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HOLD THE WALLET! (neue Bewegung)


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136 réponses à ce sujet

#1
Mack0438

Mack0438
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Ich übersetze mal den englischen Hauptthread:



(with)HOLD THE LINE WALLET!




Übermittelt BioWare & EA die Nachricht, dass sie uns nicht ignorieren können! 

Werdet Mitglied der neuen Gruppe >>>klick mich<<<


Mission:


Wir sind eine Gruppierung von Fans und Spielern, die ein gemeinsames Ziel verfolgen:
Wir haben die Lügen satt. Wir haben es satt ignoriert zu werden.
Wir sind der Firmenpolitik von Bioware und EA überdrüssig!
Wir haben es satt dauernd die Worte "Artistic Integrety" zu hören. Genug ist Genug!

Keinen. Einzigen. Penny. Mehr.


Wenn sie nicht unseren Gründen zuhören, werden sie ihrem Geldbeutel zuhören!
Boykottiert EA, Boykottiert BioWare bis sie uns zuhören!

Motto:


Leistet Widerstand dafür, dass sie uns zum Narren halten!

- Übernehmt den Banner: im original Thread gibt es eine Anleitung

- Werdet Mitglied in der BSN Gruppe (siehe oben)

- Schaut nach kommenden Plattformen (Forum ist offen: http://holdthewallet.topicboards.com/)



Viel Spaß!


Update 1:
In der Gruppe wurde gerade eine kleine Hochrechnung durchgeführt, wie viel Schaden wir aktuell BioWare zufügen, wenn alle Boykottler auch dabei bleiben:

720 Member
x ca. $150/150€ jeder (kosten von 2 bis 3 Spielen plus DLC)
----------------------------------
TOTAL: $108,000.00/108.000,00€


Ganz schön beachtlich für eine noch so kleine Gruppe.


Update 2:  Euro Version des "Hold the Wallet" Banners verfügbar.
Außerdem wurde der ursprüngliche Banner auf einer neuen Website
hochgeladen, da der Alte nicht mehr funktioniert hat.


Image IPB


Update 3:  Ein eigenes Forum für die Hold the Wallet Bewegung wurde erstellt. Aufgrund der Schließung des englischen Threads und der wahrscheinlich baldigen Schließung dieses Threads, sind alle herzlich eingeladen dort weiter zu diskutieren. Außerdem wurde die BSN Gruppe gesperrt.

http://holdthewallet.topicboards.com/

Modifié par Mack0438, 18 avril 2012 - 06:52 .


#2
Subject_Omega

Subject_Omega
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Ich werd definitiv nichts mehr von EA und BW kaufen.
Sollten sie ME3 zu nem richtigen sinnvollen Ende (EC gilt für mich nicht) verhelfen, ändere ich vllt meine Meinung.

Until then, I'll hold my wallet.

#3
madmito

madmito
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das ist die einzige sprache die firmen die auf provit aus sind verstehen...Bioware/EA haben es uns eindrucksvoll bewiesen

#4
Sororitas

Sororitas
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****** bis da endlich ein logisches Ende kommt ohne riesen Fehler kauf ich auch nichts mehr

#5
Barnakey

Barnakey
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I'm In!

#6
Sherodan

Sherodan
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Bin dabei! Kein Dragon Age 3 für mich. Wenn BW mich noch überzeugen kann bis dahin, wer weiß. Aber im Moment ist aus die Maus.

I´ll hold my wallet!

#7
Wamillian

Wamillian
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Wenn mich Extended Cut wirklich überzeugen sollte bin ich gerne wieder bereit zukünftige DLC's und weitere EA-/Bioware-Spiele zu kaufen. Bis dahin...

I'll hold my wallet!

Modifié par Wamillian, 07 avril 2012 - 05:09 .


#8
Mastermadskills

Mastermadskills
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The English Languages movement welcomes the Deutsch division with open arms!


HOLD THE WALLET!

Modifié par Mastermadskills, 08 avril 2012 - 04:00 .


#9
reeot

reeot
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Bin bei allem dabei was das Universum, das Mass Effect 1 und 2 aufgebaut hat, vor der Vernichtung bewahrt... Hoffe es hilft.

#10
Elcadia

Elcadia
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#11
Codebreaker819

Codebreaker819
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manche haben echt keine Hobbys hier.

#12
Captain_Tachi

Captain_Tachi
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reeot wrote...

Bin bei allem dabei was das Universum, das Mass Effect 1 und 2 aufgebaut hat, vor der Vernichtung bewahrt... Hoffe es hilft.


Nun, wenn man es so sieht... würde diese Bewegung groß genug werden (was ich jedoch glücklicherweise bezweifle), dann wäre nicht ME3, was das Universum zerstört hätte, sondern genau solch eine Bewegung, denn ohne Geld, kein neues ME Spiel. Dann wäre es wahrlich zerstört, da es dann keine Zukunft mehr gibt.

Und ich weigere mich, auch wenn ich das Ende selbst nicht schön fand, die Entwickler zu zwingen das zu bauen, was ICH haben möchte... das tötet den kreativen Prozess, wenn der "Künstler" immer nur daran bedacht ist, es dem Kunden recht zu machen (ich bin selbst kein Künstler, aber man muss kein Raketenwissenschaftler sein um das zu sehen). Ich will aber speziell Dinge erleben... die ich ebend nicht unbedingt erwarte. So hatte mich zum Beispiel das Ende von ME1 positiv überrascht... weil ebend Dinge kamen, die ich nicht erwartet hab. 

Nebenbei denke ich, dass zumindest der ganze Trouble Bioware schon dazu gebracht hat, in Zukunft mehr auf das Ende einzugehen. 

#13
Wamillian

Wamillian
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Codebreaker819 wrote...

manche haben echt keine Hobbys hier.


