Aller au contenu

Photo

Ich finde das Ende super...


  • Veuillez vous connecter pour répondre
79 réponses à ce sujet

#1
flowzirkus

flowzirkus
  • Members
  • 2 messages
...und auch das muss mal gesagt werden.

Ein Standard-Happy-End wäre der Serie doch nicht gerecht geworden.

Musste auch mal gesagt werden :)

Danke Bioware für die beste RPG-Serie aller Zeiten (und ich spiele seit Ultima 4).

Ich verstehe die jammerei nicht - wollt ihr nur noch Hollywood-Einheitsbrei-Geschichten sehen? Das erreicht ihr mit diesem ****storm.

#2
Jassu1979

Jassu1979
  • Members
  • 1 032 messages
Es geht den wenigsten von uns darum, dass das Ende nicht "happy" genug ist. Ich könnte mit einem "bittersüßen" Ende leben, wenn es denn
a) Sinn ergeben würde,
B) keine Storylöcher von der Größe der Milchstraße aufreißen würde,
c) die verschiedenen Enden mehr zu bieten hätten als nur unterschiedliche Farbfilter, und
d) vorangehende Entscheidungen tatsächlich Einfluss darauf hätten, anstatt ignoriert oder teilweise sogar negiert zu werden.

Sofern nicht gerade die Indoktrinationstheorie stimmt, ist dieses Ende nahezu unsagbar schlecht, und sieht verdammt nach einer hastig hingeschluderten Last-Minute-Aktion aus. (Was nicht gerade dadurch besser wird, dass es auch noch mehr schlecht als recht von Deus Ex abgekupfert ist.)

Ich kann gerne ins Detail gehen, wenn dies gewünscht wird, aber in diesem Fall reden wir wirklich nicht von einer einfachen Geschmacksfrage: hier wurden grobe handwerkliche und erzähltechnische Fehler gemacht.

#3
X3TC

X3TC
  • Members
  • 509 messages
ich möchte ein ende das meine fragen beantwortert, und nicht noch fragen aufwirft, denn was ist eigentlich diese kind jetzt ; ja es ist der Katalysatort und es sagt das die reaper auf ihn hören und das die von einer weit fortschritlichen rasse gemacht wurden, aber warum? darauf gibt es keine antwort, oder was genau diese Katalysator nun ist, ist es ein hologram ein programm ein geist der auf der Zitadel gefangen ist ? das weiß ich nach dem ende nich. Warum müssen die Massen effectporale alle explodiren ? wenn doch der Katalysator die Reaper steuert dann muss ich doch nur dafür sogen das der Katalysator den Reaper sagt zerstört euch selber, dafür muss ich doch nich sterben oder alles in die luftsprengen. Wenn dieser Katalysator ein Programm ist dann ist der doch schon "tot" denn ich habe doch das Programm die Softwar um geschrieben die den Reapern sagt kommt alle 50.000 Jahre in ME1.
Was ist mit der Normandy , warum ist die nicht mehr auf der erde, warum sind deine Leute bei ihr anbort ? warum wird die Normandy von einer Druck welle beschädigt.
Was ist mit der Folte, sietzen nun alle fest auf der Erde oder sonst wo.
werden neue massen effect tore gebaut.
man sieht einfach nicht was geschit nun und warum kann es keine anderen enden geben als die die es bis hergibt?
es wollen nicht die meisten komplet neue enden sondern eha enden die diese fragen beantworten und nicht einem so mehr oder weniger in der luft scheben lassen, denn so was passt wie ich finde nicht zu ME, denn es gab bis her immer Plausible enden die recht eindeutig sind und für sich genomen schon recht abschlissend.
es würde ja reichen wenn man mit dem Katalysator reden kann, ihn fragt was geschiet mit denn portalen und ein wenig infos von ihm nich bekommt, und dann eine Szene in der man sieht warum die Normandy abhaut und warum. und zum schluss vielleicht eine Szene noch wie die Flotten nach Hause gehen oder sowas hat, das wäre das was man so erwartet so abschließent.

#4
Vincent-Vega

Vincent-Vega
  • Members
  • 268 messages
Zuerst einmal, toll dass dir das Ende gefällt. Mein ich ganz ehrlich.
Das es vielen, ich würde einfach mal behaupten sogar der Mehrheit anders geht, dürfte dir wohl inzwischen aufgefallen sein und auch dass es dafür sehr viele Gründe gibt, die wenigsten davon haben mit einem kitschigen Hollywood Ende ala Star Wars zu tun, wo mein Shepard zusammen mit den Kroganern ums Lagerfeuer tanzt :D, auch wenn ein Happy End, da will ich dir widersprechen durchaus, wenn gut gemacht, für mich vorstellbar wäre.
Werde das nicht weiter aufführen, dass haben schon genug andere getan.

