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Eindruck MassEffect, Endendiskussion + philosophieren, Feedback für Bioware


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37 réponses à ce sujet

#1
mdgonline

mdgonline
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Hallo erstmal (Vorsicht dieser Foreneintrag beinhaltet Spoiler),

ich wollte auch mal meinen Senf dazugeben, bzgl. der Enden. Dies ist auch ein konstruktives Feedback für Bioware + meine eigenen Ideen und Gedanken.
Vorab: DANKE BIOWARE für diese GROßARTIGE, faszinierende Triologie. Ihr habt ein Universum geschaffen was alles andere übertrifft was ich je gespielt habe. So viel Mühe und Sorgfalt , Bildgewalt und Kreativität… Am liebsten würde ich sofort bei euch bei Zukünftigen Projekten bzgl. ME mitwirken.

Ich habe mich mit allem beschäftigt und mir lange meine Gedanken zu MassEffect und den Ausgang  dieser wahrhaft epischen Reihe gemacht.  Ich habe auch stundenlang mit Freunden bei einem Bierchen diskutiert, was diesen Konflikt zwischen organischen und synthetischen Leben betrifft. Ich kann es nur kurz anreißen.

Problem: Organisches Leben schafft synthetisches Leben, welches letztendlich immer zur vollständigen Vernichtung des Organischen führen würde. Dem wird durch regelmäßige (50k Jahre)  Vernichtung entwickelter Spezies vorgebeugt und so wird die ewige Existenz organischen Lebens gesichert. Reaperintention: LEBEN ERHALTEN durch selektive Zerstörung. Die Reaper dienen also einem guten Zweck, den aber  die betreffenden Spezies (logischerweise) nicht wahrhaben wollen. (Sovereign: Ihr würdet es nicht verstehen)

Ich denke, dass auch die Reaper von der ersten organischen Spezies in der Galaxie entwickelt wurden, die am Ende jedoch auch von diesen vernichtet wurde. (wird von den Reapern später als Fehler gesehen?!) In einer ständigen Form der Weiterentwicklung über die Jahrmillionen haben die Reaper das  Zyklussystem zur Perfektion gebracht (es funktioniert ja offensichtlich) und konnten immer wieder dieselben Muster feststellen, was sie in ihrer Theorie bestätigt. In diesem Zyklus ändert sich durch Shepards Interventionen jedoch einiges und eine neue Lösung ist erforderlich.

Grob gesagt gibt es 3 Varianten mit der dieses Spiel enden kann (+  unterschiedlicher Zerstörungsauswirkungen  und Charakterauswirkungen je nach Punktestand und Storyverlauf):

Kontrolle (blau): Shepard opfert sich um die Reaper zu kontrollieren, was den Frieden wiederherstellt und die Reaper als Beschützer der Galaxie abziehen lässt.  Shepard behält die Kontrolle und trifft nun Entscheidungen für die Galaxie um den Frieden zu wahren. Es wäre nicht sicher aber interessant ob diese Form der CoExistenz funktioniert. Konflikte zwischen synthetischen und organischen Wesen kann es weiterhin geben, wobei die Reaper mit Shepards Wesen wahrscheinlich intervenieren könnten. Ein interessanter Punkt ist ebenso, dass die Kontrolle durch den Unbekannten nicht funktioniert hätte, denn wie soll etwas was du kontrollierst dich kontrollieren?!

Zerstörung (rot):  Vernichtung des synthetischen Lebens (inklusive EDI und Geth) und Neuanfang für bestehende organische Lebensformen ist möglich.  Shepard überlebt möglicherweise was durch den Atemzug zum Schluss symbolisiert wird. Es wird aber früher oder später wieder zur KI Entwicklung kommen und deswegen wieder  Krieg geben, was die Zyklenbeobachtungen bestätigen. Diesmal wird vielleicht sogar sämtliches organisches Leben vernichtet. Es besteht nun nicht mal Schutz durch die Reaper. --> also KEINE Option

Synthese (grün) für mich das beste Ende:  Gipfel der Evolution. Verschmelzung und Frieden zwischen synthetischen und organischen Leben. (auch mit den Reapern) Zu diesem Zweck wird die komplette Energie Shepards absorbiert, was nach biologischem Standpunkt seinen Tod bedeutet. Ein neues DNA Konstrukt wird durch Ihn gebildet und am Ende über die Massenportale weitergeleitet. Durch die Verschmelzung gibt es nicht mehr nur organisch und synthetisch sondern nur noch EINE Variante. Die Grenzen sind nun verschwommen und Konflikte dadurch ausgeräumt. Die Fusion bewirkt somit als einziges Ende einen ewigen Frieden zwischen organischen und synthetischen Lebens. (Bildlich schön dargestellt durch Joker und EDI).  Die verschmolzenen  Reaper , existieren noch und beobachten wahrscheinlich die weitere Entwicklung, wobei sie nun durch die herrschende Verbundenheit einen grundsätzlich anderen Standpunkt vertreten.

Fazit: Genial!

Ein wichtiger Punkt ist die vermeintliche Zerstörung der Massenportale, welche übel aufstößt, wenn man bedenkt, dass sie die Völker der Galaxie so zusammengeführt haben. und auch für so viel Gutes stehen. Laut dem Katalysator werden die Massenportale nur bei der Kontrollvariante zerstört, wobei aber bei jedem Ende eine Zerstörung stattfindet (zumindest bei einem Portal zu sehen).

Mein Vorschlag wäre es diese Wahl definitiv dem Spieler zu überlassen. Bzw. dies von den Punkten abhängig zu machen. Ich würde das Ende nicht umschreiben, wie es von vielen Spielern gefordert wird, sondern nur weitere Optionen hinzufügen. Die Freiheit zum Erhalt der Citadel sowie der Massenportale wäre echt klasse und würde die spielerische Freiheit enorm fördern.

Wer weiß wie viel Zeit nach dem Sturm auf das Citatelportal vergangen ist. Es müsste vielleicht noch erklärt werden wie die Crewmitglieder wieder an Bord gelangt sind und warum Joker in ein anderes System fliegen wollte (vllt. Exfiltration mit anschließender wichtiger Nebenkriegsschauplatz Mission?!)
Noch zum Tod Shepards: Er(bzw. Sie) existiert in allen Enden weiter. Shepards Energie wurde aufgelöst und existiert in verschiedenen Formen. (Als „Reaperkontrolle“, als Baustein zur Synthese (somit existiert er dann in allem Leben der Galaxie), oder er erwacht nach der Zerstörung. Durch die Absorption auf atomarer Ebene ist Shepard außerdem jederzeit rekonstruierbar.

Ich mag es wenn man nachdenken und interpretieren muss. Das macht große Kunst in Literatur und Geschichte aus (Schiller und Goethe haben es nicht anders gemacht). Bestehende Lücken können mit eigener Kreativität gefüllt werden. Trotzdessen wären manche Dinge wie das Schicksal der geliebten Charaktere, sowie die Zukunft der Völker UNGEMEIN WICHTIG für den Seelenfrieden eurer  Fans! Vielleicht könnte man dies mit vielen anschließenden HD Bildern und dem entsprechenden Text realisieren. Hier ist es natürlich auch wichtig die vorrangegangenen Spielerentscheidungen zu berücksichtigen.

PS: Ich bin echt nicht einverstanden mit den beleidigenden unkonstruktiven Kommentaren mancher Spieler. BioWare hat großartige Arbeit geleistet. Ich bin selbst Programmierer und kenne den Arbeitsaufwand so eines Monsterprojektes und die Auswirkungen und die Schwierigkeiten eines so komplexen Storyverlaufs + Entscheidungsmöglichkeiten (kann man sich als großen Entscheidungsbaum vorstellen) und ich verstehe vollkommen wenn durch kleine Kniffe die Masse an Arbeit ein wenig reduziert wird.

