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Böse spielen (SPOILER)


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Questa discussione ha avuto 83 risposte

#26
Milios66

Milios66
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Ich finde man kann in einem Spiel wie DA:O die Begriffe "Freund", "Gut", "Böse" einfach nicht wirklich anwenden.

Selbst die dunkle Brut ist nicht "böse". Hochstens primitiv, unzurechnungsfähig, instinkt getrieben. Ist der Löwe der Böse weil er die Gazelle frisst?

Ich mein aus einem etwas entfernteren Blickwinkel betrachtet ist bspw. Teyrn Loghain einer der bösen für den archetypisch "guten" Helden.
Für Loghain aber, sind die Grauen Wächter (inkl unsere Helden) die Feinde. Zum Teil sogar zurecht. Sie haben dem König nicht davon abgeraten an ihrer Seite zu Kämpfen obwohl sie genau wussten, dass der König nicht wirklich ein guter Krieger war.(Nein: Ein Mann in goldener Rüstung und nem grossen Zweihänder ist noch lange kein guter Krieger) Ausserdem waren die Wächter ja alles andere als unbesiegbare Gotteskrieger.
Als Held und lebende Legende einer Nation, der unter Blut, Schweiss und Tränen die Unabhängigkeit für sein Land erlangt hat, wärs mir dann auch nicht egal wenn ich zusehn müsste wie meine Nation nun von einem unfähigen Pantoffelhelden-König regiert wird.

Ausserdem: Ob als "guter" oder als "böser" Held (wie auch immer sich das darstellen soll) und alles von mir abhängt, will ich keine Freunde. Ich will Leute, die ihr Handwerk zu 100% verstehn und auf deren Fähigkeiten ich mich verlassen kann. Was nützt mir eine gute Leliana von nebenan mit der ich mich blendend versteh, aber die nicht in der Lage ist ein Schwert an der richtigen Stelle anzufassen? (Nur ein Beispiel)

Als kleines Beispiel, da Star Wars in die Runde geworfen wurde: Darth Vader hatte auch keine Freunde, aber er hatte eine Menge Untergebene deren Loyalität er mit Einschüchterung erkauft hatte.
Und genau das fehlt im Spiel. Ich meine es gibt den allgemein gültigen Spruch: "Der Feind meines Feindes ist mein Freund". Warum sollte ich also mit all meinen Partymitgliedern zwangshaft einen auf Gutfreund machen müssen, nur damit sie nicht abhauen oder mich betrügen? Wo sind die Gefährten die mich nur als Mittel zum Zweck begleiten?

Modificata da Milios66, 17 dicembre 2009 - 09:09 .


#27
Mendagir

Mendagir
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Das ist es eigentlich, worauf ich hinaus wollte. Die klassische Einteilung von Gut und Böse funktioniert nicht wirklich in DA:O. Nahezu alle Chars sind sehr ambivalent. Selbst Alistair, der am ehesten dem Bild des "rechtschaffen guten Paladins" entspricht ist innerlich zerrisssen und am Ende stellt er seine Rachegefühle sogar vor seine Pflichten als Grauer Wächter. Und wenn man sich gut mit Morrigan stellt wird die im weiteren Spielverlauf auch "weicher". Das macht das Spiel ja gerade so toll. Zwar ist das Spielerlebnis nicht komplett anders, aber doch abweichend wenn ich mich mit meinen Leuten gute verstehe oder nicht so gut verstehe.



Gefährten, die einen nur als Mittel zum Zwecke begleiten? Zumindest mal Morrigan und Sten ... und mit etwas "bösem Willen zur Interpretation" auch Leliane.



Das viele NPC's eine Affinität für den Spielerchar entwickeln liegt dann am (positiven) Einfluss, aber das liegt ja selbst in Spielerhand (und wegen der Gefährtenquests und Sex lässt man sich meistens darauf ein). Wirklich abweisend habe ich mich bisher nur einmal Morrigan gegenüber verhalten und ihr sogar gesagt, sie kann gehen ... und schwupps weg war sie.



