafft hat. Und nun, am Ende dieser "Reise" mit unseren, für jeden ganz eigenen, Lieblingen, endet die Saga mit einem Finale, dass nicht an das Niveau der gesamten Serie und auch nicht an Biowares gewohntes eigenes Niveau reicht. Wäre Mass Effect 3 ein einzelnes 08/15-PC-Spiel und nicht ein Abschluß einer wahnsinnig guten Triologie, wäre der Aufschrei unter uns Käufern erheblich geringer. Wir würden mit einer hochgehobenen Augebraue sagen: "Naja, hab mir was anderes vorgestellt!" und evtl. beim nächsten Release der Firma skeptischer sein. Wenn es nur allein um gebrochene Werbeversprechen ginge, dann gebe es heute, glaube ich, kein einziges Entwicklerstudio mehr - jeden Monat kommen Spiele auf den Markt, die ihre vollmundigen Ankündigungen nicht halten.

Modifié par Melbar_Kasom, 23 mars 2012 - 12:21 .


#83
StarCmdr

StarCmdr
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@patteundercover: Schön und treffend gesagt.

Allerdings gab es mal eine Zeit wo man bei Computerspielen tatsächlich noch von Kunst reden konnte.
Da wurden Spiele gemacht weil es den Programmierern Spass gemacht hat Spiele zu machen.
Wo es um des Machens selbst ging.
Wo Spiele kontinuierlich von einem zum nächsten technisch und inhaltlich immer besser wurden - und zwar weil sie es konnten und vorallem wollten.
Weil die Macher ihre Visionen und Ideen verwirklichen wollten, ihr Herzblut haben einfließen lassen und das den Spielern nahebringen wollten.

Aber heute geht es doch nur noch um den reinen Profit.

Bekanntlich kommt Kunst ja von Können.
Nur viel von ihrem Können hat Bioware einfach unter den Tisch fallen lassen, - mit €A im Rücken, vermutlich: "lassen müssen" - nur um schneller fertig zu sein (das hat man ja schon bei DA2 gesehen).
Denn kürzere Entwicklungszeit bedeutet mehr Profit.
Dann muss das Produkt nur noch in den Medien spektakulär gehiped werden und man bricht in den ersten 1-2 Wochen alle Verkaufszahlen-Rekorde.

Doch diesmal haben sie sich wohl mit ihrer Taktik ein wenig verzettelt. Denn auf grund der kurzen Spielzeit und dem schnell zusammen geschusterten Ende, (Dank Internet und co. verbreitet sich sowas in kürzester Zeit) brechen nun überall die Verkaufszahlen drastisch ein.
 
Ich hatte wirklich geglaubt sie hätten aus DA2 gelernt und den Schluss gezogen das es so nicht funktioniert. Aber vermutlich waren die Verkaufzahlen leider trotzdem noch zu hoch.

Aber ich hoffe spätestens jetzt haben sie geschnallt das man seine Kunden nicht über Gebühr für dummverkaufen kann.



Massig Fehler in den Scripten und Animationen, fehlende Nebenmissionen, größtenteils viel zu kurze und lieblos gestaltete Hauptmissionen und ein Ende was rein garnichts von dem hält was uns versprochen wurde, machen das Spiel für mich einfach nur schlecht.

Die ganzen Patzer für sich genommen - das Ende mal ausgeklammert - machen das Spiel noch nicht miserabel.
Aber alles zusammen und dann dieses Ende machen für mich im Nachhinein nicht nur den dritten Teil zu einem Reinfall, sondern schlussendlich die ganze Trilogie!

Dabei gebe ich BioWare noch nicht mal wirklich die Schuld. Denn ich wette, sie hätten ihr Spiel gerne noch weiterentwickelt und mehr Details und Content eingebaut, um den Spielern ein echtes Erlebnis bieten zu können.


Der Kauf einer Collector's Edition war für mich bisher immer eine Ehrung an die Entwickler für ihre bisher geleistete Arbeit und ihre zukünftige. Und im Falle von ME3 war es ein Vertrauensvorschuß, dass eine geniale ScienceFiction-Serie zu einem unvergesslichen Abschluss kommen würde.

Aber momentan bereue ich es zu tiffst EA die 75€ in ihren nimmersatten Rachen geworfen zu haben.

