Mein Fazit zu Mass Effect 3 (Spoilergefahr)
#76
Posté 16 avril 2012 - 05:43
heul heul heul
#77
Posté 16 avril 2012 - 07:41
StarCmdr wrote...
Die paar mehr Rüstungen/Waffen und der verbesserte Talentbaum wiegen aber keinesfalls 30 oder mehr Stunden Spielzeit, mehr und komplexere Dialogoptionen und Entscheidungsfreiheit auf.
RP ist nicht nur: So viele hübsche bunte Sachen wie möglich zur Verfügung zu haben und die Möglichkeit Kopfschüsse zu skillen - das gehört auch dazu - RP bedeutet in erster Linie in eine Rolle zu schlüpfen, Entscheidungen zu treffen und die Handlung beeinflussen zu können.
Und in der Hinsicht hat ME3 einen Rückschritt gemacht und ist deutlich weniger ein RPG als seine beiden Vorgänger.
Stimme dir zu 100% zu.
gokhlayeh wrote...
wieso weniger als die hälfte der spielzeit? also ich hab me3 in 44 h durchgehabt.me2 in der gleichen zeit aber mit addons. me1 spiel ich locker in der halben zeit. also über den umfang von me3 können wir uns nicht beschweren.
StarCmdr wrote...
Ich weiß nicht was du gespielt hast, aber ich rede vom komplett durchspielen. Sprich: jede Mission und jeden Planeten abgrasen.
ME2 hat allein 25 N7-Missionen und ME1 fast genausoviele Nebenmissionen. ME3 hat dagegen gerademal 6 N7-Missionen.
Ja, klar du spielst ME in 22 Stunden durch. Befindest du dich dabei in einem Zeiterweiterungsfeld?
JEDER der ME durchgespielt hat, wird dir bestätigen, dass man ME nicht in 22 Stunden durchgespielt hat.
So etwas kann nur jemand behaupten, der absolut keine Ahnung von ME, ME 2 und ME 3 hat. Dir ist ja nicht mal klar wieviel Missionen ME, ME 2 oder ME 3 beinhalten.
Wenn man so liest was du über ME, ME 2 und ME 3 schreibst, könnte man denken du kennst keines der Spiele.
StarCmdr war aber so nett und lässt dich wissen was Sache ist.
Aber vielleicht brauchst du ja für die 6 N7 Missionen ja die gleiche Zeit wie wir für die 25 N7 Missionen.
Modifié par Antiwalker, 16 avril 2012 - 07:53 .
#78
Posté 16 avril 2012 - 08:15
ME1 = ca.40h
ME2 = ca.35h
ME3 = ca.30h
nimmt man die DLC aus ME2 hinzu dauert ME2 am längsten ca 10h.
mfg
#79
Posté 16 avril 2012 - 09:17
Dann man man blöde Berge nicht rauf und nach ewigen rumprobieren dann doch den weiten Weg aussen rum und dann zurück über den Kamm genommen.
#80
Posté 17 avril 2012 - 04:06
Antiwalker wrote...
StarCmdr wrote...
Die paar mehr Rüstungen/Waffen und der verbesserte Talentbaum wiegen aber keinesfalls 30 oder mehr Stunden Spielzeit, mehr und komplexere Dialogoptionen und Entscheidungsfreiheit auf.
RP ist nicht nur: So viele hübsche bunte Sachen wie möglich zur Verfügung zu haben und die Möglichkeit Kopfschüsse zu skillen - das gehört auch dazu - RP bedeutet in erster Linie in eine Rolle zu schlüpfen, Entscheidungen zu treffen und die Handlung beeinflussen zu können.
Und in der Hinsicht hat ME3 einen Rückschritt gemacht und ist deutlich weniger ein RPG als seine beiden Vorgänger.
Stimme dir zu 100% zu.gokhlayeh wrote...
wieso weniger als die hälfte der spielzeit? also ich hab me3 in 44 h durchgehabt.me2 in der gleichen zeit aber mit addons. me1 spiel ich locker in der halben zeit. also über den umfang von me3 können wir uns nicht beschweren.StarCmdr wrote...
Ich weiß nicht was du gespielt hast, aber ich rede vom komplett durchspielen. Sprich: jede Mission und jeden Planeten abgrasen.
ME2 hat allein 25 N7-Missionen und ME1 fast genausoviele Nebenmissionen. ME3 hat dagegen gerademal 6 N7-Missionen.
Ja, klar du spielst ME in 22 Stunden durch. Befindest du dich dabei in einem Zeiterweiterungsfeld?
JEDER der ME durchgespielt hat, wird dir bestätigen, dass man ME nicht in 22 Stunden durchgespielt hat.
