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Spiel fliegt in die Ecke.


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62 réponses à ce sujet

#51
Menuras_

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Es ist nur so das Dragon Age nicht das einzigste RPG, mit einer gewissen Komplexität ist, es gibt genügend andere RPG´s ähnlicher Güte, die dann auch noch Spiellänge (ohne das ich 2 oder 3 mal spielen muß) bieten. Und die Entwicklungskosten halten sich bei einem Shooter und einem RPG die Waage, was beim Shooter die Grafik und die Effekte, also die gesamte Technik ist (alein die Soundeffekte, geschweige denn die KI), sind beim RPG die Handlungsstränge und die dazu gehörige Syncro..., was ja auch meißtens sich auf 4-5 diverse, vorgerenderte "Enden" und Dialogstränge beschränkt.
Ich würde sogar behaupten, das so mancher Shooter teurer in der Entwicklung ist , da es hierbei, meistens, darum geht die Technikgrenzen zu sprengen und neu zu entwickeln, sie auch noch realitätsnah darzustellen usw.,
wärend sich bei RPG´s es sich meißt um mittelmäßige und somit billigere Technik handelt.
Es macht das Spiel nicht wirklich teurer es länger zu machen, sondern beruht die extreme Kürze von Awakening, meiner Meinung nach,  eher darauf das man schnell auf Kundenwünsche reagieren wollte und sich, mit einer Art "Umfrage", als Spiel getarnt, auf neue Charaktäre und Handlungsstränge einigen will...ich meine "von mir aus", aber nicht 20Std. für 40€, das ist Wucher (egal in welchem Genre).

Fakt ist, Origins kostete 60-70€ und ging, je nach Spielweise, 40-60 Stunden, Awakening kostet 40€ und ist somit 3/4 mal so teuer wie das Hauptspiel, dafür aber auch nur etwa 1/3 so lang, da stimmt das Preis-Leistungs Verhältniss nicht, Punkt.


Beispiele von RPG-Spiele Erweiterungen, die ihr Geld wert waren:

-The Elder Scrols Shivering Isles,
(40Std.) /Erweiterung für Oblivion/, kostete 29€ für 40Std., fast solange wie Dragon Age Origins geht. Das Hauptspiel dauerte 80-100Std., in einer frei erkundbaren Welt, mit vielen "Reaktionen" und Tagesabläufen der NPC´s, Wetterwechsel, etc., was man bei Dragon Age überhaupt nicht hat, da stehen NPC´s nur wie Salzsäulen herum, wenn es überhaupt welche gibt, Reaktionen gibts überhaupt nicht.

-The Elder Scrols Tribunal und Bloodmoon,
die aleine schon 100-150Std. Spielspass beinhalteten /Erweiterung für Morrowind/, kostete 30€ für mind.100Std.!!! (das Hauptspiel ging da sage und schreibe 200-250Std. lang, man konnte es aber ohne weiteres auf 300Std.bringen und das dann auch noch in einer frei erkundbaren Welt, mit hunderten von Charakteren, die dann auch noch (fast) alle ihr Eigenleben hatten, Wetterwechsel uvm.,

bei einem Spiel wie Origins und Awakening, wo jeder Schauplatz beschränkt ist (eins-zwei Wege und wenn man Glück hat, mal eine Kiste mit einer immer gleichen Beute darin), der Handlungsablauf in 4-5 feste Bahnen, ohne Entwicklungen und Reaktionen in Echtzeit, gelenkt wird, die Welt drumm herum nur aus Pappkulissen, starren Statisten (NPC´s) und Ödniss besteht, nichts "nebenbei" passiert, wären sehr viele Schauplätze dießer Art und eine deutlich höhere Spielzeit drinn gewesen...

Versteh mich nicht gänzlich falsch, ich meckere auch für dich...;-),
ich will nur nicht in einem "Hauptsache-viele-Episoden-für-teuer-Geld-Hype" enden so wie: "Teil 1-10 mit etlichen, sauteuren "Erweiterungen", die dann zusammen 1-2 wirklich vollwertige Spiele ergeben", sondern die RPG Quallität vollwertiger Spiele beibehalten und klar machen will, das ich lieber Klasse statt Masse möchte und gerne auch länger auf was gutes warte, auf monströse Werbefilmchen, auf ständig wechselnden Charaktären und sich immer wieder wiederholenden Handlungsstränge, in unzähligen, viel zu kurzen und mit einem Hammeraufwand beworbenen, keine Apetithäpchen, verzichten kann.
wenn ich unbedingt teures und nie vollständiges sammeln möchte kann ich auch Pokemonkarten kaufen....(scherz)