Allen voran jene, denen das Ende scheinbar gefallen hat, anstatt es dabei zu belassen aber lieber all diejenigen als dumm, oder kleinkariert abstempeln, die versuchen ihrem Unmut ein Ventil zu geben. ;)

Natürlich streiten wir uns hier "nur" um ein Spiel. Natürlich hat jeder hier außerhalb des Forums noch andere Sorgen. Aber im Bioware-Forum wird nunmal über Bioware und seine Produkte gesprochen. Und da wäre es doch das falsche Signal als Kunde, wenn man trotz großer Unzufriedenheit einfach die "Schweigen und Hinnehmen"-Taktik fahren würde ;) 

Ich bin gerne wieder bereit Bioware das Geld nur so nachzuwerfen, wie ich es in der Vergangenheit getan habe, wenn ich in ihren Produkten wieder die einst so geschätzte Qualität erkenne und einst getroffene Versprechungen mit dem EC-DLC wenigstens in zwei Punkten eingehalten werden:
- Zuvor getroffene Entscheidungen wirken sich erkennbar auf das Ende aus (und sei es nur durch entspr. längere Cut-Szenen)
- Man wird nicht wie bei "Lost" mit vielen offenen Fragen und Spekulationen zurückgelassen (ernsthaft, ich habe nichts gegen offene Enden als Stil-Mittel, aber ich hasse es, wenn man erst verspricht alle Fragen würden geklärt und dann ist genau das Gegenteil der Fall).

Würden wir aber alle nur zu First-Day-DLC's, nicht eingehaltenen Versprechungen, unschönen Erzählstil-Mitteln schweigen, ist das nur ein Freibrief es künftig genauso zu tun, oder gar noch weitere Grenzen auszuloten. Kannst du dir sicher sein, dass der EC-DLC nicht von vornherein geplant war und man ihn irgendwann für 10 Euro hätte kaufen können, wenn die Community geschwiegen hätte? 
Ich sehe es eher so: Die Retake-/Hold the Line-Bewegung hat dazu geführt, dass ein kostenloser DLC folgen wird. Die Hold the Wallet-Bewegung soll jetzt nur noch mal unterstreichen, dass sie bei der Arbeit daran lieber nicht so schludern sollten wie am aktuellen Ende, wenn sie treue, zahlende Fans nicht verlieren wollen.

Hier hat sich noch niemand hingestellt und geheult "Buhuhu, Bioware war böse zu uns, wir kaufen nie wieder was von denen, egal was jetzt kommt". Wenn man aber nicht mal mehr im offiziellen Hersteller-Forum seine Meinung und daraus resultierende Konsequenzen offen aussprechen kann, wo dann?
Daher fände ich es konsequenter hier klar zu machen, was ihr gegen den Thread habt - und gerne ein klein wenig konstruktiver als "Mimimi"- und "Ihr habt doch alle keine Hobbys"-Posts.

Thx

#14
madmito

madmito
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um mal auf den provokationszug aufzuspringen:
Wamillian - 1
Elcadia - 0
Codebreaker819 - 0

#15
Mack0438

Mack0438
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Wamillian wrote...

Allen voran jene, denen das Ende scheinbar gefallen hat, anstatt es dabei zu belassen aber lieber all diejenigen als dumm, oder kleinkariert abstempeln, die versuchen ihrem Unmut ein Ventil zu geben. ;)

Natürlich streiten wir uns hier "nur" um ein Spiel. Natürlich hat jeder hier außerhalb des Forums noch andere Sorgen. Aber im Bioware-Forum wird nunmal über Bioware und seine Produkte gesprochen. Und da wäre es doch das falsche Signal als Kunde, wenn man trotz großer Unzufriedenheit einfach die "Schweigen und Hinnehmen"-Taktik fahren würde ;) 

Ich bin gerne wieder bereit Bioware das Geld nur so nachzuwerfen, wie ich es in der Vergangenheit getan habe, wenn ich in ihren Produkten wieder die einst so geschätzte Qualität erkenne und einst getroffene Versprechungen mit dem EC-DLC wenigstens in zwei Punkten eingehalten werden:
- Zuvor getroffene Entscheidungen wirken sich erkennbar auf das Ende aus (und sei es nur durch entspr. längere Cut-Szenen)
- Man wird nicht wie bei "Lost" mit vielen offenen Fragen und Spekulationen zurückgelassen (ernsthaft, ich habe nichts gegen offene Enden als Stil-Mittel, aber ich hasse es, wenn man erst verspricht alle Fragen würden geklärt und dann ist genau das Gegenteil der Fall).

Würden wir aber alle nur zu First-Day-DLC's, nicht eingehaltenen Versprechungen, unschönen Erzählstil-Mitteln schweigen, ist das nur ein Freibrief es künftig genauso zu tun, oder gar noch weitere Grenzen auszuloten. Kannst du dir sicher sein, dass der EC-DLC nicht von vornherein geplant war und man ihn irgendwann für 10 Euro hätte kaufen können, wenn die Community geschwiegen hätte? 
Ich sehe es eher so: Die Retake-/Hold the Line-Bewegung hat dazu geführt, dass ein kostenloser DLC folgen wird. Die Hold the Wallet-Bewegung soll jetzt nur noch mal unterstreichen, dass sie bei der Arbeit daran lieber nicht so schludern sollten wie am aktuellen Ende, wenn sie treue, zahlende Fans nicht verlieren wollen.

Hier hat sich noch niemand hingestellt und geheult "Buhuhu, Bioware war böse zu uns, wir kaufen nie wieder was von denen, egal was jetzt kommt". Wenn man aber nicht mal mehr im offiziellen Hersteller-Forum seine Meinung und daraus resultierende Konsequenzen offen aussprechen kann, wo dann?
Daher fände ich es konsequenter hier klar zu machen, was ihr gegen den Thread habt - und gerne ein klein wenig konstruktiver als "Mimimi"- und "Ihr habt doch alle keine Hobbys"-Posts.

Thx


Vollkommen /sign!