Letztenendes bleibt erneut nur eines zu sagen:
Danke Bioware!  :)

Edit: Ein Rechtschreibfehler :P

Modifié par mdgonline, 24 mars 2012 - 01:05 .


#2
mdgonline

mdgonline
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Interessant ist aber auch die Indoktrinationsthese Shepards! :) Ein guter Gedanke der viele Fragen aufwirft und neue Möglichkeiten bietet ! Wobei die Enden ganz anders interpretiert werden können! Ich vertrete die These nicht, finde sie aber sehr interessant! ;)

Ich verweise mal höfflichst auf diesen Foreneintrag:
http://social.biowar...1/index/9994870

#3
mdgonline

mdgonline
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Ein weiterer Punkt: Kontrollierte Zerstörung bedeutet nicht unbedingt eine Supernovaexplosion wie bei der Kollision beim DLC "Die Ankunft".
Wobei die Massenportalzerstörungen nich zwangsläufig alle Sonnensysteme vernichten. Die zu sehenden Wellen die von den Portalen ausgehen könnten auch eher die Verbreitung der Informationen ermöglichen (Kontrollsignale und Synthese) . Aber den Punkt müsste man noch besser ausfeilen ;)

Modifié par mdgonline, 22 mars 2012 - 06:30 .


#4
Forst1999

Forst1999
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Während ich mit weiten Teilen des Endes kein Problem habe, stört mich sehr, dass man der Annahme des Katalysators, der vernichtende Konflikt zwischen synthetischen und organischen Wesen wäre unvermeidbar, einhergehen muss. Ich glaube das nicht, und meine Sheps, die Frieden zwischen Geth und Quarianern erreicht haben, glauben dass auch nicht.
Dementsprechend sollte man die Möglichkeit haben, in diesem Falle das Zerstörungsende ausschließlich auf die Reaper beziehen zu können. Das Zerstörungsende ist so oder so keine Lösung für das Problem, das der Katalysator sieht, für ihn sollte es also schnurzpiepsegal sein, ob EDI und die Geth nun mitvernichtet werden. Und mir kann niemand erzählen, ein Gerät dass DNA umschreibt könne nicht auch zwischen den verschiedenen synthetischen Wesen unterscheiden. Mit so einer Option wäre ich mit dem Ende schon sehr viel glücklicher.
Die Zerstörung der Massenportale finde ich eigentlich ganz passend. Der Reaperzyklus ist zu Ende, die Geräte mit denen die Reaper die organischen Zivilisationen gelenkt haben wurden dafür geopfert. Ohne die Portale müssen die Zivilisationen der Galaxie ihren eigenen Weg finden, die Galaxis zu beherrschen.
Die Zerstörung der Citadel sollte hingegen vielleicht gestrichen werden. Zwar könnte ich die gleiche Logik auf sie anwenden wie auf die Portale, aber es ist einfach deprimierend, wenn nahezu jeder einzelne Questgeber im ganzen Spiel am Ende draufgeht. Das ermordet das Gefühl, auf der Citadel jemals was erreicht zu haben.
Der Indoktrinationstheorie widerspreche ich vollkommen, aber du hast ja schon auf ein entsprechendes Thema verwiesen.
Deinem letzten Punkt bezüglich der Portale stimme ich absolut zu. Das ist angesichts von Arrival vielleicht etwas missverständlich, aber es ist eine andere Situation. Und warum sollten sie beim Ende eine "Erde zerstört"-Option einbauen, wenn sie Augenblicke später ohne zerstört werden würde? Es ist klar, dass das nicht so gemeint war.

#5
Codebreaker819

Codebreaker819
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Kann mich deiner Meinung mdgonline nur anschließen. Das Ende von Mass Effect 3 ist hervorragend und mehr als ein würdiger Abschluss der Shepard Trilogie. Nicht jede Story muss mit einem Happy End enden.

Bioware sollte bei einer Überarbeitung des Endes lediglich daran arbeiten offene Fragen wie die Sache mit der Crew zu beantworten sowie etwas mehr auf die im Spiel getroffenen Entscheidungen einzugehen. Z.b das man in einer 5 Sekunden Sequenz halt die Baterianische Flotte einen Reaper angreifen sieht, sofern man sie von Balak bekommen hat. Ich finde Texttafeln die zeigen was aus den einzelnen Personen in Zukunft wird sollten nicht umgesetzt werden. So bleibt das Schicksal der Völker, Personen etc. einfach im Reich der eigenen Fantasie und liefert außerdem Grundlagen für weitere Spiele im ME Universum.

Modifié par Codebreaker819, 22 mars 2012 - 07:25 .


#6
Tokrom

Tokrom
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Ich habe bei den Enden immer das Problem: Ich glaube diesem Kind nicht. Ich habe eher das Gefühl mit einem Reaper zu sprechen. Und ich denke - Reaper können auch lügen.

Die Ursprünge des Tiegels sind unbekannt - Vielleicht die Reaper selbst? (Die anderen Rassen, inkl. Protheaner, haben selbst die Baupläne gefunden und nicht erfunden)

Blaues Ende: Viele haben geglaubt die Reaper kontrollieren/ihnen widerstehen zu können, keiner hat es geschafft (Saren, der Unbekannte, Matriarchin Benezia, ...). Warum also sollte Shepard da die einzige Ausnahme sein?

Grünes Ende: Ein Plan der Reaper alle in Husks zu verwandeln um den letzten Widerstand zu brechen? Oder um alle Organischen zu markieren um sie zu finden? Oder um das freie Denken zu beeinflussen?

Rotes Ende: Eine Konkurenz, bzw. starke Verbündete der Organischen - Die Geth - werden ausgeschaltet. Man verliert vielleicht einige Reaper - hat aber eventuell noch versteckte Reserven, z.B. im Orkusnebel.

Und bei allen Enden werden die Portale zerstört - Die Reaper haben bei jeden Zyklus darauf geachtet die Portale unbrauchbar zu machen, damit es keinen geeinten Widerstand gibt.

#7
Forst1999

Forst1999
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Naja, aber selbst für die Reaper ist es ein gehöriger Aufwand, das Portalnetzwerk neu aufzubauen. Und das nur um Shep zu kontrollieren/Ziele zu markieren/ein paar Gegner auszulöschen? Passt nicht. Sie sind durch die Flotte so nicht zu besiegen, also kann ich diese Motivation die du dir da vorstellst nicht nachvollziehen.

#8
Daira

Daira
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Blau bedeutet: Man wird selbst das Böse/Gott und entscheidet über andere und zwingt ihnen bei Bedarf seinen Willen auf.
Rot bedeutet: Man erachtet eine Form des Lebens als wertvoller als die andere.
Grün bedeutet: Konflikte können nur durch die Beseitigung von unterschieden beigelegt werden.

Naja am Ende auch egal. Die Kroganer werden eh alle auffressen.

P.S. Das original Ende von Mass Effect fand ich VIEL besser. Aber für Teil 3 wurde es ja gekippt :-(

Modifié par Daira, 22 mars 2012 - 09:16 .


#9
Barota

Barota
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Hmm mir käme auch ne Krasse Idee ^^

Je nach dem welches Ende man hat kann man das sogar variieren.

Die Grundidee baut auf der Indoktrinationsthese auf sprich alles was man erlebt ist nur eine Halluzination. Je nach Abschluss pasiert folgendes.

Grün: Die Synthese ist alles andere als positiv denn sie macht shepard zu nem Huskboss und man muss ihn besiegen. Es ist sozusagen die Lüge der Reaper und da der Vorbote uns ja angegriffen hat ist er auch derjenige der die ganze Geschichte mit der Halluzination startet. Als Char für diesen Endfight steht bspw. Kaidan als Ersatzmann zur Verfügung oder Anderson.

