Erde zerstört, Flotte vernichtet...wer soll denn da noch weinen?
Ich sehe keinen Ausweg für BioWare
#26
Posté 29 mars 2012 - 08:28
Erde zerstört, Flotte vernichtet...wer soll denn da noch weinen?
#27
Posté 29 mars 2012 - 09:05
Kianya wrote...
Hier ich hab gerade unsere 16 enden gefunden *hust* ich darf ja :
Wenn die Kollektoren-Basis erhalten und an den Unbekannten übergeben wurde
•“Effektive militärische Stärke“ ist unter 1.750 Punkten:
......
Ob sie uns ein Ende nachreichen, das entweder alle Logikfehler ausräumt, oder mehr Variatonen bietet?
Vielleicht, vielleicht auch nicht.
Aber ME3 ist irgendwie der Höhepunkt eines traurigen Abbaus einer Firma, die zu einem Konzern gehört, den nur eins intressiert: Geld. Das dieser Konzern immer wieder mal durch die Medien geisterte, und das nicht mit positiven Schlagzeilen, ist bekannt. Der Konzern will etwas, die Entwickler sitzen in der Falle - Bioware ist für mich mitlerweile dafür ein trauriges Synonym geworden.
DA:O war ein grandioses Spiel - DA2 hingegen eine völlig andere Kiste
ME war ein grandioses Spiel, auch wenn es an manchen Stellen Schwachpunkte hatte, aber es gab einem wirklich das Gefühl: hier spiele ich mit, nicht: ich spiele.
ME2 hielt uns durch seine Spannung, fesselte uns, nahm uns mit - auch wenn hier die Eingreifmöglichkeiten weniger wurden. Ein Renegade konnte ein Renegade sein, ein Paragon ein Paragon, oder eine Mischung aus beiden, eben eine Mischung aus beiden.
Das Ende erklärte viel, aber wir entschieden, unsere Entscheidungen hatten Konsequenzen. So wurde uns das Spiel verkauft, und es hielt eigentlich seine Versprechen.
Nach ein paar Mal ME3 durchspielen, merkte ich wie hohl hingegen der Gesamtaufbau des Spiels ist. Im Prinzip immer nur Schwarz-Weis-Antworten. Wo sind die neutralen? Standardfragen an mehr oder weniger alle Akteure.
ME3 fesselt eigentlich nur noch durch dramatische Bilder, und das Wiedersehn mit Akteuren aus der Vergangenheit. Aber hat man diese drei Mal durch, wird es am Ende eine theatralische Fassade, die mit unseren Gefühlen spielt, weil sie sie anspricht. Letztendlich hatte ich am Ende nicht mehr das Gefühl hier wirklich entscheiden zu können, wirklich was bewegen zu können, Konsequenzen zu tragen. Die vielen Schattierungen von ME und ME2 weichen dumpfen Schwarz-Weis. Das ist für eine Weile fesselnd - aber am Ende so berechenbar, wie keiner der Vorgänger war. Langweiliger Einheitsbrei, den man mittlweile überall finden kann.
Die Unlogik der Enden. Tja, sie setzen eigentlich nur das fort, was man im Endeffekt das ganze Spiel über vorgesetzt bekommt. Schwarz-Weis, mit einem grünen Tupfer, gefolgt von sinnloser Unlogik.
Es hat nichts mehr damit zu tun wie ich gespielt habe - es ist die Richtung in die Bioware mich zwingt. Ob nun Bioware wirklich das so wollte, nicht so sah? Keine Ahnung. Was ich aber weis ist was EA will - Geld verdienen und gewisse Zielgruppen erreichen, die eigentlich nicht zwingend die DA- oder ME-Reihe durchspielen. Das ist der Diener seinem Herrn schuldig, wenn er satt werden will. Dafür braucht man einen Mulltiplayer, der entscheidend ins Spiel eingreifen kann, in dem es einen wichtigen Wert pusht, der nur wenig mit meinen Entscheidungen im Spiel zu tun hat, und nichts mehr mit den Vorgängern gemein hat.