Wenn da jetzt nicht noch was nachgereicht wird, was der Trilogie auch nur ansatzweise ein würdiges Ende beschert, - Und zwar KOSTENLOS! - dann sind €A und - so leid es mir wirklich tut - auch BioWare für mich gestorben!

#84
Simpson3k

Simpson3k
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Meiner Meinung nach lässt sich die ME Reihe weder mit einem Buch, noch mit einem Gemälde oder einer Skulptur vergleichen.

Bücher zum einen sind von Anfang bis zum Ende in einem Linearen Ablauf geschrieben, jedes mal wenn ich das Buch lese, passiert genau das selbe egal wie oft ich es lese und egal in welcher stimmung ich beim lesen bin. Somit ist das gesamte Buch schon festgelegt, basierend auf dem was der Author will, der Leser hat wärend des gesamten Buches keinerlei Einfluss darauf. Die Mass Effect Reihe ist voll mit Möglichkeiten für den Spieler um die Entwicklung zu bestimmen, und zwar über volle drei Spiele und all diese Entscheidungen sind am Ende von ME 3 wieder auf wenige Punkte gebündelt. Stellt euch einen Baum vor..die Wurzel im Boden samt Stamm ist der Ist der Spieler..und die verzweigungen, je weiter es nach oben geht sind die Entscheidungen des Spielers in allen 3 Teilen..so und in Fall von ME3 wachsen bei diesem Baum all die vielen Äste im Baumwipfel wieder zu drei dicken Ästen zusammen.

Bilder und Skulputren kann man bereits vor dem Kauf als ganzes betrachten, ich sehe das gesamte Bild oder die Skulptur bevor ich entscheiden muss ob ich sie kaufe oder es mir so missfällt das ich einfach dran vorbei gehe. Kunstwerke kann ich ausserdem betrachten ohne sie zu kaufen. Oder hat jeder der mal ein Van Gogh gesehen hat, Millionen ausgeben müssen um es zu erwerben? Wohl eher nicht.

Dieses ganze Kunstgerede ist doch nichts weiter als eine Ausrede. Künstler wollen in erster Linie etwas mit ihrem Werk ausdrücken, dem Betrachter etwas vermitteln. Computerspiele sind Unterhaltung, sie werden programmiert um eine bestimmte Zielgruppe von Spielern zu animieren sie zu kaufen.

Wenn Computerspiele fortan Kunst sind, dann sollten sie gemietet werden können damit diese Kunst wie ein Bild oder eine Skulptur als ganzes betrachtet (durchgespielt) werden kann bevor man sich entscheidet ob man es kauft.

Würde etwa jemand 5 Millionen für die Skulptur eines Menschen ausgeben von der nur der Kopf und Brust sichtbar sind, der Rest aber unter einer Plane verhüllt ist? Die Leute die Computerspiele als Kunst betrachten scheinen das zu denken, sie erwarten von den Spielern die Kunst im Sack zu kaufen und Kritiken an der Kunst zu ignorieren weil es eben Kunst ist..

#85
Myrmix

Myrmix
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Das Ende von ME 3 ist absolut keine Kunst.
Wenn man beschließt, das Autorenteam, das die ganze Serie mitgestaltet hat, am Ende außen vor zu lassen und es zu zweit zu vollenden ist das, als ob meine kleine Schwester einen Picasso mit Fingerfarben fertig pinselt.
Sieht zwar ganz lustig aus, aber es zerstört die Aussage des Bildes.
Genauso ist es ja mit ME gelaufen.

#86
X3TC

X3TC
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wenn ME3 ein bild wäre dann würde ich es mir glaube ich nicht kaufen wollen, denn das bild wäre nicht wirklich in sich stimmig, zwar ist das motiv sehr gut aber an einigen stellen fehlt die genauigkeit und der abschluss.

#87
vimperus

vimperus
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also ich habs jetzt auch durch und binmehr als enttäuscht von dem game die beiden vorganger waren selbst ohne dlc besser da hat bioware wohl nur an die masse gedacht und nicht das sie eine sehr treue fangemeinde mit den schrottende nur vergraulen. hoffe das diese scheiß schwachköpfe von ea sich mal riochtig die finger verbrennen und bumm ordentlich auf maul fliegen

#88
StarCmdr

StarCmdr
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Ob man Spiele als Kunst bezeichnen sollte/könnte oder nicht, ist doch völlig unerheblich.