Kontrolle Blau: Ist das Los des Unbekannten Shepard ist indoktriniert und handelt in einer Schlüsselsituation gegen seinen eigenen Willen (Bspw. anstatt den Tiegel zu aktivieren wird dieser Zerstört)

Zerstörung Rot: Der Vorbote scheitert mit seinem Plan Shepard zu indoktrinieren es geht allerdings nun im "Nahkampf" gegen ihn. Nach Erfolg kann der Tiegel richtig aktiviert werden.

#10
Hemodias

Hemodias
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So ich werd gleich mal die Illusionen derer Zerstören die das Ende gut finden. Sorry Leute.

1. Das Ende ist 1:1 von Deus Ex gestohlen. Ob das nun jemandem gefällt oder nicht sei dahingestellt es ist und bleibt nun mal Fakt. Wer fragen hat Youtube und google helfen.

2. Da das Ende geklaut/kopiert/geliehen ist (mir wurst) stellt sich die Frage nicht ob ich es toll finde oder nicht. Ich hab bis heute keines gesehen. Wenn ich ein Ende wie bei Deus Ex sehen will spiel ich auch Deus Ex und nicht Mass Effect. Daher meine persönliche Meinung hat jeder der ME 3 gespiel hat bis heute kein Ende gesehen. Nur das Ende von Deus Ex eben.

3. Indoktrination hin oder her. Mir persönlich ist das ziemlich Latte da (siehe Punkt 2) ich bis heute auf ein Ende warte. 
Dazu aber mal ein paar Eindrücke meinerseits.

Wenn Shep in den Strahl der Harbinger läuft ist er noch ein gutes stück von dem Citadel Strahl enfernt. Nach der Explosion ist er aber plötzlich näher dran. Umgekehrte Physik? Eine Explosion drückt einen weg und zieht niemanden näher heran. 
Der Unbekannte bringt Shep dazu auf Anderson zu schießen. Wieso? Seid wann können Indoktrinierte andere (nicht indoktrinierte oder eben doch indoktrinierte) kontrollieren bzw. steuern?
Wie ist es möglich das die gesamte Crew Shep auf der Erde verrecken lässt und einfach abhaut?

So nun zu meinem Eindruck des restlichen Games.

1. Die Laufanimationen der Chars ist unter aller Sau. Selbst Soul Reaver (PS 1) hatte bessere Animationen und das ist schon ne geraume weile her. Hier ist man besseres gewöhnt.

2. Die Dialoge waren schon einmal breiter gefächert. So ist es zum Beispiel für mich nicht nachvollziehbar wieso Liara als einzige LI eine wunderschöne Abschiedssequenz auf der Erde bekommt aber der Rest nicht. Auch kann man wenn man mit Liara eine Romanze hat nur 2 Dialoge mehr erwarten als jemand (wie ich) der Tali als LI hat. Nicht nachvollziehbar. Sorry  BW.

3. Das Bastelsystem für die Waffen. Weniger ist mehr stimmt hier leider nicht. Ich kann meine gesamte Panzerung nach meinen Vorlieben und nach meinem Geschmack anpassen auch die Materialien. Wer wünscht sich den nicht seiner Waffe eine persönliche note zu verpassen?

So is spät und ich bin müde. Mehr gibts atm nicht. ^^

#11
mdgonline

mdgonline
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Die Sache mit DeusEx konnte ich noch nicht überprüfen, ich habe es noch nicht durchgespielt!
Barotas Idee ist mir auch schon gekommen, aber wie gesagt ich glaube nicht an die Indoktrinationstheorie! ;)

Wie gesagt es ist wichtig für den Seelenfrieden der Fans die Emotionen der einzelnen geliebten Charaktere nach dem Ende zu zeigen. Und die weiteren Schicksale der Völker und Charaktere, je nach Spielverlauf und Entscheidungen aufzuschlüsseln. (@ Codebreaker819 selbstverständlich muss noch Spielraum für Fantasie und weitere ME Geschichten bleiben ;) )

Aber ich stimme zu das Ende könnte aber ruhig noch 10 min länger gehen. (nicht umschreiben, denn es ist toll, sondern nur um wichtige Dinge ergänzen)

Alles muss natürlich mit perfekter Musikuntermalung, Inszenierung und Slowmotionmomenten zur rechten Zeit geschehen.

Ein Kumpel von mir hatte die Idee nach dem Kontrollende (blau) einen Reaper zu zeigen der ein gigantisches Herz (oder Portrait) mit dem Namen der Liebesbeziehung in einen unbewohnten Planeten einbrennt. Der Anschließende emotionale Moment wo der betreffende Charakter diese Botschaft sieht mit toller Musikuntermalung wäre doch phänomenal.
Fand ich gut die Idee :)

@Forst1999 und Tokum: Noch zu der Sache mit den Massenportalen: Wie gesagt der Spieler müsste die Entscheidung tragen. So kann dieser vorher über Vor und Nachteile abwägen.

Modifié par mdgonline, 23 mars 2012 - 08:39 .


#12
X3TC

X3TC
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das ende ist für mich eha unlogisch da man in ME 1 doch die software der Citadel umschreibt und wenn der Katalysator ein teil der Software der Citadel ist wurde er umgeschrieben, wodurch er keine kontrole über die Reaper u.s.w hat. Was wir auch wissen ist das wenn ein Massen portal in in die Luftfilgt dort jede menge energie frei gesetzt wierd die ein System zerstört, bei allen enden sieht man das das Erden Massen Portal Explodirt, das heißt das alle Systeme zerstört werden die ein sollches Protal haben, Wo kommt die druck welle her die die Normandy zur nodlandung zwingt? es wird doch ein strall von einem Massen portal zum nägsten geschikt der sie Zerstört, für mich sieht es so aus als ob die Normandy per ÜLG fligt und da wäre eine durck welle nicht möglich, wenn sie mit Massen Portal beschleunigung Fliegt dann müsste sie ein strall treffen und keine druck welle. Und überhaupt warum ist die Normandy nicht auf der erde sonder Flieht, so weit ich wieß gibt man doch jocker keine anweißung verlass den Sektor. also warum haut die normandy ab, Und warum kann man nicht die massen effect tore retten? warum sollte Shepert die Reaper kontroliren können was macht ihn so besonders ? Warum sagt der katalusator nicht einfach wenn er alle reaper kontrolirt nach dem das dingen das angedokt ist nicht das die reaper einfach aufhören sollen? son stopp befehl. warum akzeptirt shepert die gestallt die er da sieht als katalysator? zu vor muss ja shepert einiges durch machen und dann werden ihm die lösúngen präsentirt vom Katalysator? warum nicht nach einen Kompromiss suchen so das die Portale dabeien. warum gibt es kein ende bei dem Shepert seitert und die Reaper / katalysator iher 50.000 Jahres dingen weiter durch ziehen? was ich auch recht seltsam finde ist das der Katalysator erscheint und shepert die lösungen prässentirt  und zwar nur diese 3, shepert hat doch immer nach den bessen lösungen gesucht warum sollte er es am ende von ME3 anders machen? warum müssen die reaper alles leben immer nach 50.000Jahren auslöschen ? warum nicht nach 500.000 Jahren oder mehr  oder weniger?  warum ist der Katalysaror der meinung nach weiß ich nicht wie vielen mallen der Säuberungen das es keine andere lösung gibt? wenn er doch so alt ist und von so einer mächtigen rasse abstammt? und wenn eine rasse so mächtig war warum haben sie denn konflikt nicht kommen gesehen? 
das sind so meine fragen nach dem ende von ME3 

Modifié par X3TC, 23 mars 2012 - 02:02 .


