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Ein großartiger interaktiver Film, oder ein Spiel das zuviel wollte?


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5 réponses à ce sujet

#1
Archeoneros

Archeoneros
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Werwolfsvampir25 Thread hier: http://social.biowar.../index/10873335 war und ist nicht der Grund, warum ich diese persönlichen Eindrücke zu Mass Effect 3 hier einstelle.
Aber der Auslöser. Dieser Text wurde schon vor etlichen Tagen so geschrieben.

Als eigener Thread, weil:
Zum einen will ich seinen damit nicht zutexten, zum anderen beleuchtet er von meiner Seite aus andere Fragen, die ich mir stellte, und noch immer stelle. Fragen die mir hier oft zu kurz kamen bei der Diskussion um die Enden. Denn das Spiel besteht nicht nur aus den Enden, sondern einer Menge davor, und um die geht es mir.



Vor Mass Effect 3 habe ich bewußt einen neuen Paragon-Shepard durchgespielt, habe es genossen an einem Spiel als Rollenspieler teilnehmen zu können, das mir vom ersten Teil an so viele Möglichkeiten bot, wie selten ein Spiel zuvor. Auch wenn in Teil 2 diese Möglichkeiten teilweise durch die Story doch stärker gesteuert wurden. Allerdings wurde diese scheinbare Manko wett gemacht durch Dialoge die weitaus lebendiger wirkten als noch in Teil 1.
Die Entscheidungen des Chars beeinflußten maßgeblich das Geschehen, und es war ein Genuß wie immer diesen Char dabei zusehn zu können wie er sie traf.
Es gab kein Schwarz-Weiß, denn durch die neutralen Antworten war es fast immer möglich alle Reaktionsmöglichkeiten in Balance zu halten, ohne das der Char in eine Richtung gezwungen wurde.

Mass Effect 1 hatte im Prinzip nur ein Ende: die Vernichtung der Sovereign.
Mass Effect 2 hatte eigentlich nur zwei Enden: Kollektorenbasis zerstören, oder nicht zerstören.

Dann kam Mass Effect 3, das ich zwei Mal durchspielen mußte, da ich im ersten Durchgang wirklich nicht damit zurecht kam wie dieses Spiel zu spielen ist. Genau da liegt aber auch der schwerwiegendste Kritikpunkt meinerseits: Mass Effect 3 bricht mit vielen 'Traditionen' seiner Vorgänger.
Man geht irgendwo vorbei, prompt hat man ein Quest am Hals. Ob man will oder nicht, sie steht im Questlog. Man hört einer Unterhaltung wildfremder Personen zu, zack, entscheide dich für eine Seite, und greif zu deren Gunsten ein. Dinge die für meinem Char, der sich aus den Angelegenheiten anderer raushielt, weil sie ihn nichts angingen, in Teil 3 plötzlich eine mehr oder weniger relevante Rolle spielten für den Ruf, oder die Kriegsaktivposten (zu denen ich weiter unten kommen werde).

Dies zieht sich eigentlich durch das ganze Spiel. Ich hatte selten das Gefühl, wie in Teil 1 oder 2, hier frei entscheiden zu können, was mein Char tun würde. Oft genug zwang man ihm diese Entscheidungen auf.

Insgesamt muß ich im Rückblick auf meinen 2. Durchgang feststellen: ich habe verdammt wenig Eingreifmöglichkeiten. Da wo ich sie habe, erschöpfen sie sich in Schwarz oder Weiß, Paragon oder Renegade. Die neutrale Mitte fällt fast völlig, außer in Ausnahmefälle flach.
Unterstrichen wird das ganze durch eine unangenehm flache Mimik der Charaktere an sich. Ich war erschreckt als mir dies ziemlich schnell ins Auge sprang.
Dies fällt einem besonders nach ziemlich direktem Durchspielen aller drei Teile auf, wie wenig Bewegung in den Gesichtern stattfindet. Auf mich machte das ganze mehr und mehr den Eindruck einer Kulisse ohne sichtbare Emotionen. Diese wurden anders erzeugt, durch Ereignisse im Spiel, und Wiederbegegnungen mit bekannten Charakteren. Die aber mich trafen, nicht direkt den Char.

