Modificata da Big-Boss687, 17 aprile 2012 - 01:25 .
Super Awesome Stories: Aftershock, Sense of Smell, Bleeding Memories, Salvation etc.
#26
Inviato il 16 aprile 2012 - 03:07
#27
Inviato il 17 aprile 2012 - 01:50
Ich beneide euch wirklich zu soviel Kreativität..
Freue mich schon auf die Fortsetzung
#28
Inviato il 17 aprile 2012 - 04:50
Modificata da Big-Boss687, 17 aprile 2012 - 04:50 .
#29
Inviato il 17 aprile 2012 - 11:25
Außerdem gibt es dann weniger Chaos wenn noch jmd (
Edit: Schreib doch "Tag 1" und "Tag 2" fett, dann sehen die Leute das es weitergeht.
Modificata da Bansaiben, 17 aprile 2012 - 02:23 .
#30
Inviato il 17 aprile 2012 - 01:23
Hoffe nur, das bemerkt auch jemand.
Modificata da Big-Boss687, 17 aprile 2012 - 01:34 .
#31
Inviato il 17 aprile 2012 - 02:55
Wer Big-Boss Geschichte kennt, der weiß das sich Shepard und Campbell das letzte Mal auf dem Planeten Tygris trafen. Die folgende Geschichte erzählt von den Geschehnissen auf Tygris im Jahre 2175.
UPDATE PART 2
UPDATE PART 3
Sense of Smell
Die Witterung
12.02.2175
„Erwartete Ankunft auf Tygris in 1 Stunde. Alle kommandieren Offiziere haben sich unverzüglich auf ihren Posten zu melden. Das Einstatzteam “N-7655“ wird in 20 Minuten im Konferenzraum 1c gebrieft.“,
tönte es aus den Lautsprechern.
Kaum war die Mitteilung durchgegeben öffnete sich die Tür zu dem kleinen Quartier des Einsatzteams.
Eine hochgewachsene, schlanke Frau mit dunklem Teint betrat den Raum und sah sich prüfend um.
Der Raum war winzig, nicht viel größer als eine Abstellkammer. Im Grunde genommen war es vor ihrem Eintreffen auch eine gewesen; den einzigen Unterschied jetzt, macht das aufgestellte Etagenbett.
Als Major Anna Troy den Befehl bekam einen Trupp zusammen zustellen und mit dem Kreuzer Pittsburgh
die Störung der Komm-Bake von Tygris zu untersuchen, blieb der Besatzung des Schiffes nicht viel Zeit
ein Quartier für das Team frei zu machen. Sie empfand die Größe aber mehr als ertragbar, weshalb sie die Bemühungen der Crew ein größeres Quartier aufzutreiben frühzeitig stoppte.
„Ihr habt es gehört Jungs! In 15 Minuten will ich euch einsatzbereit vor dem Konferenzraum sehen.“,
ordnete sie in stählernem Befehlston den drei Männern an.
Lieutenant Campbell drehte sich vom Fenster des Quartiers ab und nahm Haltung an.
Lieutenant Petrow sprang vom Etagenbett um es ihm gleich zu tun.
Auch Lieutenant Shepard erhob sich von seinem Stuhl und nahm gegenüber dem Major Haltung an.
„Sir, ja Sir“, erklang es unisono.
„Sehr gut, … aber vergessen sie ihre Hose nicht Petrow.“
Troy wies auf die fehlende Beinbekleidung des Lieutenant.
Peinlich berührt antwortete er.
„Wissen sie Major diese neuen Hosen die wir bekommen haben, sind ...“
Er rieb sich das Kinn und schien seine nächsten Worte nochmal zu überdenken.
„ … sind an gewissen Stellen etwas enger geschnitten als es gewisse empfindlicheren Körperstellen
erlauben. Verstehen sie was ich meine?“,
während sich Campbell und Shepard zumindest ein Schmunzeln nicht verkneifen konnten,
starrte Troy Petrow nur verständnislos an.
Petrow seufzte, „Natürlich verstehen Sie es nicht.“
Noch leicht irritiert wendete Troy den Blick von Petrow ab,
nickte Shepard und Campbell zu und verließ den Raum so plötzlich wie sie ihn betreten hatte.
„'Gewisse empfindlicheren Körperstellen erlauben'? Ist das dein Ernst Pet'?“,
fragte ein sichtlich belustigter Campbell.
„Kannst du mir nochmal erzählen wie du deinen N5 Status erreicht hast? Ich
glaube nämlich wir haben nicht dasselbe Programm durchlaufen.“,
setzte Shepard noch einen drauf.
Petrow wandte sich seiner Tasche zu und durchsuchte diese nach besagter Hose.
„Ungemein komisch meine Herren. Meine besondere Gabe ist nunmal Fluch und Segen zu gleich.“
Campbell und Shepard sahen sich an.
„Soll ich da jetzt wirklich drauf antworten?“, fragte Campbell ohne eine Antwort zu erwarten.
So ähnlich lief es immer mit Petrow.
Petrow und Er traten dem Allianz Militär im selben Jahr bei, und absolvierten
das Ausbildungsprogramm der Special Forces bis sie den N5 Status erreichten.
Campbell dagegen war schon ein Jahr früher zur Allianz gegangen
und hatte bereits den N6 Status inne.
Eine Tatsache, in der Campbell seine Überlegenheit bestätigt sah.
Zwar war Campbell ein disziplinierter und pflichtbewusster Marine, aber dieses Gefühl
der eigenen Überlegenheit gegenüber jedem der nicht mehr erreicht hatte als er,
konnte er nicht immer verbergen; so sehr er es auch wollte.
Ein ganz anderer Typ war Petrow. Sein Großvater, Alexej Petrow, war einer der
letzten Generäle des russischen Militärs, bevor dessen Ressourcen
beinahe vollends im Allianz Militär aufgingen.
