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Super Awesome Stories: Aftershock, Sense of Smell, Bleeding Memories, Salvation etc.


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649 replies to this topic

#1
TopSun

TopSun
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So Leute, ich habe hier mal einen Thread gestartet  , in dem wir mal ein paar Stories zusammenstellen, egal ob sie vor Mass Effect 1, während Mass Effect 1, zwischen Mass Effect 1 und 2, während Mass Effect 2, zwischen Mass Effect 2 und 3, während Mass Effect 3 oder dem Ende spielen, das Ende selbst sind und sogar nach Mass Effect 3 stattfinden, solange es mit Mass Effect zu tun hat........................Naja, ihr wisst, was ich meine.

Die Regeln:
Jeder kann alles posten und alles kritisieren, solange es konstruktive Kritik ist.
Benehmt euch einfach zivilisiert.
Das war es eigentlich auch schon.

Und jetzt posten, lesen und genießen.

      Inhaltsverzeichnis:
  • [list]
  • Aftershock (Seite: 1)
  • Sense of Smell (Seite: 2)
  • Bleeding Memories (Seite: 7)
  • Salvation (Seite: 9)
  • Der ewige Zyklus (Seite: 10)
  • Sacrifice (Seite: 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19, 21, 22)

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Edited by Big-Boss687, 28 March 2013 - 09:47 PM.


#2
TopSun

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INTRO:

Aftershock

Tag 1:


Die Sonne ging gerade über den trockenen Gesteinsplaneten Rannoch auf, als Tali aufwachte. Sie konnte sich zum ersten Mal nach langer Zeit richtig ausruhen. Die letzten Tage waren sehr hart. Seit die Reaper vernichtet wurden, versuchte ihr Volk mit der Hilfe der Geth ihren Heimatplaneten wiederaufzubauen. Ohne sich eine Pause zu gönnen koordinierte sie ihre Leute. Es war ein schwere Aufgabe, aber die Quarianer vertrauten ihr und sie wusste dieses Vetrauen zu schätzen. Aber nicht heute. Heute hatte sie sich endlich eine Pause genommen, um Zeit für das Wichtigste in ihrem Leben zu haben. Als sie ihre Augen öffnete, lag ihr Kopf auf Shepard´s Brust. Sie mochte das; es gab ihr ein Gefühl der Geborgenheit. Sie richtete ihren Kopf nach oben und schaute ihn mit ihren glänzenden Augen. Shepard erwiderte den Blick mit einem Lächeln.
„Guten Morgen, Commander John Shepard.“, fing Tali an.
„Guten Morgen, Botschafterin Tali´Zorah vas Rannoch.“, antwortete Shepard, „Na, willst du heute irgendwas besonderes machen?“
„Könnten wir heute nicht einfach den ganzen Tag im Bett liegen bleiben? Zum ersten Mal seit langer Zeit können wir Zeit zusammen verbringen ohne Angst zu haben, was der nächste Tag bringen könnte.“, sagte sie erleichtert.
„Wie du willst. Ich richte mich heute ganz nach dir.“
Tali genoss die Stille und die Zeit, die sie mit Shepard verbrachte, während er ihr zärtlich durch das Haar strich, als plötzlich Tali´s Universalwerkzeug anfing zu blinken. Tali versuchte es zwar zu ignorieren, konnte das Geblinke dann allerdings nicht mehr aushalten. Schließlich wandt sie sich aus Shepard´s Umarmung und ging ihre neuen Nachrichten durch. Das Meiste davon waren Danksagungen für ihre außergewöhnliche Arbeit. Nach kurzer
Suche stieß sie auf die Nachricht, die sie vor Kurzem erhalten hatte:

Ma´am, wir benötigen unbedingt ihre Hilfe am Landeplatz Theta. Hier ist ein Mensch, der jede Aussage verweigert. Er will nur mit ihnen reden. Ich kann leider jetzt nicht alles erklären; bitte kommen sie sofort.“


„Alles okay?“, fragte Shepard.
„Ich weiß nicht. Jemand will unbedingt am Landeplatz Theta mit mir sprechen. Und das, obwohl heute mein freier Tag ist.“, sagte Tali mit einem enttäuschten Ton,“ Ist das ok für dich?“
„Passt schon. Du hast große Verantwortung für dein Volk. Ich dusche mich noch schnell und folge dir dann.“, antwortete er mit seinem typischen Lächeln.
„Danke, Shepard.“ Tali zog sich ihren schwarz-lila-farbenen Schutzanzug an und machte sich auf den Weg zum besagten Ort.





Tali hatte eine Weile zu gehen bis sie schließlich von weitem Landeplatz Theta ausmachen konnte. Sie erinnerte sich gut an diesen Ort, den sie schon oft mit Shepard besucht hatte. Die Plattform ragte, getragen von einem gewaltigen Felsvorsprung, ein ganzes Stück über die Klippen der Küste hinaus aufs Meer. Etwas abseits der größeren Kolonien gelegen, konnten hier Entladungen und Beladungen von Transportershuttles abgewickelt werden ohne jemanden zu belästigen. Kurz bevor sie ankam, kam ihr schon jemand entgegen.

„Guten Tag, Ma´am. Ich hoffe wir haben sie nicht bei etwas gestört?“, fragte der Quarianer.
Tali seufzte. „Was ist denn los, Kar´Denna? Wer will mich sehen? Ihre Nachricht war nicht gerade aussagekräftig.“
„Tut mir Leid, Ma´am, lassen sie es mich bitte erklären: Vor eine Stunde drang eine unbekannte Flotte in unser System ein. Wir...“
Tali unterbrach ihn harsch. „Wer? Haben sie Kontakt zu uns aufgenommen? Oder zu den Geth?"
Geduldig führte Kar`Denna fort:
„Wir hatten versucht mit dieser Flotte Kontakt aufzunehmen, aber wir bekamen keine Antwort. Nach einiger Zeit schickten sie ein Shuttle, aus dem dieser Mensch ausstieg. Er will allerdings nur mit ihnen reden. Und mehr wissen wir derzeit auch nicht.“
Tali überlegte, was dass alles sollte. Sie verstand nicht, warum auf einmal eine Flotte in das System von Tikkum eindrang. Ein Überfall? Tali verzweifelte; sie hatten doch gerade erst einen Krieg hinter sich. Als sie endlich am Zielort ankamen, sah sie eine Gruppe quarianischer Marines, die die unbekannte Person bewachten.
Nachdem sie die um ihre Sicherheit besorgten Marines davon überzeugen konnte sie durchzulassen, sah sie endlich diesen Menschen. Allerdings stand er mit dem Rücken zu ihr und schaute auf das Meer hinaus. Er trug einen langen braunen Trenchcoat und hatte einen großen Hut auf dem Kopf. Seinem Körperbau zu urteilen schien er ein Mann zu sein. Sie trat näher.
„Ein wunderschöner Ausblick, nicht wahr?" ergriff der Mann das Wort.
"Sie können stolz darauf sein so einen schönen Planeten zu haben. Die Erde sieht noch immer wie ein Trümmerhaufen aus.“
Tali stellte sich misstrauisch neben ihm und erwiderte: „Wer sind sie? Und warum ist ihre Flotte in unserem System?“ Tali versuchte das Gesicht des Fremden auszumachen, doch sie konnte nicht viel erkennen, da der Mensch bis auf seine Augen vermummt war. Aber schon seine Augen waren erstaunlich: Ein Narbe durchzog das rechte Auge und es leuchtete in fahlem Blau. Tali kam es irgendwie bekannt vor. Es hatte einen erschreckend anziehenden Effekt. Der Mensch atmete tief durch, drehte sich zu Tali und streckte seine Hand aus.
„Campbell. Jack Campbell. Es ist mir eine Ehre sie kennen zu lehren, Tali´Zorah vas Rannoch.“
Tali verschränkte stattdessen die Arme: „Woher kennen sie mich? Und was wollen sie?“
„Tun sie doch nicht so bescheiden. Die gesamte Crew der Normandy ist Galaxieweit bekannt.“
„Das beantwortet Frage 1.“
Campbell zog seine Hand zurück und begann zu reden:
„Ich wurde vom Rat geschickt, um ihnen einen Vorschlag zu machen, eine Art Deal. Er möchte ihnen gerne seine Hilfe anbieten. Er weiß auch, dass sie es mit der Hilfe der Geth weit geschafft haben, aber trotzdem fehlt es ihnen immer noch an Ressourcen. Und da kommt er ins Spiel. Der Rat würde ihnen gerne seine Unetstützung anbieten: Baumaterial, Rohstoffe, Nahrung. Solche Sachen.“
Tali überlegte und sprach aus, was hier wohl jeder gefragt hätte: „Und was erwartet der Rat als Gegenleistung von uns?“
„Nichts.“, erwiderte Campbell.
„Nichts?“, echote Tali.
„Ja, nichts. Harte Zeiten brechen an und der Rat will jedem Volk helfen.“
„Der Rat hat sich noch nie um unser Volk gekümmert. Warum auf einmal jetzt?“
„Sie haben eine entscheidende Rolle bei dem Kampf gegen die Reaper gespielt und der Rat möchte sich wahrscheinlich dafür revanchieren. Außerdem erhofft er sich so eine bessere Beziehung zu ihrem Volk aufzubauen.“

Tali verstand nicht, was das hier alles sollte. Warum sollte der Rat jetzt um ihr Volk besorgt sein? Und wieso bekamen sie keine Nachricht? Und sagte dieser Mensch überhaupt die Wahrheit?
Die Situation kam ihr sehr suspekt vor, allerdings wusste sie auch das ihre Leute an den Grenzen des Möglichen arbeiteten und sie deshalb eigentlich jede Hilfe annehmen müsste.
Doch so verzweifelt war die Lage noch nicht, dass sie dem Rat oder jemanden, der behauptet vom Rat geschickt wurden zu sein, blindlings vertrauen müsste. So entschied sie die Hilfe vorerst abzulehnen.