Tuchanka hat einen so großen Spannungsbogen, das man aus dem Staunen nicht mehr heraus kommt. Es macht einen atemlos. Im ersten Moment ist man erschlagen von dem ganzen was da auf einen zu rollt, oder einen überrollt.
Solche Momente gibt es häufig im Spiel: Grissom-Akademie, das Wiedersehn mit alten Bekannten, mal gut ausgehend, mal tragisch endend. Aber auch hier fiel mir unangenehm auf wie wenig eigenen Handlungsspielraum der Charakter hatte. In großen Teilen war er zum Zuschauer oder Akteur für andere verdammt. Nicht er hielt das Heft der Handlung in der Hand, sondern andere.

Letztendlich machte dies auch in gewisser Weise Sinn, denn der Gesamtverlauf der Story zwang meinen Paragon letztendlich in eine Richtung, in die die Macher ihn haben wollten. Im Anbetracht der Storyführung bis zum Ende logisch, dennoch ein Bruch mit 'alten Traditionen'. Mein Paragon wäre niemals in eine zweifelnde Position geraten ob die ganze Sache schaffbar ist. Die Dialogoptionen drängten ihn aber dahin. Angefangen von dem Kind am Anfang, über die Träume, bis zum Ende.
Am Ende erkannte ich meinen Paragon nicht mehr wieder. Er hatte sich verändert, und zwar in eine Richtung, die Storytechnisch Sinn macht, aber nicht Charaktertechnisch. So merkwürdig es klingt: der Char mit dem ich drei Teile lang eng verbunden war, weil ich an seinem Handeln teilnehmen konnte, wurde mir auf weiten Strecken immer mehr zum Ende hin fremder.

Interaktiver Film, das könnte fast zutreffen: man hört vielen Gesprächen nur zu, steht außerhalb. Die Eingreifmöglichkeiten werden vorgeschrieben, oder sind eingeschränkt. Ich werde mehr und mehr zum Zuschauer. Nicht mehr zum Rollenspieler, in einem Spiel in den die Kämpfe und Entscheidungen eben von diesem Rollenspiel, das noch in Teil 1 den Großteil ausmachte, massiv abgekoppelt sind. Oder nur dazu dienen Kriegsaktivposten aufzubauen, und zu sonst nichts taugen.

Was mich zu dem Punkt führt: das Spiel das zu viel wollte.
Mass Effect 3 hat extreme Shooter-Elemente, die einem als nicht Shooter-Spieler unangenehm aufstoßen. Als Beispiel nehme ich hier mal den Planeten Bennig. Auf diesem Planeten metzelt man sich eigentlich nur durch Unmengen von Gegnern. Zu was anderem taugt diese Mission nicht.
Die Beschaffung der Informationen für den Botschafter ist so sekundär dabei, das sie eigentlich auch hätte wegfallen können. Selbst die Rettung der Zivilisten mutiert zu einem Witz.

Das scannen der Systeme ist eine Strafe. Manche mögen es lästig empfunden haben in 1 und 2 entweder einen Planetenbereich abzufahren, oder mit Sonden Planeten zu scannen. Mir war beides nicht zu viel. Aber dieses "Ping ich habe was gefunden, rette sich wer kann die Reaper kommen", ist nach dem 10. Versuch so nervig, das man am liebsten drauf verzichten würde. Wären da nicht die Kriegsaktivposten.

Letztendlich versucht Mass Effect 3 zuviel zu sein: Rollenspiel, Shooter, und Mulitplayer. Das das Spiel genau daran scheitern mußte hätte den Entwicklern klar sein müssen.