Ich werd dir aber ein anderes Beispiel aus ME3 geben, dass nichts mit dem Ende zu tun hat. Ich hab mich dafür entschieden die Genophage zu sabotieren, um die Unterstützung der Salarianer zu bekommen. Was folgte war einer der traurigsten Momente die ich jemals in irgendeinem Medium (also auch Film, Bücher etc) erlebt habe. Mordin war einer meiner Lieblingscharaktere der Serie und ihn erschiessen zu müssen und ihn dann in Richtung der Konsole krabbeln zu sehen war echt ergreifend.

Was ich damit sagen will. Das war ein echt trauriger Moment, aber auf eine sehr gute Art und Weise, weil es meine Entscheidung war und ich wusste ich kann es beeinflussen.
Das Ende dagegen wirkt einfach nur aufgezwungen. Ganz zu schweigen von massiven Logiklücken, aber wie gesagt, dazu gibts schon genügend Posts.

Dass die Entscheidung dann doch nicht so schlau war, dass hab ich erst später gemerkt^^

#5
Vox Draco

Vox Draco
  • Members
  • 2 939 messages

flowzirkus wrote...

...und auch das muss mal gesagt werden.

Ein Standard-Happy-End wäre der Serie doch nicht gerecht geworden.

Musste auch mal gesagt werden :)

Danke Bioware für die beste RPG-Serie aller Zeiten (und ich spiele seit Ultima 4).

Ich verstehe die jammerei nicht - wollt ihr nur noch Hollywood-Einheitsbrei-Geschichten sehen? Das erreicht ihr mit diesem ****storm.


Dir gefällt es, ich beneide dich.

Mir gefällt es ganz und gar nicht. Ich empfinde es als unwürdigen Abschluss, aus vielerlei Gründen, die überall schon zigmal geschrieben worden sind. 

Im, von Bioware im Übrigen versprochenem, Idealfall hätten die Spieler eine ganze Reihe unterschiedlicher Enden erhalten müssen. Mit Varationen abhängig von den getroffenen Entscheidungen und den gesammelnten War-Assets. Nichts davon spielte im Grunde eine Rolle, es gibt nur ein Einheitsende für alle Arten von Shepards...

Ein Happy-End hätten sich ebenfalls viele als einen möglichen Ausgang gewünscht, im Rahmen desssen, was ein Galaxisweiter Krieg mit Milliarden von Opfern hergeben würde. Wäre alles kein Problem gewesen und hätte der Serie nicht im gerinsten geschadet. Im Gegenteil.

Hollywood-Einheitsbrei...Ganz ehrlich? Finde ich lachhaft, so was zu schreiben, klingt mal so richtig von oben herab und total elitär und so. Und das du es lächerlich machen willst, wenn manche Menschen sich nach einem mehrere hundert Stunden langem Engegament bei einem Spiel auf ein Happy End, einen Triumph,  freuen würden, sei dir mal unbenommen, ist ja ein freies Land. Aber zum Glück gehörst du einer Minderheit an.

Es gibt auch schon einen Grund, warum dieser Hollywood-Einheitsbrei vielen Leuten gut schmeckt. Und die brauchen sich meiner Meinung nach nicht zu schämen hierfür. Und in Hollywood wäre so ein Ende auch tatsächlich nicht möglich gewesen, spätestens nach einem Testscreening hätten die Produzentem dem Regisseur seine "künstlerische Integrität" um die Ohren gehauen... 

Modifié par Vox Draco, 23 mars 2012 - 04:55 .


#6
Daira

Daira
  • Members
  • 268 messages

flowzirkus wrote...

...und auch das muss mal gesagt werden.

Ein Standard-Happy-End wäre der Serie doch nicht gerecht geworden.

Musste auch mal gesagt werden :)

Danke Bioware für die beste RPG-Serie aller Zeiten (und ich spiele seit Ultima 4).

Ich verstehe die jammerei nicht - wollt ihr nur noch Hollywood-Einheitsbrei-Geschichten sehen? Das erreicht ihr mit diesem ****storm.


Ich bewundere irgendwie, dass du seit Ultima 4 Rollenspiele spielst und dir das Ende gefällt obwohl es total OOC ist.

Edit: Und ich finde es immer wieder toll wenn alle glauben, dass man ein happy end will. Nein ich will ein Ende was bei mir einfach nur eine Emotion auslöst statt mich zu frustrieren. Frustration ist keine Emotion.

Modifié par Daira, 23 mars 2012 - 05:44 .


#7
Barnakey

Barnakey
  • Members
  • 490 messages
Image IPB

#8
Canossa8

Canossa8
  • Members
  • 5 messages
gratuliere du gehörst zu den 2% der Spieler die das Ende toll finden

#9
Hemodias

Hemodias
  • Members
  • 74 messages

flowzirkus wrote...

