Simpson3k wrote...
Somit ist Bewusstsein kein Hauptkriterium für Leben. Aber die Geth..die im Grunde nichts mit biologischem Leben gemeinsam haben..sind definitiv lebendig..nur weil sie sich ihrer bewusst sind?
Das ist aber die Hauptaussage und der Kern jeder Diskussion zur Frage ob eine KI eine Lebensform ist oder nicht. Ein synthetisches Wesen hat nichts, gar nichts mit dem gemein was wir als organische Lebewesen als Leben definieren. Jeder Vergleich mit uns bekannten Lebensformen ist nichtig, da keines der Kriterien welche für uns den Maßstab angeben gelten.
Als Beispiel der Mensch arbeitet mit einer Intelligenz welcher auf bioelektrische und -chemische Marker aufgebaut ist, wir benötigen ein intigrietes Energieumwandlungsystem und eine dauerhaft vernetzte Plattform. Auf Deutsch wir brauchen unseren Körper, und wir können diesen nicht austauschen oder organisch anpassen. Wir als Lebensform sind zeitlich begrenzt und müssen daher die Fortpflanzung betreiben um unsere Informatioen weiterzugeben und ggf. ökologische Modifikationen vorzunehmen. Jede andere organische Lebensform läuft auf diesen System und es funktioniert soweit, und daraus beziehen wir unsere Identifikatoren was Leben ist. Aber diese Identifikatoren fünktionieren nur für organische, zeitliche begrenzte Wesen. Wohlgemerkt geht es hier nicht um Selbsterkenntnis, organisches Leben ist eine natürliche Entwicklung und durchläuft eine Vielzahl von Phasen, von der die selbsterkennende Intelligenz nur eine darstellt.
Eine echte KI arbeitet mit einer Intelligenz welche rein auf Mathematik aufgebaut ist, genaugenommen ist jede KI ein binäres Konstrukt. Alles was eine KI "sieht, hört und tastet" wird rein mathematisch Verarbeitet und ggf. gespeichert oder gelöscht. Die KI benötigt zudem auch keine Vielzahl von Nährstoffen sondern nur die elektische Energie, diese kann sie extern beziehen oder intern Umwandeln.
Ihre Codes und ihr Rechenssystem ist auf keine dauerhafte Plattform angewiesen sondern kann beliebig jene wechseln und so die jeweilige Anpassung ohne Probleme durchführen.
Eine KI ist eine zeitlich unabhängie Größe, d.h. es besteht kein Grund und keine Notwendigkeit sich Fortzupflanzen. Auf Veränderungen der Umwelt kann sie zeitnah reagieren und ihre Plattform bis zum kompletten Austasch modifizieren.
Das wiederrum bedeutet, dass alle Identifikatoren welche man aus der organischen Definition von Leben bekannt sind nicht greifen und wir somit keine Bezugsbasis besitzen.
Nun wie können wir nun erkennen ob eine KI "lebt"? Als einzige Möglichkeit bleibt uns nur die Frage "Was unterscheidet meinen Taschenrechner, PC, Toaster usw. als Werkzeug zu einem Szenario von "lebenden Maschinen"? Die Antort darauf ist einzig und allein die Selbsterkenntnis.
Eine Maschine wie zB mein PC macht nur das was ich ihm sage, er denkt nicht, er zieht keine Schlüsse, er hat keine Launen und er wird sich nie wehren. Das liegt schon dran das seine Rechenleistung ein Witz ist wenn es um eigenständiges Denken geht. Den um eine Selbsterkenntnis zu erreichen muss er mit der Umwelt interagieren können und diese Daten muss er verarbeiten, das bedeutet eine Menge, eine überaus hohe Rechenleistung. Dazu kommt das eine KI immer künstlich ist, es gibt bei ihr keine Evolution, sie hat keinen Anfang den sie wird von einem anderen Wesen erschaffen und ist einfach. D.h. eine KI wird in ihrer Vorstufe immer eine mutwillige Arbeit von anderen, sei es nun als Netzwerksystem zur Unterstützung oder als direktes KI Programm, sein. Jedoch solange ein Programm geschrieben wurde um zu lernen und sich zu entwickeln ist es keine KI, sodern eben nur ein Programm das genau das tut was ich ihm sage. Doch was als Ergebnis von diesem Programm als Beispiel geschaffen wird (und es entstehen immer Daten bei einer Programmdurchführung) kann als eigenständige KI enden, den diese wurde auf Basis meiner (als ich als Mensch) Arbeit erschaffen ist jedoch frei von meinen Prgrammbefehlen.
Schafft es dieses Datenpacket ein logischen Sprung zu machen und erkennt sich (ja dafür muss man sehr abstakt denken) haben wir eine KI die Interagieren kann, frei von Befehlen ist und auch irgendwann mal fragen kann "Habe ich eine Seele?" Wobei es sehr unwahrscheinlich ist das eine KI auf organsiche zugehen würde, den sie würde dieses Konzept nicht verstehen, so wie wir synthische Wesen nicht verstehen.
Als Beispiel zur "Evolution" der KI:
Ich schreibe ein Programm zum Auslesen wer jeden Tag an meiner Tür klingelt. Da ich aber nicht stumpfsinnig Vid schauen will gebe ich dem Programm die Daten wer regelmässig kommt (Post, Milchmann, Zeugen Jehovas, GEZ, ...) und lasse über eine Erkennungsoftware diese Leute auslesen. Ich sage dem Programm "lege eine Datenbank an und erfasse in ihr die Zeiten von Ankunft und Dauer" das Programm führt seine Befehle aus. Irgendwann hat die Datenbank jenen Umfang das ich sagen kann " nutze die Datenbank und ermittle viva Statistik und ähnlichen Hexenwerk wenn ich, wann zu erwarten habe von denen die ich dir als Arbeisfeld gezeigt habe. Das Programm führt seine Befehle aus und ich erhalte so und so wahrscheinliche Ergebnisse.
