LordeK91 wrote...
Ich denk, dass das verstümmelte Ende eher wegen EA entstanden ist...Geld/Zeitdruck.. Ich glaub nicht, dass es im Sinne von BW, so kurz im Vergleich zum restlichen Informationswert vom ME-Universum, war..
Mass Effect war doch einfach ne epische Reihe, die bestimmt jeder mehrere tage einfach genoßen hat
Das Ende war natürlich ne Entäuschung, denn ich hätte gerne Ashley/Miranda (je nach Gesinnung) geheiratet und Wrex und Garrus als Trauzeugen gehabt.
Aber vielleicht wird ja jeder noch glücklich gemacht mit dem DLC..
Ich würde BW nur noch nich verurteilen, bevor das Ende dann da ist..
Und dass es erst im Sommer kommt, ist doch gut. Lieber ein schönes, perfektes Ende als ein jetzt schnell zusammengezimmertes, oder? 
In dem Sinne
hoffen wir, dass es ein schönes, Fragen klärendes Ende wird (eben ein ME würdiges Ende)
BTW: Frohe Ostern 
Das Problem an der Geschichte, es wurden im Vorfeld eine Menge Versprechen Seitens BW gemacht. Zum Beispiel eben das es nicht ein Ende gibt wo man A, B oder C wählt, nur hat man eben nun genau das bekommen, zudem schlecht umgesetzt und nicht einmal sonderlich kreativ. Auch wurden 16 verschiedene Enden versprochen und das die Entscheidungen des Spielers darauf einen starken Einfluß haben werden. Bekommen hat man im Prinzip nichts davon, im Gegenteil, es spielt kaum eine Rolle was man je getan oder nicht getan hat, einzig man muß genügend effektive Stärke zusammenkratzen um alle 3 Möglichkeiten zu bekommen ... und dann ist der markannteste Unterschied lediglich die Farbgebung ...
Ich sage nicht ME3 wäre ein schlechtes Spiel, das ist es nicht, es gibt ergreifende Momente die ans Herz gehen, schwere Entscheidungen und so manches mehr, wie eben auch stimmige Sounds und Musik. Aber all das wird durch das, zum Rest, unpassende Ende abgewertet. Und wenn dann noch von verantwortlicher Seite von "künstlerischer Integrität des Werks" schwadroniert wird kommt dies bei mir wie blanker Hohn an. Es ist eben kein würdiger Abschluß einer Trilogie, bei der man über Jahre mitgefiebert hat und sich fragte was wohl jede Entscheidung so mit sich bringt ...
Sprich, die Erwartungshaltung hat BW selbst nach oben geschraubt und wundert sich nun das sie für das abgelieferte, was nicht einmal im Ansatz das vollmundig versprochene hält, gesteinigt werden.
Und am Ende spielt all das absolut keine Rolle mehr und es wird zudem noch in den letzten Minuten eine übergeordnete Macht aus dem Hut gezogen, was an sich schon allein schlechter Erzählstil ist. Es ist zwar schön das evtl. die vielen offenen Fragen beantwortet werden, wobei bei vielen es wohl beim versuchen bleiben wird, aber das dumpfe Gefühl, bei diesem krassen Bruch in der Erzählung, wird man damit nicht loswerden können.
Die Hinweise von wegen Geldnot/Zeimangel kann man sich im übrigen sparen da laut BW das Spiel vor Release längst fertig war.
Wie auch immer, ich persönlich habe nichts dagegen das der Protagonist bei den Enden ein Opfer zum Wohle aller bringt, aber dann bitte mit Stil, kreativ und ohne die riesgen Plotholes und vor allem nicht so gleichförmig mit unterschiedlicher Farbgebung. Bei aller Liebe zu BW, dieses copy and paste Verhalten sollten sie ganz schnell wieder ablegen.
Modifié par Eariel101, 08 avril 2012 - 09:14 .