...und auch das muss mal gesagt werden.

Ein Standard-Happy-End wäre der Serie doch nicht gerecht geworden.

Musste auch mal gesagt werden :)

Danke Bioware für die beste RPG-Serie aller Zeiten (und ich spiele seit Ultima 4).

Ich verstehe die jammerei nicht - wollt ihr nur noch Hollywood-Einheitsbrei-Geschichten sehen? Das erreicht ihr mit diesem ****storm.


1.  und auch das muss mal gesagt werden. 
****** geb ich dir Recht. Allerdings muss auch ich mal was an das Lager der 2% (die das Ende gut finden)
loswerden
Das Ende von ME 3 wurde aus Deus Ex kopiert. Auch ein tolles Spiel mit gutem Ende und dieses ergibt dort aber weit mehr Sinn als in ME 3. Das kannst du ungefähr so vergleichen. Du hast alle Teile des Herrn der Ringe gelesen und im Kino gesehn und warst begeistert. Harry Potter steht als nächstes auf deiner Wunschliste. Du gehts in Kino und guckst dir den Letzen Harry Potter teil an. Der damit Endet das Harry einen Ring in den Schicksalsberg schmeißt und Voldemort aus den Latschen kippt. 
Das heißt Harry Potter hat einfach das Ende von "Herr der Ringe" 1:1 übernommen und wundert sich dann das alle Fans einen Aufstand machen.

2.  Ein Standard-Happy-End wäre der Serie doch nicht gerecht geworden.
Musste auch mal gesagt werden :)
Wieso? Wird das auch mal von den 2% die das Ende gut finden (weil keiner Deus Ex kennt) begründet? Es sollte zumindest wenn ich auf Paragon oder Renegade wirklich alles mache und aus allen 3 Teilen das beste raushole möglich sein ein Happy End zu bekommen. ME lebt nun mal davon das die persönlichen Entscheidungen des Spielers das Ende/die Geschichte positiv oder Negativ beeinflussen. Es sollte auch ein Ende geben in dem wirklich jeder ins Gras beißt und etwas wie einen Mittelweg. Shep tot. Ein paar Begleiter Tot. Galaxie ein Scherbenhaufen aber knapp gewonnen. So stell ich mir meine 3 (laut BW ja 16) Enden vor.

3.
Danke Bioware für die beste RPG-Serie aller Zeiten (und ich spiele seit Ultima 4).

Ich verstehe die jammerei nicht - wollt ihr nur noch Hollywood-Einheitsbrei-Geschichten sehen? Das erreicht ihr mit diesem ****storm.

Ich versteh das (und ich spiele seit Ultima 4) nicht ganz. gabs davor keine guten RPG games? Breath of Fire noch ein Begriff? (irgendjemand?) Ich spiele seid (grübel) Pacman auf Atari und kann mich noch an Final Fantasy in 2D erinnern oder Chrono Trigger auf dem Snes. Ob Soul Reaver auch eine RPG Serie ist wage ich einmal zu bezweifeln allerdings hat BW das Potenzial und das Vertrauen dank ME 3 nun verschenkt bei mir in Positiver Erinnerung zu bleiben.
Wer jammert den? Wir forden nur was uns einerseits versprochen wurde. Ich nenn mal ein paar.

-16 verschiedene Enden. (Es sind 3 BW nur 3 nicht 16 egal wie man es betrachtet)
-Die Entscheidungen durch alle 3 Mass Effect Spiele (importierte Charaktere von Teil 1 bis 3) formen mein Ende. (Jeder hat das selbe Ende in Rot, Blau und Grün) 
-Talis Gesicht wird zu sehen sein. (Ja ein Bild das man per Google suche einfach kurz bearbeitet hat.) Jeder Hobby Zeichner kriegt das besser hin (gibt sogar eins hier im Forum das gepostet wurde)

So das wars mal von meiner Seite.

PS: das soll in keinster Weise deine Meinung oder deine Wahrnehmnung des Endes trüben. Freut mich das es dir gefallen hat aber vielleicht verstehst du nun besser Warum der Großteil der Fans (obwohl ziemlich angepisst) hier nicht mehr weg gehen wird bis das versprochene eingehalten wurde.

#10
X3TC

X3TC
  • Members
  • 509 messages
das ende von Mass Effect 3 sollte einem durch mark und bein gehen, das schaft das ende nicht und deshalb finde ich es nicht gut, und weil es zwar die große frage beantwortet wo her die reaper stammen nämlich das sie von einer alten rasse erschaffen wurden und es dann ein zerwürfnis garb, aber das beantwortet leider nicht die fragen die das ende selber auf wirft.

