So hier ist das 4. Kapitel,
Ich hoffe es gefällt.
PS. Ich habe keine Ahnung wieso die Vormatierung hier so komisch ist oder wie ich das àndern könnte:huh: ich hoffe es stört nicht zu sehr
Kapitel 4Die Wärme ihrer Liebsten, die neben ihr lag spendete Kiara ein schönes Gefühl von Geborgenheit. Kiara streichelte sanft über die Hand der
noch schlafenden Jenni und kuschelte sich an sie, sie spürte ihren warmen Atem
in ihrem Nacken. Jenni die hinter Kiara lag erwachte als diese sich enger an
sie kuschelte. Sie küsste Kiara sanft auf die Schulter und streichelte über
ihre Taille „Hei, wie geht’s meiner Süssen?“ „Herrlich, ich will nie wieder
aufstehen müssen“ antwortete Kiara. Jenni hob ihren Kopf und lies ihren Blick
durch das Zimmer wandern. Kiaras Kleid lag auf dem Boden genau wie ihr eigenes.
Sie waren am Vorabend nach einer Weile zu zweit noch einmal runter an die Party
gegangen. Jenni hatte erst gar nicht mehr aufstehen wollen. Kiara hatte ihr das
Kleid das neben der Balkontür lag zugeworfen und sie mit grossen Augen angesehen
und sie gebeten mit ihr zu kommen. Jenni hätte ihr diesen Wunsch unmöglich
ausschlagen können und hatte sich schliesslich aufgerafft und wieder angezogen.
Unten angekommen ernteten sie viel sagende Blicke, es war wohl doch mehr
aufgefallen als sie gedacht hatten. In diesem Moment war es den beiden aber
vollkommen egal gewesen was die anderen dachten. Es war kurz nach 4 Uhr morgens
gewesen als die meisten nach hause gingen. Warrek, der Turianer an der Bar und
ein Paar der andere Gäste die noch einigermassen gerade laufen konnten hatten
ihnen noch kurz geholfen die Möbel wieder in ihre ursprünglichen Positionen zu
rücken. Sie hatten, nach dem auch die letzten Gäste sich verabschiedet hatten,
noch schnell die Gläser in die Spülmaschine Gestellt. Als sie damit fertig
waren hatte Jenni sich Kiara die noch weiter aufräumen wollte geschnappt, sie
geküsst damit sie nicht widersprechen konnte und sie nach oben getragen. Jenni
hatte ihr Kleid ausgezogen und sich ins Bett gelegt. Kiara hatte ihr Kleid
ebenfalls abgelegt bevor sie zu ihrer Geliebten ins Bett gestiegen war. Es war
Jenni schwer gefallen sich zu beherrschen als sie Haut auf Haut nebeneinander
gelegen hatten und sich geküsst hatten, aber sie hatte Kiara versprochen es
langsam angehen zu lassen, also tat sie das auch. Nach viel Zärtlichkeit und
noch mehr Küssen waren sie schliesslich Eingeschlafen. Jenni legte ihren Kopf
wieder auf das Kopfkissen und küsste Kiara in den Nacken „Ok, von mir aus
gerne“ Plötzlich hörte sie ein klopfen an der Tür, einen Moment später öffnete
sie sich. Jenni zog reflexatig die Decke bis zu ihrem Kopf hoch. Kiaras Mutter
betrat das Zimmer „Hei Schlafmütze aufstehen..... Oh“ „Mam? Ich dachte du
kommst heute erst gegen Abend nach hause?“ Als Jenni ihre Stimme erkannte
konnte sie förmlich spüren wie sie Rot wurde. „Oh, ich wusste gar nicht
das....“ sagte Kiaras Mutter lächelnd als sie das 2 Kleid am Boden liegen sah.
„Ach Mist, jetzt ist es auch egal“ dachte sich Jenni und hob den Kopf unter der
Decke hervor „Guten Tag Miss Nesharis“ sagte sie lächelnd. Kiara hatte das ganz
recht gelassen genommen und sah ihre Mam nun fragen an. Diese ging zurück zu
Tür und drehte sich dann noch einmal zu den beiden um „Ach, es hat sich so
ergeben. Ich gehe jetzt einkaufen, bis später.“ Mit diesen Worten verliess sie
lächelnd das Zimmer. „Kiara drehte sich zu Jenni und sah diese grinsend an
„Wieso bist du so rot?“ fragte sie neckisch. „Weil ich das Gefühl habe das
deine Mutter immer genau dann zur Stelle ist wen ich was dummes mache oder
etwas mit ihrer Tochter mache“ erhielt sie als Antwort. „Was hast du denn mit
mir gemacht?“ Jenni begann zu grinsen „Ich habe dich sanft berührt, dich
gestreichelt, geküsst.....“ sie flüsterte die letzten „Worte leise in Kiaras
Ohr während ihre Hände sanft über deren Taille strichen. „Und dann....“ Kiara
war ganz angespannt „hab ich dich gekitzelt!“ Kiar begann sofort zu zappeln als
Jenni sie zu kitzeln begann, sie drehte sich zu ihrer Freundin und kam auf
allen Vieren über ihr zum stehen. Ihr Gesicht war genau über dem von Jenni
„Lass das, sonst....“ „Sonst was?“ antwortete Jenni neckisch. „Sonst stehe ich
gleich auf“ Kiara wollte sich gerade aufrichten als Jenni sie packte, zu sich
heran zog und Küsste „Das kann ich nicht zulassen“ meinte sie lächelnd und
rollte Kiara zur Seite, so das sie Position wechseln würden. Doch sie hatte
sich verschätzt und drohte nun über die Bettkante herunter zu stürzen. Kiara
konnte sich an der Matratze festhalten, doch Jenni hatte zu viel Schwung. Sie
viel aus dem Bett und landete auf dem Bauch. Das erste was sie hörte war Kiaras
lautes Lachen. „Das ist nicht komisch.“ Jenni richtete sich auf und machte sich
auf den Weg zu ihrem Kleid, das immer noch vom letzten Abend am Boden lag. „Hei
warte, das war doch nicht böse gemeint“ rief Kiara sofort mit trauriger Stimme.
„Das ist auch nicht deswegen, hast du schon mal auf die Uhr gesehen?“ Kiara
vergrub ihr Gesicht in ihrem Kopfkissen „Ich will es gar nicht wissen“. Nach
einem Moment sagt Jenni schliesslich „Es ist 3 Uhr Nachmittags“ Kiara drehte
sich zu ihr und sah sie mit grossen Augen an „lass und noch ein paar Minuten
liegen bleiben“ Jenni lächelte „Würde ich gerne aber ich muss nach hause, ich
muss mit packen anfangen.“ Noch im selben Moment in dem die letzte Silbe ihren
Mund verliess hätte sie sich am liebsten selbst dafür in den Hintern getreten.
