Codebreaker819 wrote...
Hier soll sich alles um die Frage über die Ursache und Notwendigkeit des Zykluses drehen. Wie würdet ihr Agieren?
Bioware Basher ohne sinnvolle Kommentare bitte draußen bleiben.
^^ Ich hoffe mein Kommentar wird als sinnvoll gewertet x)
Codebreaker819 wrote... Wenn man die Erklärung des Katalysators zum ersten mal hört das Synthetische immer die Organischen Auslöschen wollen und darum die Organischen ausgelöscht werden vorher damit das nicht passieren kann. Denkt man als erstes WTF was soll der mist. Aber wenn man darüber nachdenkt macht es sinn und ist für mich sogar die einzige Lösung.
Aber warum sollten Synthetische die organischen Auslöschen wollen? Das erklärt Javik ganz gut. Die Synthetischen kennen ihren Grund der Schöpfung, den Zweck und Sinn warum sie Exestieren. Organische dagegen nicht, sie existieren einfach und treiben umher nach den Sinn des Lebens. Dabei sind sie nur eine Temporäre Erscheinung während Synthetische nahezu ewig leben können. Daher sehen die Synthetischen die Organischen als Nutzlos an und müssen ausradiert werden. Oder um es so zu sagen wie die Soverign, Organische Lebewesen sind nichts weiter als Genetische Mutationen.
Die Synthetischen Wesen streben nicht zwingend nach der Auslöschung allen Lebens, die Geth haben sogar bewiesen das sie im Grunde nur leben möchten. Selbst bei der Matrix trillogie geht es den Maschienen nicht darum alles Leben zu beseitigen, es geht viel mehr darum zu verhindern das man selbst von den Lebenden ausgelöscht wird.
Das ist auch der Grund warum die Geth an sich nichts gegen den Frieden mit den
Quarianerin haben. Es ist viel mehr die Bedrohung die von den
Quarianerin ausgeht die zu einem anhaltenden Konflikt geführt hat. Das sieht man besonders in ME3 sehr schön.
Darum denke ich das Synthetische nicht zwingend alles Leben auslöschen möchten. Es würde Ihnen wohl reichen wenn die verschiedenen Völker sich Ihnen gegenüber nicht feindlich verhalten würden.
Codebreaker819 wrote...
Was spricht für diese Annahme?
- Morgen-Krieg, wo Geth die Quarianer von Rannoch vertrieben. (die Maschienen Rebellieren)
Dieser Krieg wurde durch die Quarianer ausgelöst und nicht von den Geth provoziert. Hätten die Geth dies gewünscht hätten sie die Quarianer restlos ausgelöscht, doch das war niemals Ihr Ziel.
Codebreaker819 wrote...
- Abspaltung der Heretics von den Geth. Die Heretics nahmen das Angebot der Soverign an. Geht wollten eine eigene Zukunft schaffen während die Heretics dass der Alten Maschienen annahmen.
In ME3 kann man gut sehen das die Heretics einem Virus verfallen sind, dem selben Virus das auch in ME3 die Geth an die Seite der Reaper bindet. Dazu kommt das die Heretics einem Fehler unterliegen, höchstwahrscheinlich aufgrund des einflusses durch die Reaper. Legion erklärt dies ja recht eindeutig für die Heretics ist 1+1 nicht 2.
Codebreaker819 wrote...
- Citadel Vi, Das Programm was Credits aus dem Flux abzweigte und sofort bei der Endteckung versuchte eine Detonation auszulösen.
Vis werden von Menschen bzw. anderen Völkern programiert, lediglich Kis können selbstständig aggieren und sich über Ihre ursprüngliche Programmierung hinaus entwickeln. Die Initiative bei dieser Vi ging da her nicht von Ihr selbst aus sondern von Ihrem Erschaffer der einfach mal mist gebaut hat. Genau so wenig kann man eine Bombe dafür verantwortlich machen das ein Bombenleger die Bombe zündet.
Codebreaker819 wrote...
- Luna-Vi, die Außer Kontrolle geraten ist und die Besatzung getötet hat.
Ebenfalls ein Fehler bei der Programierung. Kis denken selbstständig, sie besitzen eigene Entscheidungsfreiheiten und können zwischen gut und schlecht unterscheiden. Sie besitzen also eine Moral, ein Gewissen oder zumindest die möglichkeit etwas in der Art zu entwickeln wie es bei EDI der fall war. Wenn das nicht der Fall ist, dann handelt es sich lediglich um eine fehlerhafte VI.
Codebreaker819 wrote...
- ME2 Produktionsstraße, wo ein VI außer Kontrolle geraten ist und Mechs ohne Beschränkungen herrgestellt hat.