#13
ryosmart

ryosmart
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Wie kann man denn das Ende gut finden?? Es geht doch gar nicht um diese typische Happy End Hollywood Geschichte(die mir zugegebenermaßen mehr als das aktuelle Ende gefallen hätte) aber diese drei Enden, die sich nur in den Farben unterscheiden, sind nicht sehr vorzeigbar. Besonders für so eine großartige, epische Serie wie Mass Effect. Das Ende hat einige logische Fehler und viele Tatsachen werden nicht geklärt.
Shepard treibt die gesamte Galaxie zusammen, um die Erde zu verteidigen. Danach werden alle Massrelays zerstört. Was soll denn bitte schön diese riesige Flotte jetzt auf der Erde machen??? Denn sie werden immerhin Jahrzehnte bis Jahrhunderte bis zu ihren Heimatwelten brauchen, wenn die Schiffe überhaupt noch funktionieren. Woher sollen sie solche Ressourcen haben? Auf der Erde zu bleiben würde wieder die Rassen aufgrund verschiedener Meinungsverschiedenheiten und Ressourcenknappheit zu einem selbstzerstörerischen Krieg führen. Mit der Zestörung der Relays schiebt man das Ende der Galaxie nur auf.
Was passiert eigentlich mit der Crew?? Wieso hauen sie auf der Normandy ab und lassen Shepard auf der Erde, obwohl man kurz zavor auf die Citadel wollte, um die Reaper gemeinsam zu vernichten? Bioware spricht zwar von einem "bittersüßen" Ende aber stattdessen wirft es bei mir tausende Fragen auf. Ein DLC MUSS einfach diese Lücken schließen! Ich werde Bioware NICHT drohen und ich werde mir ganz sicher weiter die Spiele von diese Entwicklerschmiede kaufen, weil sie sonst immer ausgezeichnete Arbeit leisten. Sie müssen den Fans einfach einen richtigen Abschluß der Serie(Abschied von der Crew, Schicksal der Galaxie usw) geben.

#14
mdgonline

mdgonline
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@ ryosmart
Ich glaube du hast meine Posts nur überflogen, weil auf vieles was du angesprochen hast bin ich, sowie andere ja eingegangen ;) Ist ja nicht schlimm.
Dir stößt anscheinend die Zerstörung der Massenportale am meisten auf. Wie gesagt die Wahl (Portalzerstörungen ja/nein) sollte man den Spielern überlassen bzw. von den Punkten abhängig machen. Generell sollten die Emotionen der geliebten Charaktere tiefgreifender rübergebracht werden und deren weitere Schicksale und die Schicksale der einzelnen Völker näher erläutert werden, wobei die Entscheidungen des vorrangegangenen Storyverlaufs eine wichtige Rolle spielen sollten.
Es sollte aber auch noch Platz für die Fantasie der Spieler bleiben. Alles natürlich begleitet von atemberaubender und emotionaler Musikuntermalung und Inszenierung wie man es von Bioware gewohnt ist.
Aber versteh mich nicht falsch ich finde das Ende, sowie die gesamte ME Reihe, sehr gut (warum habe ich oben bereits geschrieben). Es sollte meiner Meinung nach deswegen nicht umgeschrieben, sondern nur um viele wichtige Optionen und Punkte ergänzt werden, wobei es ruhig 10 min länger gehen könnte.

#15
mdgonline

mdgonline
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Ich habe ja oben bereits geschrieben, dass ich kein Vertreter der Indoktrinationsthese bin, aber ich habe mich jetzt noch ein wenig damit beschäftigt und halte sie durchaus für möglich. Ich werde jetzt nicht auf ihre Details eingehen.

Doch stellt euch mal folgendes vor:
BioWare wollte der ME Reihe ein Ende liefern über das man noch lange Reden wird. Das Spielen mit dem Gedanken der Spieler, die Indoktrination Shepards und die Möglichkeit sich aus ihr zu befreien oder ihr ganz zu verfallen ist brilliant.

BioWare würde Spielgeschichte schreiben. Die Diskussionen in aller Welt und die verschiedenen Theorien. Wenn das alles Teil des großen Planes wäre würden vielen Spielern sicher die Kinnladen runterfallen.

Es ist kein Wunschdenken meinerseits, denn wie gesagt finde ich auch das aktuelle Ende sehr gut, aber man sollte nichts 100% ausschließen ;).

Die Diskussionen ob es moralisch vertretbar ist für ein DLC mit dem krönenden Abschluß nochmal ca. 8,99€ auszugeben ergibt sich für mich nicht, da sich die 45€ fürs Hauptspiel vollends gelohnt haben. Und ich bezahle gerne für so ein Meisterwerk. Überlegt mal wieviel man heutzutage für 1 1/2 Stunden Kino bezahlt ?! Allein ME3 = mindestens 40 Stunden interaktiver Spielspass mit unglaublich vielen WOW Effekten.

Modifié par mdgonline, 24 mars 2012 - 11:18 .


#16
Darrius

Darrius
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ich poste hierzu mal einen sehr schönen text, den ich in einem anderen forum gesehen habe:


Jetzt habe ich mich nach langer Zeit mal wieder eingeloggt, extra, um hierzu etwas zu schreiben.

Ich schicke voraus: ich habe die Mass Effect-Reihe nie gespielt (und werde dies, vor allem aufgrund der meiner Ansicht nach Spieler-feindlichen Haltung von EA, wohl auch nie tun). Allerdings gibt es durchaus einige Punkte, die sich bereits allein aus dieser Kolumne (und einigem Vorwissen) heraus beurteilen lassen.

Ich möchte diesen Beitrag mit einem Auszug aus der Ars Poetica von Quintus Horatius Flaccus, kurz: Horaz, einleiten (einem kurzen Büchlein, dessen Lektüre ich, so nebenbei, übrigens jedem empfehle, der sich in irgendeiner Form für Literatur, Kunst, gute Geschichten oder auch nur den Schreibstil von Petra Schmitz interessiert). So heißt es hier (und ich erspare uns jetzt, aus reiner Faulheit meinerseits, das lateinische Originalzitat): 'Dennoch gibt es Vergehen, die gern wir verzeihen; denn es läßt die Saite nicht immer den Ton erklingen, den Hand und Absicht sich wünschen [...]; andererseits bin ich entrüstet, wenn einmal der gute Homer eingenickt ist; doch eine so lange Arbeit darf schon mal der Schlaf überkommen.'

Um es mit den Worten einer der wichtigsten Personen in meinem Leben zu formulieren: 'Was möchte uns der Dichter damit sagen?' Nun, große Werke lassen Fehler umso schmerzhafter wirken, einer schlechten Geschichte verzeiht man ein schlechtes Ende viel eher als einer guten. Das Ende vom Lied ist dies jedoch nicht, ebenso wenig wie Michael Grafs Aussage: 'Dennoch beruhen die Beschwerden auf der Illusion einer Freiheit, die es in Mass Effect nie gegeben hat. Wobei Mass Effect 3 meine Entscheidungen ja sehr wohl aufgreift, nur eben wie immer in Dialogen und Nebenaufträgen.'