Kiara stand auf und sah sie verwundert an „Packen?“ „Verdammte Scheisse, lüg
sie an Jenni, auch wenn es falsch ist, bring es ihr irgendwie schonend bei“
rief eine Stimme in ihrem Kopf. Doch Jenni konnte sie nicht anlügen, sie hatten
keine Geheimnisse voreinander. Jenni hätte ihr alles erzählt wen sie danach
gefragt hätte. „Kiara, du weist sicher noch von dem Dossier das wir von dem
Allianz Soldaten bekommen haben oder?“ Jenni griff nach Kiaras Hand „Ja?“ antwortete
diese zögernd. „Ich weiss nicht wie aber
irgendwie habe ich es geschafft das mein Vater unterschrieben hat.“
Kiara schaute Jenni entsetzt an, auch wenn sie versuchte es zu verbergen
erkannte Jenni doch das sie traurig war. „Wa...wann gehst du?“ Kiara drehte
sich von ihr weg, sie atmete tief durch. „Dienstag in einer Woche“ antwortete
Jenni vorsichtig. Durch Kiaras Mund entwich ein Atemstoss. „Ich dachte du
würdest erst 3 Monate nach dem Schulschluss zur Allianz gehen“ hauchte sie. Es
war auch nicht so geplant gewesen, aber so eine Chance kommt nie wieder.“ Jenni
versuchte sich zu rechtfertigen, auch wenn sie es nicht merkte. Kiara drehte
sich schluchzend zu ihr um, ihre Augen waren voller Tränen. „Seit wann weist du
es?“ Sie hatte noch gar nicht die Möglichkeit gehabt zu antworten „Wieso hast
du es mir nicht gesagt?“ „Ich wollte dir an deinem Geburtstag nicht die
Stimmung verderben. Ich habe es dir sagen wollen aber als ich sah wie glücklich
du warst da konnte ich nicht.“ Kiara ging zu der Balkontür und sah nach
draussen. Jenni konnte in ihrem schwachen Spiegelbild Erkennen das Tränen über
ihr Gesicht strömten. „Ich glaube.... du solltest jetzt besser gehen.“ Jennis
Atem Stockte. Ihre Worte waren wie ein Stich ins Herz. „Was?“ „Du solltest
jetzt gehen“ sagte die Asari mit festerer Stimme. Jenni stand einfach nur da
und schaute zu Kiara. Diese verharrte noch immer vor der Tür, den Blick in die
Ferne gerichtet. Mit flehender Stimme wollte Jenni sich erklähren „Kiara
bitte.....“ Sie drehte sich zu ihr um und sah ihr in die Augen, nebst den
Tränen in Kiaras Augen war auch Wut zu sehen. „Jenni ich sagte du sollst gehen,
ich will dich nicht mehr sehen!“ Die Zeit schien Still zu stehen, Jenni rasten
Tausende Gedanken durch den Kopf. „Hatte sie ihre Beziehung zerstört? Sie hatte
schon kleiner Auseinandersetzungen gehabt, aber noch nie hatte sie Jenni
dermassen angefahren. „Wieso hast du es ihr nicht gesagt?“ Zu jedem anderen
Zeitpunkt wäre so ein Streit nicht weiter schlimm gewesen aber jetzt wo ihre
gemeinsame Zeit schon so extrem begrenzt war wollte sie nichts sehnlicher als
einfach an Kiaras Seite zu sein. Jenn hatte sich ohne es bemerkt zu haben in
Bewegung gesetzt, sie ging die Treppe runter und drehte sich bei der
Eingangstür noch einmal um. „Und nimm das hier gleich mit!“ Kiara warf ihr die
Kette zu die sie ihr geschenkt hatte Jenni fing den Kleinen Anhänger auf und
starrte das Glänzende Schmuckstück an. . Die Haustür wurde knapp vor ihr
zugeschlagen. Das war zu viel für Jenni, Sie brach in Tränen aus und lies sich
mit dem rücken gegen die Tür fallen und sank zu Boden. Es fühlte sich an als ob
ihr Herz herausgerissen worden wäre. Sollte es so enden? War es das gewesen?
Hatte sie für das Angebot der Allianz die einzige Person weggestossen die sie
liebte?“ Sie wollte über all die Fragen gar nicht nachdenken, sie hätte einfach
nur die Zeit zurückdrehen wollen und das blöde Dossier verbrennen. Was brachte
ihr die Stelle bei der Allianz wen sie das verlor was ihr am meisten bedeutete?
Jenni raffte sich langsam auf und biss auf die Zähne, sie konnte nicht einfach
so sitzen bleiben. Sich die Tränen aus den Augen zu wischen war ziemlich
sinnlos, da sofort neue nach strömten. Sie ging in einem strammen Tempo nach
hause und verzog sich ohne ein Wort zu ihren Eltern in ihr Zimmer und Schlug
die Tür zu. Sie lies sich auf ihr Bett fallen und vergrub ihr Gesicht in dem
Kissen darauf. Die Nächste stunde verbrachte sie damit sich selbst Vorwürfe zu
machen und sich für ihre Entscheidung zu hassen. Das Abendessen lies Jenni komplett
aus, sie hatte weder Appetit noch Lust mit ihren Eltern an einen Tisch zu
sitzen.
Ihre Augen brannten als sie am nächsten Morgen aufwachte.
Sie hatte sich in den Schlaf geheult. Das kleine Schmuckstück mit dem Bild von
ihr und Kiara hatte sie noch immer in der Hand gehalten als sie aufwachte. Ihre
Motivation war am Boden. Warreks Projekt wurde heute zusammen mit all den
Anderen Techprojekten ausgestellt und bewertet. Sie hatte ihm versprochen zu
kommen und sich die Demonstration anzusehen, also würde sie auch hingehen,
immerhin konnte er nichts dafür was zwischen ihr und Kiara passiert war. Sie
würde ihre Probleme nicht an ihm auslassen, das wäre nicht Fair. Sie richtete
sich auf und schaute auf ihren Wecker. Sie hatte noch etwas mehr als eine Stunde
Zeit bis zum Präsentationsbeginn. Nach dem sie sich angezogen hatte schaute sie
sich noch einmal in ihrem Zimmer um, es hingen Keine Bilder in ihrem Zimmer und
doch erinnerte sie vieles an den Abend wo sie ihren Eltern von ihrer Beziehung
erzählt hatte. „Reiss dich zusammen, ruf sie morgen einfach einmal an und rede
mit ihr, vielleicht hat sie sich ja bis dahin beruhigt“ meinte Jenni leise zu
sich selbst. Das gesamte Frühstück lang war sie den Blicken ihrer Eltern
ausgewichen und hatte kein Wort mit ihnen geredet ausser ihrer Mutter zu
versichern das es ihr gut gehe. Es war bewölkt und regnerisch draussen, das
Nasskalte Wetter motivierte nicht wirklich nach draussen zu gehen. Ein leichter
Bodennebel schob sich langsam übers Land. Jenni war den Weg zur Akademie in
Gedanken versunken gegangen. „Hei Jenni.... Wow, du siehst aber.... fertig aus“
er nahm seine Freundin kurz in den Arm. „Nachwirkungen der Party?“
„Wahrscheinlich schon“ antwortete sie mit einem erzwungenen lächeln. „Das wird
schon wieder, komm vorne sind noch Plätze frei.“ Warrek wirkte aufgeregt und
angespannt, er war nicht wirklich ein Entertainer, wenn er vor grossem Publikum
sprechen musste war er immer unglaublich nervös. Der Abteilungsleiter des
Techzweigs der Akademie hielt eine kleine Eröffnungsrede und begann dann die
Studenten die an der Präsentation teilnahmen einer nach dem anderen auf die
Bühne. Pro Klasse trat jeweils ein Student an, die Beste drei gesamten Reinold
Akademie könnten zu der Meisterschaft auf der Citadel antreten. Nach einer
Weile, nach fast einem duzend Präsentationen und viel Technischem Kauderwelsch
kam Warrek an dir Reihe. Jenni und viele andere Klatschte als er die Bühne
betrat, die Trauer die sie bedrückt hatte wurde langsam verdrängt. Warrek war
einer ihrer besten Freunde, sie freute sich für ihn, sie wollte dass er
gewinnt, und das lenkte sie ab. Warrek trat vor das Publikum nahm ein kleines
rundes Gerät aus der Tasche und legte es auf den Boden. Er trat einen Schritt
zurück und tippte ein Paar Befehle auf seinem Universalwerkzeug ein, Der kleine
Runde Körper begann zu Leuchten und surrte leise. Das Hologramm einer Jungen
Menschenfrau erschien über dem Körper und lächelte die Menge freundlich an.