#16
Codebreaker819

Codebreaker819
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Die Züge die dieser "Protest" mittlerweile annimmt ist grotesk. Mass Effect ist eine grandiose Serie und weil einigen das Ende nicht gefällt wollen sie die Urheber dazu zwingen ein Ende zu gestalten was Ihnen gefällt. Jeder der selber Werke jeglicher Art herstellt kann nachvollziehen dass das ein absolutes NO go ist. Um ihren Forderungen nachdruck zu verleihen werden Petitionen etc. Cupcakes Aktionen veranstaltet. Oder unnsinige Argumentationen wie das Bioware damit versucht den Leuten die Grundrechte zu entziehen. Aber warum gab es eigentlich keine Protestwelle bei the Witcher 2 dessen kompletter letzter Akt Mist war oder Arcania Gothic 4 wo das ganze Spiel mist war. Hier stimmt einfach die Verhältnismäßigkeit nicht mehr.

Übrigens warum macht eigentlich keiner eine Petition gegen die stehtigen Benzinpreis erhöhungen? oder gegen die zunehmende Abnahme des Niveaus im Fernsehen??

Modifié par Codebreaker819, 09 avril 2012 - 01:47 .


#17
Barnakey

Barnakey
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Weil man nicht abschaum im Fernsehen sehen kann und gleichzeitig zocken... und wer braucht ein Auto wenn er zocken kann? XD

Arcania 4 War soviel Mist das es niemand gekauft hat und Jowood Insolvent ging - reicht das nicht? XD

#18
Wamillian

Wamillian
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Nochmals: Ja Mass Effect ist eine grandiose Serie, andernfalls hätte das verhunzte Ende nie zu solchen Reaktionen geführt. Schlechte Spiele hat jeder von uns schon gespielt, danach schimpft man vielleicht einmal irgendwo in einem Forum und hakt es dann für sich ab. Bioware hat jedoch das Recht Stolz auf ihr Produkt "Mass Effect" zu sein, gerade weil es eine so große und treue Fanbase innerhalb 5 Jahren aufbauen konnte.

Die Frage aber, inwieweit Videospiele (genauso wie Serien, Filme etc.) nun Kunst oder Kommerz sind, ist mühselig. Es gibt hier nicht 'einen' Künstler, der sein Werk im Alleingang vollendet. Genauso wie bei Filmen und Serien ist der Entwicklungsprozess vielen kreativen Köpfen geschuldet, die jedoch allesamt auch Restriktionen unterworfen sind. Die Programmierer müssen darauf achten, dass das Spiel auf diversen Systemen läuft, sind hier also nicht völlig frei in ihrer künstlerischen Entfaltung und sind zudem stark dem Drehbuch unterworfen. Der Drehbuchautor ist hingegen im Entwicklungsprozess bereits dem Publisher unterworfen, der sein Spiel an ein breites Publikum verkaufen will und all zu starke, künstlerische Entfaltung somit unterbinden kann, wenn das z.B. die angestrebte PEGI-Einstufung gefährden könnte. Im Fall von ME3 gab es auch nicht nur einen einzigen Drehbuchautoren. Mass Effect ist und bleibt unterm Strich ein Konsumprodukt und ist damit eher Kommerz als Kunst, auch wenn es sicherlich künstlerisch wertvoller ist als so manch anderes Konsumprodukt. Ein unabhängiger Buchautor kann ein Buch schreiben, ob es sich je verkaufen wird weiß er nicht. Genauso kann ein unabhängiger Musiker Stücke schreiben, die vielleicht ihm und einer kleinen Minderheit gefallen, aber nie kommerziell erfolgreich werden. All das ist jedoch noch Kunst und hier hat wirklich niemandem dem Künstler vorzuschreiben, dass er sein Produkt abändern muss.
EA und Bioware können es sich jedoch gar nicht erlauben Kunst herzustellen, die für sich selbst stehen kann, ohne kommerziell erfolgreich zu sein. Sie müssen sehr viele Mitarbeiter usw. bezahlen und EA sogar Aktionäre glücklich machen. Hier beginnt aus Kunst letztlich Kommerz zu werden.

Auch ein Porsche mag ein Kunstwerk sein, in erster Linie ist es aber ein Konsum-Produkt, das nur hergestellt wird um kommerziell erfolgreich zu sein. Somit besteht jedoch zwischen dem Hersteller und dem Kunden eine andere Beziehung als zwischen dem Künstler und dem Besucher einer Kunstausstellung/-vorlesung.
Der Kunde/Konsument darf verlangen, dass er für sein Geld ein Produkt gemäß der Versprechen erwirbt, die ihm der Hersteller gegeben hat. Wenn z.B. Porsche damit Werbung machen würde, dass in ihre Autos Air-Bags und ABS eingebaut werden, der Kunde nach dem Kauf aber erfährt, dass sein Wagen weder Air-Bag noch ABS hat, darf er Nachbesserung verlangen. In diesem Fall dürfte er sogar den Hersteller verklagen, was ja offensichtlich auch in den USA bei "Mass Effect" passiert ist. Ich muss gestehen, dass ich die Klage aus den USA ebenfalls für überzogen hielt, niemand würde jedoch bei dem Porsche-Beispiel sagen, dass eine Klage in diesem Fall unverschämt gewesen wäre.
Was man Bioware aber einfach vorwerfen darf ist, zuviele Versprechen, die zuvor von offizieller Seite gemacht wurden, nicht eingehalten zu haben. Schlimmer noch: In einigen Fällen entsprach das Endprodukt genau dem Gegenteil der zuvor gemachten Versprechungen.

Dennoch blieb die Retake-/Hold the Line/Wallet-Bewegung bislang im Großen und Ganzen friedlich. Hier sind keine Steine geflogen, es wurden keine Bioware-Homepages attackiert, oder Leute bedroht. Stattdessen hat man Geld für Kinder gesammelt und Cupcakes mit 3 unterschiedlichen Farben aber dem gleichen Geschmack gebacken, über die sich am Ende ebenfalls noch Kinder freuen durften. Wo genau siehst du hier die Züge des "Protests" als grotesk an? Ich finde das eher kreativ.