Aus diversen Foreneinträgen, Zusammenfassungen, Tests und auch dieser Kolumne hier geht eines klar hervor: Mass Effect zeichnet Schicksale. Schicksale, die es konsequent entwickelt oder konsequent zu Ende führt. Außer im Ending. Plötzlich wird das Schicksal von Hauptfiguren, von Crew-Mitgliedern ad absurdum geführt, sind sie die Statisten einer Katastrophe, die sie gar nicht (mehr) erleben könnten. Hätte in he Odýsseia von Homer der Held Odysseus seine Gefährten kurz nach deren selbstverschuldetem Tod wiedergetroffen, hätte man Homer wohl mit Schimpf und Schande zurück nach Meles gejagt. Sprich, und das lässt sich aus objektiver Sicht (sofern wir nicht avantgardistisch argumentieren möchten und die Story von Mass Effect zum postmodernen Roman erklären) sagen: Figuren, die an Orten sind, an die sie nicht sein können, zerstören die Immanenz der Handlung. Insbesondere, wenn diese bis zu jenem Zeitpunkt auf absolute Stimmigkeit setzt. Also doch Postmoderne, eine metaphorische Botschaft, die uns präsentiert werden soll? Es scheint, vom Standpunkt des Beobachters, eher unwahrscheinlich. Somit gilt also, objektiv betrachtet (außer, man möchte mich in Bezug auf die Klassifikation als modernes Epos doch noch korrigieren und mit den - mir allerdings, wie dem guten Horaz, eher suspekten - Surrealisten aufwarten): das Ende ist unstimmig, es passiert Unmögliches, in einer Handlung, die bisher (und wieder korrigiere man mich) nie Unmögliches zugelassen hat. Das aber ist ein Kriterium, das sich auf die Spielewertung auswirken sollte. Denn das hat nichts mehr mit penibel zu tun, sondern ist ein nachweisbares Manko des Spiels, das sich in dieser Form auch in der Wertung nachlesen lassen sollte. Denn das hat nichts mit persönlichen Vorlieben zu tun, sondern mit der - auch durch die entsprechenden Tests erfolgte - Einstufung als Epos. Natürlich nicht im streng literaturwissenschaftlichen Sinne gemeint, sollte doch zumindest Immanenz als Kriterium gelten. Das musst du, Michael, gar nicht teilen - die Kolumne berührt das dennoch. Du schreibst nämlich: 'Bioware wollte die Handlungszügel niemals aus der Hand geben; nicht ich bestimme den Verlauf der Story, sondern die Entwickler.' - das mag durchaus sein. Konsequenterweise hätte man dann aber auf Veränderung von Einzelschicksalen verzichten müssen. So bleibt dieser Punkt inkonsistent und ist Anlass zur Kritik.

Soweit zu jenem Teil, der sich (weitgehend) objektiv beurteilen lässt. Bleibt also die Enttäuschung, der emotionale Bruch, der bei vielen Spielern offenbar stattgefunden hat. Soweit ich bisher lesen durfte (und ja, Zitate zu zitieren ist eigentlich nicht mehr als Stille Post spielen), ist das Schicksal am Ende unausweichlich. Nun mag das durchaus im Sinne des Teams sein - dass das Leben in der Galaxis weitergeht, finde ich gut und stimmig. Allerdings gibt es hierbei zwei Kritikpunkte. Zum ersten, wenn man sich mit einer Geschichte identifiziert, mit den Helden mitfühlt, ist es ein Schlag ins Gesicht, wenn plötzlich Crewmitglieder am falschen Ort (oder noch schlimmer, sollte dem so sein: wieder am Leben) sind. Brecht mag dies ein angemessenen Mittel sein, doch sein berüchtigter V-Effekt funktioniert nur, wenn er konsequent benutzt wird. Hier jedoch wird die Verfremdung erst ganz am Ende benutzt, bis dahin war die Serie alles andere als episches Theater. Zum zweiten - und jetzt geht es deutlich ins Emotionale - benötigt auch aus meiner Sicht niemand ein 'Hollywood-Ending'. Ich gestehe Bioware auch zu, die 'Zügel nicht aus der Hand zu geben'. Dann jedoch wäre es nötig gewesen, hier wiederum den Eindruck zu erwecken, als HÄTTE man Einfluss auf das Geschehen. Wie Noxfader schrieb: 'Es geschieht ausgerechnet bei Mass Effect da man dort schon immer eine gewisse Entscheidungsfreiheit hatte nicht so wie in anderen Spielen'. Selbst wenn dies nur eine Illusion war, hat man es offensichtlich nicht geschafft, diese aufrecht zu erhalten. Und DAS ist das Schlimme, das Störende, der Knackpunkt. Oder eben: 'Die handwerklichen Erzählfehler kann man Bioware natürlich trotzdem vorwerfen – man muss sich dann eben nur im Klaren sein, dass man auf sehr hohem Niveau kritisiert.' - natürlich tut man dies, siehe auch das Eingangszitat. Doch, wie dort bereits ebenso erwähnt, ist es nicht das Ende vom Lied. Denn selbst dann müsste sich das in der Wertung wiederfinden. Man hätte Homer viele Fehler verziehen. Doch sicherlich nicht, dass er es nicht schafft, das Ende stimmig zu gestalten. Wäre er dort von Epos zu Komödie geschwenkt, hätte man ihn vermutlich ebenfalls aus der Stadt gejagt (wohl eher gevierteilt). Selbst wenn wir viel offenherziger an das Thema herangehen, bleibt: das Ziel wurde nicht erreicht. Und das ist es, was jeden, der ein Problem mit dem Ende hat, stört. Jeder hat natürlich auch einen ganz persönlichen Grund (zumeist wohl Enttäuschung). Aber das Wesentliche daran ist, woran es überhaupt scheitert - an der Aufrechterhaltung der Illusion. Diese zerbricht nicht daran, dass 'das Leben weitergeht', sondern, wie dieser Umstand präsentiert wird. Wenn die stete (Illusion von) reactio der Spielwelt gegeben ist, darf sie nicht am zentralen Punkt zerstört werden. Das aber ist hier passiert. Andere Spiele haben sicher ein viel grottigeres Ende. Sie haben aber meist nicht derart massiv darauf hingezielt, die Illusion aufzubauen, dass es gut würde.

Und ja, der Beitrag ist lang geworden. Ich hab im weiteren Verlauf schon extra auf weitere Zitate von Horaz verzichtet. Es tut mir trotzdem Leid ;)

#17
Darrius

Darrius
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mal eine frage zu den enden:

verstehe ich das richtig: die reaper wurden erschaffen um zu verhindern, dass organische wesen irgendwann synthetisches erschafft, die dann ALLES leben auslöscht. die reaper töten also alle modernen zivilisationen, um organisches leben an sich zu retten? hmmmmmm klingt für mich genauso wahnsinnig wie der unbekannte und auch recht weit hergeholt.

und eine frage zu den enden an sich, ob ich das richtig verstehe...?:

rot: reaper, edi und geth sind geschichte und alle rassen leben wieder in der steinzeit und isoliert. shep hat irgendwo?? überlebt

grün: alles leben fusioniert, die reaper hauen einfach ab, weil sie sich sonst selbst bekämpfen würden und alle leben fortan isloiert und können die anderen völker nicht mehr erreichen...

blau: shep zieht die reaper ab, die völker sind gerettet, aber dennoch isoliert. naja hier könnte shep die reaper wenigstens als taxi vorbeischicken.....


im großen und ganzen doch alles sehr unbefriedigend. und was zu hölle ist mit meinen restlichen leuten?

wie gesagt, ich hoffe die indoktrinationstheorie stimmt!






ach ja und nicht zu vergessen: der großteil der militärischen kräfte der meisten citadelvölker ist jetzt im sol-system gestrandet....na super -.-. und der rest der zerstörten welten versinkt allein, ohne chance auf hilfe im chaos....super -.-. um so mehr ich darüber anchdenke, um so schlechter finde ich das ende.

#18
Visce

Visce
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Hemodias wrote...
[...]

1. Das Ende ist 1:1 von Deus Ex gestohlen. Ob das nun jemandem gefällt oder nicht sei dahingestellt es ist und bleibt nun mal Fakt. Wer fragen hat Youtube und google helfen.
[...]


Als ich zum Ende von ME3 vor der letzten Entscheidung stand ging es mir genauso. Da verbringe ich insgesammt ca 100 Spielstunden mit tollen Spielen und großartiger Story und dann bekomme ich auch noch die Entscheidung aus Deus Ex noch mal vorgesetzt?

Ich persönlich genieße es wirklich mich einer guten Geschichte hinzugeben und mich darin zu versenken. Aber es enttäuscht mich eben doch, wenn ich so viele Entscheidungen treffen kann, mich später über Auswirkungen freuen oder ärgern kann und das am Ende doch alles sinnlos gewesen sein soll. Meine Entscheidungen tragen nur ein paar Punkte mehr oder weniger zur Flottenstärke bei. Ich habe mir große Mühe gegeben die Galaxie zu retten - ca 7000Pt + 100% Bereitschaft - und dann wird meine Hoffnung zerstört und ich kann nur von EDI und Joker sicher sagen, dass sie überlebt haben. (Grünes Ende)




Danke fürs Verlinken des Beitrags Darrius. Mir fehlt nur einen Quellenangabe ;)
Dieser hat mir geholfen meine Sicht der Story richtig einzuordnen und ich stimme hier voll und ganz zu.