#11
Digestif

Digestif
  • Members
  • 75 messages

flowzirkus wrote...

...und auch das muss mal gesagt werden.

Ein Standard-Happy-End wäre der Serie doch nicht gerecht geworden.

Musste auch mal gesagt werden :)

Danke Bioware für die beste RPG-Serie aller Zeiten (und ich spiele seit Ultima 4).

Ich verstehe die jammerei nicht - wollt ihr nur noch Hollywood-Einheitsbrei-Geschichten sehen? Das erreicht ihr mit diesem ****storm.


So hart das jetzt klingt:

Du hast keinerlei Ahnung von gutem Geschichtenschreiben und guten Enden.

Ich nehme mal einfach an, dass du Harry Potter kennst, seien es Bücher oder Filme oder beides.

Jetzt stell dir mal vor, die Autorin, J.K. Rowling hätte auf den letzten 10 Seifen aufeinmal offenbart, dass Voldemort eigentlich nur der Handlanger von nem anderen Kerl ist, der vorher noch nie in Erscheinung getreten ist.
Harry darf sich dann bei dem Aussuchen, ob die Welt mit 'nem grünen, blauen oder roten Zauberspruch ins Elend geschickt wird, aber zumindest Voldemort los ist. Harry stirbt.
Im Anschluss tauchen dan Ron, Hermine und Neville aufeinmal auf den Malediven auf und das war's dann mit der Reihe.

Exakt das hat Bioware mit Mass Effect 3 veranstaltet. Dieses Ende ist so unendlich weit weg von gutem Storytelling und das ist ganz objektiv so, unabhängig davon, ob einem die Enden inhaltlich gefallen oder nicht.
Sie sind handwerklich schlecht, wobei schlecht sogar noch geschmeichelt ist. Es ist unendlich schlecht. In den letzten Zügen einer Geschichte einen neuen, extrem wichtigen Charakter einzuführen zeugt einfach von der absoluten Unfähigkeit des verantwortlichen Autors und derer, die das abgenickt haben.

#12
oh.Snake

oh.Snake
  • Members
  • 220 messages

flowzirkus wrote...

...und auch das muss mal gesagt werden.

In dem Fall erklär uns mal bitte - rein logisch - was da am Ende eigentlich passiert ist, inkl. der Plotholes, und warum es passierte.. und inwiefern es mit dem Rest der Reihe zusammenpasste.

Vielen Dank *g*

#13
delta_02

delta_02
  • Members
  • 67 messages

flowzirkus wrote...

...und auch das muss mal gesagt werden.

Ein Standard-Happy-End wäre der Serie doch nicht gerecht geworden.

Musste auch mal gesagt werden :)

Danke Bioware für die beste RPG-Serie aller Zeiten (und ich spiele seit Ultima 4).

Ich verstehe die jammerei nicht - wollt ihr nur noch Hollywood-Einheitsbrei-Geschichten sehen? Das erreicht ihr mit diesem ****storm.


Freut mich für dich, dass das Ende dir gefällt ... im ernst, es sei dir gegönnt.
Aber trotzdem bin ich der Meinung das ein Standard-Happy-End, wie du es so schön nennst, ebenso der Serie gerecht wird wie ein Reaper - vernichtet - alles - leben - End. Ein Serientypisches Ende für die Shepard - Saga liegt einfach in der Natur der Handlungsfreiheit ... sprich aus seinen Entscheidungen ergibt sich das Schwarze oder Weiße Ende, bzw die jeweiligen Graustufen, das ist es was ich ... und ich glaub auch viele anderen stört.

Mfg Ich

#14
Brorin

Brorin
  • Members
  • 30 messages
Ich finde es bedenklich, dass einige Kommentare hier auf den TE eindreschen oder ihn verspotten, weil seine Meinung offenbar nicht mit der Masse konform ist. Ausserdem - man kann mittlerweile an genug Orten im Forum lesen, warum es den Leuten NICHT gefällt, das brauchts imo in diesem Thread eigentlich nicht.
Ich sehe die Argumente und finde sie auch nachvollziehbar, aber warum legt ihr sie hier dar? Wer das Ende gut findet, der findet das Ende gut und basta.

#15
NightmareEX

NightmareEX
  • Members
  • 561 messages
Nur mal eins von zich Beispielen warum sich soviele über das Ende beschweren:

http://i686.photobuc...iver1/xUq9t.png

Was man verspricht sollte mans auch halten und das haben sie nicht.
Das der Threadersteller angegangen und/oder beleidigt wird finde ich auch nicht gut.
Kritik an seinen Worten sollte schon konstruktiv bleiben.
Dann sollte der Threadersteller sich aber den Fragen auch stellen warum er das Ende gut findet und warum er mit den total offensichtlichen Storylücken und Logikfehlen leben kann.