Fakt ist: Die Entwickler haben doch jetzt garkeine andere Wahl als jetzt von ihrem (Gesamt-)Werk zu reden, es als das zu verteidigen was es jetzt ist und wie sie es sich (angeblich) erdacht haben und müssen natürlich ganz erstaunt darüber tun, dass es den 90% der Spieler nicht gefällt.
Und das sie jetzt einlenken und über ein Ändern des Endes "nachdenken", ist doch nur der simple Versuch der Schadensbegrenzung.

Was hätten sie denn sonst sagen sollen? - "Tut uns wirklich leid Leute, wir hättens gerne schöner und besser gemacht, aber EA hat schon vor der Tür mit den Füßen getrampelt, wir sollen doch endlich fertig werden."


Mit anderen Worten: Der Grund warum wir so ein beschi*****... eerhm... bescheidenes Ende bekommen haben und der Rest auch nicht ganz rund ist, ist schlicht und einfach der, dass es heutzutage primär nur noch um die dicke und vorallem schnelle Kohle geht - so wie in vielen anderen Branchen auf der Welt leider auch.
Doch dieses Mal haben sie absolut in die S****** gegriffen.

Das man aber mit langewährende und qualitativ hochwertigen Spielen ebenfalls die dicke Kohle verdienen kann, sieht man an Spieleschmieden wie Blizzard - Die halten wenigstens was sie versprechen und dahinter ist nicht nur heiße Luft.
Das natürlich ein gewisses Grundkapital dahinter stecken muss, ist logisch. Denn eine Firma die 10 Jahre an einem Spiel werkelt und in der Zeit nix verkauft geht Pleite.
Aber gerade bei EA steckt ein Kapital dahinter, das man nur mit den Ohren schlackern möchte.
"Qualität" und nicht Quantität ist hier das Schlüsselwort - und man kann genauso gut dran verdienen, wenn nicht vllt. sogar besser.
Denn umso besser mein Produkt, desto mehr prestige fahre ich ein und umso mehr Leute kaufen es. Und dann kann man mit Erweiterungen und DLCs nochmal richtig abgreifen aber nicht vorher.

Und ich wette ein Großteil der Spieler bevor er das Ende kannte (ich nehme mich da nicht aus), wäre bereit gewesen nochmal gut Geld für DLCs zu lassen.

Jeder logischdenkende Mensch wird das nachvollziehen und erkennen müssen, das EA's Firmenpolitik von schneller Geldmacherei auf kurz oder lang nicht funktionieren kann und wird.

Aber anscheinend denken die bei EA nicht wie normale Menschen - sondern eher wie Maschinen - das sind die wahren Reaper!

#89
SilencerNR

SilencerNR
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Erst einmal ein großes Lob an Mass Effect 3, das Spiel hat mich sehr mitgerissen und absolut gut unterhalten. ABER DAS ENDE... ?! An sich ist am "vermeintlichen Tod" von Shepard nichts verkehrtes und ich finde es ist ein glorreicher Abgang für einen Helden der das Universum bereits zum dritten und entgültig vor den Reapern bewahrt hat. Wahrscheinlich wäre er in einem 4 Teil sowieso an sich selbst gescheitert und wäre dem Alkohol verfallen um die ereignisse und entscheidungen die er treffen musste zu verarbeiten.
Aber meiner Meinung nach hätte Bioware die Spieler nach Shepard's Ableben mehr über die danach herrschende Stimmung der überlebenden Völker und dem Helden zumindest eine anständige Ehrung mit großen Ansprachen über seine Taten und seinen Charakter die einer Legende wirklich gerecht werden. Stattdessen bekommt man zu guter letzt nur einen Text hingeklatscht nach dem Motto: Tja er is ne Legende und kauf dir nun die Dlcs damit du noch ein paar minuten länger spielen kannst bevor du wieder das enttäuschende ende vor augen hast.
Das gesamte Spiel war von Anfang bis kurz vor Ende grandios... bis nur noch der Blick auf die Normandy gerichtet wurde und man etwas nichtssagendes aufgetischt bekam in dem man ein paar unbedeutende dinge hineininterpretieren kann. im abschließenden Kapitel der shepard-saga sollte man schon dem Spieler etwas mehr bieten ohne wirklich die wahren Antworten zu erfahren. Das frustriert und lässt einen mit einem merkwürdigen Gefühl zurück was etwas von einem Vakuum hat. Ich hatte sicher wie viele andere Spieler nach der Schlusssequenz mehr Fragen, als vorher. Mich hätte zum Beispiel interessiert wie die liebgewonnenen Charatere weitermachen, wie Shepards Romanze auf seinen vermutlichen Tod reagiert und wie sich die zerstörung der massenportale auf die Galaxie auswirkt. Im Grunde ist das Mass Effect Universum mit Shepard zusammen gestorben, da es keinen ansatz gibt wie welchen weg es geben wird.
Wenn das Spiel schon so cineastisch gestaltet wurde, sollte es auch wie in einem guten film ein entsprechendes Ende bekommen oder wärt ihr mit einem, gerade dann wenn einem viele Charaktere über längere zeit ans Herz gewachsen sind.
Aber der Absolute Knüller war ja die Sequenz nach den Credits. Absoluter Stilbruch. Es hat so garnicht in das gesamtbild gepasst.

