Hallo Repli
Liara und blaue Kinder...Sheps verlust
#2526
Guest_Xeontis_*
Posté 23 juillet 2012 - 02:28
Guest_Xeontis_*
Hallo Repli
#2527
Guest_Repliku_*
Posté 23 juillet 2012 - 02:29
Guest_Repliku_*
#2528
Guest_Repliku_*
Posté 23 juillet 2012 - 02:30
Guest_Repliku_*
Ich glaube dass ist nur ein etwas zu grün geratenes Blau^^
#2529
Posté 23 juillet 2012 - 04:37
Repliku wrote...
Eins vergessen^^
gefällt mir sehr gut
#2530
Guest_Repliku_*
Posté 23 juillet 2012 - 04:40
Guest_Repliku_*
Schön dass es dir gefällt
#2531
Posté 23 juillet 2012 - 05:21
Sehr beeindruckend wenn ihr mich fragt,das sag ich aber zu jeder Zeichnung die besser sind als meine Eigenen weil bei mir sieht alles,nicht ganz verkrüppelt,aber schon sehr ungelenkig aus^^.Das einzigste was ich jemals halbwegs richtig hinbekommen habe ist ein Ceberus-Tropper und ein Omni-Blade das war aber auf einen Stück Papier und nicht am PC.Die Geräte kann ich mir leider nicht leisten oder ich bin einfach zu faul zum sparen,wohl eher das zweite^^.Wenigstens kann ich im gegenzug dazu gut singen
Modifié par MasterChief4100, 23 juillet 2012 - 07:19 .
#2532
Posté 23 juillet 2012 - 07:26
der 2. folgt im verlauf der Woche.
Ich freue mich auf Feedback aber bitte konstrultiv und nich destruktiv
Wichtig zum Verständniss:
Mein Shepard ist weiblich Paragon und heisst Samanta.
Beim letzten angriff hatte ich mehr als 5000 Punkte also haben die Teammitglieder überelebt.
Ich hatte Javik zu dem Zeitpunkt als ich das aufgesetzt hatte noch nicht im Team desshalb wird er nie erwähnt.
Das ende setzt an dem punkt an wo Shepard das erst mahl wieder einatmet.
Mit wem ich die Romanze hatte brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen:wub: alles andere währe hier fehl am platz.
Die gesamte Geschichte richtet sich nach diesem Shepard also kann es sein das es mit eurem nicht übereinstimmt.
Ich hoffe es gefällt euch. (für alle Rechtschreibfehler entschuldige ich mich schon jetzt mal:D)
Sie holte tiefe Luft. Ihre Sicht war verschwommen. Alles was Shepard wahrnahm war der Schmerz, der durch ihren Körper raste und die Tatsache, dass sie noch lebte. Ihre Lungen füllten sich mit Rauch. Shepard hustete und krümmte sich an den daraus resultierenden Schmerzen. Sie drehte sich langsam zur Seite. Sie hatte es geschafft, die Reaper waren vernichtet, es war vorbei. Sie sah die Weiten des Weltalls, überall trieben Wracks von Reapern und zerstörten Allianz schiffen umher. Auch turianische, quarianische und Asarischiffswracks trieben umher. „Die Erde, was ist mit der Erde?“ Shepard drehte ihren Kopf. Da war sie, kaum wieder zu erkennen, noch immer glomm sie rot von den darauf wütenden Infernos. Überall um Shepard herum war Tot und Verwüstung. Wenn es eine Hölle gab dann war Sie mitten drin. Ihre Augenlieder wurden schwer und ihre Sicht trübte sich. Um sie herum erhellte sich der Raum. Sie nahm ein helles Licht wahr. Eine wundervolle Wärme erfüllte ihren Körper. Unerkenntliche Gestalten tauchten vor ihr auf. Sie streckten ihr die Hände helfend entgegen. Shepard rappelte sich auf und taumelte auf die Gestalten zu. Doch sie kam ihnen kein Stück näher. Mit jedem Schritt schien sie sich zwei von ihnen zu entfernen. Sie hielt an, ihr Herz stockte. Es war ihre Crew, die da vor ihr stand. So schnell sie konnte rannte Shepard auf die Gruppe zu. Joker, Ashley, Liara, Garrus, Tali und James, sie alle standen da. Egal wie sehr Shepard sich auch anstrengte, so kam sie ihnen doch nicht näher. Ihre Leute entfernten sich immer weiter von ihr. Die Verzweiflung wuchs in ihr. „Wartet!“ Sie konnte nicht mehr, sank auf die Knie und streckte eine Hand nach ihnen aus. Geht nicht!“ Sie kippte vorne über und stützte sich mit den Armen am Boden ab. Tränen rannen über ihre Wangen. „Versprich mir das du zu mir zurück kommst, wenn das alles vorbei ist“, Liaras Stimme klang ganz nahe doch Shepard wusste das sie auf der Normandy war. „Ich liebe dich Shepard“. Liaras Worte hallten durch ihren Kopf. Sie hatte ihr versprochen zu ihr zurück zu kehren, sie nie mehr allein zu lassen. Das schmerze ihr am meisten, dass sie Liara und ihre Crew alleine lies. Doch sie hatte nicht mehr die Kraft weiter zu gehen. Sie fiel zur Seite, die Dunkelheit senkte sich über sie. Shepard nahm ein dumpfes brummen wahr das sie kannte. Ein Schleier aus Finsternis legte sich über ihre Sicht. „Lass mich nicht im Sich Shepard“, Liaras Worte klangen schmerzhaft. „Das will ich nicht, aber ich habe keine Kraft mehr, vergib mir.“ Ihr Körper entspannte sich. Sie wollte nicht loslassen aber sie rutschte langsam ab. Stille senkte sich über sie. Shepart schloss die Augen und Atmete langsam aus.
„Verdammt, mach schon!“ Ein grelles Licht blitzte auf. „Das meint du jetzt aber nicht im Ernst oder“. Die dumpfen Worte klangen langsam und harzig. „Wenn.... uns.... lässt.... dich um“. Ein stechender Schmerz, als bohrte man einen glühenden Draht durch den Körper. „Da! Positiver Ausschlag, nochmal!“ Noch einmal blitzte das helle Licht auf. Ein Umriss wurde erkennbar, „Verdammt, du bist echt das zäheste was ich je gesehen habe“. Eine andere Stimme fügte spöttisch hinzu, „Und diesmal hat es nur 3 Wochen gedauert und keine 2 Milliarden gekostet“. Es war unglaublich anstrengend ihre Augenlieder zu öffnen, als wären diese zugeklebt. Endlich schaffte Shepard es ihre Augen zu öffnen, eine weisse Plane hing über ihr. Ein langsames Piepsen drang zu ihr durch. Jemand hielt ihren Arm „ Shepard?“. Sie kannte diese Stimme, „Miranda?“, der Name wich fast unhörbar über ihre Lippen. Mirandas Gesicht tauchte links von ihr auf, sie beugte sich über Shepard. „Du hast es geschafft Commander“. Shepard wollte sich aufrichten, ihr fehlte aber die Kraft dazu. „Oh Mann uns haben die es damals aber wesentlich schwieriger gemacht“. Jacobs Gesicht tauchte zu ihrer Linken auf. „Jacob?“, Shepard versuchte zu lächeln, aber es kam nur ein Zucken der Mundwickel heraus. Miranda warf Jacob für dessen Spruch einen finsteren Blick zu. „Ich freue mich sie, nun, verhältnismässig gesund zu sehen“, antwortet Jacob als er Shepards Versuch zu Lächeln bemerkte. „Ruhen sie sich aus Commander, sie können etwas Erholung brauchen“. Die Stimme gehörte einem Arzt der zu ihr herangetreten war. Er drückte einige Knöpfe an den Geräten an welchen sie angeschlossen war. Ihre Augenlieder wurden schwerer. Sie nahm sich vor nur kurz zu Blinzeln und schloss die Augen.