Verbittert und jähzornig wurde er schließlich aus dem Dienst entlassen um Platz zu machen
für liberale Kräfte, die einer offenen Kollaboration der Staaten positiv gegenüberstanden.
Sowohl sein Großvater als auch sein Vater, haben ihm seinen Beitritt zum Allianzmilitär nie verziehen.
Petrow aber wusste, dass die Kämpfe der Menschheit in Zukunft nicht mehr auf der
Erde ausgefochten werden würden, sondern in den Weiten der Milchstraße.
So kam Petrow zur Allianz und schließlich zu den Special Forces.
Er wirkte zwar nicht wie jemand der viel einstecken konnte,
aber Petrow überzeugte einen bei jeder Gelegenheit vom Gegenteil.
Es ist vor allem sein extremer Durchhaltewillen, den ihn von den meisten Soldaten unterschied.
Shepard schließlich, war ein Mann ohne Peilung. Er absolvierte das N5 Programm zwar souverän,
und zeichnete sich durch excellentes Führungspotential aus, doch Shepard hatte sich noch nicht entschieden was für ein Soldat er sein wollte. Er scheute klare und radikale Entscheidungen, weswegen er von seinen Ausbildern für diesen Einsatz unter Major Troy empfohlen wurde.
Denn Troy war eine Frau der harten Entscheidungen.
Ein Grund warum sie mit ihren 29 Jahren bereits zu den N7 gehörte.

Nebeneinander gingen die Drei den letzten Flur vor dem Konferenzraum entlang. Da ein Großteil der Crew in Bereitschaft versetzt wurde, waren die Gänge es Kreuzers gähnend leer.
An dem Eingang zu Konferenzraum 1c wartete bereits Major Troy.
„Pünktlich und in voller Montur, sogar sie Lt. Petrow...“
„ Also dann, bringen wir es hinter uns.“
Troy legte ihre Hand auf den dafür vorgesehenen Scanner und öffnete so die Tür.
„Da ist aber jemand sehr vorsichtig.“ bemerkte Campbell.
„ Sein Schiff, seine Regeln.“, entgegnete Troy.
Das Team betrat den Konferenzraum und Troy stellte nacheinander jedes ihrer Teammitglieder
dem anwesenden Captain Vargas und seinem 1. Offizier Stewart vor.
Nachdem jeder vorgestellt wurde, nahmen sie an dem langgezogenen Konferenztisch Platz und der Captain eröffnete das Briefing.
„Wie detailliert sind ihre Informationen bezüglich der anstehenden Mission Major?“
„Wage; aus einem noch unbekannten Grund ist die Kommunikation zu der Tygris Kolonie gestört.
Aber man hätte mich sicherlich nicht ein Team zusammenstellen lassen, wenn man nur ein technisches Problem erwartet.“
„Da haben sie Recht Major. Der Geheimdienst beobachtet seit längerem
batarianische Vorbereitungen für einen größeren Kraftakt. Man vermutet
sie planen eine militärische Intervention gegen eine menschliche
Kolonie. Allerdings schienen sich diese Vorbereitungen noch in einem
frühen Stadium befunden zu haben.“ Er räusperte sich und fuhr dann fort.
„Es wäre möglich das wir uns geirrt haben.“
Troy runzelte die Stirn.
„Was müssen wir über Tygris wissen?“
Stewart schaltete den zentralen Projektor des Tisches an und ließ ein
dreidimensionales Bild der Kolonie auf Brusthöhe der Anwesenden projizieren.
„Die Kolonie liegt auf einem der nördlichen Kontinente. Es leben etwa 6000 Menschen in der Hauptkolonie ZETA|25. Des Weiteren leben noch ungefähr 500 in der näheren Umgebung der Hauptbesiedlungszone.“
erklärte Stewart.
„Ist an der Kolonie etwas besonderes?“, frage jetzt Campbell.
„Sie können sich auf Tygris nur im Umweltanzug frei bewegen. Die örtliche Flora gibt in größeren Mengen
Boten -und Duftstoffe in die Luft ab, was zu einer Überreizung des Immunsystems führt. Langzeitfolgen sind zum
Beispiel ein großflächiges Ablösen der Epidermisschicht der menschlichen Haut.“
„Klingt ja lecker...“ entglitt es Petrow.
„Ursprünglich stellte dieses Phänomen kein Problem dar.“, fuhr Stewart fort.
„Wissenschaftler der Allianz hatten bereits wenige Monate nach der Erstbesiedlung des Planeten
einen Impfstoff entwickelt, der die Symptome gänzlich unter Kontrolle brachte.“
„Aber?“, fragte Troy
„Nachdem die ersten 3000 zivilen Kolonisten geimpft wurden, traten bei den Allerersten andere Symptome auf. Haarverlust, Pigmentstörungen und ein erhöhte Sensibilität des Immunsystems gegenüber früher vertrauten
Umgebungen. Nach und nach stellten sich diese Symptome bei einem Großteil dieser 3000 Geimpften ein.
Viele starben bereits aufgrund der ungeplant radikalen Umstellung ihres Immunsystem....viele Kinder.
Die Überlebenden wurden durch Haarverlust und Pigmentstörung entstellt und starben binnen Tagen in einer Umwelt die nicht der von Tygris entsprach.“
Stewart ließ das Bild eines dieser Kolonisten in der Mitte des Tisches projizieren.
Vargas schien auf einmal seltsam aufgewühlt.
Er starrte auf die Projektion und man sah wie seine Kiefer zu mahlen begannen .
„Sie waren dazu verdammt für den Rest ihres Lebens auf dem Planeten zu bleiben,
um mit 40 bis 50 Jahren einen qualvollen Tod zu sterben. Das ist jetzt 8 Jahre her.