...und so!

#90
Melbar_Kasom

Melbar_Kasom
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StarCmdr wrote...

......
Das man aber mit langewährende und qualitativ hochwertigen Spielen ebenfalls die dicke Kohle verdienen kann, sieht man an Spieleschmieden wie Blizzard - Die halten wenigstens was sie versprechen und dahinter ist nicht nur heiße Luft.
......


FALSCH! FALSCH! FALSCH!
Komm mir bitte nicht mit Blizzard!
Gerade Blizzard/Activision könnte man als Erfinder der zwar sehr hochwertigen jedoch inhaltlich halbfertigen Vollgames bezeichnen. bei denen die "angefixten" Spieler nochmal kräftigst zur Kasse gebeten werden. Da ist das was EA/Bioware mit ihren kostenpflichtigen DLCs macht ja, so bitter es klingt, fast noch sozial!
Bereits 1998 wurde ein "Starcraft" von Blizzard auf den Markt geworfen, wo die Story erst halbwegs(!) zu Ende erzählt wurde, wenn man das Addon "Broodwar" ein dreiviertel Jahr später gekauft hat - und zwar zum Fast-Vollgamepreis von 35,00 DM bei Mediamarkt - hab sogar noch die Orginalverpackung mit Preisettiket (was unter Berücksichtigung der Preisentwicklung kurz nach Euroeinführung fast genau 35,00 Euro entspricht). Abgesehen von der eigentlichen Story mußte das Addon massive Balancingfehler unter den Rassen im Multiplayer ausgleichen (z.B. absolute Lufthohheit der Protoss ohne Addon gegen Terraner).
Nach "Starcraft" wurde die selbe Nummer bei "Diablo II" durchgezogen ohne Addon fehlte das letzte Kapitel und der letzte Boss. Und als  jüngstes Beispiel und der bisherige Gipfel dazu aus dem Hause Blizzard ist "Starcraft II" - nur diesesmal ist die Story nicht mal halbfertig sondern nur zu einem Drittel! Das erste Addon, der beiden angekündigten Addons soll sage und schreibe 60(!), in Worten: sechzig, Euro kosten (siehe amazon.de) - nur um die Geschichte von "Starcraft II" komplett und zeitnah erzählt bekommen zu können wird man also wohl zusammen ca. 180 Euro(!!!!!) auf den Tisch legen müssen. Das ist für mich, um Dich zu zitieren, der absolute Inbegriff von unseriösen "Dicke-Kohle-Machen". Hinzu kommen noch, die in der Vergangenheit schon massiv von den Käufern kritisierte Geschäftsmethoden von Blizzard in dem sie bei Einspielung von Patches plötzlich den Inhalt ihrer AGBs ändern (z.B. Weitergabe von Kundendaten an Dritte) ohne deren Anerkennung man die Spiele nicht spielen aber auch nicht mehr zurückgeben kann.