Aber mal ehrlich: welchen Rengade, der Zu's Hope ausradierte, der gnadenlos agierte um etwas Unmögliches zu tun, wird wegen eines Kindes von Alpträumen geplagt? Wenn er weis das er nur das tut was er tut, um das zu erreichen, was er erreichen will? Die Vernichtung der Reaper?
Biowares Fehlschlag ist in meinen Augen eigentlich nur ein Symptom, das schon andere Spiele anderer Firmen traf und triff. WoW ist da ein Paradebeispeil, aber das würde jetzt zu weit führen.
EA wird es nicht schwer beschädigen solange alle auf Bioware deuten.
Aber Bioware? Sie werden es im Endeffekt schwer haben. Ob sie das Blatt noch drehen können? Ich hoffe sie versuchen es, denn sie haben gute, faszienierende Spiele in der Vergangenheit geschaffen. Trotzdem wäre es nicht zwingend gut, wenn sie auf die Schnelllebigkeit des Internets hoffen würden. Denn ab einem gewissen Punkt vergißt man nicht - ME3 und seine lieblosen Enden könnten so ein Punkt sein.
Aber solange in einigen Vorstandsetagen Quantität vor Qualität geht, wüßte ich nicht wie das gehen soll.
Und nein, das ist kein Anti-kapitalistisches Statment meinerseits. Bioware ist beschädigt, zumindestens bei denen die seit vielen Jahren die ME-Reihe gespielt haben. Wie sie das retten wollen?
Ich weis es nicht.
Modifié par Archeoneros, 29 mars 2012 - 09:17 .
#28
Posté 29 mars 2012 - 09:19
Und dort wäre wahrscheinlich mehr Spielraum.
#29
Posté 29 mars 2012 - 09:34
mdgonline wrote...
Interessanter Gedankengang. Ich teile deine Faszination vollkommen. Ich glaube sogar noch mehr, weil es keinen größeren ME Fan gibt wie mich![]()
Anfangs war ich der Meinung, dass das bestehende Ende gut ist und nur um weitere Optionen und Aufklärungen ergänzt werden müsse.
Aber mittlerweile sehe ich durch die IT (https://docs.google....5XUU/edit?pli=1)
so viel Potential und ich würde BioWare zutrauen/glauben das soetwas geplant war, besonders wenn es perfekt in die Geschichte passt und glaubhaft vermittelt wird.
Vielleicht ist es nicht exakt so wie im Blog beschrieben, doch soetwas in der Art - wäre verdammt mutig.
Die Karten stehen nicht schlecht, denn wenn wirklich soetwas kommt, dann würden sie Spielegeschichte schreiben.
Dieses Topspiel - die riesige Diskussion um das Ende und das Spielen mit den Gedanken der Fans - und letztendlich der Oberhammer.
Ich finde es kein Skandal, denn ich habe die 45 euro für das Spiel(Meisterstück) inkl. dem Ende gerne bezahlt. Und wenn ich jetzt (vielleicht!!) noch mal 8,99 für nen DLC bezahle dann habe ich die auch noch übrig.
Überlegt mal wie viel man heutzutage für 1 1/2 Stunden Kino bezahlt, und wie viele Stunden Spass man mit ME hatte (auch wenn viele nicht mit den letzten 20 Minuten zufrieden sind).
sorry, aber da muss ich dir widersprechen.
Ich hätte mit Freude auch 60€ für ME3 ausgegeben. Und ich hätte mich sogar noch mehr gefreut, hätte Bioware angekündigt, dass sie noch ME4 rausbringen weil die Story doch "zu groß" ist für nur ein Game und sie ME3 sozusagen aufteilen auf 2x30 Stunden.
Aber wenn Bioware wirklich geplant hat mir (uns) ein BEWUSST unfertiges Spiel zu verkaufen um uns dann das Ende nochmal extra zu verkaufen...
Dann kannst du Bioware zu Grabe tragen. (Und für mich wird es das letzte Game gewesen sein, dass ich je von ihnen gekauft habe.)