Bioware zeigt Mut diese große Serie mit einem so unerwarten Ende zu beenden. Das so viele Spieler sich so viele Gedanken machen zeigt doch nur wie unglaublich wichtig das ME Universum uns geworden ist.

#19
mdgonline

mdgonline
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Visce wrote...
Das so viele Spieler sich so viele Gedanken machen zeigt doch nur wie unglaublich wichtig das ME Universum uns geworden ist.


Auf jeden Fall! Wie Recht du hast! Und wie offizielle Kommentare seitens BioWare's zeigen waren sie selber überwältigt von der Masse an Kommentaren, Diskussionen, Feedback und Reaktionen.

#20
Ross42899

Ross42899
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Also, wenn da jetzt noch irgendwas zum Ende kommen sollte (Patch/DLC), denke ich nicht, dass die komplett alles umschmeißen werden. So in etwa, wurde das ja auch in den Bioware Statements angedeutet ("closure" & "clarification")

Aber ich würde mir ja schon wünschen, wenn folgendes irgendwie bearbeitet werden würde:

1) mehr Dialog, Optionen und zusätzliche Informationen in der ganzen "Starchild" Szene (um einige Logiklöcher zu stopfen, Fragen zu beantworten und dem Kind mehr "Paroli" bieten zu können)

2) einige der angeblich geschnittenen Inhalte des Endes sollten wieder ins Spiel integriert werden (so gibt es ja z.B. eine erweiterte Fassung der Szene zwischen Shepard und Anderson auf der Citadel (siehe u.a. Youtube) oder angeblich auch Dialoge, die darauf schließen, dass Joker am Ende mit der Normandy in London zu Hilfe kommt und so auch die Teammitglieder plötzlich an Bord sein können)

3) Sollte es die Möglichkeit auf ein Ende geben, in dem die Massen Portale definitv nicht zerstört werden (könnte auf Basis der erreichten EMS berechnet werden

4) Abschließende "Epilog Cutscene", die klarstellt was mit deinem Team und der Galaxie nach deiner Entscheidung alles passieren wird.

5) Die "Absturz der Normandy-Szene" muss entweder erläutert werden (eventuell durch das oben erwähnte geschnittene Material, so fern vorhanden) oder sie sollte komplett entfernt werden

#21
Darrius

Darrius
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Visce wrote...

Hemodias wrote...
[...]

1. Das Ende ist 1:1 von Deus Ex gestohlen. Ob das nun jemandem gefällt oder nicht sei dahingestellt es ist und bleibt nun mal Fakt. Wer fragen hat Youtube und google helfen.
[...]


Als ich zum Ende von ME3 vor der letzten Entscheidung stand ging es mir genauso. Da verbringe ich insgesammt ca 100 Spielstunden mit tollen Spielen und großartiger Story und dann bekomme ich auch noch die Entscheidung aus Deus Ex noch mal vorgesetzt?

Ich persönlich genieße es wirklich mich einer guten Geschichte hinzugeben und mich darin zu versenken. Aber es enttäuscht mich eben doch, wenn ich so viele Entscheidungen treffen kann, mich später über Auswirkungen freuen oder ärgern kann und das am Ende doch alles sinnlos gewesen sein soll. Meine Entscheidungen tragen nur ein paar Punkte mehr oder weniger zur Flottenstärke bei. Ich habe mir große Mühe gegeben die Galaxie zu retten - ca 7000Pt + 100% Bereitschaft - und dann wird meine Hoffnung zerstört und ich kann nur von EDI und Joker sicher sagen, dass sie überlebt haben. (Grünes Ende)




Danke fürs Verlinken des Beitrags Darrius. Mir fehlt nur einen Quellenangabe ;)
Dieser hat mir geholfen meine Sicht der Story richtig einzuordnen und ich stimme hier voll und ganz zu.

Bioware zeigt Mut diese große Serie mit einem so unerwarten Ende zu beenden. Das so viele Spieler sich so viele Gedanken machen zeigt doch nur wie unglaublich wichtig das ME Universum uns geworden ist.



hier die quelle :). der beitrag ist irgendwo in den 50iger seiten.

http://www.gamestar....51,2565721.html

#22
Xarvoc

Xarvoc
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Codebreaker819 wrote...

Kann mich deiner Meinung mdgonline nur anschließen. Das Ende von Mass Effect 3 ist hervorragend und mehr als ein würdiger Abschluss der Shepard Trilogie. Nicht jede Story muss mit einem Happy End enden.


Nicht bei jeder Story sagt der verantwortliche Producer im Vorfeld , es soll nicht wie in anderen Games nur drei Enden geben sondern mehr ,er sprach von 6, zu Beginn war sogar von 7 die Rede. ATM haben wir genau drei.
Was ja nicht die einzigste Fehlaussage dieser Person war.
Zudem, verstehe ich die Leute nicht denen das Ende gefällt, das sie immer vehement fordern, das es keine neuen Enden geben soll. Ihr müßt diese neue Enden ja nicht nutzen.
Warum dann also dagegen ? Neid? Intoleranz gegen über die Mehrheit, die sich was würdevolleres für ihren Shep wünschen.

Bioware sollte bei einer Überarbeitung des Endes lediglich daran arbeiten offene Fragen wie die Sache mit der Crew zu beantworten sowie etwas mehr auf die im Spiel getroffenen Entscheidungen einzugehen.


Wenn sie den Rest nicht fixen, erweitern , wieso sollten sie das dann machen, entweder sie machen es richtig oder garnicht.
Sie haben das Ende, an den Erwartungen der breiten Masse vorbeidesignt, mal ab davon das es zum Teil sehr ähnlich einem anderem Game ist..

Z.b das man in einer 5 Sekunden Sequenz halt die Baterianische Flotte einen Reaper angreifen sieht, sofern man sie von Balak bekommen hat. Ich finde Texttafeln die zeigen was aus den einzelnen Personen in Zukunft wird sollten nicht umgesetzt werden. So bleibt das Schicksal der Völker, Personen etc. einfach im Reich der eigenen Fantasie und liefert außerdem Grundlagen für weitere Spiele im ME Universum.


Find es interessant , das alles was dir gefällt ist super, soll auf keinen Fall erweitert werden, aber so etwas völlig banales wie die Flotte von Balak , die muß dann noch rein.
Aber einen Abschluß der Hauptchars soll man dann wieder weglassen weils in Reich der eigenen Fantasie fallen soll. Sorry das ist ein Spiel mit Grafik, vom SPieler getroffenen Entscheidungen die Auswirkungen haben sollten. So wie du das schreibst hätten sie auch nen Textadventure daraus machen können,das regt noch viel mehr die Fantasie an.
Ich erwarte bei einem Abschluß einer Triologie schon einen Epilog, der mir sagt was aus wem geworden ist.
Das findet man in jedem gescheiten Buch und die sind viel mehr auf die eigene Fantasie auslegt , wie es ein Computerspiel mit Grafik jemals seien kann.

Wieso ein Epilog den Grundlagen für weitere Spiele im ME Universum im Weg stehen soll, vertstehe ich nicht, da diese eh wahrscheinlich weiter in der Zukunft spielen werden und außer Grunt und Liara eh keiner mehr Leben würde.


Biowarespiele sind normalerweise Spiele , die man gerne auch öfters durchspielt, sie sind auch bewußt dahingegehen designt, sonst würde DLCs dazu wenig sinn machen.
Nur im Moment haste keinen Wiederspielwert, sofern du nicht ein Fan, von einem der drei Enden bist.
Bzw noch schlimmer , damit wird dir auch Teil 1 +2 versaut, weil man genau weiß ist eh wurscht wie man sich entscheidet, am Ende sitzt hinter jedem der 3 Tore der Zonk.