So etwas kann nur jemand behaupten, der absolut keine Ahnung von ME, ME 2 und ME 3 hat. Dir ist ja nicht mal klar wieviel Missionen ME, ME 2 oder ME 3 beinhalten.
Wenn man so liest was du über ME, ME 2 und ME 3 schreibst, könnte man denken du kennst keines der Spiele.
StarCmdr war aber so nett und lässt dich wissen was Sache ist.
Aber vielleicht brauchst du ja für die 6 N7 Missionen ja die gleiche Zeit wie wir für die 25 N7 Missionen.
ja danke
ich kenne die spiele sehr gut. ich hab me1 mehrmals durch, kp mehr wieviel zeit ich beim ersten mal auf pc gebraucht habe aber meine xbox spielstände sagen 25/26 stunden. wie man sich da 70 stunden aufhalten kann ist mir unbegreiflich.
#81
Posté 17 avril 2012 - 07:31
ME1: ca 35 Stunden mit den beiden DLC Kollisionskurs und Pinnacle Station, aber ich habe es schon mit allen Quests (aber ohne Pinnacle Station) auf 17 1/2 Stunden geschafft. Aber dazu muss ich sagen das war bei meinem Char aufbauen für ME3 und das war mein 6. und letzter Char und ich kannte bereits die Quests in und auswändig, wie man auf den Planeten fahren musste etc. Ausserdem bei den Dialogen auch mal gerne die Leertaste benutzt.
ME2: ca. 29 Stunden ohne DLC, ca 42 Stunden mit DLC. Für die Haupt- und Loyalitätsmissionen sowie einigen Nebenquests die man da auf Citadel/Omega/Ilium abgrasen kann ca 25 Stunden mit nochmals vier Stunden für die ganzen N7 Missionen.Wobei hier der Löwenanteil auf das Suchen und nicht das Spielen der N7 Missionen draufgeht. Die DLC von Arrival bis Normandy Crashside gehen dann noch mal ca. 12 bis 13 Stunden drauf.
ME3: ca 31 Stunden mit dem Protheaner DLC.
Also von den Zeiten her nehmen sich die Spiele nicht viel. Wobei alle drei Spiele mit den öden Makofahrten auf noch öderen Planetenoberflächen in ME1, das Mineralienscannen in ME2 und dem Kriegsaktivpostenscannen in ME 3, Zeitstrecker eingebaut haben, die mit dem eigentlichen Voranschreiten der Story so nichts zu tun haben.
Mein Fazit zu ME3:
Der Anfang hatte mir zunächst nicht sonderlich gefallen. Ich finde einfach ein Computerspiel braucht einfach einen bombastischen Anfang. Ein Einstieg der sagt "Oh SCH**** es wird ernst". Ein Schocker der die Kinnlade nach unten klappt und man es kaum erwarten kann das es weitergeht. Der erste Angriff der Reaper auf Kar'shan wäre hier meiner Meinung nach ideal gewesen oder eine interaktive Gerichtsverhandlung von Shepard. Bisher hatte nur ME2 mit der Zerstörung der Normandy etwas in dieser Richtung anzubieten.
Aber dies verflog gleich, als es dann richtig ernst wurde. Man taucht sofort in das Spielgeschehen ein. Erde, Mars Citadel. Die Ziele, Strategie und Feinde sind abgesteckt und es kann losgehen eine Armee gegen die Reaper aufzustellen. Man merkt sofort das Krieg ist. Man selbst ist darauf vorbereitet, aber alle um einen herum sind es nicht. Aber es war wirklich mal erholsam nicht andauernd gegen eine Wand zu reden, was die Reaper betrifft.
Natürlich fand ich die Neuerungen bzw. Veränderungen zu den anderen Teilen zunächst irritierend. Das der Paragon und der Renegadebalken plötzlich zu einem Balken verschmolzen war, hatte ich zunächst als Einfallslosigkeit der Macher interpretiert. Aber dann sah ich was es mir nachträglich für Freiheiten erlaubt die ich in den vorherigen Teilen so nie hatte. Wie hatte man denn seinen Shepard in ME1 und ME2 gespielt. Entweder voll der Paragon und immer schön die obere Antwort genommen, oder der absolut skruperlose Renegade und immer schön die untere Antwort genommen, damit auch ja schnell der eine oder andere Balken voll ist. Und erst dann hat man sich mal Gedanken gemacht, ob man auch mal eine andere Antwort nehmen könnte. In ME3 aber konnte ich meine Antworten variieren ohne auf meinen Balken achten zu müssen, denn er wird ja eh voll. Mal konnte ich nett sein und bei Admirals die ich nicht mag, auch mal in die Nieren boxen. Auch fand ich es schön das man die Überredungsoptionen auf ein Minimum beschränkt hatte. In ME2 hatte das wirklich Überhand genommen und man konnte teilweise nur mit Hilfe dieser Redeoptionen Quests lösen.