Modifié par NightmareEX, 24 mars 2012 - 11:23 .


#16
oh.Snake

oh.Snake
  • Members
  • 220 messages

Brorin wrote...
Ich sehe die Argumente und finde sie auch nachvollziehbar, aber warum legt ihr sie hier dar? Wer das Ende gut findet, der findet das Ende gut und basta.

Ich war lediglich offen für eine neue Perspektive, aber dafür muss man sie mir erst mal erklären :P

#17
Robert-42

Robert-42
  • Members
  • 183 messages
 

Modifié par Robert-42, 25 mars 2012 - 10:04 .


#18
Vox Draco

Vox Draco
  • Members
  • 2 939 messages

Brorin wrote...

Ich finde es bedenklich, dass einige Kommentare hier auf den TE eindreschen oder ihn verspotten, weil seine Meinung offenbar nicht mit der Masse konform ist. Ausserdem - man kann mittlerweile an genug Orten im Forum lesen, warum es den Leuten NICHT gefällt, das brauchts imo in diesem Thread eigentlich nicht.
Ich sehe die Argumente und finde sie auch nachvollziehbar, aber warum legt ihr sie hier dar? Wer das Ende gut findet, der findet das Ende gut und basta.


*schmunzel* sie es mal von der Seite: Ohne die ganzen GEgenargumente würde der Thread doch schnell im Foren-Nirvana verschwinden...

Übrigens ist ein Forum dazu da, seine Meinung kund zu tun, das ist richtig. Aber es steht auch jedem frei, dagegen zu argumentieren, wenn er mag (und es frei von Beleidigungen macht, da stimme ich zu). Damit muss man rechnen, vor allem wenn man den mutigen Weg geht und sich als Anhänger von weniger populären Thesen outet.

#19
Darrius

Darrius
  • Members
  • 170 messages

Jassu1979 wrote...

Es geht den wenigsten von uns darum, dass das Ende nicht "happy" genug ist. Ich könnte mit einem "bittersüßen" Ende leben, wenn es denn
a) Sinn ergeben würde,
B) keine Storylöcher von der Größe der Milchstraße aufreißen würde,
c) die verschiedenen Enden mehr zu bieten hätten als nur unterschiedliche Farbfilter, und
d) vorangehende Entscheidungen tatsächlich Einfluss darauf hätten, anstatt ignoriert oder teilweise sogar negiert zu werden.

Sofern nicht gerade die Indoktrinationstheorie stimmt, ist dieses Ende nahezu unsagbar schlecht, und sieht verdammt nach einer hastig hingeschluderten Last-Minute-Aktion aus. (Was nicht gerade dadurch besser wird, dass es auch noch mehr schlecht als recht von Deus Ex abgekupfert ist.)

Ich kann gerne ins Detail gehen, wenn dies gewünscht wird, aber in diesem Fall reden wir wirklich nicht von einer einfachen Geschmacksfrage: hier wurden grobe handwerkliche und erzähltechnische Fehler gemacht.



ich stimme dir voll und ganz zu und poste hierzu mal ein zitat aus einem anderen forum:


Jetzt habe ich mich nach langer Zeit mal wieder eingeloggt, extra, um hierzu etwas zu schreiben.

Ich
schicke voraus: ich habe die Mass Effect-Reihe nie gespielt (und werde
dies, vor allem aufgrund der meiner Ansicht nach Spieler-feindlichen
Haltung von EA, wohl auch nie tun). Allerdings gibt es durchaus einige
Punkte, die sich bereits allein aus dieser Kolumne (und einigem
Vorwissen) heraus beurteilen lassen.

Ich möchte diesen Beitrag
mit einem Auszug aus der Ars Poetica von Quintus Horatius Flaccus, kurz:
Horaz, einleiten (einem kurzen Büchlein, dessen Lektüre ich, so
nebenbei, übrigens jedem empfehle, der sich in irgendeiner Form für
Literatur, Kunst, gute Geschichten oder auch nur den Schreibstil von
Petra Schmitz interessiert). So heißt es hier (und ich erspare uns
jetzt, aus reiner Faulheit meinerseits, das lateinische Originalzitat):
'Dennoch gibt es Vergehen, die gern wir verzeihen; denn es läßt die
Saite nicht immer den Ton erklingen, den Hand und Absicht sich wünschen
[...]; andererseits bin ich entrüstet, wenn einmal der gute Homer
eingenickt ist; doch eine so lange Arbeit darf schon mal der Schlaf
überkommen.'

