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Super Awesome Stories: Aftershock, Sense of Smell, Bleeding Memories, Salvation etc.


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649 réponses à ce sujet

#526
NoIdeas00

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Im Durchschnitt schreibst du wiederrum 12 Seiten ^^

Auch egal...

#527
Pain87

Pain87
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Hey NoIdeas....es gibt ne tolle Bonusfrage:D

#528
Kieferbruch

Kieferbruch
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Feedback zum aktuellen Kapitel

Kleine Anmerkung meinerseits. In meinem Feedback, werde ich mich direkt und indirekt auf das aktuelle und womöglich auf vorangegangene Kapitel beziehen. Aus diesem Grunde, würde ich allen Lesern, welche das aktuelle Kapitel und / oder alle vorherigen Kapitel, noch nicht gelesen haben, zwei Dinge empfehlen:
1. Lest das Kapitel / alle bisherigen Kapitel, es lohnt sich!!!
2. Lest mein Feedback, erst wenn ihr Empfehlung 1 erfüllt habt ;)

FEEDBACK


Hi elite,
ein wundervolles Kapitel, das mich in meiner Annahme bestärkt, dass es die Ruhe vor dem Sturm ist. ^^
Der kurze Bezug zu dem vorangegangenen Abend war eine super Einleitung. Du hast es kurz und interessant dargestellt und dich dann sofort auf die eigentliche Kapitel Thematik bezogen! Super!
Kiaras Ruhelosigkeit und ihre Neugierde bringst du in diesem Kapitel fantastisch zur Geltung. Das wird noch interessant, wenn sie auf Meldung von Jenni warten muss. =D
Die Idee mit dem Bad war auf jeden Fall sehr willkommen und verlieh dem Kapitel etwas Erholsames und Schönes. Keine Hektik, kein Training, kein Kampf. Einfach nur die Seele baumeln lassen.
Die Tatsache, dass Jenni viel Geld dafür ausgab, zeigt wundervoll wie viel sie für Kiara empfindet. Liebe ist nun mal über Geld erhoben. ;)
Weiterhin ist dies eine super Brücke zum Anfang. Als Kiara und Jenni sich zerstritten, hatten sie ja auch ursprünglich geplant, zu den heißen Quellen zu fahren.
Auch die Mitnahme der Bikinis war ein wundervolles Detail, welches die Atmosphäre schön stärkte.
Die Begrüßung war sehr detailliert und realitätsnah, was die Atmosphäre sehr schön förderte ;)
Die Drohne in der Umkleide vermittelte einen schönen futuristischen Eindruck und die Umgebung war schön detailliert und angenehm beschrieben.
Jennis Vorhaben, sich gemeinsam umzuziehen, hatte durchaus etwas für sich ^^
Doch es überrascht mich nicht. Jenni ist offen und heißblütig. Solche Stellen unterstreichen dies fantastisch, außerdem wird schön deutlich, dass sie und Kiara noch Jugendliche sind, die durchaus verrückten Ideen verfallen. Eine hervorragende Stelle, welche durch Kiaras Weigerung fantastisch zeigt, wie heiß sie doch auf einander sind.
Der Hinweis mit Kiaras Vorliebe für einteilige Badeanzüge ist ein interessantes Detail, doch es steht etwas in Konflikt mit einer späteren Aussage. Später sagt Jenni: „Dass sie beide bereits nackt geschwommen wären. (sinngemäß) Dies war dadurch bedingt, dass Kiara ihr Oberteil verlor. Ich hätte hier noch eine Ergänzung angeführt, dass sie zum Beispiel damals mit Unterwäsche baden gingen. Ist ein minimales Detail, doch mehr fiel mir zum kritisieren nicht auf. ;)
Jennis Aktion, als sie Kiara auf den Hintern klopfte, sorgte gemeinsam mit dem 1A Dialog für ein schönes Schmunzeln. ^^
Auch der Bezug zu den Tattoos war sehr willkommen. =D
Wie bereits gesagt, hast du die Umgebung sehr schön in Szene gesetzt und nett beschrieben.
Jennis Aktion im Außenbecken war sehr … ansprechend. *grins*
Eine sehr nette Idee, die Kiara bestimmt, in ihrem Inneren, sehr zusagte. Jennis Steigerung, indem sie Kiara auch den letzten Rest zuwarf, sorgte dafür, dass ich zu lachen begann, doch als Kiara dann weg war, habe ich mich gar nicht mehr eingekriegt. Eine wundervolle Idee, die du hervorragend gesteigert hast. Manchmal entwickelt sich etwas anders als erwartet.
Dass Kiara dann aber zurückkam um Jenni vor den lüsternen Blicken des Rentners zu schützen, war ein schöner Charakterschachzug von Kiara und zeigt, dass sie zu ihrer Freundin hielt, auch wenn sie Mist baut. ^^
Das Gespräch in der Sauna war sehr nett, doch es sorgte zuerst für eine Gänsehaut. Der Verlauf war spannend geschrieben und endete wundervoll. Jenni weiß wie wichtig ihr Kiara ist. Es freut mich, dass sie Kiara nicht aufgibt!
Der kurze Rückblick an dieser Stelle war sehr nett und verdeutlichte, wie viel doch oft von einer kleinen Entscheidung abhängt. Super!!!
Die langsam intimer werdende Szene war sehr gut beschrieben und nicht überstürzt, weshalb sie gut vorstellbar war. ^^
Die Stelle gefiel mir auf jeden Fall sehr und dass nicht nur wegen der Intimität, sondern auch wegen der ansprechenden und detaillierten Formulierung und den kreativen Ideen von Jenni um Kiara zu verführen. Meine Hochachtung.
Die Idee mit der Massage, dem Sonnenbad, dem einschlafen und dem Wecken, mit dem Drink, war super und der Dialog, bezüglich des „Abfühlens“ war wundervoll und ließ mich grinsen. ;)
Gehen wir nun mal auf die Rentner ein. Wir brauchen eine Javelin oder Cassandra (N7 Valkyrie) um diese Ignoranz zu beseitigen! Du hast sie wundervoll getroffen und sie waren mir sofort unsympathisch. Leider gibt es solche Ignoranz auch in der Realität, weshalb es eine sehr gute Brücke ist. Man fühlt sich stärker mit der Thematik verbunden, weil man sie kennt. Zwar nicht mit Asari, aber dafür mit Homosexualität, Nationalität, Glauben etc. Warum ist es so schwer, einen Menschen zu akzeptieren, egal wie er ist? :(
Aber weiter zur Geschichte. Das Getuschel passte exzellent, ebenso wie die Rentner voreilige Schlüsse ziehen, ohne irgendeine Ahnung zu haben. Aus diesem Grund gefiel mir Jennis Art, es ihnen heimzuzahlen sehr gut. ^^
Eine super Idee und eine sehr schöne Beschreibung. Sei es nun im Becken oder im Whirlpool. =D
Hoffentlich haben es die Rentner verstanden. ;)
Der Bezug zu den Tattoos, als Kiara dann weg war, war fantastisch und verschaffte mir ein fettes Grinsen, als ich daran dachte, wie mies sich gerade die Ignoranten (Rentner) fühlten. :D
Jennis Auftreten unterstrich ihren Rang und ihre Position super und ließ den Konflikt sehr schön enden. ^^
Jenni: 1
Rentner: 0
Der Auftritt von Jennis „Oma“ war fantastisch und sie hat einen sehr sympathischen Charakter. Leider fürchte ich, dass du sie nicht grundlos mit rein nahmst. Ich könnte jetzt Theorien aufstellen, doch ich mach es kurz. Ich denke, dass sie noch eine emotionale Rolle einnehmen wird. Der Krieg rückt näher und wird Opfer fordern.
Was mir hier super gefiel, war, dass Jenni zu Kiara steht und es auch Rentner gibt, die sich von mehr als veralteten und vor allem falschen Sichtweisen loslösen konnte.
Kiaras folgende Frage mit der Sauna war sehr süß und läutete den Schluss fantastisch ein. Beide können nicht von sich lassen. =D
Hier gefiel mir besonders, dass Kiara nun die Fäden in der Hand hatte. Ein schöner Kontrast zum Anfang. Nun ist Jenni neugierig und Kiara natürlich ebenso unerweichlich wie Jenni zuvor. Eine fantastische Wendung!
Du endest wieder einmal mit einem absoluten Spannungshoch, worauf ich dir nur eines erwidern kann. Cliffhanger sind auch bei dir nicht witzig. :D
Ich freue mich auf jeden Fall sehr auf das nächste Kapitel und bin gespannt auf Kiaras Überraschung.

Wieder einmal ein wundervolles Kapitel, auf das du stolz sein kannst.
Freu mich sehr auf Sonntag. =D
Schöne Grüße Kieferbruch

#529
TopSun

TopSun
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Mann o Mann. Wenn das so weitergeht, muss ich wohl einen Thread extra für Kieferbruch´s Feedback öffnen.:P:lol:

EDIT: So, mal das Inhaltsverzeichnis aufgeräumt....oder besser gesagt umstrukturiert. Das war ja ein Durcheinander außerhalb menschlicher Vorstellungkraft, aber jetzt ist alles schön geordnet.B)

Modifié par Big-Boss687, 23 mars 2013 - 05:37 .


#530
Kieferbruch

Kieferbruch
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So lang ist es auch nicht. ^^
Lang war mein etwa 5 DinA 4 Seiten Feedback, weil ich elite für etwas danken wollte. =D

Modifié par Kieferbruch, 23 mars 2013 - 11:46 .


#531
NoIdeas00

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Du solltest evtl. einen Blog aufmachen, wo du Feedbacks schreibst :lol:

#532
Kieferbruch

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So gut sind meine Feedbacks auch nicht. Es ist fast ausschließlich meine subjektive Meinung. Wenn ich ein richtiges Feedback geben würde, würde ich auf sprachliche Mittel, Argumentationsstruktur, Überleitungen, Spannungsbögen, Rechtschreibung, Satzbau etc. eingehen. Das finde ich aber ehrlich gesagt sehr trocken. Darum schreib ich lieber subjektiv, hebe besondere Stellen hervor, weise falls nötig auf Kleinigkeiten hin und spame in diesem Theard alle mit meinen Feedbacks zu. ^^
Außerdem bin ich mit den aktuellen Geschichten, zu denen ich Feedbacks gebe, mehr als ausgelastet. Noch mehr Geschichten sind nicht drin. Schon aus zeitlicher Sicht ;)
Trotzdem danke ich dir sehr.

Modifié par Kieferbruch, 23 mars 2013 - 11:53 .


#533
NoIdeas00

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Richtige Feedbacks mach ich auch fast nie, kommt auch wirklich lahm rüber und wo sind wir denn auch bitte? Alle machen das zum Hobby ^^
Man schreibt einfach und macht sich nicht so Gedanken über Stilmittel. Ich selber pfeife auch auf Rechtschreibung, wirklich keine Lust überall alles mit wörtlicher Rede korrekt zu tippen :lol:

Die Ausnahmen bilden aber möchtegern Autoren ,die sich selber aufblähen : "Ohhh,ich sollte Autor werden,so brilliant ist meine Geschichte. Feiert mich!"  . Die zerreiß ich dann gerne mit einem ausführlichen Feedback in jedem Detail, während alles sogar noch sachlich wirkt   :lol:

#534
Kieferbruch

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Bescheidenheit ist eine Tugend.
Die so manchem leider fehlt ^^

#535
elitedefender2

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Ich habe heute eine Schwere Entscheidung getroffen für die ihr mich hoffentlich nicht alle hassen werdet. Da ich in den letzten Wochen (diese hier eingeschlossen) auf Grund von Schulischen, Arbeitsbedingten oder Privaten Terminen nicht im Stande war den Posttermin einzuhalten glaube ich das es mehr sinn machen würde wenn ich diesen nicht mehr zu voraus ansage sondern euch auf dem laufenden halten wie weit ich bereits bin. So könnt ihr jederzeit sehen wann das Kapitel ungefähr zu erwarte ist. Dafür werde ich täglich schnell ne Meldung hier reinstellen.

Wie bereits erwähnt hatt es auch diesmal ( -.- ich hasse meinen Allgemeinbildungslehrer "Vor den Ferien noch schnell alles reinquetschen") Jedenfalls werde ich des weiteren die Kapitel nun vermehrt nach Inhalt und nicht nach Seitenzahlen gliedern. Das heisst deren Länge könnte etwas schwanken, je nach Scene. Von der Menge pro Woche geposteter Seiten werde ich jedoch versuchen Konstant zu bleiben. Ich danke fürs Verständniss und wünsch euch noch nen schönen Abend.

#536
elitedefender2

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 Update Kapitel 28.
Ich habe jetzt noch zwei kleine Teilabschnitte und einen etwas grösseren anderen Abschnitt vor mir.Das Kapitel wir von daher etwa Donnerstag zu vermuten sein (Noch nicht gewiss, erste Schätzung)
^_^

#537
NoIdeas00

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Das bringt doch genauso wenig wieder Sachen anzukündigen ^^
Mach einfach und 1 Tag davor,wenn du dir sicher bist, kannst du es ja ankündigen
Mehr Freude und weniger lange Vorfreude :D

#538
elitedefender2

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ok, kann ich so machen, dann schreib ich rein wenns am nächsten Tag kommt und vielleicht mal n statusupdate^^

#539
elitedefender2

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 Hi an alle erstmal. ^_^

Der Post erfolgt definitiv Donnerstag, wenn mir nicht jetzt noch die Hütte abfackelt oder was ähnlich unerwartetes dann werd ich das nächste kapitel im verlaufe des morgigen Abend posten.:o

Bis dahin wünsch ich ne gute Nacht:D

#540
NoIdeas00

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Die Hütte ist ihm zwar nicht abgefackelt,aber es gab doch noch was zu tun und es wurde knapp mit dem posten. ^_^
Daher mach ich das heute mal ,damit es, wie gesagt, heute gepostet werden kann.
Morgen postet liti nochmal alles formatiert , wer es unformatiert nicht erträgt :lol:

EDIT: Siehe weiter unten... ^_^

Modifié par NoIdeas00, 29 mars 2013 - 02:12 .


#541
elitedefender2

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Es hatt mir nicht mehr ganz gereicht um donnerstag selbst zu posten, aber wenigstens eine Stunde nach Donnerstag.

Danke VOrneweg an Noideas der eingesrungen ist und mir den Post schonmal abgenommen hat^^

WICHTIG: DAS HIER IST EINE AN MANCHEN STELLEN ÜBERARBEITETE VERSION UND DIE AKTUELLSTE

Ich grüsse schon mal alle Leser und möchte mit Freude das 28 Kapitel ankündigen.
Diese beinhaltet unter anderem die 300. Seite meiner Geschichte (hätte nie gedacht das ich soweit komme)

Also,
bevor wir anfangen muss ich vorher noch was melden. Ich habe in dem 
Kapitel (wie ich als Vornewegfeedback beim Probelesen erfahren habe) 
meine Fantansie wohl ein wenig zu sehr abschweiffen lassen. Jedenfalls 
hat mein Kopfkino ganze Arbeit geleistet. Das Resultat ist in Kursiv 
geschrieben dieser Teil ist nich absolut Storyrelevant und ziemlich 
direkt umschrieben. Wer eine Romanzenscene die ein wenig über das normal
meiner Geschichte hinausgeht nicht lesen möchte sollte den Teil 
überspringen. (Ich finde atmosphärentechnisch schadet er garantiert 
nicht).   Aber entscheidet selbst