„Wie sie sehen können habe ich eine VI programmiert, dabei habe ich besonderes
Augenmerk auf die Hardware gelegt, er drehte sich zu dem Hologramm „Das grösste
Problem bei den Meisten grösseren VIs war das sie wegen ihres grossen Hardware
Bedarfs immobil sind. Kleiner Bewegungen waren zwar möglich, aber nur in
Reichweite des Projektors. Um solche VIs für private Zwecke nutzen zu können
müsste man diese Reichweite vergrössern.“ Er trat ein paar Schritte von dem
Kleinen Apparat zurück, „VI komm bitte her.“ Das Kleine Gerät begann lauter zu
surren und schwebte knapp über dem Boden auf Warrek zu, das Hologramm ging
dabei mit eleganten Schritten auf ihn zu. Diejenigen im Publikum die sich mit
Tech auskannten begannen sofort zu tuscheln und die Juroren schauten ihn
aufmerksam an. „Die Inspiration mir für das Model meiner VI habe ich bei einer
Freundin Gefunden. Erst jetzt viel Jenni auf das die VI fast genau so aussah
wie sie. Für sie war die VI nicht anders als die anderen die sie bisher gesehen
hatte, doch sie bemerkte die gespannten Blicke der Juroren. Als Warrek noch die
Funktion und den Nutzen erklärt hatte verliess er die Bühne. Die Leute
klatschten, Jenni applaudierte als er zu ihr trat, auch wenn sie nur die Hälfte
verstanden hatte von dem was ihr Freund erzählt hatte. „Gut gemacht Warrek, du
hast schon so gut wie gewonnen.“ „Ach ich weiss nicht, die Konkurrenz ist
stark“ „Aber deren Projekte haben nicht so hübsch ausgesehen wie deins“ meinte
sie lächelnd. „Ich habe dich fragen wollen, war mir aber nicht sicher ob du
mich dann als Spinner ansehen würdest.“ „Das tu ich doch schon“ antwortete sie
grinsend. Die Rangverkündigung war ein paar Minuten später, Jenni hatte dadurch
genug Zeit sich etwas um zu sehen. Der Grosse Raum in dem sie waren war
Randvoll mit Studenten, Eltern und anderen Leuten. Jede der anwesenden Asari
hätte Kiara sein können. „Reiss dich zusammen Jenni, du kannst sie nachher anrufen!“
der Gedanke hing eine ganze Weile in ihrem Kopf herum. „Was wen sie gar nicht
reden will?“ Jenni schüttelte den Kopf, so durfte sie nicht denken.
„Wir kommen jetzt zu Rangverkündigung…. Auf dem dritten
Platz…. Ich bitte um einen kräftigen für Applaus für Dominic.“ Ein junger Mann
trat auf die Bühne und verbeugte sich zu Applaus leicht. Er bekam eine Bronzene
Medaille. „Auf dem zweiten Platz ist….. Warrek. Warrek ging auf die Bühne und
bekam eine Silbermedaille überreicht. Erster wurde ein Salarianer der eine Drohne
Gebaut und Programmiert hatte. Die drei Finalisten bekamen ein Ticket für die
Meisterschaft auf der Citadel.
„Gut gemacht Warrek, du bist eine Runde weiter.“ Jenni
versuchte so aufbauend wie möglich zu wirken, da Warrek enttäuscht zu sein
schien. „Ich habe ehrlich gekämpft und ehrlich verloren“ antwortete er leicht
niedergeschlagen. „Du hast nicht verloren, du bist eine Runde weiter, und bei
der Meisterschaft packst du dass dann schon.“ „Du hast recht, ich sollte mich
freuen, schliesslich wurde ich von einem Salarianer geschlagen, die bestehen ja
eh nur aus Hirn und Augen“ bemerkte er lachend. „Gehen wir noch was trinken
Jenni?“ „klar wieso nicht.“
Es läutete, schon zum fünften mal. „Nimm ab, bitte! Lass
mich jetzt nicht hängen.“
Das sechste mal klingelte es nun schon und Kiara meldete
sich immer noch nicht. Sie hatte ihren Kommunikator eigentlich immer dabei, das
hiess dass sie nicht mit Jenni reden wollte. „Verdammt“ fluchte sie und warf
das Gerät auf den kleinen Tisch neben ihrem Bett. Sie hatte sie jetzt schon zum
dritten mal an diesem Tag angerufen. Jenni drehte sich auf den Bauch, legte ihr
Gesicht auf das Kissen und schloss die Augen, vielleicht würde dieser Alptraum
ja morgen enden.
Die nächsten Tage verliefen in einer monotonen Routine.
Jenni stand jeden Morgen auf, frühstückte und tat dann ihr Möglichstes die Zeit
tot zu schlagen ohne an Kiara denken zu müssen. Sie hatte die Trauer
grösstenteils überwunden, aber an ihre verlorene Liebe zu denken tat immer noch
weh. Sie hatten Pläne gehabt was sie in ihrer restlichen gemeinsamen Zeit
hätten machen wollen. Sie hatten einen Ausflug zu den heissen Quellen geplant.
Doch das hatte sich jetzt alles erledigt. Stattdessen stand Jenni jetzt alleine
auf dem Hügel au dem sie sich kennen gelernt hatten. Die Erinnerungen an diesen
Tag liefen vor ihrem geistigen Auge ab. Damals hatte sie sich in Kiara
verliebt, obwohl sie nie gedacht hätte sich in ein Mädchen zu verlieben. Seither
waren sie unzertrennlich gewesen. „Dieses blöde Angebot hat meine Beziehung
zerstört, ich hätte es nie annehmen sollen.“ Noch bevor sie den Gedanken zu
Ende gedacht hatte wurde eine Stimme in ihr laut. „Nein, das war schon immer
dein Traum, du hast ihr von Anfang an gesagt dass du zur Allianz willst. Du
hast sie unterstützt als sie sagt das sie nach Thessia gehen und Studieren
wolle. Sie sollte dich auch unterstützen, sie sollte sich für dich freuen.
Stattdessen willst du deinen Traum aufgeben? Ihr liegt nichts an deinen
Träumen, sie hat dich gar nicht verdient.“ Die Trauer war nun der Wut gewichen.
Es war ja noch nicht mal ihre Schuld, sie hätte die Zeit mit Kiara lieber
genossen anstatt zu streiten. Sie biss sich auf die Lippe um nicht zu schreien.
All die Wut und der Ärger in ihr wollte rausgelassen werden. Sie entschloss
sich den Frust an ihrem Box sack raus zu lassen. Den gesamten Heimweg
verbrachte sie damit sich auszumalen was es alles für nette Typen an der
Akademie gegeben hatte, und das sie jeden davon hätte kriegen können. Zuhause
angekommen ging sie direkt in den Estrich und begann auf den Box Sack
einzudreschen. Ihre Knöchel schmerzten aber sie hatte jetzt nicht die Geduld
die fummeligen Handschuhe anzuziehen. Sie schlug immer fester zu, es fühlte
sich gut an ihren Gefühlen freien Lauf lassen zu können. Sei Spannte sich an
und biss sich auf die Zähne, mit einem Lauten Schrei schlug sie mit aller Kraft
zu. Ohne es zu bemerken setzte sie dabei ihre Biotik ein. Ihre von einem Blauen
Schleier umgebene Faust traf mit voller Wucht auf den schweren Sack, das
Biotische Feld setzte seine geballte Kraft schlagartig frei. Die Kette die Den
Box Sack an der Decke gehalten hatte spannte sich und riss die Schraube die sie
hielt aus der Decke. Mit einem dumpfen poltern fiel der Sack fast 5 Meter von
seinem Ursprünglichen Standort zu Boden. Schwer atmend ging Jenni die Treppe
runter. Ihre Eltern kamen ihr entgegen und blickten sie besorgt an. Sie hatten
einen Schrei gefolgt von einem Aufprall gehört. „Dad, wir brauchen eine neue
Schraube für den Box Sack, aber nimm diesmal eine die hält“ Bemerkte sie
trocken als sie an den beiden vorbei ging.
Es war Donnerstagabend, morgen war ihr 18er Geburtstag.
Jenni sass vor Ihrem PC. Auch wenn sie am Vortag wütend gewesen war hatte sie
es nicht übers Herz gebracht all die Fotos von Kiara zu löschen. Sie hatte es
erst gewollt, aber als die Frage „sind sie sicher? Diese Bilder werden für
immer gelöscht!“ auftauchte hatte sie es doch sein lassen. Diese Erinnerungen
waren alles was ihr geblieben war. Sie sah sie gerade durch. Ein Bild von Kiara
auf welchem sie gerade aus dem See stieg tauchte auf dem Bildschirm auf.