Bis Heute haben wir nicht einmal den Grund für das katastrophale Versagen des Impfstoffs feststellen können.“
Troy beobachtete die Regungen des Captains sehr genau.
„Wieviele von diesen Kolonisten sind noch am Leben?“, fragte sie.
„Schätzungen zufolge 1800-2000. Seit diesem Vorfall leben neue Kolonisten in einem
von der Umwelt isoliertem Bereich der Hauptkolonie.“, erwiderte Vargas.
Angesichts der Umstände fragte sich Troy ob sich die Geschichte damit schon erledigt hatte.
„Gab es je Spannungen zwischen den alten und den neuen Kolonisten?“
Vargas wusste worauf sie damit anspielen wollte.
„Die Lage vor Ort ist unter Kontrolle. Natürlich gab es einige Auseinandersetzungen,
aber der Hass der erkrankten Kolonisten richtet sich mehr gegen die Allianz als gegen die neuen Kolonisten.“
„Woher wollen sie das so genau wissen?“, harkte Troy nach.
Stewart blickte leicht beunruhigt auf.
„Anscheinend habe ich hier einen wunden Punkt getroffen“, dachte sich Troy.
Vargas atmete tief ein.
„Mein Bruder und seine Familie gehörten damals zu den ersten Kolonisten.
Er seine Frau und ihr Sohn wurden damals mit dem Impfstoff geimpft. Sein Sohn überlebte die durch den Impfstoff verursachte radikale Umstellung des Immunsystems nicht.
Ich halte seitdem regelmäßigen Kontakt zu ihm.“,
Vargas pausierte.
„Besser gesagt: Ich versuche es.
Wie sie sich vorstellen können, hat mein Bruder nicht sonderlich viel Verständnis dafür das ich weiterhin
für eine Organisation arbeite die maßgeblich für den Tod seines Sohnes verantwortlich ist.“
Einige Sekunde herrschte betreten Stille.
„Captain Vargas und Executive Officer Stewart sofort auf die Brücke. In wenigen Minuten treten wir in eine Umlaufbahn um Tygris ein.“ ertönt es plötzlich aus den Lautsprechern des Konferenztisches.
„Ich denke wir sind hier fertig.“, erklärte Vargas und stand auf.
„Sie und ihre Männer kennen nun die Situation auf Tygris. Machen sie sich jetzt auf den Weg zum Bereitschaftsraum und sondieren sie ihre Ausrüstung.
Wenn hier die Batarianer am Werk sind werden sie es uns sehr bald wissen lassen.“
Vargas sah Troy entschieden in die Augen. „Major.“ Er nickte Troy zu und verließ den Raum.
„Captain.“ erwiderte Troy
Part 2
Vargas versuchte sich zu konzentrieren, während Stewart und er durch die Gänge der Pittsburgh eilten.
Stoisch arbeitete sein Verstand an einer Analyse der Situation.
So wenig Informationen; so viele Unbekannten.
Er kommandierte einen Blindflug.
Er hasste Blindflüge.
Zumal es hier auch um seinen Bruder ging.
Wann hat er das letzte Mal mit Ruben gesprochen? Es muss fast einen Monat vergangen sein,
seit sie gesprochen hatten. Zuviel Zeit.
„Reiß dich zusammen, du hast ein Schiff zu führen.“, schoss es Vargas wieder in den Sinn.
Er musste objektiv bleiben. Er durfte sich nicht von seinen Sorgen vereinnahmen lassen.
Die Tür zur Brücke öffnete sich und Stewart ging voraus zu seinem Posten.
Vargas folgte ihm durch den Eingang und machte sich auf den Weg zu seinem Sessel.
Die Brücke hatte die Form eines breit gezogenen V's, an dessen Spitze sich das cockpit befand.
Dort arbeiteten der Pilot und sein Co-Pilot, der in der Regel die Situation für den Piloten
sondierte und ihn zum Beispiel über Feindbewegungen außerhalb des direkten Kampfgeschehens informierte.
Außerdem konnte der Pilot, wegen der Nähe zum Sitz des Captains, direkt Befehle vom diesem
entgegennehmen, ohne einen Komm-Link aktivieren zu müssen.
Es gab Gerüchte, nach denen dieses Konzept in der Planungsphase für eine neuartige Stealth-Fregatte der
Allianz verworfen wurde und man nun ein turianisches Konzept in Betracht ziehe, aber das Projekt war streng geheim.
Die Brücke war voll besetzt und jeder war auf seiner Station.
Abgesehen von Flight Lieutanent Durand, dem Piloten der Pittsburgh.
Er kam Vargas auf dem Weg zu seinem Sessel entgegen, um ihn über die neusten Erkenntnisse zu informieren.
„Also, was haben wir hier?“, erkundigte sich Vargas.
„Sir, wir kennen nun definitiv den Grund für die unterbrochene Kommunikation. Die Komm-Bake wurde
beschossen und schwer beschädigt.“
„Batarianer?“
„Schwer zu sagen; die Waffensignatur stimmt nur zum Teil mit der Standardsignatur der batarianischen Navy
überein. Es wurden umfassende Kalibrierungen vorgenommen. Also entweder haben die Batarianer ihr
Waffensignatur grundlegend überarbeitet, oder...“
„... oder es waren Piraten.“, schlussfolgerte Vargas kühl.
Gedanken voller Schuld überschwemmten seinen Verstand.
„...Lass es Juan! Du wirst es nie verstehen...“
„Dann sag mir wenigstens wie es Christina geht!“
„Was soll sich geändert haben? Sie hat kaum noch klare Momente.
Ich muss sie füttern Juan! Füttern! Meine eigene Frau!"
„Ruben, ich...“
„Was? Hast du gedacht nach über 7 Jahren müsste sie den Tod Pablos endlich mal verarbeitet haben?
Sieh es ein Juan, uns verbindet nichts mehr. Lass mich, ... lass mich einfach in Ruhe..."