Die Dunkle Brut sehe ich aber deutlich als Böse an (also so ziemlich einzige "Fraktion" im Spiel ... bisher). Es sind seelenlose Monster die alles andere Leben vernichten wollen. Sie wollen nicht erobern und unterwefen sondern vernichten einfach alles was ihnen in den Weg kommt. Und der Löwe greift keine Gazelle an wenn er satt ist. Die Dunkle Brut kennt aber kein halten.



Daher würde ich auch die Grauen Wächter als gut bezeichen, wenn auch als chaotisch gut (um sie in bekannte Muster zu pressen). Sie tun was getan werden muss um die Dunkle Brut aufzuhalten und bedienen sich dabei aller zur Verfügung stehender Mittel.



Wenn man also böse spielen will, dann müsste man ja seine Aufgabe als Wächter komplett ablehnen, was irgendwie nicht passt. Da kann man eventuell Bioware eine mächtige Designschwäche unterstellen, denn man hat zu keinem Zeitpunkt die Wahl kein Grauer Wächter zu werden. Und zudem Frage ich mich ob einen das Überleben des Aufnahmerituals nicht sensibilisiert für die Aufgabe der Wächter. Ich habe zumindest immer so gespielt, dass mich die Aufnahme und die folgenden Träume/Visionen "auf Spur" gebracht haben und ich andere Ziele wie Rache, persönliche Macht und Reichtum, etc. dem untergeordnet habe.

#28
Milios66

Milios66
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Warum sollte ich die Aufgabe als Wächter ablehnen wenn ich von "böser" gesinnung bin? Kann ich kein Grauer Wächter werden wenn ich verbittert, egoistisch, machthungrig bin? Wenn ich um mein Ziel zu erreichen ein Dorf der Vernichtung überlassen muss, bin ich in den Augen der eventuell Überlebenden bestimmt nicht der Gute  aber auch nicht der Böse da das Überleben der Dorfbewohner nicht über Erfolg oder Misserfolg im Kampf gegen die dunkle Brut entscheidet.
Mal angenommen mir sind die kleinen Problemchen der Leute alle wirklich scheissegal, da ich mich auf das Problem im Grossen konzentriere. Ich will nur den Erzdämon töten und lasse mich auf dem Weg dahin auch von niemandem aufhalten. Bin ich dann chaotisch gut? Ich glaube eher nicht. Bin ich böse? Für die Zurückgewiesenen vielleicht, aber nicht wenn man das Resultat als ganzes betrachtet.

Das Spiel behandelt aber "Zielorientiertes Handeln" als "böse" und gibt somit abzüge auf die Zuneigung der meisten Gefährten. Dabei sollte ihnen doch allen klar sein, was auf dem Spiel steht. Ich würds ja verstehn, wenn sich Gefährten gegen einen wenden wenn man was wirklich sinnfreies macht. (willkürlicher Zerstörungswille oder mobbing etc.) aber nicht wenn man mal jemandem einfach nicht hilft. Ich meine, was interessiert mich bspw. ein blöder Zwerg, der beim Zirkel studieren will, wenn draussen in Ferelden ein viel grösseres Problem wartet.
Böse ist nur ein Wort, das der Mensch erfunden hat um etwas zu betiteln, das sich gegen einen stellt. Nichts anderes.

Modificata da Milios66, 17 dicembre 2009 - 10:54 .


#29
Tirigon

Tirigon
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Mendagir wrote...

Mir macht es in der Tat mehr Spaß das Kätzchen vom Baum zu retten, und als Belohnung reicht mir ein sanfter Blick und ein zartes Miau. (ok, mit der Spielweise ist man immer Pleite :whistle:)

Du Armer!:devil::devil::devil::devil: (*lacht teuflisch*)^^

Das Böse keinen Spaß haben ... ok, vielleicht etwas zu pauschal formuliert. Der Böse hat vermutlich an seinen Taten eine eigene Art der Freude. Aber Heilung, zumal aus sich selbst entsprungen, habe ich bisher noch in keinem Setting wirklich gesehen (ich kenne aber auch nicht alles). Meistens haben die Bösen nur "drain"-Fähigkeiten, aber keine Heilung "aus dem Nichts" und schon gar nicht für andere. Es wird der Sozialdarwinismus pur gelebt, zumindest wenn man sich an das Klischee im Bereich Fantasy orientiert (und irgendwie zähle ich Star Wars auch dazu). Von daher passt es eigentlich ganz gut wie es in DA:O umgesetzt ist.