Die Sekunden schleppten sich quälend langsam dahin, während das Skycar über scheinbar endlose Wälder
hinwegfegte. Jenni hätte schwören können, dass der Flug bereits viel zu lange dauerte. Sie sah angespannt aus dem Fenster und versuchte sich nicht allzu sehr über das lange Warten zu ärgern. Das Wetter war ein wenig schlechter geworden, mittlerweile waren einige Wolken am Himmel zu sehen welche eine
Schlechtwetterfront ankündigten. Im inneren des Skycars herrschte Stille, die beiden versuchten sich die Fahrtzeit bestmöglich zu vertreiben. Durch die Zeit die Jenni nun hatte ,um nachzudenken, begannen ihre Gedanken auf Wanderschaft zu gehen. Sie erinnerte sich an die Ausflüge, die sie gemacht hatten, als sie noch kleiner gewesen war. Sie hatte damals bei langen Flügen immer aus dem Fenster geschaut, um zu sehen ,ob sie etwas spannendes entdecken konnte. Mit einem langen Atemzug sammelte Jenni ihre Gedanken wieder . Was konnte die Überraschung von Kiara sein? Sie hatte sich schon seit dem Abflug den Kopf darüber zermartert, was sich dahinter verbergen konnte. Hatte sie ihr ebenfalls etwas wie diesen Ausflug organisiert? War es etwas Materielles? Oder war es bloß ein Grund gewesen sie nach Hause zu bekommen? „Wir sind bald da, dauert wahrscheinlich noch etwa 10 Minuten“ meldete der Fahrer. Er war bisher sehr schweigsam gewesen, nur einmal hatte er sie gefragt, ob ihnen der Aufenthalt im Spa gefallen habe. Kiara schielte zu Jenni, welche sich mit dem Ellenbogen auf dem Polster der Tür abstützte. „Bist du jetzt sauer auf mich, weil ich dich aus dem Bad gescheucht habe?“ Sofort sah Jenni zu ihr rüber und hob die Augenbrauen. „Nein! Ich bin kein bisschen Sauer auf dich. Ich frage mich nur immer noch, was du mir verschweigst“ meinte sie lächelnd. Kiara lehnte sich grinsend zu ihr und tippte ihr auf die Nasenspitze „Bist du immer so neugierig?“ Die Asari zuckte im nächsten Moment zusammen und versuchte Jennis Arme zu packen. Diese hatte begonnen sie zu kitzeln und drückte sie sanft zur Seite, sodass sie auf die Rückbank kippte. Kiara hielt Jennis Arme fest und sah sie mit großen Augen an. Einen Moment später richtete sie sich auf und bewegte sich nahe an Jenni heran. „Wenn du das in Zukunft nicht sein lässt, dann bekommst du deine Überraschung erst morgen“ rügte sie Jenni spielerisch. „Tut mir leid, ich wollte dir nicht wehtun.“ „Ich weiß wie du es wieder gut machen kannst…“ sie küsste Jenni auf den Mund. Sie biss Jenni sanft und vorsichtig in die Unterlippe. Diese stöhnte erschrocken auf ,als sie bemerkte, dass sie auf diese Weise festgehalten wurde. Kiara drückte ihre Lippen wieder auf die ihrer Geliebten und ließ ihre Zunge Jennis Gesellschaft leisten. Nach ein paar Sekunden machte sich ein unangenehmes Gefühl in Jennis Magengrube breit, sie fühlte sich beobachtet. Aus dem Augenwinkel konnte sie erkennen, dass der Fahrer sie im Spiegelbild eines kleinen, nicht eingeschalteten Monitors beobachtete.“ “Männer“ schoss es ihr durch den Kopf. Sie löste sich nach einigen Sekunden von Kiara und wich etwas zurück. „Wir sollten uns noch einen Moment zügeln, sonst stürzen wir noch ab. Ich habe nämlich das Gefühl, dass wir unseren Fahrer etwas ablenken… nicht wahr?“ die fragenden letzten Worten sagte sie an den Fahrer gerichtet, der sich sofort wieder auf die Straße konzentrierte. Mit schamerfüllter Stimme meinte er einen Moment später „Ich war mir nicht sicher, ob ich helfen müsse…Also, ich meine, es hätte sich um eine Situation handeln können in der ich jemandem hätte helfen müssen. Ich habe schon erlebt, dass unter meinen Fahrgästen ein Streit ausgebrochen ist, bei dem ich eingreifen musste ,um schlimmeres zu verhindern.“ Wohl wissend, das seine Erklärungsversuche seinen peinliche Ausspruch nicht mehr kaschieren konnten, entschied er sich schließlich zu schweigen. Als sich die beiden jungen Frauen wieder normal hingesetzt hatten fragte Kiara schließlich. „Sie müssen mir mal was beantworten, es ist ja bekannt ,dass meine Spezies auf menschliche Männer ziemlich attraktiv wirkt…“ Die Frage war dem Mann ziemlich unangenehm, er suchte erst nach passenden Worten ,bevor er antwortete. „Ähm… Es ist ja so, dass fast alle Asari über ,für Menschen äußerst ansprechende, körperliche Masse verfügen. Dazu kommt noch, dass sie auch in höherem Alter immer ein sehr jugendliches Aussehen haben. Diese beiden Faktoren machen sie für die meisten Männer meiner Spezies äußerst anziehend.“ Sichtlich erleichtert die gerade formulierte Botschaft in passable Worte gefasst zu haben, konzentrierte sich der Fahrer wieder auf den Himmel vor ihm. Kiara überlegte kurz ob sie ihn nach seiner persönlichen Meinung zu fragen, ließ es dann aber sein. Stattdessen meinte sie nur knapp „Das erklärt auch weshalb Asari Tänzerinnen auf Menschenkolonien groß Karriere machen können.“ Wieder kehrte Stille ein, jedoch nicht für lange, bereits nach kurzem meldete sich der Fahrer wieder „Sunset Bay ist nun in Sicht, wir kommen in ein paar Minuten an.“ Sofort war Jenni hellwach, sie sah neugierig aus dem Fenster. Tatsächlich waren in weiter Ferne die ersten Umrisse von Gebäuden zu sehen. Die Anspannung, die in den letzten Minuten etwas vergessen gegangen war ,kehrte sofort wieder zurück. „South-Bay Avenue 19, oder?“ „Ja“ antwortete Kiara knapp. Mit einigen sanften Kurven bog das Skycar in den vorgegebenen Korridor ein. Geschickt lenkte der Fahrer sein Skycar durch Sunset Bay. Draußen waren noch immer schneebedeckte Hausdächer und verschneite Gärten zusehen. Nur hier und da wurde die winterliche Landschaft durch einige grüne Flecken unterbrochen, Wintergärten in denen sich Pflanzen nach dem Sonnenlicht reckten,welches nach und nach durch die Wolken kommt. Jenni kannte die Straßen von Sunset Bay, von hier würde es nur noch einige Sekunden dauern. „Also, ich hoffe sie konnten ihren Tag in unserem Spa und den Flug genießen und beehren uns bald wieder.“ Kiara schüttelte dem Fahrer freundlich lächelnd die Hand als dieser sein Skycar vor ihrem Haus landete. „Vielen Dank, ich wünsche ihnen noch einen schönen Tag,“ verabschiedete sich auch Jenni höflich als sie ausstieg. 


Kaum hatte sie wieder festen Boden unter den Füßen, hob das Skycar auch schon wieder ab und rauschte davon. Kiara griff nach ihrer Hand und zog sie hinter sich her zu ihrer Haustür. Dort angekommen hielt sie kurz inne „Meine Mam könnte zu Hause sein, erschreck also nicht, wenn sie plötzlich vor uns steht“ warnte sie lächelnd. Jenni warf ihr einen schiefen Blick zu und nickte dann, sie hatte das letzte Frühstück mit Miss Nesharis noch gut in Erinnerung. Sie hatte sich damals in Grund und Boden geschämt. Ein solches Erlebnis wollte sie diesmal möglichst verhindern. Die Haustür war nicht abgeschlossen, was dafür sprach ,dass sie nicht alleine sein würden. „Mam?“ fragte Kiara in Zimmerlautstärke. Auch nah ein paar Sekunden kam keine Antwort, weshalb sich Kiara zu ihrer Freundin umdrehte, die Tür mit einem Griff an ihr vorbei packte und zustieß. Sie trat rückwärts einen Schritt von ihr weg und winkte sie verführerisch dreinblickend mit einem Finger zu sich. Die Angesprochene konnte da natürlich nicht lange zögern, sie machte sich daran Kiara zu folgen. Diese trat auf die Treppe, die nach oben führte zu, was Jennis Vermutung, dass sie sie nicht nur wegen der Überraschung, sondern auch aus anderen Gründen und Begierden gebeten hatte nach Sunset Bay zurück zu gehen. Mit einem breiten Lächeln im Gesicht folgte sie der Asari die Holztreppe hoch. Trotz der ganz alltäglichen Kleidung wirkte sie unglaublich sexy. Sie warf immer mal wieder einen kurzen Blick über die Schulter um zu sehen, ob ihre Liebste ihr noch folgte. Kurz vor der letzten Stufe der Treppe warf sie noch einmal einen Blick zu ihr und wackelte kokett mit dem Hintern. Jenni musste lachen und machte zwei schnelle Schritte um ihre Freundin einzuholen. Sie ließ ihre Hände mit gespreizten Fingern von oben über Kiaras Hintern gleiten. Noch während sie das tat ,trat sie ganz an Kiara heran, und küsste sie in den Nacken. Die Asari trat einen Schritt nach vorne, packte Jenni am Kragen ihres Shirts und zog sie zu sich. Die beiden versanken in einem stürmischen, wilden Kuss. Kiara wurde von ihrer liebsten sanft mit dem Rücken gegen ihre Zimmertür gedrückt, während zwei Hände über ihren Körper wanderten und eine Zunge die ihre liebkoste. Sie griff nach hinten an die Türklinke und öffnete die Tür. Die beiden jungen Frauen stolperten sofort in den Raum, nur dank ihrer gegenseitigen Umarmung waren sie im stande ihren Kuss zu halten. Ohne sich voneinander zu lösen dirigierte Kiara Jenni zu ihrem Schreibtisch, gerade als diese die Tischkante an ihrem Hintern spürte machte sie sich daran ihrer Freundin das Oberteil hochzuziehen. Sie hatte noch nicht ganz denen Rippen erreicht, als sie unterbrochen wurde. „Hilfe, lasst mich zuerst aus dem Zimmer“ Jenni fuhr zusammen, ihr Hirn hatte sofort erkannt zu wem die Stimme gehörte. Sie stieß sich von dem Tisch ab und stellte sich hinter Kiara, so peinlich es ihr das auch war. Sich zu verstecken war zwar komplett unnötig und nutzlos aber mit Kiara zwischen sich und der anderen Person fühlte Jenni sich deutlich wohler. Im ersten Reflex wäre sie am liebsten gleich wieder aus dem Raum gehechtet. Kiara hatte sich ebenfalls schlagartig umgedreht und starrte nun mit offenem Mund und weit offenen Augen ihre Mutter an. Diese stand
selbst ziemlich baff vor dem Kleiderschrank. Als die beiden in den Raum geplatzt waren hatten sie Selara ,die geduckt vor dem Kleiderschrank ihrer Tochter gestanden hatte und gerade einige Kleidungsstücke eingeräumt hatte gar nicht gesehen. Diese hatte dem Tumult hinter sich bemerkt und sich sofort umgedreht, da sie noch nicht damit gerechnet hatte, dass ihre Tochter bereits wieder nach Hause käme. Sie hatte einen Moment gebraucht, um zu realisieren ,dass ihre Tochter und ihre Geliebte gerade dabei waren übereinander herzufallen, ohne sie bemerkt zu haben. „Mam… was tust du hier?!“ fragte Kiara entgeistert. „Das habe ich euch auch gerade fragen wollen, aber das war doch ziemlich deutlich…“ sie ging eilig auf die Zimmertür zu. „Ich lasse euch zweimal lieber alleine… sonst versinkt Jenni noch im Boden“ meinte sie breit grinsend an letztere gewandt. Jenni fand das Ganze nicht so amüsant, sie hatte sich noch immer nicht voll auf die Situation eingestellt und sah die ältere Asari sprachlos an. Erst gut eine Sekunde nach dem Selara die Tür hinter sich geschlossen hatte, konnte sich Jenni aus ihrer Starre lösen. Kiara drahte sich zu ihr um und sah sie, noch immer verwundert, an. „Wieso hat sie mir nicht geantwortet als ich gerufen habe?“ fragte sie ungläubig. Jenni hatte sich mittlerweile wieder gefangen und musste grinsen. So dumm sie sich auch vorkam, so witzig war die Situation doch. „Wahrscheinlich hat sie dich gar nicht gehört, als du gerufen hast.“ Kiara seufzte langezogen und sah danach wieder zu ihrer Freundin. „Wenigsten werden wir jetzt nicht mehr gestört, also wo waren wir stehen geblieben?“ Sie rückte wieder zu Jenni heran und küsste sie lange und zärtlich auf den Mund. Etwas erstaunt darüber ,dass Kiara sich nicht weiter durch die unerwartete Unterbrechung stören ließ, legte Jenni ihre Hände wieder an Kiaras Shirt und machte sich erneut daran es ihr auszuziehen. Kaum von ihrem Shirt und ihrer Hose befreit, machte sich diese daran ihre Freundin zu entkleiden. Mit geschickten Fingern öffnete sie Knopf und Reißverschluss ihrer Hose und zog ihr diese runter. Nun schnappte sie sich Jenni und lenkte sie in Richtung des Bettes. Jenni wehrte sich nicht, sie überließ gerne mal Kiara die Führung, um zu sehen, was sie mochte und was ihr gefiel. Die Asari stieß Jenni auf die weiche Matratze und lächelte sie an „Einen Moment“ meinte sie schnell und drehte sich zu ihrem Kleiderschrank. Mit eiligen Schritten trat sie zu selbigem und kramte einen Moment darin herum. Was sie herausnahm konnte Jenni nicht erkennen, sollte sie anscheinend auch nicht. Kiara versteckte das gerade geholte hinter ihrem Rücken und trat geheimnisvoll lächelnd auf sie zu. Sie kniete sich wieder über Jenni, diesmal jedoch etwa auf Bauchhöhe. Diese konnte spüren, dass etwas auf ihren Bauch fallen gelassen wurde, es fühlte sich ganz leicht und geschmeidig an. Sie legte ihre Hände an Kiaras Hüften und küsste sie innen auf ihren Oberschenkel. Die Asari legte ihre Hände auf die von Jenni und hob sie von sich weg um sie über Jennis Kopf hinzulegen. Jetzt griff sie nach ,dem was sie vorhin aus dem Schrank geholt hatte, ein dünnes seidenes Halstuch das in schillerndem Rot glänzte. Erst etwas verwirrt über den Zweck des Tuches, wurde sie so gleich aufgeklärt. Kiara machte sich daran ihre Hände mit dem Tuch an dem Gitter am Kopfende des Bettes festzubinden. Jenni ließ das ganze ohne Gegenwehr geschehen, sie war gespannt was Kiara mit ihr vorhatte. Auch wenn sie es nicht jedem gestanden hätte, hatte sie schon die eine oder andere Fantasie an solche „Fesselspielchen“ verloren. Nicht mit Handschellen oder ernsthaftem fesseln, einfach ein wenig necken, so wie jetzt. Während Kiara dabei war die über den Kopf ihrer Freundin gestreckten Hände festzubinden, wurde Jenni selbst auch aktiv. Langsam wanderten ihre Küsse langsam den Oberschenkel ihrer liebsten hoch. Gerade als sie mit ihrer Zungenspitze am Rand von Kiaras Slip herumzuspielen versuchte, richtete diese sich auf und lächelte sie an. Ihre werken an Jennis Händen war beendet, das seidenen Halstuch hielt sie doch besser fest als erwartet, es wäre dennoch ziemlich einfach gewesen sich zu befreien. Doch daran hatte die Gefangene in dem Moment kein Interesse. Sie war im Moment auf Kiara fixiert, welche ihr entlang etwas nach unten gerutscht war und sich nun selbst streichelte. Bereits jetzt merkte Jenni wie sehr sie die Fesseln einschränkten. Sie wollte Kiara berühren, doch es blieb ihr verwährt. Die Asari stützte ihre Arme neben ihrer Freundin auf und beugte sich zu ihr herunter. „Jetzt gehörst du mir“ säuselte sie verführerisch. „Was machst du denn da? Ich wusste gar nicht, dass du auf Fesselspielchen stehst…. Oder gerne deine dominante Seite auslebst.“ „Nicht dominant, nur etwas bestimmter“ antwortete die Asari grinsend. Sie küsste Jenni und umspielte ihre Zunge mit der eigenen ,während ihre Hände begannen an Jennis Brüsten herumzuspielen. Jenni wollte wieder ihre Hände an Kiara legen, scheiterte aber sofort wieder an deren Halstuch. Ihr blieb nichts anderes übrig ,als sich den Zärtlichkeiten ihrer Partnerin zu öffnen. Kiara schien nun noch selbstbewusster zu werden und schob ihre Hände unter Jennis Rücken, damit sie deren BH öffnen konnte. Wehrlos und willig half Jenni ihr dabei, sie hob ihren Oberkörper etwas an und ihre Liebste zog ihr den BH aus. Mit jeder Sekunde wurde der Gefesselten deutlicher, wie wehrlos man sich vorkam, wenn einem die Hände gebunden waren. Sie konnte weder sich selbst noch Kiara berühren, kein sich selbst streicheln, die Hände ihrer Freundin lenken oder von sich weg halten, wenn es ihr zu viel würde. Sie hätte noch nicht einmal ihre Blöße bedecken können. Sie war Kiaras Willkür schutzlos ausgeliefert. Sie musste ihr das Steuer überlassen und sich auf ihr Vorgehen einlassen. Genau das war es jedoch, was das ganze so erregend machte. Sie musste Kiara voll und ganz vertrauen und war von ihr abhängig. Sie hatte sich ihrer Liebsten gegenüber total verwundbar gemacht, sie vertraute Kiara und erlaubte ihr selbst zu entscheiden, was sie mit ihr anstellen wollte. Kiara würde ihr niemals wehtun oder sie zu etwas zwingen, was sie nicht wollte. Die Asari gab ihr keine Zeit länger in Gedanken zu verweilen. Sie umschloss Jennis Knospe mit ihren Lippen, sog daran und umspielte sie mit ihrer Zungenspitze. „Mmh“ stöhnte Jenni wohlig auf, sie konnte nichts anderes tun als die Augen zu schließen und zu genießen. Doch nicht nur Kiaras Mund war aktiv, auch ihre Hände waren fleißig im Einsatz. Die eine war gerade dabei Jennis andere Brust zärtlich zu streicheln, sie schloss ihre Brustwarze zwischen Zeigefinger und Daumen und rieb sie. Die Andere war an ihrem Körper entlang nach unten gewandert. Ihr Mittelfinger spielte an Jennis Slip herum. Immer wieder lupfte sie den Saum ein wenig an und ließ ihn wieder zurückschnappen. Nach ein paar solchen Antäuschungen glitt ihre Hand außen über den Stoff ,der Jennis Schoß bedeckte. Ihre Fingerspitze berührte Jennis Slip nur sanft, aber es reichte schon, damit sie sich anspannte und sie erneut stöhnte. Nach einem erneuten langen wilden Kuss ,ließ sich Kiara langsam nach unten sinken. Ihre Lippen berührten erst noch einmal Jennis Brustwarze, danach einige Male ihren Bauch. Schließlich war ihr Gesicht auf Leistenhöhe angelangt. Kiara war Jenni noch einmal ein verführerisches lächeln zu. Langsam begann sie Jennis Slip herunterzuziehen. Diese konnte sich bereits kaum mehr beherrschen, jede Faser in ihrem Körper schien zu vibrieren und alles was sie von ihrem Verstand hörte war, dass sie ihrer Erregung Linderung verschaffen solle. Kiara schien es richtig zu genießen zu sehen, wie Jenni sich vor Erregung wand. Sie fühlte sich Als würde jeder Zentimeter Stunden dauern, während sich der Stoff langsam von ihrer feuchten Haut löste. Geschickt fädelte Kiara das Höschen schließlich über die Beine ihrer Liebsten aus. Ihr Körper zuckte leicht zusammen, als Jenni den Atem der Asari spürte. Sie wusste was jetzt wahrscheinlich kommen würde und ein angenehmer Schauer der Vorfreude lief ihr über den Rücken. Kiara wollte sich gerade dem Schoß ihrer Freundin zuwenden, als sie zu lächeln begann. Vorsichtig strich sie mit ihrer Fingerspitze über Jennis untere Lippen. Die Anführerin der BDF krallte sich bereits förmlich an das Seidentuch um nicht die Beherrschung zu verlieren. Kiara war wieder zu ihr hoch gekommen und lächelte sie an „Du scheinst schon ziemlich in Fahrt zu sein, das nehme ich als Kompliment“ meinte Kiara und sah auf ihre Fingerspitze, welche von einem dünnen Film aus Feuchtigkeit bedeckt war. Jenni sah sie auffordernd aber schweigend an, in ihren Augen funkelte das pure Verlangen. Kiara strich mit dem Finger über Jennis Unterlippe und küsste sie sofort danach. „Warte schnell hier… nicht weglaufen!“ Kiara stand auf und hob ihr Shirt auf. „Ich muss schnell was holen, ich bin gleich wieder da, versprochen.“ Kaum hatte sie die Worte gesagt, war sie auch schon durch die Zimmertür nach draußen verschwunden. Diese kleine Verschnaufpause kam Jenni gerade rechtzeitig, sie war extrem angespannt und erregt, jetzt würde sie einen Moment Zeit haben wieder etwas abzukühlen. Das ganze mit dem Fesseln war viel intensiver als gedacht, auch wenn die Gefangenschaft eigentlich nur eine Illusion war und sie sich jederzeit befreien könnte. Selbst nicht in das Geschehen eingreifen zu können und jede noch so kleine Zärtlichkeit hinnehmen zu müssen war über alle Masse erregend. 