Auf ihrer Blaue Haut rannen Wasserperlen
die in der Sonne glänzten. Jenni war in den letzten Tagen aufgefallen wie wenig
sie dankbar dafür gewesen war das Kiara da gewesen war. Sie hatte sie als
selbstverständlich gesehen. Doch wie so vieles im Leben fiel ihr dies erst auf
als es zu spät war. Ein weiteres Bild von Kiara tauchte auf dem Bildschirm auf,
diesmal war sie Arm in Arm mit Jenni zu sehen. Das Bild hatte Kiaras Mutter
aufgenommen, sie hatte damals mit ihrer Freundin geredet als sie plötzlich das
Zimmer betreten hatte und gesagt hatte sie sollen beide zusammen rücken weil
sie ein Foto von ihnen machen wolle. Jenni war damals total überrumpelt gewesen
weil sie noch nicht gewusst hatte das Kiara ihrer Mutter von ihrer Beziehung
erzählt hatte. Jenni wusste genau welches Bild als nächstes kommen würde. Sie
klickte auf das nächste Bild. Wie sie es in Erinnerung hatte kam das Bild wo
sie sich küssten. Kiaras Mam hatte dieses Foto gleich nach dem letzten
aufgenommen. „Küsst euch, das muss ins Familienalbum.“ Jenni war damals
ziemlich verlegen gewesen, Ihre Tochter zu küssen war eines, das sie es wusste
war auch nicht schlimm, aber vor ihren Augen fühlte es sich schon komisch an. Je
länger sie darüber nachdachte desto mehr schmerzte es wieder. So sehr
Jenni auch wusste das sie sich selber keinen Gefallen tat,
konnte sie nicht anders. Sie sass bis spät am Abend vor dem PC und schwelgte in
Erinnerungen, jedes der Bilder war ein kleiner Stich ins Herz. Als sie den PC
abschaltete hatte sie wieder Tränen in den Augen. „Verflucht, wieso hast du
nicht einfach aufgehört, du hättest die Bilder doch löschen sollen.“ Sie liess
sich auf ihr Bett fallen und zog die weiche Decke bis zu ihrem Kopf hoch.
„Wieso brennt in der Küche Licht?“ Sie war aufgestanden um
auf die Toilette zu gehen, hatte bei vorbeigehen aber gesehen das im inneren
des Raumes Licht brannte. Es war kurz nah zwei Uhr morgens. Als sie den Raum
betrat hätte sie beinahe Ihr Wasserglas fallen lassen. Ihre Tochter sass am
Esstisch, eine Flache Scotch stand neben ihr. Sofort eilte Jennis Mutter zu
ihrer Tochter und nah dieser das noch halb volle Glas aus der Hand. In der Flasche
fehlte bereits ein beachtlicher Teil, und das Sigel lag auf dem Tisch, Jenni
hatte die Flasche frisch geöffnet gehabt. Ihre Mutter sah sie besorgt an. Jenni
hatte schon vor langer Zeit einige der Schnaps Verstecke ihres Vaters gefunden,
sie aber immer in Ruhe gelassen. „Meine Güte Liebling was ist den passiert?“
Jenni drehte sich zu ihr und legte ihr Gesicht auf die Schulter ihrer Mutter.
„Ich bin so dumm, ich habe alles kaputt gemacht.“ Tränen rannen über ihre
Wangen, Jenni hatte bis vor kurzem in ihrem Bett gelegen und versucht zu
schlafen, doch die Bilder in ihrem Kopf erlaubten es ihr nicht. „Ich will dich
nicht mehr sehen! Und nimm das hier gleich mit!“ Sie hatte die wütenden letzten
Worte von Kiara immer wieder in ihrem Kopf hallen hören. Erst hatte sie
versucht mit leiser Musik die Stimme zu vertreiben, doch nach Stunden
fruchtloser Versuche wollte sie nur noch das es aufhörte. Sie hatte die im
Regal des Arbeitszimmers ihres Vaters versteckte Flasche geholt und begonnen zu
trinken. Auch wenn der Inhalt scheusslich schmeckte und im Hals brannte so
liess doch jeder Schluck die Stimmen leiser werden. Miss Parker war
verständlicherweise besorgt um ihre Tochter, sie roch nach Alkohol…. Viel
Alkohol. „Was ist den geschehen?“ fragte Jennis Mutter ihre Tochter vorsichtig,
sie hatte ihre Tochter noch nie so erlebt. „Ich war so dumm, es ist alles meine
Schuld“ gab diese Schluchzend zurück. Es würde keinen Sinn haben jetzt mit ihr
zu reden, bis sie wieder nüchtern war würdekein vernünftiges Gespräch zustande
kommen. „Du solltest dich jetzt besser hinlegen Jenni, dein Vater sollte dich
nicht so sehen.“ Jenni hatte ziemlich viel Alkohol im Blut, es aber noch nicht
gemerkt da sie die ganze Zeit gesessen war. Sie hatte Mühe das Gleichgewicht zu
halten als sie aufstand. Langsam schwankte sie zur Tür und murmelte etwas
Unverständliches. Nun stand auch ihre Mutter auf machte sich daran die Flasche
zu verschliessen und weg zu räumen. Bevor sie die Küche verliess kippte sie
schnell das noch halb volle Glas ihrer Tochter. Den kleine “Drink“ hatte sie
nach dem Schreck ihre Tochter so zu sehen gebrauchen können. Es würde für Jenni
morgen definitiv ein schönes erwachen werden.
„Gott sei Dank hat sie es für sich behalten“ schoss es
durch ihren Kopf als Jenni am Mittagstisch sass. Ihre Mutter hatte sie mit
einem strengen Blick angesehen aber kein Wort über den Vorfall der vergangenen
Nacht gesagt. Jenni konnte sich sowieso nur noch daran erinnern das sie sich
hingesetzt hatte und das erste Glas getrunken hatte. „Wie fühlt man sich den so
als Erwachsene?“ Ihr Vater, der von dem ganzen nichts mitbekommen hatte wusste
nicht wie miserabel das Timing für diese Frage gerade war. „Ich hätte es mir
anders vorgestellt“ gab seine Tochter mit einem bemühten lächeln zurück. „Es
fühlt sich nicht anders an als sonst, nur das du von jetzt an Steuern zahlen
musst.“ Ihr Vater war gut gelaunt, er lächelte und seine Stimme klang fröhlich.
Jenni hingegen war nicht so erfreut, ihr Kopf schmerzte und jedes Geräusch
schien ihr viel zu laut zu sein. Wenigstens hatte sie schlafen können, sie war
gestern kaum in ihrem Zimmer angekommen, lies sie sich schon auf ihr Bett
fallen und schlief nur Minuten später bereits. Nach dem Mittagessen holte Miss
Parker einen Kuchen aus dem Kühlschrank.
Obwohl sich Jenni eigentlich zu alt fühlte für einen Geburtstagskuchen hatte
sie ihrer Mutter nie etwas gesagt, dafür schmeckten ihr die Kuchen ihrer Mutter
einfach zu gut. „Und hier haben wir noch etwas zu Dessert“ ihre Mam lächelte
als sie das Gebäck auf den Tisch stellte. „Oh Mam, das ist doch viel zu viel, wie
sollen wir das alles essen?“ „Deinen Vater hat bis her noch kein Kuchen
überlebt“ gab sie grinsend zurück. Jenni nahm das neben dem Kuchen liegende
Messer und schnitt drei gleich grosse Stücke aus dem herrlich duftenden Kuchen.