Um es mit den Worten einer der wichtigsten Personen
in meinem Leben zu formulieren: 'Was möchte uns der Dichter damit
sagen?' Nun, große Werke lassen Fehler umso schmerzhafter wirken, einer
schlechten Geschichte verzeiht man ein schlechtes Ende viel eher als
einer guten. Das Ende vom Lied ist dies jedoch nicht, ebenso wenig wie
Michael Grafs Aussage: 'Dennoch beruhen die Beschwerden auf der Illusion
einer Freiheit, die es in Mass Effect nie gegeben hat. Wobei Mass
Effect 3 meine Entscheidungen ja sehr wohl aufgreift, nur eben wie immer
in Dialogen und Nebenaufträgen.'

Aus diversen Foreneinträgen,
Zusammenfassungen, Tests und auch dieser Kolumne hier geht eines klar
hervor: Mass Effect zeichnet Schicksale. Schicksale, die es konsequent
entwickelt oder konsequent zu Ende führt. Außer im Ending. Plötzlich
wird das Schicksal von Hauptfiguren, von Crew-Mitgliedern ad absurdum
geführt, sind sie die Statisten einer Katastrophe, die sie gar nicht
(mehr) erleben könnten. Hätte in he Odýsseia von Homer der Held Odysseus
seine Gefährten kurz nach deren selbstverschuldetem Tod
wiedergetroffen, hätte man Homer wohl mit Schimpf und Schande zurück
nach Meles gejagt. Sprich, und das lässt sich aus objektiver Sicht
(sofern wir nicht avantgardistisch argumentieren möchten und die Story
von Mass Effect zum postmodernen Roman erklären) sagen: Figuren, die an
Orten sind, an die sie nicht sein können, zerstören die Immanenz der
Handlung. Insbesondere, wenn diese bis zu jenem Zeitpunkt auf absolute
Stimmigkeit setzt. Also doch Postmoderne, eine metaphorische Botschaft,
die uns präsentiert werden soll? Es scheint, vom Standpunkt des
Beobachters, eher unwahrscheinlich. Somit gilt also, objektiv betrachtet
(außer, man möchte mich in Bezug auf die Klassifikation als modernes
Epos doch noch korrigieren und mit den - mir allerdings, wie dem guten
Horaz, eher suspekten - Surrealisten aufwarten): das Ende ist unstimmig,
es passiert Unmögliches, in einer Handlung, die bisher (und wieder
korrigiere man mich) nie Unmögliches zugelassen hat. Das aber ist ein
Kriterium, das sich auf die Spielewertung auswirken sollte. Denn das hat
nichts mehr mit penibel zu tun, sondern ist ein nachweisbares Manko des
Spiels, das sich in dieser Form auch in der Wertung nachlesen lassen
sollte. Denn das hat nichts mit persönlichen Vorlieben zu tun, sondern
mit der - auch durch die entsprechenden Tests erfolgte - Einstufung als
Epos. Natürlich nicht im streng literaturwissenschaftlichen Sinne
gemeint, sollte doch zumindest Immanenz als Kriterium gelten. Das musst
du, Michael, gar nicht teilen - die Kolumne berührt das dennoch. Du
schreibst nämlich: 'Bioware wollte die Handlungszügel niemals aus der
Hand geben; nicht ich bestimme den Verlauf der Story, sondern die
Entwickler.' - das mag durchaus sein. Konsequenterweise hätte man dann
aber auf Veränderung von Einzelschicksalen verzichten müssen. So bleibt
dieser Punkt inkonsistent und ist Anlass zur Kritik.