Als Shepard wieder erwachte war Abend. Sie versuchte sich erneut aufzurichten, ihre Rippen schmerzten. Als sie es endlich geschafft hatte eilte sofort ein Arzt herbei. „Sie sollten sich hinlegen und noch etwas ausruhen„. Shepard sah ihn verwirrt an. Es war nicht mehr derselbe Arzt, der sie das letzte Mal betreut hatte, als sie erwacht war. „Wie lange war ich weg?“, ihr Kopf pochte etwas. „3 Tage und ein paar Stunden“, der Arzt wirkte besorgt. „Was ist geschehen?“ „Nun“, der Arzt holte einen Notizblock aus der Tasche, „wir haben sie mit einem Beruhigungsmittel...“ „Nein vorher“ unterbrach Shepard ihn „wie bin ich hierhergekommen?“ Der Arzt sah sie verwirrt an. „Das kann ich ihnen wohl besser erklären“. Ein Soldat mit Offiziers Uniform trat zu ihr heran. „Offizier Reinold Parkers, Commander“, er salutierte. Shepard erwiderte den Gruss vorsichtig. Sie war noch immer geschwächt. „Verdanke ich ihnen mein Leben?“ „Sie verdanken ihr Leben praktisch jedem in diesem Stützpunkt Commander“ Er wirkte stolz als er die Worte aussprach. „Fangen sie bitte ganz vorne an, ich kann mich an nichts erinnern“. „Nun sie waren auch nicht bei Bewusstsein als man sie hierher brachte. Nach dem sie den Tiegel abgefeuert hatten um die Reaper in die Hölle zu pusten, haben wir alle aufgeatmet. Aber viel Zeit zum Verschnaufen blieb nicht. Denn ob sie es glauben oder nicht, aber in diesem Moment wusste jeder Soldat wem er diesen Sieg und damit sein Leben zu verdanken hatte. Sie hatten gesehen was mit der Citadel geschehen war. Die Suche nach Freiwilligen für eine Rettungsmission gestaltete sich ziemlich einfach, da sie alle bereit waren für sie zu sterben. Jeder Kampffähige Soldat meldete sich sofort als es darum ging ein Team zusammen zu stellen. Wir schickten eine Gruppe Techniker und Sanitäter mit Shuttles hoch zur Citadel, oder was davon noch übrig ist“. „Moment, ich dachte der Tiegel hätte alle Synthetischen Technologien zerstört“ unterbrach Shepard den Offizier. „nicht ganz, er hat alle Synthetischen Lebewesen und alle Reapertechnologie vernichtet. Das heisst aber nicht das deshalb eine einfache CPU nicht mehr funktioniert. Der Tiegel ist kein EMP der alles Elektrische zerstört. Komplexere digitale Systeme wie VI‘s und KI`s wurden zwar gegrillt aber die Zündung eines Shuttles und dessen Lenkung sind auch manuell möglich und deshalb nicht betroffen. Es war ein ganz schöner Höllenritt ohne jegliche Flughilfe aber die Citadel war ja auch schwer zu verfehlen„. „Die Lebenserhaltungssysteme eines Shuttles sind aber nicht gerade Simpel„, Shepard konnte sich noch daran erinnern, dass sie auf der Citadel atmen konnte. „Und weshalb konnte ich nach der Explosion der Citadel noch atmen?“ „Die Shuttles sind Luftdicht genau so wie unsere Rüstungen und verfügen über chemische Luft- und Co²filter, welche sogar Komplet ohne Strom auskommen„. Da der Flug nicht lange dauerte, reichten sie aus. Der Commander nickte, die Erklärung des Offiziers klang logisch. „ Und die Citadel?“ „ Bereits bevor die Menschen das erste Raumschiff gebaut hatten hatten die Asari bereits Schilde gebaut, ohne Reapertec. Sie hatten Notstromgeneratoren auf Kernfusionsbasis und Schildgeneratoren an den wichtigsten Punkten der Citadel eingebaut und sie waren am wichtigsten Ort der ganzen Citadel. Wir sind nicht hundert Prozentig sicher was sie alles gemacht haben und Mitglieder der Asari Regierung sind leider keine anwesend die wir fragen könnten. Unsere Techniker werden sich, sobald wir die dringenderen Probleme gelöst haben, daran machen die Geheimnisse der Citadell zu lösen“. „Wie haben sie mich gefunden, die Citadel ist Riesig und ich hätte überall sein können?„ die Stimme des Commander klang angespannt. Der Offizier ging ein paar ein Schritte auf und ab. „Unser Trupp hat sie in der Nähe ihrer letzten bekannten Position gefunden. Als wir das letzte Mal Funkkontakt gehabt hatten, konnten wir ihre Position ermitteln. Die Tatsache dass der vom Schild geschützte Bereich nicht sehr gross war machte es zusätzlich einfacher. Wen sie nicht darin gewesen wären, hätten wir uns das weitersuchen sparen können. Dann wären sie nicht mehr als ein Eiswürfel gewesen. Einer unserer Sanitäter fand sie unweit vom Zentrum einer Explosion. Sie lagen bewusstlos da, und hatten fast keinen Puls mehr. Dazu kamen noch Verbrennungen und der Blutverlust, durch die Schusswunde. Kurz gesagt es ging ihnen verschissen“ Der Offizier hatte sich während des letzten Satzes von Shepard weg gedreht. Nach einer kurzen Pause wandte er sich wieder zu ihr um und zeigte auf sie. „Sie hatten wahnsinnig grosses Glück, die Sanitäter hatten ihnen sofort Infusionen gelegt und noch vor Ort damit begonnen ihre Wunden zu Versorgen. Nicht zuletzt hat ihnen dieser kleine Freund das Leben gerettet„. Der Offizier griff in seine Tasche und kramte darin herum. Nach einem Moment kam seine Hand wieder zum Vorschein. Daran hing die Hundemarke des Commanders. Shepard streckte die Hand danach aus, der Offizier warf sie ihr zu. „Ich verstehe nicht ganz?„ antwortete der Commander ungläubig als sie die kleine Metallplatte in den Händen hielt. Es waren getrocknete Blutspritzer darauf zu sehen. Er zeigte ihr mit einer Geste, dass sie es umdrehen solle. „Ihre Blutgruppe“ antwortete der Offizier knapp. Shepard starrte auf die Einprägung auf der Rückseite. „Man hat sie eingeladen und sofort hierher gebracht. Blutspenden von Soldaten und die Schichtarbeit der Ärzte haben ihnen das Leben gerettet“. Er schaute zu Shepard und lächelte schief, „sie schulden diesen Leuten mehr als nur ein Bier. Es grenzt trotzdem an ein Wunder das sie überlebt haben“. „Solange auch nur ein Funken Hoffnung weiter glimmt kann er das Feuer des Lebens wieder entfachen“. Shepard kannte diese Stimme, Samara, Sie drehte sich um. Miranda, Jacob und Samara standen im Eingangsbereich des Lazarettes. „Schön zu sehen dass es ihnen besser geht Shepard“ „Danke ,es tut gut ein paar vertraute Stimmen zu hören“. Shepard stand auf, ihre Beine waren noch immer etwas wackelig aber es ging. Ihre Freunde kamen ihr sofort entgegen um ihr zu helfen. „Wie habt ihr es hierher geschafft?“ Shepard warf einen Fragenden Blick in die Runde. Jacob meldete sich nach einem kurzen Schweigemoment. „Ich war an der Front ein Paar Kilometer von hier als die Reaper plötzlich alle aus den Latschen Kippten“. Er grinste Shepard an. „Die zählen aber nicht zur Abschussquote, sonst müssen wir gar nicht vergleichen“. Shepard musste ebenfalls grinsen. Jetzt meldete sich Miranda. „Ich war ganz in der Nähe als ich erfuhr, dass sie im Lazarett seien. Anfangs wollten sie mich wegen meiner Vergangenheit mit Cerberus nicht zu ihnen lassen. Nach dem ich ihnen erklärt hatte, dass ich sie 2 Jahre lang wieder zusammen gesetzt hatte und daher besser kannte als jeder andere, liessen sie mich schliesslich doch noch herein. Diesmal waren ihre Verletzungen aber glücklicherweise wesentlich weniger schlimm als das letzte Mal als sie vor mir auf einem Krankenbett lagen“. „Dann habe ich sie reden hören als ich wieder zu mir gekommen bin?“ „Ja das war ich“ Miranda wirkte etwas verlegen. „Ich weiss nicht was sie alles gehört haben, aber das Meiste, was ich zu ihnen gesagt habe kam durch eine Mischung aus der Angst sie zu verlieren und der Verzweiflung ihnen nicht helfen zu können zu Stande. Ich wäre ihnen dankbar, wenn sie das für sich behalten könnten“. Shepard schaute Miranda verwirrt an, „Ok“. Sie wollte sich später erkundigen was Miranda alles gesagt hatte, da sie das meiste nicht mitbekommen hatte. „Und sie Samara? Wie kamen sie hierher?