Der luftige, Knusprige Boden und die darauf liegende Creme schmeckten
fantastisch. „Um das hier wieder weg zu bekommen muss ich die nächsten Tage
fasten.“ Jenni grinste ihre Mutter bei dieser Bemerkung an. „Ach wo denn am
meisten? Du bist ja kein bisschen dick.“ „Wenn ich so weiter esse bin ich es
aber schon bald.“
In den nächsten Stunden unterhielten sich die Familie
lebhaft mit einander, es war das erste mal seit längerer Zeit das sie sich so
unterhielten. Der näher rückende Abschied brachte sie näher zusammen. Auch wenn
Jenni es nicht geglaubt hätte, fühlte sie doch dass sie ihre Eltern vermissen
würde. Sie hatte sich mit Kiara schon öfter über ihre Zukunft unterhalten. Wenn
Jenni nicht zur Allianz gekonnt hätte wäre sie mit Kiara nach Thessia gegangen.
Sie hatten sich Gedanken gemacht über
eine eigene Wohnung. Damals hatte sie nicht daran gedacht das sie ihre Eltern
vermissen würde, doch jetzt als der Abschied tatsächlich näher rückte genoss
sie die gemeinsame Zeit.
„Mam, hast du
meine Ohrringe gesehen?“ Jenni machte sich gerade hübsch für die Party. „Die
liegen hier auf dem Kühlschrank“ rief ihre Mutter aus der Küche. Sie trug das
selbe Kleid das sie auch auf Kiaras Party getragen hatte. Ihre Eltern hatten
ihr als Geschenk für den 18. Geburtstag die Miete und den Partyservice bezahlt.
Sie hatten einen kleinen Club in der Nähe gemietet, Jenni hatte sich wahnsinnig
gefreut als sie es vor einem halben Monat erfahren hatte. Anfangs hatte sie wie
Kiara bei sich zuhause feiern wollen, aber ihre Eltern waren mir dieser Idee
nicht so glücklich gewesen. Mit vorsichtigen Schritten trat sie die Treppe
herunter, sie wollte jetzt keinen Fehltritt riskieren, es gab schöneres als
seinen 18. Geburtstag im Krankenhaus zu verbringen. „Hier“ Ihre Mam streckte
ihr die Hand entgegen auf der die Ohrringe Lagen. Es waren immer noch dieselben
die sie von Mister Jenkins
Bekommen hatte.
„Wie sehe ich aus?“ „Wie eine junge Lady“ Jenni grinste ihre Mutter an „ach so
schlimm? Mist jetzt muss ich mich noch einmal umziehen.“ Sie erntete einen
vielsagenden Blick von ihrer Mutter. „Ich bin immer noch der Ansicht dass
dieser Rock zu kurz ist.“ Mit diesen Worten war auch ihr Vater in die Küche
getreten. „Du ärgerst dich doch nur das es zu deiner Zeit noch keine so kurzen
Röcke gegeben hat“ „Hei so alt bin ich nun auch wieder nicht. Du hättest mal
deine Mam sehen sollen als wir noch jung waren…..“ Seine Frau sah ihn ernst an
„Das ist glaube ich der falsche Zeitpunkt Henri.“ Sie wendete sich wieder an
ihre Tochter „Sollen wir dich fahren? Es
ist wieder ziemlich kalt.“ „Danke, aber ich glaube das sollte ich schon
schaffen. Ich habe ja noch meinen Mantel.“ Jenni huschte zu den Kleiderhaken im
Gang und holte ihren langen Wintermantel. Sie zog ihn an und knöpfte ihn zu.
Ausser ihrem Kopf und ihren Füssen schaute kaum mehr etwas von ihr aus dem
dicken Wollgewand heraus. „Kommt Kiara dich denn nicht abholen?“ Jenni stockte
in ihrer Bewegung kurz „nein…. wir haben uns anders organisiert.“ Ihre Mutter
schaute sie fragend an, ihr war aufgefallen das Kiara kein einziges mal zu
Besuch gewesen war seit letzter Woche. Ein Teil von ihr wusste weshalb dem so
war und weshalb ihre Tochter so niedergeschlagen war, doch sie wollte sich
nicht in Jennis Probleme einmischen. Ihre Tochter wusste das sie Jeder Zeit zu
ihr kommen konnte, wen sie Hilfe wollte würde sie von selbst zu ihr kommen. „Bis
Morgen“ „Moment, kommst du nicht nach Hause?“ „Ich werde wahrscheinlich gleich
dort übernachten, es hat ja ein Schlafzimmer im ersten Stock.“ Ihr Vater wollte
gerade zum wiedersprechen als seine Tochter ihn unterbrach „Du brauchst gar
nicht erst anzufangen Dad, ich bin jetzt Erwachsen.“ Sie grinste breit, während
er sie mit einem frustrierten Blick ansah. Sie gab den beiden einen kurzen Kuss und
verlies dann das Haus.
In dem Club
brannte Licht, es war 19:30 Uhr, es würde noch eine Weile dauern bis die
anderen Gäste ankommen würden. Der Barkeeper war gerade eingetroffen und
richtete sich ein. Als er Jenni sah lächelte er sie an und grüsste freundlich
„Hallo, du bist früh.“ Jenni kannte ihn bereits von anderen Partys weshalb sie
ihm auch den Job hier angeboten hatte. „Ich wollte mich nur vergewissern ob
hier alles in Ordnung ist.“ Er nickte kurz und machte sich daran weiter
Flaschen einzuräumen. Die Musikanlage stand bereits und die kleinen Tische am
Rande des Raumes waren ebenfalls aufgebaut. Jenni atmete tief durch, sie machte
sich noch schnell daran die Snacks zu überprüfen. Als sie damit fertig war
hängte sie ihren Mantel an den Kleiderständer neben der Tür. Der Raum war
angenehm Temperiert. Nach etwa 20 Minuten trafen die ersten Gäste ein, allen
voran Warrek. Er kam grinsend auf Jenni zu und nahm sie in die Arme „herzlichen
Glückwunsch zum Geburtstag Jenni.“ Er sah fröhlich aus, „Können wir rein gehen,
ich erfriere gleich“ „Klar, danke“ Jenni trat zusammen mit ihrem Freund nach
drinnen. „Oh bevor ich es vergesse….“ Er holte eine Kleine Schachtel unter
Seiner Jacke hervor „Hier ist noch eine Kleinigkeit für dich.“ „Danke, das wär
nicht nötig gewesen.“ „Da muss ich dir aber gleich doppelt wiedersprechen, 1.
Ist das hier der wichtigste Geburtstag deines Lebens und 2. Kann ich mich heute
auf deine Rechnung betrinken also….“ Er grinste breit als er diese Worte
aussprach. „Hei ich trage dich aber nicht nach Hause.“ Jenni öffnete das Kleine
Päckchen von Warrek, es enthielt eine glänzende verzierte Brosche. Sie war sehr
aufwendig gearbeitet, unten waren ein paar Worte in Turianischen Runen
eingraviert. „Ist das Turianisch?“ „Ja es ist ein alter Dialekt der heute kaum
mehr gesprochen wird.“ „Was heisst es denn?“ Warrek kratzte sich verlegen am
Kopf „Ähm… Wortwörtlich kann ich es dir nicht übersetzen, aber diese Broschen
werden traditionell an Junge Turianer vergeben welche sich der Armee
anschliessen. Sie dienen als Erinnerung daran das sie zurück kehren müssen, als
versprechen seine Freunde nicht sitzen zu lassen.“ Er zögerte einen Moment, es
schien als suche er nach den richtigen Worten. „Wen der Turianer zurückkommt
konnte er die Brosche als Zeichen der Freundschaft behalten…… Wen er nicht
zurückkehrte wurde die Brosche an die Jenige Person geschickt deren Namen
darauf eingraviert war. Sie diente dem zurückgebliebenen als Erinnerung. Es war
Tradition dass der Träger die Brosche selber bearbeitet hat, irgendetwas
Persönliches eingebracht hat, so dass ein Teil des Trägers nach seinem Tot
erhalten blieb. Diese Brosche gehörte meinem Urgrossvater, er bekam sie als er
in den Erstkontaktkrieg zog.“ Jenni wusste nicht so recht was sie sagen sollte,
„Ist er dabei…:“ „Nein, er hat die Brosche am Sterbebett an meinen Grossvater
weitergegeben. Mein Vater hat sie mir gegeben, er lebt noch und ist gesund,
konnte damit aber nichts anfangen….. Nimmst du sie an?“ „Klar, sie ist
wunderschön, danke Warrek.“ Sie nahm ihn fest in den Arm. „Damit gibst du aber
auch dein Versprechen…. Damit versprichst du mich nach deiner Zeit bei der
Allianz nicht sitzen zu lassen…. Als Freundin natürlich“ fügte er eilig an.