Zudem hätte man auch Kosten einsparen können und sich, wie grad erwähnt, die Menge an "Werbevideos" im Vorfeld sparen können (für jeden Furz ein eigenes, auwändiges Video, die einzeln schon so viel Geld kosten, wie ein guter Teil des eigentlichen Spiels)....und das für Sachen, die dann im Spiel ein paar Minütchen Relevanz haben (Mhairi z.B.)...darauf könnte ich verzichten, liegt wohl daran, das ich nicht mehr im Geringsten davon beindruckt werde, da ich schon zu oft entäuscht wurde von Videos die "Revulutionen" oder "grandiose Überaschungen" ankündigen, die sich dann, im Nachhinein, als Papiertieger erweißen, man alles schon mal gesehen hat und sich dann noch ständig wiederholen...

Awakening ist gut, keine Frage, aber angesichts dessen, das man nichts neu erfinden mußte und auf vorhandene Technik , von Origins, zurück greifen konnte und angesichts des Preis-Leistungsverhältnisses  von 20Std für 40€, ist eben nur das Spiel gut, die Politik dahinter aber sehr durchschaubar und fragwürdig,
Irgendwie komm ich mir da eher verarscht vor.

Modifié par Menuras , 11 avril 2010 - 11:26 .


#52
Tinka2

Tinka2
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hm, jetzt haste mich doch verunsichert mit deiner Aussage shooter teurer rpg :-)

vorstellen kann ich mir es nich eigentlich, DA sieht ja Hammer aus, Mimik passend zu dem gesagten ist doch auch ne Menge Arbeit ?



die kurzen Abschnitte und Wege ja das seh ich genauso, das waere natuerlich super gebe es da viel Freiheit.



Ja siehste, Morrowind...... habe ich "damals" paar std gespielt und bin vor Langeweile eingeschlafen.

soweit ich weiss war das riesig und das war auch die Neuerung, aber es war riesig leer ?

evnt war ich auch noch nicht soweit und steh erst jetzt auf rp-spiele.

ich muss auch zugeben, ich habe da viel nachzuholen da ich die letzten 7 Jahre nur Beitragpflichtige mmorgs gespielt habe.

Hat Morrowind Sprachausgabe ?



und Awakening ja da bin ich ganz deiner Ansicht, pass mal auf *g



Tinka2 wrote...



-- Keine 2. leiste

-- nach wie vor keine Helm-ab Funktion obwohl von der Mehrheit gewünscht

-- Dilaoge, ausser das sich die Gruppe nonstop anpöpelt und sich gegenseitig verarscht nix dolles bemerkt.

-- Runenherstellung, wer den npc da drin plaziert hat, muss wohl den totalen Lattenschuss haben, hat der Held nicht selbst den beruf ist man gearscht.



--- wieso , wieso zum teufel dropen die Gegner , und zwar fast jeder hanswurst nach wie vor schwache Verbände, Metallstücken und noch mehr von diesem Dreck ?

80% der Zeit in Kal Hirol verbringe ich damit alles ständig wegzuschmeissen da mein Inventar permanent voll ist.

Die Kämpfe dauern alle jeweils 5 sec , danach 5 min looten und Dreck wegschmeissen, suppperrrrr.



Die einzige Erklärung die ich fuer diese Masse an Spasskillern finde ist die, das ihr ein anderes Entwicklerstudio beauftragt hattet.

Das ganze hat aber auch rein garnix mit Bioware zu tun wie ich sie bisher kannte.

Tschüss.




Tinka2 wrote...

also ich kanns garnich glauben und versteh es auch nicht. die gehen extra her, machen ein Video plus große Vorstellung des chars Mhairi um sie dann nach 5 min. zu killen, das ergibt doch gar-keinen Sinn ?

also wenn sie echt nicht rettbar ist dann ist dass eine schlechte verarsche und stinkt gewaltig.

wenn sie sie nicht groß angekündigt haetten ok, aber so ist es mies.