“ „Ich war dabei eine Gruppe Soldaten und Verletzte hierher zu begleiten. Ich erfuhr erst vor ein paar Minuten, dass sie hier sind als mich Jacob holte und hierher gebracht hatte“. Miranda deutete auf den Ausgang des Zeltes. Sie gingen langsam darauf zu, Samara stützte Shepard. „ Was ist mit Jack und Grunt?„ Die anderen wichen ihrem Blick aus. Jacob sagte nach einem Moment mit trauriger Stimme. „Grunt war mit einem Trupp kroganischer Soldaten an der Front, der Kontakt zu ihnen ist abgebrochen. Sie werden Noch vermisst“. „ Keine Sorge Commander“ Miranda schien sie aufmuntern zu wollen. „Grunt ist zäh er schafft das schon“. Sie traute sich kaum zu fragen, ihre Stimme zittere leicht. „Jack?“ Samara legte die Hand auf Shepards Schulter. „Sie...“ Samara schien nach den richtigen Worten zu suchen. „Sie ist auf dem Friedhof, sie lebt noch, hat aber viele ihrer Studenten verloren. Ich glaube wir sollten ihre Trauer nicht stören“. Shepard wusste nicht so recht, ob sie sich jetzt besser oder schlechter fühlen sollte. Jack war am Leben aber an einem solches Ereignis kann einer zerbrechen. Sie konnte das nur zu gut verstehen, der Gedanke an Akuze schmerzte noch heute. Als sie durch den Ausgang hinaustraten, standen sie auf einem kleinen Vorsprung. Der Anblick war atemberaubend und verstörend zugleich. Das erste Mal konnte Shepard das ganze Ausmass der Zerstörung sehen. Soweit das Auge reichte waren nur Ruinen und Vernichtung, unterbrochen von kleinen Zeltgruppen in denen sich überlebende und Soldaten befanden. In der Ferne flogen ein Paar Shuttles umher wahrscheinlich als Suchtrupps. Shepard lehnte sich an die Reste einer Mauer, ihr war schwindlig. Ob das an ihrem Zustand lag oder an dem gerade Erfahrenen wusste sie nicht. Sie fasste sich an die Stirn und ging langsam zurück zu Lazarett. Sie hielt vor einem leeren Krankenbett an und starrte zu Boden. Ein schrecklicher Gedanke drängte sich in ihr Gehirn. „Was ist mit der Normandy?“ Ihr Blick ging durch den Boden in die Ferne. Stille senkte sich über sie. Nach ein paar Sekunden drehte sie sich um. Ihre Freunde standen schweigend da, den Blick von ihr abgewandt. Ein Atemstoss entwich durch ihren Mund. Ihr Herz schien auszusetzen, sie fühlte sich plötzlich kalt und alleine. „Die letzte bekannte Position der Normandy war vor ihrem ÜLG Sprung aus dem System. Seit dem haben wir nichts mehr von ihr oder dem Rest der Schwertflotte gehört. Es tut mir leid Shepard“. Mirandas Worte klangen Voller Schmerz. Keiner ihrer Freunde schaffte es Shepard in die Augen zu schauen als sie ihr diese Nachricht mitteilten. Ihre Knie wurden schwach. Ihre Freunde, ihre Liebste, sie waren alle weg und sie würde sie nie wieder sehen. Es fühlte sich an wie ein Stich in die Brust. Sie schloss die Augen. Die Gesichter ihrer Crew tauchten vor ihr auf. Garrus Vakarian, er war vom Anfang bis zu Ende an ihrer Seite gewesen. Er hatte sie immer begleitet, ihr immer wieder aufgeholfen, wenn sie am Boden lag. Auf Omega dachte sie, sie hätte ihn verloren. Damals hatte ihr Herz geblutet. Sie hatten sich oft Witze erzählt und gemeinsam gelacht, sie hatten im Präsidium gemeinsam Flaschen abgeschossen, Shepard würde seine Sprüche vermissen. Sie hatte ihn auf die Normandy geschickt, ihm in der dunkelsten Stunde befohlen sie alleine zu lassen. Ihre Knie gaben nach. Ashley Williams, die tapferste Soldatin die sie Je getroffen hatte. Auf Eden Prime hatte sie sie das erste Mal getroffen. Seither war sie immer eine gute Freundin gewesen. Sie hatte sich auf Virmire bereit erklärt für Shepard und ihre Crew zu sterben, doch Shepard hatte sich anders entschieden. Sie opferte Kaidan und rette Ashley. Als Udina zu Cerberus übergegangen war standen sie sich gegenüber, doch Shepard hätte nicht schiessen können. Sie gab ihr die Chance zu wählen und Ashley hielt zu ihr. Und jetzt war sie weg. Shepard sackte zusammen. Tali`Zorah vas Normandy, auch sie war immer bei ihr gewesen. Sie war es, die die nötigen Beweise geliefert hatte um Saren aufzuhalten. Ohne sie wären sie niemals so weit gekommen. Tali hatte ihr vertraut als sie von der Flotille verbannt hätte werden sollen. Als sie auf in der Kollektoren Basis waren hatte sie ihr Leben in Shepards Hände gelegt. Sie wäre gestorben wenn Shepard sie nicht rechtzeitig aus dem Schacht herausgeholt hätte. Auf Rannoch hatte sie ihr das Leben ihrer gesamten Spezies in die Hände gelegt. Shepard sass am Boden und zog ihre Beine an sich. Jeff Moreau.... Jocker, er war trotz seiner Krankheit immer bereit gewesen für sie durch die Hölle zu gehen. Er war für sie weiter gegangen als sie je von ihm verlangen hätte. Er hatte ihr unzählige Male das Leben gerettet. Shepard legte die Arme auf ihre Knie. EDI, auch wenn sie nur eine KI war, war sie doch ein Teil ihrer Crew. Sie hatte ihr das Leben gerettet, ihr immer geholfen und zum Schluss sahen alle mehr als eine KI in ihr. Besonders Jocker, für ihn war sie mehr als ein Programm, sie war eine Freundin. James Vega, obwohl sie ihn noch am wenigsten lange kannte schmerzte es das er weg wahr. Seine lockere Art und die kleinen neckischen Gespräche waren immer angenehm gewesen und hatten sie aufgemuntert. Auch sie beide waren weg. Shepard legte ihren Kopf auf ihre Arme. Liara T`soni, Tränen überströmten Shepards Gesicht. Bereits bei ihrer Begegnung auf Therum fühlte sie sich mit ihr verbunden und mit jedem gemeinsamen Moment wurde die Bindung stärker. Als sie auf Illium gemeinsam den Shadowbroker jagten stoppte ihr Herz als sie von dem Anschlag auf Liara erfuhr. Als das Gebäude in dem sie war gesprengt wurde zerbrach ein Teil von ihr bei dem Gedanken daran das sie tot sei. Bei dem letzten Angriff in London als sie ihre Erinnerungen teilten, wollte sie sich nicht vorstellen das dies wirklich ein Abschied sei. Sie hatte sich bei dem Angriff auf den Strahl mehr Angst um sie als um sich selbst gehabt. Ihre letzten Worte als sie Liara auf der Normandy absetzte waren: „Ich werde dich immer Lieben. Du bedeutest mir alles." Aber nicht 1000 Worte hätten gereicht um ihre Gefühle zu beschreiben. Shepard ballte die Hand zu einer Faust und schlug gegen das Krankenbett hinter ihr. Ihr Herz zersprang, „Verdammt das ist nicht Fair„, die Worte wichen Tränen erstickt aus ihrem Mund. Ihre Freunde hatten sich etwas entfernt, sie wollten ihr etwas Zeit geben. Sie fühlte sich Leer, als wäre ihr Innerstes zu Asche zerfallen. Miranda ging zu Shepard und legte ihr die Hand auf die Schulter. Sie sagte mit sanfter Stimme: „Wir sind gleich hier in der Nähe, wenn sie reden wollen Shepard“. Doch sie war zu tief in der Trauer über den Verlust ihres Teams versunken um dies mit zu bekommen. Diese Leute waren ihre Familie gewesen; Brüder und Schwestern, die einzigen die ihr immer geholfen haben, die sie nie im Stich gelassen haben. Als sie Sich das erste Mal mit Liara verbunden hatte, spürte sie das Liara genauso starke Gefühle für sie hatte. Ein Teil von Shepard ging dabei in sie über und im Austausch wurde ein Teil von Liara zu ihr, dieser Teil war nun einfach weg, als wäre dieser gestorben. Sie hatte Liara versprochen zu ihr zurück zu kehren, wenn die Kollektoren besiegt seien. Sie hatte ihr Wort gehalten. Shepard hatte ihr versprochen für immer an ihrer Seite zu bleiben. Wieso konnte sie nicht auch die Chance bekommen dieses Versprechen zu halten? In diesem Krieg hatte sie so viele Opfer gebracht, immer selbstlos gehandelt und viele Freunde verloren. Wieso musste sie nun auch noch das verlieren was ihr am meisten bedeutete? Alles um sie herum schien jegliche Bedeutung zu verlieren, es war ihr alles egal. Sie hatte alles verloren wofür sie gekämpft hatte. Sie blieb einfach sitzen. Was hatte sie noch wofür es sich zu leben lohnte?