Erst mitten im Satz war ihm aufgefallen das dieser Spruch sehr nach einer
anderen Art von versprechen geklungen hatte. „Ok, ich werde sie stets tragen
damit ich nicht vergesse das irgendwo ein Turianer darauf wartet das ich ihn
besuchen gehe.“ Warrek grinste sie an „Ich will dieses Ding nie wieder sehen,
es sei denn zusammen mit dir klar? Es spasseshalber zu schicken ist nicht
lustig, ein bekannter meines Grossvater hat sich den Spass mal erlaubt und
wurde 5Tage später zu seiner eigenen Beerdigung eingeladen. Er fand es
bedeutend komischer als die anderen Trauergäste, bis er die Rechnung bekam.“ Sie
mussten beide lachen nach dem Warrek das erzählt hatte. Von dem Moment an
trafen die Gäste fast im Minutentackt ein. Von jedem eintreffenden Gast erhielt
Jenni eine Kleinigkeit, entweder ein kleines Schmuckstück, einen
Einkaufsgutschein oder andere nützliche Dinge. Je mehr Leute kamen desto besser
wurde die Stimmung. Kurz nach acht Uhr startete Jenni die Musik und die Party
begann. Es wurde getanzt und gefeiert. Einige der Gäste waren bereits um zehn
Uhr ziemlich angeheitert, Warrek hatte auch schon tüchtig zugelangt, war aber
noch nüchtern genug um jede Gelegenheit zu flirten zu nutzen. Obwohl Jenni
glücklich war und mit ihren Freunden lachte fehlte irgendetwas, der Abend war
schön aber es fehlte etwas damit er perfekt wäre.
„Hei Jenni, ich
muss dir etwas sagen“ Warrek kam in leichtem zickzack auf sie zu. „Du musst
unbedingt mit kommen“ sagte er laut um die Musik zu übertönen. „Was ist denn?“
„Verstehst du gleich“ Er packte sie am Arm und zog sie eilig von der Tanzfläche
zum Fenster neben der Tür. „Was siehst du?“ Jenni blickte aus dem Fenster, als
sie nichts entdeckte sah sie wieder zu Warrek. Sie zuckte mit den Achseln.
„Da!“ er zeigte auf eine kleine Sitzbank direkt vor dem Club. Jenni stockte
kurz „Wer könnte das wohl sein?“ „Kiara“ sagte Jenni leise, sie sah Warrek an
„Was macht sie hier?“ „Das wollte ich dich gerade fragen Jenni. Sieh sie dir
an, sieht sie so aus als ob sie feiern würde? Ich weiss zwar nicht was zwischen
euch vorgefallen ist aber du solltest mit ihr reden.“ Seine Stimme klang jetzt
sanft und vorsichtig. „Wieso?“ Warrek packte Jenni am Arm „Ich hab dich gekannt
bevor ihr zusammen wart, du bist richtig aufgeblüht seit ihr zusammen seid. Sie
hat dir gut getan, und selbst ein Blinder würde sehen dass dir etwas fehlt. Wenn
du jemanden wie sie aus egal welchem Grund auch immer fallen lässt dann bist du
der dümmste Mensch der je das Licht der Welt erblickt hat!“ Jenni riss sich
ruckartig von ihm los und warf ihm einen finsteren Blick zu. „Entweder sprichst
du mit ihr oder ich mache es, aber ich werde sie da draussen nicht einfach
sitzen lassen.“ Fügte er an. Jenni atmete tief durch, sie hätte alles getan um
wieder bei Kiara sein zu können, aber ein Teil von ihr blockierte sie. „Ok ich
rede mit ihr“ antwortete Jenni schliesslich.
Sie ging zum
Kleiderständer, zog ihren Mantel an und trat vor die Tür. Kiara sass noch immer
auf der Bank, das Gesicht in den Händen vergraben. Jenni setzte sich neben ihr
auf die Bank und fragte trocken „Was willst du hier?“ Kiara die sie nicht hatte
kommen hören hob langsam den Kopf und schaute sie erstaunt an, sie hatte Tränen
in den Augen. Als sie Jenni erkannte rieb sie sich kurz die Augen „Ich wollte
mit dir reden“ sagte sie leise. „Ach….. du hast dir viel Zeit gelassen.“
„Jenni, ich habe einen Fehler gemacht, es tut mir leid.“ „Du hast mich aus
deiner Wohnung geschmissen, mich eine Woche lang ignoriert und jetzt willst du
dass ich dir vergebe, einfach so!“ Jenni war während des Satzes aufgestanden.
„Ich verstehe wenn du mir nicht verzeihen kannst aber bitte hör mir wenigsten
zu.“ Ihre Stimme war voller Trauer, sie war den Tränen nahe. Jenni lehnte sich
an die Wand und sah Kiara auffordernd an. Die Asari war in einem Kleid da, es
war viel zu kalt um in einem solchen Outfit draussen zu sitzen, Jenni wusste
noch nicht einmal wie lange sie da gesessen hatte. Es tat weh sie so zu sehen
aber irgendetwas hinderte sie daran ihr einfach zu vergeben. „Ich war dumm,
ich…. Ich wollte dich nicht gehen lassen, du hast mir gesagt dass du nach dem
Abschluss der Zeit an der Akademie noch etwa drei Monate Zeit haben wirst bis
du zur Allianz gehst. Drei Monate sind wenig um sich von seiner wahren Liebe zu
verabschieden. Und dann kommst du plötzlich und sagst mir dass wir nur noch
eine Woche haben…. Ich hätte mich für dich freuen sollen, aber ich wollte dich
nicht verlieren. Ich war egoistisch und dumm, kannst du mir vergeben?“ Kiara
wäre auf die Knie gegangen wen es etwas genützt hätte. „Ist das alles?“ Jenni
drehte sich von Kiara weg, sie wollte nicht dass diese sieht das auch sie mit
den Tränen zu kämpfen hatte. „Kiara du hast mir sehr wehgetan, du hast mir mein
Herz gebrochen.“ Sie atmete kurz durch und sammelte sich bevor sie sich wieder
zurück drehte. Kiara rannen nun Tränen über die Wangen „Bitte Jenni“ sie war
verzweifelt und fühlte sich hilflos. Jenni trat zu ihr hin, ein kleiner
Hoffnungsschimmer? „Kiara, ich…“ sie holte die Kette heraus die sie ihr zum
Geburtstag geschenkt hatte und legte sie um Kiaras Hals. „Ich möchte dass du
das hier als Andenken behältst. Da drinnen ist meine Geburtstags Party….“ Kiara
brach nun in endgültig in Tränen aus, Sie sah wie ihre Beziehung zerbrach und
als Scherbenhaufen vor ihr lag. Sie drehte sich schluchzend um und wollte
weglaufen doch Jenni hielt sie an der Hand fest. Kiara drehte sich zu ihr und
sah sie erstaunt an. „ und ich möchte da zusammen mit dir hingehen. Kiara ich
liebe dich noch immer, und ich will dir vergeben, aber das geht nur wenn du
auch bereit bist dir selbst zu vergeben.“ Kiara brauchte einen Moment um zu
verstehen was Jenni ihr gerade gesagt hatte. Ihre Augen begannen zu funkeln,
sie machte einen Schritt auf Jenni zu und blieb dicht vor ihr stehen. Kiara
fror, sie zitterte und ihre Hände waren kalt. Die Asari griff nach Jennis
Händen und starrte sie wortlos an, Jenni wusste nicht ob Kiara noch die Tränen
von vorhin in den Augen hatte oder ob das jetzt schon Freudentränen waren. Sie
bewegten sich langsam auf einander zu. Zum ersten al seit einer Woche fühlte
Jenni tief in sich drin wieder diese warme Gefühl das sie zu ersten Mal gefühlt
