Drachebdiener wrote...
Warum Überlebt Anderson den Prolog?
Er stieg in eines der Zwei Shuttles in die auch der kleine Junge stieg.
Zwei Antworten gibt es dazu
1.) Der Junge im Schacht existiert nur in Shepards Kopf (nachdem Shepard von Anderson gerufen wird ist der Bengel verschwunden ohne ein Geräusch zu machen), die beiden Shuttles werden nicht abgeschossen = Shepard ist Indoktriniert.
2.) Anderson stieg in ein drittes shuttle das man aber nicht sieht und entkommt dem Zerstörer (Reaper im Miniformat).
Wie genau kommt man auf die Idee, dass Anderson in eines der Shuttle gestiegen ist? Während die Shuttles ankommen, steht er noch auf dem Trümmerstück unter der Normandy. Bevor die Shuttles wegfliegen hat er nie und nimmer bei den Shuttles sein können. Und es gibt definitv kein Bild, in dem man Anderson in ein Shuttle steigen sieht.
Der Junge ist meines Erachtens nach einzig und allein ein dramaturgisches Element das von Bioware eingesetzt wird um einerseits Shepards inneren Konflikt zu verdeutlichen und andererseits dem Spieler einen emotionalen Ansporn zu geben. Mal ehrlich, wer hätte sich nicht gewünscht, dass der Junge in Sicherheit gebracht wird? Es geht um Emotionen, um Verlust, um den Schatten, den Schmerz und den Wahnsinn des Krieges, wie bei so vielen Moment in ME3.
Weitere Frage:
Wenn das Starchield (Katalysator) eine KI ist (ist zwangsläufig der Fall) ist es Synthetisch, egal ob jetzt Tausende oder Milliarden Organische Lebewesen als Kotzbrühe verarbeitet wurde und in irgendwelche Reaper und Proteinkübel der Keeper gelangten.
Jetzt sagte aber das Starchield das seine Motivation darin besteht alles Organische Leben durch deren Vernichtung vor dem Synthetischen Leben beschützen. Das ist aber ein Widerspruch:o.
Zwei mögliche Antworten:
1.) Das Starchield lügt und existiert nicht in dieser Form. Wie der kleine Junge im Schacht ist auch das Starchield ein Produkt von Harbys (Harbinger = Der Vorbote) Gedanken und soll shepard in eine Falle locken.
2.) Das Starchield lügt abermals, es ist nicht das Oberhaupt der Reaper sondern ein Diener und deshalb keine KI sondern eine VI.
Seine Erschafer, auch die erschafer der Reaper, haben eine Option offen gelassen für die Vernichtung der Reaper.
Das Starchild redet doch gar nicht davon, alles biologische Leben zu schützen. Es geht ihm einzig und allein um Ordnung. Darum das Chaos zu kontrollieren. Sein Mittel dazu: Ausrottung oder totale Unterwerfung allen! Lebens eines Zyklusses dass ein gewisses technischen Niveau hat.
Die Zyklen dauern jetzt schon mehrere millionen Jahre an. Es wird etliche biologische und synthetische Wesen gegeben haben, die sich den Reapern anschlossen, im Austausch für die Illusion von Schutz oder anderer Vorteile. Sowie die Geth Heretics. Aber von all denen gibt es keine Anzeichen mehr. Das einzige alte Dienervolk der Reaper sind die Kollektoren, und die stammen aus dem letzten Zyklus.
Hätte in ME1 die Sovereign mit den Geth gesiegt. Wären vermutlich die Geth im Anschluss entweder selbst ausgerottet worden, als Sklavenvolk ähnlich der Kollektoren weitergelebt bis zum nächsten Zyklus oder sie wären ebenfalls abgeerntet worden.
Eine mögliche These zur Natur des Starchild: Das Produkt des, wenn man so will, ersten Zyklus. Die Summe allen Wissens und aller Fähigkeiten der ersten synthetischen Intelligenz (und all der Völker die während all der Zeit von ihm unterworfen wurden) , die über das organische Chaos und seine Schöpfer triumphiert hat. Das älteste und mächtigste Wesen der Galaxie.
Es hat unzählige Zyklen und Lebewesen gesehen. Die Protheaner konnten und können Wissen und Charakter einer Person allein durch Kontakt erfahren. Sie werden nicht die ersten gewesen sein und das Starchild verfügt zweifellos über die nötige Technik um sehr detaillierte Informationen über seinen Gast zu bekommen. Nicht zuletzt den Jungen, der in Shepards Geist das Symbol schlechthin ist, für alles was er verloren hat und alles was er nicht hat beschützen können.