#23
Xarvoc

Xarvoc
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Kontrolle (blau): Shepard opfert sich um die Reaper zu kontrollieren, was den Frieden wiederherstellt und die Reaper als Beschützer der Galaxie abziehen lässt.  Shepard behält die Kontrolle und trifft nun Entscheidungen für die Galaxie um den Frieden zu wahren. Es wäre nicht sicher aber interessant ob diese Form der CoExistenz funktioniert. Konflikte zwischen synthetischen und organischen Wesen kann es weiterhin geben, wobei die Reaper mit Shepards Wesen wahrscheinlich intervenieren könnten. Ein interessanter Punkt ist ebenso, dass die Kontrolle durch den Unbekannten nicht funktioniert hätte, denn wie soll etwas was du kontrollierst dich kontrollieren?!


das ist für mich als keine Option an, da er womöglich die gleichen Berechnung wie das Starchild, 99,9% das wieder ein angeblich Konflikt zwischen Synth. und Biologischen entstehen könnte usw..
Damit wäre also nichts gewonnen, sondern nur Zeit gekauft worden und alle geopferten Leben waren für die Katz.
Zudem würde Shep dann eine Art Götter- KI- Status zuTeil , was mir so ganz und garnicht zusagt.

Zerstörung (rot):  Vernichtung des synthetischen Lebens (inklusive EDI und Geth) und Neuanfang für bestehende organische Lebensformen ist möglich.  Shepard überlebt möglicherweise was durch den Atemzug zum Schluss symbolisiert wird. Es wird aber früher oder später wieder zur KI Entwicklung kommen und deswegen wieder  Krieg geben, was die Zyklenbeobachtungen bestätigen. Diesmal wird vielleicht sogar sämtliches organisches Leben vernichtet. Es besteht nun nicht mal Schutz durch die Reaper. --> also KEINE Option


Für mich die einzigste Option zur Zeit im Spiel, gefällt mir nicht wirklich aber besser wie die anderen 2.
Da ich dem Starchild garnichts glaube, und ich der Meinung bin nur weil es mehrfach vorkommen ist muß das nicht immer so sein und selbst wenn es so kommt, so haben wir es selber zu verantworten.
Diese Entscheidung soll mir nicht von einer KI und seinen synthetischen Tintenfischfreunden abgenommen werden. Im schlimmsten Fall, entstehen nach dem Fall der organischen , wie eine neue Art Reaper mit einer OberKi.
DIe Reaper, aus welchen Grund auch immer sie die Genozide durchführen, sind auf jeden Fall nicht gut, auch wenn sie uns das glauben machen wollen.
Mein Shep. hat bis dahin soviel opfern müssen, warum sollte ich dann wegen EDI oder den Geth einhalten.
Lieber eine Teil vom Ganzen verlieren , anstatt das Ganze zu verlieren.

Synthese (grün) für mich das beste Ende:  Gipfel der Evolution. Verschmelzung und Frieden zwischen synthetischen und organischen Leben. (auch mit den Reapern) Zu diesem Zweck wird die komplette Energie Shepards absorbiert, was nach biologischem Standpunkt seinen Tod bedeutet. Ein neues DNA Konstrukt wird durch Ihn gebildet und am Ende über die Massenportale weitergeleitet. Durch die Verschmelzung gibt es nicht mehr nur organisch und synthetisch sondern nur noch EINE Variante. Die Grenzen sind nun verschwommen und Konflikte dadurch ausgeräumt. Die Fusion bewirkt somit als einziges Ende einen ewigen Frieden zwischen organischen und synthetischen Lebens. (Bildlich schön dargestellt durch Joker und EDI).  Die verschmolzenen  Reaper , existieren noch und beobachten wahrscheinlich die weitere Entwicklung, wobei sie nun durch die herrschende Verbundenheit einen grundsätzlich anderen Standpunkt vertreten.


Grün = absolutes NoGo
Gipfel der Evolution ? für mich ist es ein degenerieren. Sicher gibt es einige Vorzüge, aber ebenso bekomme ich auch alle Nachteile dazu, das wird nur immer gerne übersehen. Naja immerhin sind die Lebewesen nach die Symbiose noch leichter durch die Reaper zu kontrollieren.
Es würde genau ein Konflikt ausgeräumt , der zur Zeit, aber auch nichtmal aktiv war, das wären die Geth, wobei die nicht den Eindruck machten , das sie die Galaxie auslöschen wollten.
Alle andere Konflikte würde genauso weiter bestehen.
Die Reaper existieren weiter und sollte von irgendwoher , es betraf ja nur eine Galaxie , eine neue Art Lebewesen auftauchen, wird die auch dann mal wieder direkt gemeucht, oder zu Monster transformiert.
Man muß sich nur die *Cerberusmenschen* anschauen, da stell ich sicher nicht meinen Shep. dahin und sage, das ist das beste für 100+ Milliarden Lebewesen, und egal wie ihr denkt , ihr werdet nu alle verwandelt.
Das würde selbst meinen Renegadeversionen dann ein bissl zu weit gehen, weil ich damit alles ad absurdum führen, wofür ich in den ersten 2 Teilen gekämpft habe.


Indok.theorie:

Macht Sinn, es gibt soviele Anzeichen im Spiel dafür, beste Beispiel die Waldträumereien, die wirklich nur zu ertragen sind, wenn man sich sagt, gut das sind die Nebenwirkungen der Indoktrination.
Andernfalls würde ich sie als deplaziert im Game ansehen, gerade mit dem Jungen, der zufällig immer da auftaucht wo Shep gerade hinschaut, alleine sein 4x auftauchen bis man mit der Normandy die Erde verlässt.
Gerade bei der 2ten Sichtung was kurz vor dem Gespräch mit Shephard ist , klettert der kleine Junge schneller als alle Husk eine Hauswand hoch ? Wenn man sieht wie schnell die Husk in dem Spiel was erklimmen, haut das einfach nicht hin.

Fazit: Genial!


9/10 des Games auf jeden Fall, das Ende leider nicht


Noch zum Tod Shepards: Er(bzw. Sie) existiert in allen Enden weiter. Shepards Energie wurde aufgelöst und existiert in verschiedenen Formen. (Als „Reaperkontrolle“, als Baustein zur Synthese (somit existiert er dann in allem Leben der Galaxie), oder er erwacht nach der Zerstörung. Durch die Absorption auf atomarer Ebene ist Shepard außerdem jederzeit rekonstruierbar.


Naja ist Auslegungsweise, ich sehs eher so 3 von 3 ist er tot, Rot wird er wohl nicht überleben, grün wird er aufgelöst und dient Genkomponente (ich sehs nicht so das er irgendwo drin existiert), bei Blau ist auch mit Leben in seiner jetzigen Form essig und er wird zu ner KI.
Ist so bissl wie mit Gottglauben. Entweder man tuts oder man tuts es nicht.
Ich halt da eher mit Nitzsche.

Ich mag es wenn man nachdenken und interpretieren muss. Das macht große Kunst in Literatur und Geschichte aus (Schiller und Goethe haben es nicht anders gemacht). Bestehende Lücken können mit eigener Kreativität gefüllt werden. Trotzdessen wären manche Dinge wie das Schicksal der geliebten Charaktere, sowie die Zukunft der Völker UNGEMEIN WICHTIG für den Seelenfrieden eurer  Fans! Vielleicht könnte man dies mit vielen anschließenden HD Bildern und dem entsprechenden Text realisieren. Hier ist es natürlich auch wichtig die vorrangegangenen Spielerentscheidungen zu berücksichtigen.