"Sie müssen verstehen, dass ich eine solche Entscheidung nicht ohne Bedenkzeit und den nötigen Informationen fällen werde. Ersteinmal muss ich die Admiräle informieren und die Capitäne davon abhalten ihre Schiffe in einen Kampf zu verwickeln. Deaktivieren sie bis auf weiteres ihre Schiffsverteidigung und halten sie ihre Position am Massenportal."
„Aber selbstverständlich. Ich freue mich schon auf die Zusammenarbeit, Tali´Zorah vas Rannoch.“ antwortete Campbell wenig überrascht. Er schien damit gerechnet zu haben.


Nachdem Shepard sich geduscht hatte, zog er sich seine Jeans und seine Lederjacke an. Etwas versteckt holsterte er seine Paladin. Er wusste selbst nicht warum, aber drei Jahre lang hatte er immer nur Waffen getragen. Er kam sich ohne sie irgendwie nackt vor. Sobald er bereit war, machte er sich auf den Weg zum Landeplatz Theta.

Tali blickte aufs Meer hinaus, als Campbell wieder in sein Shuttle stieg um Befehle an seine Flotte zu erteilen.
Von hinten glitten zwei Arme sanft um ihre Hüfte herum bis sie ihre Taille schließlich ganz umfassten.
Tali erschrak erst, wusste aber schnell was vor sich ging.
„Shepard.“, hauchte Tali.
„ Erinnerst du dich noch an unser erstes Mal hier?“, flüsterte Shepard.
„Wie könnte ich das vergessen: Die Sonne ging gerade unter und ich nahm meine
Maske ab um einmal die kühle Meeresbrise auf meiner Haut zu spüren ... es war wunderschön.“
Tali schüttelte den Kopf und wechselte das Thema: „Du glaubst nicht, was gerade passiert!“
Zum gleichen Zeitpunkt stieg Campbell wieder aus seinem Shuttle und erblickte Shepard. Campbell zuckte zusammen und machte einen Schritt zurück. Auch Shepard bemerkte ihn, erstarrte kurz, stellte sich dann
aber schützend vor Tali und zog seine Waffe: „Jack Campbell. Was zur Hölle suchst du hier?“
„Commander Shepard. Wer hätte gedacht, dass wir uns hier wiedersehen? Seit Tygris ist eine lange Zeit vergangen.“, erwiderte Campbell höhnisch.
Tali war verwirrt und wusste nicht, was gerade vor sich ging: „Shepard, was ist h...?“
Doch Shepard unterbrach sie: „Wie kannst du diesen Namen nur so leicht in dem Mund nehmen, nach all dem was in dieser  Kolonie passiert ist?“
„Du weißt, dass es keine andere Lösung gab. Du hast gezögert, ich habe gehandelt. Hätte ich nichts gemacht, hätten wir weitere tausende Tote. Du weißt das ganz genau.“
„Es gibt immer eine andere Lösung. Du hast nicht aus Sorge um die Kolonien gehandelt, sondern aus reinem Eigennutzen. Tausende von Kolonisten mussten deinetwegen sterben.“
Eine Zeitlang lag Stille in der Gegend. Shepard richtete noch immer seine Waffe auf Campbell bis dieser wieder begann zu reden: „Hör zu Shepard, ich bin nicht als Feind da, sondern als Freund. Der Rat schickt mich, um Rannoch zu unterstützen..“
Ohne den Kopf von ihm abzuwenden blickte Shepard zu Tali, die es mit einem zögerlichen Nicken bestätigte. Mittlerweile hatten die Marines den Vorfall bemerkt und eilten herbei. Doch Campbell und Shepard blieben wie
versteinert. Tali sah die Anspannung in Shepards Gesicht und ihr wurde klar das sie die aufgeheizte Situation unbedingt entschärfen musste:
„ Shepard, ich weiß nicht was zwischen euch vorgefallen ist, aber bitte nimm die Waffe runter! Campbell hat sich bereit erklärt die Waffensysteme seiner Schiffe zu deaktivieren und auf Abstand zu Rannoch zu bleiben bis wir seine Geschichte überprüft haben. Er stellt im Moment keine Bedrohung dar!"
Shepard senkte den Blick. Er wusste das sie Recht hatte. Doch Campbell brauchte auch eine ordentliche Warnung. Er maschierte schnellen Schrittes Campbell entgegen; entledigte sich seiner Waffe im Gehen,
packte Campbell am Kragen seines Trenchcoats und stieß ihn gegen das cockpit des Shuttles.
"Wenn du einen falschen Schritt machst, wenn deine Geschichte auch nur irgendeinen kleinen Fehler
hat, werde ich nicht zögern dich augenblicklich zu töten!“
Campbell erwiderte boshaft: „Na, das ist ja schon mal ein Anfang. Ich habe sie auch vermisst, Shepard.“
Die quarianischen Marines hatten inzwischen die Waffen auf Campbell und Shepard gerichtet. Shepard ließ von ihm ab drehte sich um und kehrte zu Tali zurück.
Tali war nach Shepards überraschendem Vorstoß noch immer erstarrt. Shepard kannte schon die nächste Frage, und sagte: „Ich weiß, du hast viele Fragen, aber ich würde gerne erst einmal von diesen Ort verschwinden. Ich werde dir später alles erklären.“





Die Sonne verschwand gerade hinter dem Horizont von Rannoch, als Shepard und Tali in ihrem Haus zurückkehrten. Er hatte den ganzen Weg geschwiegen und Tali hatte dies respektiert, obwohl ihr eine Menge Fragen im Kopf herumschwirrten. Shepard ging ohne ein Wort auf den Balkon und schaute dem Sonnenuntergang zu. Tali wartete noch im Haus bis sie nach kurzer Zeit ihre Maske abnahm und Shepard schließlich nach draußen folgte. Sie stellte sich neben ihm und legte ihren Kopf auf Shepard´s Schulter. Sie zögerte erst, wollte dann aber fragen, allerdings kam Shepard ihr zuvor:
„Campbell und ich haben früher zusammen gearbeitet. Wir gehörten beide zu N7. Eines Tages bekamen wir einen Auftrag auf einer entlegenen Menschenkolonie in den Terminus-Systemen: Tygris. Aber alles lief schief, furchtbar schief.“ Shepard machte eine kurze Pause und wollte schon fortfahren, doch Tali fuhr dazwischen:
„Ist schon okay. Du musst mir nicht sagen,was passiert ist, wenn du nicht willst. Ich vertraue dir.“
„Danke, Tali.“, erwiderte Shepard.
Beide blickten noch eine Zeitlang fest umschlungen in die Ferne.




Tag 2:

Die Sonne stand hoch über Rannoch, als Shepard an der Hauptzentrale der  Quarianer ankam. Das Gebäude lag in der Nähe der Kolonie mitten in einem Krater und ragte meterhoch aus diesem heraus. Es erinnerte ihn irgendwie an den Citadelturm. Einige Geth reparierten die vom Krieg  zurückgebliebenen Schäden an dem Konstrukt. Shepard hatte gehört, dass es vor dem Frieden als Datenspeicher der Geth benutzt wurde, wollte aber nicht nachfragen. Es gab wichtigere Dinge zu tun. Tali war schon vorausgegangen, um die Situation mit Campbell den anderen Admirälen vorzulegen. Als Shepard das Gebäude betrat, war ein ein hektisches Treiben im Gange. Überall liefen Quarianer und Geth von einer Tür zur nächsten. Andere bedienten Konsolen und erteilten Anweisungen über ihre Comm-Geräte. Shepard schlängelte sich durch dieses Durcheinander, bis zu einer Tür, über der groß “Konferenzraum“ geschrieben stand.
Als Shepard den Raum betrat, fragte Han´Gerrel: „Haben wir denn schon eine Nachricht vom Rat bekommen?“ „Nein, noch nicht.“, antwortete Tali. Sie wandte sich um, als sie das Zischen der aufgleitenden Türen bemerkte:
„Shepard.”
„Commander Shepard. Schön, dass sie kommen konnten.”
„Tali. Admiräle.“, erwiderte Shepard mit einem knappen Nicken. „Sie waren doch bei den Spectres, daher hatten wir gehofft, sie könnten uns aufklären.“ fuhr Daro´Xen fort.
„Es tut mir Leid, Admiral, aber ich habe auch nichts davon gewusst. Aber eines kann ich ihnen versichern: Der Rat würde so etwas nie ohne eigenen Nutzen machen. Campbell hat uns nicht die ganze Wahrheit gesagt. Etwas
an seiner Geschichte ist faul.”
„Sind sie sich da sicher, Shepard?“, fuhr Zaal´Koris dazwischen, „Wenn er die Wahrheit sagt und wir die
Hilfe des Rates ablehnen, wäre das ein diplomatisches Desaster. Wir  haben gerade erst unseren Heimatplaneten zurückbekommen und wollen nicht schon wieder ausgegrenzt werden, vor allem nicht in diesen Zeiten.“
„Vertrauen sie mir. Campbell´s Anwesenheit bedeutet nichts gutes.“, antwortete Shepard.
„Shepard hat recht.“, sagte Han´Gerrel, „Der Rat hat uns bis jetzt immer missachtet; und nun will er uns auf einmal helfen? Das macht keinen Sinn. Da muss mehr dahinter stecken.“
„Ich stimme Han´Gerrel zu.“, bekräftigte Daro´Xen, „Es ist merkwürdig, dass der Rat eine ganze Flotte schickt, nur um uns mit Ressourcen ...“
Ein junger quarianischer Marine kam plötzlich in den Raum gestürmt und unterbrach sie: „Admiräle, wir empfangen eine Nachricht vom Rat. Sie wollen unbedingt mit ihnen  reden"
„Gut.“, sagte Gerrel, „Endlich bekommen wir Antworten.“
Die Admiräle, Tali und Shepard begaben sich in den Holoprojektor-Raum. Als die Abbilder der Ratsmitglieder erschienen, hielten sich die Admiräle im Hintergrund.
„Guten Tag, Ratsmitglieder.“, begrüßte Tali.
„Guten Tag, Botschafterin.“, antwortet Ratsmitglied Sparatus.
„Ratsmitglieder.“, sagte Shepard.
„Commander Shepard, sie hier? Was für eine unerwartete Überraschung.“ erwiderte Ratsmitglied Valern.
„Ratsherren, ist es wahr, dass sie uns Hilfe geschickt haben?“, fragte Tali.
„Ah, dann ist Mr. Campbell also schon angekommen. Leider hatte wir keine Möglichkeit sie vorzuwarnen, da wir bis jetzt keine Verbindung zu ihnen aufbauen konnten. Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten, die wir ihnen sicherlich bereitet haben.“, erklärte Ratsherrin Tevos, „Wir wollen damit unsere Dankbarkeit ausdrücken, dass sie im Krieg eine so große Hilfe waren. Außerdem hoffen wir so ein besseres Verhältnis zwischen den Quarianern und dem Rat schaffen zu können.“
Die Ratsherrin schien noch etwas sagen zu wollen, doch Shepard unterbrach sie: „Warum lügen sie uns an?“
„Sie anlügen? Shepard, ich verbitte mir so mit uns zu reden.“, erwiderte Sparatus.
„Und warum schicken sie dann eine ganze Flotte, wenn sie uns nur “helfen“ wollen? Und warum Jack Campbell? Ich kenne diesen Mistkerl. Das ist kein Mann den man mit einer einfachen Ressourcen-Lieferung beauftragt. Ich habe den Rat und seine Lügen langsam satt!” Auf Shepards Stirn konnte man die Adern vor Wut pulsieren sehen. „Verdammt! Ich habe ihnen schon mehrmals das Leben gerettet und das ist der Dank dafür? Ich verlange eine ehrliche Antwort und zwar sofort! Oder der Deal ist geplatzt.“
Es herrschte kurz Stille. Die drei Rastmitglieder schauten sich gegenseitig an und Tevos antwortete schließlich: „Also gut, Shepard, sie haben recht. Wir haben Campbell nicht nur wegen der Hilfe geschickt. Er soll die Situation auf Rannoch beobachten.“
„Welche Situation?“, fragte Tali.
„Die Situation mit den Geth. Sie waren zwar eine sehr große Hilfe im Kampf gegen die Reaper, aber dennoch sind sie nur Maschinen, KIs wie die Reaper. Und wir sind uns nicht sicher, ob der Frieden Bestand haben kann. Deswegen haben wir Campbell geschickt, um die Sache zu beobachten und zu klären, falls etwas aus dem Ruder läuft. Er ist einer unserer besten Agenten.“, fuhr Valern fort.
Bevor Shepard etwas sagen konnte, fuhr Tali dazwischen: „Sie wollen uns also sagen, dass wir keine andere Möglichkeit haben als die “Hilfe“ anzunehmen?“
„Sie können jederzeit ablehnen. Wir wären ihnen aber sehr verbunden, wenn sie uns dies erlauben würden. Außerdem könnten sie so ihre Loyalität unter Beweis stellen und das würde sich bestimmt nicht als negativ erweisen.“, erklärte Tevos.
„Noch immer der alte Rat. Nichts hat sich nach all dem geändert.“, sagte Shepard mit einem verächtlichen Ton.
„Können wir noch etwas Bedenkzeit bekommen? Ich muss das erst mit den Admirälen besprechen.“, bat Tali den Rat.
„Aber natürlich.“, antwortete Tevos, „Wir erhoffen uns schnellstmöglich eine Antwort von ihnen.“, fügte die Ratsherrin hinzu, „Botschafterin. Commander Shepard.“
Mit einem statischen Kratzen verschwanden die holographischen Bilder.
„Alles okay?“, fragte Shepard.
Tali ließ den Kopf hängen und fuhr mit der Hand an ihren Helm und antwortete: „Keelah, ich habe Kopfschmerzen von diesem Gespräch bekommen.“ ,sie machte eine kurze Pause, „Ich hätte nicht gedacht, dass der Rat nach all dem, was passiert ist, uns noch immer kein Fünkchen Vertrauen schenkt.“
„Und was wirst du jetzt machen?“, fragte Shepard.
„Ich werde mich mit den Admirälen beraten, aber wir haben wohl keine andere Wahl."
Shepard legte seine Hand auf Tali´s Schulter: „Hey. Egal, was für eine Entscheidung du triffst, es ist bestimmt die richtige.“
„Danke, Shepard.“ Tali schien es schon ein bisschen besser zu gehen. „Ist es okay für dich, wenn ich…?“
„Ist schon in Ordnung. Ich warte zu Hause auf dich.“, antwortete Shepard.
Tali gab den Admirälen ein Handzeichen und sie gingen wieder zurück in den Konferenzraum.
Shepard machte sich auf den Rückweg.


Auf dem Weg zurück dachte er noch einmal über das Gespräch nach. Er war auf den Rat wütender als je zuvor. Und auch wenn er zufrieden war, dass er dem Rat endlich mal die Meinung sagen konnte und dieser mit der Wahrheit herausrückte, glaubte er, dass sie noch nicht alles gesagt haben. Anderseits dachte er auch daran, dass es ein großartiger Vorteil für Quarianer und Geth wäre, wenn sie ein gutes Verhältnis zum Rat aufbauen könnten, obwohl er sie angelogen hat. Aber wer konnte es ihnen wirklich verdenken misstrauisch zu sein. Immerhin standen die Völker der gesamten Galaxie noch vor kurzem davor komplett von einer übermächtigen Rasse künstlicher Intelligenzen ausgelöscht zu werden.
Shepard ging immer wieder andere Konsequenzen durch. Er musste kurz lachen, als er sich vorstellte, dass die Geth vielleicht sogar eine Botschaft bekommen würden.


Als Tali zurückkehrte, war es schon längst Nacht geworden. Sie war von den Ereignissen des Tages erschöpft und wollte eigentlich nur noch schlafen. Sie hatte lange mit den Admirälen diskutiert, um auf ein Ergebnis zu kommen. Sie hatten sich darauf geeinigt die “Hilfe“ des Rates anzunehmen. Doch Sie war von sich selbst enttäuscht und hasste sich dafür. Aber Sie wusste auch, dass es keine andere Möglichkeit gab. Sie brauchten die Unterstützung des Rates. Selbst die Admiräle wussten das. Trotzdem konnte sie es nicht fassen, dass der Rat ihnen und Geth noch immer so sehr misstraut, obwohl sie auf derselben Seite gestanden und gemeinsam gekämpft hatten.
Als Tali in das Haus trat, sah sie Shepard draußen auf dem Balkon sitzen. Sie ging zu ihm, legte aber zuerst wie immer ihren Helm ab. Nachdem sie die Tür öffnete und auf dem Balkon stand, atmete sie erst einmal tief durch. Sie liebte die frische Luft ihrer neuen Heimat. Tali drehte sich zu Shepard um und bemerkte, dass dieser auf dem großen Lehnstuhl eingeschlafen war. Sie wollten ihn zwar nicht wecken, setzte sich aber trotzdem vorsichtig auf seinen Schoß und legten ihren Kopf zärtlich an seine Brust.
Shepard wachte erschrocken auf, aber als er bemerkte, dass es Tali war, lächelte er.
„Wie ist es gelaufen? Für was habt ihr euch entschieden?“, fragte er, obwohl er sich eigentlich schon fast sicher war die Antwort bereits zu kennen.
Doch Tali war bereits eingenickt und murmelte nur noch etwas vor sich hin, das Shepard nicht wirklich verstand. Aber er wollte Tali nicht weiter stören. Sie hatte in letzter Zeit viel durchgemacht. Deshalb beließ er es bei ihrer “Antwort“ und genoß stattdessen einfach ihre Nähe und ließ sie weiter schlafen.
Shepard strich Tali zärtlich durchs Haar und blickte noch eine Weile in den Sternenhimmel, bevor er schließlich auch einschlief.




Tag 3.1:

Die Strahlen Rannoch's aufgehender Sonne weckten Shepard aus einem festen aber unruhigen Schlaf. Als er seine Augen öffnete, bemerkte er, dass er alleine war. Tali schien schon aufgestanden zu sein. Merkwürdig, es war nicht typisch für sie ohne etwas zu sagen wegzugehen. Allerdings wusste Shepard, dass sie alle Hände voll zu tun hatte, und beließ es dabei. Er stand auf und lehnte sich eine Zeit lang an das Geländer des Balkons und blickte in die Ferne.
Am Horizont sah er mehrere kleine Punkte, die näher kamen. Nach kurzer Zeit erkannte er, dass es Shuttles und Transporter waren, die die Insignien des Rates trugen. Jetzt hatte Shepard seine Antwort auf die Frage von letzter Nacht. Er war nicht wütend auf Tali, nicht einmal ein bisschen. Seine ganze Wut richtete sich auf den Rat, der sich
trotz Shepard´s Taten nicht im geringsten geändert hatte. Schlimmer war, er hatte Tali noch nie so erschöpft gesehen. Er wollte sie irgendwie wieder aufmuntern, wusste allerdings nicht wie. Vielleicht mit einem Geschenk? Aber woher sollte er jetzt ein Geschenk herbekommen? Auf Illium gab es ein paar schöne Geschäfte. Wie es wohl auf Illium jetzt aussah? Ob sie auch so sehr vom Krieg getroffen wurden?
Shepard schüttelte seinen Kopf. Er schweifte von seinen eigentlichen Gedanken ab. Das machte er oft, wenn es Tali schlecht ging.
Shepard hörte wie die Shuttles näher kamen und blickte nach oben. Sie flogen ein Stück weit über ihn hinweg und schienen in der Nähe der größeren Kolonie landen zu wollen.
Er ging zurück ins Haus und sah sich um. Er bemerkte, dass auf dem Küchentresen ein Datenpad lag. Darauf war nur eine kurze Nachricht zu lesen:

„Bin bei Lambda.
- Tali“


„Landeplatz Lambda.“, dachte sich Shepard, „Dort müssen Campbell´s Shuttles gelandet sein."
Jack Campbell. Er hätte nie gedacht, dass er diesen Namen nochmal hören würde. Die Ereignisse auf Tygris hatte er bis jetzt immer verdrängt so gut er konnte. Das klappte allerdings nicht immer, auch wenn er sich noch so anstrengte. Hin und wieder hatte er sogar Alpträume davon, selbst heute noch. Bis jetzt konnte er es nach außen verbergen, aber mit dem Auftreten Campbell´s war diese alte Wunde wieder aufgerissen.
Vielleicht war es aber auch ganz gut so. Endlich konnte er auch das letzte Kapitel seiner Vergangenheit abschließen; und er wollte es nicht leise abschließen. Er hatte mit Campbell noch eine Rechnung offen.
Shepard machte sich sofort und entschlossen, aber mit gemischten Gefühlen auf dem Weg.