#53
Menuras_

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Morrowind hat im Gegensatz zu Oblivion nur Sprachausgabe, solange man nicht selbst mit einem Char spricht, als Dialog also nur Text und zwar viel Text...
Es ist durchaus möglich, das Morrowind heute nicht mehr so fesselt wie 2003, damals aber war es einfach nur gigantisch, es gibt so viel zu entdecken und bestimmt mehrere hundert Quests, die Grafik war für ein Spiel dießer Größe einfach gigantisch gut und die Welt ist riesig.
Elder Scrolls 2 (der Vorgänger von Morrowind) hatte eine noch größere Welt, sie war laut Aussage eines Entwickler zu der Presse, so Groß, wäre sie 1:1, wie England (ohne Irland), Morrowind war dann nur noch etwa ein drittel so groß, was aber immer noch zu stundenlangen Spaziergängen ausreicht, ohne das man ein Gebiet 2 mal betritt...einfach nur noch zum hingnien, auch die Welt weiß zu fesseln und hat Charm, alles ist leicht morbit und es gibt unterschiedliche Landstriche, man kann tun was man will und wann man will, Diebstähle werden geahndet (sofern man erwischt wird) man kann Rauben, Magie betreiben, für den Untergrund arbeiten und und und, ich fands Klasse und habe bis heute kein ähnliches Spiel entdeckt, das mich so fasziniert hatte, ich saß echt Monate daran und hatte nie die Lust verloren weiter zu Forschen, wäre heute bestimmt nicht mehr so, aber damals hat es gepasst wie eine Faust auf´s Auge, sowas müßte es mal wieder geben, ein spiel das fesselt und zwar Monate lang, in dem man sein eigenes Tempo, seinem Forscherdrang nachgehen kann, eine glaubwürdige Welt mit den unterschiedlichsten Charakteren und Landschaften in einem großen Ganzen vereint, mit unzähligen Quests...., du siehst, ich komm dabei ins schwärmen und obwohl ich verzweifelt danach suche finde ich kein Spiel mehr mit ähnlicher Aura wie Morrowind (seiner Zeit), selbst Oblivion kann nicht mehr dießen Flair übermitteln, da dort dann die Welt zu klein und zu eintönig ist, bei Oblivion was die Erweiterung "The Shivering Isles" das beste daran und vermittelte einen Hauch dessen, wie geil eine RPG-Welt sein könnte, würde man das konsequent in ein gigantisches Spiel mit der Größe und Vielschichtigkeit von Morrowind (und Größer), mit der Grafikpower und Ideen von heute umsetzen, das ist mein Traum...

Mein Argument ist immer, damals hat es auch geklappt und die technischen Hilfsmittel waren damals genau so gut oder genau so schwach wie die heutigen Hilfsmittel für heutige Spiele sind, somit muß es doch möglich sein, das mal wieder ein RPG-Meilenstein, in Größe, Freiheit, Spieltiefe, mit massenhaften Quests und einer überzeugenden Welt raus kommt....

Dafür würde ich auch 100€ oder mehr ausgeben, das wär mir wurscht

Modifié par Menuras , 11 avril 2010 - 03:51 .


#54
Tinka2

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ja da habe ich wohl zu viel verpasst, zu spät auf den Zug gesprungen hehe.

ich konnte auch damals mit BG 1+2 oder NWN nix anfangen, habe grad vor kurzem eine Demo installiert um mal zu schauen, aber ist halt doch leider unter meinen Minimalgrenzen was Sprache und grafik angeht, schade.



bg1+2 sollte ich vielleicht doch mal .... ? soll ja auch ein Meilenstein gewesen sein, aber ist mir momentan noch zu teuer um es zu testen, bg2 demo gibts ja nicht.



evnt wird ja The Witcher 2 ein Hammer :-)

#55
Menuras_

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BG und Gothic sind da auch eher mit Dragon Age zu vergleichen, von der Spielmechanik und der gestaltung der Welt her, mir ist leider auch kein anderer Titel wie eben Morrowind unter gekommen das die guten Tugenden eines westlichen RPG´s mit einer riesigen, frei erkundbaren Welt kombinierte, ich habe auch aus lauter Verzweiflung eben dieße Titel (BG und Gothik) angespielt und meißt zu schnell wieder augehört damit, da zu viel HacknSlay und die areale zu "eingeschränkt" waren.

Sehr witzig fand ich da The Bard´s Tale, was zwar genau so funktioniert, aber ungemein witzig dabei ist, ist mal ne Reise wert, das habe ich auch bis zum Schluss, mit Wonne verschlungen, da eben die Identifikation mit dem Barden sehr gut war.

The Witcher finde ich auch sehr interessant, da ich aber leider nur einen etwas grafikschwachen Schleppi habe und meine Spiele, fast ausschließlich auf der XBox zocke und The Witcher meines Wissens nicht für Konsoleros ungesetzt wird, bleibt mir das wohl vorenthalten, schade.