Sie öffnete ihre Augen, ihr Rücken schmerzte etwas. Sie war wohl eingeschlafen. Ein Blick aus dem Zelt bestätigte ihre Vermutung. Es war Abend geworden und die Nacht senkte sich langsam über sie. Shepard sah sich um, ihre Freunde hatten das Lazarett wohl verlassen, als sie eingeschlafen war. Erneut schossen die Bilder ihrer Crew durch ihren Kopf. Sie ging auf den Ausgang des Zeltes zu, sie musste etwas frische Luft schnappen. Es war gerade Dunkel geworden, am Horizont war noch das letzte Abendrot zu sehen. Als sie den Himmel das letzte Mal so hatte leuchten sehen, war es weil der Planet darunter in Flammen stand. Sie atmete tief durch, die Luft war ganz klar. Der Regen der gefallen war hatte Staub und Asche heraus gewaschen. Shepard lehnte sich an eine Mauer die durch den Regen kühl und nass geworden war. In manchen der Zeltgruppen brannte ein kleines Lagerfeuer. Bei den meisten der Feuer handelte es sich um Projektionen, bei denen die Wärme aus einem Heizelement mit Akku kam. Ob echt oder nicht, das Feuer schenkte den Leuten das Gefühl von Geborgenheit. Der Commander lies den Blick über die kleinen Lager schweifen. Vielerorts saßen Menschen, Turianer, Asari, Qarianer und sogar Salariander und Kroganer zusammen. Der Krieg hatte sie verbunden, sie über ihre Differenzen hinweg sehen lassen. Sie Lachten und diskutierten zusammen, erzählten sich Geschichten teilten Freuden und Verluste miteinander. Dieser Anblick weckte in ihr die Hoffnung. Der Katalysator hatte gesagt, dass es wieder Krieg geben würde aber vielleicht lag er ja falsch. Sie waren die Ersten die es geschafft hatten den Zyklus zu durchbrechen. Vielleicht werden sie auch die Ersten sein, die es schaffen den Frieden zu wahren. Ein Teil von ihr wollte einfach zu den Soldaten ans Lagerfeuer sitzen und ihren Geschichten lauschen. Sie ging ein paar Schritte dem Geländer vor ihr entlang. Der Vorsprung war nur etwa 5 Meter lang. Ihre Hand strich langsam über das nasse Metallgeländer. Sie wusste, dass die Soldaten sie nicht als Soldatin sondern als Heldin ansehen würden, dabei wollte sie das gar nicht. Sie war doch auch nur eine Soldatin wie all die anderen hier. All diese Soldaten hatten mit ihr gekämpft, ohne ihre Hilfe hätte sie es niemals geschafft. Sie hatte lediglich den letzten Knopf gedrückt. Alle anderen sahen die Vernichtung der Reaper als Sieg, doch zu welchem Preis? Woran wurde denn ein Held gemessen? Sie hatte überlebt während andere starben, war das Heldenhaft? Sie hatte den Feind besiegt und andere hatten den Preis bezahlt. Shepard schüttelte den Kopf, sie durfte nicht so denken. Was geschehen war, war geschehen. Sie musste sich auf das konzentrieren was vor ihr lag. Shepard drehte sich zurück zum Lazarett, sie musste sich irgendwie ablenken, um nicht dauernd an all das was sie hätte besser machen können oder an ihre Crew zu denken. Der Gedanke wo sie jetzt wohl waren schmerzte. Shepard drehte sich am Eingang noch einmal um und schaute zu dem sternenbehangenen Himmel, war Liara irgendwo da oben und lächelte auf sie herab? Sie drehte sich um und ging nach Drinnen, die Vorstellung daran tat weh. Auf der anderen Seite des Lazarettes stand ein Arzt, welcher sich mit einem Soldaten unterhielt. Shepard machte sich auf den Weg zu ihnen. Sie musste sich irgendwie ablenken. Nach ein paar duzend schritten war sie in Hörweite. „Ist Shepard hier irgendwo? Man hat mir gesagt sie sei hier“. Der Soldat stand dem Arzt zugewendet mit dem Rücken zu ihr. „Wie kann ich ihnen helfen?“ Shepard war bis auf wenige Meter an die beiden herangetreten. Der Soldat drehte sich schwungvoll um. „Commander es ist mir eine Ehre, ich bin Private Markus Langton“, er salutierte zackig. Shepard hob beschwichtigend die Hände. „Ich bin nicht in Dienst, nennen sie mich Shepard“. Private Langton stellte sich bequem hin und reichte Shepard die Hand. Sie ergriff seine Hand und schüttelte sie, „Sehr erfreut.“ „Ich habe gehört, dass sie mich suchen, wie kann ich helfen?“, fragte Shepard. Sie lehnte sich an das Krankenbett hinter sich. „Ich wollte mich erkundigen wie es ihnen geht, als ich sie das letzte Mal gesehen habe stand es nicht gut um sie“. Shepard warf Markus einen Fragenden Blick zu. „Oh tut mir Leid, das können sie ja gar nicht wissen, ich gehöre zu dem Trupp, welcher sie von der Citadell herunter gebracht hat.“ Shepard starrte ihn verblüfft an. „Es ist mir eine Freude sie kennen zu lernen, ich stehe für immer in ihrer Schuld“. Markus lächelte, er war sichtbar stolz. „Wo ist denn der Rest ihres Trupps?“ Markus zeigte auf den Ausgang des Lazarettes „gleich da draußen, wieso fragen sie?“ Sie deutete Markus mit einer Handbewegung an ihm zu folgen. „Ich hatte noch nicht die Möglichkeit dem Rest ihres Trupps zu danken“. Markus sah sie etwas besorgt an „Dürfen sie in ihrem derzeitigen Zustand das Lazarett den verlassen?“ Shepard sah sich kurz um und schaute Markus dann unschuldig an. „Ich weiß nicht, aber da momentan niemand da ist der es mir verbieten kann nehme ich mir einfach diese Freiheit.“ Markus sah sich um, in diesem Moment war nur ein Arzt anwesend und der kümmerte sich gerade um einen anderen Patienten. Er sah Shepard an und nickte, „Ok es ist gleich hier vorne“. Nach zwei Minuten zu Fuß kamen sie zu einem kleinen Lager. Ein halbes duzend Zelte waren Kreisförmig um ein kleines Lagerfeuer angeordnet. „Hey Leute ihr werdet nicht glauben wer hier ist!“ sage Markus aufgeregt. Er winkte Shepard zu sich. Als die Anwesenden den Commander erkannten standen sie alle auf und salutierten. Noch bevor einer von ihnen etwas sagen konnte hob Shepard die Hände, „Ich bin nicht in Dienst“, sagte sie entspannt. Einer der anwesenden Soldaten ein junger Mann nahm eine Bequeme Haltung ein. „Aber Commander, sie sind eine Heldin und ein Spectre, wir können doch nicht einfach…“ „Doch“, unterbrach Shepard ihn, „Ich möchte von ihnen weder als Vorgesetzte noch als Heldin angesehen werden, heute bin ich einfach nur eine Soldatin. Und zudem bin ich euch allen zu grossem Dank verpflichtet, ihr habt mein Leben gerettet. Es war nicht ihre Pflicht gewesen das zu tun, und trotzdem haben sie alle ihr Leben riskiert um meines zu retten, das werde ich ihnen nie zurückzahlen können“. Markus trat einen Schritt vor und klopfte dem Commander auf die Schulter: „Sie haben unser aller Ärsche aus dem Feuer gezogen, ohne sie wären wir alle längst tot. Mehr als das, ohne sie wäre die Erde jetzt ein Friedhof und die Menschheit Geschichte“. Die anderen Anwesenden traten ebenfalls an sie heran. Ein Turianer meldete sich. „Hätten sie uns nicht geholfen, die Kroganer auf unsere Seite gezogen und uns Hoffnung gegeben wäre mein Volk jetzt weg“. Eine der beiden anwesenden Asari richtete sich an Shepard „Nur dank ihnen ist unser Volk jetzt noch hier und Thesia nicht komplett verwüstet“. „Aber das war ich nicht alleine“ ,entgegnete Shepard. „Ja sie hatten Unterstützung durch die Soldaten die am Boden kämpften, aber sie wahren die Führerin die wir brauchten, die uns Hoffnung gab, die uns eine Richtung wies und uns in der Schlimmsten Stunde beistand“. Antwortete ein Salarianer. „Ob sie es nun wollen oder nicht Shepard sie sind und bleiben eine Heldin„. Markus Stimme klang voller Stolz. Als Shepard einen Blick in die Runde warf sah sie in den Augen der Anwesenden eine Mischung aus Stolz und Ehrfurcht. Sie Lächelte und setzt sich auf eine Kiste die nahe am Feuer stand. Gedanken schossen durch ihren Kopf: „Sie sehen mich als Heldin, sie sehen in mir Hoffnung, Vielleicht war es doch ein Sieg, dass die Reaper zerstört waren? Jeder hier hatte Opfer gebracht, ich bin ein Vorbild für diese Leute, ich darf jetzt nicht in Trauer versinken“. Sie schob diesen Gedanken und all die Trauer in ihrem Herzen zur Seite, sie würde später noch genug zeit haben um zu trauern. Shepard atmete tief durch „Wie steht es eigentlich im Moment um uns?“ Einer der Soldaten meinte troken „Das müssen sie nicht uns fragen, der vice Admiral ist da drüben“. Er zeigte auf einen kleinen Kommandostand etwa 300 Meter entfernt. Shepard nahm sich vor gleich morgen früh nach der Situation zu fragen. Sie drehte ihren Kopf zur Seite, ihr Hals war verspannt, sie hatte in einer ungeschickten Lage geschlafen. Ihr Blick blieb an etwas in dem Zelt nebenan hängen. Die Soldaten hatten wohl versucht sie zu verstecken aber ein Teil der Bierkiste schaute noch unter der Plane hervor. Shepard lächelte ging zu der Kiste hin und hob die Plane an. Sie warf einen gespielt ernsten Blick in die Runde. Die Schuldigen waren schnell gefunden. Die 3 Soldaten, sichtlich nach einer Ausrede suchend schauten sie nervös an. Shepards Lächeln wurde zu einem Grinsen, sie hob die Kiste hoch trug sie zum Feuer und stellte sie auf einen als Hocker gedachten Stein. Sie begann die darin enthaltenen Flaschen an die anwesenden zu verteilen. Die Soldaten die bis zu diesem Moment noch mit einer Standpauke gerechnet hatten, starrten sie jetzt verdutzt an. „Stossen wir auf den Sieg über die Reaper und die Rettung unser aller Spezies an“, Shepard hob ihre Bierflasche. Markus schaute sie verlegen an: „Aber Commander sie kennen doch die Regeln bezüglich Alkohol während des Dienstes?“ „Nun ich bin nicht in Dienst, und zudem ist das der Befehl eines Spectres falls ihre Vorgesetzten Probleme machen sollten, also Prost. Auf den Sieg und alle die ihn leider nicht mehr mit uns feiern können“. Alle anwesenden hoben ihre Flaschen und stiessen an. Shepard nahm den ersten Schluck ihrer Flasche und hätte beinahe alles wieder ausgespuckt. Das war nie und nimmer Bier, es brannte im Hals wie Feuer. Sie hustete ein paar Mal. „Ich bin wohl doch länger weg gewesen als gedacht, als ich das letzte mal etwas getrunken habe hätte man das hier nicht Bier genannt“, sagte sie neckisch. Sie sah das der Rest der anwesenden grinsen musste, sie war wohl die einzige die nicht gewusst hatte was in den Flaschen war. Der Soldat der ihr am nächsten sass klopfte ihr auf die Schulter „Na ja vielleicht sind sie ja auch einfach etwas weich geworden.“ Sie hob die Augenbrauen und nahm noch einen Schluck. „Haben sie schon mal kroganischen Schnaps getrunken? Dagegen ist das hier harmlos“. Sie schaute Markus an „Ihr habt bestimmt alle einen ganzen Haufen spannender Geschichten zu erzählen, oder ist hier etwa nichts interessantes geschehen?“ Der Turianer nahm einen grossen Schluck von seiner Flasche und hob die Hand. „Also meine Lieblingsgeschichte ist die von dem irren Spectre die sich auf der Citadel in die Luft gejagt hat und deren Hintern wir aus dem Weltall fischen durften“. Alle mussten lachen als der Turianer dies sagte. „Gut“, antwortete Shepard lachend, „Die kenne ich noch nicht“. Sie erzählten sich Geschichten und diskutierten, lachten und grölten bis in die Morgenstunden. Da jeder immer lauter redete damit seine Geschichte gehört wurde entstand ein riesen Lärm, was aber niemanden zu stören schien. Zu der einen Flasche die jeder hatte gesellten sich bald noch ein paar andere dazu. Es war das erste Mal seit Akuze das sie sich als teil einer Truppe fühlte und nicht als ihre Chefin. Wen sie sich auf der Normandy auch zuhause fühlte, dühlte sich hier auf eine andere Weise dazugehörig. Die Crew der Normandy war wie ihre Familie, aber sie hörten alle auf ihre Befehle. Obwohl sie nicht alle dazu verpflichtet waren. Ausser James, Jocker und EDI war niemand ihrem ihres Teams verpflichtet ihr zu gehorchen. Ashley war ebenfalls ein Spectre und somit ranggleich. Garrus Liara und Tali gehörten nicht zur Allianz und waren eigentlich nur Gäste auf der Normandy. Sie waren alle freiwillig bei ihr geblieben und auch wen sie einen ihrer Befehle nicht beachtet hätten so hätte Shepard es wohl kaum geschafft sie vom Schiff zu werfen. Sie waren ihre Familie und die Normandy ihr zuhause.