Seit Kiara gegangen war ,fühlte Jenni sich noch viel hilfloser. Sie war noch keine zwei Minuten weg ,als ihr plötzlich ein Gedanke durch den Kopf raste ,der sie ungemein beunruhigte. „Was machst du ,wenn jetzt Kiaras Mutter die Tür öffnet?“ Bei dem Gedanke lief ihr ein kalter Schauer über den Rücken. Sie lag nackt, mit den Händen an das Bett ihrer Freundin gefesselt da, sie könnte noch nicht einmal ihre Blöße bedecken wenn jemand die Tür öffnen würde. Bis sie das Seidentuch von ihren Händen gelöst hätte, würde es ein paar Sekunden dauern, und die würden bereits reichen. „Nein, Selara hat euch gesehen, sie wird hier nicht einfach reinplatzen… und sonst brauch ich ne verdammt gute Erklärung.“ Da der Gedanke Jenni nicht mehr los ließ, malte sie sich das Szenario vor dem inneren Auge kurz aus, ließ es aber sofort wieder sein, das wäre zu peinlich als das es geschehen dürfte. Mit einem Blick auf die Uhr versuchte Jenni abzuschätzen wie lange Kiara bereits weg war. Nach der Uhr waren es erst 2 Minuten, nach ihrem Gefühl bereits viel länger. 

In dem Raum war es ganz still, es war nichts zu hören. In dieser Stille versuchte sie zu hören ob sich draußen etwas regte, doch trotz allen lauschens konnte sie nichts hören. Nach einigen Sekunden gab sie es schließlich auf und versuchte sich zu entspannen. Plötzlich bewegte sich die Türklinke, sofort spannte Jenni sich an, innerlich betete sie, dass nun Kiara und nicht Selara die Tür öffnen würde. Die Tür wurde langsam geöffnet. Die gefesselte musste an ihrem Körper entlang nach unten schauen, um sehen zu können wer den Raum betrat. Ihr Atem stockte ,als Kiara den Raum betrat. Sie trug etwas was Jenni noch nie zuvor an ihr gesehen hatte. Jennis Blick wanderte von unten her ürer ihre Beine langsam nach oben. Der schwarze, elastische, hauchdünne Stoff, der auf Kiaras Haut lag, bedeckte fast ihren ganzen Körper. Wobei bedecken das falsche Wort war, abdecken tat er fast nichts. Der dünne Stoff lag hauteng an und war halbwegs durchsichtig, die natürliche Hautfarbe der Asari war immer noch zu sehen, wenn auch etwas dunkler. Einer Strumpfhose ähnlich umhüllte der Stoff auch die Füße und von da bis zum Hals der Asari deren ganzen Körper. Über den ganzen Anzug verteilt waren einige wenige dunklere Streifen zu sehen. Diese sahen aus, als wären dort etwas dickere Stoffstreifen eingewoben. Die erogenen Zonen ihres Körpers waren jedoch nicht von solchen Streifen bedeckt, Jenni konnte sowohl Kiaras Knospen, als auch ihren Schoß sehen. Die Asari hatte die Tür hinter sich geschlossen und trat nun mit eleganten geschmeidigen Schritten auf sie zu. Mit einem Kecken Lächeln im Gesicht trat sie an ihr Bett heran und kletterte auf allen Vieren zu Jenni. „Tut mir leid, dass es etwas länger gedauert hat, es ist ziemlich schwierig das Ding hier anzuziehen.“ Sie schmiegte sich an Jenni, sodass sich ihre Körper aneinander rieben. „Wow, woher hast du das denn?“ „Aus einem… “speziellen“ Laden von dem Shoppingviertel.“ Jenni wollte wieder ihre Freundin berühren, sie wurde abermals von dem Halstuch gestoppt. „Aber wie? Du warst doch nie da?“ „Du hast mich mehrmals darauf angesprochen, dass du findest der Sensoranzug steht mir ,also habe ich mich mal schlau gemacht. Es gibt einen unlauteren Laden… Ich habe meine genauen Masse mal mittels meines UWs genommen und sie ihnen gesendet, danach konnte ich noch einige Details aussuchen, zwei Wochen später war das hier…“ sie strich sanft über ihren Arm und zupfte vorsichtig an dem Stoff „abholfertig. Ich wollte es eigentlich am Samstagmorgen schnell holen gehen, aber da war ich ja nicht hier. Ich musste also eine Freundin bitten ein Paket für mich aus einem “Erotikshop“ abzuholen. Du kannst dir gar nicht vorstellen wie peinlich mir das Ganze war.“ Jenni versuchte Kiara zu küssen, kam jedoch nicht an sie heran. „Und das hast du alles für mich getan? Ich würde dich dafür am liebsten küssen, aber ich kann leider nicht.“ Die Asari lächelte sie an, ihre Freundin sah richtig glücklich aus. Ihre Überraschung schien sehr gut angekommen zu sein. „Ich glaube, dass kann ich dir noch erlauben…“ sie bewegte ihr Gesicht näher zu dem ihrer Freundin und küsste sie lange und stürmisch auf den Mund. Jenni wollte den Kuss nicht beenden, konnte ihre Freundin aber nicht festhalten also tat sie das nächstbeste, sie schlang ihre Beine eng um Kiaras Taille. Kiara löste sich nach einigen Sekunden von ihr, sie hatte bemerkt was Jenni vor hatte und lächelte sie an. Sie streichelte ihre Freundin, erst langsam über ihre Brüste, dann langsam hinunter zu ihren Beinen. Die Erregung in ihrem Körper stieg nun wieder mehr und mehr, Jenni hatte bereits wieder Probleme damit sich zu beherrschen. „Aah… mach mich bitte los, ich halte es gleich nicht mehr aus“ bat sie Kiara. Doch diese lächelte sie nur an, sie war gerade dabei Jennis Brüste mit ihrer Zunge zu liebkosen, während sich zwei ihrer Finger um deren Schoss kümmerten. Sich unter den zärtlichen Berührungen der Asari windend verlor Jenni nun vollends die Kontrolle über ihren Körper. Ihrem Verstand wurde
einfach ein Riegel vorgeschoben. Sie konnte spüren wie die beiden Finger ihrer Freundin sie ganz sanft zwischen den Beinen Streichelten.

Selara stand unten an der Treppe. Sie wusste, dass ihre Tochter mit Jenni oben war. Sie war vor ein paar Minuten runter gekommen und hatte sich nach einem Paket erkundigt, dass eine ihrer Freundinnen habe vorbeibringen sollen. Dem war tatsächlich so, eine junge Frau war vorbeigekommen und hatte ein Paket abgegeben. Das Paket selbst war sehr leicht gewesen und auch nicht sehr groß. Auf der Verpackung hatte nichts gestanden was sich darin befand. Selara war neugierig geworden was ihre Tochter wohl bestellt hatte, sie war jedoch zu anständig gewesen es zu öffnen. Es war anzunehmen, dass es sich um Kleidung handelte, Gewicht und Grösse ließen darauf schließen. Nach dem sie das Paket ein wenig genauer angesehen hatte, konnte sie ein kleines Logo erkennen. “Hot-Spot Fashion“ stand unter dem kleinen Logo. Mit Hilfe ihres UWs sah sie schnell im Extranet nach was es mit dem Laden auf sich hatte. Sie wusste eigentlich, dass das Privatsache war ,aber ihre Neugier war größer. Kaum hatte sie die Extranetseite des Geschäfts geöffnet, schloss sie diese auch gleich wieder. Gleich auf der Titelseite waren Dessous und Reizwäsche abgebildet, das reichte ihr, um sich in etwa vorstellen zu können, was sich in dem Paket befand. Ihre Tochter hatte es vorhin nach oben mitgenommen, wahrscheinlich wollte sie ihrer Freundin zeigen, was sie gekauft hatte. Erst nachdem sie das Zimmer ihrer Tochter schlagartig verlassen und nach unten gegangen war, fiel ihr auf, dass sie noch die schmutzigen Klamotten aus ihrem eigenen Zimmer hatte holen wollen. „Ich muss die Kleider holen, damit ich die Waschmaschine füllen kann.“ Gerade als sie die ersten Stufen hochgestiegen war, hörte sie ein gedämpftes Stöhnen. „Bitte Kiara, fester! Fass mich bitte richtig an!“ Selara stocke augenblicklich, die Situation war ihr jetzt doch ziemlich unangenehm. Es war ihr peinlich ihre Tochter beim Liebesspiel belauscht zu haben. Sie drehte sich sofort um und ging zu ihrem Arbeitszimmer, „Ich glaube ich mache zuerst mal die Buchhaltung.“ 


Jennis Herz raste, und ihre Atmung war schnell und flach. Kiara hatte sie vorhin fast zum Wahnsinn getrieben, sie hatte ihre Zungenspitze über ihren Schoss tanzen lassen. Die fast schon kitzelnden Berührungen hatten gereicht um ihre Erregung immer weiter zu steigern. Erst als Jenni vorhin lautstark darum gebettelt hatte, erlöste sie Kiara. „Oh Gott!“ entfuhr es Jenni als sie ihren Höhepunkt erreichte. Sie spannte sich an, ihr Körper verkrampfte sich. Sie legte ihren Kopf zurück und stöhnte laut auf, im nächsten Moment entspannte sich ihre Muskeln. Schwer atmend hob Jenni ihren Kopf, Kiara krabbelte auf allen vieren zu ihr hoch und lächelte sie an. Sie drückte ihre Lippen auf die von Jenni. Ihre Zungen umspielten sich heftig. „Machst du mich jetzt los?“ „Ich weiß nicht, ich könnte dich eigentlich hier angebunden lassen, mir würden sicher noch ein paar Dinge einfallen, die ich mit dir machen könnte.“ Sie machte sich daran Jennis Fessel zu lösen. Kaum waren Jennis Hände frei schnappte sie Kiara, drehte sie auf den Rücken und rollte sich über sie. „Hab ich dich du Biest! Du bist grausam, ich musste förmlich betteln, dass du mich nicht noch länger gequält hast!“ „Es schien dir aber sehr gefallen zu haben“ konterte die angesprochene. Jenni machte sich daran ihre Freundin zu streicheln, ihre Hände wanderten bereits nach kurzem zielstrebig zu Kiaras Brüsten. Sie streichelte über die Brustwarzen der Asari, umkreiste sie mit ihren Fingerspitzen. Kiara war bereits sehr angespannt von vorhin. Zu sehen, dass Jenni sich ihr komplett auslieferte war auch für sie äußerst erregend gewesen. Sie hatte richtig mit ihr spielen können, sie verwöhnen oder mit gezielten Zärtlichkeiten ein wenig quälen können. Sie hätte ihr nie wirklich wehgetan oder es übertrieben, aber es war doch berauschend gewesen die Andere so in der Hand zu haben. Nun lag sie auf dem Rücken und wurde selbst verwöhnt. Als Jenni begann sie in ihrem Intimbereich zu streicheln spürte sie ,dass der Stoff des Anzuges dort feucht war. Kiara genoss ihre Berührungen anscheinend sehr. Jetzt löste sie sich jedoch von ihr „Warte, ich ziehe den hier schnell aus, sonst wird er schmutzig.“ Sie hatte sich gerade aufgerichtet als Jenni ihre Arme um sie legte um sie festzuhalten. „Schmutzig würde ich das nicht nennen…“ Kiara war nun auf Knien auf der Matratze, Jenni in derselben Pose direkt hinter ihr. „Und zudem will ich mal testen wie gefühlsecht der hier ist.“ Kiara konnte spüren wie sich ihre Freundin an sie schmiegte, deren feste Brustwarzen ihren Rücken berührten und deren Lippen auf ihrem Nacken. Ein Atemstoß entwich durch Kiaras Mund. Um ihre Erregung aufrecht zu erhalten ließ sie ihre Hände erneut über den Körper ihrer Freundin wandern. Wieder wanderte ihre Rechte Hand zu den Brüsten der Asari, die andere zwischen ihre Beine. Mit einem langgezogenen Stöhnen drehte die Asari ihren Kopf zu ihrer Schulter, damit ihre Freundin sie auf den Mund küssen konnte ,während sie ihre Hände an deren Hüften legte, um sie festzuhalten. Jenni bemerkte weshalb Kiara sich bewegt hatte und ging darauf ein. Während eines langen innigen Kusses wurden ihre Hände aktiver, sie nahm die von dem dünnen Stoff des Anzuges bedeckte Knospe der Asari zwischen ihren Zeige- und Mittelfinger und zupfte vorsichtig daran. Ihre andere Hand machte sich derweilen daran das feuchte Delta ihrer Freundin zu massieren. Ihre Fingerspitzen umkreisten sanft deren empfindliche Perle. Die Küsse und die zärtlichen Berührungen zeigten Wirkung, Kiara krallte sich bereits förmlich an Jennis Hüften fest. „Vorsichtig“ hauchte diese zwischen zwei Küssen. Die angesprochene wusste sofort worum es ging und löste ihren Griff. Kiara war total angespannt, ihr stöhnen war lauter und häufiger geworden, es fehlte wohl nicht mehr viel. Ihre Hände suchten nach halt und fanden ihn schließlich auch an den Oberschenkeln von Jenni. Diesmal achtete sie jedoch darauf ihre Fingernägel nicht zum  festkrallen zu nutzen. „Nicht aufhören“ stöhnte sie flehend. Sie legte ihre Hand auf die ihrer Freundin und drückte selbige gegen ihren Schoss. Sie spannte sich an, ein Ruck ging durch ihren Körper als ihr Höhepunkt sie traf. Unter lautem stöhnen sank Kiara in Jennis Arme nieder. Diese hielt sie im Arm und zog sie eng an sich. 


Sie lagen seit ein paar Minuten nebeneinander im Bett, die anfangs schnelle Atmung von Kiara hatte sich mittlerweile beruhigt. Jenni streichelte immer wieder über die Taille ihrer Liebsten, der Stoff der ihre Haut bedeckte fühlte sich ganz fein an. Sie strich sanft mit ihrer Wange über Kiaras „Du riechst hinreissend“ flüsterte sie leise und gab ihrer Freundin einen Kuss auf den Hals. „Lass uns dafür sorgen, dass dem auch so bleibt“ antwortete die Asari, streckte sich kurz und machte sich daran aufzustehen. „Komm wir gehen schnell duschen“ fügte sie an ,nachdem sie aufgestanden war. „Gehst du gleich so?“ fragte Jenni noch immer auf dem Bett liegend. Kiara drehte sich zu ihr um und lächelte sie an „Natürlich nicht, ich darf mich doch vorher ausziehen? Oder muss ich den hier etwa anbehalten?“ Jenni musterte sie von oben bis unten „Na, wenn du ihn anbehalten würdest, wäre das waschen zumindest kein Problem. Ich könnte mir vorstellen, dass deine Mam etwas verwirrt sein könnte ,wenn sie den aus der Waschmaschine frischt.“ Als Antwort erhielt sie einen nachdenklichen Blick. Kiara wusste, dass sie Recht hatte, das würde noch ziemlich unangenehm werden ihrer Mutter das zu erzählen. Als sie bemerkte, dass Jennis Blicke noch immer ihren Körper abtasteten, meinte sich lachend „Du kannst deine Augen ja gar nicht mehr von mir lassen… gibs doch zu, du hast einen Fetisch, du kleiner Freak.“ „Nein, aber du einen Hammer Körper und zudem bist du diejenige, die mich hier ans Bett gefesselt hat.“ Kiara grinste sie breit an und wandte sich zur Tür. „Komm jetzt, oder muss ich alleine duschen?“ „Schon gut, ich komme“ Jenni streckte sich und schloss die Augen. Der laute Knall einer zugeschlagenen Tür ließ sie zusammenzucken. Jenni öffnete die Augen und Kiara erschrocken an. Diese stand mit dem Rücken an die Tür gelehnt da und starrte ihre Freundin entsetzt an. Diese war sich nicht sicher ob es Einbildung war oder ob Kiara wirklich bleich war. „****!“ „Schon wieder? Du bist heu…“ „Meine Mam“ unterbrach die Asari sie. Jenni hatte eigentlich nur einen Witz machen wollen aber etwas schien nicht zu stimmen. „Was wie bitte?“ „Meine Mam ist gerade da drüben in der Tür gestanden… und sie hat mich so gesehen!“ Jenni biss sich auf die Lippe „****… aber wenigstens brauchst du ihr jetzt das wegen deinem Catsuit nicht mehr zu erzählen.“ Kiara hatte sich nun wieder etwas gefasst und warf ihrer Freundin einen tadelnden Blick zu. „Sie hat dich auch gesehen… oben ohne.“ Nun war es Jenni die bleich wurde und fassungslos dreinblickte.