Modifié par Melbar_Kasom, 24 mars 2012 - 01:05 .


#91
StarCmdr

StarCmdr
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Da magst du in gewisserweise recht haben, aber es gibt doch einige feine Unterschiede.
Das mit den AGB's ist natürlich absolut mies, aber was EA mit seinem Origin macht ist doch genau das selbe!

Ich bin defintiv kein Fanboy der Blizzard als das Maß aller Dinge anpreisen will. Ich werde Blizzard nie verzeihen können was sie ab der ersten Erweiterung aus WoW gemacht haben. Aber MassEffect mit einem MMO zu vergleichen hinkt sowieso, denn ein MMO muss sich stetig weiterentwickeln sonst stirbt es.
Das sich WoW dabei im laufe der Zeit für einige in die falsche Richtung entwickelt hat, nur um eine größere Zielgruppe anzusprechen, ist dabei eine Sache für sich.

Aber ich kann mich nicht entsinnen das bei Blizzard jemals irgendwann, irgendwelche zusatzinhalte nach release herauskommen sind, die aber eigentlich schon lange vorher fertig waren.
Und Blizzards Spiele sind auch ohne Addons in sich stimmige Erzählungen.
Und der vergleich mit StarCraft II hinkt doch sehr - denn StarCraft II ist als Trilogie angelegt genauso wie Mass Effect.
Und selbst wenn die Fortsetzung von SCII 60€ kosten sollte, was ich doch stark bezweifle, so hätte man für ME2 zum Neupreis und sämtlicher DLC's locker 70€ hinlegen müssen.
Und es ist doch auch völlig egal was ein Spiel kostet - es ist doch nur wichtig was ich dafür auch bekomme.

Und mit SCII habe ich kein halbfertiges Spiel vorgesetzbekommen - mit einem Umfang das höchstens für ein größeres Addon getaugt hätte und das nur so vor Bugs und anderen Fehlern strotz, mit teils lieblos hingeklaschten Levels und auch kein Day 1 DLC und alle paar Monate weitere Storyerweiternde DLCs - nach dem Motto: "wollt ihr das Spiel im kompletten Umfang, so wie es von anfangan gedacht war, dann müsst ihr wohl oder übel nochmal richtig Geld ausgeben."

Blizzards Spiele sind das was sie sein sollen und halten was sie versprechen und man kauft nicht die Katze im Sack.

Ganz anders bei Mass Effect 3. Da wurden uns Ankündigungen und Versprechungen gemacht, die einfach nicht gehalten wurden.
Ob nun aus Faulheit, Inkompetenz oder purer Geldgier ist dabei eigentlich fast nebensächlich. Fakt ist: wir wurden betrogen und nicht nur bezüglich des unzureichenden Endes.
Gut, manchen mögen einige Fehler nicht auffallen oder einfach unwichtig erscheinen.

Aber nur um mal ein paar Beispiele zu nennen: Mir persöhnlich machen ständige Unstimmigkeiten; Charaktere die in den Cutszenes irgendwelchen Halligalli abziehen und grauenvolle Texturtapeten (die sich Himmel nennen) in den ach so toll inszenierten Missionen, schlicht und einfach die Stimmung und die Atmossphäre kaputt!

Wer würde sich denn nicht verarscht fühlen, wenn er für ein Auto mit voller Ausstattung bezahlt und am Ende nur eine Klapprige Möhre bekommt?

#92
HellsingPaul

HellsingPaul
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die game spiel serie ME1-ME3 ist das beste was ich je gezockt habe....... wo ich am ende war dachte ich erst hu^^ geschaft aber danach kam ein trauiges gefühl wo man fast heulen konnte...ich kenne nur bis jetzt 2 enden, aber ein ende womit ich nie gerechnet habe, mich hat es überrascht positiv versteht sich ........aber das kann nicht das ende sein die galaxi ist ja groß und bioware fällt bestimmt eine neue bedrohung ein ME hat nun mal eine epische story mit einer GZSZ romanze^^

#93
patteundercover

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Melbar_Kasom wrote...