Ihr Kopf schmerzte als sie aufwachte. Das Gefühl des Morgens nach dem Feiern kam ihr bekannt vor, das gehörte zur Militärzeit einfach dazu. Als sie gerade neu bei N7 dabei war waren sie oft als ganze Einheit zu Feiern in irgendwelche Bars oder Stripschuppen gegangen. Anfangs fühlte sich die anderen Soldaten etwas komisch mit ihr an so einen Ort zu gehen, mit der zeit gewöhnten sich aber alle daran. Sie hatte schon damals ein gewisses Interesse an anderen Frauen. Der Rest ihres Trupps hatte das wohl gemerkt aber niemand hatte gewagt sie deshalb blöd an zu machen. Es wurden immer mal wieder Anspielungen gemacht aber das war in Ordnung schliesslich waren sie einen Einheit und kannten sich nach einer Weile und vielen Saufgelagen besser als ihre eigenen Familien. Shepard rieb ihre Stirn. „Oh Mann, nie wieder“, stöhnte sie leise. Sie wollte aufstehen spürte jedoch einen Druck der auf ihrem Rücken lastete. Bei einem Blick über die Schulter erkannte eine Soldatin die mit ihnen gefeiert hatte. Sie lehnte mit ihrem Rücken an Shepards und schlief. Shepard rutschte auf der Bank vorsichtig nach vorne und stützte ihre Kameradin mit den Händen ab. Sie legte sie vorsichtig auf der Bank ab. Als sie aufstand drehte sich alles, sie musste sich an einer Zeltstange fest halten um nicht um zu fallen. Der Rest Alkohol machte ihr zu schaffen. Sie schüttelte den Kopf, konzentrierte sich und drehte sich zum Lagerfeuer. Auf den anderen Bänken lagen ebenfalls schlafende Soldaten, die beiden Asari waren aneinander gelehnt am schlaffen, der Salarianer hatte sich zusammen gerollt und schnarchte leise. Manche der Soldaten lagen in den Zelten, der einzige der ausser ihr nicht schlief war der Turianer der mit sichtlichem Kater da sass und mit einem Stock in der Glut stocherte. Die Flammen waren erloschen nur die Kohle glimmte noch. Der Turianer hob müde die Hand zum Gruss. Shepard grüsste ihn ebenfalls wortlos und trat vorsichtig an den Schlafenden vorbei in Richtung des Kommandopostens. Automatisch schaute sie zum Horizont um die Tageszeit fest zu stellen. Die Wolken am Himmel hatten orange Ränder, die Sonne ging bald auf. Als sie auf einer kleinen Anhöhe hielt sie einen Augenblick inne und Atmete tief ein. Die Luft roch nach feuchter Erde und Rauch. Der leichte Nebel war kühl und überzog das Land mit einem unheimlichen Schleier. Es war seltsam, sie hatte so lange und erbittert für die Erde gekämpft doch jetzt fühlte sich ihre Heimat irgendwie fremd an. In ihrem Leben hatte sie mehr Zeit auf Schiffen verbracht als auf der Erde, vielleicht fühlte sie sich darum auf der Normandy zuhause. Shepard blickte zum Himmel, wo ihre Freunde jetzt wohl waren? Sie seufzte leise und ging weiter. Nach ein paar Minuten kam sie bei dem Kommandoposten an. Im Inneren brannte bereits Licht. Sie klopfte an und trat ein, ein älterer Mann schaute sie überrascht an. „Shepard?„. Sie erkannte das Abzeichen auf seiner Schulter, er war der Vice-Admiral. Sie salutierte kurz „Sir“. Er erwiderte den Gruss „Commander, ich wusste gar nicht das sie schon wieder auf den Beinen sind“. „Das bin ich auch noch nicht lange“ antwortete sie, wie ist die Lage, Sir?“ Sie schaute auf den Kartentisch vor ihr, überall waren bunte Figuren darauf verteilt, die Dreiecke standen wohl für die Lager mit Überlebenden. Er antwortete mit ärgerlicher Stimme: „schwierig.“ Er deutete auf die Karte „Unsere Leute sind überall verteilt. Es ist schwierig sie zu koordinieren, aber wir werden das schon schaffen.“ „Wie hoch waren die Verluste Global?“ Shepard schaute den Vice-Admiral an doch dieser wendete sich ab. „Einst hatte die Erde ein Bevölkerung von 8 Milliarden jetzt sind es noch…“, er machte eine kleine Pause, hob dann die Hand drei Finger ausgestreckt. Shepards Atem stockte, sie hatte erwartet, dass es schlimm war aber fünf Milliarden tote, ihr wurde bei dem Gedanken daran schlecht. „Der Rest der Menschen ist zum grössten Teil auf dem Land weit verstreut. Sie können sich recht gut selbst versorgen. Wir müssen jetzt einfach den ganzen Wiederaufbau in angriff nehmen. Wir werden wohl hier…“, er zeigte auf einen Punkt der Karte „…anfangen. Dort liegt eine Kleine Stadt die nur wenig beschädigt ist. Sie war auf Grund ihrer geringen Bevölkerungszahl für die Reaper nur ein Sekundärziel“. Er sah Shepard mit hoffnungsvollem Blick an. „Es wird eine ganze Weile dauern aber es ist durchaus möglich.“ „Was ist mit den anderen Spezies?“, Shepard zeigte aus dem Fenster „Ich habe da draussen schon mehrere Turiander und Salarianer getroffen, wie wollen sie das Problem mit ihrer Nahrungsversorgung lösen?“ Der Vice-Admiral schaute sie mit gerunzelter Stirn an, „das ist im Moment meine grösste Sorge. Auf der Erde gibt es bereits seit einer ganzen Weile Salarianer und sogar Turianer die hier leben, dem entsprechend haben wir hier auch eine gewisse Nahrungsversorgung“. Er deutete auf ein paar farbige Zylinder auf der Karte. In diese hermetisch abgeriegelten Treibhäuser wachsen für sie geniessbare Lebensmittel. Wir bauen diese bereits so gut aus wie wir können, aber auch das braucht Zeit. Gott sei dank sind nicht allzu viele Turianische und Salarianische Soldaten auf der Erde. Shepard ich will sie nicht anlügen, die nächsten Jahre werden nicht unbedingt sehr gemütlich, aber wir müssen jetzt durchhalten.“ Für einen Moment schwiegen die beiden. Nach einer gefühlten Ewigkeit stellte Shepard eine Frage auf die sie die Antwort eigentlich gar nicht wissen wollte. „Was ist mit der Flotte?“, Sie starrte auf die Karte die vor ihr lag. „Es... wir haben seit die Schwertflotte aus dem System gesprungen ist keinen Kontakt mehr gehabt, wir wissen nicht wo Admiral Hackett im Moment ist„. Shepards Stimme zitterte. Sie hatte ihre Gefühle zur Seite geschoben doch jetzt konnte sie sie nicht mehr unterdrücken. Sie versuchte sich zu beruhigen. „Und die Normandy?“ Sie biss sich auf die Lippe. „Ihre letzte bekannte Position war vor ihrem Sprung. Commander, ich bin mir sicher das sie es geschafft haben. Die Normandy ist das schnellste Schiff der Allianz, wen es jemand geschafft hat, dann sie“. Shepards Herz war schwer. Sie drehte sich um und ging auf die Tür zu. „Danke Admiral“, sagte sie leise und ohne sich umzudrehen. Sie hatte die Türe gerade erreicht als sich der Vice-Admiral meldete : „Commander, ich weiss wie sie sich fühlen, es tut mir leid.“ Shepard nickte leicht und verliess den Raum. Als sie draussen ein paar Schritte gegangen war wischte sie sich die Tränen aus den Augen. Sie musste jetzt stark sein, oder zumindest stark wirken. Sie musste den Anderen Hoffnung spenden. Aber es fiel ihr so verdammt schwer sicher und stolz zu wirken obwohl sie innerlich am Boden lag. Shepard ging zügig zum Lazarett, die kurze Nacht machte ihr zu schaffen. Angekommen ging sie wortlos zu ihrem Bett und legte sich hin. Sie wollte das gesehene und gehörte einfach hinter sich lassen, wenigsten für ein paar Stunden. Sie schloss ihre Augen.