Selara hatte nach einer Weile beschlossen ihre Klamotten jetzt doch zu holen. Es war nun schon Zeit vergangen und sie wollte ihre Wäsche jetzt machen. Sie war, an ihrer Buchhaltung herumstudierend die Treppe hochgegangen. Sie konzentrierte sich dabei absichtlich auf ihre Buchhaltung, um etwaige Geräusche aus dem Zimmer ihrer Tochter nicht zu hören. Ohne Umwege oder Anhalten trat sie schnurstracks in ihr Zimmer und schnappte sich dort sämtliche der Klamotten ,die sie bereit gelegt hatte, um sofort wieder nach unten zu gehen. Nach einem letzten Kontrollblick zurück öffnete sie die Tür um wieder nach unten zu gehen. Doch im Gang hatte sie nicht das gesehen, womit sie gerechnet hatte. Die Tür ins Zimmer ihrer Tochter war offen und selbige stand im Türrahmen. Sie trug einen engen Ganzkörperanzug und sah sie entsetzt an. Eine Bewegung im Hintergrund ließ ihren Blick von ihrer Tochter wegschweifen. Auf dem Bett ihrer Tochter saß Jenni und streckte sich gerade. Dass sie nackt wahr realisierte Selara erst einen Augenblick später. Dazu das Ganze zu verarbeiten schaffte sie jedoch nicht mehr, sofort wurde die Tür ihr gegenüber zugeschlagen. Augenblicklich setzte diese beklemmende Gefühl wieder ein gerade etwas dummes gemacht zu haben. Selara trat aus ihrem Zimmer schloss die Tür und trat auf die Treppe zu. „Tut mir leid Schatz, mein Timing ist grad ein wenig blöd.“  „WAS?“ entfuhr es Jenni. Sie stand auf und sah Kiara erschrocken an. „Deine Mutter hat mich gerade nackt gesehen?“ „Sie ist selbst ja auch eine Frau, von daher ist da nichts was sie nicht schon kennen würde…“ antwortete Kiara etwas verlegen. „Nein, das ist nicht so. Ich… oh Gott, ich glaube ich kletter hier den Balkon runter und hau durch den Garten ab, ich kann deiner Mam nie wieder in die Augen sehen.“ In dem Moment war von draußen eine Stimme zu hören. „Tut mir leid Schatz, mein Timing ist gerade etwas blöd.“ „Ach komm schon, es tut mir ja leid dass ich die Tür aufgemacht habe, bevor du dich angezogen hast“ versuchte die Asari ihre Freundin zu beruhigen. „Das ist nicht deine Schuld, ich meine wie groß konnte die Chance schon sein, dass sie genau in den 2 Sekunden da vorne dran steht…“ Jenni sah aus dem Fenster, der zweite Schock folgte sogleich. Sie hob eilig ihr Shirt auf und warf es sich über. „Ach und wenn wir schon bei peinlichen Situationen sind, ich glaube wir haben das was vergessen.“ Sie deutete auf die Vorhänge die offen waren. Kiara vergrub ihr Gesicht in ihren Händen und fluchte in einem Asaridialekt. Sie waren zu sehr mit sich selbst beschäftigt gewesen, um zu bemerken, dass sie die Vorhänge nicht geschlossen hatten. „Wir gehen jetzt erst mal duschen, danach können wir weiterplanen“
meinte sie ein paar Sekunden später.

Vor ihr lagen etwas mehr als ein Dutzend Stufen, ein extrem unangenehmes Gefühl des Schames drängte sich ihr auf. Kiara trat hinter ihr aus ihrem Zimmer. Die beiden waren unter der Dusche gewesen und hatten sich gerade fertig angezogen. „Denk einfach ja nicht daran mir beim „mich waschen“ zu helfen, wenn wir auf dem Stützpunkt sind“ meinte Jennis Freundin. „Keine Sorgen, das würde bei den anderen Frauen wohl ein wenig schlecht ankommen... was machen wir denn jetzt eigentlich.“ Die Frage war auf eine Thematik bezogen, die sie bereits heftig diskutiert hatten. Jenni wollte bei sich zu Hause zu Abend essen. Nach dem was vorhin geschehen war, war sie nicht sonderlich erpicht darauf mit Kiaras Mutter an einem Tisch zu sitzen. Kiara hingegen wollte verständlicherweise noch etwas Zeit mit ihr verbringen, da sie den Sonntag bei Jenni verbringen wollten. Die Diskussionen hatten zu keinem sinnvollen Resultat geführt, weshalb sie beschlossen hatten das Ganze zu verschieben. Jetzt ließ sich die Entscheidung nicht weiter aufschieben. „Ich würde gerne hier zu Abend essen,
damit ich den Abend bei meiner Mam verbringen kann“ meinte Kiara ,als sie neben Jenni trat. „Das verstehe ich… vielleicht sollte ich auch nach Hause gehen und mit meinen…“ Nun sah sie sich einer Asari mit Hundeblick gegenüber. Diese wusste das Jenni bei ihr bleiben wollte und sie ihr kaum einen Wunsch abschlagen konnte. „Das ist nicht fair, ich mache sowas auch nicht bei dir.“ Kiara lächelte und gab ihr einen kurzen Kuss auf die Wange „Es ist kein Problem, wenn du lieber bei deinen Eltern sein möchtest, ich will mich da nicht dazwischen drängen. Ich kann ja auch alleine essen.“ Die letzten Worte hatte sie weder vorwurfsvoll noch eingeschnappt ausgesprochen und trotzdem fühlte Jenni sich nicht wohl dabei. „Mann, du bist echt gemein, wie soll ich mich denn jetzt fühlen, wenn ich einfach gehe…“ „Was denn, ich habe gar nichts gesagt“ Jenni sah sie schräg an, wendete sich nach ein paar Sekunden jedoch bereits wieder ab. „Du brauchst deinen Hundeblick gar nicht erst wieder aufzusetzen…“ Als sie einen Blick zu ihrer Freundin warf, stand die junge Asari neben ihr, hielt ihre Hände vor ihren Oberschenkeln und sah sie mit hängendem Kopf an. „Ach schon gut, ich bleibe ja hier, krieg ich halt n Herzinfarkt“ „Ok, gehen wir, ich habe Hunger“ antwortete Kiara sofort fröhlich. „Hei, wieso ist das ok? Ich habe gerade auch versucht niedlich zu sein.“ „Das musst du aber noch üben, wenn dir etwas peinlich ist, bist du viel niedlicher“

Das Essen war noch im Ofen der Küche, es duftete jedoch schon in der ganzen Wohnung herrlich. “Chelarpos“
ein Gebäck nach einem Asari Rezept. Ein luftiger Teig umhüllte eine würzige Füllung aus kleinen Krebsfleischbällchen. Die Krebse sahen Langusten ähnlich aus, Jenni hatte sie noch nie in echt gesehen, da die Fleischbällchen fertig verkauft wurden ,aber Kiara hatte ihr ein Bild gezeigt, als sie das erste Mal Chelarpos bei ihr gegessen hatte. Jenni konnte die Gebäcke am Geruch erkennen. Das letzte Mal hatte Selara eine aromatische Sauce und Gemüse dazu gemacht. Auch wenn ihr das Ganze immer noch unangenehm war, lief ihr doch das Wasser im Mund zusammen. Sie hatten schon seit dem Frühstück nichts mehr gegessen. „Willst du hier essen? Ich kann dir schon einen Teller in den Gang bringen, wenn du hier essen möchtest“ meinte Kiara lächelnd. Sie war in die Küche zu ihrer Mam gegangen, als sie bemerkt hatte, dass Jenni nicht mehr bei ihr war ,hatte sie umgedreht, um sie zu holen. Zögerlich trat Jenni auf sie zu. Ihr Blick sagte deutlich was sie von der Idee hielt mit ihrer Mutter zusammen zu essen. Schließlich erreichte sie den Eingang zur Küche „Bleib ganz ruhig, du verhältst dich jetzt ganz cool, dann geht auch nichts schief.“ „Hallo Selara…“ sie trat zu Kiaras Mutter, die gerade dabei war einige der Gebäcke in den Backofen zu schieben. Kaum hatte diese das Blech in den Ofen geschoben, drehte sie sich zu Jenni um und nahm sie kurz in den Arm. „Hi, schön dass du auch mit uns isst.“  


„Ich habe schon befürchtet, dass du gar nicht mehr kommst“ begrüßte Miss Parker ihre Tochter. „Ich könnte euch doch nicht einfach so hier sitzen lassen ,ohne wenigstens ein bisschen Zeit mit euch verbracht zu haben“ antwortete diese. Sie war froh, dass ihr etwas Zeit blieb, um mit ihren Eltern zu sprechen, sie vermisste diese doch mehr als sie anfänglich vermutet hatte. „Na Kleine“ „Dad“ Jenni nahm ihren Vater kurz in den Arm. „Und, noch immer zufrieden mit der Allianz?“ „Ja, bis jetzt schon, es ist hart und anstrengend, aber genau das was ich wollte.“ Nun nahm sie auch ihre Mam in den Arm. Es war morgens und die beiden hatten gerade am Frühstückstisch gesessen, als ihre Tochter in den Raum getreten war. „Ich habe mir wieder Sorgen um dich gemacht, du solltest uns doch schreiben…“ „Ich weiß, aber wenn wir am Abend zurück in den Stützpunkt kommen, sind wir meistens dermaßen fertig, dass wir uns nach dem Essen gleich hinlegen.“ Sie erntete einen tadelnden Blick ihrer Mutter, als sie sich von der löste. „Ich werde versuchen euch öfter zu schreiben, ok?“ Widerwillig zwang sich Rebecca zu einem Lächeln. „Ok“ Sie musterte ihre Tochter. Sie schien hervorragend in Form zu sein. Ihr Blick blieb an den Handgelenken ihrer Tochter hängen, es war nicht stark ,aber eine kleine Rötung war zu sehen. „Hast du dich verbrannt?“ Als sie den verwirrten Blick ihrer Tochter bemerkte, deutete sie auf deren Hände. Sofort begann die junge Frau zu lachen „Nein, aber du musst Kiara unbedingt mal fragen was man mit einem Halstuch alles machen kann“ antwortete sie grinsend.Sie ist gerade auf der Toilette.“ antwortete sie grinsend. „Ist denn was neues passiert ?“ fragte Henry Parker neugierig. „Ja, wir wurden in Gruppen eingeteilt, mein… unsere Einheit besteht nun aus drei Gruppen. Hammer, Schwert und Dolch.“ „Ich nehme an hinter der Namenswahl steht ein bestimmter Grund, oder?“ „Ja, es hat was mit unserer Rollenverteilung zu tun. Schwert sind unsere Scharfschützen, Dolch ist fürs Backup zuständig, Flankenangriffe und so. Ich bin bei Hammer, Frontangriff, wir sind fürs Grobe zuständig.“

Teil 2 Folgt gleich

Modifié par elitedefender2, 30 mars 2013 - 12:30 .


#542
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Teil 2

Mit schmerzenden Gliedmaßen traten die Soldaten müde in Richtung der Basis. Die Hammer-Gruppe hatte gerade einen harten Tag hinter sich, sie hatten ihre Biotik trainiert. Nach dem bereits harten Training, mussten sie noch Runden um das Trainingsgelände laufen , ihre Ausbilder waren gnadenlos. Sie trieben die Soldaten an, bis zum Zusammenbruch. In Kombination mit Jennis Sturheit nicht aufgeben zu wollen, ergab sich daraus eine unglückliche Kombination. Auch nach zehn Runden hatten sich einige der Soldaten noch geweigert aufzugeben, was es den Ausbildern umso amüsanter machte sie weiter zu quälen. Nach 15 Runden ließen sie sie alle antreten und Liegestütze machen, bis sie nicht mehr konnten. Jenni hatte sich in dem Moment geschworen es jedem von ihnen zu zeigen, sie war nicht so weit gegangen, hatte so viel aufgegeben und geleistet, um sich jetzt unterkriegen zu lassen. Was sie in Monaten des Trainings bisher erreicht hatten war erstaunlich, aus jugendlichen Studenten waren Soldaten geworden. Sie hatten gelernt mit ihrer Angst umzugehen und sie zu überwinden. Das freie Wochenende das vergangen war schien bereits lange her, obwohl noch keine zwei Tage vergangen waren. „Hei Jenni, alles in Ordnung, das hat vorhin nicht gerade gut geklungen“ fragte Arsilia besorgt. Jenni hatte sich übergeben und danach heftig husten müssen. „Ja, schon in Ordnung, das Ganze ist mir nur etwas zu viel geworden.“ „Selber schuld, es hat dich niemand dazu gezwungen solange weiter zu machen!“ konterte die Asari. „Wenn du dich selbst zugrunde richtest, bist du uns keine Hilfe mehr“, warf nun auch Garron ein. „Das musst du grade sagen, du bist selbst ja auch nicht ausgestiegen, bevor du zusammengeklappt bist!“ Der Turianer wandte sich ab und sah zu Boden, er wusste genau, dass sie recht hatte. Bevor ihre Gruppenmitglieder ihr noch weiter ins Gewissen reden konnten, ergriff sie das Wort. „Leute, ich finde es ja echt nett, dass ihr euch Sorgen um mich macht, aber wenn ihr mir nicht einmal zutraut, dass ich zu mir selbst schauen kann, dann solltet ihr euch vielleicht nach einem anderen Anführer umsehen.“ Die Worte kamen klar und deutlich, jedoch weder Vorwurfsvoll noch sauer. Sofort herrschte Stille unter der Gruppe. „So war das nicht gemeint, wir wollen nur nicht das du dich aus Stolz oder irgendeinem anderen blöden Grund selbst anschießt. Wir sind eine Einheit, und somit auch für einander verantwortlich. Das gilt nicht nur für dich, sondern für uns alle… und zudem würde Kiara uns umbringen, wenn wir zulassen würden ,dass du dich selbst umbringst, nur weil du zu stur bist einfach mal liegen zu bleiben. Joshua hatte, als einige Sekunden lang niemand etwas gesagt hatte, schließlich die Gelegenheit genutzt“. „Danke, aber ich weiß schon was ich mache.“ Jenni setzte die Maske ihres Helms wieder auf, sie hatte sie abgenommen und auf der dafür vorgesehenen Vorrichtung an der linken Schulterplatte festgemacht , als sie sich übergeben musste. Erst als die Salarianer ihnen dir Rüstung erklärt hatten, hatte Jenni verstanden wofür die kleinen Vertiefungen darauf gut waren. Kaum leuchtete das Interface auf, überflogen ihre Augen die Namensliste. Die Namen leuchteten bis auf einige Ausnahmen alle Grün, was bedeutete, dass alle ihre Rüstungen noch trugen und noch lebten. Das “Schwert“ Team war blau hinterlegt und somit als Offline gekennzeichnet, sie hatten die Rüstungen bereits abgelegt. „Kiaras Werte sind erhöht, wahrscheinlich trainieren sie noch“ flüsterte sie leise. „Ich schau noch schnell nach den anderen, wir sehen uns nachher“ meldete sie per Funk, so verstanden sie alle von ihrer Einheit, ohne dass sie schreien musste. „Soll jemand mitkommen?“ fragte Marcel vorsichtig. „Spielt mir keine Rolle, ich schaffs alleine, aber wenn jemand mitkommen will, kann er oder sie das gerne tun.“ Wie Jenni es erwartet hatte, schien niemand das Bedürfnis nach weiteren Aktionen außerhalb des allabendlichen „Duschen-Essen-Hinlegen“ Rahmens zu haben. Sie ging mit langsamen Schritten auf Kiaras Position zu. Es war ganz praktisch, dass sie als Anführerin auf der strategischen Karte alle Mitglieder der BDF orten konnte. Kiara war auf dem Trainingsplatz, die restlichen Gruppenmitglieder schienen sich gerade auf den Weg zu machen. Wenn Jenni sie erwischen wollte, dann musste sie ihnen den Weg abschneiden. Der Puls ihrer Freundin hatte sich wieder normalisiert. Nach einer Weile sah sie ein zweites Mal auf die Karte, Kiaras Standpunkt hatte sich noch immer nicht verändert. „Muss sie länger trainieren? Hat sie Mist gebaut?“ Mit diesen Gedanken passte Jenni ihren Kurs erneut an. Als sie noch etwa 100 Meter von ihrer Position entfernt war, stiegen die Werte ihrer Freundin sprunghaft an. Es war keine Körperliche Anstrengung, viel mehr glichen die Werte hohem Stress. Etwas stimmte nicht, Jenni zog ihr Tempo an, obwohl ihre Beine schmerzten und sie kaum noch die Kraft hatte zu gehen. Der Trainingsplatz lag in einem Wald, er war erst zu sehen ,wenn man bereits nah dran war. Aus ein paar dutzend Metern Abstand konnte Jenni zwischen den Bäumen hindurch sehen, wie ihre Freundin auf dem Trainingsplatz stand. Der Anblick der vier Soldaten die bei ihr standen machte sie jedoch skeptisch. Es war nicht die Tatsache, dass die Soldaten sich mit Kiara unterhielten, es war viel mehr die Art wie sie es taten. Sie verteilten sich in einem Halbkreis um Kiara herum, sie kesselten sie langsam ein. Mit einem Befehl den ihr einer STG Techniker gezeigt hatte, koppelte sie sich in Kiaras Mikro ein, nun konnte sie hören was ihre Freundin hörte und sagte, ein weiterer Vorteil den sie als Anführerin genießen konnte.  