Die Missionen waren auch sehr schön gemacht und vor allem Tuchanka und Rannoch die ja sozusagen die Kronjuwelen des Spiels sind. Und ich muss sagen das ich das erste mal bei den ganzen Entscheidungen so richtig Bauchschmerzen bekommen habe, ob ich jetzt die richtige Entscheidung treffe oder nicht. Das ging mir besonders bei der Heilung der Genophage so. Da habe ich wirklich gegrübelt ob ich das nun tun soll, oder nicht. Und dieses Gefühl zieht sich durch das ganze Spiel, sei es nun bei der Befreiung der Rachnikönigin, oder bei dem Upgrade der Geth. Aber auch bei den vielen kleinen Entscheidungen auf der Citadel, oder Normandy wo man sich für eine Seite entscheiden muss. Ein solches Gefühl hatte ich bei den vorherigen Teilen nur einmal gehabt und zwar ob ich die Geth Heretics nun umschreiben soll, oder nicht. Alle anderen Entscheidungen sind mir recht leicht gefallen. Das arme Vieh auf Noveria konnte ich mit meinen wichtigen Chars einfach nicht umbringen und Wrex sowieso nicht. Erst in ME3 habe ich bei solchen Entscheidungen teilweise Blut und Wasser geschwitzt.
Schön das sie sich bei den Waffenmodifikationssystem an ME1 orientierten und das man die Mods dann auch sehen konnte. Das was man in ME2 vorgesetzt bekam, hatte mir so ganz und gar nicht gefallen.
Ein großes Lob vor allem an die Macher die für die Normandy verantwortlich waren. Endlich ist die Crew mal nicht so statisch wie in den Vorgängern. Als ich nach der Rachnimission Garrus nicht in der Gefechtsbatterie fand, dachte ich es wäre ein Bug, aber nein er war in der Lounge und plauderte mit einem Soldaten über seine Erlebnisse auf Noveria. Nach jeder noch so kleinen Mission hatte die Crew was anderes zu sagen. Einfach großartig. Es hat einfach Spaß gemacht die Normandy zu erkunden und die Crew noch besser kennenzulernen.
Natürlich gab es auch Kritikpunkte während des Spiels, aber die gingen in dem Superspielgefühl einfach unter. Erst als dann die Prioritätsmission Erde anstand, begann für mich dieses geniale Spiel negativ an meinen Gefühlen zu arbeiten. Ander als viele fand ich jetzt das Ende nicht unbedingt schlecht, sondern als riesigen Stilbruch der nicht so recht ins ME Universum passt. Viel schlimmer fand ich die Einbeziehung oder besser gesagt Nichteinbeziehung des Kriegsaktivpostensystems. Wie habe ich mir die finale Schlacht vorgestellt.In etwa wie ME2 das man nur mit dem besten Ende bestehen konnte wenn alle loyal sind, die Upgrades installiert wurden und dann im Verlauf die Mission die richtigen Entscheidungen gefällt wurden. Genauso habe ich mir die finale Schlacht vorgstellt. Ich sammel alle Kriegsaktivposten und während der Schlacht treffe ich Entscheidungen die über Sieg oder Niederlage entscheiden, die dann das Ende beeinflussen. Stattdessen werden die Kriegsaktivposten einfach auf eine Zahl reduziert die das Ende marginal ändert. Leider beläuft sich die Schlacht auf einige Filmszenen und Egoshooterkarten. Die finalen Gespräche mit den Chars waren zwar mehr oder weniger gut, konnten aber diese dahingeklatschte Mission nicht retten.
Fazit: Bis zum Prioritätsmission Erde ein super Spiel an dem ich viel Spaß hatte und wirklich emotional eingebunden war, aber dann stark nachließ und einen bitteren Beigeschmack hinterließ.Bis zum Extended Cut spiel ich meine Chars nur noch bis zum Cerberus HQ und hoffe auf das beste im Sommer.