„Commander Shepard wir brauchen sie hier.“, die Stimme klang dumpf und weit entfernt. Verschlafen blinzelte Shepard, sie war im KIZ der Normandy. Sofort war sie hellwach. Sie schaute sich um, etwas stimmte nicht, wo wahren die anderen Leute. Sie drehte sich um und lief zum Fahrstuhl. Sie betätigte den Knopf und die Türe öffneten sich. Shepard betrat den Lift und wählte das Crewdeck an. Die Tür schloss sich und der Lift setzte sich in Bewegung. Nach einer endlos scheinenden Zeit öffnete sich die Tür endlich, Shepard trat sofort hinaus und lief zu Liaras Zimmer. Leer. Ihr nächster Gedanke war die Gefechtsstellung, Garrus. Doch auch er war nicht da. Ashley war ebenfalls nicht zu finden. Die gesamte Etage war leer. „Vielleicht im cockpit„. Sie klammerte sich an diesen Gedanken und rannte zu Lift. Bereits einige Sekunden nach dem schliessen der Tür öffnete sie sich schon wieder. Das KIZ war dunkel, nur die Sternenkarte warf ein schummriges kaltes Licht in den Raum. Im cockpit brannte Licht, da war jemand. Shepard ging darauf zu. Sie konnte die umrisse von mindesten 6 Personen erkennen, ihre Crew. Sie lief sofort los, doch der Gang vor ihr schien sich in die Länge zu ziehen. Sie rannte so schnell sie konnte doch sie kam ihnen nicht näher. Sie hörte die Stimmen ihrer Freunde, die sie anflehten zu ihnen zu kommen ihnen zu helfen. Sie rannte doch das Licht wurde schwächer und die Umrisse verschwammen. Sie hörte Liaras Schreie, konnte ihr aber nicht helfen. Sie stolperte und fiel, das sie dabei ihre Augen schloss war ein Reflex gegen den sie sich nicht wehren konnte. Als Shepard die Augen wieder öffnete lag sie auf einem kalten nassen Boden und Regen prasselte auf ihren Rücken. Sie rappelte sich auf, ihre Hände schmerzten. Als sie ihre Hände umdrehte erschrak sie, ihre ganzen Arme waren voller Blut. Der ganze Boden war rot. Sie fuhr zusammen als sie das Gesicht einer Leiche sah die direkt vor ihr lag. Es war eine Soldatin aus ihrer Einheit die auf Akuze gefallen war. Überall um sie herum lagen die Leichen ihrer damaligen Kameraden. Sie hielt sich die Ohren zu. Die schreie ihrer Freunde sollten endlich aufhören. Shepard verzweifelte daran nichts tun zu können, sie schrie aus Leibeskräften: „Es tut mir leid!„. Sie sank auf ihre Knie und brach in Tränen aus. „Es tut mir leid„, Die Schreie in ihrem Kopf wurden von einem Geräusch das das Blut in ihren Adern gefrieren lies weggefegt. Der Nebelhornartige Ruf eines Reapers. Sie hob ihren Kopf, vor ihr erhob sich der Srtahl der die Citadel mit der Erde verband in den Nachthimmel. Gleich neben dem Strahl stand der Vorbote. Der Boden begann zu beben als duzende Panzer an ihr vorbei auf den Strahl zu walzten. Sofort eröffnete der Reaper das Feuer und begann sie alle auszuradieren. „Shepard!“ Sie fuhr herum, das war Liaras Stimme. Die Normandy hob wenige Meter hinter ihr ab. Liara stand auf der Ladeluke und streckte ihr Hand nach ihr aus. Die Normandy startete den Hauptantrieb und begann mit dem Steigflug. Eines der riesigen Metallbeine des Vorboten richtete sich nach ihr aus, ein glühender roter Strahl durchschnitt die Luft und verwandelte die Normandy in eine gewaltige Feuerblume. All ihre Freunde hatten sich soeben in dieser gleissenden weissen Lichtkugel aufgelöst. „Neiiiin!„, Shepards schrei schien angesichts des Getöses um sie herum nahezu geräuschlos. Sie fiel nach vorne über und stützte sich mit den Händen auf dem nassen Boden ab. Sie schlug mit ihrer rechten Faust gegen den steinernen Boden. „Wieso? Wieso verdammt?„ Sie lies sich zur Seite fallen und drehte sich auf den Rücken. Die schweren Regentropfen fielen auf ihr Gesicht und spülten ihre Tränen fort. Obwohl ein Teil von ihr befahl aufzustehen und zu kämpfen blieb sie liegen, zu gross war der erlittene Schmerz, zu schwer lasteten die Schuldgefühle auf ihr. Sie drehte ihren Kopf zur Seite. Ihre Pistole lag neben ihr. Shepard streckte ihren Arm danach aus, sie umschloss den Griff der Waffe fest und zog sie zu sich heran. Es war so leicht. Sie richtete die Pistole aus, sie spürte den kalten Kuss des Laufes an ihrer Schläfe. Es war so leicht all den Schmerz und all das Leid zu beenden. Shepard sah keinen Ausweg mehr, bisher hatte ihre Hoffnung das Liara und ihre Crew noch leben könnte ihr Kraft gegeben, doch jetzt war sie allein. Sie spannte ihren Finger. Der Abzug gab langsam nach. „Gleich ist es vorbei„ sagte sie sich selbst leise. „Jetzt sehen wir uns wieder Liara„. Sie schloss die Augen und atmete tief aus.