Druck staute sich in seiner Brust auf.
Doch sein Gesicht verzog keine Miene.
„Was haben die Scans der Kolonie ergeben?“
„Hm..., hier wird es seltsam. Zwar konnten wir zwei unbekannte Fregatten in den Hangars außerhalb der
Kolonie ausmachen, aber die Kolonie an sich scheint vollkommen in Takt zu sein.
Wir konnten keinerlei Anzeichen für Kämpfe, oder größere Schäden an der Infrastruktur aus machen.“
Der Druck begann abzunehmen.
„Auch die Lebenszeichen der Kolonisten sehen gut aus. Die Scans ergaben zwischen 5849 und 6035 menschliche Lebenszeichen in ZETA|25. Alles im Toleranzbereich.“
Jemand näherte sich hinter Durand, und verwickelte ihn in ein kurzes Gespräch.
Vargas nutzte die Situation und atmete einmal tief durch.
Durand beendete das Gespräch und wendete sich wieder Captain Vargas zu.
„Wie ich eben erfahren habe hat die ZETA/25 Ground-Station einen Komm-Link zur Pittsburgh geöffnet. Sie
können jetzt Kontakt zu der Kolonie aufnehmen, Captain.“
„Gute Arbeit Durand, ich übernehme ab hier wieder.“
„Natürlich, Sir.“
Durand machte sich auf den Weg zurück zum cockpit
und Vargas nahm nach wenigen Metern endlich Platz auf seinem Sessel.
„Stewart öffnen sie den Komm-Link zur Ground-Station“, ordnete Vargas an.
Stewart öffnete den Link und startete die Übertragung.
„Sie können jetzt sprechen Captain.“
„Hier spricht Juan Vargas, Captain der SSV Pittsburgh des Allianzmilitärs. Wir sind hier um die
gestörte Kommunikation zur Tygris Komm-Bake zu untersuchen und gegebenenfalls Hilfestellung zu leisten.
Wir haben festgestellt das die Komm-Bake beschossen wurde. Wie ist ihre Situation?“
Einen Momentan lang war nur ein leises Surren zu vernehmen, doch dann schaltete sich jemand in den Komm-Link ein.
„Captain Vargas, hier spricht Commander Sakura Bennett . Ich kommandiere die Allianzvertretung auf
Tygris. Die Situation hier ist unter Kontrolle, nur der Verlust der Komm-Bake macht uns etwas zu schaffen.“, antwortete eine hörbar hastige Frau.
„Gut zu hören Commander; wissen sie wer die Komm-Bake unter Beschuss nahm?“
Wieder vergingen einige Sekunden bis Vargas eine Antwort erhielt.
„Ähm..., eine kleine Gruppe von Piraten versuchte uns von der Kommunikation zur Allianz abzuschneiden. Allerdings konnten wir sie von einem Angriff auf unsere Kolonie abhalten in dem wir sie mit unseren Geschützen unter Beschuss nahmen.“
Vargas sah fragend in Richtung Stewart und signalisierte ihm, ihn kurzzeitig stumm zu schalten.
„Seit wann ist ZETA|25 im Besitz von Boden-Orbital Waffen?“, fragte er Stewart.
„Möglicherweise gehört Tygris zu den Kolonien die im Geheimen ein automatisches Verteidigungssystem
eingerichtet haben, um kein großes Aufsehen zu erregen.
„Und warum haben unsere Scanner sie nicht erfasst?“
„Solche Systeme werden oftmals unterirdisch errichtet, das könnte der Grund sein warum wir sie
nicht entdeckt haben.““, antwortete Stewart betont sachlich.
Vargas lehnte sich auf eine der Armlehnen seines Sessels und stützte mit der Hand seinen Kopf ab.
Mit der Anderen signalisierte er Stewart die Stummschaltung wieder aufzuheben.
„Commander, mit welchen Geschützen haben sie gefeuert?“
„Mit den Geschützen die ein Allianz Team hier vor ein paar Wochen gestartet hatten.“, erwiderte
Bennett; dieses mal sofort.
„Ich versichere ihnen nochmals: Die Kolonie ist außer Gefahr. Ihre Scans müssten dasselbe zeigen. Wenn sie uns helfen wollen, dann setzen sie eine neue Bake aus und wir synchronisieren und stabilisieren die
Verbindung von hier unten.“
„Aber das kann Tage dauern. Wenn ich ein Team zu ihnen schicke, dann haben sie die Verbindung binnen eines Tages.“, entgegnete Vargas.
„Bei allem Respekt Sir, doch sie kennen die Umstände hier. Wir konnten schon beim letzten überraschenden Besuch der Allianz nur mit Mühe und Not die Kolonisten beruhigen. Wenn es möglich ist, würden wir das hier lieber alleine regeln.“, versuchte Bennet ihren Standpunkt zu verdeutlichen.
Vargas dachte nach. Bennett hatte nicht Unrecht. Vielleicht wäre es wirklich besser wenn er die Kolonisten
in Ruhe lassen würde; wenn er Ruben in Ruhe lassen würde.
„Einversta...“, doch Durand fuhr ihm ins Wort.
„Captain, die Scanner orten etwas außerhalb der Kolonie. Es scheinen die Geschütze zu sein, sie gehen online!“
„Was? Bennet was ist da los?“, rief Vargas.
„Ich weiß es nicht, warten sie...“
„Das Zielsystem hat uns erfasst!“,
„Bennett!“
„Der Komm-Link wurde getrennt Captain.“, schaltete sich Stewart ein.
Hektik brach auf der Brücke aus, als Vargas aus seinem Sessel aufsprang.
„Stewart lösen sie Alarmstufe 5 aus. Durand fahren sie die Schilde hoch.“
Schrill dröhnte der Alarm aus den Lautsprechern.
Die Situation heizte sich auf.