hatte als sie sich küssten. Sie konnte Kiaras Duft riechen, sie hatte ein Parfum
benutzt. Jenni wischte mit ihrem Daumen die Tränen von Kiaras Wangen und sah
ihr in die Augen. Sie legte die Hand hinter ihren Kopf und zog sie sanft an
sich. Ihre Lippen berührten sich sanft, Jenni wollte sie nicht mehr los lassen,
sie wäre wahrscheinlich noch Minutenlang dagestanden wenn Kiara sich nicht von
ihr gelöst hätte. „Lass uns nach drinnen gehen, du frierst sicher“ Kiara nickte
ihr kurz zu „Mhm“ Sie drehten sich der Tür zu als Jenni Warrek durch das
Fenster jubeln sah. Als sie nach drinnen traten waren alle Augen auf sie
gerichtet. Es war Kiara unangenehm das sie alle anschauten, man konnte noch gut
erkennen das sie geweint hatte. Jenni zog sie an sich, als ob sie zeigen wollte
das Kiara zu ihr gehörte. Sie küsste die fröstelnde Asari auf den Mund, diesmal
war es ein leidenschaftlicher stürmischer Kuss. Kiara wurde plötzlich warm, sie
realisierte erst jetzt das duzende ihrer Freunde gerade beobachteten wie ihre
mit Jennis Zunge rang, doch sie wehrte sich nicht. Sie hielt ihre liebste fest,
zu frisch war noch die Angst sie verloren zu haben. Die anwesenden starrten sie
wortlos an als Warrek der schon ordentlich zu viel getrunken hatte plötzlich zu
klatsche anfing. Spontan stiegen die anderen Gäste darauf ein. Einige die wie
Warrek schon zu viel getrunken hatten pfiffen den beiden zu. Als Jenni den Kuss
beendete drehte sie sich zu den Zuschauern „Wer hat den die Musik ausgemacht? Hier
ist noch nicht Feierabend, jetzt geht es erstrichtig los!“ Jemand schaltete die
Musik wieder ein und Jenni ging mit Kiara im Arm zur Bar. „Sie braucht dringend
etwas zum Aufwärmen“ Der Barkeeper nickte und mixte ihr einen Drink. „Einmal
pepperspice, der wärmt auf und beflügelt die Sinne“ antwortete er mit einem
frechen grinsen. Kiara nahm einen grossen Schluck von dem rötlichen Getränk.
Sie hustete kurz und schaute den Barkeeper entsetzt an „Was ist denn da drin?“
„Pfeffer und Tequila wieso?“ „Das Zeug brennt im Hals wie Feuer“ Jenni lächelte
und packte ihre Hand „na dann wärmts dich wenigsten, komm, ich weiss wie wir
dich schneller warm bekommen.“ Mit schnellen Schritten ging sie zu den anderen
Tanzenden Gästen. Sie stellte sich vor Kiara und begann zu Tanzen, die Musik
war laut und die Leute ausgelassen. Als Kiara sich etwas zierte zu tanzen legte
Jenni ihr die Hände auf die Hüften und zog sie an sich so dass ihr Körper sich
an dem Ihrer Freundin rieb. Es dauerte nicht lange bis Kiara auch mittanzte,
die Kälte war schnell aus ihrem Körper verschwunden. Ihr Kreislauf war aber
nicht das einzige was angeheizt wurde, Kiara war angespannt. Sie war die letzte
Woche allein gewesen, ihr hatten Jennis kleine Zärtlichkeit gefehlt und jetzt
stand sie vor ihr. Sie lächelte Jenni an trat näher zu ihr, ihre Hände strichen
sanft über die Taille ihrer Freundin.
Sie hatten eine
ganze Weile getanzt bevor sie zu einem der Tische gegangen waren um einen Moment zur Ruhe zu kommen. Es war
mittlerweile weit nach 12 Uhr. Einige der Gäste hatten sich bereits schwankend
auf den Heimweg gemacht. „Ach Jenni, ich habe dir auch noch ein
Geburtstagsgeschenk.“ Jenni schaute sie erstaunt an, „Was ist es denn?“ „Das
siehst du schon bald, ich kann es dir jetzt noch nicht geben“ „wieso denn
nicht?“ fragte Jenni neugierig nach. Kiara lächelte flüsterte ihr leise ins Ohr
„Du wirst es schon verstehen.“ Sie gab Jenni einen Kuss nahm ihre Hand und
schaute sie auffordernd an „Gehen wir zu dir?“ „Gut Idee, ich bin sowieso
müde.“ Jenni verabschiedete sich von den noch anwesenden Gästen und dem
Barkeeper. Als sie die Bar verliessen bemerkte Jenni sofort das es massiv
kälter geworden war. Jenni zog Kiara dich an sich und legte Ihren Mantel um sie
beide, es reichte zwar nicht um sie vollkommen abzudecken aber es schützte vor
dem eisigen Wind der mittlerweile aufgekommen war. Sie froren beide doch zu
wissen das die Liebste an ihrer Seite war lies die Kälte erträglicher werden.
Als sie bei Jennis Haus ankamen öffnete Jenni die Türe vorsichtig und
signalisierte Kiara leise zu sein, um ihre Eltern nicht zu wecken. Diese ging
leise hinter Jenni her die Treppe nach oben und in ihr Zimmer. Nach dem Jenni
die Tür hinter Kiara geschlossen hatte ging sie zu ihrem Bett und lies sich
bäuchlings auf die Matratze fallen. „ich bin so müde…..“ „Jetzt kannst du aber
noch nicht schlafen.“ Gab Kiara zurück. Als Jenni sich umdrehte hob sie die
Augenbrauen, Kiara stand in Unterwäsche vor ihr, sie hatte ihr Kleid über ihre
Schultern abgestreift. Jenni hatte sich gerade an der Bettkante aufgerichtet
als ihre Liebste sie wieder nach hinten umstiess und sich auf allen Vieren über
sie stellte. Kiara küsste sie stürmisch, Jenni war erstaunt darüber wie Wild
sie war. Kiara richtete sich auf, ihre
Knie waren neben Jennis Becken abgestützt. Die Hände der Asari wanderten
langsam hinter ihren Rücken. „Tut sie das jetzt wirklich?“ schoss es durch
Jennis Kopf, sie spannte sich unwissentlich an. Kiara öffnete ihren BH mit
einer geschickten Handbewegung. Mit einem Schulterzucken rutschte das
Kleidungsstück über ihre Arme runter. Sie warf den BH neben dem Bett auf den
Boden und beugte sich wieder zu Jenni. Diese hatte versucht Blickkontakt zu
halten. War aber gescheitert, was Kiara mit einem Lächeln Quittierte. Während
ihrem Kuss legte Jenni ihre Hände an Kiaras Rippen doch sie wanderten nach
vorne und streichelten sanft über Kiaras Blösse. Jenni war über ihre eigene
Aktion erstaunt. Es war nun nicht mehr ihr Verstand der die Kontrolle hatte
sondern ihr Körper. „Zieh dein Kleid aus“ Kiaras Stimme klang liebevoll aber
auch angespannt. Sofort kam Jenni der Bitte ihrer Freundin nach. Als sie das
Kleid ausgezogen hatte kniete sich Kiara wieder über sie, einer ihrer Finger
wanderte langsam von Jennis Bauch nach oben. Mit einer schellen Bewegung
öffnete Kiara den BH ihrer Freundin der den Verschluss praktischer weise
zwischen den Körbchen hatte. Jenni war angespannt, noch nie war sie so erregt
gewesen. Der Anblick von Kiaras Körper, ihre sanften Berührungen und ihre
Stürmischen Küsse hatten sie an die Grenzen ihrer Beherrschung gebracht. „Es
wird Zeit für den ersten Teil deines Geschenkes“ hauchte Kiara in ihr Ohr. Ihre
Küsse wanderten Jennis Hals hinunter während ihre Hände den Störenden Stoff von
