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Therins FanEnde für Mass Effect 3


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72 réponses à ce sujet

#26
Storm258

Storm258
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Big-Boss687 wrote...
Allerdings muss ich sagen, dass Liara als Shadow Broker zu wenig weiß. Der alte Shadow Broker wusste ja irgendwie alles.

Na ja, du weißt ja nicht, was Liara nicht so alles weiß und sie dir bloß nicht erzählt. ^^
Außerdem will Liara ihre Position ja benutzen, um Gutes zu tun, und da dürfte die Bandbreite an nützlichen Infos schon wesentlich geringer sein: Mit privaten Informationen kann man die meisten Leute z.B. problemlos erpressen, ihnen aber zu helfen, das ist schon schwieriger und erfordert viel mehr Nachforschungen.
Was du auch nicht vergessen darfst ist, dass Liara ja versucht, an Infos über den Tiegel/Crucible und die Reaper zu kommen - und da wird sicherlich selbst der vorherige Shadow Broker nicht viel bis gar nix gewusst haben.
Wenn du in ME 3 die Mission in der du Tali dazubekommst spielst und Liara mitnimmst, dann zählt sie übrigens die ganzen Sachen auf, die Tali auf der Citadel gekauft hat. Am Ende mit so einem fragenden: "... Nerve-Stim-Pro?!"
Sehr witzige Szene xD

@Therin: Is zwar total off-topic, aber: Austrian Fleet? Ich wohn ganz nah an der Grenze, also eig. "Bavarian Fleet" :D

#27
TopSun

TopSun
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Storm258 wrote...


Wenn du in ME 3 die Mission in der du Tali dazubekommst spielst und Liara mitnimmst, dann zählt sie übrigens die ganzen Sachen auf, die Tali auf der Citadel gekauft hat. Am Ende mit so einem fragenden: "... Nerve-Stim-Pro?!"
Sehr witzige Szene xD

@Therin: Is zwar total off-topic, aber: Austrian Fleet? Ich wohn ganz nah an der Grenze, also eig. "Bavarian Fleet" :D



Ja stimmt schon.
Auf der Mission hab ich aber immer Garrus mitgenommen. Ist auch sehr witzig.

EDIT: Gibt es denn das Logo mit "Bavarian Fleet"? Würde ich dann nämlich nehmen.

#28
Storm258

Storm258
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Ach, ein Landsmann? Schön zu hören. ^^
Nein, "Bavarian Fleet" gibts nicht. Muss ja auch nicht unbedingt sein, obwohl das vielleicht in den englischen Foren fast von Vorteil sein könnte. xD
Denn es gibt ja die Regel, wenn du dich als Bayer einem Amerikaner vorstellst, sag immer:
"Hello! I am from Bavaria, it's near Germany!"

#29
Therin123

Therin123
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Ja, selbeige bei uns Österreicher... Sag lieber: I am an Austrian. Es gibt viel zu viele die jeden der einfach nur sagt : i am german, als rechtsradikalen abstempeln...

Modifié par Therin123, 18 avril 2012 - 08:23 .


#30
Therin123

Therin123
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Schreib Fortschritt:
weitere Eineinhalb Seiten dazugekommen. Stand: 3 Seiten und die angefangene vierte!

#31
Storm258

Storm258
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@Therin: Ja, das ist leider heute immer noch die traurige Wahrheit, obwohl keiner von uns irgendeine Schuld an unserer Geschichte hat. Aber na ja, zumindest ich bin stolz auf meine Herkunft und sehe nicht ein, dass ich mich für irgendetwas schämen sollte.

Aber das wird nun wirklich zu Off-Topic. denke ich. ^^
Schon die vierte Seite? Bin gespannt!

#32
Sayst

Sayst
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dito....kann es kaum erwarten ;)

#33
Therin123

Therin123
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@storm
Ich ebenso, nicht umsonst trag ich das austrian fleet banner

@sayst: heute abend schreib ich weiter, bei dem fortschritt momentan wirds möglicherweise sogar früher fertig! Bin schon gespannt wies euch gefällt!

#34
Sayst

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*gespannt wartet* :>

#35
Therin123

Therin123
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Ich glaube, es wird sogar heute noch fertig... mal sehen...

#36
Sayst

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Keine Hektik.....mach ganz entspannt ;)

#37
Therin123

Therin123
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Ladies and Gentlemen... nach 5 Tagen Arbeit, kommt hier das zweite Ende. Mit mehr Dramatik und weniger Kitsch, dafür gehts, zumindest ist es mir selbst beim Schreiben gegangen, unter dir Haut. Ich hoffe, es gefällt euch! Wie immer nehme ich Feedback gerne entgegen!