Muss dir da leider zustimmen. In den meisten Spielen ist leider immer "Böse = Strohdumm" Ich will auch als "böser" Spieler meine Untergebenen nicht sterben sehen - lebend und geheilt sind sie doch viel nützlicher! (Ausser wenn ich Nekromant bin, hehe!):devil:

Aber jeder tickt nunmal anders. Ich habe ja versucht auch mal böse zu spielen, aber ausser bei KOTOR habe ich das nie länger als 4 Stufen durchgehalten (bei KOTOR war die Neugier auf das Ende und das Verhalten der Chars größer als meine Abneigung gegen Böse). Es macht mir einfach keinen Spaß.

Kenne zwar KotOR nicht, aber bei Jade Empire ging´s mir ähnlich --- meinen ersten Playthrough wollt ich als "geschlossene Faust" machen, mussts dann aber aufgeben weils nur arschlochhaft war. Selbst als ich mich dann doch noch zum "bösen" Ende durchringen konnte, war ich nie ganz unten weil ichs zu oft nicht ertragen konnte, nicht doch die guten Entcheidungen zu treffen. Ich finde es schade, dass die meisten Spiele einen zwingen, als Bösen Charakter immer die Arschlöcher zu unterstützen und Unschuldige zu quälen....

#30
ZarahNeander

ZarahNeander
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Milios66 wrote...
Das Spiel behandelt aber "Zielorientiertes Handeln" als "böse" und gibt somit abzüge auf die Zuneigung der meisten Gefährten.


Bei der goodie-goodie Fraktion bestehend aus Alistair, Leliana && Wynne. Das sind 3 von 9: < 50%. Die anderen sind entweder indifferent oder es gibt brownie-points.

Und ausser bei der Urne-Aktion -wo es mir persönlich schwer fällt, einen Grund zu sehen, sie zu schänden- passiert eigentlich nichts, was sich nicht mit ein paar Geschenken && notfalls Überreden wieder ausbügeln lassen würde.

Ich finde es im Gegenteil...interessant, dass ein US-RPG, die ja immer reichlich moralisierend rüberkommen, 'Zielorientiertes Handeln' massiv belohnt. Im Grossen: der Deal mit dem Dämon, das Blut bei Avernus trinken, sich auf Brankas Seite schlagen, im kleinen: bei jeder Gelegenheit zu versuchen, einen Gewinn zu machen, selbst die Flüchtlinge in Lothering zu beklauen usw.

Im Gegenzug wüsste ich jetzt nicht, wo diese Art von Pragmatismus sanktioniert wird. Abgesehen von Urne und Shale beim Branka-Showdown.

Andererseits hat Bioware ein paar raffinierte Fallen für die Langzeit-Rollenspieler ausgelegt. Gut sein zahlt sich aus...Pustekuchen! gib Godwanna die 15g...und ärger dich hinterher grün && blau. Schmeiss dem Bettler in Denerim Geld nach..und realisier, dass du abgerippt worden bist.

Ich meine, was interessiert mich bspw. ein blöder Zwerg, der beim Zirkel studieren will, wenn draussen in Ferelden ein viel grösseres Problem wartet.
 

Du musst den Quest ja nicht machen. Kein einziger der 'Kätzchen retten' Quests ist zwingend erforderlich (wobei man über Redcliffe streiten kann)

#31
Oshunsar

Oshunsar
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Oft geht es nicht mal um das richtig "böse". Gib einfach mal ehrliche Antworten und wundere Dich:

Am dümmsten kommt einem dann ausgerechnet Alice-tair. Und auch wenn es hier um Menschenführung geht, muss so einem mal klar der Riegel vorgeschoen werden können, genau die Gesprächsoptionen fehlen aber.



Ich gebe sogar zu dass gut spielen weniger Effekt hat, als gewünscht.