„2 Raketen wurden abgefeuert und sind auf dem Weg. Erwarteter Einschlag in 30 Sekunden.“,
kündigte Stewart an. "Die Scans zeigen, dass es sich um Disruptor-Missiles handelt."
"Dann gehen die durch unsere Schilde wie ein Messer durch warme Butter!", reagierte Durand entsetzt.
Vargas aktivierte sein Omni-Tool und ließ sich die berechnete Flugbahn der Raketen projizieren.
„Durand starten sie sofort Ausweichmanöver T-Epsilon-Vega!“
„Sind sie sicher? Das ist ein Ausweichmanöver für Fregatten nicht für Kreuzer.“, warf Durand irritiert ein.
„Tun sie es!“
Ein spürbarer Ruck ging durch das Schiff, als Durand das Manöver einleitete.
Vargas musste sich am Sessel abstützen.
„Argh... komm schon du Drecksteil! ...beweg deinen fetten A****!“, brüllte Durand sein Steuerpult an.
„Erwarteter Einschlag in 10 Sekunden!“
„Durand bringen sie sie verdammt noch mal in Position!“
„Komm schon! Komm schon!“
„5...4...3...“
Die Raketen schossen immer noch auf die Pittsburgh zu.
Kurz bevor die Erste einschlug schaffte es Durand die Pittsburgh in Position zu bringen.
Das Geschoss tangierte die kinetischen Schilde, prallte aufgrund des schmalen Eintrittswinkel von der
Barriere ab und explodierte.
Die Zweite durchdrang die Barriere und schoss mit voller Wucht in den Rumpf der Pittsburgh.
Der Kreuzer erbebte.
Part 3
1 Stunde später/ Deck 5
Vargas verließ den Fahrstuhl und betrat den Hauptflur des Decks. Entlang des breiten Korridors saßen und standen mehrere kleine Teams, die damit beschäftigt waren Schäden an Energie- und Datenknoten zu
scannen, durchgeschmorte Kabel zu ersetzen und Bedienterminals wieder zum Laufen zu bekommen. Dazwischen eilten ein paar Dutzend Leute von Gang zu Gang.
„Das sind alles Botengänger“, eröffnete Vargas. „ wir haben einige Kommunikationskanäle verloren, ... tja
und jetzt müssen sich die Reparaturteams eben auf diese Weise gegenseitig absprechen.“
Vargas setzte sich wieder in Bewegung und manövrierte durch das Durcheinander, dicht gefolgt von Troy.
„Es hätte die Pittsburgh wesentlich schlimmer getroffen, wenn sie nicht die richtige Entscheidung zum richtigen Zeitpunkt getroffen hätten.“, setzte Troy das Gespräch fort.
„Und trotzdem sind 14 meiner Crewmitglieder jetzt tot. Ich brauche kein Lob Major...“, Vargas
blieb abrupt stehen, drehte sich zu Troy um und sah ihr direkt in die Augen.
„...Ich brauche Antworten.“
„Ich wünschte zwar es ließe sich vermeiden, aber ich brauche ihr Team in ZETA. Der Einsatz
wird den Codenamen 'Columbus' tragen. Ihr primäres Ziel ist Aufklärung; sollte allerdings Waffengewalt nötig werden, zögern sie nicht. Wir müssen uns endlich ein Bild davon machen was da Unten los ist.“
„Was ist mit dem Verteidigungssystem?“, erkundigte sich Troy
„Direkt nach dem die zwei Raketen abgeschossen wurden ging es wieder offline. Falls sich das ändern sollte sind wir darauf vorbereitet. Was ihren Transport angeht; angesichts der Größe der Geschosse, sollte es für das Verteidigungssystem nahezu unmöglich werden ihr Shuttle zu erfassen. Es besteht ein Restrisiko, aber ich
kann davon ausgehen das sie und ihre Männer damit klar kommen?“
„Dafür sind wir ja schließlich hier.“, entgegnete Troy ruhig.
„Dann begeben sie sich jetzt zum Hangar. Ihr Shuttle-Pilot wurde bereits instruiert, er wird ihr Team
2 Klicks westlich der Siedlung absetzen. Viel Glück.“
Vargas und Troy reichten sich die Hände zum festen Händedruck.
„Hoffen sie, dass wir es nicht brauchen.“
Vargas angespannte Miene löste sich für einige Sekunden.
"Nicht schon wieder...", sagte er und ging.
Als Troy im Hangar ankam, warteten Shepard, Petrow und Campbell bereits auf sie.
Sie unterhielten sich mit dem Shuttle-Piloten. Troy näherte sich der Gruppe und unterbrach das heitere Gespräch.
„Ladies...“
Die Drei drehten sich zu ihr.
„Da sie ja scheinbar schon Bekanntschaft mit unserem Piloten gemacht habt, brauch ich mir wohl nicht mehr die Mühe machen sie zu informieren.“
„Nein, dass müssen sie nicht“, bestätigte Petrow ihre Vermutung.
„Worauf warten sie dann noch? Bringen wir es hinter uns.“
Während sich Troy noch kurz mit dem Piloten absprach, begab sich ihr Team zu den naheliegenden Waffenschränken und rüstete sich aus. Als sie wieder zurückkamen beendete sie das Gespräch und stieg mit den Anderen in das Shuttle.
Der Pilot nahm im cockpit Platz und startete die Maschinen. Sobald alle Platz genommen hatten machte sich Columbus auf den Weg nach ZETA|25.
Während des Fluges herrschte absolute Stille im Shuttle. Es galt das anstehende Ziel zu fokussieren und jegliche ambivalenten Gefühle beiseite zu legen. Es galt zu funktionieren. Das hatten sie alle im Laufe ihrer Ausbildung
verinnerlicht.