Was mich zu den Kriegsaktivposten führt: eigentlich dienen alle Entscheidungen, Scanndurchläufe, Quests dazu diese Zahl nach oben zu treiben. In soweit stimmt die Aussage das meine Entscheidungen spielentscheidend sind. Allerdings wird dies zur Farce, wenn ich externe Mittel benötige um diese hoch zu powern. Sei es nun der Mulitplayer, oder der I-Dings-Schnickschnack.

Nimmt man diese externen Mittel nicht zur Hilfe wird man mit einer um 50% reduzierten effektiven militärischen Stärke geführt. Ich wollte zuerste 'bestraft' schreiben, denn so empfand ich es.


Mein Fazit: Mass Effect 3 ist der mit Abstand der schlechteste Teil in einer Triologie, die uns über Jahre fesselte. Aber er ist nicht in dem Sinne schlecht, das ich ihn nicht immer wieder spielen würde. Aber es fehlt mir etwas, etwas das ich in Teil 1 und 2 schätzen gelernt hatte.

Es fesselt einen eigentlich nur über emotionale Elemente innerhalb der Story, dies habe ich aber auch bei jedem gut gemachten Film. Dafür brauche ich nicht die Illusion entscheiden zu können, wenn sich bei näherem Hinsehn diese Entscheidungen nur auf Kriegsaktivposten auswirken, um eine hohe Punktezahl zu erreichen.

Das Spiel an sich? Alleinstehend, ohne Teil 1 und 2?
Da würde mein Urteil wahrscheinlich anders ausfallen. Aber Mass Effect ist insgesamt eben eine Triologie, die im letzten Teil an zu viel 'was man wollte', und zu viel 'was man wegstrich' scheiterte.

Schade eigentlich, denn es hätte mehr daraus werden können, sehr viel mehr.

Ich bin bewußt nicht auf die Enden eingegangen.
Soviel nur dazu, um den Kritikern zu meinem Text hier ein Argument zu entziehn: ich bin soweit zufrieden mit den Enden, und kritisiere nur die Unlogik und Brüche, die hoffentlich mit dem EC (zumindestens zum Teil) ausgeräumt werden können. Meine Shepards waren nie auf allen Schlachfeldern innerhalb des Spiels der strahlende Sieger, die in den Sonneuntergang ritten.

Anzumerken wäre noch: dieser Text wurde aus der Sicht, und von einem Rollenspieler geschrieben, der in jedem Rollenspiel sich selbst zurücknahm.
Nie Entscheidungen traf nach seinen Wünschen, sondern immer darauf achtete das der Charakter der agierte, dies so frei wie möglich tun konnte. Damit auch in Mass Effect gut gefahren ist. Bis zum 3. Teil eines Spiels, das am Ende sehr viel Potenzial in dieser Richtung verschenkt hat.

Mir ist bewußt das dies hier viele anders sehn, in vielen Richtungen. Aber trotzdem stelle ich ihn hier ein. Nicht um zu provizieren, sondern um mal jenseits von den Enden mehr zu sagen als: das Spiel ist toll, oder Mist.

Meinungen ob pro oder contra sind gern gesehn, nur bitte soweit es geht sachlich - und erklärt. ;)

Modifié par Archeoneros, 09 avril 2012 - 06:24 .


#2
StarCmdr

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Trifft ziemlich genau meinen Eindruck von ME3.

BioWare hat sich entweder einfach übernommen es so vielen wie möglich Recht machen zu wollen. Oder die Wünsche und Erwartungen der RPler haben sie garnicht nicht mehr wirklich interressiert und ihr Hauptaugenmerk lag nur noch darauf das Spiel in eine Richtung zu bringen, damit mehr Casual-Player und Neueinsteiger angesprochen werden.