ihr entfernten. Jenni legte eine Hand an Kiaras Oberschenkel und die andere an
ihren Kopf als diese Begann ihre Brustwarze zu küssen. Ein Atemstoss entwich
aus Jennis Mund. Sie küsste Kiara auf die Stirn. Diese wanderte nach einem
Moment weiter nach unten. Als sie bei Jennis Bauchnabel angekommen war legte
Jenni ihr die Arme an die Schultern und Stoppte sie „Ich möchte nicht dass du
das nur tust um mir einen Gefallen zu tun, wir solltest das nur tun wenn du es
auch wirklich willst.“ Kiara kam wieder auf Augenhöhe und lächelte „benutz
deinen Mund für etwas schlaueres als meine Absichten zu hinterfragen“ meinte
sie. Noch bevor Jenni etwas sagen konnte küsste Kiara sie und liess ihre Hand Jennis
Körper entlang tiefer wandern. Jenni spannte sich an als die Hand ihrer
Freundin sanft über ihr Höschen strich. Kiara hielt den Kuss damit Jenni sie nicht
noch einmal unterbrach, was eigentlich nicht nötig gewesen wäre da Jenni im
Moment nichts ferner lag als sie zu unterbrechen. Einer von Kiaras Fingern hob
den Saum von Jennis weissem Höschen an bevor ihre Hand darunter glitt. Jenni
zuckte leicht als sie Kiaras Berührung spürte, noch nie hatte sie jemand ausser
ihr selbst da so angefasst. Es war Jennis erstes Mal, in ihrem Kopf schwirrten
Gedanken „Wie wird es sich anfühlen? Was muss ich machen?“ Sie wand sich unter
den Zärtlichen Berührungen der Asari. Kiara zog ihre Hand vorsichtig wieder aus
Jennis Höschen und löste ihren Kuss. Sie wanderte an ihr entlang herab und
küsste sie knapp unter den Bauchnabel. Sie legte ihre Hände an den Saum von
Jennis Höschen und begann es langsam runter zu ziehen. Jenni hob ihr Becken
kurz um es Kiara zu erleichtern sie auszuziehen. Als dies ihr das Höschen
ausgezogen hatte liess sie es ebenfalls zu Boden fallen. Jenni entspannte sich
und starrte in Erwartung der Ersten Berührung zu Decke. Der erste Kuss kam
innen auf ihren rechten Oberschenkel, der Zweite auf den Linken. Jenni biss
sich auf die Lippe und schaute an sich runter, Kiara lächelte ihr noch einmal
zu bevor sie sich Jennis Schoss zuwandte und begann ihre Freundin zu liebkosen.
Jenni spannte sich an und atmete tief ein und stossartig wieder aus. Sie
schluckte lehr und wollte etwas sagen doch erst beim zweiten Anlauf schaffte
sie es. „Kiara….Ooh“ hauchte sie nach Luft ringend. Sie krallte sich an der
Matratze fest, sie atmete bereits nach kurzem Flach und schnell. Ihr Verstand
schien nicht mehr zu funktionieren, sie war nicht mehr im Stande logisch zu
denken, geschweige denn einen Satz zu formulieren. Anfangs hatte sie noch
versucht Kiara zu sagen sie solle langsamer machen aber jedes Mal wenn sie den
Mund geöffnet hat war anstatt Worten ein Stöhnen herausgekommen. Sie traute
sich nicht mehr etwas zu sagen, sie wollte ihre Eltern ja nicht wecken. Sie
ballte eine Hand zur Faust und legte den Handrücken vor ihren Mund und grub die
Fingernägel der anderen in die Matratze. Sie begann sich anzuspannen, langsam
verlor sie jegliche Kontrolle über ihren Körper. Kurz bevor es soweit war scheiterte
jeder Versuch sich zu beherrschen, Jenni legte ihre Beine um Kiaras Oberkörper,
diese liess sich davon nicht stören und machte unbehelligt weiter. Jennis
Körper verkrampfte sich, sei biss sich auf die Lippe und kniff die Augen
zusammen. „Aaah“ Sie presste sofort ihre Hände auf ihren Mund um ihr lautes
Stöhnen zu dämpfen, sie konnte fühlen wie sich jeder der zuvor angespannten
Muskeln in ihrem Körper entspannte. Sie stöhnte noch ein zweites Mal auf bevor
ihr Körper erschlaffte und sie sich auf die Matratze sacken lies. Sie legte
schwer atmend den Kopf zurück und versuchte das Erlebte zu verarbeiten. Sie
spürte eine vertraute Wärme auf ihrer Haut und kurz darauf Kiaras Kuss auf
ihrem Hals. Sie sah ihre lächelnde Freundin an und gab ihr einen Kuss. „Das war
der Wahnsinn“ „Das habe ich gehört, hoffentlich haben deine Eltern einen
gesunden Schlaf.“
„Henrie, Jenni nimmt geht nicht an ihren Kommunikator
ran, wir sollten mal nachsehen was los ist“ „ach sie schläft wahrscheinlich
gerade ihren Rausch aus.“ Jennifers Mutter machte sich sorgen da ihre Tochter
sich nicht meldete und es schon fast Mittag war. „Ich meine es ernst, du
solltest hingehen und nachsehen“ „Ich meine es auch ernst, sie hat bestimmt
noch mit den Nachwirkungen der Party zu kämpfen, ich gehe sie beim Club hole
sobald sie sich meldet.“ Seine Frau atmete tief durch „Ok du hast
wahrscheinlich recht. Kannst du mir dann schnell die Fenster öffnen, ich muss
den Boden nass aufwischen.“ Wie jedes Mal wenn sie die Böden aufwischte öffnete
sie alle Fenster, dadurch wurden die Böden schneller trocken und es kam frisch
Luft herein. Ihr Mann ging durch das Haus und öffnete alle Fenster, erst im
Erdgeschoss dann im ersten Stock. Als erstes Zimmer der oberen Etage war das
von Jenni dran, da es direkt neben der Treppe lag. Er öffnete die Tür des
vermeintlich leeren Zimmers und trat unbehelligt ein. Im selben Moment vielen
ihm die Kleider auf dem Fussboden auf, noch im ersten Augenblick erkannte er
das es sich um Unterwäsche handelte, das eine Höschen kannte er, es gehörte
seiner Tochter, es hatte seiner Frau beim Wäscheaufhängen schon oft genug
geholfen um die Unterwäsche aller Familienmitglieder zu kennen. Das zweite
hingegen war ihm fremd. Als ehr eine Bewegung im Augenwinkel sag drehte er den
Kopf reflexartig in diese Richtung. Seine Tochter schaute ihn entsetzt an, sie
sass auf der Matratze und bedeckte ihren Körper mit ihren Armen, gleich neben
ihr kniete Kiara welche die Bettdecke vor sich hielt um ihre Blösse zu
bedecken. „Scheisse, Dad raus hier!“ Er konnte gerade noch aus dem Zimmer und
die Tür schliessen bevor ein schweres Buch von Jennis Nachttisch dagegen flog.
Sofort ging ihr Vater die Treppe runter und in die Küche wo seine verdutzte
Frau ihn verwirrt ansah. Noch bevor sie etwas sagen konnte holte er die von
Jenni angefangene Schnapsflasche aus dem Schrank, öffnete sie und nahm einen
kräftigen Schluck davon. „Was ist den Passiert?“ „Du hattest recht, das nächste
Mal gehe ich direkt zu Club wenn du es sagst.“
so das wars auch schon wieder, der Nächste teil kommt wahrscheinlich wieder nächstes Wochende.
Wi immer Kritick un feetback gleich hier posten
Modifié par elitedefender2, 16 septembre 2012 - 03:30 .