„Commander Shepard, kommen sie Shepard.„ Sie riss ihre Augen auf und Schoss hoch. Sie sass Schweissgebadet in ihrem Bett. Markus stand neben ihr und sah sie erschrocken an „geht es ihnen gut Commander?“ „Es tut mir leid ich wollte sie nicht erschrecken“, sagte er zu ihr. Shepard strich sich über die Stirn. „Kein Problem, ich habe nur schlecht geträumt. Was ist den Markus?“ Markus besorgte Mine wich sofort einem breiten grinsen. „Kommen sie, ich muss ihnen unbedingt etwas zeigen.“ Er drückte ihr die Stiefel in die Hände. Etwas verwirrt begann sie ihre Stiefel anzuziehen. Als sie damit fertig war zog sie sich noch ihre Jacke an. Markus war schon ganz ungeduldig ein paar Schritte Richtung Tür gegangen. Sie musste sich beeilen um mit ihm schritt halten zu können. Sie marschierten durch die Ruinen eines grossen Hauses. „Was ist so wichtig Markus?“ fragte Shepard immer noch etwas verwirrt. Markus deutete auf eine Treppe „Das werden sie gleich verstehen, vertrauen sie mir.“ Sie stiegen zwei Stockwerke hoch und gingen auf eine Tür am Ende eines Ganges zu. Die Wände waren verrusst und angesengt. „Die Aussicht wird sie umhauen“, sagte Markus als sie noch ein Paar schritte von der Tür entfernt waren. Shepard stockte und schaute Markus enttäuscht an, doch dieser lies sich nichts anmerken. Er deutete auf die Tür. Shepard gab sich einen Ruck und öffnete sie, trat auf den Balkon hinaus und war sprachlos. Ein grosser freier Platz lag vor ihr. Die Sicht wahr Glasklar, sie konnte Kilometer weit sehen. Die untergehende Sonne lies die Wolken golden leuchten und verwandelte den Fluss der sich in einiger Entfernung durch das Land wand in ein goldenes glitzerndes Band. „Sehen sie mal da„ Markus deutet auf eine Ecke des Platzes. Ein kleiner Busch mit saftigen grünen Blattern in einem Topf stand da. Das war die erste gesund aussehende Pflanze die Shepard seit ihrem Aufbruch beim Beginn der Invasion auf der Erde sah. Sie sah zu Markus, er wirkte nervös und angespannt. Sie lehnte sich an die Wand hinter ihr „Danke, dass sie mich hierher gebracht haben Markus.“ Er legte ihr die Hand auf die Schulter und meinte grinsend: „Und ist sie nicht wunderschön?“ „Ja die Aussicht ist unbezahlbar, das...“ Ihr Herz setzte einen Schlag aus „das...“ Ihre Stimme zitterte und überschlug sich. „das kann doch nicht sein.“ Sie starrte Markus ungläubig an. Dieser hatte ein breites grinsen auf dem Gesicht er deutete auf den Gang „Die Dritte rechts.“ antwortete er zufrieden. Sie drehte sich zurück, konnte das wirklich sein. Ihre Form, die glänzende weisse Oberfläche, es war der schönste Anblick den Shepard je gesehen hatte. Sie drehte sich um und rannte los. „Die dritte Rechts.“ hörte sie Markus noch rufen. Shepard schlug die 3 Türe auf und stürmte die Treppe hinunter, sie hätte dabei fast einen Mechaniker umgerannt der ihr entgegen kam. Ein grosses Loch in der Wand diente ihr als Ausgang auf den Platz. Tatsächlich, sie war es. Shepard war total aufgewühlt, ein paar Freudentränen rannen über ihre Wangen. Sie blieb wie versteinert stehen. Die Normandy flog, begleitet von 2 Shuttles auf den Platz zu. Sie hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben. Nun tauchte auch Markus schwer atmend neben ihr auf „So schnell hab ich noch nie jemanden rennen sehen, noch nicht mal unter Beschuss.“ Er atmete ein paar mal tief durch „Na habe ich ihnen nicht gesagt das die Aussicht sie umhauen wird?“ Shepard wischte sich die Tränen ab und drehte sich um. „Woher haben sie das gewusst?“ fragte sie ihn strahlen. „Als ich am morgen aufwachte waren sie weg, also habe ich mal den Vice-Admiral gefragt ob er wisse wo sie sind. Er sagte, dass sie vor kurzem bei ihm gewesen seien und sagte mir das sie soeben Funkkontakt mit einem Schiff der Allianz hatten. Er sagte mir, dass es ein ganz besonderes Schiff sei und ich ihnen sagen soll dass sie etwa in 5 min hier landen würde. Deshalb musste ich sie auch etwas hetzen. Es wäre ja schade gewesen wen sie die Landung verpasst hätten.“ Shepard drückte Markus fest an sich „Danke Markus“. Sie lies ihn los und rannte zu der fahrbaren Treppe die von den Mechanikern zusammen gebastelt worden war. Kaum war sie in Position lief sie bereits hoch. Sie wusste das es vielleicht Verluste gab aber jetzt zählte nur, dass es Überlebende gab. Sie stand vor der Luke und wartete, ihr Herz schlug wie wild. Als sich die Luke endlich öffnete trat Shepard sofort ein. Sie drehte sich nach links zum cockpit. Jocker sass in seinem Sessel, er war auf die anzeige fixiert, er hatte wohl gar nicht gehört, dass sie das cockpit betreten hatte. Etwa 2 Meter hinter ihm hielt sie an uns sagte so ruhig wie es ihr möglich war „Fast wie in alten Zeiten was?„ Jocker drehte sich sofort um. „Scheisse, Commander ich dachte sie wären auf der Citadel draufgegangen!„ Er stand auf und Sie umarmten ihn. „Vorsicht, sie wissen doch das ich nicht knuddelfest bin“. Sie lies ihn los und lächelte. „Wie seid ihr hierher gekommen?„ fragte Shepard. Jocker lachte „War nicht ganz einfach, als sie den Tiegel abgefeuert haben mussten wir uns tierisch beeilen um nicht auch getroffen zu werden. Na Ja, es endete mit einer Bruchlandung auf einem Jungelplaneten. Nach ein paar Wochen hatten wir die Normandy wieder zusammen geflickt und konnten wieder Starten, aber es hat halt einen Moment gedauert. Sie klopfte ihm auf die Schulter „Gute Arbeit Jocker, gute Arbeit. Was ist mit dem Rest der Crew?„ Jockers lachen war schlagartig einer niedergeschlagenen Mine gewichen. „Wir haben EDI verloren. Sie hatte Reapertec in sich.„ Er schwieg einen Moment „Sie war auch vom Tiegel betroffen, der Rest hat überlebt, bei Absturz gab es aber ein paar kleinere Verletzungen.„ „Es tut mir leid Jocker“ antwortete Shepard voller Mitgefühl. Sie nahm ihn noch einmal sanft in den Arm „Ich weiss wie sie sich fühlen, EDI war mehr als nur eine KI.“ „Danke Commander“, er setzte sich in seinen Sessel und fragte „wollen sie nicht den Rest der Crew wecken? Sie schlaffen wahrscheinlich noch. Wir hatten in den Letzten tagen einen etwas anderen Tages Rhythmus als auf der Erde.“ „Doch aber sie müssen mir einen Gefallen tun.“ Die Lautsprecher in ihrem Zimmer knackten leise und Jockers Stimme ertönte. „Liara sind sie wach? Sie sollten auf die Brücke kommen, hier möchte sie jemand sprechen“. Nachdem er die Durchsage beendet hatte stand Joker auf und ging langsam in Richtung Fahrstuhl. „Ich gehe erst mal frühstücken, wir treffen uns da.“ Danach kamen einige unerträgliche Minuten des Wartens bis sie endlich das erlösende Geräusch der sich öffnenden Fahrstuhltür hörte. Sie schaute auf die Armatur der Normandy, es fiel ihr unglaublich schwer sich nicht um zu drehen. Sie hörte Schritte die auf sie zukamen. Liara hatte die KIZ gerade passier als sie Shepard sah. „Samanta“, ihre Stimme klang ungläubig. Shepard drehte sich um „Liara“. All die Trauer und der Schmerzen der letzten Tage waren einfach weggewischt. Liara rannte auf sie zu. Sie fiel ihr um den Hals und umarmte sie. Samanta schlang ihre Arme um Liara und drückte sie fest an sich. Tränen strömten über Liaras Gesicht, mit tränenerstickter Stimme schluchzte sie „Samanta, ich dachte ich hätte dich verloren.“ Auch Shepards Gesicht war jetzt voller Tränen, „Ich habe dich so vermisst, ich dachte ich sehe sich nie wieder“. Sie sah Liara in die Augen und küsste sie lange und zärtlich auf den Mund. Als sie den Kuss beendeten legten sie ihre Köpfe Stirn an Stirn. Sie brauchten einen Moment um das zu verarbeiten. „Ich will dich nicht noch einmal verlieren Liara, diesmal bleibe ich bei dir.„ Samanta streichelte sanft über Liaras Wange. Diese sah sie mit Augen voller tränen an und antwortete leise: „Das hast du mir schon einmal versprochen, dann halte es diesmal aber auch.“ Shepard fühlte sich seltsam, das war der glücklichste Moment ihres Lebens und trotzdem weinte sie. Sie zog Liara fest an sich und hielt sie fest. Liara legte ihren Kopf auf Shepards Schulter „Ich habe die letzten Wochen fest damit gerechnet hier ein Grab mit deinem Namen drauf anzutreffen. Ich hatte solche angst um dich.“ Samanta küsste sie auf den Hals „Ich habe mir auch Sorgen um dich gemacht, ich dachte du wärst für immer weg weil ich dich auf die Normandy geschickt hatte. Ich wüsste nicht wie ich damit hätte leben sollen.“ Liara hob ihren Kopf und schaute Shepard an. „Darüber musst du dir jetzt keine Sorgen mehr machen.“ Ihre Blicke trafen sich, sie küssten einander. Ihre Zungen umspielten sich zärtlich. Als sie den sinnlichen Kuss beendeten lockerten sie auch ihre Umarmung. Liara wischte sich die letzten tränen aus den Augen. „Wir sollten jetzt dem Rest der Crew sagen das du noch am leben bist, sie frühstücken wahrscheinlich gerade.“ Liara und Shepard gingen auf den Lift zu, „Sie frühstücken? Aber es ist Abend“. Liara lächelte „Wir haben uns an den Ritmus des anderen Planeten angepasst“. Sie drückte den Knopf für den Lift. Die Lifttür öffnete sich. Sie traten hinein und wählten das Crewdeck an. Nach einer kurzen Liftfahrt betraten sie das Crewdeck. Shepard hörte, dass James gerade etwas erzählte. Als sie um die Ecke trat war Tali die Erste die sie sah. Sie lies das Tablett das sie getragen hatte fallen, dabei gingen Teller und Tassen zu bruch. „Shepard?“ Der Raum war augenblicklich totenstill. Alle anwesenden Starrten sie an und waren wie versteinert. Nach einer endlos scheinenden Sekunde fiel Garrus die Gabel aus der Hand. „Shepard!“ Tali rannte auf sie zu und umarmte sie. „Shepard, ich... wie kann das sein?“ Ist schon gut Tali mir geht es gut, ich habe sie auch vermisst„. Tali lies sie los und schaute sie an. „Wie haben sie das überlebt?“ „Ich hatte Glück.“ Jetzt waren auch Ashley und Garrus aufgestanden und zu ihr getreten. „Ich dachte schon sie wären an der Bar und würden von da oben auf mich herab schauen“, sagte Garrus als er sie umarmte. „Ich habe doch gesagt Shepard ohne Vakarian geht nichts.“ Sie drehte sich zu Ashley und umarmte sie. „Ich habe mir sorgen um sie gemacht Skipper, wenn niemand auf sie aufpasst neigen sie dazu Blödsinn zu machen.“ „Ich habe sie vermisst Ashley. Wie kommen sie denn darauf das ich Blödsinn machen könnte.“ Shepard grinste. Jetzt ging sie zu James der immer noch verdutzt neben dem Tisch stand. Er legte seine Arme um sie und hob sie von den Füssen. „Lola, ich wusste doch, dass die paar Reaper nicht reichen um sie fertig zu machen.„ Als er sie wieder abgesetzt hatte meinte Shepard grinsend „Na klar, ich hatte ja auch Unterstützung“. Nachdem sie ein paar Minuten lang mit einander gesprochen hatten, setzten sie sich an den Tisch. Shepard hatte den ganzen Tag noch nicht gegessen, also frühstückte sie gleich mit der Crew zusammen. Nach einer Viertelstunde in der sie ihre jeweilige Geschichte erzählten trat Dr. Chakwas zu ihnen heran. Sie hatte wohl bis jetzt geschlafen. „Shepard wie sehen sie den aus?“ Sie trat zu Shepard, diese stand auf und drückte sie an sich. „Jedes mal wen ich sie sehe scheinen sie in die Luft gesprengt worden zu sein, das macht mir Sorgen.“ Shepard lächelte „Das könnte daran liegen, dass ich des öfteren mal in solche Situationen gerate Frau Doktor.“ Sie Musterte Shepard kurz und sagte dann mit gespielt ernster Stimme „Sie müssen sich nach dem Frühstück bei mir zur Kontrolle melden, ich will nicht, dass sie in meinem Zuständigkeitsbereich plötzlich tot umfallen.“ Dr. Chakwas setzte sich zu ihnen. Nachdem sie das Frühstück beendet hatten ging Shepard in die Krankenstation um sich untersuchen zu lassen. Die Normandy hatte das bessere Medizinische Equipment als das Feldlazarett und Dr. Chakwas war die beste Ärztin die Shepard kannte. Sie vertraute ihr
So ich hoffe es hat euch gefallen.