Ein Beispiel: Der Templer in Lothering der wirklich sein Bestes gibt und dem man offen sagt, wer man ist - wenn solche Begegnungen das belohnen würden in dem diese am Ende einem beistehen, wäre mir mehr wert, als 50 gesichtslose Redcliffe-Soldaten.

Die Soldaten Loghains laufen lassen statt umhauen: Sie stehen im Landthing auf einmal auf unsrer Seite etc...

#32
Don Re

Don Re
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Von den Begleitern ist eigentlich niemand richtig Böse, die sind halt Opfer der Umstände. Selbst Alister das Weichei hatte keine Wahl.



Gründe, um "Böse" zu spielen, oder zu werden gibt es zu hauf.Wenn Howe meine Familie überfällt und Duncen mir nicht mal gestattet sie zu verteidigen, sondern mich einfach zwingt, den Wächtern beizutreten, mich dann mit dem Blut der Brut vergiftet und mir nicht mal sagt, dass ich daran sterben werde, auch wenn ich den Beitritt überlebe, warum soll mich dann nicht die Rache und Hass treiben. Zumal das Blut ja auch dafür verantwortlich sein kann,



Ja auch für mich, ist es schwer, diese linie durch zu halten, aber ich richte meinen Hass gegen Howe und Alister und nicht gegen unschuldig.



@Kotor, das war doch auch wischi waschi, obwohl die Dunkle Seite da wirklich spaß macht ;)

in Baldurs Gate ging da als Böser viel mehr.

#33
Mendagir

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Ich muss gestehen BG, BG2, PS:T und IWD sind mehr oder weniger an mir vorbeigegangen. Mal halbherzig angefangen und mir gefiel das Micromanagement mit 8 Chars die ich alle selbst steuern muss überhaupt nicht, dazu das AD&D/D&D System ... zumal ich damals regelmässig Pen&Paper gespielt habe und den Computer kaum bis gar nicht zum Spielen verwendet habe.



Die CRPG-Zeit hat für mich nach der DSA Nordlandtrilogie aufgehört und mit KoTOR und NWN wieder angefangen.



Gut und Böse sind, wenn man mal ehrlich ist, eine subjektive Beschreibung von Verhalten und Geisteshaltung, die soziokulturell geprägt ist. Der moralische Maßstab ist unterschiedlich für Menschen, Elfen, Zwerge, Qunari, etc.



Aber es ging ja um Spielmechnik. Da muss man einfach mal zugestehen, dass man als tendenziell Guter mehr Möglichkeiten hat, wie als tendenziell Böser. Von der (klischeebehafteten) Atmosphäre her passt es aber wiederum, dass es so ist.



Ich denke auch jede Herrkunftsgeschichte bietet genug Inhalt und Story um sowohl eher gut als auch böse zu spielen (ausser vielleicht die Dalish, da weiss ich noch nicht so recht welches RP-Konzept ich verfolgen soll).



Und die Geschichte das man (und vor allem wie man) zum Wächter wird lässt prinzipiell auch beides zu, wobei ich von meiner Veranlagung her die Verpflichtung der Wächter bisher als schwerwiegender erachtet habe. Mal sehen, vielleicht wage ich mal einen Versuch mit der Einstellung: "Ich wollte nie Wächter sein, ich will es nicht sein und dafür dass ich wegen dem Sch... irgendwann vor meiner Zeit sterben muss hasse ich euch wie die Pest."

#34
Tiffany12

Tiffany12
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hm,das hab ich mit meiner dalish elfe versucht(so gespielt,als ob mich der ganz mist der menschen null interssiert),erst mit händen und füssen dagegen gewehrt,das ich mit dancan gehen muss,was sowieso nix bring,er verpflicht dich so oder so und die hüterin stimmt auch noch zu!.dan den könig böd angemacht,mich ständig mit der kirche angelegt und so weiter,aber das alles bleibt ohne grösse auswirkungen,auser das dich einige deiner gefährten verlassen.

