mccool78 wrote...
Naja, selbst Shepards kompletter Körper
würde da wohl nicht mal ansatzweise ausreichen, um die ganze Galaxie mit
ihrer DNS zu "beglücken". Die Galaxie ist unvorstellbar groß. Und
Computerchips sowie KI-Software haben nunmal keine DNS, die man mit der
von Shepard kombinieren könnte.
Bereits Ende der 50er hatte Richard Feynman (Begründer Nanotechnologie die ersten Gedanken zu Biocomputer die DNA bzw RNA als
Speichermedien verwenden.
Und dann wäre da noch:
Der
TT-100 war der erste Versuch innerhalb der Bioelektronik, einen Computer auf der Basis von DNA, also dem genetischen Material der Lebewesen, zu bauen. Er wurde 1994 von Leonard Adleman konstruiert, um die Speicher- und Verarbeitungsmöglichkeiten der DNA zu demonstrieren.
Jetzt rechnen wir noch die Jahre drauf die Mass Effect in der Zukunft liegt.... wer weiss was da dann alles bereits möglich ist.
klarabella wrote...
Das ist auch einer der Punkte, die mich verwirren. Was wird da mit was kombiniert? Organisches Leben auf der Ede basiert auf DNS (Desoxyribonukleinsäure, ein Molekül, das unsere Erbinformationen speichert). Keine Ahnung, ob Leben auf anderen Planeten auf DNS basiert oder auf einem Äquivalent.
Also da im Mass Effect Universum die Lebensformen anderer Planeten sich auch durch Fortpflanzung vermehren, kann man wohl davon ausgehen dass diese auch irgendeiner Art von Erbgut haben.
klarabella wrote...
Aber wie verbindet man das jetzt mit nichtorganischer Materie? Und warum? Welchen Vorteil hat das? Wachsen denen jetzt irgendwie Implantate, mit denen man ihr Bewusstsein downloaden und kopieren kann, oder sowas?
Genau darum geht es ja bei einer Synthese. Als Synthese bezeichnet man die Vereinigung von zwei oder mehr Elementen (Bestandteilen) zu einer neuen Einheit. Und für chemische Synthesen wird häufig auch ein Katalysator benötigt. Und wie nennt sich der kleine Junge? Richtig!
Besonders interessant finde ich im Bezug auf Katalysator:
"Ein Katalysator nimmt an einer chemischen Reaktion unter Bildung einer intermediären Stufe mit den Reaktanden
teil, aus dem der Katalysator nach Entstehung des Produkts unverändert
freigesetzt wird. Ein Katalysator kann diesen so genannten
Katalysezyklus viele Male durchlaufen."
Synthese. Katalysator. Zyklus. Na klingelt was?

Welchen Vorteil das hat? Im Zusammenhang mit dem Ende von ME3 oder prinzipiell?
Naja, bereits heute wird geforscht im Bereich der Nanotbots als Krebsbeseitigung, Nachbau von Knochen, Muskeln und Organen. d.h. wenn sie Knochen nachbauen können würde das z.B. Joker heilen können.
Ich für meinen Teil denke ja immer noch, dass diese Synthese nur den Zweck verfolgt alle Lebewesen in eine Art Husk zu verwandeln, so dass der Catalyst die Reaper nicht mehr braucht um die Kontrolle über das "Chaos" zu haben. In meinen Augen ist also die grüne Option eine Falle.
klarabella wrote...
Warum machen mich grüne
Leuchteaugen jetzt einer KI wie EDI oder den Geth näher?
Ein Hybrid aus lebendigem Organismus und Maschine nennt man Cyborg. Und so wie alle organischen Lebensformen ein "Stück" Technik durch die Synthese bekommen, so bekommen die künstlichen Lebensformen ein "Stück" organisches.
Nun wäre es interessant zu wissen wie viel der ursprünglichen Form bei den "bestäubten" bleibt oder ob der Kontakt mit dem grünen Zeug eine 100% Veränderung hervor ruft.
Würde der neue DNA Mix alles komplett umschreiben, dann hätten alle von nun an die komplett identische DNA und wären somit genetisch gesehen Zwillinge!! Und ich weiss nicht ob das eine tolle Grundlage für den weteren Fortbestand ist, wenn alle den gleichen Genpool haben.
Modifié par Aremeta, 09 avril 2012 - 04:24 .