Soweit zu
jenem Teil, der sich (weitgehend) objektiv beurteilen lässt. Bleibt also
die Enttäuschung, der emotionale Bruch, der bei vielen Spielern
offenbar stattgefunden hat. Soweit ich bisher lesen durfte (und ja,
Zitate zu zitieren ist eigentlich nicht mehr als Stille Post spielen),
ist das Schicksal am Ende unausweichlich. Nun mag das durchaus im Sinne
des Teams sein - dass das Leben in der Galaxis weitergeht, finde ich gut
und stimmig. Allerdings gibt es hierbei zwei Kritikpunkte. Zum ersten,
wenn man sich mit einer Geschichte identifiziert, mit den Helden
mitfühlt, ist es ein Schlag ins Gesicht, wenn plötzlich Crewmitglieder
am falschen Ort (oder noch schlimmer, sollte dem so sein: wieder am
Leben) sind. Brecht mag dies ein angemessenen Mittel sein, doch sein
berüchtigter V-Effekt funktioniert nur, wenn er konsequent benutzt wird.
Hier jedoch wird die Verfremdung erst ganz am Ende benutzt, bis dahin
war die Serie alles andere als episches Theater. Zum zweiten - und jetzt
geht es deutlich ins Emotionale - benötigt auch aus meiner Sicht
niemand ein 'Hollywood-Ending'. Ich gestehe Bioware auch zu, die 'Zügel
nicht aus der Hand zu geben'. Dann jedoch wäre es nötig gewesen, hier
wiederum den Eindruck zu erwecken, als HÄTTE man Einfluss auf das
Geschehen. Wie Noxfader schrieb: 'Es geschieht ausgerechnet bei Mass
Effect da man dort schon immer eine gewisse Entscheidungsfreiheit hatte
nicht so wie in anderen Spielen'. Selbst wenn dies nur eine Illusion
war, hat man es offensichtlich nicht geschafft, diese aufrecht zu
erhalten. Und DAS ist das Schlimme, das Störende, der Knackpunkt. Oder
eben: 'Die handwerklichen Erzählfehler kann man Bioware natürlich
trotzdem vorwerfen – man muss sich dann eben nur im Klaren sein, dass
man auf sehr hohem Niveau kritisiert.' - natürlich tut man dies, siehe
auch das Eingangszitat. Doch, wie dort bereits ebenso erwähnt, ist es
nicht das Ende vom Lied. Denn selbst dann müsste sich das in der Wertung
wiederfinden. Man hätte Homer viele Fehler verziehen. Doch sicherlich
nicht, dass er es nicht schafft, das Ende stimmig zu gestalten. Wäre er
dort von Epos zu Komödie geschwenkt, hätte man ihn vermutlich ebenfalls
aus der Stadt gejagt (wohl eher gevierteilt). Selbst wenn wir viel
offenherziger an das Thema herangehen, bleibt: das Ziel wurde nicht
erreicht. Und das ist es, was jeden, der ein Problem mit dem Ende hat,
stört. Jeder hat natürlich auch einen ganz persönlichen Grund (zumeist
wohl Enttäuschung). Aber das Wesentliche daran ist, woran es überhaupt
scheitert - an der Aufrechterhaltung der Illusion. Diese zerbricht nicht
daran, dass 'das Leben weitergeht', sondern, wie dieser Umstand
präsentiert wird. Wenn die stete (Illusion von) reactio der Spielwelt
gegeben ist, darf sie nicht am zentralen Punkt zerstört werden. Das aber
ist hier passiert. Andere Spiele haben sicher ein viel grottigeres
Ende. Sie haben aber meist nicht derart massiv darauf hingezielt, die
Illusion aufzubauen, dass es gut würde.

Und ja, der Beitrag ist
lang geworden. Ich hab im weiteren Verlauf schon extra auf weitere
Zitate von Horaz verzichtet. Es tut mir trotzdem Leid ;)

#20
Sugandhalaya

Sugandhalaya
  • Members
  • 4 947 messages
Kaum findet einer das Ende toll, wird auf ihm rumgehackt.Ihr macht das großartig!

Und wenn man nicht auf ihm rumhackt lässt man ihm in einem denkbar schlechten Licht stehen. Es gibt hier einige Posts der Endengegner, die zwar nicht direkt beleidigend sind aber indirekt und zwischen den zeilen (aufgrund der Wortwahl) sehr herablassend.
Unterstellungen wie "Ohne die ganzen GEgenargumente würde der Thread doch schnell im Foren-Nirvana verschwinden..." oder Aussagen, dass man Mut haben muss, das Ende gut zu finden, sagen mehr über die ME3 Endern-Gegner aus, als ihr militaristisch geprägter Thread, in dem man sich als Enden-Befürworter sogar rechtfertigen muss, dass man das Ende mag und in der jeder zweite Post die lächerliche Phrase "Hold the Line" enthält, als wüerde die Masse gleich mit Waffengewalt gegen BW vorgehen.

Ja, der TE mag das Ende. Es sei ihm gegönnt. Wahre Größe würden die Gegner der Enden beweisen, indem sie dazu entweder schweigen würden (imemrhin vergraulen sie die Befürworter ja auch aus "ihrem" Thread) oder wenn sie wenigstens Verständnis dafür hätten, dass Andere das Ende gut finden. Stattdessen kommen nur Sticheleien und Sarkasmus unterster Schublade und Befürworter der Enden werden als dumm dargestellt oder deren Freude am Ende einfach nur als Unwissen.

Gratulation!

#21
moenske

moenske
  • Members
  • 1 072 messages
Ähm.. wenn jemand in einer brodelnden Atmosphäre einen extra Thread erstellt indem er einfach mal sagt ok Ende gut (ohne Argumente) muss man sich nicht wirklich wundern.

#22
Shagkul

Shagkul
  • Members
  • 37 messages
@Sugandhalaya

Man ist doch zur Diskussion bereit, mir stellt sich immer nur die Frage, warum man dann die Einwende der Endengegner nicht wiederlegen kann, wenn doch alles so klar ist und sie nur nen haufen whiner sind?

