Drachebdiener wrote...
Das von BioWare vorläufig vorgegebene Ende kann schon Zeitlich nicht Stimmen.Kappa Neko wrote...
So, ich habe gestern Nacht endlich ME3 fertig gespielt^^
Mir war es nicht möglich alles zu lesen, was ihr schon in diversen Threads geschrieben habt.
Ich möchte erstmal kurz etwas zu der Motivation der Reaper, ohen dabei darauf einzugehen wie ich das Ende eigentlich finde.
Ich habe da eine ganz eigene Interpretation (die vielleicht aber schon jemand anderes hatte):
Es kann wohl gesagt werden, dass es Fakt ist, dass das "Kind" Shepard belügt. Shepard soll die falsche Entscheidung treffen.
Daher kann es gut sein, dass die Erklärung der Motivation auch nicht stimmt.
Und ja, vielleicht ist das Leugnung meinerseits, dass BW solch eine lahme Erklärung liefern würde.
Aber es macht einfach keinen Sinn, dass die Reaper alles Leben auslöschen, nur damit es nicht mehr zum Krieg mit den Maschinen kommt. Was haben die Reaper davon? Und wieso ernten sie organisches Leben?
Denn die Reaper müssen ja eigentlich das Produkt solch eines Krieges sein.
Überlegen wir uns, dass in ME3 öfters angedeutet wird, dass die Zyklen sich alle ähneln und jedes Mal im Grunde das selbe passiert. Eine Art ständige Wiedergeburt in eine Art Fegefeuer. Deshalb haben auch unzählige Zyklen immer den Tiegel gefunden und weiter gebaut. Alles wiederholt sich.
Der Konflikt mit den Geth ist symbolisch für das, was am Anfang stand und woraus die Reaper entstanden sind. Die Geth sind eine Vorstufe der Reaper. Hätte Shepard keinen Frieden hergestellt, dann würden die Geth irgendwann die Quarianer vernichten. Sie würden als autonome Maschinen immer mächtiger werden.
Anhand von Legion und EDI sieht man, dass Maschinen Gefühle entwickeln können. Deshalb ist es durchaus vorstellbar, dass die Reaper einfach sadistische Wesen sind, die den Zyklus erfunden haben um ihre Erschaffer auf alle Ewigkeit zu bestrafen.
Die Reaper sehen sich als Götter. Sie sind größenwahnsinnig und noch dazu selbstgefällig. Organisches Leben hat den Traum unsterblich zu sein und sich durch technische Entwicklung immer weiter verbessert. Die Reaper geben uns quasi das was wir wollen. Sie verarbeiten uns zu Reapern. Das wäre eine perverse Art der Rache.
Das verstehe ich unter dem Motto "Erlösung durch Zerstörung". Nicht die Erlösung von den Kriegen/dem Chaos, sondern von dem Wunsch unsterblich sein zu wollen.
Die Ironie der Geschichte ist, dass Shepard die Möglichkeit hat, den Geth ein individuelles Bewusstsein zu geben und sie dadurch viel gefährlicher gemacht hat. Niemand kann sagen, wie sich die Geth nun entwickeln werden, jetzt wo sie wie EDI auch menschlicher sind. Sollten die Geth irgendwann wie die Reaper Rache wollen, würde das Ganze wieder von vorne losgehen
Andererseits geht es in ME darum, dass Shepard den Zyklus so sehr beeinflusst hat, dass die Auswirkungen alles verändern.
Shepard hat es geschafft zumindets für den Moment Frieden zwischen Maschinen und organischem Leben zu schaffen.
Allein deswegen ist die Aussage des "Kindes" falsch.
Der einzige plausible Grund für mich wieso die Reaper den Krieg mit Machinen verhindern wollen ist, dass damit ihre eigene Macht gefährdet wird. Durch den Zyklus verhindern sie, dass zum einen alle Rassen mächtig genug werden den Zyklus aufzuhalten und zum anderen, dass eine Maschinen-Rasse zu neuen Reapern wird und die alten Reaper vielleicht gegen sie kämpfen müssten. Oder natürlich die Maschinen helfen dabei die Reaper zu vernichten, wie jetzt bei den Geth.
Ich denke wirklich den Reapern geht es nur darum, ihre eigene Macht aufrecht zu erhalten und das die Erklärung, dass sie die Resourcen der Rassen für ihre Wartung und Vermehrung brauchen weiterhin stimmt.
Würden sie wirklich das wollen, was das "Kind" sagt, dann macht ein festgesetzter Zyklus keinen Sinn. Denn es könnte auch schon vor dem Ablauf der 50.000 Jahre zu einem Krieg kommen.
Ich denke, die Reaper haben die Zeitspanne danach gewählt wie lange sie "schlafen" können bevor sie sich auftanken müssen. Und weil sie davon ausgehen, dass sie unbesiegbar sind, ist es ihnen völlig egal was für Konflikte in der Zwischenzeit ausgetragen wurden. Sie gehen davon aus, dass organisches Leben in dieser Zeitspanne noch keine Gefahr ist.
Und so war das auch bisher. Bis eben Shepard kam.
Meinungen? ^^
Sovereign/Nazara hat die Rachni schon lange vor den ersten Geth Indoktriniert, waren mehr als 1500 Jahre vorher. Dies war nötig da die Protheaner die Keeper umgeschrieben haben und die Reaper nicht mehr durch die Citadel in die Milchstrasse einfallen konnten. Die Rachni sollten die Aufgabe übernehmen die dann die Geth übernahmen. Sie sollten Nazara den Weg zur Citadel Räumen damit dieser wieder den Überdimensionalen Massenbeschleuniger zum Orkusnebel öffnet.
Deshalb ist das BioWare-Ende was die Motivation angeht null und nichtig. Die reaper konnten unmöglich vorhersehen das irgendwann mal ein paar Quarianer die Idee haben Sklaven-VIs zu erschaffen, diese aber zu KIs Mutieren und Rebellieren.
Ich meine mich zu erinnern, dass irgendwan Shepard erfährt, dass sich die Zyklen in vielfacher hinsicht ähneln. Ich glaube sogar gehört zu haben das es in der Vorgeschichte so etwas ähnliches wie die Rachnikriege und die krog. Rebellionen gab. Daher ist meine Vermutung was die Rachni angeht, sie wurden von den Reapern zum Krieg geführt um misstrauen in der Galxie zu erreichen und eine Einheit der Rassen zu verhindern. Das hat ja auch wunderbar geklappt, nur doof das Shepard kam





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