Hmm, interssante Ansicht, doch wie siehst Du Bildhauer und Maler, die ihre Skulputren und Gemälde in Galerien ausstellen mit dem Ziel sie möglichst (teuer) zu verkaufen? Autoren schreiben bei allen künstlerischen/intellektuelen Hintergründen Bücher auch nur in der Hoffnung möglichst viele Exemplare zu verkaufen. Ebenso ist es bei Filmen oder der Musik.


Ich hab ne Weile drüber nachdenken müssen :)
Bei deinen Beispielen bin ich lediglich Konsument. Ich konsumiere ein Buch, einen Film, eine Skulptur. Ich kann dort nichts verändern. Die Handlung eines Films oder eines Buches steht fest. Auch die der meisten Computerspiele.
Aber mei ME liegt die Sache dann doch etwas anderes. Hier werde ich aufgefordert aktiv einzugreifen, ich kann den Verlauf der Story ändern (zwar nicht fundamental, aber immerhin). Ich entscheide wie der Protagonist in bestimmten Situatinen handelt.
Ich würde nie auf die Idee kommen ein Buch wegen eines schlechten endes zurückzugeben. Wenn mir das Ende nicht gefällt, wars eben ein Scheiß Buch und ich legs weg. Bei diesem Spiel aber, habe ich soviel an Emotionen hineingesteckt, Bindungen aufgebaut. Ich wurde aufgefordert aktiv etwas zu beeinflussen, damit wurde auch geworben. Dann MUSS man andere Maßstäbe an die eigene künstlerische Freiheit legen, dann muss man ein Ende schreiben, dass auch denjenigen zufriedenstellen KANN (nicht muss), der maßgeblich zum Ausgang der Geschichte beigetragen hat und es muss in diesem Fall ein Ende sein, dass meine Enscheidungen berücksichtigt. Es muss kein Happy End sein, soviel KF gestehe ich Bioware zu :) 

#94
TomHengst

TomHengst
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da stimme ich 100% zu. das war ein meines erachtens ein egotripp seitens hudson

#95
MianArkin

MianArkin
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Bei Onlinespielen ist es mir ehe Unverständlich wieso für jedes Addon Geld verlangt wird.
Ich führe als Beispiel gerne EvE ins Feld, bei dem Erweiterungen Kostenlos sind (Zudem eine Herrausragende Spielmechanik, Zeitskillung und freie Entscheidungen, die alles erlauben, bis auf Cheating).
Schließlich dreht sich ein MMO darum, den Spieler bei der Stange zu halten, indem dieser weiterhin Monatlich für sein Spiel weiterzahlt.
Für eine Ertweiterung, die dazu Ausgelegt ist dem Spieler das Monatliche Bezahlen Schmackhafter zu machen, Geld zu verlangen, empfinde ich als Abzocke.
Ebenso verstehe ich nicht, was an Bizzard besonderes sein soll.
Ihre Spiele (vorallem WoW) Strozen nicht gerade vor Einfallsreichtum.
Blizzard kann sich hier eher auf seine Fans stützen, als auf besonders Herrausragende Spiele.

Bugs sind, zugegebenermaßen, ein anderes Problem.
Auch wenn Bioware nun zu EA gehört, wird EA unter Garantie nicht Unsummen zur Verfügung stellen, um einen Ausgedehnten Massentest durchzuführen, was ein Spieleentwickler wie Blizz (mit seiner Eierlegenden Wollmilchsau WoW) sich durchaus leisten kann.
Wenn man sich EA Finanzlage ansieht, sollte auch klar werden, warum sie dies nicht machen (Alleine die Menge an Spielen, für die EA Jährlich verantwortlich ist könnte Blizzard in den Ruin treiben).

Was ich damit sagen will, ist ledeglich, das Bugs unmöglich vermieden werden können, wenn 30 Personen Testen, werden sie Zwangsläfig nicht alle Bugs finden, die dem Endverbraucher (wie im Fall Mass Effect 3 über 3,5 Millionen "Tester") auffallen.
Ich Persönlich erinnere mich nur an 2 Bugs:
1. Normandy-cockpitbug
2. Manchmal Fehler in den Zwischenfilmen (manchmal witzig, aber nicht Spielevernichtend...)

#96
TomHengst

TomHengst
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wegen dem cockpitbug musste ich auch einmal neu laden. ich fand die sequenzfehler grausam. dazu kommt noch die deustche übersetzung in verbindung mit den mundbewegungen..