Offensichtlich wurden viel zu viele Abstriche und Kompromisse gemacht - neben den Dingen die du schon aufgezählt hast,  sieht man das allein schon am geringen Umfang des Spiels, den größtenteils lieblos gestalteten Leveln und der Masse an Script- und Animationsfehlern. Und ich könnte noch eine Menge anderer Dinge aufzählen die mir übel aufgestoßen sind - die einfach hingeschludert und unfertig aussehen.

Wie gesagt: Entweder hat BW sich einfach übernommen oder das Ganze ist der puren Profitgier geschuldet, einen schnellen Actiontitel für die breite Masse schaffen zu wollen. Wahrscheinlicher ist es aber eine Mischung aus beidem.
Für mich wirkt das Spiel wie ein einziger Kompromiss - für mich hat BioWare seine ''künstlerische Intigrität'' mit Mass Effect 3 verraten.

Modifié par StarCmdr, 09 avril 2012 - 10:25 .


#3
Barnakey

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Das schwarz/weiß Antwortmuster ist für den Storyverlauf jetzt nicht so schlimm. Es ist immerhin Krieg, da ist keine Zeit für nen Mittlelweg. Und egal ob Tuchanka oder der Rannoch Bogen. Beide sind weitestgehend im Verlauf von den Entscheidungen im Vorgänger abhängig.

Auch ist Shepard nicht mehr in der Rolle des neuen Sprectres der zwischen 2 Stühlen steht (Interessen des Rats, Interessen der menschen) - auch in Teil 2 ("Ich arbeite zwar für die bösen aber für ne gute sache..." )

In Teil 3 wird durch den Krieg alles straffer: Der Feind ist unerbittlich und wird niemals verhandeln - und auf der Erde sterben jeden tag 10 Millionen Menschen. Da ist nicht wirklich viel Platz für Kompromisse wenn jeder in der Galaxis im nächsten Monat tot sein könnte (besonders wenn die masseneffektportale explodieren XD )



Im Vergleich zu Wing Commander 4 IST ME3 noch ein Spiel mit vielen Cutscenes.
Wing Commander 4 war dagegen soviel interaktiver Film mit Stundenlangen Dialogen das ich mich garnicht mehr an die Raummissionen dazwischen errinern kann. XD





Mass Effect 3 hat die selben Krankheiten wie fast jeder 3. Teil einer gut laufenden Serie. Man Versucht Teil 1 und 2 zu übertrumpfen, übernimmt sich und liefert dann Mist. So gesehen schon bei Kings Quest 3, Gothic 3, Fallout 3, terminator 3, Rambo 3 (Die Liste ist sehr, sehr Lang)

#4
Taryn12

Taryn12
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Nun bei mir tauchen Animationsfehler und Sprecherfehler ( Zu Spät oder zu langsam) nur am Ende auf ^^

Die Gesichtsanimationen gebe ich zu sind gegenüber Teil 2 sehr bescheiden liegt aber sicherlich auch Teilweise daran das Sie ihre Engine aufgebohrt haben und daher noch etliche kleinere Macken an der Engine an sich hatten...bestes Beispiel dafür ist Killzone 2 die neue Engine sollte den Waffen eigengewicht simulieren ist aber dann so das man doch sehr träge mit jeder Waffe sogar Pistole ist...jedohc ist es mit Übung machbar :)

Die Sprechfehler sind einfach Schluderarbeit >:/

Aber wie schon gesagt hat ME3 die typischen Krankheiten eines 3. Teils...jedoch ist das für mich persönlich kaum gewichtig da ich das Ende viel schlimmer finde den das ist KEINER Trilogie würdig !

#5
Wamillian

Wamillian
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Bei Indianer Jones, Krieg der Sterne und Herr der Ringe mochte ich eigentlich den 3. Teil ;)

Mag auch daran liegen, dass man bekam, was man erwartet hat. In allen Teilen war das Ziel frühzeitig abgesteckt und man hat es erreicht. Das Spannende war, wie man es erreicht.