Habe als letztes, vor Dragon Age noch Venetica und Drakensang gespielt, fand aber beide recht öde, wobei Venetica noch was hatte, Drakensang war einfach nur ein Korsett, das sehr eng geschnürt war..."Hust"

#56
Sampaguita

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Ausgerechnet die Geldmachmaschinerie von Bethesda als "gutes Beispiel" zu bringen finde ich (persönlich) unklug. Oblivion war leicht in 8 Stunden durchzuspielen, für Fallout 3 brauchte ich (ohne große Mühe) weniger als 6 Stunden und die "Erweiterungen" waren ein Witz. Ich habe im Nachhinein zutiefst bereut das Geld ausgegeben zu haben für technisch sehr gute, aber rollenspieltechnisch ärmliche Mittelklasseware, die man besser als Fantasy-Shooter vermarktet hätte. Da war selbst Curse of the Azure Bonds noch eingängiger. Mit der BG-Serie habe ich etwas mehr als 1.400 Stunden verbracht, Oblivion kommt auf weniger als 5% davon und Morrowind habe ich aufgrund von Langeweile nicht einmal beendet.

Drakensang dagegen fand ich gut gelöst, umfangreich und authentisch. Was manche als ein Korsett ansehen, ist für mich Regelwerk, Hintergrundgeschichte und fest geschriebene Fakten der Spielwelt. Wer DSA länger gespielt hat erwartet auch nicht weniger von einem digitalen Ableger davon.

Vielleicht sehe ich es ja völlig falsch, doch für mich steht im Zentrum eines RPGs eine Geschichte. Diese sollte omnipräsent sein (und das nicht nur, wenn ich explizit danach suche). Ich will auch nicht stundenlang in der Gegend herumrennen, in der Hoffnung, dass irgendwann schon etwas Interessantes passieren wird... was dann ohnehin nicht eintritt. Das wäre glatt so, als würde man Pen&Paper ohne Meister spielen. Für mich ist "Open World" das genaue Gegenteil zu "Storytelling" und ich sehe mich leider jedesmal aufs neue bestätigt.

DA:O geht für mich eher in Richtung BG. Es ist vorteilhaft taktisch vorzugehen, die Charaktere nach und nach zu optimieren und die Geschichte ist eng verzahnt mit der Spielwelt. Dies ist streckenweise besser, teilweise aber auch schlechter gelöst als in BG, doch im Endeffekt ist es derzeit für mich unter den aktuellen Spielen noch mit das beste Beispiel für zielgerichtetes Erzählen.

Trotz allem: Es ist GUT, dass nicht alle einen identischen Geschmack haben. Denn Variation bringt auch immer wieder neue Ideen hervor. Im Übrigen: mein letztes RPG was "in die Ecke flog" war Risen.

Modifié par Sampaguita, 12 avril 2010 - 09:24 .


#57
Menuras_

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BG mit 1400std.???, mal vorausgesetzt du übertreibst hier nicht leicht oder meinst damit die komplette Reihe mit allen Addons...aber 1400std. mit HackNSlay in festen Levelschläuchen zu verbringen und rund 5 Millionen mal die selben Gegner dahinzumetzeln ist für mich dann wieder langweilig und ich laufe dann lieber stundenlang durch eine kreierte Welt und lerne ihre Geschichte und Land und Leute kennen und lieben und nicht nur meine Handvoll Begleiter, sondern jeden den ich will (Morrowind), klar ist Morrowind für jemanden, der auf ein festes Regelwerk angewießen ist, langweilig und die Welt zu Groß und die Suche nach der Geschichte derer zu anstrengend...
Für mich sind eben zu feste Regeln und "Levelschläuche", für ein Rollenspiel zu langweilig, da für mich ein Rollenspiel bedeutet, das ich eine Rolle spielen kann und zwar die die ich will und nicht eine die irgendein Entwickler oder Firmenguru sich vorstellt, sondern so spielen wie ich will, wenn ich metzeln möchte dann metzel ich wenn ich lieber umherwandern will, dann möchte ich das auch können und dabei auch unterhalten werden, das geht nun mal in Levelschläuchen, in denen mir ständig irgenwelche Bösewichter entgegenströmen, nicht.
So sind nun mal Geschmäcker.

Ich habe auch nie Pen and Paper Spiele gemocht, einfach zu langweilig (für mich).

Übrigens fand ich Fallout genau deswegen, weil es ein zu festes "Regelwerk" und trotz freier Welt eine einzige Geschichte hatte, die es zu verfolgen galt, da nicht viel drumherum passierte, nicht gut, Oblivion deswegen auch nicht, außer die Erweiterung "The Shivering Isles", die fand ich klasse, Abgedrehte Geschichte und eine abartige Welt, die alein war schon der Hammer und sowas von schön und lebendig, da hab ich mich wieder an Morrowind und seinen Fantasiereichen Landschaften erinnert, die im Hauptspiel Oblivion eben nur aus einer einzigen Waldlanschaft bestand, die zu real und somit trist war, auch war kaum Abwechslung geboten.