„Ach so, und ihr trainiert hier also mit Schwertern? Ist das nicht ein wenig altmodisch?“ „Vielleicht, ,aber im Nahkampf willst du keinem solchen Schwert begegnen.“ Der Soldat der vor ihr stand sah sie schief an „Aber gibt es denn dafür nicht Universalklingen? Die wiegen weniger und schneiden mindestens genauso gut.“ „Das schon, aber die Mono-Klingen die wir verwenden hinterlassen weder eine Techsignatur, noch leuchten sie im Dunkel… und gehackt können sie auch nicht werden. Sie sind immer einsatzbereit, denn um sie zu zerbrechen, braucht es ordentlich Kraft“ konterte die Asari. Die Soldaten gehörten auch zu N7, das Logo auf ihren Panzerungen verriet sie. „Lernt ihre denn auch richtigen Nahkampf? Ohne diese Brieföffner?“ spottete ein anderer Soldat. „Ja, wir haben hier einen ganzen Haufen netter Tricks gelernt.“ Aus den Augenwinkeln konnte sie sehen ,dass sich die Soldaten nun rund um sie herum verteilt hatten, sie war umzingelt. „Aber eine so grazile junge Frau wie du prügelt sich doch nicht“ entgegnete der Soldat, der bereits als erstes gesprochen hatte. „Lasst euch nicht vom äußerem blenden, der Anschein kann trügen“ erwiderte sie gewieft. „Kannst du uns denn mal ein paar dieser “Tricks“ zeigen?“ Nun wurde ihr klar, was die Soldaten die ganze Zeit geplant hatten. Sie hatten das Gespräch absichtlich in diese Richtung geleitet. „Vier Männer gegen eine Frau? Ich weiß nicht, ich könnte euch wehtun“ provozierte sie. „Keine Sorge, wir heulen schon nicht“ bekam sie als Antwort. Die Soldaten die sie umzingelt hatten gingen in Kampfhaltung. „Kiara, alles ok? Ich bin am Rande des Platzes, wenn du Hilfe brauchst sag Bescheid.“ Sie erkannte die Stimme von Jenni, ließ sich jedoch nichts anmerken. „Bereit?“ fragte einer der Soldaten die Asari. Diese antwortete sowohl im direktfunk zu Jenni wie auch ihnen „Ok, euch schaff ich alleine“ Die Anführerin der BDF lehnte sich an einen Baum neben ihr, sie hatte Kiaras Nachricht verstanden. Der Soldat der vor ihr stand trat einen Schritt auf sie zu und hob die Fäuste. Die Asari blieb ganz ruhig stehen, sie setzte ihre Maske auf und stellte die Unterstützung auf 50% ein. Einen Moment später konnte sie spüren, dass sie jemand von hinten in den Schwitzkasten nahm und ihr etwas an den Hals drückte. Zwischen ihrer Haut und der Klinge, sie vermutete ein Messer, das würde die Geste erklären, lagen noch mehrere Schichten synthetischer Muskeln und einige schnittfeste Membranen. Die Konstrukteure hatten erstaunlich weit gedacht. Kiara bleib ganz ruhig stehen, der Soldat der sie festhielt zischt „Und? Was machst du jetzt?“ Ein fieses Grinsen wanderte durch die Runde. Jenni zuckte zusammen, sie hatte gesehen ,dass sich einer der Soldaten an Kiara anschlich, das Messer hatte sie jedoch nicht bemerkt, es sah viel zu echt aus, um eine Attrappe zu sein. Kiara bat nicht um Hilfe deshalb blieb sie, äußerst wiederwillig, ruhig. „Schwerer Fehler“ meinte die Asari noch immer ruhig. Der Soldat, der sie mit dem linken Arm festhielt und mit dem rechten das Messer an ihren Kehle drückte, nahm dieses für einen Moment von selbiger weg, um es anders anzusetzen. Diesen Moment nutzte Kiara, blitzschnell schossen ihre Hände nach oben. Mit ihrer linken packte sie das rechte Handgelenk des Soldaten und drückte die Klinge von ihrem Hals weg. Mit der rechten schnappte sie seinen rechten Oberarm und schleuderte ihn über ihre Schulter. Das geschah in Windeseile und mit großer Wucht, die synthetischen Muskeln waren wesentlich leistungsfähiger, als ihre organischen Geschwister. Der Soldat ,der soeben noch siegessicher hinter der Asari gestanden hatte, landete nun auf Knien vor dieser. Noch ehe einer seiner Freunde reagieren konnte, drückte die Asari seinen Arm hinter seinen Rücken und stach ihm die Klinge seines eigenen Messers in die Rückenpanzerung. Nicht tief, sie wollte ihn ja nicht verletzen, jedoch fest genug ,dass dieser spürte was vor sich ging. „Erst stech ich dich mit deinem eigenen Messer ab…“ rief sie. Sofort führte sie die Bewegung weiter, mit einem Ruck drehte sie sein Handgelenk so, dass sich seine Hand öffnete und er das Messer mit schmerzverzerrtem Gesicht fallen ließ. Sie ließ seine Hand los nahm nun ihn mit ihrem linken Arm in den Schwitzkasten. Sie drückte für einen Moment fest zu „Dann brech ich dir das Genick…“ fuhr sie in lautem Ton weiter. Mit einer flinken Bewegung zog sie das Schwert von ihrem Rücken und lies die Klinge um 180° rotieren, sodass sie es nun verkehrt, die Klinge nach unten in den Händen hielt. Sie setzte die Spitze zwischen seinen Brustplatten an „…und dann spieß ich dich auf.“ Kiara stand auf, übergab ihr Schwert in die linke Hand und griff mit der rechten nach der Pistole am Oberschenkel des Soldaten. Innert weniger Sekunden hatte das Blatt sich gewendet. Nun stand Kiara, ihre Geisel zur Abschirmung vor dem linken Soldaten brauchend, die Klinge ihres Schwertes auf den Soldaten rechts von ihr gerichtet und die Pistole in der rechten Hand ,auf den Soldaten vor ihr gerichtet, da. „Unterzahl, vier zu eins, unter Kontrolle“ sprach sie mit neckischem Unterton. Sie warf die Pistole nach vorne auf den Boden, löste den Griff um den Soldaten und trat ein wenig zurück. Mit einem sanften Tritt zwischen die Schultern des auf die Knie gefallenen Soldaten, warf sie diesen vorne über. Er konnte sich mit den Händen gerade noch so abfangen, bevor sein Gesicht auf den feuchten Waldboden geschlagen wäre. Eine leichte Brise stich durch das Laub der Bäume und ließ den Wald unter leisem Rauschen hin und her wiegen. Das Schwert steckte sie zurück an ihren Rücken und trat in die Mitte der Drei übrig gebliebenen Gegner. Diese waren bis jetzt zu perplex gewesen, um einen großartigen Angriff zu starten, der erste kam jetzt jedoch wieder in die Gänge. Er rannte von rechts auf Kiara zu, um diese zu schlagen. Die Asari drehte ihren Oberkörper nach links und setzte die Drehung in einen Tritt um, die Sohle ihres gepanzerten Stiefels traf ihn auf die Brust. Die Wucht des Trittes warf ihn unsanft zu Boden und ließ ihn nach Atem ringen. Der nächste Angriff folgte ohne Vorwarnung. Der Soldat der links von ihr gestanden war stand plötzlich einen Meter vor ihr und seine Faust raste auf sie zu. Um dem Schlag auszuweichen reichte die Zeit nicht mehr, also galt es den Schaden zu begrenzen. Sie konnte seine Faust mit der linken Hand ablenken, sodass der Schlag sie auf ihre gut gepanzerte Schulter traf. Der Aufprall versetzte ihrem Oberkörper eine Drehung nach rechts. Sie hatte gelernt Angriffe direkt zu kontern. Mit der rechten Hand packte sie seinen Arm, den linken Ellbogen schlug sie ihm erst gegen die Schläfe und anschließend von vorne ins Gesicht. Dabei versuchte sie nicht seine Nase oder seinen Mund zu treffen, um ihm keine längerfristigen Schäden zuzufügen. Sie warf sich mit ihrem ganzen Gewicht in seine Richtung und stellte dabei ihr Bein hinter seine ,um ihn aus dem Gleichgewicht zu werfen. Das funktionierte auch, der unglücksseelige Kontrahent wurde von den Füßen gehoben und landete auf dem Rücken. Kiara richtet sich auf und sah nun zu dem Anführer der Gruppe, der jetzt ganz alleine dastand. Sie konnte deutlich sehen, dass er nervös und erschrocken war. Sie trat auf ihn zu, nach einigen Schritten griff er sie an. Sein erster Schlag war schnell, sogar sehr schnell, er streifte ihren Helm auf der rechten Seite. Was nun folgte sah nicht nur schmerzhaft
aus ,wie Jenni bestätigen konnte ,sondern fühlte sich auch äußerst unangenehm an, wie der Soldat sogleich bemerkte. Kiara packte seinen linken Arm, mit dem er versucht hatte sie zu schlagen und klemmte ihn unter ihrem rechten Arm ein. Mit dem anderen Arm umfasste sie seinen Hals, sodass er mit dem Gesicht nach oben unter ihrem linken Arm eingeklemmt war. Er konnte sich, zwangsläufig nach hinten übergebeugt, gerade noch mit den Füßen abstützen. Kiaras Puls raste, auch wenn der Kampf nur kurz und kein Ernstfall war, hatte sie doch viel Adrenalin im Blut. In seiner jetzigen Pose hätte sie ihm locker den Arm brechen können, doch stattdessen schlug sie ihm in die Magengrube und ließ ihn zu Boden fallen. Triumphierend stellte sie sich neben ihn und legte vorsichtig ihre Sole auf seinen Hals. „Ihr seit alle Tot, ich habe gewonnen… oder will jemand noch mal?“ Das Stöhnen und Röcheln der Soldaten war ein eindeutiges “Nein“ „Drei Regeln im Nahkampf... Erstens: Geschwindigkeit ist wichtiger als Kraft. Wenn du nicht zum Schlag kommst, nützt dir all deine Kraft nichts. Zweitens: Die zahlenmäßige Überlegenheit entscheidet bei weitem nicht den Kampf. Drittens… : Egal wie zierlich sie auch aussieht, prügel dich nicht mit einer Biotikerin, sie kann dich zerreissen, ohne dich anzufassen.“ Kiara streckte dem Soldaten vor ihr helfend die Hand entgegen. Dieser ergriff sie misstrauisch. Die Asari ging langsam von den Soldaten weg, hob das Messer des einen vom Boden auf und trat zu einem Baumstumpf ,der am Rande des Platzes lag. „Und mit solchen „Schwanzverlängerungen“ müsst ihr erst mal umgehen lernen…“ Mit voller Wucht und biotisch verstärkt donnerte sie das Messer in den Baumstumpf. Die Klinge versank fast komplett in dem Holz des Stumpfes. Breit grinsend ging Kiara auf ihre Freundin zu, die respektvoll klatschend auf sie
wartete. 



Das Kapitel ist nun auch schon wieder zu Ende, aber das Nächste wird 
kommen. Wann kann ich noch nicht genau sagen, ich werde über die 
Ostertage sicherlich Zeit zum tippen haben, mit etwas Glück vielleicht 
schon genug.:D

Modifié par elitedefender2, 29 mars 2013 - 12:10 .


#543
Zerydal

Zerydal
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Today you have proven your worth in the eyes of the emprah ^^ ne Spaß mein Feedback zum Teil haste ja schon guter Teil wie ich finde

#544
Kieferbruch

Kieferbruch
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Hi elite,
dann fang ich mal an, es ist ein sehr schönes Kapitel, welches sich wiedereinmal sehr schöne lesen ließ.
Geh ich mal auf den Anfang ein. Die natur des Mannes kam durch den Fahrer sehr schön zur Geltung. Jennis Reaktion gefiel mir an diesem Punkt sehr. Sie weiß wie sie die Themen richtig anspricht. Eine sehr schöne Stelle und die kurze wieder ins Gedächtnisrufung, was im letzten Kapitel geschah (Spa-Aufenthalt) kam durch die simple frage des Fahrers schön zur Geltung und ermöglichte einen unmittelbaren Einstig in die Geschichte. Kiaras neckisch Frage an den Fahrer war sehr gut und vermittelte einen schönen Schmunzler. ;)
Selaras Auftritte waren genial. Sie und Jenni tun mir sehr leid ^^
Wie sie im Zimmer stand und dann die beiden überraschte, war ein super Indiz, wie zügellos beide doch, durch die wochenlange Unterdrückungen ihrer Gefühle sind. Eine wunderbare Stelle.

Gehe ich nun auf die intimeren Szenen ein. Diese ist dir sehr gut gelungen. Es war eine schöne Beschreibung, auf einem sehr niveauvollen Level. Du hast die Erogenen Zonen schön umschrieben und auch hierbei einem gesellschaftlichen Level gehalten. Es war gut möglich es sich vorzustellen und die Idee mit dem Halstuch hatte was. ;)
War auch eine meiner abstrakten Ideen, doof dass ich diese nicht nannte. Dann hättest du wohl echt nach Spyware gesucht ^^
Jennis Gedanken, dass Selara dann reinkommen könnte, als Kiara weg war, waren super. Der Mensch denkt immer an das schlimmste wenn er unter Stress steht. ;)
Als Kiara dann zurückkam, war es eine schöne Brücke zu den vorangegangenen Kapiteln. Jenni mag die Anzüge schließlich sehr. Mal sehen was sie sich denkt, wenn Kiara den echten Sensoranzug fürs Training anzieht. Eine sehr schöne Idee!!!
Aber kommen wir hier zur ersten Anmerkung. Es geht um einen Satz, welcher einen Fehler enthält, der die Atmosphäre etwas ins stocken kommen lässt. „Wobei bedecken das richtige Wort war, abdecken tat er fast nichts.“ Ich glaube, dass es nicht „richtige“ sondern „falsche“ heißen sollte. ;) (Als Kiara mit ihrem Geschenk zurückkommt.)
Jennis Revanchierung als sie ihre Hände wieder frei hatte, war ebenfalls schön in Szene gesetzt und läutete die neue Thematik schon schön ein.
Kiaras Mutter und der Catsuit. Selara hat echt ein doofes Timing. Eine stelle, dich mich herzhaft lachen ließ. Großartig!
Als Jenni dann ihren Plan mit der Flucht durchs Fenster ansprach, habe ich mich gar nicht mehr eingekriegt. In diesem Zusammenhang, kann man wohl davon ausgehen, dass sich der Nachbarsjunge dumm und dämlich freute =D
Nach dem duschen, kam dann sofort die nächste super Stelle. Kiaras Hundeaugen. Du hast die Stelle super eingefangen und ich fühlte mich persönlich sofort an mein eigenes Gewissen erinnert. Eine fantastische Arbeit, welche in eine sehr schöne, gleichzeitig simple und doch relevante Thematik eingebettet ist.

Jennis Reaktion, als sie dann stehen blieb war super. Jenni und Selara erwischen sich immer auf dem falschen Fuß. Arme Jenni. Die Krönung war dann Selaras Reaktion auf Jenni. Ich glaube Jenni hätte das alles am liebsten vergessen und wäre nicht unbedingt um eine Umarmung der Mutter, ihrer Freundin, die sie gerade erst nackt sah, verlegen ^^
Der kurze Übergang zu Jennis Eltern war sehr schön und erläuterte nochmals wie hart das Training doch ist, wie sehr Jenni es aber doch liebt. Das Jenni bei ihren Eltern wesentlich unbefangener ist, kam schön zur Geltung und auch die Erklärung zu den Einheiten waren spitze. Vielen Dank ;)

Der Schnitt kam sehr direkt, was nicht schlecht ist. Es erhöht die Aufmerksamkeit, weil man sich erst orientieren muss. Ein schöner Kniff. :)
Die Sorge der Gruppe um Jenni und wie sie an ihrer: „Nicht aufgeben Einstellung“ festhält kam schön zur Geltung. Der Witz bezüglich Kiara war dann super. Niemand will einer wütenden Asari im Weg stehen. =D
Auch das Aufgreifen, warum so wenige Mails von Jenni kommen und der Beweis, dass die Einheit total fertig ist, wenn sie ihr Training abschlossen hat war super. Ein schönes Detail, das die Atmosphäre schön unterstreicht, doch ich glaube es hat einen Sinn, weshalb du diese Thematik aufrechterhältst. Vielleicht will Jenni, wenn die Reaper landen ihre Eltern kontaktieren und alles was kommt ist: „Eine Verbindung zu der angegebenen Adresse ist nicht möglich.“ Aber wir werden sehen. ;)
Kiaras Situation war dann sehr schön. Es zeigte doch wie sehr sie alle sich schon entwickelt haben. Sie sind echte Soldaten, doch was an dieser Stelle etwas kurz kam, war warum die Typen es auf sie abgesehen hatten. War es nur eine Asari schlagen? Oder war es weil sie in der BDF ist? Die Kampfszene war auf jeden Fall schön in Szene gesetzt und auch vorstellbar. Außer an einer Stelle. An dieser hielt Kiara ihr Schwert, die Pistole des ersten Opfers und das Opfer noch als Abschirmung. Stand der Typ da freiwillig, oder wie konnte Kiara das handeln? Ist nicht böse gemeint, es erschließt sich mir nur nicht ganz.
Kiaras Aufzählung der Regeln im Nahkampf und wie sie die Typen fertig machte, war sehr schön. Es unterstrich ihre Stärke und warum sie Teil von Dolch ist. Sie ist schnell!!! ^^
Jennis Vorzüge als Anführerin, hast du schön zur Geltung gebracht, ebenso die Vorteile der Panzerungen. Erinnert mich gerade ein bisschen an Crysis mit den Nanosuits. Da ist man seinem Gegner auch überlegen. ;)
Die Panzerungen gefallen mir zumindest immer besser. Die BDF hat Vorteile, aber sie sind trotzdem auf hartes Training angewiesen, um eine echte Waffe zu bilden. Sehr gut!
Die Stelle, wo Kiara dem Anführer dann auf die Beine half, hat Potenzial, doch es könnte in meinen Augen noch stärker ausgeschöpft werden, wenn du mehr auf den Grund des Kampfes eingehen würdest. Hatte ich bereits erwähnt und mir schwebt da etwas wie folgendes vor: Die Typen behaupten die BDF sei kein Teil der Allianz oder von N7. Dadurch dass Kiara im dann KAMERADSCHAFTLICH hilft, würde dies zeigen, dass die BDF ein Teil der Allianz ist und sich nicht über die anderen Soldaten erhebt, sondern nur ihren Job macht, auch wenn dieser anders aussieht wie beim normalen N7.
Ist nur ein Vorschlag.
Enden tust du sehr angenehm, doch es wundert mich, dass dort kein Cliffhanger ist. Entweder hattest du keinen im Kopf, oder es bannt sich etwas Großes an. Ich tippe auf Möglichkeit zwei.
Ich freu mich sehr auf das nächste Kapitel und zu diesem kann ich kurz sagen, dass du wieder einmal eine super Arbeit geleistet hast. Meinen Dank dafür. Sei stolz auf diese Arbeit!!!
Natürlich kannst du mich immer auf Fehler und / oder falsches Verständnis aufmerksam machen ;)
Schöne Grüße Kieferbruch
P.S. Glückwunsch zu dreihundertsten Seite! =D

#545
elitedefender2

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Wow, danke für das umfassende Feedback, freut mich das es dir gefallen hat. Zur ersten Scene mit dem Anzug. Bedecken habe ich auf es liegt was drüber, man kann es aber je nach dem immer noch sehen. Abdecken wäre dann undurchsichtig. Da du aber der Hochdeutschen Sprache wahrscheinlich mächtiger bist als ich (Schweizer^^) werde ich das anpassen.

Schnell n Sprung, wieso sie angegriffen wurde kommt im jetzigen (29.) Kapitel, das erfährt Jenni durch Kiara.

Die Haltung während des Kampfes:
Das war sehr schwer zu beschreiben, und da ich nicht zeichnen kann....(leider ansonsten würd ich die Leser immer mal wieder mit Bildern verwöhnen) konnt ichs nicht zeigen. Also aber du kannst es dir so vorstellen. Sie hält den einen im Schwitzkasten mit dem linken Arm und benutzt ihn zur Abschirmung gegen der ersten Gegner. Beim Schwitzkasten mit dem linken arm bleibt die linke Hand frei. In dieser hält sie das Schwert, die Klinge an ihr vorbei nach rechts gerichtet. also normal Klinge nach vorne.In der rechten Hand hält sie die Pistole und zielt auf den dritten Feind. Falls du es dir nicht genau vorstellen kannst sag mir das bitte, dann versuch ich das ganze mal zu skizieren.