Landeplatz Lambda war auf einer Steppe etwas über der Kolonie gelegen, umringt von einigen Felsen. Ein Wind hauchte über die Ebene. Als Shepard dort ankam, sah er Tali auf einem Gerüst stehen, von dem aus man den ganzen Platz überblicken konnte. Die Shuttles waren schon gelandet und einige von Campbell`s Soldaten luden bereits eine Menge Material von den Transportern. Andere hielten bewaffnet bei den Shuttles Wache.
Um den Platz herum überwachten mehrere quarianische Marines nervös die Situation. Sie schienen die fremden Besucher nicht wirklich zu mögen. Ob man ihnen die Wahrheit gesagt hat?
Shepard stieg zu Tali auf das Gerüst. Sie schien konzentriert das Löschen der Fracht auf der Ebene zu beobachten und bemerkte ihn zu nächst nicht. Tali erschrak als sie ihn plötzlich neben sich stehen sah.
„Sh-Shepard? Du bist jetzt schon da?“ Ohne auf eine Antwort von Shepard zu warten begann sie weiter zu reden: „Tu-tut mit Leid, dass ich weggegangen bin ohne etwas zu sagen, a-aber du hast noch geschlafen und i-ich wollte dich nicht wecken. Ich bekam eine Nachricht und mu-musste.....“
Sie schaute auf den Boden und fing an mit ihren Fingern zu spielen. Das tat sie immer, wenn sie nervös war. Shepard fand sie besonders süß wenn sie das tat und musste lächeln. Um sie wieder zu beruhigen, nahm er ihre Hände, zog sie etwas an sich heran und sagte: „Tali, ganz ruhig. Du musst dich deswegen nicht entschuldigen, vor allem nicht bei mir. Ich verstehe das.“ Sie schaute ihn mit ihren glänzenden Augen eine Weile lang an und erwiderte: „Danke, Shepard.“ Kurze Zeit später drehten sich beide in Richtung Geländer und blickten auf die Ebene.
„Hast du den Quarianern gesagt, dass die Soldaten wegen den Geth hier sind?“; fragte
Shepard.
„Nein.“, antwortete Tali, „Ich habe gesagt sie seien nur zur Unterstützung hier. Ich habe mein Volk..........angelogen.“
Shepard wollte sie wieder aufmuntern, doch als er gerade ansetzte, wurde er durch ein Gebrüll unterbrochen. Er richtete seinen Kopf auf den Landeplatz und sah, dass einer von Campbell´s Offizieren Anweisungen mit einem strengen Ton an seine Untergebenen gab:
„Etwas schneller, Private, wir haben nicht ewig Zeit!“
„Ja, Sir!“, erwiderte der Soldat.
„Und sie, Jenkins. Warum sitzen sie da einfach so in der Ecke? Aufstehen und zurück an die Arbeit!“
„Aber Sir, es ist so heiß auf diesen verdammten Planeten. Müssen wir wirklich diese Rüstungen tragen? Und wieso können die Geth das nicht transportieren?“
„Reißen sie sich zusammen und helfen sie den anderen.“
„Aber Sir........“, erwiderte der Soldat verzweifelt.
„Hören sie auf zu wimmern wie ein kleines quarianisches Mädchen und benehmen sie sich wie ein echter Soldat! Sie können sich immer noch ausruhen, wenn sie tot sind!“
„Ja, Sir.“, sagte der Soldat etwas erschöpft.
Shepard erinnerte das irgendwie an seine Ausbildung. Er musste kurz lächeln. Tali schien der Vergleich mit dem quarianischen Mädchen nicht wirklich zu gefallen. Sie murmelte etwas boshaft vor sich hin.
„Alles okay?“, fragte Shepard lachend.
„Ja ja, lach du nur. Ich erinnere dich nur an deine Spielzeuge.“, erwiderte sie schnippisch.
„Das sind keine Spielzeuge, sondern Sammlerstücke.“, sagte er stolz.
Tali fing an zu lachen. Ihr schien es schon viel besser zu gehen. Auch Shepard konnte sich ein
Lachen nicht verkneifen. Er fühlte sich jetzt besser und war froh, dass er sie etwas ablenken konnte.
Doch diese fröhliche Stimmung wurde plötzlich zerstört, als Campbell auf dem Platz trat. Sein Trenchcoat flatterte im Wind. Die Soldaten ließen alles stehen und liegen und salutierten.
„Sir!“, hallte es im Chor.
Er näherte sich dem Offizier und begann etwas mit diesem zu bereden. Die Soldaten nahmen ihre ursprünglichen Arbeiten wieder auf. Shepard versuchte das Gespräch zu belauschen, allerdings waren die Nebengeräusche zu laut. Der Offizier nickte ein paar Mal und salutierte schließlich. Shepard wollte Campbell schon zur Redebstellen, doch Tali bekam eine Nachricht über ihr Funkgerät:
„Was ist?...........Was für ein Problem?..................Beruhigen sie sich erst mal.................Ist ja gut. Ich komme so schnell wie ich kann.“ Es herrschte eine kurze Pause. Er schaute Tali fragend an:
„Tut mir Leid, Shepard, aber anscheinend gibt es Problem mit der Technik in der Zentrale. Könntest du für mich hier weitermachen? Ich würde das nur ungern unbeobachtet lassen.“
„Aber natürlich, Tali.“, erwiderte er, „Du kannst dich auf mich verlassen.“ Shepard musste seine Pläne wohl erst mal streichen. Doch Tali brauchte jetzt seine gesamte Unterstützung.
„Danke, Shepard. Du bist der einzige, auf den ich mich in letzter Zeit verlassen kann.“, sagte sie mit einem zufriedenen Ton.
Als Shepard wieder auf den Landeplatz schaute, war Campbell schon wieder verschwunden.
Er blieb noch eine Weile auf dem Gerüst stehen und betrachtete die Kolonie im Hintergrund. Auch dort waren mehrere Shuttles im Begriff zu landen, um noch mehr Ressourcen abzuladen. Er dachte noch eine Zeitlang über die Situation nach. Auch wenn der Rat gelogen hatte, war seine Unterstützung eine großartige Hilfe. Und auch Campbell verhielt sich bis jetzt anständig, obwohl er noch immer etwas überheblich war. Aber das war einfach seine Art; schon immer. Trotzdem konnte er die Ereignisse auf Tygris nicht vergessen. Irgendwann würde er Campbell zur Rechenschaft ziehen, auch wenn er noch nicht wusste wie.
„Wohin er wohl wieder gegangen ist?“, dachte sich Shepard.


Als Tali an der Zentrale ankam, war vor dem Gebäude viel los, im Gebäude selbst war es allerdings weitgehend still. Ihr gefiel diese Stille; endlich konnte sie ihre Gedanken sammeln. Diese Ruhe wurde aber kurze Zeit später
unterbrochen. Ein Quarianer kam schnellen Schrittes auf sie zu und begann hastig: „Schön, dass sie kommen konnten, Ma´am. Wir haben hier ein paar Probleme mit den Geth-Geschützen.“
„Schon wieder?“; fragte Tali entnervt.
„Ja, schon wieder.“
Tali hasste diese Geschütze. Es waren noch Überbleibsel vom Krieg, die erst vor kurzem wieder online genommen wurden. Aber seitdem gab es immer wieder Probleme mit diesen Dingern. Und meistens musste sie sich dann darum kümmern.
„Wo liegt denn dieses Mal der Fehler?“
„Die Zielsysteme spielen seit heute morgen verrückt. Wir haben es versucht zu reparieren, aber aus irgendeinen Grund nimmt das System keine Änderungen mehr wahr.“
Die Zielsysteme? Das war neu, selbst für diese Geschütze.
„Also gut, ich schau mir das mal an.“, seufzte Tali.


Shepard stieg vom Gerüst und lief ein paar Mal um den Platz herum. Er hasste es nichts zu tun zu haben, aber anderseits vertraute ihm Tali auch. Er hielt sich etwas abseits und beobachtete die Situation. Shepard sah, wie einer der Quarianer auf Campbell´s Offizier zuschritt. Seiner Haltung nach zu urteilen war er nicht gerade glücklich. Es schien ein Streit auszubrechen, ein heftiger Streit.
Shepard konnte nicht alles verstehen, da im selben Moment ein weiteres Shuttle hinter den beiden landete. Die Gemüter erhitzten sich; die beiden brüllten sich regelrecht gegenseitig an.
Die anderen Quarianer kamen näher, um den Streit besser verfolgen zu können. Campbell´s Soldaten hielten sich ungewöhnlich ruhig im Hintergrund. Shepard wollte schon dazwischen gehen, um den Konflikt zu lösen, als der Offizier plötzlich seine Waffe zog und dem Quarianer in den Kopf schoss. Sein Blut verteilte sich auf dem Landeplatz. Die anderen Quarianer fassten noch nicht, was gerade geschehen war, und waren wie erstarrt. Eine Sekunde später öffnete sich das Shuttle, aus dem noch weitere Soldaten stiegen, die ihre Waffen zückten und die noch erstarrte Gruppe quarianischer Marines sofort unter Feuer nahmen. Sie wurden buchstäblich niedergemetzelt.
Shepard konnte selbst nicht glauben, was da gerade passierte, reagierte aber instinktiv und ging hinter einem der Felsen in der Nähe in Deckung.