Aber man kann da wenigsten selbst auf Suche gehen und zwar immer wann man will, man muß Konsequenzen fürchten, wenn man was stiehlt und Leute mögen einen oder schlagen sofort alarm, je nach dem wie man spielt und was man spielt, man kann alles und jede Entscheidung drehen und wenden und hat somit unzählige möglichkeiten ein Spiel zu meißtern, dazu eine dynamische Welt, die sich auch mal so oder mal ganz anders verhält, (das macht mich definitiv mehr an), nicht zu vergessen gibts Wettewechsel und Tageabläufe, die jede Szene und jede Ansicht immer wieder anders erscheinen lässt, usw., usw. Und das nicht nur auf Schlauchpfaden und trotzdem gibt es eine feste und auf tausend arten spielbare Hauptstorry.
Eben ganz anders als vorgerenderte Levelabschnitte die nur eine Tageszeit und nur eine einzige art der Lösung bereit halten, mit eins, zwei Entscheidungen, die man treffen kann in Levels die ich nur dann  besuchen kann, wenn die Storry es erfordert und womöglich dann auch noch nur ein einziges mal, wie in Drakensang, das bei mir ein flaues Gefühl in der Magengrube hinterlassen hatte..., einmal spielen und das wars, mehr will man da gar nicht machen, vorallem gegen Ende, bzw. schon gleich im ersten Drittel, nachdem man festgesellt hatte, das da, ab der ersten (und einzigsten) Stadt, nichts mehr zum selber erforschen gab (wobei schon aleine dieße nur aus Tristes un Statisten mit nicht begehbaren Häusern bestand), war bei mir der Ofen aus und ich habe nur noch gelangweil den Storry-Laufburschen gespielt (hole dieß bring mir das, bla,bla, unzälige male einen Wolf erlegt und Pflanzen gepflückt)  und das alles auch noch in einem Schlauch...

War einfach stinklangweilig. (sowie Anno Toback, Fable, wobei das wenigstens schöne Landstriche hatte, naja, auch übertrieben)

Also Bethesta-Jünger bin ich nicht , ich bin da eher ein Morrowind-Überzeugter (damals 2003 absoluter Fan und bis heute auf der Suche nach was ähnlichem) .
Man nenne mir eine ähnlich umfangreiche Rollespielwelt, aus dem Jahre 2003, oder aus welchem Jahr auch immer und von wem auch immer, da wird man nicht so schnell einen Titel nennen können...
Ich möchte einfach mehr solche Spiele..., da hat sich Bethesta einfach mühe gegeben und sich DAMIT einen Namen gemacht und nicht wie BioWare mit Star Wars-Lizensen (lässt man mal BG außer Acht, das damals eher was für Kenner war und erst im Nachhinein sehr bekannt wurde), sondern mit einer eigenen Idee und dann auch noch soooooooo gigaaaaaaaaaantisch Grooooooooß.....;-)


All die "Regelwerk-" und "PenNPaper-Jünger" werden mit Spielen überhäuft und dieße wollen auch nicht mehr als feste Regeln und "enge Pfade", aber was ist mit Leuten, die sich ihre Geschichte selber schreiben möchten, die selbst auf "Entdeckertour" gehen wollen, die einen "echten" Dieb, einen Helden, Bösewicht, Erkunder, Reisender, Forscher und was weiß ich spielen möchten, mit allen Konsequenzen und Folgen, in Echtzeit spielen möchten und zwar wann und wie sie es wollen und dabei nicht in Levelschläuchen 50Milliarden Knome, Wölfe, Oger, "Libellen" (in Drakensang) und sonstige langweilige Regelfrasen abhaken möchten, die mehr möchten als den Storry-Lakaien zu mimen.....
wann werden dieße Spieler wieder eine RPG-Spielmöglichkeit bekommen?

PS.: das der Trend immer mehr zu durchklickbaren "Filmen" geht, die man nur in einer einzigen Art und Weise spielen kann, in der eine Möglichkeit, ein Gespräch in 2-3 Varianten enden zu lassen, als "Idendifizierung" und womöglich dann auch noch als "Rollenspiel" titulliert werden, sind mir ein Grauß und ich frag mich schon seit Jahren:


"Wie flach kann es denn eigentlich noch werden"????????????