Bioware hat nunmal den Fehler gemacht Versprechen nicht gehalten zu haben. Man hat zu lange über den Unmut der Fans geschwiegen, es zugelassen, dass sich mit der Indoktrinationstheorie bei vielen eine (vermutlich) falsche Erwartungen aufgebaut hat. Dann hat man Ankündigungen auf der PAX in Aussicht gestellt, nur um einen Tag vorher in einem kleinen FAQ auf der Homepage darauf hinzuweisen, dass man am Ende nichts ändern wird, es aber jetzt noch einmal um zusätzliche, erklärende Szenen ergänzt werden soll. Auf der PAX hat man dann in den offiziellen Interviews fast schon unverständlich über die laufenden Diskussionen geschwiegen. Man weiß nicht, ob sie es taten, weil sie noch ein As im Ärmel haben, oder weil sie nicht ernsthaft auf die Fan-Kritik eingehen wollen. Ersteres wäre zu wünsche, zweiteres hat nun jedoch bei einigen dazu geführt zu sagen: Danke Bioware für die tolle Zeit bis hier hin, aber Geld gebe ich für deine Produkte nicht mehr aus. Diese Entscheidung/Aussage hat nichts mit Erpressung zu tun, sie ist unser Recht als Kunden, unseren Unmut zum Ausdruck zu bringen, dass man so mit treuen, zahlenden Fans nicht ein zweites Mal umspringen kann.
Wir alle hoffen aber inständig, dass Biowares Worte, man würde auf die Fans hören, letztlich keine Lüge waren. Dann, aber auch nur dann, sind wir bereit wieder Geld für ihre Produkte auszugeben.

Ich bin immer noch der Meinung, dass Bioware eigentlich ganz froh über den Protest sein kann, zeigt es doch welchen Stellenwert ihre Produkte bislang in der Öffentlichkeit genossen haben. Selbst in unserer kleinen lokalen Zeitung gab es einen Bericht über die Retake-/Hold the Line-Bewegung. Bioware könnte mit einem Schlag sehr viel Boden wieder gut machen, wenn sie dieses Mal wirklich auf die Kritiken der breiten Masse hören und die Spieler nicht wie Cashcows melken. Wenn ich persönlich aber nicht das Gefühl erhalte, dass sie letztlich doch auf die Kritik der Fans hören, sehen sie von mir kein Geld mehr - nichts simpler als das.

Und keine Angst, ich bin dabei nicht so naiv zu glauben, dass bei Bioware gerade die Alarmlämpchen wild blinken, weil sich bislang rund 500 Leute im Forum einer Hold the Wallet-Gruppe angeschlossen haben ;) Aber ich bleibe dabei: Würde ich über meinen Unmut schweigen, würde mir das noch weniger bringen.

Edit: Die Forderung das Ende von ME3 nachzubessern ist zudem kein noch nie dagewesener Präzedenzfall in der Geschichts der Videospiel-Geschichte. Bislang waren es jedoch eher die Hersteller, die recht bald von sich aus hier nachgebessert haben (z.B. Fallout 3). Leider gibt es ja offensichtlich kein Test-Screening wie bei Filmen (die übrigens auch gerne als Kunstprodukt bezeichnet werden, jedoch ebenfalls abgeändert werden, wenn sie beim Test-Publikum durchfallen), sonst wäre die ganze Diskussion vielleicht nie aufgekommen. Wenn man es auf die Spitze treiben wollen würde könnte man sagen, mit der Entscheidung, dass sie ihr Ende nun in Form eines Extended Cuts nachbessern, haben sie selbst eingestanden, dass das Ende in der aktuellen Form kein unveränderliches, in sich vollendetes Gesamtwerk ist, sondern durchaus noch Anpassungen unterworfen werden darf. Ginge es nur darum ihr Werk zu erklären, hätten sie das längst auf der Homepage tun können.

Ach ja: Fernsehen schaue ich kaum noch und wenn dann nur Pay-TV. Wer sagt, dass ich nicht andernorts Petitionen gegen zu hohe Benzinpreise unterstütze? ;)

Modifié par Wamillian, 09 avril 2012 - 03:55 .


#19
Wamillian

Wamillian
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[Doppelpost, sorry - kann ich den selbst löschen?]

Modifié par Wamillian, 09 avril 2012 - 03:06 .


#20
Pain87

Pain87
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Wamillian wrote...

Nochmals: Ja Mass Effect ist eine grandiose Serie, andernfalls hätte das verhunzte Ende nie zu solchen Reaktionen geführt. Schlechte Spiele hat jeder von uns schon gespielt, danach schimpft man vielleicht einmal irgendwo in einem Forum und hakt es dann für sich ab. Bioware hat jedoch das Recht Stolz auf ihr Produkt "Mass Effect" zu sein, gerade weil es eine so große und treue Fanbase innerhalb 5 Jahren aufbauen konnte.