Nachdem Shepard aus seiner Ohnmacht aufgewacht war, erzählte ihm Javik das fast alle der Hammer Einheit getötet worden sind, oder sich zurückgezogen haben und sie die einzigen am Strahl sind. Nach kurzer Beratung entschlossen sie sich ohne der Hammer Einheit ihr Glück zu versuchen.
„Die Chancen stehen relativ gut. Die meisten Truppen der Reaper drängen unsere Kameraden zurück und rechnen nicht damit, dass eine kleine Einheit nach wie vor in der Nähe des Strahls ist.“, meint Javik.
„Ein gutes Argument, allerdings bin ich mir ziemlich sicher, dass sie Wachen zurückgelassen haben. Nur für alle Fälle!“, erwidert Garrus nachdenklich.
„Wir müssen es versuchen, ansonsten sterben noch mehr Unschuldige. Lange wird Hackett mit der Flotte nicht mehr durchhalten, wenn wir es nicht jetzt probieren, können wir auch gleich umkehren.“, erklärt Shepard.
„Ihr habt Recht, Commander. Nur wie gehen wir vor?“, sagt Javik.
„Direkter Weg, wir haben keine Zeit um uns anzuschleichen. Wir bringen es zu Ende, ein für alle mal.“, schlägt Garrus vor. Alle drei nicken, straffen die Schultern, wünschen sich gegenseitig Glück.
„Shepard, eines noch.“, beginnt Garrus.
„Ja?“
„Es war mir eine Ehre an deiner Seite zu dienen, nach all der Zeit, bist du für mich nicht nur ein guter Commander geworden, sondern auch einer meiner besten Freunde! James hat mir erzählt, es gibt hier ein altes Sprichwort auf der Erde: ‚Mögest Du bereits eine halbe Stunde im Himmel sein, bevor der Teufel merkt, dass du tot bist!.‘ Ich weiß nicht ob der turianische Himmel der selbe ist wie eurer aber, wenn das hier schief geht und wir beide hier unser Leben lassen, triff mich bei der Bar. Ich bezahle!“
„Garrus, du stirbst schon gar nicht. Tali braucht jemanden an ihrer Seite! Das ist ein Befehl!“, meint Shepard lächelnd.
„Jawohl, Sir!“, antwortet Garrus, ebenfalls lächelnd. Javik nickte anerkennend und endlich liefen die drei los. Gleichzeitig lösten sie die Waffen von ihrem Rücken und rannten in Richtung Strahl. Jeder der drei war sich im Klaren, dass dies womöglich ihr letzter gemeinsamer Einsatz war und genauso kämpften sie auch. Jeder Gegner, der sich ihnen entgegen warf, wurde von ihrer gemeinsamen Feuerkraft niedergestreckt.
Plötzlich zerreißt ein schmerzhaft hoher Schrei die Stille.
„Banshee!!!“, ruft Garrus, „Auf Zwei Uhr!“
„Verstanden“, erwidert Shepard, „Javik! Hol die Javlin raus!“
Javik greift auf seinen Rücken und entsichert die Javlin.
„Ich brauche freies Schussfeld, bringt das Mistvieh auf eine freie Fläche“, brüllt Javik.
Garrus und Shepard beginnen sofort mit dem Beschuss und locken das Banshee immer weiter auf eine relativ trümmerfreie Fläche.
„Javik!! JETZT!!!“, brüllt Garrus. Ein lautes zischen erklingt und nur knapp an Garrus linker Schädelhälfte zieht die Javlinrakete vorbei, zuerst senkrecht in die Höhe, dann ändert sie plötzlich die Richtung und knallt mit fast Schallgeschwindigkeit durch die Biotikbarriere des Banshee und zerreißt es in Stücke.
„Jawoll!! Javik das war ein grandioser Schuss!“, lacht Garrus.
„Leute, wir sollten uns beeilen, nach dem Auftritt von gerade eben bin ich mir ziemlich sicher das die jetzt wissen, dass es hier noch jemanden gibt der gefährlich werden könnte.“, meint Shepard.
„Wie kommst du drauf?“, erwidert Garrus übermütig.
„Sie mal nach links.“, meint Shepard und zeigt in die entsprechende Richtung. Dort war gerade eine Einheit Reaper Marodeure aufgetaucht, die zügig Richtung Strahl sprintete. Dahinter näherten sich fünf Rohlinge. Garrus schluckt.
„Verdammt! Weiter!“, flucht Garrus und dreht sich wieder in Richtung Strahl. Nun kümmerten sie sich nur noch um die Gegner, die ihnen definitiv den Weg vertraten. Kurz vor dem Strahl stellt sich ihnen noch ein Rohling in den Weg.
„Aus den Weg du hirnloses Biest, wir haben eine Mission zu erfüllen“, brüllt Shepard und wirft sich dem Rohling mit der Omni Klinge entgegen. Garrus und Javik machen es ihm gleich. Den Schlag von Shepard hält der Rohling mühelos auf, doch mit Garrus und Javik aus der Flanke, hatte er nicht gerechnet. Die Klingen der beiden bohrten sich tief in seine linke Brustkorbhälfte und in den Bauch. Brüllend schüttelt er sie beide ab und versucht in seiner Wut Shepard zu zermalmen. Doch der Rohling ist für drei Gegner zu schwerfällig und verlor alle drei abwechselnd aus den Augen, bis er schließlich aus zahlreichen Wunden blutete und endlich in die Knie ging.
„Das ist für jeden Erdling, den du getötet hast, du Monster!“, flüstert Shepard und durchtrennt die Wirbelsäule des Rohlings. Der Körper sackt endgültig zusammen. Garrus, Javik und Shepard gönnen sich kurz die Zeit, um einmal tief durchzuatmen und laufen danach weiter in Richtung Strahl. Die Letzten 50 Meter stehen ihnen noch bevor. Während ihres Kampfes mit dem Rohling, ist die Marodeur-Einheit in Feuerreichweite gekommen. Die letzten 50 Meter sollen die längsten ihres Lebens werden.

„Admiral, wir haben Meldung erhalten, dass sich Shepard und sein Squad knapp vor dem Strahl befinden.“
„Danke Major Simmons. Das sind endlich gute Neuigkeiten. Gibt es einen Lagebericht von Anderson?“, erwidert Hackett.
„Nein Sir, die Meldung über Shepard kam von Alenko.“, gab der Major zurück.
Hackett seufzt. Geht zum Brückenfenster und sieht auf das Schlachtfeld hinaus.
„Ich hoffe es geht Admiral Anderson gut, wir werden ihn brauchen beim Wiederaufbau.“
Stille kehrt ein auf der Brücke. Über der Erde, genauer gesagt über Sibirien, geht gerade die Sonne auf. Die noch in Finsternis getauchten Städte Europas glühen düster Rot. Würde Hackett nicht wissen, dass dies brennende Städte wären, würde dieses Bild ihm gefallen und er würde die Aussicht genießen. Doch die vielen Explosionen und Brände auf der gesamten Erde, sowie hier im Weltall haben auch ihre makabre Art von Schönheit.
Hackett setzt sich schließlich wieder auf den Sessel des Kommandanten und verfolgte angespannt die Schlacht. Im Moment, waren die beiden Flotten in einer Pattstellung, keiner gewann großartig an Boden, noch gab es grobe Verluste. Auf der Erde jedoch sah es anders aus. Jede Minute die verging, kostete hunderte Leben.