#35
Oshunsar

Oshunsar
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Der Dalish ist der einzige, der keine andere Wahl hatte WENN Duncan der Hüterin die Wahrheit gesagt hat, das Blut schon verdorben ist.... das ist auch die tragischste der Geschichten finde ich.

#36
Milios66

Milios66
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ZarahNeander wrote..

Du musst den Quest ja nicht machen. Kein einziger der 'Kätzchen retten' Quests ist zwingend erforderlich (wobei man über Redcliffe streiten kann)


Ja, aber gibt es auch moralisch Fragwürdigere Nebenquests für eben moralisch fragwürdige Charaktere? Nein. Ausser dem Quest mit dem Dealer in der Stadt des Staubes kommt mir grad keine Ähnliche Quest in den Sinn. Zudem lasse ich mir eine Belohnung entgehn, wenn ich die Quest nicht mache. Ergo wird mein zielstrebiges Handeln in gewissem Sinne bestraft.

Oder mal in einer Frage formuliert: Gab es irgend eine Nebenquest, die ihr als "Guter" Charakter aus moralisch fragwürdigen Gründen (aus der Sicht eures Chars) abgelehnt habt?

Ich behaupte einfach mal frech, dass man als guter Charakter mehr Nebenquests lösen kann (aus RP-moralischer Sicht), mehr Spielzeit rausholt (da man die längeren Wege wählt) und übern Daumen gepeilt mehr Belohnungen einsackt. Warum muss es also schwierieger sein böse zu spielen? Als "böser" Charakter gleich ich meine Nachteile im normalfall durch was anderes aus. (Keine Freunde? Einfach Söldner anheuern und gut bspw.) Das ist doch das Kernproblem.

Modificata da Milios66, 18 dicembre 2009 - 02:16 .


#37
Tirigon

Tirigon
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Ich hab sie für die Belohnung dann doch gemacht, aber aus moralischen Gründen würde ich alle Quests ablehnen die der Kirche helfen und um Blutmagier töten gehen.

#38
Don Re

Don Re
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Milios66 wrote...

ZarahNeander wrote..

Du musst den Quest ja nicht machen. Kein einziger der 'Kätzchen retten' Quests ist zwingend erforderlich (wobei man über Redcliffe streiten kann)


Ja, aber gibt es auch moralisch Fragwürdigere Nebenquests für eben moralisch fragwürdige Charaktere? Nein. Ausser dem Quest mit dem Dealer in der Stadt des Staubes kommt mir grad keine Ähnliche Quest in den Sinn. Zudem lasse ich mir eine Belohnung entgehn, wenn ich die Quest nicht mache. Ergo wird mein zielstrebiges Handeln in gewissem Sinne bestraft.

Oder mal in einer Frage formuliert: Gab es irgend eine Nebenquest, die ihr als "Guter" Charakter aus moralisch fragwürdigen Gründen (aus der Sicht eures Chars) abgelehnt habt?


Die Schurkenquest in Denerim, für die Krähen arbeiten, alle Befehle vom Sohn bei den Blackstone Freischärlern

#39
Milios66

Milios66
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Das ist interessant (BTW ich hab in meinen Post oben noch ein wenig reineditiert)

Was bewegt dich als guter Charakter dazu, die Blackstone Freischärler auszulassen?

Edit: hat sich erledigt. hab falsch gelesen. Hab das Wort "Sohn" übersehn.

Modificata da Milios66, 18 dicembre 2009 - 02:20 .


#40
Tiffany12

Tiffany12
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@oshunsar,genau,weiss du ob Duncan immer die wahrheit sagt,es fällt ja schon auf das er mit aller gewahlt neue rekruten sucht und das es ihn scheiss egal ist wer oder was der ist oder was der verborchen hat.hauptsache er kann den könig vorweisen,schau ich hab ein paar neue wächter!