Einzig Campbell wirkte ruhelos. Er hatte sich nach vorne gebeugt und die Hände ineinander gefaltet. Aus den
Augenwinkeln heraus beobachtete Troy wie er unruhig seine Daumen immer wieder gegeneinander presste.
„Haben sie uns etwas zu sagen, Campbell?“, fragte Troy nach.
Wie ertappt sah Campbell auf.
„Nein Major, es ist nur … “, er hielt kurz inne. „Wir wissen nichts. Wir wissen nicht einmal wer unser Gegner ist. Nur eins ist klar, irgendjemand hier will uns unbedingt los werden.“
„...Und deshalb haben sie ein ungutes Gefühl. Das haben wir alle Lieutenant. Gerade deswegen brauche ich sie jetzt mit ihrer ganzen Aufmerksamkeit.“
Zögernd schüttelte er den Kopf.
„Wahrscheinlich haben sie Recht.“
Campbell rieb sich mit der Hand einmal über das Gesicht.
„Sie haben wohl nie ein „Wie-ich-meine-Truppe-motiviere“-Seminar" verpasst?“, scherzte er.
„Alles nur für sie Campbell.“, konterte Troy.
Das Shuttle begann seine Geschwindigkeit zu reduzieren. Der Pilot dreht sich nach hinten.
„Ich habe soeben den Landeanflug eingleitet. Ich empfehle ihnen jetzt die Helme aufzusetzen und ihre Panzerung zu schließen.“, sagte er und schloss die Tür zum cockpit.
Troy stand auf und setzte ihren Helm auf.
„Ihr habt es gehört.“
Auch die anderen erhoben sich und machten sich bereit.
Etwas grob setzte das Shuttle auf. Petrow öffnete die Luke.
Shepard erhob seine Avenger und brachte sie in Anschlag. Dann ging er voran und prüfte die Umgebung der Landestelle.

Sie waren am Rande eines Waldes gelandet. Als er genauer hinsah, wurde er auf die spezielle Beschaffenheit der Bäume aufmerksam. Ihnen fehlte der übliche robuste Stamm. Stattdessen fädelten sich die Wurzeln nach oben hin zusammen und lösten sich nach einigen Metern wieder in der Baumkrone auf.
Nur wenig Licht durchdrang das dichte Blätterdach. Soweit es Shepard einschätzen konnte schien die nähere Umgebung sicher zu sein.
Er senkte die Waffe und signalisierte dem Team mit einem Handzeichen das Shuttle zu verlassen.
Mittlerweile hatten auch die Anderen ihre Waffen gezogen. Troy versammelte den Trupp um sich.
„ ZETA liegt 2 Klicks östlich von hier. Ich habe beschlossen, dass wir die Ground-Station am anderen Ende der Kolonie anpeilen. Womöglich finden wir dort diese Bennet und bekommen von ihr ein paar Antworten. Offensiver Waffeneinsatz wird ausschließlich von mir genehmigt. Verstanden?“
Schweigend bestätigten die Männer.
„Dann los!“
Columbus entfernte sich vom Landeplatz und betrat den düsteren Wald. Hinter ihnen hob das Shuttle wieder
ab. Behutsam rückten sie vor. Außer einigen einheimischen Flugtieren begegnete dem Team nichts Auffälliges. Bis sie nach einer halben Stunde den Waldrand erreichten.
Shepard ging als Vorhut wenige Meter voraus und bemerkte die Lichtreflexionen der Wohnmodule als Erster.
„Wir sind da.“, flüsterte er den Anderen zu.
Troy löste sich aus der losen Formation und schloss zu Shepard auf.
Mit ausgestrecktem Arm wies Shepard auf den Gebäudekomplex.
Troy nickte, dreht sich wieder um und befahl Petrow und Campbell ebenfalls zu ihnen aufzuschließen.
„Zwischen dem Wald und der Kolonie liegen cirka 500 Meter freie Fläche. Abgesehen von Mulden und
kleineren Erhebung gibt es keine Deckung.“, stellte sie fest und erlaubte sich ein paar Sekunden Bedenkzeit.
„Shepard, sie und ich preschen vor und marschieren im Schnelltempo über dieses Feld. Campbell, sie und Petrow bleiben im Wald und behalten die Gebäude im Auge. Sie haben vom Waldrand aus eine gute Schussposition und können gegebenenfalls Feuerunterstützung leisten.“
„Halten sie das für eine gute Idee? Die Landung des Shuttles ist sicher nicht unbemerkt geblieben.
Hier wäre die ideale Position uns einen Hinterhalt zu stellen, bevor wir die Kolonie erreichen könnten“,
warf Campbell ein und schaute besorgt in die Runde.
Durch das Visier des Helmes, sah man wie Petrow die Wange aufblies.
„Camp', wir wissen doch gar nicht ob uns hier überhaupt jemand feindlich gesinnt ist. Vielleicht
handelt es sich bei der ganzen Sache nur um ein riesiges Missverständnis.“, versuchte Petrow zu beschwichtigen. Doch Campbell schien das nicht sonderlich zu überzeugen.
Shepard wurde Campbells ständiges Zögern langsam Leid. Wie kann jemand, der so
von sich überzeugt ist nur solche Hemmungen entwickeln wenn es um
eventuell riskante Aktionen geht? Vermutlich war es seine Art mitzuteilen, dass er es anders - Nein - besser machen würde.
Trotzdem versuchte es Shepard noch einmal mit ruhigen Worten.
„Diese deckungsfreie Schneise zieht sich sehr wahrscheinlich einmal um den ganzen Ort. Wir können also entweder solange den Waldrand entlang marschieren, bis wir eine Stelle gefunden haben die deiner
Vorstellung entspricht, oder wir verschwenden keine Zeit mehr und bringen diese Aktion jetzt über die Bühne.“
Bevor Campbell antworten konnte, brachte sich Troy wieder ins Gespäch.