Was haben wir bis jetzt? Eine Datenbank voller stumpfsinniger Daten, Punkt.
Nun gebe ich das Programm weiter, und komme auf die geniale Idee, wenn ich zB die Datenbank meines Nachbarn oder gelich der ganzen Straße wo das Programm läuft zu einer großen Datenbank zusammenfasse bekomme ich exaktere Daten und ich kann viele Unbekannte Daten durch Statisik und Aufzeichung von Verhalten negieren. Die Datenmenge wächst, die Rechenleistung schraubt sich hoch.
Was haben wir bis jetzt? Eine enorme Datenbank voller Daten wo man als einzelner schon den Überblick verliert, Punkt. (und einen glässerenen Menschen, aber das ist in Zeiten FB und Appleüberwachung eh schon egal)
Nun reicht mir aber das Vorhersagesystem nicht, denn ich möchte wissen was in der Stadt passiert, ob mein Bus Verspätung hat, ob der Postbote wirklich rechtzeitg kommt usw. also wird die Datenbank weiter vergrößert und spätestens jetzt würde ich dem Programm sagen: "Du nimmst die Daten von Person X (hier mal Postbote) in vier Straßen entfernung auf, ermittle eine Durchschnittsverweildauer und nutze dies für eine exaktere Vorhersage. Kombiniere zudem arten fremde Personen Y (Sanitäter, Polizei,...) welche eine durchschnittverweildauer erreichen wenn Person X sich annormal in seiner Durchschnittsverweildauer verhält."
[Beispiel: Postbote braucht am Nachbarhaus 5:32 im Durchschnitt, jetzige Beobachtung ergab bis jetzt 10:51. Verspätungsmeldung an meine Adresse und an alle folgenden Häuser. Sanitäter im Bereich Postbote erfasst durchschnittliche Arbeitszeit 20:00. Postbote nun 32:00 auf Position Nachbarhaus, Sanitäter hat durchschnittliche Arbeitzeit erreicht. Ergebnis: Post fällt aus.]
Was haben wir bis jetzt? Den Alptraum eines jedes Admin und eine viel zu große Datenbank, Punkt.
Wenn sich das System bewährt nutzt ich ich es weiter Regional, National, International. Das Programm sammelt Daten, sieht für sich seine Schlüsse die es mir mitteilt [Etwa: Flugzeug von München nach Berlin fällt aus, Umbuchung des Fluges erfolgt, Transferzeit zum Flughafen vorverlegt, Meeting abgesagt]. Das Programm agiert mit der Umwelt, findet eigenständig eine Lösung und reagiert auf evtl Veränderungen im Tagesplan der betreffenden Person. Bei einer anderen Person welche mit der Person verknüpft ist wird nun ebenfalls der Plan geändert [So etwa: Meeting fällt aus, Besprechung vorverlegt, trationelle Kaffepause fällt aus, Dienstschluss verfrüht möglich, Empfehle Arbeitsaufwand von nächsten Tag zu übernehmen]. So bewirkt ein Ereignis die Interaktion mit der Umwelt auf vielfältige Weise und die schiere Mathematik erzeugt immer neue Datenkluster mit immer mehr Verknüfungen 8Flug ausgefallen, Daten ermittelt über vorkommen, Alternative wird für Reisende akzetabel und genutzt, Fehler im Flugsystem wird analysiert...]
Was haben wir bis jetzt? Den Traum der Menscheit, Termine regeln sich selbst und wir erfahren Zeitnah was passiert und wie wir damit umgehen können ohne uns selsbt eine Platte darüber zu machen. Achja und wir haben eine unüberschaubare Datenbank, Punkt.
Das Programm wird laufen Jahre gar Jahrzehnte, dabei wird es von uns immer mehr Verbessert und Optimiert. Die Datenbank wird gewaltig sein und eine unsagbare Menge von Daten enthalten die alle miteinander Logisch verknüpft sind. Dieses Datenpaket selbst bildet nun den "Nährboden" für eine KI, den mit jeder weiteren neuen Verknüfung, mit jeder neuen Datenfluss "lernt" die Datenbank. Statistik herrscht in dem System vor und kann dazu führen das durch die Daten und durch die Statistik eine logische Verknüfung gebildet wird welche nicht vom Programm benötigt wird. Entstehen mehr von diesen "unnützen" Verbindungen tritt der Effekt der Technischen Singularität auf und das Programm "kreiert" und Unterprogramm welches aktiv mit der Umwelt interagiert und somit selbstständig arbeitet.
Was haben wir jetzt? Unser Programm, das zwar aber optimiert, kopiert und weis der Geier was noch wurde und immernoch unser altes stumpfsinniges Mache A melde B Programm ist. Und wir haben ein uns unbekanntes Unterprogramm. Dieses Unterprogramm hat das Potenzial durch die fortwährende logische Verknüpfung von Daten sich in einer weiteren weitgefächerten Zeitspanne selbst zu erkennen und damit eine eigenständige KI zu werden.
Das alles ist ein Planspiel und könnte passieren muss aber nicht. Was die Zukunft bringt weis keiner und vielleicht werden KI ach immer Utopie bleiben. Es heißt abwarten und schauen.





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