#97
Melbar_Kasom

Melbar_Kasom
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@)Starcmdr:
1.Ich habe nirgends geschrieben, dass EA nicht auch sehr fragwürdige Geschäftspraktiken hat, nur deine Darstellung von Blizzard als der aufrichtige Recke im Vergleich zu Bioware/EA ist für mich so nicht akzeptabel. Und um das auch noch klarzustellen, auch ich habe mehr als nur ein Blizzardspiel mehr als nur gemocht, auch ich bin/war (bis letztes Jahr) ein WoW-Veteran seit der ersten Beta-Testphase von WoW-classic. Doch irgendwann merkt man doch dass, die negativen Entwicklungen und "tollen" Konzepte die dort den Käufern verkauft wurden mist und Halsabschneiderei waren.
2.Wo hab ich ME3 mit einem MMO verglichen?!? Ich hab mit keinem Wort WoW überhaupt erwähnt! Ich habe bewußt sogar das Thema Wow rausgelassen.
3.Bei Diablo II wird die gesamte Handlung über gesagt, dass man Diablo und seine 2(!) Brüder vernichten muß, um die Welt zu retten, man kann im Hauptspiel lediglich im Finale vom dritten Akt einen Bruder (Name entfallen) killen und im vierten Akt Diablo selbst (sind für mich nur 2 von 3) den dritten der drei Burschen (Baal) konnte man erst im 5.(Addon-)Akt töten und auch den Weltstein (die Wurzel allen Übels) zerstören.
3.Um deiner Vorstellungskraft nachzuhelfen, was den Verkaufspreis vom kommenden Starcraft II-Addon (nicht mal eine "Deluxe-Version" oder so) angeht, setz ich dir mal den Link zu Amazon http://www.amazon.de...32592568&sr=8-2
4. Blizzard hält ihre vollmundigen Versprechungen? Was ist aus den zur damaligen Zeit so umfangreich in den Printmedien beworbenen und von Blizzard hoch angepriesenen "Starcraft: Ghost" und dem Warcraft-Adventure (vor der Entwicklung von WoW) geworden? Dazu kann man auch sagen, erst viel heiße Luft erzeugen damit man nicht in Vergessenheit gerät, um die Zeit zu überbrücken und dann nichts in der Hinterhand haben.

Was die Finanzlage von EA und BlizzardActivision angeht, so dürfte mttlerweile der finanzielle Vorteil sogar seid dem zusammenschluß von Vivendi/Blizzard und Activision eher bei ihnen liegen. Meine gelesen zu haben, dass sie dadurch EA überflügelt oder mit ihnen gleichgezogen haben.

@patteundercover: Deine Entscheidungen aus den Vorgängerteilen haben schon Einfluss auf die Handlungen/Storyabläufe und letztlich auch auf das Ende von ME3 in Form von zusätzlichen (oder auch keine) EMS-Punkten (z.B.Teammember haben ME1/ME2 überlebt, Rat gerettet oder nicht oder die Schlußentscheidung beim DLC "Overlord") - ABER(!) leider nur bis man eben 5.000+X EMS-Punkte hat! Und da liegt für mich der Hund begraben und ist der ganz große Pferdefuß bei ME3. Erst wird bei den drei Enden genaustens darauf geachtet, ob du z.B. 1.250, 1.500 oder 1.900 Punkte hast, um ein "positiveres Ende" zu bekommen, aber wenn Du erstmal diese obige Punktzahl hast, ist alles dann egal. So fehlt die Motivation das Spiel möglichst gründlich durchzuspielen.
Und zum Thema feststehende Handlung bei Filmen nur zur Erinnerung noch die Info: es hat bereits vor mehr als 20 Jahren (auch im deutschen Fernsehen) bereits ausgestrahlte TV-Filme gegeben, bei denen die Zuschauer per Telefonvotings an bestimmten Stellen in die Handlung eingreifen durften. Die Sache hat sich damals nur (noch) als zu unpraktikabel erwiesen - doch das wird wird so sein, wie mit der 3D-Technik, nach 40 Jahren dornröschenschlaf wird die Idee wieder irgendwann ausgebuddelt und perfektioniert.

Modifié par Melbar_Kasom, 24 mars 2012 - 01:41 .


