Selbst die dunkle Brut ist nicht "böse". Hochstens primitiv, unzurechnungsfähig, instinkt getrieben. Ist der Löwe der Böse weil er die Gazelle frisst?
Ich mein aus einem etwas entfernteren Blickwinkel betrachtet ist bspw. Teyrn Loghain einer der bösen für den archetypisch "guten" Helden.
Für Loghain aber, sind die Grauen Wächter (inkl unsere Helden) die Feinde. Zum Teil sogar zurecht. Sie haben dem König nicht davon abgeraten an ihrer Seite zu Kämpfen obwohl sie genau wussten, dass der König nicht wirklich ein guter Krieger war.(Nein: Ein Mann in goldener Rüstung und nem grossen Zweihänder ist noch lange kein guter Krieger) Ausserdem waren die Wächter ja alles andere als unbesiegbare Gotteskrieger.
Als Held und lebende Legende einer Nation, der unter Blut, Schweiss und Tränen die Unabhängigkeit für sein Land erlangt hat, wärs mir dann auch nicht egal wenn ich zusehn müsste wie meine Nation nun von einem unfähigen Pantoffelhelden-König regiert wird.
Ausserdem: Ob als "guter" oder als "böser" Held (wie auch immer sich das darstellen soll) und alles von mir abhängt, will ich keine Freunde. Ich will Leute, die ihr Handwerk zu 100% verstehn und auf deren Fähigkeiten ich mich verlassen kann. Was nützt mir eine gute Leliana von nebenan mit der ich mich blendend versteh, aber die nicht in der Lage ist ein Schwert an der richtigen Stelle anzufassen? (Nur ein Beispiel)
Als kleines Beispiel, da Star Wars in die Runde geworfen wurde: Darth Vader hatte auch keine Freunde, aber er hatte eine Menge Untergebene deren Loyalität er mit Einschüchterung erkauft hatte.
Und genau das fehlt im Spiel. Ich meine es gibt den allgemein gültigen Spruch: "Der Feind meines Feindes ist mein Freund". Warum sollte ich also mit all meinen Partymitgliedern zwangshaft einen auf Gutfreund machen müssen, nur damit sie nicht abhauen oder mich betrügen? Wo sind die Gefährten die mich nur als Mittel zum Zweck begleiten?
Modificata da Milios66, 17 dicembre 2009 - 09:09 .





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