DLCs waren bis jetzt "unwichtige" Nebenmissionen. Natürlich habe ich sie alle gekauft und gespielt, aber hätte ich es nicht, mein Shepard hätte Saren und die Collectoren trotzdem besiegt.
Lair of the Shadow Broker ist nicht wichtig für die Hauptstory von ME2, es ist "nur" interessant und verleit dem Spiel mehr Tiefe. Es ist ein optionales Feature, das ich nicht brauche wenn ich das Game "nur" durchzocken will.
Das wäre hier anders. Und das ist (für mich) eine Grenze über die ich nicht mitgehe.
#30
Posté 30 mars 2012 - 04:34
Nach ein paar Mal ME3 durchspielen, merkte ich wie hohl hingegen der Gesamtaufbau des Spiels ist. Im Prinzip immer nur Schwarz-Weis-Antworten. Wo sind die neutralen? Standardfragen an mehr oder weniger alle Akteure.
Das ist mir leider auch stark aufgefallen. Die Dialoge fallen längst nicht mehr so einfallsreich aus wie noch bei den beiden Vorgängern. Wie du schon sagtest: Nur noch schwarz (Renegade) oder weiss (Paragon).
#31
Posté 30 mars 2012 - 07:22
Son-Gohan wrote...
Das ist mir leider auch stark aufgefallen. Die Dialoge fallen längst nicht mehr so einfallsreich aus wie noch bei den beiden Vorgängern. Wie du schon sagtest: Nur noch schwarz (Renegade) oder weiss (Paragon).Nach ein paar Mal ME3 durchspielen, merkte ich wie hohl hingegen der Gesamtaufbau des Spiels ist. Im Prinzip immer nur Schwarz-Weis-Antworten. Wo sind die neutralen? Standardfragen an mehr oder weniger alle Akteure.
Auch mir ist das aufgefallen, habe das aber für mich entschuldigt mit der Tatsache, dass sie ja Mitten in einer Krise sind und Reaktionen deswegen etwas heftiger/emotionaler Ausfallen im Endeffekt
#32
Posté 30 mars 2012 - 01:26
und ich dachte schon nur mir ginge es soDeschi wrote...
Son-Gohan wrote...
Das ist mir leider auch stark aufgefallen. Die Dialoge fallen längst nicht mehr so einfallsreich aus wie noch bei den beiden Vorgängern. Wie du schon sagtest: Nur noch schwarz (Renegade) oder weiss (Paragon).Nach ein paar Mal ME3 durchspielen, merkte ich wie hohl hingegen der Gesamtaufbau des Spiels ist. Im Prinzip immer nur Schwarz-Weis-Antworten. Wo sind die neutralen? Standardfragen an mehr oder weniger alle Akteure.
Auch mir ist das aufgefallen, habe das aber für mich entschuldigt mit der Tatsache, dass sie ja Mitten in einer Krise sind und Reaktionen deswegen etwas heftiger/emotionaler Ausfallen im EndeffektWahrscheinlicher ist aber auch hier eher der Termindruck gewesen...
#33
Posté 30 mars 2012 - 01:39
Wir Schweizer mögen gute Enden denn fast jeder Krieg ist zu unseren Gunsten beendet wordenDeschi wrote...
Wie schön, auch die "Eidgenossen" sehen das Ende eher skeptisch![]()
Da um ein Ende noch nie so ein Trubel gemacht wurde, ist der Ausgang der ganzen Sache in meinen Augen noch recht offen und die gesamte Situation unberechenbar. Von dem , was ich gelesen habe und was ich zwischen den Zeilen sehe, hat BioWare nicht damit gerechnet, dass die finalen 10-15 Minuten so negativ ankommen würden... aus welchen Gründen auch immer (ich vermute zum einen Betriebsblindhiet und zum anderen massiver Termindruck).