#82
Posté 17 avril 2012 - 08:56
Ich spiele anscheinend anders alle die meisten. Bei mir war ME3 bei weitem nicht der kürzeste Teil!Leader wrote...
hi,
ME1 = ca.40h
ME2 = ca.35h
ME3 = ca.30h
nimmt man die DLC aus ME2 hinzu dauert ME2 am längsten ca 10h.
mfg
Alles ohne DLC auf Normal:
ME1 = 34h
ME2= 42h
ME3= 42h
Verstehe also nicht wieso jeder die Spielzeit bemängelt. Ich habe bei ME3 etwas getrödelt, ja, und bin immer nach jeder Mission zu allen Charakteren gerannt, um ja keine Dialoge zu verpassen. Von daher ist ME3 wohl etwas kürzer als ME2.
Aber ME1 war der recht kurze Teil. Ohne Nebenmissionen (die wirklich eintönig waren) kam ich in späteren Durchgängen nur auf 14h. Das ist kurz.
Bei ME2 waren meine kürzesten Durchgänge länger als in ME1. ME3 habe ich erst einmal durch. Aber wenn ich den MP dazu rechne, dann kommt da einiges an Spielzeit bei rum. Und auch wenn der MP nur Zustaz ist und einige Leute den nciht spielen. Gehört auch zur Spielzeit für mich, genau wie DLC.
Ich bereue meine 48 Euro für ME3 kein Stück. Jeden Cent wert gewesen.
Wäre ich nicht so faul würde ich auch mal ne ausführliche Rezension schreiben und erklären wieso ME3 für mich ein großartiges Spiel ist.
#83
Posté 17 avril 2012 - 09:11
Also ich muss immer alle Nebenquests machen. Ansonsten könnte man ja auch nur den Comic am Anfang von ME2 machen. Spätestens seit der Conrad Verner Quest in ME3 hat sich für mich das einfach gelohnt mit jedem Char alle ME Teile durchzuspielen. Nicht nur das bei dieser Quest drei verschiedene Nebenquest aus ME1 gebraucht werden um zum besten Ende zu kommen, nein man muss auch eine Lizenz von Elkoss Combine in ME1 gekauft haben. Ich wusste nicht einmal das dies in dem importierten Charakterspeicherstand mit eingespeichert wurde. Da hatte ich echt das Gefühl ja es hat sich verdammt nocht mal gelohnt auch die allerkleinste Quest zu machen.Kappa Neko wrote...
Aber ME1 war der recht kurze Teil. Ohne Nebenmissionen (die wirklich eintönig waren) kam ich in späteren Durchgängen nur auf 14h. Das ist kurz.
Obwohl es mich schon interessieren würde ob die KI auf der Citadel es geschafft hätte zu den Geth zu kommen, wenn ich sie nicht zerstört hätte.
Modifié par BluePanther, 17 avril 2012 - 09:13 .
#84
Posté 17 avril 2012 - 09:35
Ich finde das Ende nur viel zu einfach, ich hatte es aber befürchtet, denn es wurden zu viele Handlungsstränge eröffnet und nicht abgearbeitet.
Das sich jetzt Rollenspieler aufregen, das ist nur die logische Konsequenz.
mfg
#85
Posté 17 avril 2012 - 09:39
BluePanther wrote...
Obwohl es mich schon interessieren würde ob die KI auf der Citadel es geschafft hätte zu den Geth zu kommen, wenn ich sie nicht zerstört hätte.
hi,
Hat sie nicht, in einer Radiomeldung in ME1 wird mitgeteilt das sich das Ding selber in die Luft gejagt hat und von Vandalismus ausgegangen wird.
mfg
#86
Posté 17 avril 2012 - 09:48
Tach auchLeader wrote...
hi,
Ist das nicht eher ein Bug? Ich meine das ist doch die Meldung die man bekommt wenn man die Quest abgeschlossen hat. Solche Bugs kommen ja desöfteren in Mass Effect vor.Hat sie nicht, in einer Radiomeldung in ME1 wird mitgeteilt das sich das Ding selber in die Luft gejagt hat und von Vandalismus ausgegangen wird.
mfg
Modifié par BluePanther, 17 avril 2012 - 09:49 .
#87
Posté 17 avril 2012 - 09:52
das ist natürlich auch möglich
mfg
#88
Posté 06 mai 2012 - 02:41
Deschi wrote...
Wow, lange Review! Schick das ruhig mal an EA Deutschland per Mail mit bitte um Weiterleitung. Stimme zwar nicht mit in allen Punkten mit Dir überein aber wer so viel Text schreibt, den muss man auch anhören find ich. Wäre schade wenn diese Review einfach nur hier ein einsames Dasein fristet.
Das Spiel ist schon gemacht und verkauft oder noch schlimmer: das Ganze wurde durch die Vorbesteller rechtzeitig finanziert. Was lernen wir daraus? Nicht mehr vorbestellen und dass EA viel von Werbung versteht.





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