Die Frage aber, inwieweit Videospiele (genauso wie Serien, Filme etc.) nun Kunst oder Kommerz sind, ist mühselig. Es gibt hier nicht 'einen' Künstler, der sein Werk im Alleingang vollendet. Genauso wie bei Filmen und Serien ist der Entwicklungsprozess vielen kreativen Köpfen geschuldet, die jedoch allesamt auch Restriktionen unterworfen sind. Die Programmierer müssen darauf achten, dass das Spiel auf diversen Systemen läuft, sind hier also nicht völlig frei in ihrer künstlerischen Entfaltung und sind zudem stark dem Drehbuch unterworfen. Der Drehbuchautor ist hingegen im Entwicklungsprozess bereits dem Publisher unterworfen, der sein Spiel an ein breites Publikum verkaufen will und all zu starke, künstlerische Entfaltung somit unterbinden kann, wenn das z.B. die angestrebte PEGI-Einstufung gefährden könnte. Im Fall von ME3 gab es auch nicht nur einen einzigen Drehbuchautoren. Mass Effect ist und bleibt unterm Strich ein Konsumprodukt und ist damit eher Kommerz als Kunst, auch wenn es sicherlich künstlerisch wertvoller ist als so manch anderes Konsumprodukt. Ein unabhängiger Buchautor kann ein Buch schreiben, ob es sich je verkaufen wird weiß er nicht. Genauso kann ein unabhängiger Musiker Stücke schreiben, die vielleicht ihm und einer kleinen Minderheit gefallen, aber nie kommerziell erfolgreich werden. All das ist jedoch noch Kunst und hier hat wirklich niemandem dem Künstler vorzuschreiben, dass er sein Produkt abändern muss.
EA und Bioware können es sich jedoch gar nicht erlauben Kunst herzustellen, die für sich selbst stehen kann, ohne kommerziell erfolgreich zu sein. Sie müssen sehr viele Mitarbeiter usw. bezahlen und EA sogar Aktionäre glücklich machen. Hier beginnt aus Kunst letztlich Kommerz zu werden.

Auch ein Porsche mag ein Kunstwerk sein, in erster Linie ist es aber ein Konsum-Produkt, das nur hergestellt wird um kommerziell erfolgreich zu sein. Somit besteht jedoch zwischen dem Hersteller und dem Kunden eine andere Beziehung als zwischen dem Künstler und dem Besucher einer Kunstausstellung/-vorlesung.
Der Kunde/Konsument darf verlangen, dass er für sein Geld ein Produkt gemäß der Versprechen erwirbt, die ihm der Hersteller gegeben hat. Wenn z.B. Porsche damit Werbung machen würde, dass in ihre Autos Air-Bags und ABS eingebaut werden, der Kunde nach dem Kauf aber erfährt, dass sein Wagen weder Air-Bag noch ABS hat, darf er Nachbesserung verlangen. In diesem Fall dürfte er sogar den Hersteller verklagen, was ja offensichtlich auch in den USA bei "Mass Effect" passiert ist. Ich muss gestehen, dass ich die Klage aus den USA ebenfalls für überzogen hielt, niemand würde jedoch bei dem Porsche-Beispiel sagen, dass eine Klage in diesem Fall unverschämt gewesen wäre.
Was man Bioware aber einfach vorwerfen darf ist, zuviele Versprechen, die zuvor von offizieller Seite gemacht wurden, nicht eingehalten zu haben. Schlimmer noch: In einigen Fällen entsprach das Endprodukt genau dem Gegenteil der zuvor gemachten Versprechungen.

Dennoch blieb die Retake-/Hold the Line/Wallet-Bewegung bislang im Großen und Ganzen friedlich. Hier sind keine Steine geflogen, es wurden keine Bioware-Homepages attackiert, oder Leute bedroht. Stattdessen hat man Geld für Kinder gesammelt und Cupcakes mit 3 unterschiedlichen Farben aber dem gleichen Geschmack gebacken, über die sich am Ende ebenfalls noch Kinder freuen durften. Wo genau siehst du hier die Züge des "Protests" als grotesk an? Ich finde das eher kreativ.

Bioware hat nunmal den Fehler gemacht Versprechen nicht gehalten zu haben. Man hat zu lange über den Unmut der Fans geschwiegen, es zugelassen, dass sich mit der Indoktrinationstheorie bei vielen eine (vermutlich) falsche Erwartungen aufgebaut haben, hat dann Ankündigungen auf der PAX in Aussicht gestellt, nur um einen Tag vorher in einem kleinen FAQ auf der Homepage darauf hinzuweisen, dass man am Ende nichts ändern wird, es aber jetzt noch einmal um zusätzliche, erklärende Szenen ergänzen soll. Auf der PAX hat man dann in den offiziellen Interviews fast schon unverständlich über die laufenden Diskussionen geschwiegen. Man weiß nicht, ob sie es taten, weil sie noch ein As im Ärmel haben, oder weil sie nicht ernsthaft auf die Fan-Kritik eingehen wollen. Ersteres wäre zu wünsche, zweiteres hat nun jedoch bei einigen dazu geführt zu sagen: Danke Bioware für die tolle Zeit bis hier hin, aber Geld gebe ich für deine Produkte nicht mehr aus. Diese Entscheidung/Aussage hat nichts mit Erpressung zu tun, sie ist unser Recht als Kunden, unseren Unmut zum Ausdruck zu bringen, dass man so mit treuen, zahlenden Fans nicht ein zweites Mal umspringen kann.
Wir alle hoffen aber inständig, dass Biowares Worte, man würde auf die Fans hören, letztlich keine Lüge waren. Dann, aber auch nur dann, sind wir bereit wieder Geld für ihre Produkte auszugeben.

Ich bin immer noch der Meinung, dass Bioware eigentlich ganz froh über den Protest sein kann, zeigt es doch welchen Stellenwert ihre Produkte bislang in der Öffentlichkeit genossen haben. Selbst in unserer kleinen lokalen Zeitung gab es einen Bericht über die Retake-/Hold the Line-Bewegung. Bioware könnte mit einem Schlag sehr viel Boden wieder gut machen, wenn sie dieses Mal wirklich auf die Kritiken der breiten Masse hören und die Spieler nicht wie Cashcows melken. Tun sie es nicht, sehen sie von mir kein Geld mehr - nichts simpler als das.

Und keine Angst, ich bin dabei nicht so naiv zu glauben, dass bei Bioware gerade die Alarmlämpchen wild blinken, weil sich bislang rund 500 Leute im Forum einer Hold the Wallet-Gruppe angeschlossen haben ;) Aber ich bleibe dabei: Würde ich über meinen Unmut schweigen, würde mir das noch weniger bringen.



