Eariel101 wrote...
Es scheint leicht zu fallen alles und jeden als dem Herdentrieb folgende
Nörgler abzustempeln. Das ist nicht nur oberflächlich sondern auch
absolut daneben. Die vielen Theorien, einschließlich der
Indoktrinationstheorie, Erklärungsversuche, Hinweise und Lösungsansätze
belegen das Gegenteil und das sich die Spieler sehr wohl damit
auseinandersetzen.
Sie haben zumeist 5 Jahre über hunderte
Spielstunden mitgefiebert, jedes Spiel mit vorfreude erwartet, über die
Entscheidungen nachgegrübelt, die Story aufgesaugt, viel Freizeit und
Nerven investiert ... und dann platzt alles in lapidarem Grün, Rot oder
Blau mit einer unsinnigen Erklärung die nicht so recht in die Story
passen mag und Löcher hat die so groß sind das ein Reaper quer hindurch
paßt.
Der Unmut ist durchaus nachvollziehbar, ging es mir doch
nicht anders, ich saß da und fragte mich was das gerade war und ob das
nun alles war, hab nochmals angefangen und einige Dinge anders gemacht
nur um feststellen zu müssen das ich den selben Mist in anderer Farbe
bekomme ohne das überhaupt etwas von den Entscheidungen eine Rolle
spielte. Ich beneide die schlichten Gemüter die damit zufrieden sind ...
ich bin es nicht, dafür tauchten zu viele Fragezeichen auf, waren die
"Enden" zu gleichförmig mit geringen Abweichungen. Oder anders
ausgedrückt: dieses Ende beleidigt schlicht, ohne jemanden zu nahe
treten zu wollen, meine Intelligenz.
Ich wüsste nicht, gesagt zu haben das ich die pro fraktion weniger kritisiert habe. Ich habe ja nichts dagegen wenn seine Meinung geäußert wird, ich wäre ja der letzte der das verbieten würde und würde mir ins eigen Fleisch schneiden, ich find nur die entwicklung der banalität und beleidiger ohne konstruktiv kritik zu üben eher beunruhigend und man merkt daran, dass sich viele mit der Thematik nicht wirklich auseinander setzen sondern nur den Platz in der Masse einnehmen wollen und sich dann automatisch von allem und jeden, der anderer meinung ist oder (wie in dem falll) angegriffen fühlen und (oft beleidigend) zurückschreiben, was für ein Idiot dieser doch ist eine eigene Meinung zu haben ohne konstruktivität des Beitrages zu bewerten bzw. auf den beitrg einzugehen. Man "kann" (was ich nicht tue, sondern nur avon ausgehe, dass du etwas überlesen hast) komment als ein solches angegriffen fühlen verbuchen, denn ich greife weder die befürworter noch die nicht befürworter sondern wenn man es genau nimmt beide an, denn auf beiden trifft es zu und hängt mir wirklich seit langem zum Hlase raus.
Eariel101 wrote...
DLC sind nichts schlechtes, aber sie werden auch Missbraucht und manche
Publisher treiben es dabei auf die Spitze. Die Story-DLC von ME2 waren
durchaus eine Bereicherung und ihr Geld wert. Aber es gibt auch Games
bzw. DLC wo man besser die Finger von läßt. Sie verleiten auch schnell
mehr Geld auszugeben als man eigentlich möchte oder sollte und manchmal
ists eben auch echt Usus (wenn man da an manch sinnloses Zeugs bei
diversen Onlinespielen denkt).
Der Punkt mit dem
"herausgeschnittener Inhalt" trifft sogar manchmal zu. Bei Dragon Age
Origins war "Im Stein gefangen" zum Beispiel mal als fester Bestandteil
des Spiels vorgesehen und teilweise schon eingebunden. Man hatte das
erst später in der Entwicklung zum separaten DLC gemacht. Aber das ist
selten und kein Beinbruch. Der Verdacht kommt immer mal wieder auf, auch
wenn er nicht richtig ist. DLCs werden oft bei der Entwicklung bereits
geplant und entsprechende Verknüpfungen im Spiel angelegt um eine
spätere Einbindung zu erleichtern. Logisch das da dann manche gleich
eine Verschwörung annehmen obwohl nur die Anker vorhanden sind aber
nicht der Inhalt an sich. Vielleicht sollte da die Industrie offener
kommunizieren.
Ich erinnere an ein Beat 'em up wo man auf der Disc selber die Charactere zwar hatte, diese aber als DLC fregeschaltet werden musste. Ich weiß das manche die DLCs missbrauchen und skepsis in dem Punkt ist gut nur hab ich bei diesem Beat 'em up keine solche Hetzjagd erlebt wie am Anfang bei ME3 bevor das spiel draussen ist und bevor man überhaupt das DLC gesehen hat. bei "Im Stein gefangen" war es so, das es als fester Bestandteil vorgesehen war, aber man gesehen hat, dass man es bis zu release nicht schaffen würde (und den release zu verschieben kostet immer geld) und somit nie das Licht der Welt erblickt hätte, wenn es keine DLCs gäbe.
@ Gezeichneter
Wo soll ich anfangen:
Die Kunst sollte vor dem Produkt stehen. Ob Buch, Bild, Film, Musik etc. es stand erst die Kunst bis jemand merkt, man kann damit geld machen. gutes Bsp. Lost Paradies. Wurde seiner Zeit vepönnt und verboten weil man in dem Stück Kirchenkritik betrieb, es wurde nicht vekauft, wieso hat John Milton es also geschrieben wenn nicht des Geldes wegen?
Ich schreibe hier nicht das ein Video-spiel, ein Video, ein Buch etc. kein Produkt ist. Man macht damit Geld, also ist es ein Produkt, nur kritisiere ich hier, es NUR als Produkt anzusehen. Ein Buch und ein Bild, seit "neustem" auch Filme gelten im Gesetz als Kunst und unterliegen der Kunstfreiheit die ungeschnitten und unangefochten vor dem Gestzt geschützt wird (mit ausnahmen vom Grundgesetz verbotenen Parteien und missachtung von menschenrechte z.b. Kinderpornos, was meines erachtens rechtens ist), Computerspiele jedoch nicht und es liegt an uns dies zu ändern, nur scheinbar wollen wir das nicht. Und das Argument von wegen patchen ist beschneidung der Kunst, das Argument ist in sich schon nichtig. Ein Spiel besteht nicht nur aus Geschichte, nicht aus cutszenes sondern streng genommen nur aus Spielregeln (das ist die eigentliche Aufgabe des game Designers, die Regeln des Universums des Spieles zu entwerfen, nicht die geschichte nicht die cutscenes) und wenn der Game Designer, der Künstler sieht das sein werk nicht ausgereift ist und es verbessert oder es andere verbessern lässt (womit wir bei den Bösen lizensen sind die aber in jeder Kunstform exestieren) so ist dies keine beschneidung seiner Kunst. Wenn man es also streng nimmt ist ein Spiel ein Kunstwerk an dem mehrere Künstler arbeiten (wie in einem Film) und damit das Recht der Kunst als solches keiner einzelnen Person sondern dies des Entwicklungsstudios vorliegt (da sich das entwicklerteam im normal fall nach dem Projekt wie schon gesagt auflöst).
Studios brauchen Geld, da videospiele auch Produkt ist, ist man auf Geld angewiesen und die kommen von den Käufern. Wie sind in einer Ziet wo es ein einzelner Mensch niemals schafft ein Spiel zu entwickeln das den heutigen standards entspricht, was wiederum daran liegt das das Videospiel, die schwerste und ultimativste Kunstform ist, die die Menschheit bisher vorbrachte. Mit solchen Hetzjagden sorgt man also dafür das Geld fehlt und die Kunst nun in eine nicht zu beachtendes "feature" verkommt und wie du schon sagtest, die Fans haben sich ein tolles ende erdacht aber wie ich sagte, ich habe ein Meistwerk geschaffen das für mich perfekt ist, wenn ihr es nicht versteht, so sei es, wenn es euch nicht passt, ändert es (was viele in dem fall taten und ich das auch nicht schlecht finde), aber ohne mich.
Um dein Buch regie usw aufzugreifen. ein gutes Spiel hat einen oder mehrere Autoren die für Haupt und nebenstorys verantwortlich sind, manchmal auch ein oder mehrere Regisseure
die die Szenne gut ausleuchten müssen (Kameraführung Hintergrund), es gibt aber meist nur einen GD der mal Autor oder Regiesseur oder beides oder gar nichts von dem Macht. Seine Aufgabe ist "nur" das Universum zu erschaffen wo das ganze spielt, man kann auch auf autor und regie verzichten abe nie auf den GD deswegen ist das Videospiel in meinen augen momentan das schwierigste komplizierteste und ultimativste Medium/ Kunstform die es gibt, das es wenn man es ausreift, was man auch nicht tuen muss, alle anderen Medien beinhaltet. Es lässt dem Entwicklerteam immer eine wahl. Das ist auch der Grund warum keine ehrwürdigen Filmeumsetzungen rauskommen (gut silent hill war nicht schlecht, aber es gibt immer ausnahmen). Verucht mal eine 32bit Datentyp in ein 16 bit datentyp zu casten, es geht aber nur mit verlust an infos (in dem fall 16 Bit lange info). Das selbe ist Mit dem Buch autor, Der Autor hat ein Buch, verucht es auf den Markt zu bringen, manchmal klappt es, manchmal nicht, irgendwann verkauft er das Buch an den Film, es wird zu einem Drehbuch d.h. die Kunst des Buches ist die Kunst des Autors, die Kunst des Filmes auf das Buch ist nicht die Kunst des Autors sondern die Kunst des Filmteams was aber keine beschneidung der Kunst des Autors (da sich seine Kunstform nur auf Buch beschränkt) bedeutet. Wo wir aber beim Film sind wo es Komplziert wird, mag sein das der Regisseur der Künstelrische Kopf ist, jedoch besteht das FilmTEAM nicht nur aus Regieseuren sondern aus einem Team und deshalb ist das Studio in dem fall der Künstler, die jedoch geld brauchen und schon sind wir wieder am anfang.
also: Computerspiele sind eine Kunst wie das Filmen, was geld braucht und nicht nur von einem Künstler abhängt, weswegen ich die einstellung der Mitarbeiter von Bioware verstehen kann und auch positiv überrascht bin, dass sie dieser Hexenjagd (denn was anderes erleb ich im internet bzl. bioware und ea nicht) nicht nachgeben da dem Entwicklerstudio seinen Künstlern treu bleibt und sich nicht auf das
Niveau der breiten (und eine breitere hab ich selten gesehen) herablässt und es auf ein X-Diary, oder Frauentausch oder sonst nocht auf ein Assi reality-show die grade die deutschen kanäle vollmüllen vekommen, was aber profitabler wäre.
Weswegen ich mit besorgnis diese entwicklung in nur Produkt sehe und dies in mehreren Jahren dann so vekommt wie das Fernsehen. Das ist meine Befürchtung und solche Aktionen fördern es. Gott sei Dank sehe ich solch eine Hetzjagd im bereich Computerspiel (eigentlich in allen bereichen) zum ersten mal und hoffe es bleibt ein einzelfall.