Die Möglichkeit, dass auch das Starchild nur ein Werkzeug noch übergeordneter Erschaffer ist, ist durchaus auch gegeben. Liegt für uns aber weit jenseits allen Erfassbaren. Hier könnte man jetzt einen: "Wer sind die Herren des Universums?"-Thread erstellen. Wer weiß, vielleicht gibt es diese Zyklen nicht nur bei uns, sondern in allen Galaxien *g*
Um einen Bogen zu schlagen: Warum überhaupt diese Zyklen?
Meine Meinung: Der Masterplan.
Ich verteile überall in der Galaxie die Massenportale und lege damit (wie von der Sovereign ja auch gesagt) den Grundstein und die Richtung der Technologie der raumfahrenden Völker fest. Damit bewegt sich alles schonmal in einem von mir kontrolliertem Rahmen.
Wie bringe ich aber damit wirklich Ordnung? Nun, ich verhindere einfach, dass sich die Völker soweit entwickeln, dass ihr Wissen eine Gefahr für mich und für sich sind. Überall in der Galaxie gibt es Spuren von Kriegen und mächtigen Massenbeschleunigerwaffe (Denke da an die Kluft von Klendragon). Was, wenn es ein Volk soweit bringt und in seiner Arroganz die ganze Galaxie auslöscht mit einer unkontrollierten Masseneffektfeldwaffe oder etwas noch Schlimmerem? Also, komm ich etwa alle 50000 Jahre vorbei. Das ist ein statistischer Wert (Die Entwicklung großer Massen lässt sich recht gut statistisch vorhersagen, unabhängig von den etlichen Individuellen Entscheidungen). Innerhalb dieser Jahre werden die nächsten paar Lebewesen ein technischen Niveau erreicht haben, dass sie bald zu Bedrohung für alles werden. Die einen etwas weiter, die anderen etwas weniger weit.
Weitere Frage:
Wenn Shepard auf der Citadel ist und diese Hochgeht Stirbt Shepard, in gewissen Fällen Überlebt er das und landet auf der Erde. Wie soll das möglich sein?
Nun, an der Stelle kann man seiner Fantasie wohl freien Lauf lassen. Meine Meinung ist, dass er vom Starchild zurück zu Erde "gebeamt" wird kurz bevor die Citadel vernichtet wird. Es ist definitv ein dramaturgischer Moment und einer, an dem sich die Geister spalten.
Beim DLC The Arrived (Die Ankunft) kommt es zu einer Art Supernova als das Massenportal (Mass Relais) durch den Asteoriden gesprengt wird. Warum geschiet das plötzlich nicht als die Citadel dieses Signal Sendet? Werden ja auch gesprengt. Wenn die Geschichte nach den selben Regeln gehen würde, gäbe es nach dem Absenden des Signals nirgends mehr in der Galaxie Leben resp. ganze Systeme würden regelrecht Pulverisiert.
Bei der Ankunft wurde das Portal einfach und simpel zerstört. Der Masseneffektkern hat seine Energie unkontrolliert freigesetzt: Bumm
Hier liegt der Fall anders. Die Energie der Masseffektfelder wird genutzt um die Daten in fast Nullzeit in der ganzen Galaxie flächendeckend zu verteilen. Dafür muss das Signal den Leerraum zwischen den Systemen eines Clusters überbrücken, das wird die ganze Energie schlucken die sonst in einer Explosion freigesetzt würde.
Wieso sollte das Starchield plötzlich Shepard helfen wohlen? Die Reaper haben ja einen Simultanen Lebenserhaltungstrieb (sogar die Geth haben das). Wer drückt jemanden eine Waffe in die Hand damit dieser jemand einem damit erschiesst, man möchte aber noch Wieterleben?
Es geht nicht darum Shepard zu helfen. Nach all den Zyklen ist es nun soweit, dass ein lebendes Wesen mit dem Starchild zusammentrifft. Es muss annehmen, dass alle folgenden Zyklen das komplette Wissen um den Tiegel und den Katalysator aus diesem Zyklus überliefert bekommen, so wie unser Zyklus von den Protheanern und diese von den Zyklen zuvor. Es werden weitere Wesen kommen. Es hat keinen Sinn eine Entscheidung bis zum nächsten oder übernächsten Zyklus zu verschieben.
Wie es selbst sagt: Seine Lösung funktioniert nicht mehr. Die Reaper sind angreifbar geworden, das Starchild ist angreifbar. Es weiß nicht mehr weiter. Alle seine Berechnungen und Statistiken sind hinfällig geworden.
Und was die Reaper angeht, die sind letztendlich auch nur Diener und denken nur so selbstständig wie sie es müssen. Ihrer übergeordneten Aufgabe, die ihnen vom Starchild gegeben wurde, gehen sie auch nach all den millionen Jahren ohne Nachfrage nach. Sie standen und stehen niemals über dem Starchild, oder auf Augenhöhe, nichtmal im Ansatz. Sie sind nur Werkzeuge.