Tag 3.2:


Shepard griff reflexartig nach seiner Waffe, aber sie war nicht da.
„Verdammt.“, dachte er sich, „Sie muss noch zu Hause liegen.“
Dann schossen ihm tausende Gedanken durch den Kopf:
Was war gerade passiert? War das alles ein schlechter Traum? Hatte Campbell damit zu tun? Oder hatte der Streit das verursacht? Aber wieso haben dann die anderen Soldaten geschossen?
Sein Gedankengang wurde abrupt von der Stimme des Offiziers unterbrochen: „Shepard, warum verstecken sie sich? Seien sie doch nicht so schüchtern und zeigen sie sich.“
Natürlich musste er ausgerechnet heute seine Pistole vergessen, wenn er sie am dringendsten brauchte. Er schalte sich selbst einen Dummkopf.
Was sollte er jetzt machen? Er wusste ja nicht einmal wie viele Soldaten dort standen. Und auch wenn, was würde ihm das nützen?
„Shepard,nsie strapazieren meine Geduld.“, sagte der Offizier mit einem strengeren Ton.
Shepard hatte wohl keine andere Möglichkeit. Er musste sich etwas einfallen lassen.
Er drehte sich langsam aus seiner Deckung heraus und näherte sich schrittweise der Gruppe. Er zählte insgesamt acht Personen, acht schwerbewaffnete Soldaten, die auf ihn zielten. Jetzt brauchte er einen Plan. Der Offizier kam auf Shepard zu und blieb kurz vor ihm stehen.
„Commander Shepard. Der legendäre Commander Shepard.“ Er lachte kurz, während er um Shepard herumging. „Es ist mir eine Ehre sie kennen zu lernen.“, sagte er mit einem spöttischen Ton.
Shepard gab keine Regungen von sich, sondern blickte diesen einfach stur an.
„Ich würde sie ja um ein Autogramm bitten, aber die Situation ist nicht gerade die günstigste, oder?“
„Wer sind sie? Und was wollen sie?“,
fragte Shepard wütend.
„Wer wir sind? Wir sind einfache Soldaten, die ihre Aufgaben erfüllen.“
„Was für Aufgaben?“, hakte Shepard nach.
Er begann wieder zu lachen: „Ich denke nicht, dass sie das etwas angeht.“
Shepard glaubte nicht, dass er noch eine richtige Antwort bekommen würde, solange er nicht die
Oberhand besaß. Der Offizier richtete seine Pistole auf ihn und überlegte: „Was soll ich jetzt mit ihnen machen?“
„Wir sollten ihn einfach erschießen und ihn zu den anderen legen.“, rief ein Soldat dazwischen.
Der Offizier wandte sich dem Soldaten zu: „Nein. Ich denke, er könnte uns noch von Nutzen sein. Der Boss
will ihn bestimmt auch sehen.“
Boss? Ob er Campbell meinte? Oder war er nicht der einzige?
Egal.
Shepard nahm die kurze Unaufmerksamkeit des Offiziers als Gelegenheit wahr und packte blitzschnell den Arm des Offiziers und entriss ihm dessen Waffe. Bevor dieser überhaupt reagieren konnte, wirbelte er den Mann herum und brachte ihn als Schultzschild zwischen sich und die Soldaten. Der Offizier wehrte sich zwar, doch er hatte ihn fest im Griff. Die Soldaten zielten sofort auf Shepard, der ein paar Schritte
zurückging.
„Lassen sie mich los, sie verdammter...!“
„Sie sollten lieber darauf achten, was sie als nächstes sagen.“, ermahnte ihn Shepard, „Wie wäre es, wenn sie ihren Leuten sagen würden, dass sie die Waffen fallen lassen sollen?“
Er ging noch ein paar Meter zurück, bis er zu einer geeigneten Deckung kam. Die
Soldaten folgten ihn auf jeden Schritt.
„Das können sie vergessen. Sie werden hier sterben.“
„Das ist nicht die Antwort, die ich hören wollte.“
Der Offizier begann zu lächeln: „Schießt! Los, schießt!“
Die Soldaten blickten sich irritiert gegenseitig an.
„Ich sagte, ihr sollt schießen, ihr Idioten!“
Das war die perfekte Chance für Shepard. Er nutze die Verwirrung und rammte den Offizier gegen einen Felsen, erschoss im gleichen Atemzug drei nah beieinander stehende Soldaten und hechtete danach sofort in Deckung.
Eine Sekunde später eröffneten die übrigen das Feuer. Kugeln prallten auf seine Deckung. Er hätte sich
keinen Millimeter rauslehnen können ohne getroffen zu werden. Doch plötzlich stoppte der Beschuss.
Es herrschte eine unheimliche Stille. Shepard konnte den Wind hören, der leise über die Steppe
fegte. Er wagte einen Blick. Er konnte den Offizier, der noch immer benommen am Boden lag, und die Soldaten, die begannen sich aufzuteilen, sehen.
Er wollte schon aus der Deckung springen, als plötzlich ein Schuss fiel. Zwei Soldaten kippten zu Boden. Die
anderen zwei duckten sich sich hastig und schauten sich hektisch um.
„Verdammt! Wo kam das her?“
„Keine Ahnung. Ist hier noch jemand?“
„Scheiße! Was passiert hier?“
Shepard verstand selbst nicht, was gerade geschehen war, und blieb deshalb in Deckung.
Ein weiterer Schuss war zu hören und der nächste Soldat fiel regungslos zu Boden.
„Verdammt. Dafür habe ich mich nicht gemeldet. Zeig dich. Zeig dich, du Hurensohn!“
Der übriggebliebene schoss panisch um sich. Eine Kugel durchzog die Luft und spaltete den Helm des Soldaten. Blut lief über seine Rüstung. Schließlich kippte er um.
Shepard blickte sich um. In der Ferne sah er auf einer höheren Ebene eine Reflexion aufblitzen. Sie
verschwand abrupt und er bemerkte, dass sich die Silhouette einer Person dahinter verbarg. Sie stieg langsam von der Ebene und kam in seine Richtung.
Die Person schien kein Feind zu sein. Wäre es so, hätte sie schon längst auf ihn geschossen. Shepard kam aus
seiner Deckung, hielt seine Waffe aber vorsichtshalber bereit.
Er ging auf den Platz und durchsuchte wärenddessen einen der toten Soldaten genauer: Er hatte mehrere Spreng- und Blendgranaten, eine Talonpistole und ein Mattockgewehr bei sich. Außerdem konnte Shepard
noch einige kleine Schildgeneratoren finden. Das passte nicht zusammen. Selbst für Ratstruppen war das eine zu hochmoderne Ausrüstung. Waren das wirklich Ratssoldaten? Allerdings hatten sie auf den Rüstungen das markante Zeichen des Rats.
Shepard drehte sich um und hob seine Pistole, als er Schritte hinter sich bemerkte.
Ein metallischer Körper, bewaffnet mit einem schweren Scharfschützengewehr, näherte sich ihm.
Ein Geth. „Shepard, Commander. Diese Einheit stellt keine Gefahr für sie dar.“, hallte es aus der Maschine.
„Sie haben mir geholfen?“, fragte Shepard überrascht und steckte seine Waffe weg.
„Positiv. Ich habe beobachtet, wie diese suspekten Individuen die Quarianer-Schöpfer eliminiert haben. Ich habe berechnet dass sie meine Hilfe benötigen würden. Ihre Erfolgschance zu überleben lag nur bei 30,5 Prozent.
Für organische Lebewesen ist das keine hohe Quote.“
„Ähm... nun ja... das ist mehr als ich normalerweise habe. Trotzdem danke.“
Der Geth richtete seinen Kopf auf den Offizier, der wieder zu Bewusstsein kam.
„Dieses Individuum scheint noch zu leben. Soll ich es permanent ausschalten?“
„Ich glaube kaum, dass das nötig sein wird. Ich werde mich um ihn kümmern.“,
erwiderte Shepard. Er zog den Mann unsanft am Kragen auf die Füße
und stieß ihn gegen den Felsen.
„Also. Reden sie! Wer sind sie? Und was wollen sie?“
„Shepard, nicht so grob.“, sagte der Offizier in einem höhnischen Ton.
Shepard packte ihn fester.
„Noch einmal: Wer sind sie und was wollen sie?“
„Falls sie eine Antwort wollen, werden sie mich schon zwingen müssen.“, sagte dieser mit einem Lächeln im Gesicht.
Shepard wurde wütend.
Er rammte sein Knie in den Bauch des Offiziers, nahm dessen Kopf und schlug ihn gegen den Felsen. Der Mann röchelte und stöhnte schmerzerfüllt auf und sackte zusammen.
Der Geth unterbrach ihn: „Diese Vorgehensweise ist nicht effizient, Shepard, Commander. Sie könnten ihn irreversibel verletzen und somit wichtige Informationen verlieren.“
„Keine Angst. Er wird das schon überstehen.“