Cliffhanger Thematik:

Diesmal hat sich keine Gelegenheit ergeben, aber von denen kommen schon noch ein paar, besonders in den Kämpfen bei denen es um Leben und Tod gehen wird^^

PS. Da ich schon mal am schreiben bin. in dem aktuell in bearbeitung befindlichen Kapitel bin ich mit dem ersten von 2 Hauptthemen fertig, das Zweite ist in Arbeit. Das Kapitel lommt diese Woche gegen Wochenende, weiss aber noch nicht genau wann.^_^

Bis dahin wünsche ich eine schöne Zeit^^.... bei weiteren Fragen einfach melden:P

#546
Kieferbruch

Kieferbruch
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Jetzt kann ich es mir vorstellen. Vielen Dank ;)
Bezüglich des Anzugs meinte ich nur die Stelle: „Wobei bedecken das richtige Wort war, abdecken tat er fast nichts.“ Die Worte "bedecken" und "abdecken" liegen sehr dicht beieinander und könnten daher schnell überlesen werden. Meist liest man die Stelle dann nicht nochmal, weil das Gehirn alles passend zusammen setzt. Ich hätte den Satz daher eher so geschrieben: „Wobei bedecken das falsche Wort war! Bedecken tat er fast nichts.“ Es vermittelt die gleiche Grund-Botschaft ;)

Mit dem "Hochdeutsch" erwarte nicht zu viel von mir. ^^
Du machst es super und es ist DEINE Geschichte. Ich bin nur für Gedankenimpulse verantwortlich. Ob du sie verfolgst, musst du entscheiden. Schließlich sollst du doch später sagen können: Das ist MEIN Werk!!!
Darum belasse es wie du es am liebsten magst ;)
Das Kapitel ist auf jeden Fall super =D

#547
elitedefender2

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 Einen schönen Abend wünsche ich allen.
Diese Woche kommt das Kapitel etwas früher, damit ich pünktlich zum Ferienbegin... für mich morgen Abend.:o:D mit dem neuen anfangen kann. 

Jedenfalls ist das hier nicht ganz so lange wie das letzte. Ich hoffe das ihr trotzdem Spass damit habt^^

Kapitel 29



„Du hast die Typen ganz schön rangenommen. Da kann ich ja direkt froh sein ,dass du mich nicht auch so anfasst…“ Jenni wartete noch immer ein wenig abseits des Platzes, als Kiara zu ihr trat. „Sie haben es selbst herausgefordert… und zudem gehören die zu N7, die müssen sowas ab können.“ „Wieso haben sie dich eigentlich herausgefordert? Sexismus oder Rassismus?“ „Wohl von beidem ein wenig… aber in erster Linie, weil wir noch “Neulinge“ sind. Sie nennen uns immer noch Frischfleisch… und der Gedanke daran eines der neuen “Mädchen“ in ihrer Gewalt zu haben hat vielleicht auch mitgespielt.“ Jenni wusste, dass Machtausnutzung in der Allianz ein Problem war. Es kam nicht selten vor, dass ein Vorgesetzter seine Macht über die unter ihm stehenden ausnutzte. Meistens blieb es bei kleinen Schikanen, wie Disziplinarstrafen, Runden um die Basis, oder Nachtmärsche. Manchmal jedoch übertrieben es einige, Gewalt gegen Untergebene war zwar verboten, kam aber denn noch vor. In diesen Fällen hielten die Betroffenen jedoch zusammen und meldeten den Verstoß. Auch wenn der Rang gegen sie sprach, wenn eine ganze Kompanie gegen einen Vorgesetzten aussagte, musste etwas dran sein. Die Untersuchungen führten in den meisten Fällen dann zur Entlassung des jeweiligen Übeltäters. Die Rivalitäten unter den verschiedenen Soldatengattungen waren da kaum anders, kleine Keiler gab es immer und je “Härter“ die Einheit war, desto schwerer hatten es Neulinge. Die alt eingesessenen Soldaten wollten den Neuen zeigen ,was es bedeutete hier zu sein, schließlich hatte man das mit ihnen ja auch schon gemacht und sie hatten es auch überlebt. „Daraus ist wohl nichts geworden“ meinte Jenni grinsend. Die beiden Frauen warfen noch einmal einen Blick auf die Soldaten auf dem Trainingsgelände, sie hatten sich wieder aufgerappelt und sprachen nun eifrig miteinander, einige warfen den beiden finstere Blicke hinterher. „Dieses Miststück, wir hätten sie gleich fertig machen sollen.“ „Wir haben sie unterschätzt, das war unser Fehler. Wir hätten damit rechnen müssen, dass sie kein Prinzesschen ist, sonst wär sie ja nicht hier.“ Der Anführer der Gruppe sah sich noch einmal um und meinte dann mit gedämpfter Stimme. „Keine Sorge, wir kriegen die kleine noch, sie sind erst am Anfang ihres Trainings. Sowas hübsches wie die Weiber kriegen wir hier nie wieder auf dem Stützpunkt.“ Mit finsterem Gelächter machte sich die Gruppe langsam auf den Weg zum Stützpunkt, sie ließen sich etwas Zeit, um die beiden Frauen nicht aus versehen einzuholen, die Schmach von einem “Mädchen“ verhauen worden zu sein und die Schmerzen dieser Prügel waren noch zu frisch. 


Der Weg durch den Wald war schmal, fast nur ein Trampelpfad. Das Einzige, was davon zeugte, dass es sich um einen wirklichen Weg handelte, waren die im Abstand von etwa 50 Meter eingeschlagenen kleinen Pfosten auf der einen Wegseite. Die angenehme warme Brise, die an ihnen vorbei strich, fühlte sich toll an. Nach langem Training mit geschlossenem Helm waren bereits solche kleinen Dinge erfrischend. Das üppige, saftig grüne Blattwerk der Bäume ,die sich neben dem kleinen Pfad in den azurblauen Himmel schraubten, spendete Schatten und das leise rascheln wirkte beruhigend. Auch einige Singvögel waren zu hören, viele davon waren ihr nicht bekannt, schließlich waren sie weit von ihrem Heimatort entfernt. Die ganze Natur um sie herum wirkte ungemein beruhigend und entspannend. Jenni sah vor sich auf den Boden, welcher  festgetreten und immer wieder von Steinen gesäumt war. Ihr ganzer Körper war noch immer erschöpft vom Training, doch sie versuchte es sich nicht anmerken zu lassen. Kiara ging neben ihr, sie wirkte auch ziemlich geschafft, lächelte jedoch. „Du siehst fröhlich aus, ist denn etwas besonderes?“ „Einige Minuten Ruhe, Zeit die ich mit dir verbringen kann.“ Die Asari wandte ihren Blick zu Jenni. Diese begann ebenfalls zu lächeln. „Sie hatten sich vorgenommen auch während der Ausbildung ein wenig Zeit miteinander zu verbringen, nicht für körperliche Aktivitäten, einfach ein wenig zusammen reden, beieinander sein und ihre Beziehung pflegen. Alles andere wäre auf dem Stützpunkt sehr riskant. Auch wenn niemand aus ihrer Einheit sie verraten würde, hielten sie sich weitestgehend zurück. Ihr Sexualleben war Privatsache, darüber zu sprechen oder Witze zu machen war in Ordnung, aber erwischt zu werden wäre alles andere als passend gewesen. Es könnte dem Verhältnis zwischen ihnen und der restlichen Einheit stören und das wollte Jenni auf jeden Fall verhindern. „Stimmt…“ antwortete Jenni. Sie ließ den Blick nach oben zu dem grünen Dach über ihren Köpfen wandern, „Es ist richtig schön hier, manchmal finde ich es schade, dass wir kaum Zeit haben unsere eigene Heimat ein wenig besser kennen zu lernen“ „Das können wir ja machen ,wenn wir den Dienst hier hinter uns haben, dann bleibt uns viiiiel Zeit ,in der wir reisen und die Galaxie erkunden können.“ Mit einem schiefen Grinsen sah Jenni ihre Freundin an „Aber zu viel Zeit sollten wir uns auch nicht lassen, sonst musst du mich dann im Rollstuhl schieben oder in einer Urne durch die Gegend tragen. Uns Menschen ist ja leider kein so langes Leben vergönnt.“ Sofort veränderte sich etwas, obwohl Kiara noch versucht hatte zu lächeln wurde ihr Gesichtsausdruck sofort niedergeschlagen. Der Gedanke an den Verlust von Jenni schmerzte, denn er würde kommen. Sie wollte nicht an das denken und daran erinnert zu werden erfüllte sie mit bitterer Trauer. Jenni bemerkte ihren Fehler, sie ärgerte sich sofort über ihre eigenen Dummheit „Aber bis dahin vergeht ja noch viel Zeit. Wir haben noch lange Zeit uns das genauer zu überlegen… Hei tut mir leid, ich hätte sowas dummes nicht sagen sollen.“ Sie legte ihre Hand auf Kiaras Schultern und sah sie vorsichtig lächelnd an. „Schon gut, ich sollte nicht gleich so emotional reagieren… es ist nur… schon gut, es ist alles in Ordnung.“ Sie sah ihre Freundin lächelnd an, sie versuchte ihr Trauer runter zu schlucken. Jenni hatte es nicht böse gemeint, sie konnte ja auch nicht verstehen was es bedeutete fast ein ganzes dutzend Generationen zu überleben. Wenn Jenni eine Tochter hätte, würde Kiara selbst deren Uhrurenkel noch überleben. Dieses Wissen setzte vielen Asari zu, weshalb es immer noch Asari gab, die sich andere Asari als Partner suchten, damit sie wenigsten diese als Halt hatten ,während sich die Welt um sie herum veränderte. Kein Mensch konnte wissen, wie einsam man sich fühlt, wenn man weiß, dass praktisch alle deine Freunde bereits sterben werden, bevor du auch nur in die zweite Lebensphase kommst. Aber diese Gedanken bedrückten sie nur noch mehr, weshalb sie sie schnell zur Seite schob. „Bist du sicher, ich möchte nicht ,dass du denkst das du alles alleine tragen musst, wenn du darüber reden möchtest kannst du es mir jederzeit sagen.“ „Danke, aber im Moment ist alles ok“


Die Basis war noch gut hundert Meter entfernt, sie sah irgendwie leblos aus. Im Innere der meisten Räume brannte zwar Licht, aber es waren keine Bewegungen zu sehen. Das einzige was davon zeugte, dass die Basis noch in Betrieb war, waren die Wachen, die dem Zaun entlang patrouillierten. Es gab zwei Teams , je zwei Mann, die dafür zuständig waren. Die Sonne würde sich in den nächsten Minuten hinter den Horizont schieben und das Land in Dunkelheit tauchen. Der Tag war bereits gelaufen, nach dem Duschen und dem Abendessen wäre es bereits wieder so spät, dass sie sich schlafen legen mussten. Das Gespräch zwischen Jenni und Kiara war zum erliegen gekommen, sie würden sich beim Essen weiter unterhalten können. Im Moment wollten sie beide nur aus ihren Rüstungen raus und duschen. Auch wenn die Anzüge sich eher wie eine zweite Haut anfühlten, als  klobige Rüstungen ,war es doch unglaublich erleichternd sie zwischendurch ausziehen zu können. Die Berührungen ihrer normalen Kleider auf der Haut spüren zu können war immer ein wundervoller Kontrast zur Trainingszeit. Als die beiden die Basis betraten und sich in
Richtung des Techraumes auf den Weg machten, trat ihnen Tirana Seltaris entgegen, die Leiterin der Asariabteilung des Projektes. Sie war es auch, die mit der Jenni trainiert hatte. Jene Asari, die sie bei jedem Training bis an
ihre Grenzen trieb und beim Biotiktraining, nachdem sie erschöpft durch all die Übungskugeln, die ihre Barriere hatte stoppen müssen, zu Boden gefallen war, noch einmal angeschossen hatte. Jenni hasste sie, sie konnte nicht genau sagen warum ,aber bereits bei ihrer ersten Begegnung hatte sie sich unwohl gefühlt. Sie schien Menschen gegenüber eher abgeneigt zu sein, ein gutes Beispiel dafür, dass Rassismus kein menschliches Phänomen war. Sie ging an den Beiden vorbei und sah sie musternd an. „Ma`am“ grüßten die beiden höflich und salutierten kurz. „Soldaten“ erwiderte sie beim vorbeigehen, sie schien misstrauisch zu sein. Gerade als sie gedacht hatte die Frage würde nicht mehr kommen ,vernahm sie die strenge Stimme der Asari. „Seid ihr beide nicht ein wenig spät dran?“ Jenni überlegte krampfhaft, wie sie das ganze beschreiben könnte, ohne dabei ihre Freundin in Schwierigkeiten zu bringen. Sie drehte sich zu der Asari um, kam jedoch nicht mehr dazu etwas zu sagen. „Ich habe ein paar Soldaten von hier ein wenig Nachhilfe in Nahkampf gegeben“ kam Kiara ihr zuvor. Erleichtert selbst nichts sagen zu müssen atmete Jenni innerlich auf. „Ach so“ kam die skeptische Antwort. „Wegtreten“ fügte die Ausbilderin an, bevor sie ihren Weg fortsetzte.  


Das Abendessen hatte gut geschmeckt. Es war rustikaler gewesen als das, was sie  gewohnt waren, aber zubereitet war es hervorragend. Tirana aß normalerweise in ihrem Arbeitsraum, es schien ihr unangebracht mit den niederrangigeren Soldaten zu essen. Diesmal saß sie dennoch in der Kantine, ihre Kameraden hatten sie gebeten doch auch mal hier zu essen. Sie war der Bitte nachgekommen, sie war aber auch noch aus einem anderen Grund hier. 


Die Sonne stand hoch am Himmel. Die Wolken ,welche am Vormittag noch über den Himmel verstreut gewesen waren, hatten sich mittlerweile verzogen. Der Mittag war gerade zu Ende gegangen, und das Training begann gerade wieder. Seit Kiaras Kampf mit den Soldaten waren mittlerweile drei Tage vergangen. Es waren drei ereignislose Tage gewesen, außer dem normalen Trainingsalltag war nichts gewesen. Es herrschte kaum Wind, die Voraussetzungen waren ideal. „Konzentriert euch, das Ziel wird nicht lange sichtbar sein. Ihr habt nur einen Schuss und die Distanz ist beträchtlich….“ „Nicht mit meiner Waffe“ spottete Ivana via Funk. Ihr Ausbilder konnte sie nicht hören, da sie auf einer verschlüsselten Frequenz waren. Die ganze BDF hatte festgelegt bei welchem Training sie welchen verschlüsselten Kanal verwendeten, um ohne Mithörer zu kommunizieren. Die Schwertgruppe lag auf einem großen Felsen, er war von dichten Büchen bedeckt und das rumliegen darin war etwas umständlich. Die Anzüge machten es möglich trotz hartem Untergrund und stechender Zweige relativ bequem zu liegen. Sie mussten jedoch penibel genau darauf achten nicht entdeckt zu werden. Ihre Ausbilder standen unten an dem Hang auf dem sie sich befanden und beobachteten selbigen, sie suchten nach den Scharfschützen. Diese hatten den Auftrag sich zu positionieren und auf das Auftauchen des Zieles zu warten. Die Übung würde drei Stunden dauern, von denen das Ziel nur fünf Sekunden sichtbar sein würde. Das Ziel war eine Drohne, sie würde einen kleinen Balkon, der auf der anderen Schlucht Seite aufgebaut war, betreten und nur fünf Sekunden später wieder verlassen. Dieses winzige Zeitfenster mussten sie nutzen, was bedeutete, dass sie während der vollen drei Stunden voll konzentriert sein mussten und sich auf das Ziel fokussieren mussten. „Du scheinst ja richtig in das Ding verliebt zu sein“ meinte Selak neckisch. „Abgesehen davon ,dass sie nicht ganz die leichteste ist, ist Alice hier ja auch der Wahnsinn.“ „Moment, du hast deiner Waffe einen Namen gegeben?... Einen Frauennamen?“ fragte Sarjka überrascht. „Es ist ja wohl klar, dass meine Javelin eine Sie ist, sie ist viel zu elegant geformt um ein Er zu sein.“ „******, und genauso nervig laut wie “eine Sie“ fügte Selak an. „Ich schmeiß dich gleich aus dem Busch!“ fluchte Ivana lautstark. „Konzentriert euch Leute, wir sollten den Schuss nicht vermasseln, ansonsten dürfen wir wieder zum Ziel latschen, um “unsere Fehler zu begutachten“. Und es sind ja nur 4 Kilometer bis da hin…Luftlinie. Wenn ihr also nicht durch das ganze verdammte Tal latschen wollt, dann sollten wir besser alle treffen“, ermahnte sie Sarjka. Sofort kehrte wieder Stille ein. Das Training war meist wesentlich aktiver und
schneller als jetzt, aber auch solche Schüsse mussten trainiert werden. Sie waren seit gut einer Stunde in Position und warteten auf das Auftauchen des Zieles. Da sie auf sehr große Distanzen schießen mussten, hatten sie alle
großkalibrige Gewehre dabei. Ivana und zwei weitere Schützen setzten auf die Javelin, Selak, Sarjka und der zweite Turianer in der Gruppe benutzten die Black Widow. Für so einen Schuss waren beide Waffentypen hervorragend geeignet. „Schaffe ich es dem Ausbilder das Fernglas aus der Hand zu schießen ohne ihn zu killen?“ „Ich hoffe du meinst das nicht ernst!“ zischte die Asari. Eine leichte Brise strich durch die Büsche, in denen sie sich versteckt hielten. Das ganze Team wartete angespannt. Nach einigen weiteren ereignislosen Minuten regte sich etwas. „Kontakt, Ziel gesichtet“ meldete Ivana. Sie konnte die Drohne bereits erkennen, als sie noch hinter der dünnen Holzwand war. Die Drohne hatte eine menschliche Form, welche jedoch nur holografisch war. Der eigentliche Körper, die Hardware der Drohne, schwebte nur einige Zentimeter über Boden und projizierte das Abbild eines Menschen ein die Luft. Langsam schritt das Hologramm auf den Balkon zu. Das charakteristische Summen einer sich
aufladenden Javelin war für einen Moment zu hören, im nächsten Moment durchschnitt ein weißglühender Strahl aus flüssigem Metall die Luft. Fast genau im selben Augenblick feuerten auch die anderen Schützen. Das Ziel reagierte
nicht auf die Schüsse, damit jeder die gleiche Chance hatte. Kaum war der letzte Schuss abgegeben, löste sich das Hologramm auf und die Ausbilder meldeten sich per Funk. „Sehr gut, alle Schützen haben das Ziel getroffen, wenn auch nicht alle optimal. Von der Tarnung her war es auch sehr gut, das einzige was ich bemängeln muss ist, dass ihr alle am selben Ort in Stellung wart, eine einzige Rakete oder Granate könnte euch alle auf einen Schlag auslöschen. Bildet mindestens zwei Gruppen, wenn das Ziel für die eine verdeckt ist kann die andere möglicherweise trotzdem treffen.“ Die beiden Ausbilder riefen die Soldaten zu sich und besprachen kurz noch die Details der erledigten Aufgabe mit ihnen. „So und damit euch nicht langweilig wird, haben wir euren Exfiltrationspunkt auf dem Balkon gesetzt, auf dem das Ziel eliminiert wurde.“ Ein Countdown wurde eingeblendet. „Was, ist das euer Ernst?!“ fragte Sarjka ziemlich ungehalten. „Ja, die Zeit reicht für diesen Weg, ihr solltet euch jedoch ein wenig beeilen, wer das Shuttle verpasst geht zu Fuß zurück in die Basis, und das hingegen ist dann ziemlich weit.“