Naja das erste ist Äpfel mit Birnen vergleichen , sprich Bioware mit Schiller oder Goethe zu vergleichen ist schon unpassend, das ist sicherlich nicht die gleiche Liga.
Beim Rest, wenn sie ein zusätzliche Ende einführen, das wäre wichtig für Ihre Fans und dann noch die gröbsten Storylöcher stopfen sowie eine Epilog dransetzen, dann haut das mit dem Seelenfrieden der Fans auch irgendwann wieder hin.

PS: Ich bin echt nicht einverstanden mit den beleidigenden unkonstruktiven Kommentaren mancher Spieler. BioWare hat großartige Arbeit geleistet. Ich bin selbst Programmierer und kenne den Arbeitsaufwand so eines Monsterprojektes und die Auswirkungen und die Schwierigkeiten eines so komplexen Storyverlaufs + Entscheidungsmöglichkeiten (kann man sich als großen Entscheidungsbaum vorstellen) und ich verstehe vollkommen wenn durch kleine Kniffe die Masse an Arbeit ein wenig reduziert wird.


Wie gesagt das bestreitet kaum einer , das Bioware großartige Arbeit mit Mass Effect geleistet hat , nur das Ende sagt den meisten nicht zu und da haben sie am Geschmack vieler vorbeidesignt, kann halt passieren sind auch nur Menschen.
Fast jeder der das Ende kritisiert, ist bis zu diesem Punkt begeistert vom Spiel.
Was den Arbeitsaufwand angeht , jo der ist groß, aber wir reden hier auch nicht von einer 10Mann Spieleschmiede , die das Game mehr aus Spass an der Freud programmiert, sondern von einem größeren Konzern , der damit Geld verdienen will und das soviel wie möglich.
Wie gesagt viele was der Execute Produzer angekündigt hat im Vorfeld ist nicht eingehalten worden und daran muß man sich nun auch messen lassen.

Modifié par Xarvoc, 25 mars 2012 - 12:08 .


#24
mdgonline

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@ Xarvoc, klar am Ende hat jeder seine eigene Auffassung von dem Ganzen. Ich will nur auf ein paar Punkte eingehen:

Xarvoc wrote...
das ist für mich als keine Option an, da er womöglich die gleichen Berechnung wie das Starchild, 99,9% das wieder ein angeblich Konflikt zwischen Synth. und Biologischen entstehen könnte usw..
Damit wäre also nichts gewonnen, sondern nur Zeit gekauft worden und alle geopferten Leben waren für die Katz.
Zudem würde Shep dann eine Art Götter- KI- Status zuTeil , was mir so ganz und garnicht zusagt.


Wenn man einen Paragon-Shepard gespielt hat, dann sehe ich in der Kontrolle der Reaper durch Shepard kein Problem, da er/sie die Reaper für gute Zwecke einsetzen kann. Mit dem Götter- KI- Status habe ich auch kein Problem, da ich weiss, dass die Macht mit Shepard an fähige und gute Hände übergeben wird. Selbstverständlich kann es wieder zu Konflikten zwischen synthetischem und organischem Leben kommen, doch diesmal stehen die Reaper unter Shepardkontrolle und er löst dieses Problem sicher nicht durch regelmäßge selektive Zerstörung entwickelter Spezies, sondern greift da ein wo die Entwicklung aus dem Ruder läuft, bzw. ein Krieg droht. Konflikte sind fast sicher, da dieses Muster über die Jahrmillionen immer wieder beobachtet wurde (die 99,9% die du ansprichst). Es wurde also nicht wie du sagst "nur Zeit erkauft" sondern mit den Shepardreapern ein "Beschützer" geschaffen.

Es mag sein das du dem Starchild nicht glaubst. Aber auch wenn du ihm nicht traust, sind viele Dinge die die KI sagt dennoch wahr, da z.B. die Protheaner zu den selben Schlüssen gekommen sind (z.B. Muster in Zyklenentwicklungen) . Somit war ich zwar anfangs skeptisch, aber habe der KI letztendlich geglaubt.

Was das rote Ende angeht:

Xarvoc wrote... schlimmsten Fall, entstehen nach dem Fall der organischen , wie eine neue Art Reaper mit einer OberKi.


...und diesmal wird vllt. alles organische Leben vernichtet. Dem wollten die Reaper vorbeugen, doch da sie ein einzelnes Leben nicht so schätzen, bzw. eine ganz andere Denkweise haben wie organische Intelligenzen erscheinen deren Methoden ziehmlich drastisch. Deswegen ist es gut das Shepard die Zyklen durchbrochen hat und eine neue Lösung gefunden werden muss. Die Zerstörung der Reaper ist aber meiner Meinung nach der falsche Weg, da es im Falle einer neuen Eskalation diesmal vielleicht keine Zukunft mehr für organische Lebensformen gibt. Du musst davon ausgehen: Die besagten Eskalationen sind über die Jahrmillionen IMMER wieder eingetreten! Warum sollte es diesmal anders sein?

Du hast recht das der Konflikt noch nicht aktiv war, doch bei den Geth hat die Galaxie nochmal Glück gehabt. Es hätte auch anders kommen können. Bspw. hatten sie 300 Jahre Zeit um jegliches Leben in der Galaxie auszulöschen, doch zum Glück haben sie sich friedlich entwickelt. Eine der nächsten synthetischen Lebensformen handelt sicher anders!


Indok.theorie: Bin gespannt ob letztenendes was dran ist. Den kletternden Jungen hab ich noch garnicht gesehen. Muss ich demnächst mal aufpassen :)

, sondern von einem größeren Konzern , der damit Geld verdienen will


Das stimmt schon, doch bei BioWare merkt man im Gegensatz zu anderen, dass sie mit viel Leidenschaft dabei sind, und das ihnen die Meinung und die Loyalität der Fans sehr wichtig ist.

Ich denke bzgl. ME3 ... da kommt noch was :)

#25
mdgonline

mdgonline
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Als ich durchs Forum stöberte kam mir auch noch eine Idee für ein spektakuläres DLC. Wie wäre es damit:

Shepard muss von einem etwas abseits gelegenen Planeten ein Artefakt bergen, auf dem eine Zivilisation heimisch ist die in etwa den Entwicklungsstand der Menschen im 20 Jahrhundert besitzt. Diese Zivilisation hat vorher noch nie Kontakt mit anderen Spezies aufgenommen und wusste bis zu diesem Zeitpunkt noch nichts von "Außerirdischen"
Und dann landet die Normandy mit Shepard an Bord und verändert die Sichtweise auf das Universum dieser Zivilisation.
Dieser epische Moment wenn die Normandy den Erstkontakt symbolisiert. Shepard muss mit den Repräsentanten dieser Spezies verhandeln und ist die Attraktion auf dem Planeten. Zudem ist die Reaktion von Kroganern, Salerianern und Co auf diese neue Zivilisation interessant.
Das Artefakt, welches Shepard benötigt ist für diese Rasse zudem enorm wichtig (z.B. riesige Energiequelle).

Wie werden sie reagieren? Manche sehen Shepard als Bedrohung und wollen nicht in diesen Krieg reingezogen werden. Soll er verschwinden und die Zivilisation links liegen lassen in der Hoffnung, dass die Reaper sie unbehelligt lassen?! Das wäre in etwa so als würde bei uns auf unserer heutigen Erde eine "Normandy" mit dieser Botschaft landen. Die Reaktionen der einzelnen Nationen wären sicher interessant, Kampfhandlungen, Religionskriege und Proteste, Wirtschaftseinbrüche usw.

Manche Gruppierungen bekämpfen Shepard und seine Verbündeten. Shepard muss eventuell Verstärkung holen (eine riesige Allianzflotte am Himmel des Planeten). Cerberus hat eventuell ebenfalls Interesse an dem Artefakt?! Irgendwann werden die Reaper auf den Konflikt aufmerksam und schicken einen Zerstörer mit Invasionstruppe.
Wie ist das zukünftige Schicksal dieser vorher unbehelligten Zivilisation?

Shepard entscheidet!