/sign

#21
Deronier

Deronier
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Codebreaker819 wrote...

Die Züge die dieser "Protest" mittlerweile annimmt ist grotesk. Mass Effect ist eine grandiose Serie und weil einigen das Ende nicht gefällt wollen sie die Urheber dazu zwingen ein Ende zu gestalten was Ihnen gefällt. Jeder der selber Werke jeglicher Art herstellt kann nachvollziehen dass das ein absolutes NO go ist. Um ihren Forderungen nachdruck zu verleihen werden Petitionen etc. Cupcakes Aktionen veranstaltet. Oder unnsinige Argumentationen wie das Bioware damit versucht den Leuten die Grundrechte zu entziehen. Aber warum gab es eigentlich keine Protestwelle bei the Witcher 2 dessen kompletter letzter Akt Mist war oder Arcania Gothic 4 wo das ganze Spiel mist war. Hier stimmt einfach die Verhältnismäßigkeit nicht mehr.

Übrigens warum macht eigentlich keiner eine Petition gegen die stehtigen Benzinpreis erhöhungen? oder gegen die zunehmende Abnahme des Niveaus im Fernsehen??


Vielleicht ist, dass das Problem unserer heutigen Gesellschaft, das wir nicht mehr aufstehen und unsere Meinung sagen auch wenn sie, in einer gewissen Weise, aggressiv geäußert werden muss.
Ich unterstütze sowas, wieso sollte man sich immer alles gefallen lassen, bloß weil irgendwelche Schreibtischhengste denken, dass sie am längern Hebel sitzen (jetzt sprech ich eher von EA als von BioWare).
Genauso fällt, dass unter unsere Meinungsfreiheit, auch wenns vielleicht welche stört, aber man sollte oder muss es aktzeptieren, dass es unterschiedliche Meinungen gibt und diese auch unterschiedlich geäußert werden (ich zum beispiel musste die Proteste gegen Stuttgart21 auch ertragen auch wenn sie lächerlich waren xD).
Nein aber ehrlich, ich bin mit dem Ende auch vollkommen unzufrieden und würde mir ein anderes wünschen. Dieser  Wunsch muss jetzt nicht in Erfüllung gehen, aber vielleicht ist genauso einen große Beschwerde wie diese hier, ein Wink mit dem Zaunpfahl für EA, den Entwicklern mehr Zeit zugeben (auch wenn ich das bezweifel) aber es ist besser als auf unseren Hintern zu sitzen und Däumchen zu drehen und alles zu nehmen was der  "Starke" uns hinwirft.

Genau so eine Einstellung bräuchten wir hier in Deutschland öfters (wenn die hohen Benzinpreise schon angesprochen wurden)

#22
Sugandhalaya

Sugandhalaya
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Wamillian wrote...

Codebreaker819 wrote...

manche haben echt keine Hobbys hier.


Allen voran jene, denen das Ende scheinbar gefallen hat, anstatt es dabei zu belassen aber lieber all diejenigen als dumm, oder kleinkariert abstempeln, die versuchen ihrem Unmut ein Ventil zu geben. ;)


Was auch daran liegen mag, dass einige jener, denen das Ende nicht gefallen hat, direkt und/oder indirekt die, denen das Ende gefallen hat, in einem schlechten Licht dastehen lassen oder deren gesunden Menschenverstand anzweifeln. :unsure:

#23
Wamillian

Wamillian
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Sugandhalaya wrote...

Wamillian wrote...

Codebreaker819 wrote...

manche haben echt keine Hobbys hier.


Allen voran jene, denen das Ende scheinbar gefallen hat, anstatt es dabei zu belassen aber lieber all diejenigen als dumm, oder kleinkariert abstempeln, die versuchen ihrem Unmut ein Ventil zu geben. ;)


Was auch daran liegen mag, dass einige jener, denen das Ende nicht gefallen hat, direkt und/oder indirekt die, denen das Ende gefallen hat, in einem schlechten Licht dastehen lassen oder deren gesunden Menschenverstand anzweifeln. :unsure:


Ich für meinen Teil höre mir sehr gerne die Begründung an, was den Leuten am Ende gefallen hat. Da ich es selbst nicht nachvollziehen kann, macht es mich neugierig was andere dem Ende abgewinnen konnten, das ich vielleicht nur noch nicht gesehen habe.
Vielleicht reden hier auch nur zwei Fronten z.T. aneinander vorbei. Ich verstehe, wenn Leute sagen: "Das Spiel war so genial, da lasse ich mir nichts durch die letzten 10 Minuten kaputt machen", oder "Dass ist genau das mysteriöse Ende, das ich mir gewünscht habe, zum Glück gabs kein Hollywood-Kitsch-Ende". Genauso wünsche ich aber auch, dass Pro-Ende-Verfechter die Kritiker nicht für zu primitiv halten das Ende einfach nur nicht verstanden zu haben. Der Kern der Kritik ist zumindest für mich weniger das mysteriöse Ende, als der Umstand, dass es mal in diversen Punkten so überhaupt nicht dem entsprach, was uns auf diversen Plattformen zuvor offiziell zugesichert wurde.

#24
Codebreaker819

Codebreaker819
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Wamillian wrote...


Ich für meinen Teil höre mir sehr gerne die Begründung an, was den Leuten am Ende gefallen hat. Da ich es selbst nicht nachvollziehen kann, macht es mich neugierig was andere dem Ende abgewinnen konnten, das ich vielleicht nur noch nicht gesehen habe. 


Dem komme ich gerne nach.

Ich hab persönlich bei ME3 ein Ende erwartet was sich im Kontext des Spieles befand. Es ist Krieg, Welten gehen verloren, Freunde sterben, es herrscht eine bedrückende Atmospähre. Daher wäre schonmal ein Hollywood Kitsch Ende deplaziert gewesen. Aber gehen wir mal das Ende stück für Stück durch.