„Wo sind wir? Ich kann nichts sehen!“, flüstert Garrus.
„Ich vermute wir sind auf der Citadel, oder tod.“, meint Javik.
„Indem Fall Garrus, sollten wir uns schnell eine Bar suchen, du schuldest mir einen Drink!“, lacht Shepard, Javik und Garrus stimmen ebenfalls in das Lachen ein,, „Nein im Ernst, wir machen mal die Taschenlampen an und sehen uns um. Ich glaube wir sind nicht mehr weit vom Ziel entfernt.“
Im Lichtkegel ihrer Taschenlampen offenbart sich ihnen ein langer gerader Gang, der in ungefähr hundert Metern sich gabelt.
„Dann wollen wir mal.“
Langsam und vorsichtig gingen sie den Gang entlang. Schließlich bleibt Garrus stehen und inspiziert die Wand zu seiner Rechten etwas genauer.
„Shepard, ich hab da was entdeckt!“, ruft Garrus.
Javik und Shepard schließen mit Garrus auf und untersuchen seine Entdeckung.
„Was meint ihr? Drücken oder nicht drücken?“, meint Garrus nachdenklich.
„Wenn wir hier noch lange herumstehen werden wir nie herausfinden was das für eine Vertiefung ist.“, meint Javik und streckt die Hand aus. Vorsichtig schiebt er seinen Finger in die Vertiefung. Am Anfang tut sich gar nichts. Doch dann macht es ein kurzes *klick* und die Delle erweitert sich, leuchtet auf und die Wand beginnt sich zu öffnen. Dahinter kommt das Innere der Citadel zum Vorschein. Erstaunt sehen die drei auf den Citadel-Turm hinab und entdecken dabei eine Plattform, die über dem Turm schwebt. Auf der Plattform selbst, sitzt eine gekrümmte Gestalt. Plötzlich öffnet sich eine Luke, gleich unter der Kante der neu entstandenen Öffnung und eine Rampe beginnt auszufahren. Die Rampe verbindet sich mit der Plattform und rastet ein.
„Beeindruckend, all die Jahre war dies hier und nie hat jemand etwas bemerkt!“, meint Garrus.
„Die Plattform schwebt so knapp über dem Turm, dass man meinen könnte sie wäre Teil von ihm!“, bemerkt Javik.
Garrus schickt sich an, auf die Rampe hinauszutreten. Doch Shepard bemerkt ein Summen, das ihm sehr bekannt vorkommt.
„Halt warte! Setzt eure Helme auf! Ich glaube direkt vor uns ist eine Biotische Barriere!“, erklärt Shepard.
Alle drei setzen ihre Helme auf und setzen ihren Fuß auf die gerade mal 2 Meter breite Rampe. Dabei gehen sie durch eine Barriere, die erst bei Berührung aufleuchtet. Als alle auf der Rampe stehen, schließt sich hinter ihnen die Öffnung. Nun stehen sie in fast vollkommener Dunkelheit. Nur der Weg zur Plattform und die Plattform selbst sind beleuchtet. Sonst sieht man nur das Leuchten der Bezirke der geschlossenen Citadel. Doch die Citadel ist ruhig. Wie Tod liegt sie da. Kein geschäftiges Treiben. Die wenigen Lichter machen die sonst so lebendige Citadel trostlos und leer. Traurigkeit senkt sich auf die Gemüter von Garrus, Javik und Shepard.
„Meint ihr, sie haben alle getötet? Diese Ruhe ist erdrückend.“, meint Garrus nervös.
„Hoffen wir, dass nicht alle tot sind. Kommt, gehen wir weiter!“, erwidert Shepard und macht sich auf dem Weg zur Plattform. Während sie auf die Plattform zu marschieren, bemerken sie, dass sich die Person auf der Plattform in dem Stuhl, in dem sie sitzt, sich ihnen zuwendet. Die Augen der Person leuchten dunkelrot. Sie verlangsamen ihre Schritte und bleiben schließlich einige Schritte von der Plattform entfernt steht.
„Endlich Shepard, ich wusste du würdest hierher finden, mit der Zeit.“, beginnt die Person mit einer verzerrten tiefen dröhnenden Stimme, nicht die eines Menschen, sondern die einer Maschine. Doch ein Teil der Stimme konnte man noch erkennen.
„Sie hier?! Was machen Sie hier, Verräter?!“, brüllt Shepard ungehalten und aktiviert seine Omni-Klinge. Als er versucht, sich auf die Person zu stürzen, prallt Shepard gegen eine biotische Wand.
„Nanana, nicht so stürmisch mein alter Freund!“
„Wir sind keine Freunde, nicht nachdem was ihr uns allen angetan habt!“, erwidert Shepard wütend.
„Angetan? Angetan?! Ich wollte nur das Beste für die Menschheit Shepard, mit den Reapern unter unserer Kontrolle hätte ich uns allmächtig gemacht!“, zischt der Unbekannte und erhebt sich. Langsam und bedrohlich bewegt er sich auf die drei zu.
„Ihr habt keine Ahnung von den Beweggründen der Reaper und ihr werdet auch nie verstehen. Ich jedoch verstehe sehr gut! Sie sind die Antwort! Der Weg zur Perfektion!“, erklärt der Unbekannte mit schriller Stimme. Der Unbekannte lachte wirr. Ganz klar, er ist nicht mehr bei Verstand
Garrus und Javik bemerkten, dass mit dem Unbekannten etwas nicht stimmte, seine Stimme, seine Haltung waren… unmenschlich. So als würde jemand in seinem Körper stecken, der nicht damit umgehen konnte.
„Statt euch eurem Schicksal zu ergeben musstet ihr immer nur kämpfen, ihr hättet unn… sie niemals behindern sollen!“, der Unbekannte ist nur noch 10 Schritte von Shepard entfernt. Javik, Garrus und Shepard runzeln die Stirn,, etwas stimmt ganz und gar nicht. Sie steigen einige Schritte zurück.
„Doch ihr habt keine Chance, eure lächerliche Waffe wird euch nichts nützen. Keiner wird von der Welt die ihr Erde nennt mehr wegkommen, dafür werden wir sorgen!“
Des Unbekannten rote Augen werden immer düsterer, bedrohlicher.
„Du bist nicht der Unbekannte, du bist jemand anderes!“, stellt Shepard fest.
„Endlich erkennt ihr die Wahrheit ihr Unwissenden. Ich bin euer Untergang, WIR sind euer Untergang. Nichts und niemand wird uns stoppen. Nicht in diesem Zyklus, noch in den nächsten. Das Rätsel muss gelöst werden und das geht nur, wenn wir euch ernten. Euer Wissen wird unserem hinzugefügt und so können wir verhindern was sonst unausweichlich wäre!“
„Wovon redet ihr? Wer zum Teufel bist du?“, brüllt Shepard ihm nun schon fast ins Gesicht.
„Ich…bin…Harbinger!!! Und ihr werdet jetzt sterben!“, erwidert Harbinger, nun mit seiner wahren Stimme und greift mit unglaublicher Geschwindigkeit an. Shepard hat gerade noch Zeit, seinen linken Arm vor den Brustkorb zu heben, um zu verhindern das ihn Harbinger mit seinen Klauen durch das Herz pfählte.
Der Unbekannte sah, nun im Licht der Rampe, gar nicht mehr wie ein Mensch aus. Aus allen möglichen Gliedern sind im Klingenartige Fortsätze gewachsen. Er sah aus, als wäre er ein Dämon aus dem tiefsten Kreis der Hölle.
Shepard wird von Harbinger an der linken Schulter und dem linken Oberarm aufgeschlitzt. Enttäuscht brüllt Harbinger und versucht einen weiteren Angriff, doch da hatten Javik und Garrus sich schon längst von der Überraschung erholt. Sie zerren Shepard gerade noch rechtzeitig aus dem Weg und fangen gemeinsam den Schlag der Klauen hab. Beide schrien überrascht und schmerzvoll auf, als sie bemerkten, wie kräftig Harbinger war.
Ein erbitterter Kampf beginnt, zu dritt gehen sie abwechselnd auf Harbinger los und bewegen sich dabei immer weiter Richtung der Mitte der Rampe. Javik macht einen Salto über Harbinger hinweg und greift ihn nun von der anderen Seite, sowie mit seinen biotischen Fähigkeiten, weiter an und versucht ihn zu verunsichern. Shepard und Garrus kämpfen Seite an Seite gegen Harbinger, der wie verrückt nur auf Shepard losgeht.
„Du hast uns lange genug belästigt Shepard, wir hätten dich töten sollen!“, brüllt Harbinger und drischt immer wütender auf ihn ein, „Stirb endlich, Unwürdiger!“
Shepard und Garrus weichen abwechselnd den Schlägen des vor Wut wahnsinnig gewordenen Harbinger aus. Immer öfter, landen sie Treffer und verletzen ihn, doch er scheint es nicht mal zu bemerken.
„Ihr könnt mich nicht töten, meine Wunden heilen viel zu schnell, als dass ihr neue Schlagen könnt!“, brüllt Harbinger, täuscht einen Schlag von oben an, doch führt ihn stattdessen von unten.
„Shepard, Achtung!“, brüllt Garrus, doch es ist zu spät. Harbingers Klinge bohrt sich tief in den Bauch von Shepard bis sie wieder an seinem Rücken austritt.
„NEEEEIIIIINNNN!!!!“, brüllt Garrus und will sich auf Harbinger stürzen, doch der versetzt ihm nur einen Tritt und lässt ihn weit nach hinten schlittern.
Genüsslich dreht Harbinger die Klinge einmal komplett um ihre eigene Achse und zieht sie brutal wieder heraus. Sein tiefes verhöhnendes dunkles Lachen erfüllt die Stille über den Bezirken.
„Ihr Fleischsäcke seit so verletzlich. Mich wundert es, wie du es soweit schaffen konntest, Unwürdiger!“, höhnt Harbinger, „Der große Shepard, kniet vor mir und winselt vor Schmerz!“
„Hörst… du mich etwa… Winseln.“, erwidert Shepard, der sich nun mühsam wieder aufrichtet. „Du wirst winseln Harbinger!“
„Wer soll mich denn zum Winseln bringen? Der Turianer?“, fragt Harbinger höhnisch und zeigt auf Garrus, der sich gerade wieder auf die Beine erhebt, „Bis er mich erreicht hat, hab ich dich in Stücke gerissen!“
„Nein, nicht der der Turianer!“, erwidert Shepard lächelnd, „Der Protheaner!“
„Du blöffst, hier ist keiner mehr außer euch zwei!“
„Doch!“, sagt Javik direkt hinter Harbinger in ruhigem Ton. Harbinger dreht sich entsetzt um doch er kann nicht mehr reagieren. Javik rammt ihm nun seine Klinge in den Bauch, dreht sie mehrmals von links nach rechts, hebt ihn mit seinen biotischen Kräften an und schmettert ihn mit aller Wucht gegen den Boden. Diese Prozedur wiederholt er mehrmals und Garrus beginnt auf Harbinger zu schießen. Nach einem weiteren Schmetterangriff liegt
Harbinger gebrochen auf der Rampe.
„Wer bist du?“, röchelt Harbinger.
„Ich bin die Rache meines Volkes, nun wirst du und deine Artgenossen dafür büßen, was ihr den Protheanern angetan habt. Wisse, dass du vom letzten dieses Volkes getötet wurdest und gib deinen Freunden diese Nachricht: Solange noch ein Protheaner, Mensch oder sonst wer auf dem Schlachtfeld steht. Wir werden nicht weichen. Wir werden EUCH dieses Mal zeschmettern!“, brüllt ihm Javik ins Gesicht und schneidet ihn anschließend den Kopf ab. Der Kopf schwebt davon und die Augen verlieren langsam ihr Leuchten.