Lies Dir mal Deinen Post nochmal durch und dann kannst die Seiten tauschen, denn viele Befürworter des Endes sind nicht weniger, sogar meist noch viel aggresiver unterwegs. (Ihr paar whiner usw.)

Ich habe mich schon an mehreren sachlichen Diskussionen beteiligt und letzten Endes wurde festgestellt, dass egal wieviel fantasie man hat, einiges im unklaren bleibt.

Der militärische Ton in dem von Dir genannten Thread ist eigentlich ein runing gag, also nicht alles so Bierernst nehmen bitte und das wird im selbigen Thread auch mehrmals erwähnt.

Ausserdem tust du grad so, als ob hier ausnahmslos jeder Beitrag auf dem TE rumhackt.... ich lese hier genauso viele sachliche Beiträge, ausser es geht dir darum das man generell den Mund hält, aber dann frage ich mich, ob das im Sinne eines Forums ist.

#23
Sugandhalaya

Sugandhalaya
  • Members
  • 4 947 messages
Also laut der Aussage von moenske ist es wohl besser, als Endenbefürworter nichts zu sagen. Fragwürdige Einstellung.

Hab mir meinen Post nochmal durchgelesen und bleibe dabei. Es fängt ja schon an, indem die Endengegner in ihren pseudotoleranten "Wir mögen auch die Endenbefürworter"-Posts, darum bitten, dass man ihnen erklärt, warum man das Ende mag, damit sie es verstehen. Das impliziert aber, dass es nicht normal ist, das Ende gut zu finden und es daher Erklärungsbedarf gibt, warum man die Enden mag.
Kann man die Endenbefürworter nicht einfach die Enden gut finden lassen, ohne dass sie sich ständig rechtfertigen müssen?

Warum man die Einwände der Endengegner nicht widerlegt? Weil man es vielleicht garnicht will! Warum soltle ich deren Sichtweise widerlegen? Es ist ihre Meinung, ich akzeptiere sie und wer bin ich, dass ich entscheide, welche Meinung richtig ist? ich lass den gegner ihre Meinung, ich lass den befürwortertn ihre Meinung, ich hab meine eigene Meinung. Aber ich dränge anderen meine Meinung nicht auf, nur weil ich denke, dass meine Meinung richtiger ist, als die anderen Meinungen. Wenn die Endengegner meinen, dass ihnen die Enden nicht gefallen...schön, solange sie mich damit in Ruhe lassen und ich weiterhin das Ende gut finden darf, ohne Gefahr zu laufen, alle 5m in diesem Forum blöd angemacht zu werden...denn genau das ist momentan der Fall...

Daher nochmals meine Frage: Warum sollte man sich als Vertreter der einen Seite vor der Anderen rechtfertigen? Warum ist es in diesem Forum schlichtweg nicht möglich nebeneinander zu existieren? Warum können die Gegner die Befürworter nicht in Frieden lassen, ohne deren meinung und deren geistige Gesundheit in Frage zu stellen? Selbiges gilt natürlich für die Befürworter. Lasst die Endengegner ihre Enden ruhig hassen. Solange man mit sich selbst im reinen ist und das Ende für sich persönlich passend findet, sollte es einem doch egal sein, was die Anderen denken.

Naja, ich klink mich aus dieser Diskussion aus...schlagt ihr euch mal weiter die Schädel ein...ich fröne der Sonne und der Erdbeermilch!

#24
Vincent-Vega

Vincent-Vega
  • Members
  • 268 messages
Hmm, versteh nicht so ganz die Reaktion einiger auf die Antworten hier. Ist doch eigentlich recht zivilisiert (fürs Internet mein ich).

Und ganz ehrlich, wenn jemand einen Thread erstellt, in welchem er den anderen Jammerei vorwirft und unterstellt, sie würden eine anspruchsvolle Geschichte nicht zu würdigen wissen, sondern nur auf, ich zitiere "Hollywood-Einheitsbrei" stehen, braucht er sich nicht wundern, dass einige auf dem selben Niveau antworten.

Wie er jetzt inhaltlich zu dem Ende steht, hat damit erst mal nichts zu tun.

#25
wolli123

wolli123
  • Members
  • 19 messages
An Darrius, Danke für diesen Beitrag.
Er ist für mich aus zwei Gründen besonders wertvoll:

1. Er belichtet das Problem aus Literaturwissenschaftlicher Sicht, und das in einer Qualität die stichhaltig und nachvollziehbar ist.

2. Der Beitrag ist weitgehend objektiv da er die Serie selber nicht gespielt hat.

Aus diesen beiden Gründen ist er für mich einer der besten Belege dafür das das Ende nicht nur subjektiv starke schwächen hat (die aus der emotionalen Bindung zu den Charakteren entstehen), sondern eben auch von einem aussenstehenden nachvollzogen und belegt werden können.