„Schön, dass jeder seine Meinung mitteilen konnte. Wir können auf dieses Thema gerne in der Nachbesprechung eingehen, aber in diesem Moment läuft der Einsatz noch. Ich gebe die Befehle, und Ich trage die Konsequenzen. Also reißen sie sich zusammen und befolgen sie diese Befehle!“
Damit war die Diskussion beendet, denn niemand wagte es ihr zu widersprechen.
Petrow löste seine Mantis aus der Schulterhalterung und platzierte sich gut getarnt zwischen dem Geäst
eines kleinen Busches. Einige Meter daneben ging Campbell in einer flachen Kuhle in Stellung.
Dann ging es los. Shepard und Troy rannten aus dem Wald auf das offene Feld.
Sie hatten bereits ein Drittel geschafft, da entdeckte Petrow etwas auf den Dächern aufblitzen. Er sah blaue Panzerungen.
„Major!...“
Doch es war bereits zu spät.
Eine Gruppe Unbekannter ging in Windeseile in Stellung und eröffnete das Feuer auf die Beiden.
„Verdammt! Beschuss von erhöhter Positon, 1 Uhr“, brüllte Petrow und visierte die Stellung an.
Einer der ersten Schüsse traf Troy und brachte sie schlagartig zu Fall.
Shepard rammte seinen Fuß in die Erde und machte eine Kehrtwende zurück zu ihr.
Unaufhörlich schossen die Kugeln um ihn herum in den Boden. Adrenalin schoss durch seine Adern.
Die letzten Meter rutschte er über den Boden und wirbelte dabei Unmengen an Dreck auf.
Fast hatte er sie erreicht. Gleich. Jetzt.
Eine kleine Kugel rollte neben ihm über die Erde. Dicht. Gar zu dicht für Troy und ihn.
Nein!
Er sprang auf und warf sich auf Troys regungslosen Körper. Vergebens.
Ein grelles Licht blitzte auf. Hitze brannte ihm ins Gesicht. Die Druckwelle packte ihn im Sprung und
schleuderte ihn kopfüber durch die Luft. Erst verlor er die Orientierung, dann das Bewusstsein.
Doch er war nicht tot; noch nicht.
Dumpf nahm er die ersten Geräusche wieder wahr.
Er hörte Geschosse durch die Luft zischen, zwei Stimmen die wild durcheinander riefen.
Dann sah er eine Silhouette, die sich kurz über ihn beugte und dann am Arm packte und wegzog.
„Steh …. wir brauch …..“
„Wach af! … Shepard!“
Allmählich begriff er was um ihn herum geschah.
Jemand zog ihn zurück in den Wald.
Sein Arm wurde losgelassen. Er spürte etwas. Schmerz. Ihm wurde gegen den Helm geklopft.
„Los komm schon! Steh auf!“
Es war Petrow.
„Was...“, Shepard erlangte das Bewusstsein wieder. „...was ist mit Troy?“
„Sie liegt noch da draußen! Du hast sie vor der Wucht der Explosion schützen können.“, versuchte
Petrow gegen den Lärm anzuschreien.
Shepard richtete sich wieder auf und tastete nach seiner Waffe.
Petrow griff hinter sich und gab ihm die Avenger.
„Keine Chance, auch sie noch zu erreichen. Sie ist zu weit weg und die Gegner haben absolute
Feuerüberlegenheit. Was sollen wir machen Shepard?“
Er sah sich um und sah wie Campbell sein Gewehr immer wieder bis an die Grenze zur Überhitzung trieb.
Dann blickte er zur Kolonie. Troy lag fast 200 Meter entfernt und wand sich vor Schmerzen.
Ihr schmerzerfülltes Kreischen schnürte ihm die Kehle zu. Er musste den Blick abwenden.
„Pet' ich brauch dich hier! Irgendwie müssen wir eine Weg zu Troy frei machen.“, rief Campbell
Petrow blickte erwartungsvoll zu Shepard.
„Nein Campbell!“, entgegnete Shepard sichtlich erbittert.
„Das ist nicht dein Ernst?! Wir können sie doch nicht einfach hier liegen lassen!“
„Doch! Und wir müssen! Von hier aus erreicht sie keiner von uns lebendig.“
„Du hast hier nicht das Sagen! Niemals, lasse ich sie hier zurück!“
Campbell fuhr auf und nahm Anlauf.
Troy sah was der Lieutenant vor hatte und nahm ihre letzte Kraft zusammen.
„Halt!“, krächzte sie, doch ihre Stimme ging im Lärm des Kugelhagels unter.
Petrow schnellte auf, packte Campbell und riss ihn zurück in Deckung.
„Hör mir zu Camp'! Von hier aus können wir ihr nicht helfen, wir brauchen einen anderen Plan!
Solange wir hier bleiben, bleiben auch die Angreifer. Es gibt keine Alternative!“, schärfte Petrow ihm ein.
Wieder hörte man Troy aufschreien.
Unermessliche Wut staute sich in Campbell auf. Er kniff die Augen zu und schlug mit geballter Faust mehrmals gegen den Boden. Voller Zorn schrie er lauthals auf.
Shepard und Petrow wussten, dass er es nun akzeptiert hatte.
Ohne ein weiteres Wort zu wechseln, richteten sich die Drei auf und zogen sich zurück in den Wald.
.....
Modificata da Bansaiben, 12 maggio 2012 - 02:10 .
#32
Inviato il 17 aprile 2012 - 06:49
Habt mir jetzt zwei abende hinterienander versüßt^^
#33
Inviato il 17 aprile 2012 - 06:52
Und wir werden noch weiter die Abende versüßen:)
EDIT: Verbreite bitte die frohe Kunde.
Modificata da Big-Boss687, 17 aprile 2012 - 07:02 .
#34
Inviato il 17 aprile 2012 - 10:47
Allerdings weicht das ziemlich von meiner Grundidee für die Vorgschichte ab. Weiß ja nicht was ihr euch da im Geheimen noch zusammengesponnen habt.