„Admiral, einer der Reaper bei der Citadel ist kampfunfähig, sämtliche Lichter sind ausgegangen!“, bemerkte der Erste Offizier. Hackett stürmt zum Brückenfenster und traut seinen Augen nicht. Harbinger schwebt bewegungslos durch den Raum.
„Das ist Harbinger! Harbinger ist Tod!“, sagt er fassungslos. Die Besatzung auf der Brücke jubelt.
„Das heißt Shepard muss ihn irgendwie auf der Citadel begegnet sein und muss ihn besiegt haben. Hoffentlich sind sie noch am Leben. Stellt mir eine Verbindung mit Shepard her und bereitet den Tiegel vor!“

Eilig laufen Garrus und Javik zu Shepard.
„Nicht aufgeben Commander, ich hab hier noch ein wenig Medigel.“, meint Javik und beginnt das Medigel auf die Wunde aufzutragen. Doch es bewirkt nichts, außer das Shepard vor Schmerz aufschreit. Garrus sieht verzweifelt auf die große Wunde.
„Wir brauchen Dr. Chakwas! Wenn noch jemand was für ihn tun kann, dann sie!“, meint Garrus verzweifelt, „Shepard halt durch!“
„Joker?! Joker?! Kannst du mich hören?!“, ruft Javik in sein Funkgerät.
„Laut und deutlich, Javik!“, antwortet Joker.
„Shepard ist schwerstens verletzt komm sofort zur Citadel!“, brüllt Javik.
„Würde ich liebend gerne, Javik, aber solange die Arme geschlossen sind, werde ich da nicht reinkommen!“, erwidert Joker.
Javik flucht, sieht sich um und sieht die Konsole auf der Plattform. Sofort läuft er zu der Konsole und inspiziert sie. Nach einigen gedrückten Knöpfen, geht ein spürbarer Ruck durch die Raumsation. Die Arme öffnen sich.
„Die Arme öffnen sich nun Joker! Beeil dich!“, ruft Javik.
„Verstanden, habe Dr. Chakwas bereits Bescheid gesagt. Liara, James und der Rest aller, die auf der Erde waren sind gerade mit dem Shuttle zurückgekehrt. Wir haben ihnen ebenfalls Bescheid gegeben.“, erwidert Joker konzentriert. Durch das öffnen der Arme können nun auch weiter entfernte Schiffe wieder Kontakt mit Shepard aufnehmen. Admiral Hackett, der um den Tiegel zu schützen etwas abseits der Schlacht positioniert war, schafft es nun endlich mit Shepard Kontakt aufzunehmen.
„Commander?“
„Ja… Admiral Hackett?“, antwortet Shepard mühsam.
„Gott sei Dank erreiche ich sie endlich! Ist alles in Ordnung?“, erkundigt sich Hackett.
„Ich bin…“, Shepard sieht auf seine Wunde, die nun doch durch die Medigel Behandlung zum Bluten aufgehört hatte, „etwas angeschlagen. Beeilen Sie sich mit dem Tiegel!“
„Verstanden Shepard, kommen Sie mir da ja lebend raus! Die Galaxis braucht sie auch dann noch, wenn das alles hier vorbei ist!“, erwidert Hackett, „Hackett out!“
Garrus hilft Shepard, sich wieder hinzusetzen. Gemeinsam lehnen die drei sich an die Konsole und ruhen sich aus. Dabei blicken sie auf die Erde hinab. Über Südeuropa tobt gerade ein Gewittersturm, der versucht sich über die Alpen zu schieben. Rote und weiße Blitze wechseln sich ab. Es sieht aus, als würde die Erde selbst sich gegen die Reaper wehren, da jeder Blitz wie eine Antwort auf einen Schuss der Reaper ist. Als ihre Blicke weiter Nordwestlich wandern, sehen sie zwei große brennende Städte, Paris und London. Das glühen der Feuer in den Städten wirkt beinahe friedlich. Über Nordamerika herrscht noch Nacht und man kann sogar sehen, in welchen Teilen der Städte es heftige Kämpfe gibt. Über den Rand Nordamerikas schiebt sich gerade der Mond, der die Nachthälfte der Erde in silbriges Licht taucht.
Shepards Augen fallen ihm immer wieder zu. Die Anstrengungen der letzten Tage fordern nun gemeinsam mit seinen Verletzungen ihren Tribut.
„Shepard, Sie dürfen nicht einschlafen!“, fordert Javik, „Bleiben Sie wach. Erzählen Sie mir von irgendjemanden!“
„Ich kann… Ich will mich endlich ausruhen Javik… Einfach… nur schlafen…“, murmelt Shepard.
„John, bleib bei uns! Rede über deine Eltern oder sonst irgendwas, aber bleib wach!“, fordert nun auch Garrus besorgt. Garrus überlegt kurz fieberhaft wie er Shepard wach halten könnte.
„Weißt du noch unser Wettschießen auf der Citadel? Was hab ich da gesagt?“, beginnt Garrus.
„Du sagtest: ‚Ich bin Garrus Vacarian und dies ist nun mein absoluter Lieblingsplatz auf der Citadel!“, antwortete Shepard lächelnd „Das war… weil du gegen… mich gewonnen hast!“
Shepard seufzt vor Schmerz, seine Wunde blutete wieder. Javik trägt wieder etwas Medigel auf. Sehnsüchtig sucht er die Umgebung um die Citadel ab. Kurz vor der Citadel war bereits der Tiegel. Nicht mehr lange und sie konnten von der Station runter.
„Commander Shepard, John, nicht mehr lange und dann können wir nach Hause, der Tiegel ist bald da. Dann nehme ich sie mit auf meine Heimatwelt!“, meint Javik mit beruhigender Stimme.
„Das wäre… echt toll. Ich würde sie gerne einmal sehen! Wenn das hier vorbei ist… zeigen James und ich dir wiederum die Erde… sie ist viel schöner wenn sie nicht brennt.“, antwortet Shepard.
Garrus und Javik wurden langsam nervös.
„Hier Admiral Hackett, der Tiegel beginnt nun das Andockmanöver.“, meldet sich Hackett, „Alle Truppen auf Verteidigungspostion!“
„Admiral… Was ist mit Anderson? Lebt er noch?“, fragt Shepard.
„Wir haben noch nichts von Admiral Anderson gehört, Shepard. Tut mir Leid.“, antwortet Hackett, „Ist bei Ihnen alles in Ordnung?“
„Ja Admiral, der Tiegel sollte sich nur beeilen!“, antwortet Shepard gepresst.
Garrus, Javik und Shepard konnten dem Tiegel zusehen, wie er langsam näher kommt.
Die Schutzhülle wird abgesprengt und er bewegt sich auf den Turm zu. Die Arme, die an der Seite des Tiegels angebracht sind, beginnen nach vorne zu gleiten und klappen sich aus. Nach 2 Minuten Annäherungszeit, rasten die Arme am Ring, der die Arme der Citadel miteinander verbindet, ein. Schließlich dockt der Tiegel am Citadel-Turm an und rastet ebenfalls ein. Auf der ihnen zugewandten Seite des Tiegels öffnet sich eine Tür und von ihrer Plattform aus, fährt eine weiter Rampe aus, die zu der neu entstandenen Tür führt. Shepard blinzelt und als könnte er nicht glauben, dass der Tiegel endlich angedockt hatte
„Shepard, komm wir müssen los. Ein letztes Mal. Dann darfst du dich ausruhen.“, meint Garrus und hält ihm die Hand hin.