#41
Mendagir

Mendagir
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Was hier einige gegen Duncan haben kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Er nutzt sein Konskriptionsrecht doch erst, wenn man statt sich den Wächtern anzuschliessen den sicheren Tod wählt. Und das er mit aller Gewalt neue Rekruten sucht sehe ich auch nicht so. In der Herkunft des Mensch-Adligen beruhigt er noch Papa Cousland, dass er das Konskriptionsrecht nicht benutzen wird. Ok, er tut es am Ende doch WENN man sich mit Händen und Füssen wehrt. Aber auch nur, weil es der sichere Tod für den Spielercharakter wäre. Anstatt das Potential zu verschwenden holt er einen zu den Grauen Wächtern. Ich sehe da beim besten Willen keine Manipulation (die Aussicht auf Heilung bei den Dalish-Elfen könnte man mit etwas bösem Willen so deuten) oder sonstige Hinterlist. Im Gegenteil, er bietet jedem die Wahl zwischen sinnlos sterben oder mit einem Ziel weiterleben.



Und mal ehrlich, welches C-RPG mit einer epischen Geschichte (laut Marketing, sooo episch finde ich DA:O da noch nicht, wobei mir gerade das mal richtig gut gefällt) erlaubt es einem als konsequent böser Charakter am Ende der "Held" zu sein bzw. sich das ganze Spiel über auch als Böser zu fühlen? Im Prinzip fällt mir da nur KoTOR ein, wo es noch passabel möglich ist.

#42
ZarahNeander

ZarahNeander
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Mendagir wrote...

Was hier einige gegen Duncan haben kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Er nutzt sein Konskriptionsrecht doch erst, wenn man statt sich den Wächtern anzuschliessen den sicheren Tod wählt..


Und was ist mit Ser Jory? Der nur das Pech hatte, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein. Da kann Duncan noch so oft 'es tut mir leid' sagen (ich bin sicher Jorys Frau tut es mehr leid), dadurch stellt sich Duncan auf eine Stufe mit Loghain. Der Zweck heiligt die Mittel: der Zweck mag ein anderer sein (und zufällig 'edler'), die Mittel sind die gleichen.

Kurz, Duncan ist lawful evil...

#43
Tiffany12

Tiffany12
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genau Zarah und was den menschliche adlige betrifft,das ist an ende einfach nur erbressung,endweder du gibt mir deinen sohn oder tochter und helfe bei der flucht oder ihr sterbt eben alle!jeder in DA:O benutz dich für seine eigen ziele,sogar deine gefährten,der ein mehr(gerade bei morrigan ist das sehr deutlich),der andere wenig.und edel ist in DA keiner wirklich.

Modificata da Tiffany12, 19 dicembre 2009 - 09:33 .


#44
Lithrian83

Lithrian83
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Mendagir wrote...

Kurz, Duncan ist lawful evil...


This. Ich denke, dass vielen Leuten Loghain unsympatischer ist liegt daran, dass er "massenhaft" Leute opfert und bei Duncan sieht man nur "zwei" (wobei man nicht weiss, wieviel schon durch das Ritual oder sonstiges wegen Duncan sterben mussten).

Und:

Der Grund, warum Duncan das macht, bekommt man mit bzw. "spielt" ihn. Die Dinge aus Loghains Vergangenheit (Knechtschaft durch Orlais) bekommt man als Spieler nur vom Hörensagen mit.

#45
Oshunsar

Oshunsar
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Ist auch immer die Frage, wieviel RP man betreibt, als Spieler kenne ich natürlich alle Geschichten - spätestens nach dem ersten Durchspielen.

Als Zwerg zB weiss ich welche Bedrohung die Brut wirklich darstellt / darstellen kann, als Stadtelf lautet mein Wissensstand HÄH?



Loghain: Er gibt dem könig sogar noch Minuten vor dem Kampf die Chance, seine Meinung zu ändern...



Milios66: "Warum sollte ich also mit all meinen Partymitgliedern zwangshaft einen auf Gutfreund machen müssen, nur damit sie nicht abhauen oder mich betrügen? Wo sind die Gefährten die mich nur als Mittel zum Zweck begleiten?"

Genau so ist es.