#2533
Posté 23 juillet 2012 - 07:37
Modifié par Big-Boss687, 23 juillet 2012 - 07:38 .
#2534
Posté 23 juillet 2012 - 07:45
Ach ja der zweite teil wird ziemlich sicher weniger lang sein.
#2535
Guest_Repliku_*
Posté 23 juillet 2012 - 07:48
Guest_Repliku_*
Ich werds mir bald durchlesen, nen FanFic Ende mit Liara kann ich nicht ungelesen lassen ;D
#2536
Posté 23 juillet 2012 - 08:02
EDIT:Und keine Panik wegen Gramatik- und Rechtschreibfehlern interessiert heute eh niemanden mehr sollange man den Sinn des Wortes bzw. des Satzes versteht^^
Modifié par MasterChief4100, 23 juillet 2012 - 08:05 .
#2537
Posté 23 juillet 2012 - 08:13
#2538
Posté 23 juillet 2012 - 08:15
Bitte sehrelitedefender2 wrote...
Danke leute so was zu hören mach mich echt happy:D:D
#2539
Posté 24 juillet 2012 - 05:40

Das musste ich jetzt einfach Posten,und Shepard's Gesichtsausdruck einfach zu herrlich,so ähnlich muss ich auch immer gucken wenn ich mir so nen richtig starken Lachanfall verkneifen muss^^
#2540
Guest_The_Loki_*
Posté 24 juillet 2012 - 05:58
Guest_The_Loki_*
#2541
Posté 24 juillet 2012 - 06:01
Modifié par MasterChief4100, 24 juillet 2012 - 06:05 .
#2542
Posté 24 juillet 2012 - 06:04
Da stimme ich dir zu. Ich hätte ihn am liebsten auch gleich aus der nächsten Luftschleuse geworfen.MasterChief4100 wrote...
Das macht ihr mit Absicht um mich zu provozieren stimmts? Den ihr wisst
alle das ich den nicht leiden kann.Am liebsten hätte ich damals gesagt:
"Ne,der ka garantiert ned bei uns mitmache!Der isch voll
unsympatisch!!!"(Der Aktzent ist natürlich beabsichtigt^^)Aber jetzt im
ernst,von mir aus hätte der in seiner Kapsel verecken können...
Modifié par Big-Boss687, 24 juillet 2012 - 06:06 .
#2543
Posté 24 juillet 2012 - 06:06
Genau,wenn dann Liara kommt und fragt was passiert ist sag ich dann so: " Ups da bin ich wohl AUSVERSEHEN auf denn Knopf für die Leuftschleuse gekommen^^"Big-Boss687 wrote...
Da stimme ich dir zu. Ich hätte ihn am liebsten auch gleich aus der nächsten Luftschleuse geworfen.MasterChief4100 wrote...
Das macht ihr mit Absicht um mich zu provozieren stimmts? Den ihr wisst alle das ich den nicht leiden kann.Am liebsten hätte ich damals gesagt: "Ne,der ka garantiert ned bei uns mitmache!Der isch voll unsympatisch!!!"(Der Aktzent ist natürlich beabsichtigt^^)
Modifié par MasterChief4100, 24 juillet 2012 - 06:08 .
#2544
Posté 24 juillet 2012 - 06:07
Die würde ich gleich hinterher werfen.MasterChief4100 wrote...
Genau,wenn dann Liara kommt und fragt was passiert ist sag ich dann so: "Ich war's nicht^^"Big-Boss687 wrote...
Da stimme ich dir zu. Ich hätte ihn am liebsten auch gleich aus der nächsten Luftschleuse geworfen.MasterChief4100 wrote...
Das macht ihr mit Absicht um mich zu provozieren stimmts? Den ihr wisst alle das ich den nicht leiden kann.Am liebsten hätte ich damals gesagt: "Ne,der ka garantiert ned bei uns mitmache!Der isch voll unsympatisch!!!"(Der Aktzent ist natürlich beabsichtigt^^)
#2545
Posté 24 juillet 2012 - 06:09
Das habe ich jetzt überhört...Big-Boss687 wrote...
Die würde ich gleich hinterher werfen.MasterChief4100 wrote...
Genau,wenn dann Liara kommt und fragt was passiert ist sag ich dann so: "Ich war's nicht^^"Big-Boss687 wrote...
Da stimme ich dir zu. Ich hätte ihn am liebsten auch gleich aus der nächsten Luftschleuse geworfen.MasterChief4100 wrote...
Das macht ihr mit Absicht um mich zu provozieren stimmts? Den ihr wisst alle das ich den nicht leiden kann.Am liebsten hätte ich damals gesagt: "Ne,der ka garantiert ned bei uns mitmache!Der isch voll unsympatisch!!!"(Der Aktzent ist natürlich beabsichtigt^^)
Und ich hab denn Eintrag bearbeitet jetzt hörts sichs noch besser an^^
#2546
Posté 24 juillet 2012 - 06:10
Dann schreibe ich es nochmal:MasterChief4100 wrote...
Das habe ich jetzt überhört...Big-Boss687 wrote...
Die würde ich gleich hinterher werfen.MasterChief4100 wrote...
Genau,wenn dann Liara kommt und fragt was passiert ist sag ich dann so: "Ich war's nicht^^"Big-Boss687 wrote...
Da stimme ich dir zu. Ich hätte ihn am liebsten auch gleich aus der nächsten Luftschleuse geworfen.MasterChief4100 wrote...
Das macht ihr mit Absicht um mich zu provozieren stimmts? Den ihr wisst alle das ich den nicht leiden kann.Am liebsten hätte ich damals gesagt: "Ne,der ka garantiert ned bei uns mitmache!Der isch voll unsympatisch!!!"(Der Aktzent ist natürlich beabsichtigt^^)
Ich würde Liara gleich hinterher aus der Luftschleuse werfen.
#2547
Posté 24 juillet 2012 - 06:11
.........................................................................................................................................................................................................Big-Boss687 wrote...
Dann schreibe ich es nochmal:MasterChief4100 wrote...
Das habe ich jetzt überhört...Big-Boss687 wrote...
Die würde ich gleich hinterher werfen.MasterChief4100 wrote...
Genau,wenn dann Liara kommt und fragt was passiert ist sag ich dann so: "Ich war's nicht^^"Big-Boss687 wrote...
Da stimme ich dir zu. Ich hätte ihn am liebsten auch gleich aus der nächsten Luftschleuse geworfen.MasterChief4100 wrote...
Das macht ihr mit Absicht um mich zu provozieren stimmts? Den ihr wisst alle das ich den nicht leiden kann.Am liebsten hätte ich damals gesagt: "Ne,der ka garantiert ned bei uns mitmache!Der isch voll unsympatisch!!!"(Der Aktzent ist natürlich beabsichtigt^^)
Ich würde Liara gleich hinterher aus der Luftschleuse werfen.
#2548
Posté 24 juillet 2012 - 06:13
#2549
Posté 24 juillet 2012 - 06:14
Dann lade ich eben noch ein paar hoch.MasterChief4100 wrote...
Und Big Boss bei dir fehlen Bilder wo zu deinem Namen passen
#2550
Posté 24 juillet 2012 - 06:14
Sagt dir der Name "Naked Snake" was?Big-Boss687 wrote...
Dann lade ich eben noch ein paar hoch.MasterChief4100 wrote...
Und Big Boss bei dir fehlen Bilder wo zu deinem Namen passen





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