„Ja… Ein letztes Mal!“, erwidert Shepard und steht mit der Hilfe von Garrus und Javik auf. Nach ein paar Schritten hat Shepard wieder die Kraft, alleine zu gehen. Je näher er dem Tiegel kommt, desto schneller scheint er sich zu erholen. Die letzte Aufgabe gibt ihm Kraft.
Gemeinsam gehen sie hinüber, Shepard voran, mit erhobenem Haupt, doch mit einer Hand auf seiner Wunde. Garrus und Javik, bedrückt und aufgeregt zugleich, folgen ihm in ein paar Schritten Abstand.
Drinnen im Tiegel sind einige Lichter angegangen. Die Kontrollterminals waren bereits ausgefahren und warteten blinkend und piepsend bedient zu werden. Trotz seiner neu entdeckten Kraft, bricht Shepard auf seinen Weg öfters in die Knie. Im Geiste ziehen die Bilder seiner gefallenen Freunde vorbei. Thane, Mordin, Ashley, Samara, Legion… Sie alle haben sich noch einmal in seinem Geist versammelt, um ihn auf seinen Weg zum Tiegel Kraft und Trost zu spenden.
Als sie am Tiegel ankommen, schenkt er Garrus und Javik ein breites Grinsen.
„Wir sind da! Wir haben es geschafft!“, lacht Shepard und geht zur Kontrollkonsole.
„Admiral, ich aktiviere jetzt den Tiegel!“
„Verstanden Shepard! Die Normandy wird bald bei Ihnen sein um Sie da rechtzeitig rauszuholen!“, erwidert Hackett erleichtert.
„Danke, Admiral.“, antwortet Shepard.
„Hackett out!“
Shepard tippt mehrmals etwas auf der Konsole ein und bestätig alles schließlich mit einem Aktivierungscode. Erleichtert seufzt er, als er hört, dass der Tiegel beginnt zu summen und zu vibrieren. Erschöpft bricht er in die Knie, lehnt sich gegen die Konsole und sieht mit müden, aber frohen Blick auf seine Kameraden.
„Wir haben es geschafft. Wir haben es… gesch…“
„Shepard? Shepard!!! Nein, bleib bei uns!“, schreit Garrus und kniet sich schnell neben Shepard, horcht ob er atmet und misst seinen Puls.
„Javik, schnell, das Medigel!“, fordert Javik, „Er hat keinen Puls!“
Verzweifelt versuchen Javik und Garrus Shepard zu reanimieren, als erstes mit dem MediGel, anschließend beginnen sie mit der Herzdruckmassage und der Beatmung.
Nach mehreren Durchgängen kommen Joker, Liara, Dr. Chakwas, Tali und James in den Tiegel gerannt. Dr. Chakwas reagiert sofort und weist James und Tali an, Garrus und Javik abzulösen. Dr. Chakwas bereitet währenddessen den Defibrillator vor und hängt Shepard einige Kochsalzlösungen an. Liara weint sich an der Schulter von Joker aus, Garrus und Javik sind zu perplex und zu müde um noch etwas zu machen, beide sitzen beim Eingang versuchen zu begreifen was gerade passiert.
Dr. Chakwas hat schließlich den Defi fertig aufgebaut.
„Ok, lade auf 300! WEG!“, schreit sie und gibt Shepard den ersten Schock. Kurzes warten, kein eigener Herzschlag, „400! WEG!“
Wieder nichts, der Defi muss laden. Tali und James übergeben wieder an Garrus und Javik, welche mit der Reanimation weitermachen. Ebenfalls im Shuttle, war Admiral Anderson, der nun im Eingang des Tiegels stehen bleibt. Ein großer Verband bedeckt seinen Brustkorb. Er lehnt sich neben Tali an die Wand.
„Wird er es schaffen?“, fragt Anderson.
„Wir wissen es nicht, dass ist schon der zehnte Durchgang.“, antwortet Tali mit belegter Stimme.
Wieder wurde der Defi eingesetzt, wieder ohne Erfolg. Schließlich erhebt sich Dr. Chakwas.
„Jungs, lasst es gut sein… Es ist vorbei…“, beginnt sie.
„Nein, Shepard verdammt, das kann nicht sein, nicht du!“, murmelt Garrus während er weiter die Herzdruckmassage durchführt. Javik hat sich bereits zurückgezogen und legt die Hand auf Garrus Schulter.
„Lass es mein Freund, wir haben getan was wir konnten!“, meint Javik mit trauriger Stimme, mühsam unterdrückt er seine Tränen, doch schließlich lässt er ihnen freien Lauf und senkt seinen Kopf.
Garrus fällt nach hinten, rammt die Fäuste gegen den Boden bis sie bluten.
„NEEEEIIIIIINNNN!!!! NEEIIIIIIIINNNN!!!! DAS IST NICHT FAIR!!! DAS IST NICHT FAIR!!!“, schluchzt er aus tiefster Trauer. Tali umarmt ihn von hinten, Garrus dreht sich um und weint an ihrer Schulter. Liara fällt ebenfalls auf die Knie und schreit ihre Trauer aus sich heraus.
„John!!! John nein, nein, nein, nein, nein, nein, nein… warum??? WARUM?! NEEEIIIIIINNNN!!!!“
Javik kniet sich noch einmal neben Shepard nieder.
„Mein Bruder im Kampfe, du hast es mir ermöglicht endlich Rache zu nehmen und mich dem Frieden hinzugeben!“, flüstert Javik, „Mögest du in Frieden ruhen, mein Freund!“
Javik schließt ihm die Augen und weint still über Shepards Leichnam. Liara wird von Anderson im Arm gehalten, dem ebenfalls Tränen über das Gesicht laufen, Joker hat seine Mütze tief ins Gesicht gezogen. Schließlich tritt Dr. Chakwas neben Javik, eine ausklappbare Trage unter dem Arm.
„Zeitpunkt des Todes, 21:14.“, flüstert sie und macht damit den Tod Shepards offiziell, „Ich habe gerade Admiral Hackett informiert. Er hat sich mit der Flotte hinter den Mars zurückgezogen und wartet nun auf uns. Wir sollten Shepard hier raus bringen. Lange dauert es nicht mehr bis uns hier vermutlich alles um die Ohren fliegt.“
„Ja Doktor, sie haben Recht.“, erwidert Javik mit belegter Stimme und geht zu Garrus, welcher sich wieder etwas gefasst hat. Doch bei der Vorstellung den toten Shepard vor sich her zu tragen, brach er erneut in Tränen aus.
Schließlich beruhigt er sich wieder, schluckt, nickt und steht auf, um gemeinsam mit Javik Shepard nach Hause zu bringen. Tali hat Liara bereits gemeinsam mit Anderson zurück ins Shuttle gebracht. James und Joker waren ebenfalls bereits am Shuttle und stehen, mit Tränen auf ihrem Gesicht, Spalier, als Garrus und Javik mit dem Rest der Crew zum Shuttle kommen. Cortez, startet sofort, nachdem Shepard eingeladen war und fliegt zurück zur Normandy. Als sie im Frachtraum der Normandy aussteigen erwartet sie bereits EDI und Wrex. Wrex Züge spiegelten Sorge wieder, selbst EDI wirkte betrübt.
„Warum habt ihr solange da drüben gebraucht? Jeff? Jeff?!“, fragt EDI und atmet entsetzt die Luft ein, als sie Garrus und Javik mit Shepard auf der Trage aus dem Shuttle steigen sehen. EDI hätte nicht einmal ihre ganzen Systeme gebraucht, um zu verstehen, dass Shepard nicht noch mal aufwachen würde.