Als Tali in den Kontrollraum für die Geschütze kam, blinkten mehrere Monitore rot auf und gaben Warntöne
von sich. Ein Quarianer tippte hastig auf der Kontrolltafel rum. Er schien nicht wirklich einen Plan zu haben, sondern schlug eher willkürlich und frustriert auf die Tasten. Tali legte ihre Hand auf dessen Schulter und zog ihn leicht zurück.
„Hey. Vorsichtig. Sie machen noch die Tastatur kaputt.“
„M-Miss Zhora. Tut mir Leid, aber wir haben hier ein Problem.“, sagte er nervös.
„Ja, ich weiß. Deshalb bin ich ja hier. Ich kümmere mich darum.“
Der Quarianer ging ein paar Schritte zurück und ließ Tali an die Tastatur.
Jetzt waren ihre überragenden Hackfähigkeiten gefragt. Ihre Finger flogen regelrecht über die Tastatur, aber
dennoch präzise. Sie versuchte mehrere Minuten lang Zugriff auf die Unterprogramme zu erlangen. Aber immer wieder quittierte der Monitor ihre Bemühungen mit einer Verweigerung. „Bosh'tet!“ bedachte sie
das Terminal nach einigen weiteren Versuchen genervt.
„Das kann nicht sein. Das ist defintiv kein normaler Softwarefehler. Egal was ich mache, ich werde wieder und wieder aus dem System geworfen. Als ob jemand nicht will, dass ich das repariere. Hier stimmt etwas nicht. Sind die Techniker noch bei den Geschützen?“
„Ja.“, antwortete der Quarianer.
„Dann funken sie sie sofort an. Ich will wissen, ob es an dem System oder den Geschützen liegt.“
„Ja, Ma´am.“
Der Quarianer aktivierte das Funksystem seines Universalwerkzeugs:
„Tech-Team Alpha, bitte melden.“ Es kam keine Antwort. Nur ein Rauschen war zu hören.
„Ich wiederhole: Tech-Team Alpha, sofort melden.“ Nichts passierte.
„Bravo und Gamma, sind sie da? Antworten sie!“ Auch dieses Mal kam nur ein Rauschen durch das Universalwerkzueg.
„Was ist los?“, fragte Tali.
„Die Teams antworten nicht. Vielleicht ein Fehler der Ausrüstung.“
„Bei allen drei Teams?“ fragte Tali skeptisch.
Sie überlegte einen Moment.
„Schicken sie sofort jemanden, der das untersucht.“, befahl sie, „Mir gefällt das nicht. Überhaupt nicht.“
„Ja, Ma´am.“, antwortete der Quarianer und verließ eilig den Raum.



Shepard zerrte den Offizier wieder hoch und stieß ihn erneut gegen den Felsen. Blut floss über dessen Gesicht.
„Also, sind wir jetzt gesprächsbereiter?“
„Aufhören. Ich werde reden, ich werde reden.“, sagte dieser mit zittriger Stimme.
„Schön zu hören. Also nochmal: Wer sind sie und was wollen sie?“
„W-wir wurden vom Rat geschickt. Mehr nicht.“
„Aber ihre Waffen gehören nicht zur Standardausrüstung. Erklären sie das.“
„Wir unterstehen dem Rat, aber unsere Ausrüstung bekamen wir erst kurz
vor dem Einsatz. Woher sie genau kommt, weiß ich nicht.“
Shepard beließ es dabei, da es eine wichtigere Frage gab:
„Jetzt will ich eine konkrete Antwort: Was machen sie hier?“
„Wir hatten den Auftrag, bei den Geth einzugreifen, sollten sie etwas tun, dass dem Rat nicht gefällt. Aber... aber kurz vor dem Einsatz erhielten wir neue Befehle: Wir... wir sollten an bestimmten Punkten die Gegend sichern und Kontrollknoten aufstellen.“
„Kontrollknoten? Wieso?“
„Ich weiß nicht. Ich weiß nur, dass wir sie aufstellen sollten.“
„Hat Campbell etwas damit zu tun?“
„K-Keine Ahnung.“
„Aber was haben sie mit ihm besprochen?“
„Er sa-sagte nur, dass er nicht gestört werden will.“
„Das kann nicht alles sein. Raus mit der Sprache! Was verschweigen sie mir?“ Shepard packte ihn etwas härter am Kragen.
„Nein, nein. Ich schwöre es. Mehr war es nicht.“
„Und wer gab ihnen dann diese Mission?“
„Ca-Captian Quentius.“
„Quentius? Wer ist das?“
„Der Befehlshaber der 5. Ratsflotte, die ihnen zur Unterstützung geschickt wurde.“
„Aber warum macht er das? Weiß der Rat davon?“
„I-Ich weiß nicht. Ich befolge nur meine Befehle.“
Er seufzte. Er hatte sich mehr Informationen erhofft und musste seine nächsten Schritte überdenken. Er war kurz in Gedanken vertieft.
Shepard lockerte seinen Griff und der Offizier nutzte diese Gelegenheit, riss sich von ihm los und zog
plötzlich eine zweite Waffe.  Shepard war sichtlich überrascht, als dieser auf ihn zielte.
„Sie werden hier sterben, Shepard.“ Er drückte ab. Eine Kugel durchzog die Luft.



Tag 3.3:

Blut spritze ihm entgegen. Der Offizier ging zu Boden und verblieb dort regungslos liegen. Shepard drehte sich überrascht um. Der Geth hatte den Offizier erschossen bevor dieser den Abzug durchdrücken konnte.
Shepard wischte sich mit dem Ärmel das Blut aus dem Gesicht.
„Das war... sehr knapp. Wann bin ich so aus der Übung geraten?“
„Wir haben ihr Verhalten seit ihrer Ankunft auf Rannoch analysiert. Im Vergleich zu ihrer aktiven Zeit in der Allianz, in der sie 50% ihrer zur freien Verfügung stehenden Zeit mit körperlichen und mentalen Training verbrachten, nutzen sie nun durchschnittlich nur noch 10% ihrer freien Zeit für derlei
Aktivitäten. Dieses Verhalten hat ihrer Effizienz negativ beeinflusst.“
„Ich bin also faul geworden? Wollen sie mir das sagen?“, fragt Shepard misstrauisch nach.
Der Geth neigte seinen Kopf erst etwas nach links, dann nach rechts. Es schien als wolle er Shepards Mimik deuten, in dem er sein Gesicht aus verschiedenen Perspektiven betrachtete.
„Nein.“, antwortete er.
„Dafür, dass sie beinahe über keine Mimik verfügen, lügen siebemerkenswert schlecht.“
Shepard schlug dem Geth auf die Schulter.
„Wie soll ich sie überhaupt nennen?“
„Meine ausgewählte ID lautet 195-...“
„Kommen sie mir jetzt nicht mit irgendeiner Zahlenfolge.Sie sind jetzt ein Individuum, geben sie sich doch einen Namen der für sie eine Bedeutung besitzt.“
Der Geth sah zaghaft an sich hinunter und musterte seinen Körper.
Er war einer der ersten nach der Auflösung des Konsens erstellten Einheiten, besaß also auch keinerlei Erinnerungen an diese Existenzform der Geth. Zwar wurden er mit grundlegendem Wissen aus dem Konsens ausgestattet, aber neues Wissen erhielten sie nur durch eigene Erfahrungen und durch den direkten Austausch mit anderen Lebewesen. Außerdem war es ihnen möglich ihr Wissen den anderen Geth vorzuenthalten. Sie waren die Speerspitze in der Evolution der Geth.
„Kilroy. Der Name lautet Kilroy.“
Shepard sah ihn fragend an.
„Kilroy? Wo kommt das den her?“
„Dieser Name besitzt eine Bedeutung für mich und er entspricht ihren linguistischen Präferenzen.“
„Ja, aber wie..“
Shepard hob die Hand und schüttelte den Kopf.
„Vergessen sie es, wir haben wichtigeres zu tun.“ Er sah den Geth prüfend an.
„Also gut … Kilroy.“
Kilroy blickte zu dem Offizier.
„Dieses Individuum ist permanent ausgeschaltet. Ich kann keine Lebenszeichen registrieren.“
Shepard machte einen großen Schritt über die Leiche und die sich ausbreitende
Blutlache.
„Noch ein Problem weniger.“
Er ging zum Rand der Ebene und blickte auf die Kolonie. Kilroy stellte sich neben ihn. Soweit er es von hier aus beurteilen konnte, lief alles seinen gewohnten Gang. Er konnte keine weiteren Kämpfe
ausmachen.
„Kontaktiere sofort die Admiräle. Sie müssen erfahren, was hier passiert ist.“
„Baue Link auf........Fehler entdeckt.“
Shepard rieb sich die Stirn.
„Es ist mir nicht möglich einen Link zu den Admirälen aufzubauen.“
„Wieso?“
„Eine unbekannte Frequenz stört die Kommunikationskanäle.“
„Kann
man es von hier aus deaktivieren?“
„Analysiere....................Ursprungsort des Störsignals unbekannt. Mir fehlen Daten, um das Signal genau zu
lokalisieren. Des Weiteren fehlt mir die Rechenleistung um das Signal aus der Distanz zu blockieren.“
„Also gut. Ich gehe zur Zentrale und die Admiräle darüber informieren, was passiert ist. Sie bleiben hier, beobachten weiter die Lage. Und versuchen sie mich zu kontaktieren, wenn sich die Situation in der Kolonie
ändert.“
Augenblicklich visierte Kilroy die Siedlung an um dem Befehl Shepards Folge zu leisten. Überrascht hob er seine
Gesichtsplatten.
„Die Situation in der Kolonie ändert sich Shepard. Zu Gunsten der feindlichen Subjekte.“
Er drückte ihm das Gewehr in die Hand und deutete auf den südlichen Rand der Kolonie. Shepard blickte durch das Zielfernrohr. Er sah beobachtete dasselbe, das auch hier passiert war.
Angewidert von der Brutalität des Überraschungsangriffs, senkte er das Gewehr.
„Ich kann nicht zulassen, dass sie weiter ahnungslose Quarianer
niedermetzeln. Ich gehe da jetzt runter.“
„Das wäre ineffizient. Wir sollten zuerst die Admiräle informieren.“
„Wir werden ein Weg finden sie zu kontaktieren, aber erst einmal sorgen wir da unten für Chancengleichheit.“
„Wollen sie eine Einschätzung unserer Erfolgswahrscheinlichkeiten?“
„Danke, ich verzichte. Ich habe nie viel von Wahrscheinlichkeiten gehalten, und ich werde sicher nicht jetzt damit anfangen.“
Er drückte Kilroy das Scharfschützengewehr wieder in die Hand, nahm das Mattockgewehr eines toten Soldaten und lief den Berg hinab voraus. Der Geth zögerte erst, folgte ihm dann aber.