Der Lauf zum Strahl ist episch denn man steht direkt dem Vorboten gegenüber. Ein Kampf auf Leben und Tot der nochmals den Kampf gegen die Reaper reflektiert. Der Kampf gegen eine unaufhaltsam wirkende Übermacht. Als dann Shepard getroffen wird muss man eigentlich denken nun ist es aus. bei der Sequenz sterben eigentlich noch die beiden Teammitglieder die man mitnimmt was aber leider rausgeschnitten wurde. Der Gang auf den Strahl zu, was in gewisser Weise eine Reminiszenz an ME1 mit dem Lauf zur Röhre ist, dient zwar nur der Spannungserhaltung ist aber gut umgesetzt. 

Auf der Citadel angekommen ist man in einem unbekannten Teil der Station was nochmals gut Ihre Charakteristik zeigt. Eine an sich vertraute Umgebung aber doch völlig Fremd und voller Geheimnisse. Dann die Konfrontation mit dem Unbekannten der sich indotrinieren lassen hat. Genau wie Saren wollte er eigentlich die Galaxie vor der Zerstörung der Reaper retten und ist gescheitert. Die Abschluss rede von Anderson mit seinen Tot (meistens) ist äußerst emotional und zeigt dabei nochmal das im Krieg gegen die Reaper selbst die besten Freunde einfach sterben können. Und Anderson stirbt nicht wie ein Held im Kampf sondern ganz leise, sitzend neben Shepard. Shep der fast selber schon Tot ist versucht mit letzter Kraft die Konsole zu erreichen um irgendwie den Tiegel zu aktivieren und bricht kurz davor zusammen. Was wiedderum zeigt das Shep die ganze Reihe alles versucht um die Reaper aufzuhalten aber doch nur ein Mensch wie alle anderen ist dessen Grenzen irgendwann erreicht sind.

Der Lift zum Starchild in das Herz der Citadel ist etwas völlig unerwartetes und als Spieler weiß man nicht was nun folgt. Das Starchild vielleicht eine VI eine KI, wir wissen es nicht. Jedenfalls gehört es zur Technik die auch die Reaper benutzen/bestehen. Und wie einst die Soverign sagte "es gibt eine Existenzebene die weit außerhalb ihres Verstandes liegt" ist nochmals eine Verdeutlichung des Mythos Reaper. Dort erfährt man das die Reaper nur Mittel zum Zweck sind und im Grunde mehr tragische Figuren sind als Monster. Die Ordnung um das Chaos zu beseitigen. Wir erfahren nicht woher genau die ersten Reaper stammen, warum  der Vorbote anders ist, wer eigentlich das Starchild ist. Aber das finde durchaus gut so da es weiterhin einen gewissen Mythos um die Reaper bewahrt.

Die Entscheidungen die man nun treffen muss mag zwar auf den ersten Blick gleich sein aber in Ihrer Konsequenz sind sie doch ziemlich weitreichend. Entweder werden alle Künstliches Lebewesen also Reaper, Geth, Edi zerstört was zwar ein Sieg gegen die Reaper Armadaa darstellt aber im Grunde doch das Totesurteil für die Organischen darstellt. Denn irgendwann werden wieder Syntethische hergestellt die die organischen völlig aussradieren werden. Oder um es so zu erklären wie Jarvik. Syntethische sehen keinen Sinn im organischen Leben. Syntethische kennen Ihren Grund des erschaffens Organisch aber nicht, sie Irren sinnlos umher und sind daher Nutzlos und werden darum beseitigt. Und auch wenn die Geht friedlich sein können so sind aber doch bisher fast alle Künstlichen Lebewesen feindlich gewesen. Citatel Quasar Vi, Heretics, bei den Protehaner gab es auch ein Volk was von Künstlichen übernommen wurde. Jedenfalls ist das Zerstörungsende nicht nur die Zerstörung alles Künstlichen Lebens sondern auch alles Organischen Lebens.

Das Kontrollende wiederrum wirkt wie ein Zerrbild. Jeder der die Reaper kontrollieren wollte wurde Indoktriniert. Saren, Kenson, der Unbekannte.Und nun hat man die Möglichkeit genau das zu tun. Als wäre alles was man bisher erarbeitet hat Umsonst gewesen. Die Reaper selbst haben ja ein gewisses Bewusstsein wie wir von Legion in ME2 erfahren haben. Es gibt tausende Programme die miteinander kommunizieren, wie eine ganze Nation. Durch das Kontrollende wird der Geist der Reaper ausgelöscht und kontrolliert. Da die Reaper immer die archivierte Form einer ganzen Rasse ist würde das einer Auslöschung gleich kommen. Den es ist ja praktisch nur noch der Geist vorhanden der Zivilisation.

Das Syntethische Ende dagegen ist für mich das positivste Ende von allen. Alle die noch Leben können weiterexistieren.Die Verschmelzung von Organischen und Synthetischen ist dabei der Schlüssel um den Zyklus zu durchbrechen. Es gibt nun keine Syntehtischen Lebewesen mehr die die organischen Vernichten können. Alle sind gleich geworden und weil der Zyklus durchbrochen wurde kann nun etwas völlig neues entstehen. Bei dem Zyklus darf man nicht nur die Auslöschung durch die Reaper sehen sondern wie uns die Protheaner VI auf Thessia ja sagt treten immer die gleichen Muster in der Galaxis auf. Jedenfalls ist das nun Vorbei.

Das Sheppard stirbt finde ich nur angemessen. Er stirbt den absoluten Heldentot indem er sich selbst Opfert um alle anderen zu retten. Auch die Zerstörung der Citatel und der Massenportale ist folgerichtig. Da es beide Errungenschaften der Starchild/ Reapertechnologie sind. Das Zeitalter der Zykluse ist vorbei und somit verschwinden auch Ihre bedeutsamsten Errungenschaften. Es verdeutlicht dabei nochmals das ein neues Zeitalter begonnen hat. Das ganze zeigt auch immer der Absturz der Normandy auf der fremden Welt. Es ist ein Neuanfang. Und das Gespräch am Ende mit dem Kind und dem Großvater ist für mich eine Remininez auf die unterschiedlichen Entscheidungen der Spieler. Wer weiß schon was Sheppard damals gemacht hat es gibt so viele unterschiedliche Geschichten über Shep. 