„Jeff… Was ist das führ ein Gefühl, das meine Brust zu zerreißen scheint?“, fragt sie mit leiser Stimme.
„Trauer, EDI, Trauer…“, antwortet Joker und nimmt sie in den Arm. Wrex sengt traurig den Kopf und boxt mit voller Wucht gegen einen Stahlbalken, den es dadurch leicht verbiegt.
„Verdammt Shepard, ich hätte da unten sterben sollen, nicht du!“, grollte er und verlässt mit hängenden Schultern und gesenkten Kopf den Frachtraum. Kaidan ist nun ebenfalls im Frachtraum erschienen und sieht wie sie den reglosen Shepard Richtung Lift tragen, um ihn auf die Krankenstation zu bringen, wo er aufgebahrt werden soll.
„Ist er?“, beginnt Kaidan, sieht in die Gesichter seiner Kameraden und weiß schließlich Bescheid. Hinter Javik und Garrus haben sich Liara und Tali eingereiht. Dahinter stehen James, Dr. Chakwas, Joker gemeinsam mit EDI, Kaidan und Anderson. Cortez geht vor Javik her, um den Lift zu rufen. Gemeinsam tragen sie ihn auf die Krankenstation, wo sie ihn aufbahren und mit einem weißen Leinentuch zudecken.
„Ich muss in den Kommunikationsraum Leute.“, meint Joker traurig, „Admiral Hackett erwartet mich bereits. EDI, bring das Schiff hier weg!“
Die anderen nicken.
„Warum konnten wir ihn nicht retten, wir haben doch alles getan, warum konnten wir… warum konnte ich…“, murmelt Garrus.
„Ist schon gut… Schhhh… Ist schon gut Garrus, du hast alles getan was in deiner Macht stand, wir alle haben das getan… manchmal kann man nicht gegen den Tod gewinnen!“, versucht ihn Tali zu trösten, „Beruhige dich… Schhhh…“
Liara brachte immer noch kein Wort heraus, sie konnte einfach nicht aufhören zu weinen. Shepard… Ihre große Liebe, einfach Tod… Das konnte nicht stimmen, das musste ein Traum sein!
„Liara, du solltest etwas trinken!“, schlägt Javik vor.
„Ich… kann… nicht… aufhören… zu weinen… ich kann nicht… trinken.“, schluchzte Liara.
„Ich stell dir eine Flasche Wasser neben dir auf den Boden!“, meint Javik vorsichtig, zögert kurz und nimmt sie schließlich tröstend in den Arm.
„Shepard, war ein großartiger Krieger und ein guter Freund! Behalte ihn in Erinnerung wie er zu Lebzeiten war Liara, dann wird der Schmerz erträglicher, wie wenn du nur seinen Tod betrauerst!“, flüstert er.
Einstweilen im Kommunikationsraum. Die Holoprojektionen von Hackett und dem Rat warteten bereits auf Joker.
„Admiral, Ratsmitglieder. Der Tiegel wurde erfolgreich aktiviert. Doch… wir haben keine guten Neuigkeiten.“, beginnt Joker.
„Was ist los? Stimmt, was Dr. Chakwas gesagt hat?“ fragt Hackett angespannt. Joker nickt nur und bricht kurz in Tränen aus. Schnell beherrscht er sich wieder.
„Ja Admiral, John Shepard ist heute um 21:14 seinen Verletzungen, die er im Kampf gegen Harbinger davongetragen hat, erlegen. Er konnte nocht den Tiegel aktivieren. Garrus, Javik, Dr. Chakwas, Tali und James haben alles getan um ihn zu retten, doch es war zu spät. Der Blutverlust war zu groß.“, berichtet Joker mit leerer Stimme. Stille erfüllt schließlich den Raum. Hackett ergreift als erstes wieder das Wort.
„Mein Gott… Shepard Tod?“, Hackett sieht Joker tief in die Augen, „Mein tiefstes Beileid, mein Sohn, wäre ich persönlich anwesend, würd ich mich gebührend bei Shepard verabschieden! Doch die Umstände erlauben ein annähern nicht, so gerne ich es gerade täte.
Die Ratsmitglieder waren ebenfalls entsetzt, manche zeigten sogar offen Schuldgefühle, da es ihnen nun immens Leid tat, niemals auf Shepard gehört zu haben, bis die Reaper tatsächlich angegriffen hatten. Sie wünschten der Crew und der Menschheit ihr Beileid.
„Joker, ruhen sie sich aus, gehen sie zu Shepard, beten sie, was auch immer… aber… Hackett out.“, stotterte Hackett. Die Betroffenheit Hacketts rührte Joker und als die Verbindung abgebrochen war, gab er sich voll und ganz den Tränen hin.
„Jeff, dass musst du dir ansehen, der Tiegel feuert.“, meint EDI leise über Funk. Joker macht sich auf zu einen der Aussichtsfenster und sieht in Richtung Erde. Eine gewaltige Explosionswelle breitet sich vom Tiegel aus. Alle Reaper die sie berührt, zerbrechen oder werden regungslos. Schließlich löst sich ein gewaltiger Energiestrahl und schießt auf das Charon-Portal. Dieses lädt sich auf und gibt den Impuls weiter, anschließend leuchtet es Rot, ein Zeichen dafür, dass es vorübergehend deaktiviert wurde. Die Energiewelle breitet sich über die Portale in der ganzen Galaxie aus.
Entsetzt muss Joker feststellen, dass die Explosionsblase der Normandy immer näher kommt. Als die Welle sie trifft, passiert allerdings nichts, nur EDI meldet, das die Reaper-FSS ausgefallen ist. Erleichtert atmet Joker auf und geht zurück auf die Krankenstation. Dort waren nur noch Liara, Garrus und Tali anwesend. Die anderen wurden von Dr. Chakwas in ihre Kabinen geschickt um sich auszuruhen. Die, die zurückgeblieben sind bestanden derartig hartnäckig darauf, zu bleiben, das Dr. Chakwas nicht mehr widersprach und sich ebenfalls schweigend zurückzog. In der Stille der Krankenstation trauerten sie um Shepard.
„Jeff, was mache ich jetzt… allein… ohne Shepard.“, fragt Liara traurig.
„Weiterleben, genau das hätte Shepard gewollt!“, erwiderte Joker bestimmt.
Liara nickte und verfiel schließlich wieder in ihr Schweigen.
Über Funk bekamen sie mit, was während ihrer Totenwache draußen in der Galaxis so passiert. Die Flotte feierte den Sieg, jedoch gedämpft durch die Nachricht über den Tod von Shepard. Sie würden nie vergessen, was Shepard für sie getan hatte und haben eingewilligt, Liara bei ihrem Projekt mit der Zeitkapsel zu helfen, um eine ewige Erinnerung an Shepard aufrechtzuerhalten, der nun wahrhaftig eine Legende ist. Überall in der Galaxis wurde der Sieg überschwänglich gefeiert. Kroganer fallen Turianer vor Freude in die Arme, Salarianer führen Freundtänze auf. Die Berichte über die gefallenen Reaper kommen im Minutentakt von jeder noch aufrecht stehenden Welt. Eva steht auf Tuchanka auf einer Anhöhe, und sieht in den Sonnenuntergang, wo in der Ferne einige Dreschschlünde eine Art Lied brummen, dass traurig klingt, aber auch von Sieg und Frieden.