Tali ging den Raum nervös auf und ab. Hin und wieder versuchte sie sich an dem Monitor, allerdings ohne Erfolg. Jedes Mal, wenn etwas eingegeben wurde, leuchtete der Bildschirm mit einer Fehlermeldung rot auf.
„Was ist dein Problem?“, schrie sie den Monitor an und schlug auf die Tastatur.
Die ganze Situation machte ihr schwer zu schaffen.
Sie begann wieder im Raum hin und her zu laufen.
„Wo bleibt eigentlich der Bericht von den Teams? Sie müssten doch schon längst bei den Geschützen sein.“
Plötzlich trat ein Quarianer in das Zimmer. „Ma´am.“
Tali blieb stehen. „Was ist denn?“, fragte sie mit einem etwas entnervten Ton.
„Entschuldigung, aber sie haben nach einem Update verlangt.“
Der Quarianer aktivierte sein Universalwerkzeug und tippte darauf herum.
„Die Teams, die zu Alpha und Gamma geschickt wurden, kontaktierten uns, allerdings
war die Nachricht unverständlich. Kurz darauf brach der Kontakt ab.
Und das Team, das Position Gamma untersuchen sollte, hat sich bisher noch nicht gemeldet.“
Tali senkte ihren Kopf.
„Irgendwelche Befehle?“
„Wir warten noch ab bis sich Team Gamma gemeldet hat. Ich will nicht vorschnell handeln. Vielleicht ist es doch nur eine Fehlfunktion der Ausrüstung.“
„Sollen wir Meldung machen?“
„Noch nicht.“





Das Team kam dem Geschütz immer näher. Die Sicht war durch einen aufkommenden Sandsturm etwas eingeschränkt. Kenn´Galar rückte, mit der Waffe in Anschlag, langsam vor. Er blieb stehen und gab seinem Team ein paar Zeichen. Doch Lia´Vael und Zar´Kyrill gingen ohne darauf zu achten einfach an ihm vorbei.
Kenn richtete sich verwirrt auf, als sich Lia zu ihm umdrehte.
„Bist du fertig mit deinen Spielchen?“
„Ihr beide könntet das schon ein bisschen ernster nehmen.“, erwiderte er, während er zu den Beiden aufschloss.
„Erinnert ihr euch noch an den Turianer von dem ich euch erzählt habe? Der, mit dem ich zusammen während meiner Pilgerreise bei diesem Sicherheitsdienst gearbeitet habe? Der hielt auch nie viel von Taktik und militärischer Disziplin... naja bis ihm dieser Batarianer ein Messer in den...“
„Ohrr... ja du hast uns allen die Bilder gezeigt.“, fiel ihm Zar ins Wort.
„Aber wir sind hier nicht auf irgendeiner dubiosen Terminus-Kolonie, sondern zuhause. Also reg dich ab.“
„Wie du meinst...“
Für einen kurzen Moment schwieg Kenn.
„Wisst ihr, es gab da mal diesen Volus der sich in auch so sicher in seinem Anwesen gefühlt hat, aber dann...“
„Kenn!“, riefen Lia und Zar unisono.
Einige Minuten herrschte Ruhe, bis Zar wieder das Wort ergriff.
„Warum müssen wir eigentlich schon wieder zu diesem Geschütz?“
„Die Zentrale hat den Kontakt zu Gamma verloren. Und wir sollen nachschauen was das Problem ist.“, antwortete Kenn.
„Und warum brauchen wir Waffen dazu? Das passiert doch öfters.“, führte Lia die Konversation fort.
„Die Zentrale ist einfach beunruhigt. Ich hatte keine Zeit nachzufragen.“
„Damit haben bestimmt diese Ratssoldaten zu tun.“, fuhr Zar dazwischen.  „Seit die hier sind, passieren dauernd merkwürdige Sachen.“
„Wovon sprichst du?“, fragte Lia.
„Von was wohl. Der Rat schickt uns auf einmal Hilfe. Hier und da bricht die Kommunikation ab... “
„Ach, du spinnst doch. Jeden Tag bricht irgendwo die Kommunikation ab. Und dass der Rat uns Hilfe schickt, ist doch eine gute Sache. Schließlich haben wir sie uns verdient. Du bildest dir das was ein mit deinen Verschwörungstheorien. Check mal lieber deinen Anzug durch.“
„Von dir immer gerne, Lia. Manche Stellen bedürfen nämlich einer... speziellen Behandlung“, sagte Zar heiter.
„Bosh´tet.“, erwiderte Lia boshaft.
„Falls ihr beide alleine sein wollt, müsst ihr das nur sagen.“, unterbrach Kenn den Dialog, „Wenn nicht, würde ich vorschlagen, dass wir versuchen unserer Arbeit hier einigermaßen professionell über die Bühne zu bringen, wir sind nämlich gleich da.“
„Was ist denn heute los mit dir?“, erkundigte sich Lia.
„Ich weiß auch nicht. Vielleicht liegt es daran, dass wir seit Tagen immer wieder dieselben Reparaturen durchführen, nur um am nächsten Tag festzustellen, dass es wieder kaputt ist.“
„Hör auf dich soviel zu beschweren.“, erwiderte Zar entnervt.
„Man könnte fast meinen, du langweilst dich hier, anstatt dich glücklich zu schätzen, dass du zu den ersten Quarianern gehörst die wieder einen Fuß auf Rannoch gesetzt haben. Ja, deine Pilgerreise war überaus aufregend, aber du musst irgendwann wieder den Weg zurück in den Alltag finden mein Freund.“
Kenn hob den Kopf, blickte in den Himmel und seufzte.
„Ich weiß. Bringen wir es einfach wieder hinter uns.“
Die Gruppe hatte fast ihr Ziel erreicht. Das Geschütz lag hinter einem großen Felsen, der trotz seiner Größe immer noch von diesem überragt wurde. Je näher sie ihm kamen, desto schlimmer wurde der Sturm. Als sie endlich da waren, betrug die Sichtweite gerade einmal ein paar Meter. Um auf sich aufmerksam zu machen rief Zar ein paar Mal nach den Technikern. Allerdings kam keine Antwort zurück. Kenn dachte sich noch nichts dabei. Vielleicht kamen Zars Rufe nicht durch den Sturm. Er ging etwas weiter um den Turm lokalisieren zu können. Nach wenigen Metern konnte er die Silhouette des Gebäudes ausmachen und ging direkt darauf zu. Als er an der Fassade angekommen war versuchte er vergeblich die Spitze des Geschützes zu erkennen. Der ganz Sand vernebelte ihm die Sicht. Seine Hände tasteten die Mauer entlang. Aufeinmal glitten seine Hände über ein paar Unebenheiten. Kleine Mulden verteilten sich über einen Radius von etwa 10cm. Was war das?
Er ging in die Hocke und ließ seine Hände weiter nach unten wandern, bis er den Boden erreichte. Aber da war kein Boden, da lag etwas. Ein Körper. Kenns Herz setzte einen Schlag aus.
„Keelah!“, schrie Lia in einiger Entfernung.
Kenn sprang auf und rannte dem Schrei entgegen. Der Wind begann sich zu legen und die Sicht klarte ganz langsam wieder auf, als er wieder auf Lia und Zar traf. Beide standen wie versteinert da und blickten auf den kleinen Platz vor dem Gebäudeeingang. Auf dem ganzen Platz verstreut lagen mehrere quarianische Leichen und tote Geth.  Das musste das Tech-Team sein, zu dem der Kontakt abgebrochen ist. Lia wendete sich würgend von diesem Anblick ab. Zar stand noch immer wie angewurzelt da. Nur Kenn erfasste die Situation, aktivierte sein Universalwerkzeug und scannte die Leichen. Er bemerkte, dass die meisten durch präzise Schüsse getötet wurden. Was auch immer hier passiert ist, war das Werk eines Profis. Aber wer sollte das getan haben?
Zar kam langsam wieder zu sich und fing an die Umgebung auf Spuren hin zu untersuchen.
„Was...... was ist hier passiert?“, fragte Lia noch immer von dem gebotenen Anblick geschockt.
„Ich habe keine Ahnung.“, antwortete Kenn entrüstet.
Zar schloss sein Omni-Tool und ging auf Kenn zu, damit er ihn besser verstehen konnte.
„Vielleicht waren das ......“, begann er, als ihn ein lauter Knall unterbrach.
Eine Kugel traf Lia direkt in ihr Visier und sprengte die Scheibe.
Kenn duckte sich, löste seine Waffe und blickte sich um. Zar dagegen warf sein Gewehr zu Boden und rannte zu Lia.
„Verdammt, was war das? Und woher kam es?“, brüllte Kenn, während er sich umsah
„Zar, ist mit Lia alles in Ordnung?“
Er dreht sich zu ihm um. Er war vor ihr gekniet und hatte ihren Körper in seinen Armen. Zar war wie benommen und stammelte unverständlich vor sich hin.
„Zar!“
Plötzlich fiel ein zweiter Schuss, der nun sein Visier traf, aber nur streifte. Ein Riss bildete sich auf der Scheibe seines Helms.  Auf diesem Platz waren sie dem Schützen hilflos ausgesetzt. Sie mussten es
dringend in den Geschützstand schaffen.
„Zar, wir müssen unbedingt hier weg. Sofort!“
Zar war noch immer auf dem Boden gekniet und nahm seine Umgebung anscheinend gar nicht mehr wahr.
Kenn sprintete zu ihm und packte ihn an der Schulter.
„Zar! Hörst du mich? Komm zu dir verdammt! Wir müssen sie hier weg bringen!“
Ohne ein Wort von sich zu geben stand Zar auf und fasste Lias Arme, um ihren Körper in den Gesützturm zu ziehen.
„Ja genau Zar bringen wir sie hier raus! Gut so!“
Kenn hob seine Waffe und feuerte auf jeden Felsen und jede mögliche Deckung die ihm verdächtig vorkam, um Zar und Lia Deckung zu geben.  Mehrere Kugeln wurden auf die beiden abgefeuert. Anscheinend hatte auch der Schütze nun Probleme die sich bewegenden Ziele im Sandsturm anzuvisieren. Eines der Geschosse erreichte jedoch sein Ziel und traf Kenn am Arm. Er ignorierte den Schmerz.
Der unbekannte Gegner erhöhte nochmals den Druck als sich die Zwei der Tür zum Turm
näherten. Kenn rannte zu der Eingangskonsole und tippte schnell seine Zugangsberechtigung ein. Die Tür öffnete sich. Er kam dem erlahmenden Zar entgegen und packte nun selbst Lias Arme um sie
letztlich in das sichere Gebäude zu ziehen. Als endlich alle Drei durch den Eingang waren, legte Kenn Lia ab und schloss die Tür.
Zar und Kenn lehnten sich gegen einen Tisch und versuchten zu verstehen, was gerade passiert war.
Kenn richtet seinen Blick auf den sichtbar angeschlagenen Zar.
„Ist alles klar bei dir?“
Nur ein raues Husten war zu vernehmen.
„...Zar?“, fragte Kenn besorgt nach.
„Ich glaube......arrrgh... es hat mich erwischt.“, keuchte er.
Kenn bemerkte den roten Rinnsal der an seinem Anzug entlang floss und sich nun über den Boden ergoss.
„Nein! Halte durch. Ich werde sofort Hilfe kontaktieren.“
Er stand auf und tippte hektisch auf seinem Universalwerkzeug herum.
Zar stieß sich von der Tischkante ab und torkelte zu Lia. Er fiel vor ihr auf
die Knie und begann ihr sanft über den Helm zu streicheln.
„Hier ist das Team, das Position Gamma untersuchen sollte. Wir benötigen unbedingt Hilfe. Wir haben zwei Verletzte. Ich wiederhole: Wir haben zwei Schwerverletzte. Ist da jemand?“
Niemand antwortete.
„Lia....?“, krächzte Zar mit letzter Kraft. Ihm dämmerte was ihr zugestoßen war. Was auch bald ihm zustoßen würde. Ihm wurde schwarz vor Augen.
Kenn sah wie der kniende Zar zur Seite wegknickte und umfiel. Er eilte zu ihm und nahm ihn in den Arm.
„Lass mich.....lass mich hier bei ihr. Du musst die Zentrale
informieren...“ Er begann immer stärker nach Luft zu japsen.
„Ich verlange nicht von dir noch einen...... einen Halbtoten durch die Gegend zu tragen.“
„Nein.“, fuhr Kenn harsch dazwischen, „Einfach Nein. Ob du nun tot oder lebendig bist, ich schleppe dich hin wohin ich will. Versuch gar nicht erst mit mir darüber zu verhandeln.“
Er packte Zar heftig am Oberarm und hievte ihn auf seinen Schultern. Unter der plötzlichen Last knickte er kurz zusammen.
Zar stöhnte laut auf.
„Wahruhm?...“, gurgelte er.
Kenn ging weiter in das Gebäude hinein.
„Habe ich dir schonmal erzählt wem ich es verdanke, dass ich nach meiner missglückten ersten Pilgerreise einen neuen Versuch starten konnte? Ich glaube nicht. Weißt du, da war dieser Mensch mit mir auf Omega,...“