Das ganze wird dabei untermalt von Traumhafter Musik. Und durch das ganze Erlebnis finde ich das Ende einfach nur Genial. Es lässt vieles Offen das stimmt, Auch das man an sich in der Entscheidung die gleichen Sachen zu sehen bekommt stimmt. Da hätte Bioware etwas mehr Differenz reinlegen können aber genau das machen sie ja jetzt durch den Extendet Cut. Aber genau die Offenen Fragen liefert uns Fans wiederrum den Stoff uns unseren eigenen kleinen Teil zu erfinden für das Mass Effect Universum.  

Modifié par Codebreaker819, 09 avril 2012 - 07:32 .


#25
Jugic

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Codebreaker819 wrote...


 

Die Entscheidungen die man nun treffen muss mag zwar auf den ersten Blick gleich sein aber in Ihrer Konsequenz sind sie doch ziemlich weitreichend. Entweder werden alle Künstliches Lebewesen also Reaper, Geth, Edi zerstört was zwar ein Sieg gegen die Reaper Armadaa darstellt aber im Grunde doch das Totesurteil für die Organischen darstellt. Denn irgendwann werden wieder Syntethische hergestellt die die organischen völlig aussradieren werden. Oder um es so zu erklären wie Jarvik. Syntethische sehen keinen Sinn im organischen Leben. Syntethische kennen Ihren Grund des erschaffens Organisch aber nicht, sie Irren sinnlos umher und sind daher Nutzlos und werden darum beseitigt. Und auch wenn die Geht friedlich sein können so sind aber doch bisher fast alle Künstlichen Lebewesen feindlich gewesen. Citatel Quasar Vi, Heretics, bei den Protehaner gab es auch ein Volk was von Künstlichen übernommen wurde. Jedenfalls ist das Zerstörungsende nicht nur die Zerstörung alles Künstlichen Lebens sondern auch alles Organischen Lebens.

Das Kontrollende wiederrum wirkt wie ein Zerrbild. Jeder der die Reaper kontrollieren wollte wurde Indoktriniert. Saren, Kenson, der Unbekannte.Und nun hat man die Möglichkeit genau das zu tun. Als wäre alles was man bisher erarbeitet hat Umsonst gewesen. Die Reaper selbst haben ja ein gewisses Bewusstsein wie wir von Legion in ME2 erfahren haben. Es gibt tausende Programme die miteinander kommunizieren, wie eine ganze Nation. Durch das Kontrollende wird der Geist der Reaper ausgelöscht und kontrolliert. Da die Reaper immer die archivierte Form einer ganzen Rasse ist würde das einer Auslöschung gleich kommen. Den es ist ja praktisch nur noch der Geist vorhanden der Zivilisation.

Das Syntethische Ende dagegen ist für mich das positivste Ende von allen. Alle die noch Leben können weiterexistieren.Die Verschmelzung von Organischen und Synthetischen ist dabei der Schlüssel um den Zyklus zu durchbrechen. Es gibt nun keine Syntehtischen Lebewesen mehr die die organischen Vernichten können. Alle sind gleich geworden und weil der Zyklus durchbrochen wurde kann nun etwas völlig neues entstehen. Bei dem Zyklus darf man nicht nur die Auslöschung durch die Reaper sehen sondern wie uns die Protheaner VI auf Thessia ja sagt treten immer die gleichen Muster in der Galaxis auf. Jedenfalls ist das nun Vorbei.

Das Sheppard stirbt finde ich nur angemessen. Er stirbt den absoluten Heldentot indem er sich selbst Opfert um alle anderen zu retten. Auch die Zerstörung der Citatel und der Massenportale ist folgerichtig. Da es beide Errungenschaften der Starchild/ Reapertechnologie sind. Das Zeitalter der Zykluse ist vorbei und somit verschwinden auch Ihre bedeutsamsten Errungenschaften. Es verdeutlicht dabei nochmals das ein neues Zeitalter begonnen hat. Das ganze zeigt auch immer der Absturz der Normandy auf der fremden Welt. Es ist ein Neuanfang. Und das Gespräch am Ende mit dem Kind und dem Großvater ist für mich eine Remininez auf die unterschiedlichen Entscheidungen der Spieler. Wer weiß schon was Sheppard damals gemacht hat es gibt so viele unterschiedliche Geschichten über Shep. 

 


Du weisst aber schon

a) Das die geth und edi nicht zwingend ausgelöscht werden oder?
B) Die heretics von den reapern so gemacht worden sind wie sie sind?
c) Das die zerstörung der reaper nicht zwangsläufig zum ende der organischen führt?
d) Das nach der synthese garnix durchbrochen ist?
e) Die lebewesen nach der synthese wieder synthetische bauen können/werden?
f) Die muster immer ähnlich waren weil die reaper die strasse dazu geebnet haben?
g) Shep nicht stirbt bei genügend war assets?
h) Das bestätigt wurde das das Starchild sich in einigen dingen irrt/lügt?
i) Das die massenportale nicht immer zerstört werden?

Mir ist schon klar das deine vorstellung der zusammenhänge für dich schlüssig und
passend sind. Freut mich das dir das ende und die derzeitige erklärung gefallen hat.

Mir reichen die nicht vorhandenen erklärungen leider nicht um dem ende ab dem starchild
(alles davor finde ich soweit gut) etwas positives abzugewinnen. Ich hoffe mal
das BW mit dem EC dort klarheit schafft so das ich etwas damit anfangen kann.
Wenn nicht, schade drum.
Alle 3 teile fand ich sehr gut und habe die geschichte gerne gespielt.