Aber wie du auch schon erwähnt hast, ist jeder Geschmack natürlich anders und jeder hat das Recht auf seine Vorlieben und ich respektiere natürlich auch diejenigen, die sich gerne an Regeln halten und sehr froh sind über Spiele, die sich an PenNPaper- Spiele anlehnen, ich meine ich spiele sie ja auch.....und finde sie auch oft gut gelungen, nur vermisse ich ein neues "freies" RPG und möchte einfach wieder eine Welt auf meine Art entdecken....;-)

Mein letztes, in die Ecke geworfenes Spiel war Resident Evil 5, welch ein Action-Scheiß, ohne jeglichen Horror (was man bei einem Spiel der Resi-Reihe erwartet), statt dessen gibts "Zombidarsteller" mit ner Sonnenbrille auf der Nase, ner Zigarre im Mund und einem Hütchen auf dem Kopf......, wie kindisch....


Gruß Menuras

Modifié par Menuras , 13 avril 2010 - 06:56 .


#58
Sampaguita

Sampaguita
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Ich habe 7 komplette Durchgänge mit BG (also BG, TotSC, BG II und ToB) hinter mir, dazu noch 5 weitere unkomplettierte Anläufe und stehe gerade mit Komplettdurchgang Nummer 8 kurz vor Ende der Zauberfeste in BG II. Also ja, ich übertreibe nicht. Ich sehe es auch nicht als eine Aneinanderreihung von "Levelschläuchen"... da käme mir eher Final Fantasy XIII in den Sinn.

Für mich ist es schön zu sehen, wie die Gruppenmitglieder interagieren, welche Optionen sich durch den Gruppenaufbau ergeben und wie man ein und das selbe Problem unterschiedlich lösen kann. Ich fühle mich von der Geschichte gezogen und dazu angehalten ihr nachzugehen. Genau das habe ich bei Morrowing vermisst: Ich komme auf eine riesige Insel und... und nichts. Ich habe keinerlei Antrieb verspürt irgendetwas zu tun... mit wem denn auch? Morrowind würde ich als gelöst ansehen, wenn ich ein Haus baue, einen Acker bestelle und einsam ins Gras beiße. Ich bin ein einsamer Niemand ohne Antrieb, ohne Ziel.
Genau das Selbe passiert bei Oblivion, sobald man den Kerker verlassen hat: In einem Pen&Paper würde ich das Amulet entnervt in den See werfen und etwas aus meinem Leben machen. Dazu gehört sicherlich nicht, Grashalme zu zählen, Pilze auszugraben oder ein Karte zu zeichnen, welche ich nicht einmal weiterverkaufen kann. Das ist (meiner Ansicht nach) keine Form von Freiheit, sondern lediglich künstliche Spielzeitstreckung. Und wenn man Morrowind strikt nach den Questen spielt ist es auch ein "Levelschlauch", nur halt in völliger Einsamkeit.

Pen&Paper ist genau genommen die einzige Möglichkeit völlige Entscheidungsfreiheit zu erfahren, vorausgesetzt der Meister hat Erfahrung darin ohne Vorbereitung zu improvisieren. Er hat mehr Gesprächsoptionen als jedes Spiel, mehr Dungeons, mehr Städte, mehr Flair und mehr Konsequenzen zur Verfügung.

Ich denke Videospiele können diese Kreativität einfach nicht abbilden, sondern bestenfalls simulieren. Dann nimmt man halt eine riesengroße Karte, wirft 600 Leute rein mit je 2 Questen, 5 Gesprächsfetzen und einer handvoll Gegenstände und deklariert es als RPG, oder nur 200 kleine Karten mit je 3 Leuten, 10 Gesprächsfetzen und 2 Gegenständen... verbindet es mit einem nacherzählten Buch und sagt "RPG".
Heutzutage geht es dann eher um 80 Karten mit je 5 Leuten und 25 Sätzen und einem Shop... statt selbst erkunden oder ein Buch gibt es halt haufenweise Zwischensequenzen (was früher eine Belohnung zum Kapitelabschluss war). Der Markt entwickelt sich weiter und nicht alles davon kommt auch gut bei jedem Spieler an. Ich persönlich finde "interaktive" Zwischensequenzen okay, doch mir fehlen die echten Belohnungen etwas...