Bin aber gespannt und freu mich auf die Fortsetzung. Ich lass mich überraschen. keep going!
Modificata da StarCmdr, 17 aprile 2012 - 10:50 .
#35
Inviato il 18 aprile 2012 - 01:53
Mal abgesehen von der Tatsache das noch niemand weiß was auf Tygris los ist, und ...
naja das wäre jetzt ein zu großer Spoiler...
Wenn du willst kann ich dir auch per PN schreiben wie sich das weiterentwickelt.
Modificata da Bansaiben, 18 aprile 2012 - 01:53 .
#36
Inviato il 18 aprile 2012 - 02:02
EDIT: Oder kommt es mir nur so vor?
Modificata da Big-Boss687, 18 aprile 2012 - 02:06 .
#37
Inviato il 18 aprile 2012 - 02:15
D.h. aber nicht, dass wir die einzigen sind die sich den Thread ansehen.
Es ist natürlich schon etwas blöd, dass nicht alle die hier reingucken und sich die Geschichten durchlesen auch etwas dazu schreiben, aber so ist das nunmal im Internet.
Ich für meinen Teil, schreibe hier auch nicht um großes Aufsehen zu erregen oder Massen an Fans zu mobilisieren, sondern um neben meiner (momentan) sehr tristen Arbeit, auch mal wieder kreativ zu werden und die grauen Zellen anstrengen zu müssen.
Und wenn ich dann noch nebenbei vllt 4-5 interessierte Lesern den Tag etwas verschönern kann, dann ist das doch ne tolle Win-Win-Situation.
Modificata da Bansaiben, 18 aprile 2012 - 02:15 .
#38
Inviato il 18 aprile 2012 - 02:16
Mich würde mehr Feedback trotzdem erfreuen, auch wenn es eigentlich egal ist.
Modificata da Big-Boss687, 18 aprile 2012 - 02:16 .
#39
Inviato il 18 aprile 2012 - 03:06
Bansaiben wrote...
Ich weiß ja nicht wie weit du und Big-Boss diese Idee noch ausgearbeitet hattet, aber eigentlich halte ich mich noch an euren roten Faden.
Mal abgesehen von der Tatsache das noch niemand weiß was auf Tygris los ist, und ...
naja das wäre jetzt ein zu großer Spoiler...
Wenn du willst kann ich dir auch per PN schreiben wie sich das weiterentwickelt.
Wie gesagt: ich lass mich überraschen
#40
Inviato il 18 aprile 2012 - 04:28
Konstant besser werden und Durchhaltevermögen zeigen.
Dann bekommt man irgendwann auch mehr Aufmerksamkeit.
#41
Inviato il 18 aprile 2012 - 04:40
Wir sollten eine Initiative gründen, in der wir mehr Feedback forden.
Modificata da Big-Boss687, 18 aprile 2012 - 04:41 .
#42
Inviato il 18 aprile 2012 - 05:24
Modificata da Bansaiben, 18 aprile 2012 - 05:25 .
#43
Inviato il 18 aprile 2012 - 08:05
Erstens - alles was ihr schreibt ist totaler Mist.
Zweitens - ihr seid viel zu langsam.
Drittens - eure unkreative Art Satzzeichen zu verwenden. Warum Punkte immer nur am Satzende? Das ist doch total langweilig!
Edit:Viertens - und warum zur Hölle gibts keine *pew, pew* Weltraum-Einhörnchen in eurer Geschichte?

Modificata da StarCmdr, 18 aprile 2012 - 08:26 .
#44
Inviato il 18 aprile 2012 - 08:08
EDIT: Ach wenn du doch nur meine "schöpferische Genialität" begreifen könntest.
Modificata da Big-Boss687, 18 aprile 2012 - 08:17 .
#45
Inviato il 18 aprile 2012 - 08:31
Stehen deine Zeichnerkünste eigentlich noch zur Verfügung?
Modificata da Big-Boss687, 18 aprile 2012 - 08:41 .
#46
Inviato il 18 aprile 2012 - 08:43
Aber wenn du ein paar Ideen für diverse Motive hast - nur zu!
Modificata da StarCmdr, 18 aprile 2012 - 08:45 .
#47
Inviato il 18 aprile 2012 - 08:49
Vielleicht hilft das (ich weiß allerdings nicht wie, aber es entspannt):
www.youtube.com/watch
Modificata da Big-Boss687, 18 aprile 2012 - 08:50 .
#48
Inviato il 18 aprile 2012 - 08:50
EDIT: Hier sind ein paar richtig gute Bilder von einem User (selbst gezeichnet).
Vielleicht reizen die ja deine Motivation:
quariangypsy.deviantart.com/gallery/
Modificata da Big-Boss687, 18 aprile 2012 - 08:53 .
#49
Inviato il 18 aprile 2012 - 09:08
ihr wollt Feedback, also gut.
Ich finds echt klasse was ihr da so schreibt. Macht Spass zu lesen und ich warte schon ganz gespannt darauf, wie es weitergeht mit der Hauptstory und auch der Vorgeschichte.
Will mehr, will mehr , gaaaanz viel mehr
#50
Inviato il 18 aprile 2012 - 09:25
StarCmdr wrote...
Mir fehlt die sprichwörtliche Muse aufm Schoß
Lol, hab ich wohl unterbewusst geschrieben.
Ich denke genau das werd ich als Motiv nehmen - die letzte Szene aus dem zweiten Teil deiner Geschichte.
Allerdings bräuchte ich ein paar Referenzen. Sowas aus dem Kopf zu malen ist ohne ausreichend Übung und Erfahrung, nahezu unmöglich. Zumindest nicht wenn es perspektivisch und proportionmässig halbwegs nach was aussehen soll.





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