Ebenfalls kurz nach dem Mittag hatte auch die Hammer Gruppe das Training wieder aufgenommen. Sie hatten in den letzten zwei Tagen ihre Fitness und ihre Schießtalente trainiert, heute war wieder das Biotiktraining dran. Wie sie bereits befürchtet hatte, war es wieder Tirana, die mit ihr trainierte. Die ersten Minuten des Trainings waren nichts besonderes und daher relativ ereignislos. Nach den ersten Übungen zum warm werden stellten sich jeweils ein Soldat und eine Ausbilderin einander gegenüber auf. Das Ziel dieser Übung war Ausdauer und Konzentration zu schulen. Sie mussten jeweils eine Barriere aufbauen, den Angriff ihres Gegenübers stoppen und anschließen selbst einen Angriff ausführen. Das ganze wiederholte sich so oft, bis sie einer von beiden nicht mehr die Kraft hatte weiterzumachen. Die ersten Angriffe von Tirana waren relativ locker, sie steigerte sich jedoch rasch. Nach nicht einmal einer Minute fragte sie bereits „Parker, sie scheinen sich mit Soldatin Nesharis gut zu verstehen, kennt ihr euch schon lange?“ Erschrocken stockte Jenni, sie konnte den Angriff ihrer Kontrahentin nur noch knapp abwehren. Jenni zögerte einen Moment, war das jetzt ernst gemeint oder bloß da um sie abzulenken? „Lass dir nichts anmerken, leg dich ins Zeug, wenn sie selbst Stress hat, dann kann sie weniger gut darauf achten wie du dich verhältst“ sagte sie sich selbst. „Was heißt lange?“ fragte sie provokativ, ihr Gegengriff folgte gleich auf ihre Gegenfrage, Jenni legte sich mit ihrem ganzen Gewicht in den Angriff. Das Wurffeld schlug mit großer Wucht auf der Barriere von Tirana auf und ließ die Asari einen etwas Straucheln. Nun legte auch sie wesentlich mehr Kraft in ihren Angriff. „Seit wann kennt ihr euch denn?“. Nachdem Jenni geblockt hatte und selbst angriff meinte sie. „Knapp ein Jahr, wir sind zusammen auf die Akademie gegangen… wieso fragen sie?“ „Ihr seid oft zusammen, ihr redet viel miteinander und bei Einheitenübergreifenden Übungen trainierst du ebenfalls oft mit ihr.“ Ein kalter Schauer lief Jenni über den Rücken, wusste sie es? Reeston wusste ,dass zwischen ihnen was war, aber er hatte ihnen gesagt, dass er sie nicht verraten werde ,solange das ganze ihre Einsatztauglichkeit nicht einschränke. Tirana würde da garantiert nicht so galant darüber hinwegsehen. „Ich verstehe mich gut mit ihr, wie gesagt, wir kennen uns schon eine Weile. Das wir zusammen trainieren hat den einfachen Grund ,dass wir schon an der Akademie zusammen trainiert haben und von daher gut aufeinander abgesprochen sind.“ Die beiden Frauen hielten sich mittlerweile kaum mehr zurück, beide griffen heftig an, der Schweiß brannte Jenni bereits in den Augen. „Sie scheint eine gute Kämpferin zu sein, aber ihre Biotik…. Ich weiß nicht ob sie im Stande ist die Belastungen eines richtigen Absprunges zu verkraften kann…“ Sie sah Jenni dabei nachdenklich an. Obwohl sie wusste, dass Tirana das bloß sagte, um sie zu provozieren, ärgerte sich Jenni. Hinter dem nachdenklichen Blick verbarg sich ein selbstzufriedenes grinsen. „Ich bin mir sicher sie gibt ihr Bestes“ antwortete Jenni, sie konnte sich beherrschen, Selbstbeherrschung war ihr schon seit dem Kindesalter eingetrichtert worden, jeder Biotiker musste sich beherrschen können, ansonsten wäre er eine tickende Zeitbombe. Ein weiteres Wurffeld ließ die Barriere der BDF Anführerin erzittern. „Dessen bin ich mir sicher, nur ob das reichen wird…“ „Ich geb dir gleich ,du …“ Jenni machte einen Ausfallschritt nach hinten und spannte ihren Rechten Arm an, um ein weiteres biotisches Feld auf ihre Ausbilderin zu werfen. Sie war dabei jedoch nicht auf den Angriff selbst sondern, auf ihren Ärger über Tirana konzentriert. Ein blaues waberndes Feld flackerte um ihren Arm auf, es war nicht ruhig  kein  Schleier sonst. Gelenkt durch ihre Wut ähnelte es eher lodernden Flammen. In Gedanken noch immer bei ihrer Ausbilderin, spannte sie ihren ganzen Körper an, in diesem Angriff würde so viel Energie stecken, wie sie aufbringen
konnte. Es liegt in der Natur des Menschen, dass er ,wenn er wütend ist, die Zähne zeigt, ähnlich wie Raubtiere, welche die Zähne fletschen. Auch Jenni tat dies nun, sie konnte mit einer Augenbewegung gerade noch den Funk abschalten, bevor sie aufschrie. Ob aus Wut oder wegen der Anstrengung wusste sie nicht genau, aber es tat gut. Mit aller Kraft schleuderte sie die blaue unheilvoll leuchtende Kugel auf ihr Gegenüber. Diese hatte bemerkt, dass der Angriff wesentlich “leidenschaftlicher“ war als der letzte. Sie verstärkte die Barriere vor ihr und wartete auf den Einschlag. Als dieser erfolgte verkrampfte sich ihr Körper, sie wurde mit samt ihrer Barriere zurück geworfen und landete gut einen Meter weiter hinten auf dem Rücken. Von der Wirkung ihres Angriffes total überrumpelt rief Jenni besorgt „Alles in Ordnung?“ Auch wenn sie wirklich sauer auf Tirana war war diese immer noch ihre Vorgesetzte. „Ja, alles in Ordnung… nicht jeder Biotiker kann einen Wurf ausführen der trotz Barriere Wirkung zeigt, das ist äußerst interessant.“ Die Asari schien nun ebenfalls sauer zu sein, ihr Gesichtsausdruck sprach jedenfalls dafür. Sie trat wieder an ihre alte Position, doch anstatt eines Wurffeldes raste Jenni einen Moment später eine Schockwelle entgegen. Reflexartig baute die junge Frau ihre Barriere wieder auf und stemmte sich vollem Gewicht gegen den Angriff, der auf sie zukam. Der Einschlag war heftiger als erwartet, trotz ihrer Vorkehrungen wurde sie zurückgeworfen. „Wenn du dich nicht an die Regeln hältst, brauche ich das auch nicht zu machen!“ schoss es ihr durch den Kopf. Jenni hatte ihr Temperament normalerweise gut im Griff, aber jetzt ging es mit ihr durch. Mit einem Sprung nach vorne setzte sie zum Sturmangriff an. Die Augen der Asari weiteten sich als sie ihre Kontrahentin gehüllt in eine blau lodernde biotische Blase auf sie zurasen sah. Mit aller Kraft auf der vorderen Barriere konnte sie den Einschlag dämpfen. Die Barriere von Tirana brach zusammen aber sie hatte Jenni gestoppt. Diese war, erschrocken über ihr eigenes handeln, einen Moment lang unaufmerksam, der Sturmangriff lud zwar die Barrieren normalerweise auf, jedoch nur wenn man sie danach auch aufrechterhielt. Eben jenen Punkt hatte Jenni in dem Moment vergessen. Deshalb traf sie Tiranas Konter umso härter. Jenni bemerkte den Gegenangriff erst, als die Hand der Asari bereits nur noch ca. 30 Zentimeter von ihrer Brust entfernt war. Sie standen gerade mal einen Meter auseinander. Als wäre sie von einem Vorschlaghammer getroffen worden flog Jenni nach hinten und landete unsanft auf dem Boden. „Wenn du schon solch ein Tempo vorgibst, dann halte es auch!“ Hustend rappelte Jenni sich wieder auf und stellte sich zurück auf ihre alte Position. „Na los, weiter geht’s! rief die Asari.



„Was denkst du?“ Joshua stieß Alex mit dem Ellenbogen an, als dieser nach ein paar Sekunden noch nicht geantwortet hatte. „Hm, ich weiß nicht, wahrscheinlich irgendwelche Tests“ antwortete dieser. Alle drei Gruppen waren zusammengerufen worden, das geschah nur bei Einsatzübungen oder Gruppenübergreifendem Training… oder bei Fortschrittskontrollen. Da es jedoch bereits kurz vor der Dämmerung war, ließen sich die ersten beiden Punkte mit großer Wahrscheinlichkeit ausschließen Die ganze Gruppe stand bereit, sie hatten alle ihre Rüstungen ausziehen müssen ,was für Skepsis sorgte. Die allgemeine Ungewissheit schlug sich auf die Stimmung nieder, Neugier und Sorge hielten sich die Waage. Es hatten sich bereits viele Ausbilder versammelt, auch den turianischen und den salarianischen Abteilungsleiter hatte Jenni bereits gesehen. Außer abzuwarten blieb ihnen jedoch im Moment nichts übrig. Nach einigem Minuten bedrückender Stille trat schließlich noch eine weitere Gruppe Ausbilder dazu. Reeston trat vor die BDF begann „Soldaten, ihr seid jetzt bereits mehrere Monate im Training, es ist an der Zeit mal wieder eure Fortschritte zu ermitteln. Ihr wurdet während des Trainings beobachtet und eure Leistungen ausgewertet,
dadurch konnten wir die Stärken und Schwächen der jeweiligen Personen herausfinden. Heute werden eure “Schwächen“ mal genauer unter die Lupe genommen.“ Die Art wie der Colonel die Worte Aussprach war äußerst
beunruhigend. „Da wir aber auch eure Stärken fördern wollen, werden diese ebenfalls getestet. Verteilt euch eurer Untergruppierung entsprechend, die jeweiligen Ausbilder werden euch holen.“ Sofort brach Gerede unter den Soldaten aus „Also wenn Reeston uns nochmal vermöbeln will, sollte er Jenni und Kiara nicht in die gleiche Gruppe stecken…“ meldete sich Deni und klopfte dieser auf die Schulter. „Jetzt wo sie Nahkampf trainiert hat, kassiert er sowieso nen Arschtritt.“ „Das damals war ein Ausrutscher, ok?“ Sie stellten sich in Gruppen auf, Hammer, Schwert und Dolch jeweils separat. Einige Ausbilder traten an sie heran und teilte sie ein ,sie lasen jeweils Name und Vorname vor, der oder die angesprochene trat dann nach vorne und erhielt ihre Bewertung. Diese wurde ihnen in digitaler Form auf ihr UW übertragen. Wie alle ,die sie erhalten hatten, machte auch Jenni sich eilig daran ihre durchzulesen. 

„Die Soldatin Parker zeigt gute Führungsqualitäten, ihre Kameraden scheinen sie zu respektieren und sie folgen ihren Befehlen. Die Moral der Gruppe ,sowie die Funktion der einzelnen Individuen scheinen ihr wichtig zu sein. Sie pflegt eine gute Beziehung zu ihren Untergebenen. Das Verhalten in Stresssituationen ins noch nicht beurteilbar, dazu werden weitere Gefechtsübungen nötig sein. Soldatin Parker neigt zu temperamentvollem handeln.“ Jenni stoppte für einen Moment „Temperamentvolles handeln? Was soll das denn bedeuten?“ fragte sie genervt. „Ihr Durchhaltewille ist bemerkenswert aber sie muss diesen noch besser zu kontrollieren lernen.





Schwachpunkt/e: Nur mittelmäßige Leistungen beim Schießen auf größere Distanzen, Verbesserungspotenzial vorhanden.





Stärken: Bereits jetzt zeichnet sich ab, dass Soldatin Parker gute Nahkampffähigkeiten besitzt. Weiteres Training zur
Optimierung empfohlen.





In den restlichen Gebieten;
Biotik, Ausdauer und Fitness, sowie Technischem Verständnis und psychischer Leistungsfähigkeit bewegt sie sich im erwarteten Rahmen und ist daher durchschnittlich.“ Jenni schloss die Datei und wandte sich zu dem Ausbilder,
der sie verteilt hatte. „Wer hat denn diese Dateien geschrieben?“ „Das müssen die psychologischen Gutachter gewesen sein. Die Ausbilder haben ihre Informationen dazu beigetragen, wer genau ihren Bericht verfasst hat weiß ich jedoch nicht. Das spielt aber auch keine Rolle, da die darin enthaltenen Diagnosen weder zur Diskussion stehen ,noch in irgendeiner Weise angepasst werden.“ Erstaunt über die harsche Ansage des Ausbilders fügte Jenni an. „Darum geht es mir nicht, es geht mir darum ,dass ich als Anführerin dieser Einheit gerne Zugriff auf die Bewertungen meiner Soldaten hätte. Diese Informationen könnte ich in die Planung zukünftiger Manöver einfließen lassen.“ Der Ausbilder sah sie skeptisch an und gab anschließend einige Befehle auf seinem UW ein. „Ich bin nicht autorisiert ihnen diese Freigabe zu erteilen, um solch eine Freigabe zu erhalten müssen sie sich an den Colonel werden… Colonel Reeston wird wahrscheinlich irgendwo bei einem Übungsplatz sein, ich empfehle ihnen ihn nach dem Training aufzusuchen.“ Die Soldatin nickte und öffnete das erhaltene Dokument noch einmal. Unterhalb ihrer persönlichen Bewertung stand geschrieben, wo sie sich melden musste. „Schießtraining, Stand B“ las sie leise. „Psychische Leistungsfähigkeit etwas unterhalb der Parameter? Wollt ihr mir damit sagen, dass ich blöd bin?!“ entfuhr es Joshua energisch. „Nein, das soll heißen, dass sie in Stresssituationen weniger gut planen und abwägen können. Das bezieht sich auf das Mentale verhalten unter Druck“ antwortete der Ausbilder.  „Und wie soll ich das trainieren?“ „Indem wir ihnen in Gefechtssituationen Matheaufgaben oder Logikrätsel stellen.“ „Toll“ entgegnete dieser frustriert. Die Gruppe teilte sich auf, jeder ging zu den ihm zugewiesenen Stationen, um dort das zu trainieren was ihnen vorgeschrieben wurde. Tanja stand gerade vor einer Waffenkiste und machte sich daran diese zu öffnen, als sie Jenni sah. „Na ,auch Schießtraining verordnet bekommen?“ meinte sie lächelnd. „Ja, ich treff anscheinend noch nicht gut genug“ antwortet sie auf Tanjas Frage. „Was willst du denn benutzen?“ fragte Tanja neugierig. „Hm, ich glaub ich nehm ne M99, du?“ „Ich versuch mich mal an der Valkyrie.“ Nachdem sie einen entsprechenden Koffer herausgeholt hatte, machte Jenni sich daran diesen zu öffnen. „Da hast du dir aber ganz schön was vorgenommen, die schießt immer ne Salve und auf die Distanz wird’s schwer mit allen Kugeln zu treffen.“ „Na wenn die erste daneben geht trifft vielleicht ja eine andere“ prustete Tanja. 


Nach fast einer Stunde, in der sie kaum etwas anderes gemacht hatte, als mit verschiedenen Waffen auf sich bewegende Ziele in ca. 300 Metern Entfernung zu schießen, wurde sie auf ein anderes Trainingsgebiet geschickt. Dort würde sie ihre Stärken trainieren können. Der Weg bis zum Trainingsplatz war nicht weit, etwas mehr als 200 Meter. Die Sonne war vor kurzem hinter den Bergen verschwunden und die letzten roten Ränder an den Wolken verblassten langsam. Von der anderen Himmelsseite her schob sich eine dunkle, Sternen besetzte, Halbkugel über den Himmel. Auf den einzelnen Trainingsplätzen waren große Flutlichtanlagen aufgestellt, die es ermöglichten weiterhin zu trainieren. Es war merklich kühler geworden, normalerweise merkten sie beim Training nicht sehr viel von der Außentemperatur. Solange sie die Masken aufbehielten waren ihre Rüstungen hermetisch dicht. Die Atemluft wurde zwar von außen zugeführt, jedoch erst durch Filter gejagt und temperiert. Das verhinderte Schwefelvergiftungen auf
extrem heißen Welten und Unterkühlung auf eisigen Welten. Jetzt jedoch spürte sie wie ihr die Kälte unter ihre Kleider kroch. Das Training würde sie wieder aufwärmen, da jetzt nach Plan Nahkampf an der Reihe war. In Gedanken versunken trat Jenni den Weg entlang, erst als sie nur noch wenige dutzend Meter vom Trainingsgelände entfernt war, löste sie sich von den Gedanken. Auf dem Gelände waren dutzende Soldaten beim Training. Das “A“ Areal war das größte Trainingsgelände. Es umfasste einen Hektar und war in zwei Teile gegliedert. Im einen war der Boden mit einer dünnen Schicht Erde und Holzschnitzeln bedeckt, im anderen mit Gras. Die mit Grass bedeckte Hälfte wurde zum Training für Biotik genutzt, die andere Hälfte für den Nahkampf. Um niemandem in den Weg zu kommen, ging Jenni dem Rand des Trainingsplatzes entlang. Sie hatte etwas weniger als die Hälfte des Platzes hinter sich gelassen ,als sie inne hielt. Tirana war gerade dabei mit jemandem zu trainieren. Jenni hatte sich umgesehen wen sie alles erkannte, praktisch alle ihrer Kameraden hatte sie schnell erkannt, und auch Tirana war ihr schnell aufgefallen. Mit wem sie gerade kämpfte konnte Jenni jedoch nicht erkennen. „Wenigsten muss ich diesmal nicht gegen sie antreten…“ mit diesem erfreulichen Gedanken ging Jenni weiter. Sie machte sich daran einen freien Platz auf dem Trainingsplatz zu suchen. Ihr Blick schweifte über das Gelände. Zwischen den Gruppen lag viel Abstand weshalb
sie an der Nahtstelle der beiden Felder entlang gehen konnte. Wieder wanderte ihr Blick zu Tirana, diesmal war sie auch nahe genug an ihr dran, um sehen zu können gegen wen sie kämpfte.