EDIT: Ich bedanke mich bei der Community, doch der größte Dank gebührt Bansaiben und StarCmdr.


Edited by Big Boss, 17 April 2014 - 03:10 PM.


#3
Tom80

Tom80
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Erfahren wir je was passiert ist ?
;-)

#4
TopSun

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Irgendwann vielleicht.
Vielleicht im Sommer (wenn du weißt, worauf ich anspiele).

Edited by Big-Boss687, 14 April 2012 - 10:22 PM.


#5
TomHengst

TomHengst
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Tolle Geschichte :). Wäre schön wenn sie weiter geführt wird

#6
TopSun

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Wird sie auch. Bis zum bitteren Ende.

#7
Bansaiben

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Ahh du hast meinen Nick falsch geschrieben! :police: :lol:

#8
TopSun

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Fixed!

Edited by Big-Boss687, 14 April 2012 - 11:10 PM.


#9
TopSun

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Was es mich aber nicht reparieren lässt ist die Rechtschreibung.
 cockpit ist immer klein geschrieben und wie oft ich es auch ausbessere, am Ende ist es wieder klein geschrieben.

Ich verzweifle.

EDIT: Sogar jetzt weigert es sich:(:(:(.

Edited by Big-Boss687, 14 April 2012 - 11:13 PM.


#10
Bansaiben

Bansaiben
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Ich glaube da kann man drüber weg sehen. ;)
Viel nerviger ist die Aufteilung der Absätze richtig hin zu bekommen.

#11
TopSun

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Das kannst du aber laut schreiben.

#12
Bansaiben

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wohl eher groß schreiben... :D

#13
Storm258

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Wer wie ich einen männlichen Shep mit Liara Romanze hatte (ja Big-Boss, ich weiß, du nicht! :D) und ein besseres Ende will, könnte sich diese FanFic mal anschauen, ich lese sie grade. Sie ist auf Englisch, gefällt mir aber sehr gut so weit: www.fanfiction.net/s/7911735/1/Mass_Effect_Inferno

#14
TopSun

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Guuuuuuuuuuuuuuuuuuten Mooooooooooooooooooooooorgen, Leute.

#15
StarCmdr

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Moin. Editierst du den ersten Teil nochmal? Die merkwürdigen Umbrüche kommen durchs Einfügen.
So wie der Text gerade aussieht, ist er schwer zu lesen.

#16
TopSun

TopSun
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Ich repariere ihn mal.

Edited by Big-Boss687, 15 April 2012 - 08:43 AM.


#17
TopSun

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So, repariert. Ich hoffe, er liest sich jetzt besser.

Edited by Big-Boss687, 15 April 2012 - 08:41 AM.


#18
Syke_SSG

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@storm258: Die Story ist echt gut. Da hat sich aber jemand echt Mühe gegeben. Mal schauen wie es weiter geht.

Bin aber auch schon neugierig was bei der Story von Big-Boss687 noch so kommt... nicht vergessen, sich die Rechte der Story vorher zu sichern, nicht dass Bioware ein Extra-DLC daraus macht und dann zum Schluss ein A-B-C Muster entwirft :-)

#19
StarCmdr

StarCmdr
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Big-Boss687 wrote...

Die Sonne ging gerade über den trockenen Gesteinsplaneten Rannoch auf, als Tali aufwachte. Sie konnte sich zum ersten Mal nach langer Zeit richtig ausruhen.  

Schließlich befreite (wandt) sie sich aus Shepard´s Umarmung und ging ihre neuen Nachrichten durch.

Ma´am, wir benötigen unbedingt ihre Hilfe am Landeplatz Theta. Hier ist ein
Mensch, der jede Aussage verweigert. Er will nur mit ihnen reden. Ich
kann leider jetzt alles nicht (nicht alles) erklären; bitte kommen sie sofort.“


„Ich weiß nicht. Jemand will unbedingt am Landeplatz Theta mit mir sprechen.

Die Plattform ragte, getragen von einem gewaltigen Felsvorsprung, einen (ein) ganzes Stück über die Klippen der Küste hinaus aufs Meer.

„Guten Tag, Ma´am. Ich hoffe wir haben sie nicht bei etwas (Wichtigem?) gestört?“, fragte der Quarianer.

 Er weiß auch, dass sie es mit der Hilfe der Geth weit geschafft haben, aber trotzdem fehlt es ihnen immer noch an Ressourcen. Und da kommt er ins Spiel. Der Rat würde ihnen gerne seine Hilfe/Unterstützung anbieten:

„Sie haben eine entscheidende Rolle bei dem Kampf gegen die Reaper gespielt und der Rat möchte sich wahrscheinlich dafür revanchieren. Außerdem erhofft er sich so eine bessere Beziehung zu ihrem Volk zu bekommen (aufzubauen).“

Tali verstand nicht, was das alles hier (hier alles) sollte. Warum sollte der Rat jetzt um ihr Volk besorgt sein? Und wieso bekamen sie keine Nachricht? Und sagte dieser Mensch überhaupt die Wahrheit?

Tali blickte noch aufs Meer (Tali blickte/sah aufs Meer hinaus), als Campbell wieder in sein Shuttle stieg um Befehle an seine Flotte zu erteilen.

Shepard ging ohne ein Wort auf den Balkon und schaute dem Sonnenuntergang zu.




Hab mir den Text nochmal ausführlich durchgelesen - gefällt mir!
Mir sind allerdings ein paar Tippfehler und fehlende Worte aufgefalllen.
Und ich hab mir mal erlaubt ein paar Verbesserungvorschläge, in Klammern, einzufügen. Nichts wirklich wichtiges, aber ich denke es klingt ein kleinwenig besser.

Edited by StarCmdr, 15 April 2012 - 10:04 AM.


#20
TopSun

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Danke für den Hinweis. Hab es gerade ausgebessert, aber das mit dem "Wichtigem" passt schon. Vertrau mir.

#21
StarCmdr

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Okay :)

Sie konnte sich zum ersten Mal NACH langer Zeit richtig ausruhen.

- da fehlt noch das ''nach''.

#22
TopSun

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Da ist aber jemand pingelig.

#23
StarCmdr

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Ich doch nicht *zwinker*

#24
TopSun

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Für alle, die sich etwas ablenken wollen. Unter diesen Link könnt ihr euer eigenes Ende machen:
shannon.users.sonic.net/masseffect/

Edited by Big-Boss687, 15 April 2012 - 11:05 AM.


#25
TopSun

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An alle, die noch in diesem Thread rumstöbern. Ich werde morgen höchstwahrscheinlich den nächsten Teil der Geschichte posten.

Edited by Big-Boss687, 15 April 2012 - 06:46 PM.