#46
Tiffany12

Tiffany12
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es geht auch einfach darum,wenn ich genau so rücksichtlos vorgehe,wie duncan oder loghain ,verliere ich einige meiner gefährten ohne ersatz,das heist
es ist von anfang an so gewollt das du gut vorgehts,allso bring mir alle endscheidungsfreitheit nix!
zu loghain:wer weiss vieleicht hat er zumindes in hinsicht auf ostagar sogar recht.manch mal ist ein takticher rückzug besser als ein sinnloser kampf.nur hört der könig ihn nicht zu,der will seine grosse schlacht um jeden preis!

Modificata da Tiffany12, 20 dicembre 2009 - 01:49 .


#47
Aenasti

Aenasti
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ich denke zwar, dass loghain in bezug auf die analyse von der schlacht von ostagar nicht ganz unrecht hat, aber fakt ist, dass er sich verpisst hat und die anderen allein gelassen hat...er greift ja nicht, wie er ankündigt, in den kampf mit ein, sondern zieht seine truppen ganz ab...

#48
Tiffany12

Tiffany12
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ich glaub nicht,das loghain das schon vorher geplant hatte.ich denk ehr er hat bei der schlacht gemerkt,das der kampf so oder so verloren ist,vieleicht dachter er wenn er sich zurück zieht,tus der könig auch. 
mal ehrlich,würds du 2000-3000 männer opfern in einen kampf der verloren ist oder um einen einzigen(könig in den fall) zu retten?allso ich würd mir das ehrlich gesagt auch sehr überlegen,ob es so viele leben wert ist ein könig zu retten!

Modificata da Tiffany12, 20 dicembre 2009 - 02:09 .


#49
Tirigon

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Tiffany12 wrote...

ich glaub nicht,das loghain das schon vorher geplant hatte.ich denk ehr er hat bei der schlacht gemerkt,das der kampf so oder so verloren ist,vieleicht dachter er wenn er sich zurück zieht,tus der könig auch. 
mal ehrlich,würds du 2000-3000 männer opfern in einen kampf der verloren ist oder um einen einzigen(könig in den fall) zu retten?allso ich würd mir das ehrlich gesagt auch sehr überlegen,ob es so viele leben wert ist ein könig zu retten!


Also WENN die Schlacht wirklich verloren wäre, dann hätte er das richtige getan. Aber ich glaube Ferelden hätte noch gewinnen können. Ausserdem gibt es Beweise, dass der Verrat durchaus geplant war:
  • Loghain lässt den Turm vor der Schlacht sperren, so dass man nichts gegen den Einbruch der dunklen Brut tun kann, obwohl die Existenz bisher unbekannter tiefer Tunnel bekannt ist.
  • Loghain versucht zu verhindern dass die grauen Wächter - also die Kämpfer mit der größten Aussicht auf Erfolg - im Turm eingesetzt werden.
  • Als das Signalfeuer lodert ist er überrascht - das wäre er nicht, hätte er keinen Verrat geplant, denn angeblich ist die Aufgabe ja so einfach.
  • Loghain macht die grauen Wächter für den Verrat am König verantwortlich und lässt sie  für vogelfrei erklären - wäre es tatsächlich ein taktischer, von Loghain nicht geplanter Rückzug gewesen hätte er noch immer zusammen auf die Vernichtung des Erzdämons hinarbeiten können.
  • Loghain lässt Eamon vergiften - das lässt sich nur durch einen lange im Vorraus geplanten Verrat, inklusive Erwägung eines Bürgerkriegs, erklären.


#50
Rosereingold

Rosereingold
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Loghain tut alles aus seinen vorbehalten und Hass gegen Orlais Heraus.

Die Vorstellung das Orlaisanische Truppen Helfen sollen ist für ihn Verrat am Lande.

Arl Eamon hat eine Orlaisanische Frau für hin ein Zeichen das er Kollaboriert.

Die Cousland haben Gute Beziehungen zu Orlais besuchen das Land Regelmässig, und der erst Geborene hat eine Orlaisanische Frau demzufolge auch Kollaborateur.

Loghain denkt das es keine wirkliche Verderbnis ist und die Grauen Wächter den König beeinflussen und zu einer Marionette machen wollen. Zumal der König ja schon die Gränzen geschwächt hat. Also trifft er die Entscheidung den König zu Opfern um sein Land zu Retten.