Als wäre es nicht schon ärgerlich genug, dass sie immer auf ihr rumhackte und sie bei jedem Training schikanierte, musste sie jetzt auch noch Kiara das Leben schwer machen. Unweigerlich machte sich Jenni zu Tirana auf. Sie konnte nicht wegsehen, etwas trieb sie an immer weiter zu gehen. Selbst aus der Distanz konnte sie gut erkennen was vorging. So verachtenswert ihre Ausbilderin auch wirkte, so war sie doch eine mächtige Biotikerin. Jenni konnte sich selbst noch nicht mit ihr messen, einige ihrer Angriffe hatten Wirkung gezeigt, doch Tirana hatte sich ja auch zurückgehalten. Kiaras Biotiken waren etwas schwächer als ihre, der Ausbilderin war sie also deutlich unterlegen. Diese zeigte jedoch keine Rücksicht, sie griff sie immer wieder an. Kiaras Reserven schienen erschöpft, ihre Barriere flackerte bereits. Diese hielt sich jedoch tapfer, jeden ankommenden Angriff stoppte sie mit immer größer werdender Mühe. Sie wankte bei jedem Treffer, den ihre Barriere einstecken musste. Zwischen den Treffern startete sie einen verzweifelten Gegenangriff. Auch Tirana schien bereits etwas müde zu sein, den Angriffen ihrer Kontrahentin konnte sie jedoch mühelos widerstehen. Nach einem weiteren Treffer brach die Barriere von Kiara zusammen. „Ich kann nicht mehr, bitte, ich brauche einen Moment…“ „Die Zeit hast du auf dem Schlachtfeld auch nicht, na los!“ Kiara kniff die Augen zusammen, ihr ganzer Körper brannte als hätte man sie in Flammen gesetzt. Mit einem letzten Angriff verließen sie vollends die Kräfte. Kaum im Stande zu stehen stand sie ihrer Ausbilderin nun schutzlos gegenüber. Obwohl Kiara keine Barriere hatte startete Tirana den nächsten Angriff. Das Wurffeld traf die junge Asari ungebremst, sie wurde zurückgeworfen und schlug mit dem Rücken auf dem Boden auf. Jenni verkrampfte sich, es war offensichtlich, dass Kiara diesen Kampf nicht gewinnen konnte. Die Ausbilderin hatte längst gewonnen, doch sie machte weiter. Jede Faser in ihrem Körper trieb sie dazu an ihrer Liebsten zu helfen. Fürsorge und die Angst um Kiaras Gesundheit verlangen von ihr, dass sie sich zwischen die beiden stellen würde, der Hass auf ihre Ausbilderin und die Wut über das was sie gerade mit ihrer Liebsten anstellte drängten ihr den Gedanken auf Rache auf. Ohne es zu wollen mahlte sie sich aus, was sie am liebsten mit ihr anstellen möchte. Die Bilder in ihrem Kopf verschwanden erst wieder, als sie in blankes entsetzen wichen. Die Ausbildern stieß Kiara bereits wieder um, bevor sie überhaupt richtig auf die Beine kam. „Bleib einfach liegen“ fluchte sie leise. Jenni ballte die Hand zur Faust, in ihr herrschte ein heilloses durcheinander in dem die Stimme der Vernunft unterzugehen drohte. „Alles in Ordnung, Jenni?“ Sie fuhr herum, Arsilia stand hinter ihr und sah sie fragend an. „Ja, alles ok, ich warte nur grad drauf ,dass einer der Plätze frei wird…“ Die Asari sah sie skeptisch an „Ok… was musst du denn trainieren? Biotik oder Nahkampf?“ „Zweiteres“ antwortete sie mit aufgesetztem Lächeln. „Hm…“ Arsilia sah sich um, sie schien Jenni bei der Suche helfen zu wollen. Diese war jedoch nicht gerade darauf aus möglichst rasch zu trainieren. Sie überprüfte kurz, ob die Asari sie immer noch beobachten würde. In einem günstigen Moment drehte sie sich wieder zu ihrer Freundin um. Diese schleppte sich gerade von dem Platz weg. Jenni wollte zu ihr gehen, sie wusste aber, dass sie das nicht tun durfte. Wenn Tirana bereits Verdacht schöpfte ,musste sie vermeiden ihr weiter Gründe zum misstrauen zu liefern. Kiara sah fertig aus, sie hielt sich die Seite und ging langsam von dem Platz runter. Es schmerzte sie so zu sehen und es schürte die Wut in Jenni. Tief in ihrem Inneren hoffte sie Tirana einmal in einer Gefechtsübung vor die Waffe zu bekommen, um ihr die Schikanen heimzuzahlen. „Hei Jenni, da hinten ist ein Platz frei, es ist zwar noch grad kein Ausbilder da, aber es kommt sicher jemand, wenn sie sehen, dass du wartest.“ Arsilia zeigte auf einen freien Platz, der etwa in der Mitte des Trainingsgeländes lag. „Ok, danke ,ich werd da mal auf einen Ausbilder warten.“ Sie klopfte ihrer Kameradin freundschaftlich auf die Schulter. Diese sah ihr noch einen Moment hinterher, bevor sie sich umdrehte ,um den Platz ebenfalls zu verlassen. Nach ein paar Minuten, die sie auf dem freien Fleck des Trainingsplatzes gestanden hatte, hörte sie ein Stimme hinter sich. „Hei Parker, wartest du auf bessere Zeiten...? Es scheint grad kein Nahkampfausbilder frei zu sein, aber du hast Glück, ich kann übernehmen.“ Ein Atemstoß entwich durch Jennis Mund, sie kannte die Stimme, obwohl sie wusste ,dass sie musste, wollte sie sich nicht umdrehen. Die Asari die hinter ihr stand sah sie mit einem finsterem Grinsen an. Die Anführerin der BDF wusste genau, weshalb sich Tirana freiwillig meldete, um mit ihr zu trainieren, und es war nicht aus freundlichkeit. „Sind sie denn als Nahkampfausbilderin…ausgebildet? Also ich bin mir sicher, dass sie durchaus fähig sind, aber braucht man dafür nicht eine spezielle Ausbildung?“ Erfreut über ihren Einfall die unliebsame Vorgesetzte loszuwerden. „Ich bin seit 300 Jahren bei den Kommandokämpferinnen, seit mehr als einem Drittel davon bilde ich selbst Kämpferinnen aus, bisher wäre noch keine in meinem Training gestorben. Ich finde nach so langer Zeit kann man mich als dafür ausgebildet bezeichnen. „Du willst es einfach nicht anders, hm? Na gut, ich spiele dein Spielchen mit“ schoss es durch Jennis Kopf. „Ok, das ist doch schon ne ganze Weile, ähm… was soll ich machen?“ „Greif mich an“ kam es knapp als Antwort. „Wie genau?“ „Nahkampf, keine Biotiken, auch keine Barriere.“ Nachdem sie einmal tief Luft geholt hatte, machte Jenni einen Schritt auf ihre Ausbilderin zu und nahm die Hände vor ihrem Körper hoch. Etwas in der Hocke brachte sie sich in Kampfstellung. Ihr Gegenüber machte sich ebenfalls bereit, die Asari winkte sie zu sich „Los geht’s!“ Mit einem schnellen Schritt nach vorne bewegte sich die junge Frau nach vorne, ihr Schlag verfehlte Tirana jedoch. Diese konterte sofort, mit einem Arm lenkte sie die zweite Attacke von Jenni an sich vorbei und schlug dieser in die Seite. Sofort wich die Getroffene zurück. Nach ein paar Sekunden ging sie erneut zum Angriff über. Diesmal trat sie mit dem linken Bein nach vorne und nutzte den Schwung ,um mit der Linken zuzuschlagen. Erneut war die Asari schneller, Tirana war sehr flink, wie Jenni bemerken musste. Sie wich dem Schlag der Angreiferin zur Seite aus, sodass Jennis Schlag an ihrer Rechten Schulter vorbeiging. Nun standen die beiden für einen Moment praktisch parallel zueinander. Überrascht keinen Widerstand durch einen Aufschlag ihrer Hand zu spüren, zögerte Jenni einen Moment lang. Diese Situation nutzte ihre Ausbilderin und konterte abermals, ihre Faust genau in die Magengrube ihrer Kontrahentin. Jenni spürte den Treffer und versuchte ihn zu ignorieren. Ihre rechte Hand wurde von Tiara gepackt, bevor sie reagieren konnte. Nach einem Ruck fühlte sie einen brennenden Schmerz durch selbigen rasen. Sie schrie erschrocken auf und sank auf die Knie, ihr Körper schien zu wissen, dass er sich in diese Richtung Bewegen musste um die Schmerzen zu stoppen. Das hätte auch funktioniert, hätte ihre Ausbilderin sich nicht ebenfalls bewegt hätte. Sie forcierte Jenni sich zu drehen und auf den Boden zu liegen. Schließlich lag sie bäuchlings auf dem Boden und konnte sich nicht mehr bewegen, ihre Ausbilderin kniete über ihrem Rücken, den einen ihrer Arme in der rechten Hand, den Anderen unter ihrem linken Knie eingeklemmt. „Jämmerlich, ist das etwa schon alles?“ Sie ließ von Jenni ab und richtete sich wieder auf. Jenni rappelte sich ebenfalls auf, ihr rechter Arm schmerzte, Tirana war alles andere als sanft zu ihr gewesen. „Du musst definitiv noch lange trainieren, wenn das schon alles war!“ rief die Asari der Soldatin in herablassendem Ton zu. Gerade als sie den nächsten Versuch startete wurde ihr seitlich gegen den Oberschenkel getreten. Noch bevor sie auf den stechenden Schmerz reagieren konnte, musste sie bereits den nächsten Schlägen ausweichen. Mit Mühe konnte sie die Schläge der Asari blocken oder ablenken, ihre eigenen Angriffsversuche blieben jedoch ebenfalls fruchtlos. Nach einigen gescheiterten Versuchen schlug Jenni einen neuen Weg ein. Sie trat etwas zurück ,um ein wenig mehr Distanz zwischen sich und ihre Ausbilderin zu bringen. Anschließend drehte sie sich ruckartig zur Seite ,um ihr gegen den Kopf zu treten. Tatsächlich spürte sie einen Widerstand, aus dem Augen Winkel konnte sie sehen, dass sich Tiranas Körper bewegte, hatte sie getroffen?“ Das letzte was sie sah, als sie sich wieder in die Richtung ihrer Ausbilderin drehte, war deren Faust. Jenni stolperte ein paar Schritte zurück und hielt sich das Gesicht. Dieses schmerzte fürchterlich nach dem sie einen Schlag abbekommen hatte. Mit beiden Händen hielt sie ihre linke Gesichtshälfte die zu pochen schien, die Faust der Asari hatte sie seitlich mit großer Wucht an den Oberkiefer getroffen. Jenni beugte sich vorne über und schrie auf. Nachdem sie einen Moment Zeit gehabt hatte ,um zu
realisieren was passiert war, traf sie der Schmerz mit voller härte. Sie presste die Lippen zusammen, um nicht noch einmal zu schreien. Sie spürte ,dass etwas nicht stimmte, ihre Zunge tastete voller Sorge ihre Zähne ab. Mit der
Zungenspitze drückte sie von innen sanft gegen die einzelnen Zähne, es schien als wären noch alle da. Bis sie den Zahn links neben ihrem Eckzahn berührte, dieser gab nach und bewegte sich. Erschrocken stoppte sie, inbrünstig betend tippte sie den Zahn erneut vorsichtig an. Etwas kleines, leichtes, hartes fiel auf ihre Zunge und lag lose in ihrem Mund. Jenni legte die eine Hand vor ihren Mund und spuckte das kleine knorpelartige Gebilde hinein. Die furchtbare Vermutung wurde zu erschreckender Gewissheit. Sie hielt ihren Zahn in der Hand. „Wird das heute noch was?! Und du willst eine Soldatin sein?!“ Jenni nahm die verspottenden Rufe ihrer Anführerin nur am Rande war. Es tat höllisch weh und sie konnte spüren, wie sich ihr Mund langsam mir einer Sirup ähnlichen warmen Flüssigkeit füllte. Der Geschmack ließ sie erschaudern, sie schmeckte ihr eigenes Blut. Seither waren ein paar Sekunden vergangen und Jennis Gedanken ordneten sich wieder einigermaßen. Ein Gedanke setzte sich sofort an die Spitze und ließ sich auch von ihrem gesunden Menschenverstand nicht mehr von dort vertreiben: Rache. Sie hatte Tirana schon vorher gehasst, ganz tief in ihrem Inneren war da schon seit langem diese Wut auf sie. Jedes mal wenn sie konnte hatte sie Jenni schikaniert, bei jeder Gelegenheit hatte sie ihr zu leide gewerkt. Dass sie Kiara wie Dreck behandelt hatte war der perfekte Zünder gewesen, aber das war nun der Tropfen ,der das Fass zum überlaufen brachte. In diesem Moment schwor sie sich, getrieben von der Wut die in ihr kochte, dass Tirana diesen Platz blutend verlassen würde, egal wie. „Schmerz ist eine Illusion des Geistes“ das hatte ihr Vater ihr gesagt, als sich einmal mit dem Küchenmesser in den Finger geschnitten hatte. Sie verstand nun was er damit meinte. Schmerzen konnten bis zu einem gewissen Grad ausgeblendet werden, wenn die Motivation dafür stimmte. Hass und Wut waren im Moment verdammt gute Motivation. Sie hatte stark mit ihrem Brechreiz zu kämpfen, als sie die lauwarme schleimige Pampe aus Blut und Speichel die ihren Mund langsam zu füllen begann runterwürgte. Sie nahm ihren Zahn wieder in den Mund, um ihn nicht zu verlieren und klemmte ihn unter ihre Zunge, damit sie ihn nicht versehentlich verschluckte. Mit dem Handrücken strich sie sich den dünnen Blutfilm von ihren Lippen ab du richtete sich auf. Die Hände zu Fäusten geballt trat sie auf die Ausbilderin zu. „Oh, da scheint wohl jemand sauer zu sein“ antwortete diese, als sie den Finsteren Blick der Soldatin sah. Jenni hatte alles um sich herum ausgeblendet, jetzt galt ihre ganze Aufmerksamkeit Tirana. Noch etwa drei Schritte von ihr entfernt nahm sie die Fäuste hoch, sie sagte kein Wort, es gab keinen Grund zu reden. „Los Parker!“ Die letzte Silbe hatte den Mund der Ausbilderin noch nicht verlassen, als die Angesprochene bereits auf sie zu sprang. Der erste linke Haken blieb eine Antäuschung, reichte jedoch damit Tirana ihre Hände zur Abwehr hochhob. Die Rechte Faust der BDF Anführerin wurde nicht abgebremst, sich schlug mit voller Kraft zu, jedoch nicht auf die Handflächen der Ausbilderin sondern unter deren Handgelenk. Dieser Schlag würde auch bei ihr Schmerzen hinterlassen, doch diese wurden nun vom Adrenalin unterdrückt. Sie packte den einen Unterarm der Asari und riss ihn ruckartig zur Seite, so dass sich eine Lücke in deren Verteidigung öffnete. Bis zu dem Punkt an dem ihr der Zahn ausgeschlagen worden war, hatte sie sich noch zurückgehalten, aber dafür gab es jetzt keinen Grund mehr. Jenni drosch ihre Faust gegen das Gesicht der Asari. Hätte diese sich nicht im letzten Moment abgewandt, hätte der Schlag sie mitten auf den Mund und die Nase getroffen. Der schwere Treffer brachte die beinahe dazu nach hinten überzukippen. Sie war wohl
nicht darauf gefasst gewesen, dass Jenni sich ihr dermaßen entgegenwerfen würde. Sie strauchelte und versuchte mit den Armen rudernd das Gleichgewicht zu halten. Jenni packte sie an den Schultern und drückte ihren Oberkörper vorne über nach unten. Sie hatte währenddessen einen Ausfallschritt nach hinten gemacht ,um Anlauf zu holen. Ihr Verstand wollte sie davon abhalten, aber dafür war es bereits zu spät. Mit voller Wucht rammte sie ihrer Ausbilderin von unten her das Knie in die Brust. Nun schien für einen Moment die Zeit still zu stehen, einerseits war es unglaublich erleichternd und wohltuend es ihr heimzuzahlen, andererseits wusste sie das das Konsequenzen habe würde. Die
Asari wurde für einen Moment vom Boden gehoben, als ihre Füße selbigen einen Augenblick später wieder berührte gaben ihre Beine nach und sie sackte auf ihre Knie. Keuchend hielt sie ihren Thorax umklammert, sie fiel zur Seite auf den Boden und krümmte sich. Ihr Husten und ihr ringen nach Luft klangen eher wie ein sterbendes Tier, als  die vorlaute Asari von gerade eben. Wortlos und auf ihre hilflose Ausbilderin starrend stand Jenni da und starrte die vor ihr liegende Soldatin an. Ihr Verstand hatte nun wieder die Kontrolle und schrie sie an, wie blöd das gerade eben gewesen war und was ihr jetzt alles blühen konnte. 


Mann soll immer dann aufhören wenns am spannendsten ist, dann bleiben die Leser da um zu erfahren wie es weiter geht^^ Mal sehen ob die Strategie aufgeht. Das Nächste Kapitel.... ich kann noch nicht genau sagen wann, aber wahrscheinlich mitte Nächste Woche^^:P Bis dahin wünsche ich nen schönen Abend

Modifié par elitedefender2, 11 mai 2013 - 03:45 .


#548
Zerydal

Zerydal
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Well done well done my apprentice gutes Kapitel freu mich auf nächstes und drück mir die Daumen das am we alles gut geht und die engelländer mich nicht behalten ^^

#549
NoIdeas00

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Die nehmen keine Gefangenen :P

@Monsieur Cliffhanger : Wie kannst du nur so einen grausamen Cliffhanger einbauen?  Image IPB

#550
Zerydal

Zerydal
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Because they can ^^