Um mal den Bogen zu DA:O zurück zu finden: Ich mag die Story sehr, der Schwierigkeitsgrad ist (nach dem ersten Patch) gut dosiert, das Balancing ist meist ebenfalls gut gelungen und die Gruppencharaktere sind gut ausgearbeitet (wenngleich hier und da etwas mehr NPC Interaktionen fehlen). Aber ich spüre einfach nicht die omnipräsente Bedrohung wie seinerzeit bei BG durch Zarevok oder die stetige Angst vor Jon Irenicus und seinen Anhängern. Zu kaum einem Zeitpunkt scheint Loghain ernsthaft in Erwägung zu ziehen mich mit Nachdruck ausschalten zu wollen oder mir die Verbündeten streitig zu machen. Er wartet geradezu darauf, dass ich stark genug werde ihn problemlos wieder loszuwerden.

Naja... ich brauche halt keine große Welt, sondern vor allem große Charaktere. :wizard:

Modifié par Sampaguita, 13 avril 2010 - 08:12 .


#59
Majiip

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Sampaguita wrote...
Naja... ich brauche halt keine große Welt, sondern vor allem große Charaktere. :wizard:


Den Satz unterstreiche ich mal ganz DICK für mich mit!
Ich höre ja auch oft wie Leute sich beklagen dass Dragon Age keine offene Welt hat sondern aus einzelnen Modulen besteht, wie z.B. NWN. Persönlich finde ich das voll in Ordnung. Die Begleiter sind mir wichtiger, die geben dem Spiel erst Leben.

Von Bioware habe ich bisher NWN (Teil 1, auch beide Addons), KotOR (Teil 1) und nun Dragon Age (ja, bisher auch nur Teil 1^^ + Addon) gespielt. Fand sie alle super!

Ich hoffe Bioware legt für Dragon Age 2 wieder viel Wert auf Interaktion und Romanzen. Gab es bisher in allen Titeln und ist ein MUß für mich. Da verzichte ich gerne auf andere Sachen. Hoffen wir mal dass Bioware nicht zu sehr leidet unter der Knute von EA.

Modifié par Majiip, 13 avril 2010 - 11:00 .


#60
Menuras_

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Ich halte es halt einfach nur für Geldmache, wenn man fix und fertige Geschichten in Spiele verpackt und den "User" dann die Frasen abhaken lässt und ihn als Storry-Lakaien missbraucht, dazu dann Arbeit an einer ausgearbeiteten Welt und an interessanten NPC´s, an selbsterkundbares und an Interaktivität sich spart, dafür dann 40€ verlangt (Awakening) und sich dann trotzdem in den Himmel gehoben sieht....

Ich möchte beim spielen einfach nicht an die Hand genommen werden und  durch einen Durchklick-Film mit "Quizfragen" die dann Antwort A-D bereithalten, mit zig Begleitern geführt werden, die mich ständig mit einer Handvoll langweiligen, sexistischen und altbackenen Sätzen langweilen und ich finde, wie schon gesagt, ein "Gespräch" das aus langweiligen, sich immer wiederholenden Satzbausteinen bestehen, auch eher nervig und keinesfalls irgendwie belebend, da ich immer an meinem eigenen Willen beschnitten werde und eben nur der Storrylakai bin...

Ich denke ich habe nun ausgiebig genug gesagt, was ich nicht an Spielen gut finde und hoffe inständig, das es genügend Gleichgesinnte gibt, sodas sich endlich mal ein Entwickler erbahrmt und ein riesiges, interaktives Rollenspiel rausbringt, von mir aus auch für 200€, ich würds zahlen, um endlich dem immer gleichen, "eingeschnürten" RPG Spielen zu entkommen...

Modifié par Menuras , 14 avril 2010 - 04:37 .


#61
ColonelAutumn

ColonelAutumn
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Die Gespräche bei Dragon Age sind doch in Ordnung, erwartest du 50 Auswahlmöglichkeiten für einen Dialog? Dann würde man aus dem lesen nicht mehr rauskommen, außerdem wäre dafür warscheinlich zu wenig Platz auf dem Bildschirm ;) Finde die Dialoge oft auch sehr unterhaltsam und nicht altbacken.



Storylakai? was meinst du damit? Du musst doch zwangsläufig eine Story nachspielen, sonst wird das Spiel langweilig. Und bei Dragon Age hat man doch auch Möglichkeiten, die Story ein wenig mitzugestalten.



Eine große freie Welt finde ich eher negativ, man verliert sich da drin und läuft ziellos durch die Gegend, ohne zu wissen wo man anfangen soll. Ein Grund warum Oblivion bei mir "in die Ecke geflogen" ist.

#62
Menuras_

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"man hat sogar die Möglichkeit ein wenig mit zu gestalten", genau das meine ich damit, das es anscheinend schon toll ist, wenn man ein ganz klein wenig den "Film" beeinflussen kann, das ist mir halt zu wenig, auch fünfzig solcher Auswahlmöglichkeiten wären da zu öde, besser ist da eine interaktive Welt und NPC´s, die auf dein Aussehen, deine Rasse, deinen Levelvortschritt, dein Agieren (stehlen, zaubern,etc.), auf die momentane "politische" Lage, deine Gildenangehörigkeit oder auf die momentane Tageszeit reagieren, da braucht man dann keine vorgerenderte Gesprächsfrasen mehr, die eh alle auf ein Ende hinauslaufen, egal wie man sie beantwortet und den Storryverlauf, wenn überhaupt, nur ankratzen kann, sowie in Spielen von BioWare eben üblich, das ist eben nur vorgegaukelte interaktivität, die dir dann die Wahl lässt, ob du einen Apfel oder eine Birne ißt, aber das jetzt ein Baumobst gegessen wird (also alle auser Kirschen, Abrikosen, Zwetschgen, Mirabellen, etc.), das ist dann unabdingbar und eben so vorgesehen, das ist stupide und ich kaufe mir da in Zukunft lieber einen guten Film, da kann ich dann auch entscheiden, ob ich ihn in Normalgeschwindigkeit oder im schnellen Vorlauf anschaue ("Wow")....

Spielerische Freiheit scheint die meißten zu überfordern, darum hat der Mainstream so dermaßen um sich gegriffen und man feiert schon altbackene  Frasen wie "wußtest du schon, das ich auf Frauen mit Tätowierungen stehe" und darauf folgende Antwort "wußtest DU schon, das ich die meißten Menschen verachte", in einer Dauerschleife schon als "Idendivizierung mit den Chars"
Im Übrigen außgerechnet als BioWare-Fan dann Bethesta als Geldmaschinerie zu bezeichnen ist schon mutig...(K.O.T.O.R. ???, Bethesta hatte so einen "Lizenswahn" bis heute nicht nötig)

Für mich sind die BioWare-Spiele eher was für Leute, die an der Hand durch ein Spiel "geführt" werden müßen/wollen, Bethesta hat sich eher einen Namen mit Großen Spielwelten und "freien" Rollenspielen gemacht, so wie es eben meine oder eben eure Vorlieben gibt...

Modifié par Menuras , 15 avril 2010 - 02:42 .


#63
Rufi84

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ColonelAutumn wrote...

Die Gespräche bei Dragon Age sind doch in Ordnung, erwartest du 50 Auswahlmöglichkeiten für einen Dialog? Dann würde man aus dem lesen nicht mehr rauskommen, außerdem wäre dafür warscheinlich zu wenig Platz auf dem Bildschirm ;) Finde die Dialoge oft auch sehr unterhaltsam und nicht altbacken.

Storylakai? was meinst du damit? Du musst doch zwangsläufig eine Story nachspielen, sonst wird das Spiel langweilig. Und bei Dragon Age hat man doch auch Möglichkeiten, die Story ein wenig mitzugestalten.

Eine große freie Welt finde ich eher negativ, man verliert sich da drin und läuft ziellos durch die Gegend, ohne zu wissen wo man anfangen soll. Ein Grund warum Oblivion bei mir "in die Ecke geflogen" ist.


Oblivion war doch sehr linear..man wusste beim Hauptquest immer genau wo man als nächstes hinsollte, das einzige was vielleicht etwas überfordernd sein könnte sind die Nebenquest, reise ich jetzt erst dort hin oder folge ich dem HQ, wenn ich das tue verpasse ich dann vielleicht soviel in der Welt ?

Das sind die Fragen die ich mir gestellt hab..ich hab das dann einfach ganz einfach gehandhabt..ich bin einmal im Kreis durch ganz Cyrodil gereißt oder wie das Land hieß..und hab jede interessante Höhle und Ayleiden Ruine mitgenommen und das HQ hat dafür gesorgt das man auch öfters mal Abseits des Weges war und Orte tief in den Wäldern und Bergen endecken konnte.

SO übertrieben frei war die Welt nicht, ausser das DragonAge in Modulen angelegt ist und Oblivion eben als eine Welt da steht.
Vorteil dabei ist das man auch Ruinen von überfallenen Orten und zerstörten Burgen sehen kann.
Diese Freiheit wird einem in DA genommen..ich würde gernemal nach Lothering reisen, nach überlebenden suchen und schauen was man vor der Brut retten kann.
Kann man aber nicht.

Nichts desto trotz spiel ich Dragon Age und Oblivion sehr gerne, sind halt unterschiedliche Philosophien die beide ihren Reiz haben.

Modifié par Rufi84, 15 avril 2010 - 08:16 .