Ende

Epilog:

Eine Woche später, vor den Ruinen Londons, in einen unberührten Englischen Garten am späten Nachmittag in der Herbstsonne, stehen hunderte, wenn nicht tausende versammelt um ein frisches Grab.

„Mit großer Trauer, übergeben wir heute dich, John Shepard, der Erde. Dein großes Opfer, für unser aller Freiheit und überleben, wird uns ewig in Erinnerung bleiben und Inspiration und Wegleiter sein, um in die Zukunft zu gehen. Du warst mir wie ein Sohn, Shepard und ich wusste du würdest es schaffen die Reaper zu besiegen. Doch hoffte ich, dich lebend wieder zu sehen. Shepard, mein Freund. Ruhe in Frieden.“, spricht Anderson mit starker, bebender Stimme.
„Wir Gedenken heute auch deinen und unseren gefallenen Freunden und Familienmitglieder. Wir Gedenken: Mordin Solus, Thane Krios, Ashley Williams, Miranda Lawson, Legion…“
Langsam wird nun der Sarg in das Grab hinabgesenkt. Die Anwesenden werfen Blumen auf den Sarg. Jede Rasse hat ihre eigene Art Abschied zu nehmen.
„Die Soldaten der turianischen Hierarchie salutieren vor dir Shepard, du warst und bist uns immer ein Vorbild und Inspiration gewesen! Nimm Palevens Erde als Geschenk, denn ab heute, bist du einer von uns, für immer!“, weint Garrus und wirft gemeinsam mit vielen turianischen Soldaten eine Schaufel von Palavens Erde in das Grab.
„Ich werde dich nie vergessen. Als du mir das Leben gerettet hast, die vielen Abenteuer an deiner Seite. Das ich durch dich Garrus kennenlernen durfte! Danke, du warst ein guter Freund und ein guter Commander. Es wäre mir eine Ehre gewesen, dir Rannoch zu zeigen, Keelah Selai!“, flüstert Tali.
„Shepard, ich habe ein Geschenk für dich, die Zeitkapsel, die ich dir gezeigt habe… Ich werde sie hier an deinem Grab installieren. Ich liebe dich so sehr mein Schatz und wünschte, du könntest hier sein! Es wird nicht leicht werden ohne dich, jetzt, wo wir bald zu dritt wären. Ich liebe dich und ich vermisse dich so unglaublich schrecklich, dass es weh tut.“, weint Liara.
„Commander, ich möchte mich für die Zeit auf der Normandy bedanken. Ihr habt mir gezeigt, dass es auch Hoffnung gibt und nicht nur Verzweiflung. Ich werde auf meiner Heimatwelt ein Denkmal für dich errichten. Dann wirst du auf ewig unter den großen Protheanern weilen!“, spricht Javik.
„EDI und ich wollen dir danken, für all die schönen und witzigen Momente mit dir, Shepard. Ohne dich, hätten wir es nie geschafft und EDI wäre nicht zu dem geworden was sie jetzt ist.“, sagt Joker. „Danke!“, flüstern EDI und Joker gemeinsam.
Kaidan, Cortez und Vega sowie Dr. Chakwas traten ebenfalls an das Grab.
„Vielen Dank, für alles Shepard, richte Ashley und den anderen einen schönen Gruß von uns aus, sie sollens da oben ja ruhig angehen! Mögest du in Frieden ruhen!“
„Du warst einer der wenigen Nicht-Kroganer, die ich respektierte Shepard und ich sage, trotz meiner Art, es tut mir in der Seele weh nicht mehr an deiner Seite zu kämpfen Shepard! Ich hoffe, dort wo du jetzt bist, hast du einen würdigen Gegner für dich! Machs gut alter Freund! Wir sehen uns wenn meine Zeit gekommen ist.“, spricht Wrex kniend vor dem Grab. Schließlich stimmen die Kroganer mit tiefer Stimme eines ihrer Schlachtenlieder an. Doch dieses ist voller Trauer und Harm. Nach und nach stimmen alle versammelten in die Melodie ein.

1 Jahr später:
Es ist früher Abend, die Sonne ist noch nicht untergegangen und Wrex sitzt auf dem Balkon seines auf Tuchankas neu erbauten Hauses und genießt mit Eve die Aussicht und die letzten Sonnenstrahlen bei einen kroganischen Dreschschlundwhiskey. Tuchanka hat sich nach dem Ende des Krieges gegen die Reaper langsam wieder erholt und es gibt wieder vereinzelte Wiesen, wenn auch mit Fleischfressenden Pflanzen darin. Unten auf der Wiese vor dem Haus spielen Wrex Kinder gerade den Angriff auf den Strahl zur Citadel nach. In der Ferne sieht man wie gerade die Normandy zum Landeanflug ansetzt.
"Eve, ich glaube wir bekommen Besuch, wir brauchen noch mehr Whiskey. Haben wir noch mehr davon?", fragt Wrex.
"Ich fürchte ich muss erst wieder einen machen!", antwortet Eve, "Kinder! Wir bekommen Besuch! Kommt rauf!"
Nach herzlicher Begrüßung setzen sich Tali, Garrus, Javik, Liara, James, Joker und EDI alle gemeinsam auf den Balkon und genießen die hereinbrechende Nacht bei einem leckeren Dreschschlund Braten. Liara hält ein kleines Bündel in den Armen. Grunt, Ashley, Mordin und Marwin spielen im Mondlicht auf der Wiese eine Partie Spaceball.
"Na, Liara, wie kommst du mit der kleinen zurecht?", fragt schließlich Wrex.
„Es geht, Shepard fehlt mir sehr beim Großziehen. Die kleine Benezia ist aber schon eine sehr aufgeweckte junge Dame.“, erwidert Liara traurig lächelnd und sieht dabei liebevoll auf die kleine Benezia auf ihrem Schoß. „Sag doch mal Wrex meine kleine!“
„Onkel Reks! Onkel Reks!“, quietscht die kleine Benezia begeistert und klatscht in die Hände. Anschließend hüpft sie auf Wrex Schoß und umarmt ihn. Wrex muss lachen und Liara stimmt in das Lachen ein. „Kinder können einen so leicht den Schmerz vergessen lassen!“, meint er schließlich.
„Wie geht es hier auf Tuchanka voran?“, fragt Liara.
"Die Vegetation kehrt zurück, die ersten Städte sind in Bau. Die Clans sind ruhiger geworden und es herrscht eine allgemein fröhliche Stimmung. Wir Regeln jetzt Streitigkeiten bei Wettkämpfen, ähnlich den olympischen Spielen, nur weniger Memmenhaft.", antwortet Wrex lächelnd, "Wie sieht es auf Thessia aus?“
„Thessia ist zum Großteil wieder aufgebaut, sogar schöner als zuvor! Doch einen Teil der Ruinen lassen wir, als Mahnmal uns nie wieder in einen solchen Krieg ziehen zu lassen.
"Schön zu hören, mein Haus steht euch immer offen! Mein Haus... klingt schon seltsam wenn man das sagt!", grübelt Wrex, "Passt nur auf das eure Kinder nicht von einer der Fleischfressenden Pflanzen gegessen werden. Unsere Wiese haben wir davon befreit. Klein Mordin hat da sehr Ehrgeizig mit gemacht. Er kommt eben nach mir"
Lächelnd prosteten die beiden sich zu und genossen wieder die Aussicht. Tali und Garrus haben im kleinen Kreise auf Rannoch geheiratet und haben auch bereits einen kleinen Sohn, Thane, der genauso alt ist wie Benezia. Benezia und Thane sitzen vor ihren Eltern am Boden und spielen gemeinsam mit ihren mitgebrachten Spielsachen. Trotz der Idylle, merkt man noch immer die Trauer, die in Shepards Freunden sitzt. Selbst Wrex, der nicht bekannt für Gefühlsausbrücke ist, konnte in den letzten 12 Monaten oft die Tränen nicht zurückhalten. Doch Liara hat dafür gesorgt, das Shepard ihnen allen in Gedächtnis blieb. In dem sie damals beim Begräbnis die Zeitkapsel aktivierte und somit alle Abschiedsworte und das Lied, sowie alle anderen Erinnerungen an Shepard darauf gespeichert waren. Keiner seiner Freunde, traute sich eines ihrer Kinder nach Shepard zu benennen. Dies sollte der nächsten Generation bleiben.

Modifié par Therin123, 19 avril 2012 - 09:30 .


#38
Sayst

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Also ich bin ja eigentlich nicht so nah am Wasser gebaut, aber das hat mich echt berührt und ich hab ein Taschentuch gebraucht.....(ja ich weiß, ist nur ein Spiel :P)

Das wäre mMn ein würdigerer Abgang von Shepard gewesen, wenn man schon vorsieht das er sterben soll.

Nichtsdestotrotz, mal wieder Top von dir, hat mir sehr gefallen und den Morgen versüßt :)

#39
Therin123

Therin123
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Auch wenns nur ein spiel ist, darf man mal ne träne vergießen =)
Jemanden sterben zu lassen, wenn man die geschichte nicht von anfang an selbst geschrieben hat und somit den charakter alles andere als tod sehen will... das war echt nicht leicht... hab dazu beim schreiben das instrumentale am ende von me 3 gehört, an end once end for all... da fährt das ganze dann so richtig ein... Und man bekommt das emotional besser rüber.

#40
Firesong

Firesong
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Also muss schon sagen, echt toll. Hab geweint wie ein Schlosshund.Posted Image

Ich muss dich echt bewundern etwas so tragisch schönes zu schreiben.

Nur was mir aufgefallen ist, du bist beim Erzählen zwischen Gegenwart und Vergangenheit hin und her gewechselt. Wär vielleicht besser wenn du es nur in einer Form schreiben würdest.

Ansonsten, wie gesagt, ich brauch jetzt noch Taschentücher. schniff, schniff
 

#41
Therin123

Therin123
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Ja, ich wollte es rein in der gegenwart schreiben... nur dann passierts mir meistens automatisch dass ich in dke "herkömmliche" erzählform zurück falle^^, dass bessere ich noch um.

#42
StarCmdr

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Traurig schön! Und alles ohne Starchild.

Allerdings könnten einige Stellen allgemein noch etwas Überarbeitung vertragen.
Und Garrus', Wrex' und James' Reaktionen find ich persönlich etwas übertrieben. Sind gestandene Männer und Soldaten die den Verlust von Kameraden gewöhnt sein dürften. Garrus' Reaktion hätte ich eher Tali zugeschrieben und Wrex und James sollten nicht weinen, das passt nicht so recht zu den Charakteren, sie sollten in dem Fall eher Ehrfurcht/Wut zeigen. Aber das ist nur meine Meinung.

Aber alles in allem wirklich spannend und ergreifend! Gefällt mir sehr! Weiter so! :)

Modifié par StarCmdr, 20 avril 2012 - 11:02 .


#43
Therin123

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Mhm... hab mir nur gedacht, zu zeigen das auch gestandene soldaten eine weiche seite haben dürfen. Tränen sind da schon erlaubt, waren ja nicht nur kameraden sondern auch sehr gute freunde, gerade bei garrus, dem shepard sozusagen unter den händen wegstirbt... Als ehemaliger sani kann ich sagen, das ist nicht einfach zu verkraften und das muss dann eben raus.

#44
StarCmdr

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Da hast du wohl recht und Garrus kann auch Tränen zeigen. Ich finds nur ein bisschen übertrieben. Und bei Wrex und James sollte man es vllt. wirklich nur ganz minimal andeuten um ihren Charakteren gerecht zu werden - einen guten Ansatz hast du ja gemacht. Aber hey, ist wirklich nur mein persönliches Empfinden. Und anscheinend hast du bei einigen ja wirklich den richtigen Nerv getroffen und ungelogen ich hatte auch Gänsehaut und feuchte Augen!;)

Modifié par StarCmdr, 20 avril 2012 - 11:40 .


#45
Delivery

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Unglaublich. Ich finde deine Enden wirklich unbeschreiblich gut!

#46
Therin123

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Schon klar, ich hab halt das bedürfnis zu erklären was ich mir dabei gedacht habe^^

Und es freut mich das meine werke so gut ankommen^^ Das gibt mir die hoffnung das, die story an der ich arbeite auch gut ankommen wird... aber bis die fertig ist, werden noch einige Monate ins Land ziehen

#47
Sayst

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Therin123 wrote...

Auch wenns nur ein spiel ist, darf man mal ne träne vergießen =)
Jemanden sterben zu lassen, wenn man die geschichte nicht von anfang an selbst geschrieben hat und somit den charakter alles andere als tod sehen will... das war echt nicht leicht... hab dazu beim schreiben das instrumentale am ende von me 3 gehört, an end once end for all... da fährt das ganze dann so richtig ein... Und man bekommt das emotional besser rüber.


Du wirst lachen, genau den Track hab ich dabei in meinem Kopf gehabt :P Das war echt die perfekte Mischung um meine Augen zu befeuchten ...

Therin123 wrote...

Schon klar, ich hab halt das bedürfnis zu erklären was ich mir dabei gedacht habe^^

Und es freut mich das meine werke so gut ankommen^^ Das gibt mir die hoffnung das, die story an der ich arbeite auch gut ankommen wird... aber bis die fertig ist, werden noch einige Monate ins Land ziehen

 

Also ich bin ja selber kein Schreiberling und bin nicht so erfahren, was das Verfassen von Geschichten angeht, aber ich denke wenn du bei deiner eigenen Geschichte, genausoviel Elan und Herzblut legst wie in die Enden die du geschrieben hast, kann das eigentlich nur was gutes werden ;)

Schade das es wohl noch etwas dauern wird, würde mich auch sehr interessieren wenn ich ehrlich bin :) Aber wie sagt man so schön ....Gut Ding will Weile haben.

#48
Therin123

Therin123
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Naja, so 60 seiten hab ich ja schon xD

es wird eine kurzgeschichte geben, die ich veröffentliche... nur weiß ich nocht ob ich das hier darf

#49
Sayst

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Hmm...gute Frage, da bin ich auch überfragt :/

#50
TopSun

TopSun
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Therin123 wrote...

Naja, so 60 seiten hab ich ja schon xD


Ist das dein Ernst? 60 Seiten?