^^ Wieder das selbe Problem die VI wurde von einem Virus befallen und ist darum genau so wenig etwas lebendiges wie eine Verkehrsampel die man gehackt hat.
Codebreaker819 wrote...
- Zha'til, die Synthetische Implantate hatten die dann rebellierten und die Kontrolle des Wirtes übernahmen.
Sorry habe ich net gelesen kann ich nix zu sagen. Aber Implantate können denke ich lediglich Fehlerhaft sein und nicht selbstständig Existieren.
Codebreaker819 wrote...
Die Protheaner VI erzählt außerdem das bestimme Erreignisse sich Zyklisch im Universum wiederholen. Man darf allerdings nicht ausgehen das diese Zyklen von den Reapern herrühren. Sondern die Reaper treten erst ab einem bestimmten Punkt auf, erst wenn die Zivilisationen zur Raumfahrt fähig sind wird der weitere Weg durch die Technik der Massenportale bestimmt.
Das halte ich persönlich für ne leere frase. Alles im Universum ist gewissen gesetzmässigkeiten unterworfen, das ist schon allein aufgrund der Quantenmechanik der Fall. Wäre das nicht so würde es weder leben noch Sterne noch sonst etwas geben. Nur weil es etwas irgend wann irgend wo eintritt heißt das nicht das wir alle verloren sind, es liegt schließlich an den Bewohnern selbst wie sie auf ereignisse reagieren. z.B. gab es sowohl bei den Proteanern als auch bei den aktuellen Zyklen Geth, bzw. etwas ähnliches. Doch während die Proteaner alles auslöschten habe ich die Geth geretet und zum frieden bewegt. Darum ist es nicht wichtig was passieren kann sondern allein wie man mit den Umständen umgeht. Die Entwicklung von synthetischen Lebewesen führt damit nicht zur auslöschung allen Lebens.
Codebreaker819 wrote...
Die Organischen werden also immer an einem bestimmten Punkt Synthetische
erschaffen und diese werden immer an einem bestimmten Punkt gegen die Organischen rebellieren. Die Reaperlösung ist dabei so Grausam wie Genial. Man Archiviert die Zivilisation und verhindert somit die Auslöschung aller Organischen. Die Synthetischen würden sicherlich alle Organischen ausradieren egal wie primitiv sie entwickelt sind, allein schon zur verhinderung zukünftiger Gefahrenpotentiale. In dem man die hoch entwickelten Zivilisationen ausradiert wird der Zyklus auf 0 gestellt und niedrig entwickelte Völker können weiterhin unbehelligt sich entwicklen.
Wie schon gesagt ist diese Logik fehlerhaft. Es ist genau so als ob man behaupten würde das die Existenz von Inteliegenten Lebewesen gleich bedeutend mit der Vernichtung allen Lebens wäre das nicht ebenfalls inteliegent ist. Oder schlimmer noch allen Lebens das nicht der eigenen Art entspringt. Dieses Denken ist veraltet und stammt noch aus der Zeit als jeder Stamm sich selbst der nächste war. Die Reaper und auch der kleine Junge besaßen ein veraltete sicht des Universums. Aufgrund der Tatsache das sie jede Zivilisation ausgelöscht haben, die nach Ihnen gekommen ist standen sie in einer Evolutionären und vor allem ethischen Sackgasse. Ohne die möglichkeit sich weiter zu entwickeln. Der Katalysator war praktisch das Hintertürschen der Reaper erschafer um einen Ausweg aus dieser Sackgasse zu finden. Darum wird die Anschauung jedoch nicht viel besser als die der ****s die nur Ihre existenz als hochwertig erachtet hatten. Viel mehr ist es traurig das eine solch hoch entwickelte Zivilisation die über so viel macht und wissen verfügte, in Ihren moralischen vorstellungen so unterbelichtet geblieben ist.
Wenn man eine Lösung für das Problem mit den Synthetischen Lebensformen haben möchte, eine wirkliche dauerhafte Lösung, dann sollte man versuchen die Angst vor dem Synthetischen Leben zu bekämpfen. Den diese war der auslöser für den Morgen-Krieg. Zugleich sollte man auch mehr sorgfallt bei der Entwicklung von KIs oder Vis legen. Den am Ende sind die Eltern für das Handeln Ihrer Kinder verantwortlich. Egal ob nun synthetische oder biologischer Natur. Okay, nach einer gewissen Zeit sind die Eltern dafür nicht mehr verantwortlich zu machen, aber zumindest den Grundstein legen eindeutig die Erschaffer / Erzeuger bzw. Eltern. :innocent: