Codebreaker819 wrote...
Dunke Energie ende wäre für alle Spieler ein Schlag vor den Kopf gewesen. Alles was man in den 3 ME Spielen erreicht hat wird dadurch ad absurdum geführt. Man sucht seit 3 Teilen einen Weg die Reaper aufzuhalten und am Ende schließt man sich Ihnen an um eine Unsichtbare Bedrohung, von der man bis auf einen Quest noch nie was gehört hat, aufzuhalten. Völlig Offen ob es jemals erreicht werden kann oder man scheitert. Wo soll das bitteschön besser sein?
Wenn du nicht in der Lage bist meine Posts zu verstehen, dann kann ich dir nicht helfen. Aber es kommt mir so vor, dass du es anscheinend garnicht erst versuchst... wie soll man auf der Grundlage eine Diskussion führen? Wenn du das aktuelle Ende und die Erklärungen des Starchilds gut findest, schön für dich. Aber dabei ignorierst du die offensichtlichen Logiklücken.
Also ich versuchs nochmal.
Meine Argumentation:
Die Reaper erscheinen in ME1&2 übermächtig, bösartig und nur darauf bedacht, für ihren eigenen Vorteil, die Organischen auszubeuten:
1.) Sie tun dies möglicherweise nur um sich ''fortzupflanzen'' und mächtiger zu werden.
2.) Und/oder um ausreichend Wissen zu erlangen um ihre Existenz auf lange Sicht zu sichern.
Das Erste wird angedeutet und ist plausibel, aber für sich allein genommen ein bisschen schwach.
Letzteres ist das dunkle Energie-Thema, welches keinen der folgenden Punkte ausschließt, sofern man davon ausgehen würde, dass das Problem nicht akut ist und nur für die ''unsterblichen'' Reaper von Belang ist. Dadurch sind und bleiben die Reaper als Bedrohung Kern der Geschichte (mehr als beim jetzigen Ende und es bedarf keines übergeordneten gottähnlichen Wesens) und es passt zu den Aussagen der
Sovereign und Harbingers.
- Sie bezeichnen organisches Leben als minderwertig, verabscheuungswürdig, als ''Unfall''. Erst wenn es sich auf Basis ihrer Technologie weiterentwickelt hat, wird es für sie interessant und wert abgeerntet zu werden.
- Sie haben die Citadel und die Portale geschaffen, damit die Organischen sich auf deren Basis in die Richtung und bis zu einem bestimmten Punkt entwickeln, wie die Reaper es wollen. Das schließt die Erschaffung eigens entwickleter Synthetischer ein. (Und mögliche Lösung für die dunkle Energie)
- Sie sind der Höhepunkt der Evolution.
- Sie sind bar jeder Schwächen, unabhängig, jeder für sich eine Nation.
- Ihre Existenz und Motivation ist für sterbliche nicht greifbar.
- Sie haben keinen Anfang, kein Ende. Sie sind einfach. (Sie existieren möglicherweise schon so lange und haben sich über jahrmillionen so stark verändert, dass sie irgendwann vergessen haben was ihr Ursprung war)
Es ist für die Reaper und die Story nachvollziehbar, aber nicht für die sterblichen Organischen. Dadurch bleiben die Reaper selbst gottähnlich, übermächtig und nahezu unbegreifbar (So wie sie es mMn. von Anfang waren und hätten bleiben sollen, anstatt zu Marionetten degradiert zu werden).
Das jetztige Ende hingegen ist voller Widersprüche zu den davor gewesene Aussagen und sogar in sich selbst unlogisch:- Starchild ist Teil der Citadel/hat sie erschaffen.
- Starchild hat die Reaper erschaffen und kontrolliert sie.
- Wozu wird immer eine Reaper zurückgelassen um den nächsten Zyklus zu beobachten und wozu braucht es einen Reaper und die Keeper um die Citadel zu aktivieren, um eine Verbindung zum Orkus-Nebel herzustellen, wenn es doch Starchild gibt?
- Starchild benutzt die Reaper dazu das Leben vor sich selbst zu schützen. In dem es präventiv, hochgenug entwickelte Rassen auslöscht, um zu verhindern das diese sich selbst und alles andere Leben in der Galaxie, durch eigens erschaffene Synthetische, auslöschen.
- In diesem Zyklus besteht
keine echte Gefahr durch Synthetische wie z.b. die Geth.
- Die Reaper haben die größten Bedrohungen in diesem Zyklus selbst erst hervorgerufen: Heretics, Rachni, Kollektoren.
Einige Löcher werden vielleicht durch den DLC gestopft. Ich kann mir allerdings nicht vorstellen wie sie das anstellen wollen. Ändert aber nichts daran, dass das Ende pseudo-religös und voller Space Magic wie aus den Finger gesaugt daherkommt. Ich kann mir nicht helfen: Es wirkt wie drangepappt und nicht wie Mass Effect.
Und noch eine direkte Frage an Mr. Codebreaker:
Du sagst, die dunkle Energie und Frieden mit den Reapern schließen um eine Lösung dafür zu finden, würde alles ad absurdum führen und die Reaper als Bedrohung degradieren.
Nicht das ich das wirklich wollen würde oder die Reaper sich drauf einlassen würden - immerhin sinds ja die Bösen. Ich hab das nur als
eine mögliche Wahl für ein Ende angeführt. Davon abgesehen, dass es in der Hinsicht doch völlig egal wäre aus welchem Grund die Reaper alles Leben auslöschen.
Aber halt! Im jetztigen Ende sind die Reaper ja eigentlich nur Werkzeuge für das gute Starchild, das vollkommen uneigenützig nur das Leben in der Galaxie bewahren will.
Doch sag mir bitte wo dabei im Prinzip der große Unterschied zu dem jetztigen Kontroll- oder Synthese-Ende wäre? Warte, ich beantworte es dir: Es würde keines Starchilds bedürfen, wir hätten keine Logiklöcher und es wäre moralisch weniger verwerflich.
Modifié par StarCmdr, 17 avril 2012 - 02:30 .