Meine Vermutung geht dahin, dass sie eine Art Ende-DLC bzw Add-On herausgeben, welches die Geschehnisse während oder nach dem Ende (neu) beleuchtet. Die Strategie geht auch ganz klar dahin, dass dieser Content nicht kostenfrei ist. Von Anfang an haben sie ja die Informationspolitik verfolgt: ja, das ist das Spiel, wie wir es haben wollten, OBWOHL wir auf Euer Feedback hören und es nachempfinden. ME3 in seiner jetzigen Form wird aus Sicht der Firma ein "fertiges" Produkt sein... was natürlich nicht so ganz der Wahrheit entspricht.... deswegen werden sie auch eher NICHT das bestehende Ende verändern, damit würden sie ja zugeben: nur die, die noch mal investieren bekommen das komplette Spielerlebnis. Ich tippe deswegen eher auf zusätzliche Szenen / Cutscenes, vielleicht eine ausführtlichere Bodenmission in London oder ein komplettes Add-On ala Awakening in welchem die Story kurz nach Ende weitererzählt wird.
Aber im ernst, als ich ME3 zuende gespielt habe war mir noch nicht klar dass das ganze Ende der Indok-Theorie zugrunde liegen könnte. Habe fünf Min. lang nur geraucht und dann kamen die Fragen und zwar soviele das ich sie auf ein A4-Schreiben konnte. Tja schaut mal auf Gamestar.de unter den Lesertests vorbei, sobald ich kann werde ich einen Lesertest rausbringen dort werde ich mich ganz klar von den Testergebnissen der Magazinen abgrenzen.
Muss auch sagen das ich ein Hardcore-Fan der Serie bin und das ende war ein schlag ins Gesicht. Hoffe wirklich das man schlussendlich mehr enden zur verfügung hat. Und es interessiert mich nicht ob es ein Ende für Padelfischkäufer aus ME2 gibt, meine Netscheidungen haben in meinen Durchlüfen und in meiner Fantasy die Welt verändert und davon will ich auch was mitbekommen.
Tja einen Patch sollte BioWare rausbringen aber naja egal wie sies machen sie sind nicht mehr glaubwürdig.
Schade habe mit Acht Jahren das erste Baldurs Gate gezockt und bin von BioWare enttäuscht.
#34
Posté 31 mars 2012 - 12:00
Für Rechtschreibfehler in meinem doch langem Text bitte ich um verzeihung.Sie ist ebenso wenig perkfekt wie das Ende von ME 3.
#35
Posté 31 mars 2012 - 03:16
Also hier muss ich mal Bioware in Schutz nehmen. Man konnte schon in Mass Effect 1 sich denken das es noch eine weitere Rachni Königin gab. Es gab eine Cerberus/Rachni Nebenquest Reihe die im Styx Theta Cluster spielte und wo zum Schluss man das geheime Versorgungsdepot Sigma 23 fand. Die Rachni in dieser Nebenquestreihe wurde als intelligent beschrieben, ganz anders als die dummen Rachni auf Noveria. Sprich sie waren in der Nähe einer Königin und in Mass Effect 2 hat Miranda in einem Gespräch gesagt, dass man die Rachni frei gelassen hatte, als Cerberus ihre Intelligenz erkannt hatte. In Anbetracht der Tatsache das der Unbekannte indoktriniert war, kann man sich denken das die Rachni zwar in die Freiheit entlassen wurde, aber das dies nur dazu diente den Reapern oder ihren Handlangern den Kollektoren als willige Helfer zu dienen...z.B die Rachni Königin die man im ersten Teil am Leben gelassen hat und dann im 2ten Teil ihre Hilfe anbietet und nochmal erwähnt wird das Sie die letzte ihrer Art war!!Und im dritten teil wird eine neue aus dem Hut gezaubert*obwohl man seinen Spielstand importiert hat.
#36
Posté 31 mars 2012 - 08:03
#37
Posté 31 mars 2012 - 11:10
Kann ich ja verstehen, aber deshalb muss man ja nicht Sachen kritisieren, die so gar nicht stimmen. Wobei die Sache mit den Rachni ja von vielen kritisiert wurde, was wohl vor allem darauf zurückzuführen ist, das die meisten bei den Dialogen nur auf die Leertaste hauen, als auch einfach mal zuzuhören.Snobie wrote...
War nicht das beste Beispiel da geb ich dir recht*seufz*.Bioware plattschreiben möchte/wollte ich ja auch nicht.Bin über einige Dinge*doch vor allem die letzten 15min*des Spiels einfach nur sauer.Das alles wieder aufzuzählen würde ja auch keinen Sinn ergeben.Wurd ja schon oft und sehr gut gemacht von daher verkneife ich es mir.
Mich stören vor allem zwei Sachen.
1.) Das der neue Rat (wenn man den alten ME1 opfert), aus den selben Völkern besteht wie der alte. Dabei wurde in ME2 in den den Citadel Nachrichten gesagt bzw. angedeutet das im neuen Rat auch Volus, Elcor und Hanar Ratsmitglieder sind. Was auch logisch ist, wenn die Menschen im Rat nicht untergebuttert werden wollen, brauchen sie Verbündete. Da hieß es z.B. das die Volus für eine wichtige Ratsabstimmung eine Kolonie erhielten.
2.) Mich hat mehr die gesamte Priorität Erde Mission gestört, als der Dialog mit Starchild. Ich hatte mir schon beim ersten Durchgang ausgemalt wie denn der finale Angriff auf die Erde sein mag und mich gefragt wie die Kriegsaktivposten sich denn nun auswirken würden. Ich hatte die Vorstellung das es so ähnlich ablaufen wird, wie der Angriff auf die Kollektorenbasis in ME2, nur überaus komplexer und epischer.
"Die 7. turianische Flotte ist unter Druck" Na gut das ihre Moral durch das Banner des 1. Regiment hart wie Stahl ist und sie durchhalten werden.
"Entertrupps der Reaper greifen die 2. Asariflotte an" Na super das ich Liara dazu gebracht habe sich mit ihrem Vater zu unterhalten, denn jetzt sind Eclipse Jägerinnen auf den Schiffen die den Reapern in den A***** treten werden.
"Die Landezonen von Hammer sind voll von Reapern." Keine Sorge denn die Volusbomberflotte bombt die Landezonen für Hammer frei.
"Shepard wer soll den ersten Angriff führen." Wir schicken erst mal die Mechs von Eclipse los, das schont unsere wichtigen Spezialeinheiten.
Und dann erreicht man die Citadel und man sieht Bailey mit Truppen der C-Sicherheit kämpfen, weil Shepard dafür gesorgt hat das Oraka seine schweren Waffen bekommt, eine Miliz gegründet wurde und Geth Störsender installiert wurden.
So habe ich mir den Angriff vorgestellt, stattdessen wurden meine ganzen Kriegsaktivposten auf eine Punktzahl reduziert. Da brauch ich auch nur die Prioritätsmissionen durchziehen und die volle Punktzahl durch den Multiplayer erhalten um das "beste Ende" zu erhalten.
#38
Guest_Kianya_*
Posté 01 avril 2012 - 08:31
Guest_Kianya_*
BluePanther wrote...
2.) Mich hat mehr die gesamte Priorität Erde Mission gestört, als der Dialog mit Starchild. Ich hatte mir schon beim ersten Durchgang ausgemalt wie denn der finale Angriff auf die Erde sein mag und mich gefragt wie die Kriegsaktivposten sich denn nun auswirken würden. Ich hatte die Vorstellung das es so ähnlich ablaufen wird, wie der Angriff auf die Kollektorenbasis in ME2, nur überaus komplexer und epischer.
"Die 7. turianische Flotte ist unter Druck" Na gut das ihre Moral durch das Banner des 1. Regiment hart wie Stahl ist und sie durchhalten werden.
"Entertrupps der Reaper greifen die 2. Asariflotte an" Na super das ich Liara dazu gebracht habe sich mit ihrem Vater zu unterhalten, denn jetzt sind Eclipse Jägerinnen auf den Schiffen die den Reapern in den A***** treten werden.
"Die Landezonen von Hammer sind voll von Reapern." Keine Sorge denn die Volusbomberflotte bombt die Landezonen für Hammer frei.
"Shepard wer soll den ersten Angriff führen." Wir schicken erst mal die Mechs von Eclipse los, das schont unsere wichtigen Spezialeinheiten.
Und dann erreicht man die Citadel und man sieht Bailey mit Truppen der C-Sicherheit kämpfen, weil Shepard dafür gesorgt hat das Oraka seine schweren Waffen bekommt, eine Miliz gegründet wurde und Geth Störsender installiert wurden.
So habe ich mir den Angriff vorgestellt, stattdessen wurden meine ganzen Kriegsaktivposten auf eine Punktzahl reduziert. Da brauch ich auch nur die Prioritätsmissionen durchziehen und die volle Punktzahl durch den Multiplayer erhalten um das "beste Ende" zu erhalten.
Geht mir sehr ähnlich ich hatte gehofft meine gesammelten truppen auch mal i.wie in action zu sehn ---geschweige denn die ganzen *alten* teammember wie Jacob, Zaeed usw und stattdessen ( wie du es ja schon gesagt hast ) ist das alles in einer zahl zusammengefasst
ich meine die enden von mass effect 1 & 2 waren im großen und ganzen super ... das mass effect 2 ende sogar kinoreif ,weil jeder deiner teammates dabei war und jetzt im 3. teil? ballerst dich mit 2 leuten durch londern hast 2x nen marko als *begleiter* die nach 5sek im arsch sind und das wars ...und das ende am strahl? auf ganz wundersame weise muss edi nen teleporter in die normady gebaut haben das liara und garrus auf die normady gekommen sind (hatte die unten mit) und das nur dafür das sie i.wo auf nen planeten krachen ja super
#39
Posté 01 avril 2012 - 12:57
Im Prinzip keine eigenen Fehler zugeben und wenn doch, dann gleich hinterherliefern wie toll man doch ist usw.
Eigentlich nicht verwunderlich, beide haben irgendwelche PR Berater im Hintergrund sitzen, die ihnen genau dasselbe Verhalten in Krisenzeiten nahelegen.(ja, ich finde man kann von einer Krise sprechen, der Satz: "Es gibt keine schlechte PR", triffts längst nicht mehr im Falle ME3, hab irgendwo das Wort "Shepardgate" aufgeschnappt
Was ich in Bezug auf die Enden und eventuelle DLC wichtig finde und gar nicht genug betonen kann:
Bioware sollte nur was ändern, wenn sie es selbst wollen bzw. davon überzeugt sind.
Ich will kein DLC oder was auch immer, das mir ein Standard Happy End liefert, zu dem sich Bioware hat zwingen lassen und welches sie dann ohne echte Motivation nachliefern. Nicht falsch verstehen. Ich glaube fest daran, dass Bioware selbst nicht uneingeschränkt zufrieden mit dem Ende ist, weshalb sie mMn auch relativ schnell reagiert haben. Man darf nicht vergessen: Für jede Stunde, die ich als Fan in das Spiel investiert habe, hat ein Entwickler 100000 Stunden oder mehr investiert. Und um den Versprechen, die sie gemacht haben, etwas Positives abzugewinnen: Sie wissen sehr wohl, dass die Fankritik berechtigt ist, immerhin haben sie immer vor genau dem Ende "gewarnt", welches wir jetzt haben.
Ich glaube Bioware hatte andere Ideen für die Enden, hat sich aus irgendeinem Grund (Zeitmange, Geldmangel, Inkompetez...?) für diese entschieden und gedacht, sie wären gut genug. Jetzt, da sie merken, es war doch nicht gut genug, wird eben nachgeliefert.
Was ich mir persönlich wünschen würde, auch im Hinblick auf Affären wie Wullf und Guttenberg.
"Ja, wir haben einen Fehler gemacht.", Menschen verzeihen Fehler, siehe Margot Käßmann. Und speziell auf Bioware bezogen. "Wir wurden mit dem gelieferten Enden unseren eigenen Ansprüchen nicht gerecht, und möchten jetzt nachliefern, um ME3 zu dem Erlebnis zu machen, das es sein sollte: Eein Außergewöhnliches, und zwar im positiven Sinne").
Am Besten natürlich kostenlos^^





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