ME ist für mich z.Z. eher wie die Matrix-Trilogie. Auch hier dachte man das Ziel zu kennen (befreie die Menschen aus der Matrix), am Ende erhielt man aber nur mit dem Architekten eine erst spät eingeführte, wichtige Figur. Deren Gelaber ergab nicht nur wenig sinn, es stellte das angestrebte Ziel in Frage, ja negierte es sogar völlig, ehe es zum fast religiös-anmutenden Selbstaufopferungs-Ende kam.


Auch ich war über den mauen RPG-Anteil in Mass Effekt-3 eher enttäuscht (noch so eine Zusicherung, die nicht eingehalten wurde), empfand das jedoch bereits nach der Ausrichtung des 2. Teils nicht ganz soo tragisch. Gerne hätte ich in ME-3 nochmal die Mako oder den Hammer gesteuert, gerne hätte ich meine Rüstung und meine Waffen etwas individueller zusammengebastelt. Letztlich war mir aber viel wichtiger, dass man in ME-3 als Abschluss der Trilogie möglichst viele lose Fäden zusammenführt und abschließt, die man in Teil 1 und 2 aufgenommen hat. Die Tuchanka-Storyline war pures Gold und einfach nur spannend, Genophage geheilt und später Geth und Quarianer zusammengeführt - genau sowas hat mich an ME-3 gefesselt. Ich musste mich wirklich häufig dazu zwingen Abends den Rechner auszumachen und nicht noch das nächste Planetensystem zu scannen und für die nächste Mission auf dem Planeten zu landen. Erzählerisch hat für mich ME hier alles richtig gemacht... bis es zum Ende kam.

#6
Notamused01

Notamused01
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Meine meinung über das Ende kennen ja wohl die meisten, aber nichts destro trotz ist das Spiel Klasse, leider wurde meiner Ansicht nach der Abschluss falsch gemacht, (meine meinung)

Ich habe es zwar bereits in einigen thread erwähnt aber wenn man Mass Effect als gesamtes betracht ist es etwas einzigartiges, vergleichen möchte ich es nicht unbedingt mit etwas anderem aber es gab momente in dennen mich die Geschichte derart fesselte wie es bis jetzt nur selten der Fall war.
Das einzig vergleichbare war ein Buch (sprich 2 bzw. 4bücher) Hyperion und Endymion, wer diese Bücher (ja ich vergleiche Mass Effect mit einer Bücherreihe die ebenso wie dieses Spiel ihres gleichen noch lange sucht) kennt und den Schluss von Endymion gelesen hat ohne das einem eine Träne rauskommt der kann verstehn welchen Abschluss man sich von einer einzigartigen Sci-fi-Erzählung erwartet.

Das erste mal das ich das hier poste, "ich habe teil 1 mit 21 Jahren gespielt!" (und das war doch schon vor einigen Jahren), und Mass Effect 1 und 2 sind bis jetzt meine absoluten lieblingsspiele, das sich der 3te Teil nicht auch in diese Liste einreiht ist Schade aber so ist es nunmal. Das Spiel war ein unglaublicher Versuch den Spieler einzubinden und die Geschichte so zu formen das der Spieler augenscheinlich das Ruder in der Hand hat. Nach diversen Berichten in Gamestar Pcgames... sollte der 3te Teil ja unzählige Endungen bereithalten, da dies nicht der Fall war und es ja die bekanntlichen 3 "0815" Enden gibt finde ich es sehr schade das dieses Potentzial von ME leider so vergeudet wurde. Nach dem der ursprüngliche Release von 4/2011 auf 1/2012 verschoben wurde hab ich mich anfangs sogar ein wenig gefreut, das die Entwickler sich mehr Zeit lassen und vielleicht noch an der Story feilen, aber fehlanzeige. Die bereits vielen Unbeantworteten fragen sind meiner Meinung nach einfach zu wichtig gewesen, und die Erklärungen nicht zu liefern finde ich sogar noch schlimmer als das Ende selbst!

In diesem Sinne "Nächster Versuch"