#98
StarCmdr

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Aber ich habe WoW bewusst angeführt, weil es bisher eine der wenigen wirklich schlechten Erfahrungen war die ich mit Blizzard gemacht habe. Ich habe ja geschrieben das der Vergleich zwischen ME und einem MMO hinkt - ich wollte damit nur aufzeigen das ich nicht mit allem was Blizzard fabriziert zufrieden bin. (War vermutlich schlecht ausgedrück, sry)

Zum Thema Diablo II oder StarCraft I: Blizzard hat sich einfach eine Fortsetzung offen gelassen, in dem Fall im Form eines Addons. Wer weiß, vllt. wollten sie sich auch den Übergang zu einem zweiten/dritten Teil offenlassen. Aber die Geschichten die diese Spiele erzählen, kann man für sich genommen, so stehen lassen.
Ist ja bei ME im Grunde das gleiche, da wurden ja auch die Enden für Fortsetzungen offengelassen. Daran ist auch nichts verwerfliches... sowas ist ja gang und gäbe.

Nur was mich bei BW/EA so wurmt ist, dass hier absichtlich Inhalte mitten aus dem Hauptspiel rausgeschnitten werden um sie dann später, oder wie im Falle von ME3 sogar gleich am ersten Tag, stückchenweise zuverhökern, um maximalen Profit rauszuholen.
Hinzukommt das anscheinend kein wirklicher Wert auf Qualität sondern nur auf Quantität und schnelles Geld gelegt wird - "Hauptstory soweit fertig - gut, kann auf den Markt - der Rest ist Nebensache, guckt ja eh keiner hin."
Im Grunde zahle ich den Vollpreis für ein halbes Spiel, bzw. fast den doppelten wenn ich es via DLCs komplett machen muss. Das ist was mich so nervt!

Bei Blizzard bekommt man wenigstens fertige Spiele, die zwar oft eine Fortsetzung offenlassen, aber in sich komplett sind. Klar gibts da auch Bugs - kein Spiel ist Bugfrei. Aber da wird wenigstens kontinuierlich dran gearbeitet Fehler und Bugs auszumerzen um den Gamern das maximale Erlebnis zu liefern.
Ganz im Gegensatz zu EA, wo anscheinend selbst die gröbsten Schnitzer keine Sau interessieren.
Bei EA hat man einfach immer mehr und mehr den Eindruck und gerade jetzt bei ME3, dass die Spiele in kürzester Zeit halbfertig auf den Markt geschmissen werden.

#99
fir3sale

fir3sale
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Patrocks wrote...


[*]Wieso bekomme ich nicht die Chance auf ein Happy End?
Es wurde geäußert das es Shepards Weg des Aufopferns untergraben würde. Das sehe ich komplett anders. Gerade weil er so viel für das Wohl des Universums geopfert hat sollte es ihm, GERADE IHM, vergönnt sein ein glückliches Leben führen zu dürfen.
Ich will sehen wie Shepard zusammen mit Tali ein Haus auf Rannoch baut, an der Stelle wo sie den Stein aufgehoben haben. Ich will sehen wie Shepard zusammen mit Garrus am Strand sitzt und trinkt. und und und...
An einigen Stellen der Londonmission, als man die letzten Worte mit der Crew gewechselt hat, versicherte Shepard mehrmals das niemand sterben wird und das sie sich wiedersehen werden (i.d.S). Warum kann ich diese Versprechen nicht einhalten?

Ich wünsche mir ein Mass Effect Ende bei dem ich mich zu den Credits zurücklehne und "Boah wie geil" denke.
Ohne gezwungen zu sein darüber nach zu denken  was, wie, wo mit wem passiert sein könnte.

Ich möchte einen ABSCHLUSS und möchte selbst entscheiden ob er Bad, Bittersweet oder Happy ist.



Ich stimme zu 100 % mit dir überein !!!

#100
menleviat

menleviat
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Ha,ha,ich hatte einen lustigen "Exorzistenbug" in welchem Liara mit dem Rücken zu mir steht und plötzlich dreht sich ihr Kopf um 180 Grad.Es war nachts und ich hatte kein Licht an;kerzengerade stand ich auf meiner Couch,das kann ich euch sagen.